21.03.2007

Südafrikareise von Elke und Theo Assauer

Leider ist unsere wunderschöne Reise nun zu Ende. Mit einem Bein sind wir aber noch immer in Afrika, haben wir doch so viel erlebt und gesehen.
Herzlichen Dank an das Umfulana-Team für die ausgezeichnete Organisation, die sorgfältige Auswahl der Orte/Quartiere und die reservierten Plätze bei der South African. Es hat wirklich alles ganz hervorragend geklappt, auch die Empfehlung von Herrn Garstka, von Durban nach Kapstadt mit Kulula Airlines zu fliegen, kann man so nur an andere Reisende weiter geben. Es war wirklich angenehm, individuell und trotzdem stressfrei zu reisen.

Die erste Übernachtung nach dem Flug nach Johannesburg bei Ted war gut gewählt. Nur eine halbe Stunde Fahrtzeit vom Flughafen war genau richtig nach dem anstrengenden Nachtflug. Dass BB ist eine richtige Oase und die Gastgeber Ted und Anneli sind sehr nett. Obwohl wir müde waren, sind wir aufgrund Ted’s Empfehlungen nach Pretoria gefahren, um uns wenigstens das wichtigste anzuschauen. Immerhin ist Pretoria die Regierungshauptstadt. Leider ist natürlich sonntags nicht so viel los und mehr als die paar Stunden hatten wir ja nicht.
Am nächsten Tag gings dann nach Hazyview zur Farm am Sabie. Ein sehr schönes Anwesen sehr idyllisch am Fluss mit Krokodilen und Flusspferden (haben aber leider keine gesehen) gelegen. Hans, der Besitzer weiß Interessantes und Unterhaltsames zu berichten. Leider hatten wir Pech und mussten die erste Nacht in der Suite im Haupthaus verbringen. Das Zimmer ist zwar sehr schön aber nicht zu vergleichen mit den Häuschen unten am Fluss! Es wäre schön gewesen, wenn wir das vorab gewusst hätten, vielleicht hätte man dann was anderes arrangieren können.
Von da aus fuhren wir zur Lodge im Sabie Sands Game Reserve. Unser Aufenthalt dort war sicher eins der absoluten Highlights unserer Reise. Die Lodge mitten in der Wildnis ist sehr schön und die Betreuung dort ist sehr persönlich, so richtig zum Wohlfühlen. Gerne wären wir wenigstens noch einen Tag länger geblieben!
Nach der Durchquerung des Krügerparks in südlicher Richtung, war für uns die Lodge am Crocodile River reserviert. Ebenfalls sehr schön am Ufer des Crocodile Rivers, der aufgrund der langen Trockenperiode aber nur ganz wenig Wasser hatte, gelegen. Nach den „anstrengenden“ Aktivitäten konnten wir dort einen Tag relaxen. Leider bleibt einem nichts anderes übrig, als bei Paddy und Pauline zu essen, da es zu einem Restaurant zu weit ist. Das Essen dort war das teuerste und schlechteste unserer Reise. Außerdem nimmt Paddy die persönliche Betreuung etwas zu wörtlich und lässt einen praktisch nicht in Ruhe.
Unser nächstes Ziel nach der Durchquerung von Swaziland (wo wir liebend gern einen Tag verbracht hätten) war die Lodge an den Jagdgründen des Zulukönigs, wo wir leider zum nachmittäglichen Game Drive zu spät kamen. Die Anfahrt zur Lodge hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als wir gedacht haben. Die Lodge ist schön gelegen und das Personal ist supernett. Toll war das Candlelight Dinner in der Wildnis!
Danach gings durch das Zululand nach Hermannsburg zu Quanta nach Morgentau. Ebenfalls eins der absoluten Highlights unserer Reise. Quantas Gastfreundschaft ist wirklich sensationell, das Haus liebevoll dekoriert, hervorragendes Essen am ebenso liebe- und kunstvoll dekoriertem Tisch. Unerwartet interessant war auch der Besuch im Museum in Hermannsburg. Tief beeindruckend der Ausflug mit Vic Schütte ins Msinga-Gebiet!
Danach führte uns die Reise in den Royal Natal NP im Norden der Drakensberge in ein wirklich traumhaft gelegenes Hüttencamp. Wenn man sich dort selber versorgen will, sollte man auf jeden Fall in Bergville Vorräte kaufen, die Campshops haben wirklich nur das allernötigste und schließen am Nachmittag nach Gutdünken. Unsere Hütte war die letzte oben im Upper Camp und wir hatten Aussicht auf ein geradezu unglaubliches Panorama.
Also Kontrastprogramm war unsere nächste Station Sheffield Beach am Indischen Ozean. Die Farm, ein Traumanwesen nur 200 m vom Strand entfernt mit einem Riesenteich, an dem sich eine Vielfalt von Wasservögeln tummelt. Mary und Mike sind wunderbare Gastgeber, die an wirklich alles denken, selbst Strandtücher und einen Sonnenschirm hatten wir. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, obwohl die Idylle bedroht ist. Es ist ein ungeheurer Bauboom im Gange, und möglicherweise sieht es in ein paar Jahren aus wie beispielsweise in Ballito....
Mit Kulula flogen wir dann zu unserer letzten Station: Kapstadt. Die letzten 4 Tage unserer Reise verbrachten wir in Camps Bay in einem Cottage mit grandioser Sicht auf den Atlantik. Wie bestellt, zogen gleich am 2. Morgen als wir beim Frühstück auf der Terrasse saßen, ein paar Wale vorbei...Obwohl es nicht die richtige Zeit dafür war.

Alles in allem war es für uns eine unvergessliche Reise, an die wir noch lange zurück denken werden und würden uns gerne auch beim nächsten Mal auf die Kompetenz von Umfulana verlassen. Südafrika macht einfach süchtig!
Noch ein Wort zu den Wegbeschreibungen: Wir haben zwar alles ohne große Probleme gefunden, es wäre aber hilfreich, wenn die Wegbeschreibungen durch Richtungsangaben ergänzt würden. Es ist besonders dann einfacher, das Reiseziel zu finden, wenn man sich nicht an die vorgeschriebene Route gehalten hat.



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