Best of South Africa: Rundreise mit Inlandsflug - Südafrika
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Best of South Africa

Rundreise mit Inlandsflug

19 Tage | ab 1.669,00 EUR p.P. im DZ*
Krüger Park – Swasiland – Ithala – Drakensberge – Gardenroute – Kapstadt

Die Reise führt in die wichtigsten Landesteile Südafrikas und setzt einen Schwerpunkt im Osten und einen zweiten im Süden. Im Osten geht es vom Krüger Park über das Zululand und die Drakensberge nach Durban. Im Süden folgt man der Gardenroute von Port Elisabeth nach Kapstadt. Durch einen Inlandsflug werden die langen Strecken erheblich abgekürzt.

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1.–3. Tag: Hazyview

Tor zum Krüger Park
Die Klein­stadt am Rande des Krüger Parks wur­de erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Sie diente für einen weiten Umkreis als Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmer. Heute ist der Tourismus der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Das Phabeni Gate, ein Eingangstor zum südwest­li­chen Krüger Park, ist nur zehn Minuten entfernt. Auch zum Blyde River Canyon kann man Tages­ausflüge unter­nehmen. Neben einer breiten Restau­rant­szene werden unter­schied­liche Tages­ak­tivi­täten ange­boten, darunter Golf, Wild­wasser-Rafting und Parag­liding.

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota RAV 2x4 o.ä. Automatik (IFAR)
Tarif: premium cover + Navi

Die Skyline der Megapole Johannesburg erscheint nur im Rückspiegel. Vom Flughafen führt die Route zunächst über reizloses Hochland. Erst an der Abbruchkante zum afrikanischen Tiefland bei Waterval Boven wird die Landschaft interessant.

Dull­st­room

Netter Ort für Verschn­auf­pause

Das kleine Städt­chen in der Provinz von Mpumalanga wur­de 1883 von einem Amster­damer Kaufmann namens Wolterus Dull für Aussiedler aus den Nieder­landen gegründet. Als das Dorf im Zweiten Buren­krieg zerstört wur­de, gingen allerdings die meisten Siedler wieder zurück. Heute zählt das Städt­chen viele Restau­rants, Cafés und Geschäfte, in denen Urlauber auf der Durchreise Farm­pro­dukte oder Kunst­gewerbe kaufen und sich dabei von den langen Fahrten erholen können.

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Sabie

Hübsches Berg­städt­chen west­lich des Krüger Parks

Goldgräber und Großwildjäger waren die ersten Euro­päer, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gegend nieder­ließen. Heute hat die Stadt im schönen Berg­land west­lich des Krüger Parks knapp 10.000 Einwohner. Bei Reisenden ist der Ort beliebt, weil man von hier aus Tages­ausflüge auf der Panorama Route oder in den Krüger Park machen kann.

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A

Zu Gast in einer Berglodge mit Panoramablick

Das Gästehaus mit Blick über das Tiefland von Mpumalanga liegt auf einer Litschifarm oberhalb von Hazyview. mehr ...

Wanderungen durch den angrenzenden Busch sind ebenso möglich wie Ausritte zu Pferd. Besuche in den nahe gelegenen Wildtier-Aufzuchtstationen oder River Rafting werden auf Wunsch vermittelt. Die Lodge liegt ideal zwischen dem Krüger Park (20 Minuten) und der Panoramastraße des Hochlands. Eine gemütliche Bar und ein Swimmingpool sind vorhanden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Blyde River Canyon

Grandiose Bergwelt im Westen des Krüger Parks

Die Bergwelt von Mpumalanga liegt west­lich des Krüger Natio­nalparks und ist wie die Drakensberge in Natal ein Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land mit einem Höhen­un­ter­schied von 1.300 m. Die vom Indi­schen Ozean heran­zie­henden Regen­massen haben hier einen grandiosen Canyon geschaffen, der eine ganze Land­schaft mit Wasser­fällen, dichten Wäldern und klaren Gebirgs­bächen bildet. Blyde River gehört zu den außer­or­dent­li­chen landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas. Eine Panorama-Route für Auto­fahrer führt zu Wasser­fällen, den Potholes und Punkten mit überwäl­tigender Aussicht ins afri­ka­ni­sche Tief­land und weit in den Krüger Park hinein. Die Weite, Stille und Unbe­rührt­heit dieser einzig­ar­tigen Land­schaft erschließt sich aber nur dem Wanderer.

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God's Window

überwäl­tigende Aussicht auf den Blyde River Canyon

Das „Fenster Gottes“ ist ein 1.830 Meter hoher Aussichts­punkt auf den Blyde River Canyon, der sich weiter östlich und tausend Meter tiefer erstreckt. Von drei Aussichts­platt­formen am Rand der dicht bewal­deten Hänge kann man bis ins Lowveld sehen, wo man am Horizont den Krüger Park erahnt. Lohnens­wert ist der beschilderte Weg zum nahen Regen­wald.

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Potluck Boskom­buis

Busch­re­stau­rant mit Real South African Food

Das urige Restau­rant unweit von Bourke's Luck Potholes serviert deftige süda­fri­ka­ni­sche Küche an einer Aussichts­stelle am Treur River. Seitdem es in der Zeitschrift Country Life vorge­stellt wur­de, ist es zwar kein Geheim­tipp mehr, aber immer noch sehr empfehlens­wert.
Täglich geöffnet von 10 – 16 Uhr.

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Wande­rung zu den Bridal Veil Falls

Durch Wald zu den 70 Meter hohen Wasser­fällen

Die „Brautschleier-Wasser­fälle“ sind mehr als 70 Meter hoch und besonders eindrucksvoll in der Regenzeit. Sie werden von einem Nebenfluss des Sabie Rivers gebildet. Der Wanderweg beginnt am Ortsrand von Sabie.

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Rundweg am Blydepoort Dam

Die kurze Rundwande­rung beginnt am Kadisi Restau­rant und führt durch die dichte Vege­ta­tion in den Canyon hinein. Durch ein Seitental geht es etwas gemäch­li­cher wieder bergan. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 290 Meter)

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3.–5. Tag: Krüger Nationalpark

Südafrikas Tierpark der Superlative
Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der größte, älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

Östlich von Hazieview kommt man durch das Phabeni Gate in den Krüger Park. Dort wird man rechts und links der Straßen viele Tiere sehen und oft anhalten. Aussteigen darf man nur in Camps oder in besonders bezeichneten Arealen. Höchstgeschwindigkeit auf Teerstraßen ist 50 kmh, auf Schotterpisten 40 kmh.

Skukuza

Größtes Park Camp mit Super­markt und Golf­platz

Das größte Camp im Krüger Park ist zugleich Verwal­tungs­zentrum. Neben Unterkünften in Chalets und Zelten gibt es einen Super­markt, eine Polizei­sta­tion, einen Golf- und einen Flug­platz, Bank, Post und Autover­mie­tung. Von einem Aussichts­punkt sieht man über den Sabie River, in dem regelmäßig Fluss­pferde baden. Die größte Nilpferdherde im Krüger­park lebt gleich nebenan im Silolweni Dam.

