26.01.2007

Südafrikareise von Ulrike Hajdin

Südafrika war ein Traum! Unserer Highlights: Die Wanderung in den Drakensbergen war großartig und ein kleines Abenteuer. Den ersten Tag geht's durch Nadelwald, die Marizbos Hut ist einfach aber bequem. Der Hüttenwart stellt einem in der Früh schon den Teetopf auf das offene Feuer und bietet selbstgeschnitze Spazierstöcke an. Deren Kauf empfielt sich, denn am nächsten Tag, 5 Schritte von der Hütte entfernt biegt man unerwaret in den Urwald ab. 600 Höhenmeter klettert man einen schmalen aber gut gekennzeichneten Steig entlang, an Wasserfällen vorbei – sehr romantisch – und mit kleinen Seen wo man auch schwimmen kann (sehr kalt aber herrlich bei der Hitze). Wir haben keine Menschenseele auf der ganzen Wanderung gesehen. Bergerfahrung ist zu empfehlen. Auf der Hochebene angekommen (hier könnte man fast in Schottland sein) hat uns ein Unwetter erwischt mit Hagel und Blitzen und allem was das Herz begehrt. Da hieß es runter auf den Boden denn man ist plötzlich der höchste Zipfel. Angeblich sind hier Unwetter keine Seltenheit. Trotzdem – sehr zu empfehlen! und bei der anschließenden Hitze ist man auch gleich wieder trocken. Der Abstieg von der Stables Hut führt allerdings durch abgeholzten Wald – weniger schön, aber wir haben es als "Zubringer" gesehen und es hat unser Vergnügen nicht getrübt. Ein herrliches Erlebnis war die Bush Lodge in Sabie Sands. Hier sieht man die Big five (+Gepard = big six) praktisch "auf Bestellung". Die Ranger sind sehr nett und bemüht, der Blick vom Pool direkt auf das Wasserloch ein Genuß für sich. So eine geführte Tour bietet auch ein gutes Training, möchte man in Folge selbst den Kruger Nationalpark durchqueren. Das Auge ist dann einfach schon geschult. Wir haben jedenfalls Löwen, Elefanten, Giraffen, Spitzmaulnashörner,... alles gesehen. Traumhaft ist auch das Bush Camp in Pongola, wenn auch unerwartet luxurös und daher etw. ungewohnt am Anfang. Caroline, die Managerin ist sehr bemüht und eine witzige Ulknudel. Sehr familiär und die Bootsafari bietet nicht nur Vogelfreaks ein Megavergnügen (wir trafen Mitglieder der Royal Bird Watching Society, die völlig ausflippten vor Begeisterung) sondern man sieht auch Elefantenherden beim Schlammbad, Nashörner – die Tiere sind einfach nicht gestört... Bei kurzem Regen jedenfalls das Video über die Übersiedlung der Elefanten aus dem Kruger Nationalpark in das Pongola Reserve ansehen! Wunderbar ruhig, mit einem unvergleichlichen Ausblick gesegnet ist die Lodge an den Jagdgründen des Zulukönigs!!!! Die Bungalows sind aus Stein gemauert und waren unsere absoluten favorites! Niki, Wayne, Estelle und Rudolf sind ein junges, dynamisches und unglaublich bemühtes Team – und das Essen... mmmmmm! Landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich. Von dort empfielt sich ein Ausflug in den Hluhluwe Nationalpark – Nashorngarantie!!!! und eine wundervolle Landschaft – einfach AFRIKA!



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