Die schönsten Wildparks - Südafrika
Das Nashorn-Refugium: Hluhluwe Park

Savanne, Strand und Hochgebirge

Zwischen Krüger Park und Indischem Ozean

Wo ist Südafrika besonders afrikanisch? Im Osten, wo neben dem Krüger Park die Bergsavanne des Zululands lockt. Nach einem Badestopp bei Durban geht es in den Royal Natal National Park am Fuß der Drakensberge.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Johannesburg nach Pretoria

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover
Station: Johan­nesburg, Airport

Von Johan­nesburg nach Pretoria

48 km | 33 Minuten
Die Region zwischen Johan­nesburg und Pretoria weist welt­weit eine der höchsten Wachstums­raten auf. Auf neuen High­ways fährt man an Baugebieten und Gewerbe­flächen vorbei.
A

Pretoria

Beschauliche Hauptstadt Südafrikas

Die Haupt­stadt der ehema­ligen Burenre­publik Transvaal, die heute offi­ziell Tshwane genannt wird, wur­de erst 1855 von dem Burenführer Andries Preto­rius gegründet und ist bis heute afri­kaans geprägt, wovon Bauten wie das Voort­rekker Denkmal zeugen.

Als die Süda­fri­ka­ni­sche Union gegründet wur­de, wur­de Pretoria admi­ni­s­t­ra­tive Haupt­stadt, während Kapstadt seither das Parla­ment beherbergt. Im Oktober, wenn die Jaca­randabäume blühen, ist die grüne Stadt besonders schön. Sehens­wert sind einige Museen, besonders das Transvaal Museum mit seiner präh­is­to­ri­schen Abtei­lung.

Zu Gast in einer Villa in Brooklyn

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa aus dem Jahr 1927 liegt an einer Allee in einem ruhigen Vorort von Brooklyn. Die eleganten Zimmer sind zum Teil mit antiken Möbeln einge­richtet und blicken auf einen großen Garten mit Swimmingpool; Minikühlschränke gehören eben­falls zur Ausstat­tung.

Früh­stück wird auf der Terrasse am Pool serviert; Lunch und Dinner gibt es auf Nach­frage. Ganz in der Nähe ist die Brooklyn Mall mit Kinos und Restau­rants.

Gauteng

Platz des Goldes
Gauteng ist das Sotho-Wort für „Platz des Goldes“. Die Provinz wur­de erst 1994 geschaffen und bildet die Großräume um Johan­nesburg und die Haupt­stadt Pretoria ab. Mit 17.000 Quad­ratki­lome­tern ist es die kleinste Provinz Süda­frikas, zugleich aber mit 15 Millionen Einwoh­nern die bevöl­ke­rungs­reichste. Große Shopping Malls, Bars, Hotels, Casinos und eine ausgeprägte Unter­hal­tungs- sowie Kultur­szene machen Gauteng zu einer pulsierenden Region. Das Indu­s­trie­revier, das mit den Goldfunden von 1886 seinen Urknall erlebte, gehört heute zu den dynamischsten Wachstums­regionen der Erde.

Union Buildings

Sitz der süda­fri­ka­ni­schen Regie­rung
Der 275 Meter lange, halbkreisför­mige Gebäude­komplex von 1913 hat zwei Flügel, die die dama­ligen Amts­spra­chen Englisch und Afri­kaans symboli­sieren. Heute ist das Union Building Sitz der süda­fri­ka­ni­schen Regie­rung und des Präsidenten. In den Gärten befinden sich Denkmäler und Statuen von Premiermi­nistern und Präsidenten, unter anderem von Nelson Mandela, der hier am 10. Mai 1994 verei­digt wur­de.