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B

Zu Gast in einem Camp im Süden des Krüger Parks

Das Camp liegt inmitten bewaldeter Hügel an den Ufern des Matjulu River. Von der ursprünglichen Vegetation, durch die einige schöne Spazierwege führen, ist im Camp viel erhalten geblieben. mehr ...

Eine besondere Attraktion ist der im Busch versteckte Swimmingpool. Ein Restaurant für alle Mahlzeiten, ein kleiner Laden und eine Tankstelle sind ebenfalls vorhanden. Wegen des Tierreichtums im Süden des Krüger Parks ist dieses Camp für Tierbeobachtung ideal.

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Leistungen: 2 Nächte | Ohne Verpfle­gung

Krüger Natio­nal­park – der Südwesten

Pflanzen­viel­falt und seltene Tiere in grüner Hügel­landschaft

Während große Teile des Krüger Parks zur flachen Tief­ebene gehören, ist der Südwesten relativ bergig. Weil es rund um Male­lane, Berg-en-Dal und am Preto­riuskop immer etwas mehr regnet, sind die Granit­hügel grün bewachsen und von einer immensen Pflanzen­viel­falt. Das zieht besonders viel Wild an, darunter Antilo­pen­arten, die sonst nirgendwo vorkommen, wie die Rehan­tilope. Besonders beein­dru­ckend ist der Shabeni Hill, ein grün bewach­sener Dom aus Granit in der Nähe des Preto­riuskop Camps.

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Krüger Natio­nal­park – der Südosten

Big Five an den Wasserlöchern

Nirgendwo sonst im Krüger Park ist die Chance größer, alle Big Five zu sehen, als im Südosten. Das liegt daran, dass in der Region zwischen dem Sabi River und dem Croco­dile River Wasser reich­lich vorhanden ist. Eine Basalt­schicht unter dem Gras sorgt dafür, dass der Regen nicht versi­ckert, sondern sich in kleinen Teichen und Wasserlöchern sammelt. So können Wild und Raubtiere die lange Trockenzeit über­stehen.

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Berg-en-Dal

Aussicht über die Savanne

Im Gegen­satz zu den Camps weiter nörd­lich liegt Berg-en-Dal in einer Hügel­landschaft zwischen „Berg und Tal“. Daher hat man eine großar­tige Aussicht über die Savanne. Da es eines der jüngeren Camps im Natio­nal­park ist, sind die Einrich­tungen anspre­chender. Wie jedes andere Camp zieht es Paviane und Meerkatzen an.
Restau­rant, Laden, Swimmingpool, Besu­cher­zentrum und Tank­stelle sind vorhanden.

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5.–6. Tag: Swasiland

Afrikanisches Dorfleben im Reich von King Mswati
Das Land der Swathis ist ein selbst­stän­diges König­reich, in dem das Land­leben noch tradi­tioneller ist als in Süda­frika. Bei der Durchreise fällt sofort der krasse Gegen­satz zwischen den riesigen Zuck­er­rohr- und Anan­as­plan­tagen auf der einen und den Kleinstfarmen (bis zu einem Hektar) auf der anderen Seite auf. Das Reich von König Mswati III. ist kaum größer als Schleswig-Holstein, bietet aber ein viel­sei­tiges Landschafts­bild: Hoch­flächen, Busch­land und Wälder lösen einander ab. Besonders reizvoll aber ist das Berg­land im Westen mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern und Wildparks fernab von den Haupt­rei­se­routen durch das südliche Afrika.

Südlich von Malelane überquert man die Grenze nach Swasliand. Der Übertritt ist unproblematisch und meist ohne Wartezeit. Hinter der Grenze wirkt die Landschaft anders: Statt großflächiger Zuckerrohrplantagen säumen jetzt dörfliche Kraals mit strohgedeckten Rundhütten die Straße.

Male­lane

Tor zum südli­chen Krüger-Park

Der Ort im Süden des Krüger Parks ist im 19. Jahr­hun­dert mit der Großwildjägerei entstanden. Als 1926 die Jagd verboten und der Park eingezäunt wur­de, siedelten sich Zuck­er­rohrfarmer am Croco­dile River an. Der Stacheldraht hielt jedoch nur die kleineren Tiere ab. Elefanten durch­bra­chen ihn regelmäßig, weil sie Zuck­er­rohr lieben. Dass sie auf ihren nächt­li­chen Fress­zügen die Felder verwüs­teten, brachte ihnen die Todfeindschaft der Farmer ein. Erst ein 1963 gezogener, auch für Elefanten unüberwind­li­cher Zaun brachte den Frieden zwischen den Dickhäu­tern und den Einwoh­nern von Male­lane, die heute von der Nähe zum Park profi­tieren.

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Phoph­onyane Falls

üppigen Vege­ta­tion und reiche Vogelwelt

Die Wasser­fälle des Phoph­onyane Flusses liegen im gleich­na­migen Natur­re­servat und lohnen einen Besuch wegen der üppigen Vege­ta­tion und der reichen Vogelwelt. Von der Lodge aus führen Wander­wege durch den Busch, wo man einen Blick über die Fälle und Berge der Umge­bung hat.

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Ngwenya Glass

Glasbläserei am Wegesrand

Ngwenya Glass war ein Projet der schwe­di­schen Entwick­lungs­hilfe, das 1979 angefangen wur­de. Inzwi­schen ist es zu einer der wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Swasi­lands avanciert. Gäste haben Zutritt zur Werk­statt in Hhohhot und können (außer sonn­tags) zuschauen, wie die Vasen, Lampen­schirme und Schüs­seln entstehen. Rings um den Laden haben sich verschiedene andere Kunst­gewerbe-Läden ange­siedelt.

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C

Zu Gast in einem Wilderness Camp

Das Camp liegt im Mkhaya Park, der zu den Big Game Parks of Swaziland gehört. Bis auf Elefanten und Löwen sind alle Big Five vertreten. mehr ...

Die Übernachtung im Bush Camp bietet eine einzigartige Erfahrung afrikanischer Wildnis, wie sie in den privaten Camps am Krüger Park kaum noch möglich ist. 