Voort­rekker­denkmal

Impe­riales Denkmal des Weißen Süda­frikas
Der massive Granitbau wur­de von 1937 bis 1949 zu Ehren der Voort­rekker errichtet, die die Kapko­lonie zu Tausenden zwischen 1835 und 1854 verließen, um weitere Gebiete des heutigen Süda­frika zu besiedeln. Dabei diente das Völker­schlachtdenkmal in Leipzig als Vorlage. Der gewal­tige Bau ist weithin sichtbar.  Drei der vier Ecken des Gebäudes werden von Granitfiguren der Voort­rekkerführer Andries Preto­rius, Hendrik Potgieter sowie Piet Retief eingenommen, die vierte von einem symboli­schen namen­losen Voort­rekkerführer. Die 25 x 25 Meter große Heldenhalle ist über Außen­treppen zu begehen. Sie wird bekrönt von einem 41 Meter hohen Dom. Umgeben ist das Denkmal von einer Mauer, auf der 64 steinerne Ochsenkarren abge­bildet sind. Diese symboli­sieren eine Wagenburg, die die Voort­rekker mit ihren Wagen im Vertei­digungs­fall errich­teten.

Von Pretoria nach Sabie

339 km | 4:30 h
Die Strecke führt zunächst über reiz­loses Hoch­land. Erst an der Abbruchkante zum afri­ka­ni­schen Tief­land bei Waterval Boven wird die Land­schaft inter­essant.

Mpumalanga

Farm­land zwischen Highveld und Drakensbergen
Östlich von Gauteng beginnt die Provinz Mpumalanga. Die Land­schaft verändert sich und wird zuse­hends abwechs­lungs­rei­cher, je weiter man nach Osten fährt. Aus der flachen Hoch­e­bene gelangt man in die schroffe Bergwelt der Drakensberge von Mpumalanga, wo das Inlands­pla­teau (Highveld) jäh zur Tief­ebene (Lowveld) abbricht. Geschicht­lich ist das eins­tige Transvaal geprägt durch die Sied­lungs­be­we­gungen der Voort­rekker, die hier mit ihren Ochsenwagen durch die Wildnis zogen und das Land in Besitz nahmen. Bis heute ist Afri­kaans die vorherr­schende Sprache in Mpumalanga.

Dull­st­room

Netter Ort für Verschn­auf­pause
Das kleine Städt­chen in der Provinz von Mpumalanga wur­de 1883 von einem Amster­damer Kaufmann namens Wolterus Dull für Aussiedler aus den Nieder­landen gegründet. Als das Dorf im Zweiten Buren­krieg zerstört wur­de, gingen allerdings die meisten Siedler wieder zurück. Heute zählt das Städt­chen viele Restau­rants, Cafés und Geschäfte, in denen Urlauber auf der Durchreise Farm­pro­dukte oder Kunst­gewerbe kaufen und sich dabei von den langen Fahrten erholen können.
B

Panorama Route

Fernblicke auf den Krüger Park vom Hochland

Die bekann­teste Aussichts­straße Süda­frikas führt über mehrere Bergpässe ober­halb der Abbruchkante der Drakensberge entlang.

Unter­wegs tun sich grandiose Ausblicke auf den Krüger Park auf, der im halb­tro­pi­schen Lowveld liegt. Dazwi­schen kommt man an Wasser­fällen und ehema­ligen Holzfäller- und Goldgräber­sied­lungen vorbei, darunter Graskop und Pilgrim’s Rest.
Nach­ein­ander bieten sich folgende Attrak­tionen: God's Window, Lisbon Falls, Berlin Falls, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels View­point, Ohrig­stad, Robber's Pass, Pilgrim's Rest. (150 Kilometer)

Zu Gast in einem B&B in Sabie

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in einem ruhigen Wohn­gebiet, etwas außer­halb des Zentrums von Sabie. Alle vier Gäste­zimmer verfügen über große Glas­türen, die Zugang zur Veranda bieten.

Von hier eröffnet sich ein herr­li­cher Ausblick über bewal­dete Hänge bis hin zu den grünen Höhen der Drakensberge.
Besonders am Abend, wenn die letzten Sonnen­strahlen des Tages langsam hinter den Bergen versinken und das Zirpen der Grillen die Szenerie untermalt, lohnt es sich, für einen Moment hier Patz zu nehmen und bei einem Sundowner die Umge­bung in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Die Gastgeber sind hilfsbe­reit und stehen bei Inter­esse jederzeit gerne mit Ausflugs­tipps oder Restau­rant­em­pfeh­lungen zur Seite.