Es besteht aus strohgedeckten Chalets (alle mit eigenem Bad), die sorgsam und weitläufig in den Urwald eingefügt wurden. Da es keine Elektrizität gibt, wird das Camp abends mit Petroleumlampen ausgeleuchtet. Nach dem Dinner am Lagerfeuer unter einem gigantischen Wurstbaum, der die Mitte des Lagers markiert, ziehen sich die meisten Gäste in ihr Chalet zurück, um in Ruhe den Geräuschen der Nacht zu lauschen. Am nächsten Morgen wird vor dem Frühstück eine Wildfahrt im Geländewagen angeboten. Nach dem Frühstück geht es gegen 09:00 Uhr wieder zurück zum Auto. Wer zwei Tage bleibt, kann tagsüber an einer geführten Buschwanderung teilnehmen oder auch Zeit zur Tierbeobachtung im nahe gelegenen Unterstand (Kirky’s Hide) verbringen.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion inkl. Aktivi­täten

Mkhaya Game Reserve

Nashorn­refugium in Swasi­land

Mkhaya gehört zu den drei Big Game Reserves von Swazi­land, die sich frei­lich, was ihre Größe angeht, nicht mit dem Krüger Park messen können. 1979 wur­de die von Schirmaka­zien domi­nierte Dornensavanne zum Reservat erklärt – zunächst zum Schutz des tradi­tionellen Nguni Viehs. Im Laufe der Jahre verschob sich der Schwer­punkt, so dass heute vor allem gefähr­dete Wild­tiere hier leben. So bekommt der Besu­cher meist Säbel- und Halbmondan­tilopen, Spitz- und Breitmaul­nas­hörner zu sehen. Das Personal rekrutiert sich ausschließ­lich aus den umliegenden Dörfern. Die Anti-Wilderer-Einheit des Parks gilt als eine der effi­zi­en­testen in Afrika.

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6.–8. Tag: Wildparks im Zululand

Artenvielfalt zwischen Ozean und Bergsavanne
Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind zwar weniger bekannt als der Krüger Park. Da sie vom Indi­schen Ozean bis hoch in die Berge reichen, sind sie dafür abwechs­lungs­rei­cher und vielfäl­tiger. Der bekann­teste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfo­lozi-Park, der aus dem das Jagdgebiet von König Shaka hervor­gegangen ist.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Tempe­raturen von über 38°C im Sommer keine Selten­heit. Während die Land­schaft dann von üppiger Schön­heit ist, ist der Winter wegen der redu­zierten Wasser­stellen die bessere Zeit zur Wildbe­ob­ach­tung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wande­rungen mit Wildhütern durch die ursprüng­l­iche Wildnis ange­boten.

Über Big Bend fährt man entlang der Lebombo Berge nach Süden bis zum Grenzübergang nach Südafrika. Dort überquert man den Pongola River, der weiter östlich zu einem großen See aufgestaut ist. Über eine Holperstraße erreicht man den abgelegenen Ithala Park.

D

Zu Gast im Park Camp

Das Camp besteht aus Rundhütten und Chalets und liegt an einem grünen Berghang mit Blick auf das Ngoje Plateau. mehr ...

Es gibt einen Swimmingpool und ein Restaurant. Einige Unterkünfte sind jedoch auch für Selbstversorgung eingerichtet. Empfehlenswert sind die Wanderungen durch den Park unter der Leitung eines Wildhüters, um den großen Tieren zu begegnen. Ebenso werden geführte Pirschfahrten durch den Park angeboten. Beides kann an der Rezeption gebucht werden. Vom Camp gibt es auch einige kurze Wanderwege, die man ohne Führung laufen kann.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Ithala Game Reserve

Berg­savanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wild­re­servat im nörd­li­chen Teil des Zulu­landes beein­druckt durch seine außergewöhn­liche Viel­falt und Schön­heit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Land­schaft. Hoch­pla­teaus werden von tief einge­schnit­tenen Flus­stälern unter­bro­chen. Ele­fanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevöl­kern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tses­sebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegen­ge­lassen werden, was wiederum die Popu­la­tion der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrü­ckengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheb­lich gestei­gert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.

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8.–10. Tag: Drakensberge

Wunderwelt und Wanderparadies
Die Drakensberge von Natal bilden den drama­tischsten Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land. Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel schaffen ein maje­s­tä­ti­sches Hoch­ge­birgspan­orama, das völlig verschieden ist von dem der durch Flus­stäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weit­blick in das afri­ka­ni­sche Tief­land. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluch­torte der San. In Höhlen und an Fels­über­hängen haben sie tausende von Zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Welt­natur- und als Welt­kultur­erbe einge­stuft. Der uKhahl­amba-Drakensberg  Park ist von einem Netz herr­li­cher Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit durch­zogen. Die längsten gehen über mehrere Tage. Über­nachtet wird teilweise in Höhlen, die schon von den San bewohnt waren.

Die Strecke führt durch die Battlefields, in denen mehrfach im 19. Jahrhundert südafrikanische Geschichte geschrieben wurde. Die Schlachten, die dort zwischen Zulus, Buren und Engländern geschlagen wurden, haben die Verhältnisse jahrhundertelang geprägt. Mehrere Denkmäler und Museen erinnern daran.

Blood River Heri­tage Site

Süda­frikas packende Geschichte hautnah

Die Schlacht am „Blutfluss“ 1838 ist eines der folgenreichsten Ereig­nisse in der süda­fri­ka­ni­schen Geschichte. 472 Buren besiegten spekta­kulär mehr als 20.000 Krieger der Zulu. Nachdem deren Häupt­ling, Dingan, eine Verhand­lungs­delega­tion unter Piet Retief ermorden ließ, bewegten sich die Buren mit ihren Ochsenwagen langsam aber ziel­strebig auf das Königslager zu. Die Zulu wollten einem Angriff zuvor kommen und die Wagenburg der Buren über­rennen. Nach über 3.000 Toten auf Seiten der Zulus brach Dingan die Schlacht ab. Bei den Voort­rekkern gab es nur drei leichte Verwundungen. Der Sieg wur­de im weißen Süda­frika bis 1994 als Geloftedag (Tag des Gelübdes) gefeiert. Heute ist er durch den Reconcilia­tion Day ersetzt.

Im Blood River erin­nert ein Denkmal an die Schlacht. Die 64 Planwagen der Voort­rekker wurden origi­nalge­treu nach­ge­baut und mit einer Bronze­schicht überzogen. Das Ncome Museum befindet sich am gegenüber­liegenden Ufer des Ncome Flusses. Es hat die Form der Zulu Kriegs­forma­tion, wie sie von König Shaka eingeführt wur­de. Im Inneren dieser Gedenk­stätte gibt es eine umfang­reiche Ausstel­lung zur Kultur und der Mili­tär­technik der Zulu.

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Battle­fields

Blutge­tränkte süda­fri­ka­ni­sche Erde

In den 1870er Jahren führten die Zulus unter Häupt­ling Cetshwayo mehrere Aufstände gegen die Kolo­ni­alherr­schaft, die die Engländer nur mit allergrößter Mühe nieder­schlagen konnten. Trotz mili­täri­scher Über­legen­heit waren die briti­schen Einheiten fast aufge­rieben, was vor allem an der Tapferkeit der Zulu-Krieger und der Genialität ihrer Gene­räle lag. In einer Schlacht hockten die Krieger beispiels­weise 24 Stunden mit ihren Speeren im Gras und warteten, bis die engli­sche Kavallerie über sie hinweg­ritt, um diese dann von unten anzu­greifen. Erst nach der erfolg­losen Bestür­mung von Rorke's Drift durch die Zulus wendete sich das Geschick.

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Rorke’s Drift

Denkwür­dige Schlacht zwischen Zulus und Briten

1879 drangen engli­sche Kolo­ni­al­truppen von Natal aus in das Reich König Cetshwayos ein und erlitten bei Isandhl­wana eine katastro­phale Nieder­lage. Keiner der 1.300 briti­schen Soldaten über­lebte die Schlacht. Am glei­chen Tag wur­de die nahegelegene Missi­ons­sta­tion von Rorke's Drift von 4.000 Zulu-Kriegern angegriffen. Dort waren nur 139 briti­sche Soldaten statio­niert. Der Kampf dauerte über zehn Stunden. Am Ende zogen sich die Zulus zurück. Sie hatten über 350 Mann verloren – und die Briten 17. Dafür wurden elf Briten mit der höchsten Tapferkeits­medaille, dem Victo­ria­kreuz, ausgezeichnet – mehr als in jeder anderen Schlacht des Empires.

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Zu Gast in einem Camp am Cathedral Peak

Das Camp liegt am Fuße des mächtigen Cathedral Peak im Herzen der zentralen Drakensberge. mehr ...

Es reflektiert auf künstlerische Weise, dass die Drakensberge ursprünglich von Buschleuten bewohnt wurden. So sind die Chalets mit Wandzeichnungen ausgeschmückt – eine Hommage an die prähistorischen Künstler, die in der nahe gelegenen Didima Schlucht zahlreiche Höhlenzeichnungen und Felsgravuren hinterlassen haben. Im Restaurant werden alle Mahlzeiten angeboten, jedoch hat das Camp keine Schanklizenz. Im weitläufigen Außenbereich gibt es einen Pool.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cathedral Peak Moun­tain Reserve

Fotogene Gipfel­kette in der Mlambonja Wilder­ness Area

Das 32.000 Hektar große Reservat ist Teil der Mlambonja Wilder­ness Area und liegt in der zentralen Sektion des Ukhahl­amba Drakensberg Park. Es entstand durch Erosion der gewal­tigen, vier Kilometer langen Gipfel­kette, die hoch über dem Tal aufragt. Hier reiht sich ein fotogener Gipfel an den nächsten: der Cathedral Peak (3.005 m), The Bell (2.930 m), Outer Horn (3.005 m) und Inner Horn (3.006 m). Höchster Berg der Region ist der Cleft Peak mit 3.281 Metern. Zwei Flüsse, der Mlambonja und der Didima, haben gewal­tige Täler und Schluchten geschaffen. Über 210 Vogel­arten sind regi­s­triert, dazu Säuge­tiere wie Riedböcke und Klippschliefer, Buschböcke, Duiker und Paviane.

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Lesotho

Mittel­alter­liche Lebens­formen auf dem „Dach Süda­frikas“

Der selb­stän­dige Zwerg­staat inmitten der Republik Süda­frika begeis­tert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugäng­li­chen „Dach Süda­frikas“ haben sich mittel­alter­liche Lebens­formen erhalten. Das König­reich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahr­tausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsma­le­reien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrän­genden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durch­que­rung des Berg­lands im Osten und Süden ist ein Gelände­wagen unumgäng­lich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpas­sierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten.

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Giant's Castle Reserve

Lebens­raum für Elen­an­tilopen und Bartgeier

Das Wild­re­servat in den zentralen Drakensbergen besteht seit 1904 und 7000 Hektar groß. Es wur­de vor allem zum Schutz der letzten Herden von Elen­an­tilopen geschaffen, Afrikas größter Antilo­penart. Heute ist das Reservat auf über 35.000 Hektar ange­wachsen und sichert zudem den Lebens­raum für Kapgeier und Raubvögel. Regelmäßig sieht man auch die Bartgeier – auch Lämmergeier genannt –  kreisen. Einst waren die Riesenvögel mit einer Flügelspannweite von über zwei­einhalb Metern im ganzen südli­chen Afrika verbreitet. Heute nisten in diesem Teil der Drakensberge über 200 Paare. Über dem Reservat thront der mäch­tige Giant's Castle (3.314 Meter).

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Ndedema Gorge

Fels­zeich­nungen in schwer zugäng­li­cher Schlucht

Das Tal ist nur zu Fuß zu erkunden. Man erreicht es von Mike's Pass, der bereits schöne Ausblicke eröffnet. Die fünf Kilometer lange Schlucht ist vor allem wegen der vielen Fels­zeich­nungen der San bemerkens­wert. Allerdings sind sie nicht einfach zu finden, so dass man sich im Hotel am besten nach einem Führer erkun­digt.

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Cathedral Peak

Drei­tausender im Giant's Castle Game Reserve

Der über 3.000 Meter hohe Berg im Giant's Castle Game Reserve erin­nert an die Spitze einer Kathedrale. An seinem Fuß im schönen Mlambonja-Tal liegt das einsame Cathedral Peak Hotel, wo mehrere Wander­wege beginnen. Der anspruchsvollste führt auf den Cathedral Peak, ist über zehn Kilometer lang und anstren­gend. Wer dennoch den Aufstieg wagt, wird mit einem fantas­ti­schen Blick belohnt.

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In das Mlambonja Tal

Urwelt­liche Landschaften, weite Ausblicke

Wer die lange, aber unschwere Tages­wande­rung macht, wird mit einer urwelt­li­chen Land­schaft, Stille und weiten Ausbli­cken belohnt. Unter­wegs wird man kaum Menschen, dafür umso mehr Paviane antreffen. Genügend Wasser und Verpfle­gung mitnehmen. (6 Stunden, 20 Kilometer, auf und ab: 850 Meter)

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10.–12. Tag: Dolphin Coast

Badestrände und Delfine nördlich von Durban
Der Küsten­ab­schnitt nörd­lich von Durban trägt seinen Namen nach einer Kolonie von etwa 500 Delfinen, die dort ganzjährig an der Küste leben. Im August, wenn die Sardi­nenschwärme von Süden kommen, versammeln sich dort über 10.000 Delfine zum Festschmaus. Mit viel Glück kann man sie am frühen Morgen in den Wellen spielen sehen. Darüber hinaus gehört die Dolphin Coast zu den belieb­testen Bade­plätzen Süda­frikas. Die schier endlosen Sand­strände werden mit wach­sender Entfer­nung von Durban immer einsamer. Viele Bade­orte liegen an der Küste. Wegen des vom Äquator kommenden warmen Meer­es­stroms am West­rand des Indi­schen Ozeans kann hier das ganze Jahr über gebadet werden, auch wenn es im süda­fri­ka­ni­schen Winter eher kühl ist (circa 18° C). Das hüge­lige Hinter­land ist von wogenden Zuck­er­rohrfel­dern geprägt. Dazwi­schen finden sich immer wieder kleinere Natur­re­servate, in denen der ursprüng­l­iche Küsten­regen­wald mit seiner eigen­tüm­li­chen Fauna und Flora erhalten ist.

Aus dem Hochgebirge ans Meer: Man durchquert die Natal Midlands. Zwischen Mooi River und Pietermaritzburg kann man alternativ zur Autobahn den Midlands Meander nehmen. Er führt durch eine anmutige Landschaft vorbei an vielen Farmläden, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. Bei Durban kündigt die Schwüle den nahen Ozean an.