Blyde River Canyon

Grandiose Bergwelt im Westen des Krüger Parks
Die Bergwelt von Mpumalanga liegt west­lich des Krüger Natio­nalparks und ist wie die Drakensberge in Natal ein Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land mit einem Höhen­un­ter­schied von 1.300 m. Die vom Indi­schen Ozean heran­zie­henden Regen­massen haben hier einen grandiosen Canyon geschaffen, der eine ganze Land­schaft mit Wasser­fällen, dichten Wäldern und klaren Gebirgs­bächen bildet. Blyde River gehört zu den außer­or­dent­li­chen landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas. Eine Panorama-Route für Auto­fahrer führt zu Wasser­fällen, den Potholes und Punkten mit überwäl­tigender Aussicht ins afri­ka­ni­sche Tief­land und weit in den Krüger Park hinein. Die Weite, Stille und Unbe­rührt­heit dieser einzig­ar­tigen Land­schaft erschließt sich aber nur dem Wanderer.

Sabie

Hübsches Berg­städt­chen west­lich des Krüger Parks
Goldgräber und Großwildjäger waren die ersten Euro­päer, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gegend nieder­ließen. Heute hat die Stadt im schönen Berg­land west­lich des Krüger Parks knapp 10.000 Einwohner. Bei Reisenden ist der Ort beliebt, weil man von hier aus Tages­ausflüge auf der Panorama Route oder in den Krüger Park machen kann.

God's Window

überwäl­tigende Aussicht auf den Blyde River Canyon
Das „Fenster Gottes“ ist ein 1.830 Meter hoher Aussichts­punkt auf den Blyde River Canyon, der sich weiter östlich und tausend Meter tiefer erstreckt. Von drei Aussichts­platt­formen am Rand der dicht bewal­deten Hänge kann man bis ins Lowveld sehen, wo man am Horizont den Krüger Park erahnt. Lohnens­wert ist der beschilderte Weg zum nahen Regen­wald.

Wande­rung zu den Bridal Veil Falls

Durch Wald zu den 70 Meter hohen Wasser­fällen
Die „Brautschleier-Wasser­fälle“ sind mehr als 70 Meter hoch und besonders eindrucksvoll in der Regenzeit. Sie werden von einem Nebenfluss des Sabie Rivers gebildet. Der Wanderweg beginnt am Ortsrand von Sabie.

Rundweg am Blydepoort Dam

Die kurze Rundwande­rung beginnt am Kadisi Restau­rant und führt durch die dichte Vege­ta­tion in den Canyon hinein. Durch ein Seitental geht es etwas gemäch­li­cher wieder bergan. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 290 Meter)

Von Sabie nach Preto­riuskop

151 km | 4:00 h

Hazyview

Tor zum Krüger Park
Die Klein­stadt am Rande des Krüger Parks wur­de erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Sie diente für einen weiten Umkreis als Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmer. Heute ist der Tourismus der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Das Phabeni Gate, ein Eingangstor zum südwest­li­chen Krüger Park, ist nur zehn Minuten entfernt. Auch zum Blyde River Canyon kann man Tages­ausflüge unter­nehmen. Neben einer breiten Restau­rant­szene werden unter­schied­liche Tages­ak­tivi­täten ange­boten, darunter Golf, Wild­wasser-Rafting und Parag­liding.
C

Krüger Nationalpark

Südafrikas Tierpark der Superlative

Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

Zu Gast im Pretoriuskop Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Preto­riuskop liegt im südwest­li­chen Teil des Krüger Natio­nalparks, neun Kilometer vom Numbi Gate entfernt.

Die Gegend wird bestimmt von inter­essanten Fels­forma­tionen. Bekannt ist dieser Teil des Parks durch seine vielen Impalas, Zebras und Gnus. Aber auch andere Tiere, die im Krüger Park leben, kann man hier zu Gesicht bekommen. Im Camp gibt es eine Tank­stelle, ein Restau­rant sowie einen Super­markt. Pirschfahrten und Bush Walks werden vor Ort ange­boten.