Natal Midlands

Klein-England im Vorland der Drakensberge

Die sanft gewellte Land­schaft zwischen Pieterma­ritzburg und den Drakensbergen würde man eher dem engli­schen oder schot­ti­schen Berg­land zuordnen als dem afri­ka­ni­schen Konti­nent. Tatsäch­lich wurden die Natal Midlands bis heute von engli­schen Sied­lern erschlossen und geprägt. Zwischen Mooi River und Howick weiden Kühe und Pferde auf saftigen Wiesen. Neben wohlha­benden Farmen und kleinen Ortschaften gibt es Boarding Schools, die es mit jedem engli­schen Elite-Internat aufnehmen können. Erschlossen wird die Land­schaft durch den Midlands Meander. Die Feri­en­straße wur­de in den 1980er Jahren von lokalen Künst­lern ins Leben gerufen und verbindet Museen, Gale­rien, Farm­shops und kleine Restau­rants.

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Weenen Nature Reserve

Abge­legenes Wild­re­servat in der Dornensavanne

Der Natur­park liegt weitab aller Touris­ten­routen. Mit nur 5.000 Hektar kann es zwar nicht mit den großen Parks im Zulu­land konkurrieren, dafür zeichnet es sich durch Viel­falt, große Wilddichte und landschaft­liche Schön­heit aus. Eine gut zu befah­rene Piste führt durch Gras­land, lichte Akazi­enwälder und Dornensavanne. Dabei kann man Nashörner, Giraffen, Hyänen, Schakale und Stachelschweine sehen, dazu verschiedene Antilo­pen­arten wie den Buschbock, den Riedbock und das Steinböckchen.

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The Capture Site

Wo Mandela verhaftet wur­de

Am 5. August 1962 wur­de Nelson Mandela auf der R103 bei Howick ver­haftet. Er war als Fahrer verkleidet und fuhr von Durban nach Johan­nesburg. 50 Jahre später wur­de an der Stelle ein Denkmal errichtet. Es besteht aus 50 Stahl­säulen zwischen sechs und neun Metern Höhe, die aus einem bestimmten Blickwinkel das Portrait Mandelas ergeben.
Ein – zur Zeit noch – kleines Museum informiert über den Werdegang Mandelas und seiner Weggefährten.

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F

Zu Gast in einem Boutique-B&B in Salt Rock

Das kleine Gästehaus in Salt Rock, einem Badeort 30 Minuten nördlich von Durban, ist ideal zum Entspannen vor oder nach einer langen Anreise. mehr ...

Die Farben und der Lavendelduft erinnern an die Provence. Die meisten der Gästezimmer haben einen privaten Balkon mit Blick über den Küstenurwald. Eine große, überdachte Veranda, ein subtropischer Garten und ein Sonnendeck am Pool laden zum Lesen oder Faulenzen ein.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Salt Rock

Entspannter Feri­enort mit Gezei­tenschwimmbad

In der Nähe von Ballito liegt Salt Rock – eine Feri­en­sied­lung mit entspannter Urlaubs­atmo­sphäre, auch für die Bevöl­ke­rung. Der Name Salt Rock stammt aus den Tagen von König Shaka, dessen Mägde bei Ebbe getrock­netes Salz sammelten. Das Salz wur­de für den Handel mit den Sied­lern genutzt. Der Strand bietet einige gute Stellen zum Angeln aber auch wundervolle Riffe. Am Haupt­strand gibt es Life­guards und ein großes Gezei­tenschwimmbad, in dem Kinder bei Flut sicher schwimmen können.

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Thompson's Bay

Meer­es­schwimm­be­cken im Indi­schen Ozean

Norma­lerweise ist es nicht ungefähr­lich, im Indi­schen Ozean zu schwimmen. Nur an besonderen Stränden an der Dolphin Coast gibt es Hainetze. Hinzu kommen gefähr­liche Unter­strö­mungen, daher sollte man immer einen Strand­ab­schnitt mit Life­guards wählen. Ein gute Möglichkeit, im Salz­wasser zu schwimmen, bietet das geschützte Meer­es­schwimm­be­cken in der Thompson's Bay bei Shaka's Rock. Von dort kann aus man auch schöne Strandspa­ziergänge machen.

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Luthuli Museum

Friedensnobel­preis­träger und Mandela-Freund

Chief Luthuli war einer der visio­nären Führer des ANC, die ihrer Zeit weit voraus waren. Mit seinem Kampf für Demok­ratie und gegen Rassis­mus war er für Nelson Mandela ein Vorbild und väter­li­cher Freund. Er wur­de 1907 als Sohn eines schwarzen Missionars der Sieben-Tage-Adven­tisten im heutigen Zimb­abwe geboren. Für die Methodis­ti­sche Kirche kam er als Lehrer nach Pieterma­ritzburg, wo er in den ANC eintrat. 1960 wur­de er als erster Schwarzer mit dem Friedensnobel­preis ausgezeichnet. Sein beschei­denes Wohn­haus in Groutville ist heute ein Museum, das typisch ist für die spannungs­reiche Erin­ne­rungs­kultur Süda­frikas und einen Besuch lohnt.

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12.–13. Tag: Garden Route

Afrikas bezaubernde Südküste
Als die ersten euro­päi­schen Siedler aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den viel­sei­tigen Land­strich zwischen Swel­lendam und Humansdorp bis heute Garden Route nennt. Male­ri­sche Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wech­seln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immer­grüne Urwälder. Vom nörd­li­chen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Nieder­schlag pro Jahr abregnen. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regen­gebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts.

Die kurze Strecke von Ballito nach Durban fährt man am besten über die Autobahn (mautpflichtig). Wer etwas mehr Zeit hat, kann die reizvollere Küstenstraße M4 ab Ballito fahren.

Mietwagenabgabe
Durban, Airport

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover + Navi

Nachdem die Großstadt Port Elizabeth hinter sich gelassen hat, umrundet man die Jeffreys Bay. Ständiger Begleiter ist der Indische Ozean, der dann und wann mit herrlichen Ausblicken überrascht. Bei Humansdorp erreicht man die Gardenroute.

Gamtoos River Mouth Nature Reserve

Wandern und Baden an Süda­frikas größten Sandünen

Wo der Gamtoos River in den Indi­schen Ozean mündet, saßen bereits vor 80.000 Jahren Menschen – längst bevor der Homo Sapiens Europa betreten hatte! – und ernährten sich von Sea Food. Das jeden­falls ergaben Funde, die Archäo­logen in einer Höhle der Umge­bung gemacht haben. Seit dieser Zeit hat sich in der größten Dünen­landschaft Süda­frikas kaum etwas geändert. Wer zu Fuß das Gamtoos River Mouth Nature Reserve durch­quert, fühlt sich ein wenig in die Sandwüste Namibias versetzt, nur dass der weiße Sand­strand und der Ozean nie weit entfernt sind.

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Jeffreys Bay

Badeort und Geheim­tipp unter Surfern

Aus dem Fischerdorf, in dem ein Walfänger namens Jeffreys einen kleinen Laden unter­hielt, ist inzwi­schen ein ange­sagter Feri­enort geworden. Das liegt an den endlosen Sand­strändem, die zum Baden und Spazierengehen einladen, aber vor allem an dem Surfspot mit einer langen, schnellen, rechts-brechenden Welle, der zu den besten der Welt gerechnet wird.  Das Jeffreys Bay Shell Museum enthält eine der größten Samm­lungen an Meeres­mu­scheln. Wäh­rend des Winters können Wale beob­achtet werden. In der näheren Umge­bung befinden sich die Natur­schutzgebiete Kabeljous Nature Reserve und Seekoei River Nature Reserve.

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St. Francis Bay

Wellenreiter in der Brandung am Cape St Francis

Der schmucke Feri­enort an der Mündung des Kromme Rivers ist architek­to­nisch einmalig in Süda­frika, da nahezu alle Häuser reetge­deckt sind – mit Ausnahme des im medi­ter­ranen Stil erbauten Hafen­vier­tels. Vom weißen Sand­strand aus kann man den Wellenreitern zusehen, die in der gewal­tigen Brandung auf- und abtau­chen. Zwischen August bis Oktober kommen Wale und Delfine in Bucht. Rund zehn Kilometer südlich des Ortes liegt das Cape St. Francis mit dem Seal Point Light­house. Der markante Leuchturm, den man besich­tigen kann, wur­de 1878 errichtet, nachdem vielen Schiffen die Riffe vor dem Kap zum Verhängnis geworden waren. Im Cape St Francis Nature Reserve kann man durch die Fynbos Land­schaft wandern oder von den Klippen Brandungs­wellen bestaunen.

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G

Zu Gast in einer Lodge im Wald von Tsitsikamma

Am Fuße der Tsitsikammaberge im Hinterland des Indischen Ozeans wächst der einzige Regenwald Südafrikas. mehr ...

Hier befindet sich auch ein über 100 Hektar großes Naturreservat zum Schutz von Farnen und Bäumen, das an den Tsitsikamma National Park angrenzt. Die Lodge liegt in einem von Wasserläufen durchzogenen Farngarten, in dem sich die acht Gästechalets, die teilweise eine voll eingerichtete Küche haben, befinden. Auf dem Sonnendeck des Hauptgebäudes sind ein Swimmingpool und ein Jacuzzi. Vom Restaurant mit offenem Kamin hat man einen großartigen Blick über den Indischen Ozean.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Tsitsikamma National Park

Immer­grüner Urwald hinter grandioser Felsen­küste

Der Natio­nal­park liegt im Herzen der Garden Route zwischen Port Eliza­beth und George und schützt eine grandiose Felsen­küste von 80 Kilome­tern Länge und den immer­grünen Urwald im Inland. Ein Netz von Wander­wegen durch­zieht den Park, von denen der Otter-Trail mit 42 Kilome­tern und vier Über­nach­tungs­mög­lichkeiten der längste ist. Immer wieder sind tiefe Schluchten zu durch­queren. Auf den Wande­rungen trifft man auf verschiedene Antilo­pen­arten, Paviane, Vervet Monkeys und Otter. Delfine und gelegent­lich auch Wale sind an der Küste zu sehen.
Wer etwas mehr Abenteuer sucht, kann sich im Urwald auf der „Tsitsikamma Canopy Tour“ in bis zu 30 Metern Höhe von Baum zu Baum schwingen. Gut gesi­chert geht es mit dem Flying Fox von Platt­form zu Platt­form.

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Paul Sauer Brücke

Das östliche Ende der Garden Route mit Ausblick

Die Paul-Sauer-Brücke (oder: Storms River Bridge) wur­de 1956 errichtet und markiert das östliche Ende der Garden Route. Ein 190 Meter langer Betonbogen über­spannt den Storms River in einer Höhe von 130 Metern. West­lich der Brücke gibt es einen Aussichts­punkt mit Blick auf den Tsitsikamma State Forest, wo unter 50 Meter hohen Urwald­riesen Moose, Pilze und Flechten gedeihen.

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Suspen­sion Bridge

Schwan­kende Seil­brücke über den Storms River

Bereits die Zufahrt zum Tsitsikamma Park ist atembe­rau­bend: Zuerst fällt die Straße steil ab zum Meer – an Halte­buchten mit Ausblick aufs Meer vorbei. Vom Besu­cher­zentrum des Parks führt dann ein halb­stün­diger Wanderweg durch einen Feucht­wald zur Suspen­sion Bridge, einer schwan­kenden Hängebrücke über der Mündung des Storms River.  Wer noch eine Stunde länger Zeit halt, kann auf der anderen Seite über einen steilen Pfad zu einem herr­li­chen Aussichts­punkt klettern.

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Blue Duiker Trail

Süßwas­ser­be­cken in tosender Brandung

Der Tsitsikamma Natio­nal­park gehört zu den großar­tigsten Natur­denkmälern Afrikas. Er schützt den schmalen Küsten­streifen um Stormsriver – sowohl das Meer als auch die Klippen und den Urwald. Der Blue Duiker Weg führt über den Klippen durch den Wald und kommt immer wieder zu großar­tigen Aussichts­punkten und einem Süßwas­ser­be­cken mitten in der tosenden Brandung. (4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 150 Meter)

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Otter Trail

Tages­tour auf Süda­frikas berühm­testen Wanderweg

Der bekann­teste unter den Wander­wegen Süda­frikas führt durch den Garden Route National Park – immer an der Küste entlang von Storms River nach Nature's Valley. Bis zu zwölf Personen pro Tag werden zuge­lassen. Meist ist die Wande­rung bereits Monate oder Jahre im voraus ausge­bucht.
Sie ist in fünf Tages­e­tappen einge­teilt. Über­nachtet wird in einfa­chen Selbst­ver­sorger­hütten. Elf Flüsse und über 40 Kilometer Weg sind zu überwinden. Subtro­pi­sche Regenwälder werden durch­quert. Vor der Küste sieht man Delphine, Wale und Robben.
Tages­be­su­cher können die ersten Kilometer des Otter Trails auch begehen und so einen Eindruck von der unbe­rührten Schön­heit gewinnen. Nach drei Kilome­tern gelangt man zu einem Wasserfall, in dessen Becken man ein kühles Bad nehmen kann. (Tages­tour: 6 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

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13.–15. Tag: Knysna

Küstenstädtchen an der Garden Route
Das char­mante Küsten­städt­chen Knysna ist als Zentrum der süda­fri­ka­ni­schen Holz­indu­s­trie groß geworden. Mit seinen stillen Lagunen, seinem bewal­deten, bergigen Umland, seiner zerklüf­teten Küste und dem histo­ri­schen Stadt­kern ist Knysna ein Juwel an der Garden Route. Charak­te­ris­tisch für das Ortsbild sind „The Heads“, zwei riesige Sand­steinklippen, zwischen denen ein Kanal liegt, der die Lagune mit dem Meer verbindet.