Krüger Natio­nal­park – der Südwesten

Pflanzen­viel­falt und seltene Tiere in grüner Hügel­landschaft
Während große Teile des Krüger Parks zur flachen Tief­ebene gehören, ist der Südwesten relativ bergig. Weil es rund um Male­lane, Berg-en-Dal und am Preto­riuskop immer etwas mehr regnet, sind die Granit­hügel grün bewachsen und von einer immensen Pflanzen­viel­falt. Das zieht besonders viel Wild an, darunter Antilo­pen­arten, die sonst nirgendwo vorkommen, wie die Rehan­tilope. Besonders beein­dru­ckend ist der Shabeni Hill, ein grün bewach­sener Dom aus Granit in der Nähe des Preto­riuskop Camps.

Krüger Natio­nal­park – der Südosten

Big Five an den Wasserlöchern
Nirgendwo sonst im Krüger Park ist die Chance größer, alle Big Five zu sehen, als im Südosten. Das liegt daran, dass in der Region zwischen dem Sabi River und dem Croco­dile River Wasser reich­lich vorhanden ist. Eine Basalt­schicht unter dem Gras sorgt dafür, dass der Regen nicht versi­ckert, sondern sich in kleinen Teichen und Wasserlöchern sammelt. So können Wild und Raubtiere die lange Trockenzeit über­stehen.

Preto­riuskop

Park Camp an einem Granit­hügel
Das älteste Camp im Krüger Park liegt an einem Granit­hügel, wo ein Anführer der Voort­rekker, Willem Preto­rius, beer­digt ist und sich manchmal Leoparden aufhalten. Die Umge­bung ist male­risch, das Camp selbst aber ein biss­chen ange­staubt. Das Schwimmbad ist in den Fels hinein­ge­baut.
Restau­rant, Schwimmbad, Tank­stelle und Laden sind vorhanden.

Von Preto­riuskop nach Mkhaya

290 km | 6:00 h

Male­lane

Tor zum südli­chen Krüger-Park
Der Ort im Süden des Krüger Parks ist im 19. Jahr­hun­dert mit der Großwildjägerei entstanden. Als 1926 die Jagd verboten und der Park eingezäunt wur­de, siedelten sich Zuck­er­rohrfarmer am Croco­dile River an. Der Stacheldraht hielt jedoch nur die kleineren Tiere ab. Elefanten durch­bra­chen ihn regelmäßig, weil sie Zuck­er­rohr lieben. Dass sie auf ihren nächt­li­chen Fress­zügen die Felder verwüs­teten, brachte ihnen die Todfeindschaft der Farmer ein. Erst ein 1963 gezogener, auch für Elefanten unüberwind­li­cher Zaun brachte den Frieden zwischen den Dickhäu­tern und den Einwoh­nern von Male­lane, die heute von der Nähe zum Park profi­tieren.

Phoph­onyane Falls

üppigen Vege­ta­tion und reiche Vogelwelt
Die Wasser­fälle des Phoph­onyane Flusses liegen im gleich­na­migen Natur­re­servat und lohnen einen Besuch wegen der üppigen Vege­ta­tion und der reichen Vogelwelt. Von der Lodge aus führen Wander­wege durch den Busch, wo man einen Blick über die Fälle und Berge der Umge­bung hat.

Ngwenya Glass

Glasbläserei am Wegesrand
Ngwenya Glass war ein Projet der schwe­di­schen Entwick­lungs­hilfe, das 1979 angefangen wur­de. Inzwi­schen ist es zu einer der wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Swasi­lands avanciert. Gäste haben Zutritt zur Werk­statt in Hhohhot und können (außer sonn­tags) zuschauen, wie die Vasen, Lampen­schirme und Schüs­seln entstehen. Rings um den Laden haben sich verschiedene andere Kunst­gewerbe-Läden ange­siedelt.
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Swasiland

Afrikanisches Dorfleben im Reich von King Mswati

Das Land der Swathis ist ein selbst­stän­diges König­reich, in dem das Land­leben noch tradi­tioneller ist als in Süda­frika.

Bei der Durchreise fällt sofort der krasse Gegen­satz zwischen den riesigen Zuck­er­rohr- und Anan­as­plan­tagen auf der einen und den Kleinstfarmen (bis zu einem Hektar) auf der anderen Seite auf. Das Reich von König Mswati III. ist kaum größer als Schleswig-Holstein, bietet aber ein viel­sei­tiges Landschafts­bild: Hoch­flächen, Busch­land und Wälder lösen einander ab. Besonders reizvoll aber ist das Berg­land im Westen mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern und Wildparks fernab von den Haupt­rei­se­routen durch das südliche Afrika.