über die N2 Richtung Knysna. Alternativ lohnt es sich, die R102 durch das Natures Valley zu nehmen. Sie kommen hier durch herrliche Täler, brauchen aber natürlich auch mehr Zeit als auf der gut ausgebauten Autobahn.

Blou­krans Bridge

Welt­höchster Bungee Jump

Die Bogenbrücke an der Natio­nal­straße N2 liegt in Plet­ten­berg Bay, Süda­frika. Die Spannweite von über 270 Metern und die Höhe von 216 Metern inspi­rierte Outdoor-Enthusi­asten zum höchsten Bungee Jump von einer Brücke – und zum dritt­höchsten insge­samt. 216 Meter rauscht man von unter­halb der Fahr­bahn in die Schlucht. Wer es mag, kann auf der Website buchen.

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Plet­ten­berg Bay

Weiße Bade­strände, farbige Riffs

Von ihren portugie­si­schen Entde­ckern wur­de die Bucht im Osten der Garden­route Bahia formosa („schöne Bucht“) genannt. Bis heute sagt man, dass Plet­ten­berg die schönsten Bade­strände in Afrika habe. Der Ort liegt hoch über der Küste mit herr­li­chem Ausblick auf den Indi­schen Ozean. Bemerkens­wert sind die farbigen Riffs, die Taucher aus aller Welt anziehen. 
An der Mündung des Keurboom’s River befindet sich eine der größten Brutko­lo­nien von Möwen an der süda­fri­ka­ni­schen Küste. Wale sind während der Paarungs­zeit zwischen Juli und Dezember ein alltäg­l­i­cher Anblick. Delphine sind ganzjährig häufig zu sehen.

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Nature's Valley

Natur­schutzgebiet zwischen Urwald und Strand

Zwischen Storms River im Osten und the Crags im Westen kann man als Alter­na­tive zur N2 die R102 nehmen. Sie führt durch das Natur­schutzgebiet Nature's Valley, das zu den schönsten Abschnitten der Garden Route gehört. Die kurvenreiche Strecke durch­quert tiefe Schluchten. In den Urwäl­dern wachsen bis zu 40 Meter hohe Gelb­holzbäume, meter­hohe Farne und Orchideen. Ein vier­stün­diger Wanderweg zwischen Meer und Urwald führt durch die verschiedensten Vege­ta­ti­ons­zonen. (hin und zurück: 4 Stunden, 13,1 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

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Zu Gast in einer Lodge über Knysna

Die Aussicht könnte kaum schöner sein: Von beiden Gebäuden des Gästehauses hat man einen herrlichen Panoramablick über die Lagune von Knysna und die Gebirgszüge im Hinterland. mehr ...

Jedes der rund zehn Zimmer ist individuell eingerichtet und hat eine Kitchenette sowie Balkon oder Terrasse. Im gepflegten 10.000 Quadratmeter großen Garten gibt es einen Swimmingpool. Die Besitzer, Jana und Steffen, wohnen ca. drei Minuten von der Lodge entfernt. Sie sind aber täglich dort anzutreffen und unterstützen Lee und Francoise, die die Lodge nun führen, bei der Betreuung der Gäste und deren Tagesplanung. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Wilder­ness National Park

Meeres­arme, Strände und üppige Wälder

Entlang der Garden Route erstreckt sich eine Küsten­landschaft mit Seen, Fluss­läufen, Meeres­armen und Stränden. Über die üppigen Wälder ragen die Berge der Outen­iqua-Kette empor. In dieser Szenerie liegt der ehema­lige Wilder­ness National Park, der heute Teil des Garden Route National Parks ist. Er schützt fünf Seen und die Serpen­tine, einen gewun­denen Wasser­lauf und ist heute Teil des Garden Route Natio­nalparks. Wander­wege erschließen den Park, von denen der King Fisher Trail einer der schönsten ist.

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Knysna Heads

Aussichtsfelsen vor der Lagune

Zwei markante Sand­steinklippen säumen die Einfahrt zum Hafen von Knysna. Die Royal Navy bezeichnete die Einfahrt vom Indi­schen Ozean in die Lagune von Knysna einst als die gefähr­lichste Einfahrt der Welt. Auf dem west­li­chen Head werden im öffent­li­chen Featherbed Nature Reserve geführte Touren auf dem zwei Kilometer langen Bushbuck Trail ange­boten, den man an der Waterfront in Knysna buchen kann. Vom östli­chen Felsen hat man eben­falls eine spekta­kuläre Aussicht auf Einfahrt, das Meer und die gesamte Lagune. Hierher kommt man aber bequem mit dem eigenen Auto.

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Judah Square

Rastafari-Gemeinde bei Knysna

Die Rastafari-Bewe­gung entstand in den 1930er Jahren unter Schwarzen auf Jamaica. Bekannt sind vor allem die Frisuren und die Reggae-Musik. Der Rastafari Glaube kombi­niert christ­liche, altte­s­ta­ment­liche und afri­ka­ni­sche Elemente. Zentral ist die Vereh­rung von Haile Selassie, dem äthio­pi­schen Kaiser, als Gott. Bei Knysna hat sich vor Jahren eine Rastafari-Gemeinde gebildet, in der dieser Glaube ganzheit­lich gelehrt und gelebt wird. Wer sich den bunten Wohnort über dem Meer anschauen möchte, ist herz­lich einge­laden, vorbeizu­schauen oder zuvor mit Brother Zebulon (tel: +27 76 649 1034) Kontakt aufzu­nehmen.

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Goukamma Nature Reserve

Einzig­ar­tige Vogelwelt am Goukamma Fluss

Das über 2.000 Hektar große Natur­re­servat schützt die einzig­ar­tige Vogelwelt rund um die Mündung des Goukamma Flusses. Die Dünen sind mit Küsten-Fynbos bewachsen und gehören zu den höchsten in Süda­frika. Die menschenleeren Strände und Dünen­kämme erkundet man am besten zu Fuß. Die Zufahrt führt über die Straße Rich­tung Buffel's Bay. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

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Woodcutter's Trail

Durch den Bergur­wald am Jubilee Creek

Noch Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Wälder an der Garden Route weitge­hend ursprüng­lich. Heute sind sie viel­fach Eukalyp­tus­plan­tagen gewi­chen. Der Woodcutter's Trail führt teilweise auf Bohlen durch einen Urwald. Unter­wegs kommt man an einem Big Tree vorbei. Der Gelb­holzbaum ist bereits über 600 Jahre alt. (2:30 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

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Küste von Kranshoek

Grüner Urwald, rote Klippen, blaues Meer

Entlang der Harkerville Küste gibt es einen spekta­kulären Küstenweg, der über zwei Tage geht. Den Abschnitt über die schönsten Klippen kann man auf einem Rundweg erleben, der im Hinter­land wieder zum Ausgangs­punkt zurückführt. Die oberen Hänge sind mit grünem Urwald bewachsen, zwischen den Klippen gedeihen zähe Fynbos-Gewächse. (3:30 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

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15.–19. Tag: Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen
Allein die Stadt mit dem Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas. Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

Auf der N2 geht er über Swellendam Richtung Kapstadt. Am Sir Lowry's Pass kommt man an die False Bay und sieht zum ersten Mal den Tafelberg.