Zu Gast in einem Wilderness Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Das Camp liegt im Mkhaya Park, der zu den Big Game Parks of Swazi­land gehört. Bis auf Elefanten und Löwen sind alle Big Five vertreten. Die Über­nach­tung im Bush Camp bietet eine einzig­ar­tige Erfah­rung afri­ka­ni­scher Wildnis, wie sie in den privaten Camps am Krüger Park kaum noch möglich ist.

Es besteht aus strohge­deckten Chalets (alle mit eigenem Bad), die sorgsam und weit­läufig in den Urwald eingefügt wurden. Da es keine Elek­trizität gibt, wird das Camp abends mit Petro­le­um­lampen ausgeleuchtet. Nach dem Dinner am Lagerfeuer unter einem gigan­ti­schen Wurstbaum, der die Mitte des Lagers markiert, ziehen sich die meisten Gäste in ihr Chalet zurück, um in Ruhe den Geräu­schen der Nacht zu lauschen. Am nächsten Morgen wird vor dem Früh­stück eine Wildfahrt im Gelände­wagen ange­boten. Nach dem Früh­stück geht es gegen 09:00 Uhr wieder zurück zum Auto. Wer zwei Tage bleibt, kann tags­über an einer geführten Buschwande­rung teil­nehmen oder auch Zeit zur Tierbe­ob­ach­tung im nahe gelegenen Unter­stand (Kirky’s Hide) verbringen.

Mkhaya Game Reserve

Nashorn­refugium in Swasi­land
Mkhaya gehört zu den drei Big Game Reserves von Swazi­land, die sich frei­lich, was ihre Größe angeht, nicht mit dem Krüger Park messen können. 1979 wur­de die von Schirmaka­zien domi­nierte Dornensavanne zum Reservat erklärt – zunächst zum Schutz des tradi­tionellen Nguni Viehs. Im Laufe der Jahre verschob sich der Schwer­punkt, so dass heute vor allem gefähr­dete Wild­tiere hier leben. So bekommt der Besu­cher meist Säbel- und Halbmondan­tilopen, Spitz- und Breitmaul­nas­hörner zu sehen. Das Personal rekrutiert sich ausschließ­lich aus den umliegenden Dörfern. Die Anti-Wilderer-Einheit des Parks gilt als eine der effi­zi­en­testen in Afrika.

Von Mkhaya nach Hluhluwe

211 km | 3:30 h

Die Route führt entlang der flachen Lebomboberge von Nord nach Süd. In der Nähe von Golela überquert man die Grenze nach KwaZulu Natal.

Dort befindet sich auf südafri­ka­ni­scher Seite die Border-Cave, eine Höhle, in der bereits vor 80.000 Jahren Menschen gelebt haben. Allerdings ist sie nur von der Tembe Elephant Lodge aus zugänglich.

iSimangaliso Wetland Park

Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe
Der ehema­lige Lake St. Lucia Wetland Park ist eines der größten und bemerkens­wer­testen Wasser­schutzgebiete Afrikas. In den 64 Kilometer langen See münden mehrere Flüsse. Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe und hohe Sand­dünen umgeben das kaum erforschte Biotop. Das seichte Wasser bietet etwa 700 Nilpferden und 2.000 Krokodilen Lebens­raum. Am östli­chen Ufer findet man Wasserbüffel, Antilopen, Hyänen und die seltenen Geparden. Berühmt aber ist das Gebiet besonders als Vogel­pa­ra­dies mit mehr als 400 Arten. Wegen seiner einzig­ar­tigen Land­schaft und einer Tier- und Pflanzenwelt, die an Viel­falt den Krüger Park über­trifft, ist der iSimangaliso Park/Greater St. Lucia Wetland Park zur Jahr­tausendwende von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt worden.