Kanu­fahren an der Garden Route

Kanuver­leih im Wilder­ness National Park

Eine wunderbare, weil entschleu­nigte Art, die Garden Route zu erkunden bietet das Kanu. Fernab aller Straßen kann man die Stille und Schön­heit von Süda­frikas grünster Land­schaft erleben. Aus diesem Grund hat South African National Parks Board einen Kanuver­leih im Wilder­ness National Park einge­richtet. Zwischen 7.30 und 15.30 Uhr kann man dort Kanus für eine, zwei oder sechs Stunden buchen und auf dem Touw River oder dem Serpen­tine River paddeln.

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Map of Africa

Aussicht über den Kaaimans River

Ober­halb von Wilder­ness kommt man zu einem Aussichts­punkt, der den Namen „Map of Africa“ trägt. Im Norden sieht man das schlucht­ar­tige, gewun­dene Tal des Kaaimans River. Tatsäch­lich ähnelt der Verlauf der Schlucht den Umrissen des südli­chen Afrikas.
Von der N2 west­lich von Wilder­ness erreicht man einen weiteren Aussichts­punkt, den Dolphin View­point. Nach Osten schaut man über die Küsten- und Lagu­n­en­landschaft, im Westen in das Mündungs­gebiet des Kaaimans River.

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Dolphin Point

Aussichts­punkt an der N2

Der Aussichts­punkt liegt direkt an der N2 west­lich von Wilder­ness. Dort sind nicht nur oft Delfine zu sehen, sondern auch eines der am meisten fotogra­fierten Motive an der Garden Route: die Eisen­bahnbrücke über die Mündung des Kaaimans Rivers in den Indi­schen Ozean. Bis um die Jahr­tausendwende verkehrte der Outen­iqua-Choo-Tjoe auf der Strecke. Die letzte planmäßige Dampflok wur­de wegen Sturm­schäden einge­stellt.

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Brown Hooded Kingfisher Trail

Durch einen Wald an der Garden Route zu einem Wasserfall

Der Weg folgt zunächst dem Fluss Duiwe und ist bis auf den optio­nalen Anstieg zu einem Aussichts­punkt sehr einfach. Der Bach wird über eine Holzbrücke und Tritt­steine überquert. Am Weg wachsen Wild­reben, die im Herbst in bunten Farben leuchten. Die einheimi­schen Bäume tragen Namens­schilder. Wer aufmerksam ist, entdeckt vielleicht die Cape Robin, ein einheimi­scher Vogel, den man an seinem Gesang erkennt. Der Weg endet am Pool und Wasserfall, wo man auf rutschige Felsen achten sollte. Zurück muss man den glei­chen Weg nehmen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 80 Meter)

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Giant Kingfisher Trail

Baden im Wasserfall des Tow River

Der Wanderweg gehrt zu den schönsten im Wilder­ness National Park. Zu Beginn ist der Pfad etwas anstren­gend, aber es wird einfa­cher. Der Weg folgt dem Tow River und ist der einzige, der zum Wasserfall führt. Im Becken unter­halb der Fälle kann man baden. Der Ort ist auch eine wunderbare Pick­nick­stelle. Das Auto lässt man am Ebb & Flow Camp North stehen. (hin und zurück: 9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

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I

Zu Gast im Haus des ehemaligen Bürgermeisters von Kapstadt

Das heutige Gästehaus besteht aus zwei Doppelhäusern in Tamboerskloof, die 1895 fertig gestellt wurden. mehr ...

Architekt war John Parker, der von 1913 bis 1915 Bürgermeister von Kapstadt war und die Häuser selbst bewohnt hat. Parker, der auch die Synagoge gebaut hat, war der erste Architekt, der Sandstein vom Tafelberg verwendete, sodass das Haus auch die Stadtgeschichte widerspiegelt. Nach seiner Renovierung ist das denkmalgeschützte Gebäude schöner denn je. Dazu hat die künstlerische Ader der Designerin beigetragen. Das Frühstück ist frisch und reichhaltig.Trotz seiner zentralen Lage zwischen Tafelberg, Lions Head und Waterfront ist das Haus ruhig und sicher.

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Leistungen: 4 Nächte | Bed & Breakfast

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt

Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist  mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

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Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen

Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

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Kap-Halb­insel

Natio­nal­park zwischen Kapstadt und Kap der Guten Hoff­nung

Die 35 Kilometer lange Halb­insel zwischen Kapstadt und dem Kap der Guten Hoffnung ­be­steht aus vorwiegend mit Fynbos bewach­senen Höhen­zügen und stei­nigen Flächen. Ein Groß­teil hiervon gehört zum Table-Moun­tain-Natio­nal­park, der mehrere einzelne Gebiete umfasst.
Im Norden liegen der Tafelberg und der Bota­ni­sche Garten Kirs­tenbosch. Auf der West­seite befinden sich Camps Bay und die in Hout Bay begin­nende Küsten­straße des Chapman’s Peak Drive entlang des Höhen­zuges der Zwölf Apostel. An der Südspitze ist der Table-Moun­tain-Natio­nal­park, in dem unter anderem wilde Paviane und Strauße leben. Im Osten liegt Boulder’s Beach mit einer Kolonie von Brillenpinguinen und den Ortschaften Simon’s Town und Fish Hoek.

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Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald

Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

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Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten

Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

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Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme

Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

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17. Tag: Kapstadt

Ausflug

Kochtour (halbtägig, englisch)

Die kulinarische Tour führt durch Bo-Kaap, das Kap malaiische Viertel in Kapstadt. Bereits im 17. mehr ...

Jahrhundert importierten die Buren Sklaven aus Malaysia, deren Nachfahren über die Jahrhunderte hinweg eine eigene Kultur entwickelt haben. Der Ausflug beginnt bei einem Lebensmittelhändler in Bo-Kaap und geht dann weiter zu den Gewürzhändlern. Nach einem kurzen Spaziergang besuchen Sie Zainies Haus. Dort entdecken die Gäste (max. 8 Personen) die Geheimnisse der Kap malaiischen Küche, von Masala über Dhaltjies (Chili Bites), Samoosas, bis zu den Rootis dem Cape Malay Curry, das es dann zum Mittag gibt. Erfrischungen und Verkostungen werden vor dem Mittagessen serviert, danach erhalten Sie ein Rezeptheft zusammen mit einer Tüte Masala-Mix von Zainie für Ihre erste Curry-Mahlzeit.

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19. Tag: Kapstadt

Mietwagenabgabe
Cape Town, Airport

Zusatzleistungen

Wir fordern die Erlaubnis an, um nach eSwatini (Swasiland)  mit dem gemieteten Fahrzeug fahren zu dürfen.
Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 1.669,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Sept.–April

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Das Afrika Team
Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

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Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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