Wildparks im Zulu­land

Arten­viel­falt zwischen Ozean und Berg­savanne
Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind zwar weniger bekannt als der Krüger Park. Da sie vom Indi­schen Ozean bis hoch in die Berge reichen, sind sie dafür abwechs­lungs­rei­cher und vielfäl­tiger. Der bekann­teste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfo­lozi-Park, der aus dem das Jagdgebiet von König Shaka hervor­gegangen ist.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Tempe­raturen von über 38°C im Sommer keine Selten­heit. Während die Land­schaft dann von üppiger Schön­heit ist, ist der Winter wegen der redu­zierten Wasser­stellen die bessere Zeit zur Wildbe­ob­ach­tung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wande­rungen mit Wildhütern durch die ursprüng­l­iche Wildnis ange­boten.

KwaZulu-Natal

Vielfäl­tige Provinz am Indi­schen Ozean
Die Provinz am Indi­schen Ozean gehört kulturell, landschaft­lich und ethnisch zu den viel­sei­tigsten Regionen Süda­frikas. Bereits der Name deutet darauf hin, dass sie aus dem früheren Home­land der Zulu und den Gebieten der euro­päi­schen Siedler hervor­gegangen ist. Der Name Natal geht auf Vasco da Gama zurück, der das Land als erster Weißer am Weih­nach­tstag (dies natalis) 1497 betreten hat. Neben den Zulu, die etwa 85 Prozent der Bevöl­ke­rung ausma­chen, ist die Bevöl­ke­rung vorwiegend englisch­spra­chig. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Inder als Arbeiter auf den Zuck­er­rohr­plan­tagen ange­worben. Ihre Nach­fahren stellen den Groß­teil der Hindus und Moslems Süda­frikas. Durban ist die Stadt mit der größten indisch­stäm­migen Bevöl­ke­rung außer­halb Indiens. Daneben ließen sich auch deut­sche Einwanderer in der Gegend um Wartburg, Harburg und Hermannsburg nieder.
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Hluhluwe-iMfolozi-Park

Bergsavanne und Heimat der Nashörner

Mit knapp tausend Quad­ratki­lome­tern ist der aus Umfo­lozi (heute: iMfo­lozi) und Hluhluwe zusam­menge­legte Park zwar wesent­lich kleiner als der Krüger Park, steht ihm aber, was die Viel­sei­tigkeit der Land­schaft, Pflanzen- und Tierwelt angeht, um nichts nach.

Während Hluhluwe im Nordwesten bergig und bewaldet ist, wird Umfo­lozi von offenem, weitem Bushveld geprägt. Im Park leben alle  Big Five. Bekannt wur­de Umfo­lozi wegen seiner Rolle bei der Rettung des Breitmaul­nashorns (White Rhino). Anfang der 1960iger Jahre gab es nur noch wenige Dutzend Exem­plare welt­weit – die meisten von ihnen in Umfolzi. Dank strenger Schutz­maß­nahmen ist die Popu­la­tion wieder auf über tausend allein in Umfo­lozi ange­stiegen. Jähr­lich können über­schüs­sige Tiere in andere Parks ausge­siedelt werden.
Spekta­kulär liegt das Hilltop Camp von Hluhluwe mit weiter Aussicht über die Berg­savanne, die man vom Besu­cher­zentrum oder dem Restau­rant aus genießen kann.

Zu Gast im Hilltop Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das staat­liche Camp gehört zu den schönstgelegenen des Landes – die Aussicht über den halben Hluhluwe Park ist beein­dru­ckend, vor allem vom Restau­rant und seiner Terrasse.

Die Chalets sind teilweise ein biss­chen in die Jahre gekommen. Vom Camp aus kann man in Gruppen bis zu acht Personen mit einem Wildhüter Pirschfahrten und Wande­rungen durch die Wildnis des Natur­parks unter­nehmen und dabei die großen Tiere Afrikas entde­cken. Diese Touren werden an der Rezep­tion gebucht.

Hluhluwe

Klein­stadt zwischen Wildparks und Anana­sfel­dern
Die Stadt mit knapp 4000 Einwoh­nern liegt im Herzen des Zulu­landes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulo­lozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausge­spro­chen, was in der Zulu­sprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutz­holz und Zuck­er­rohr. Bis zu 95 Prozent der süda­fri­ka­ni­schen Anan­as­pro­duk­tion kommen aus der Gegend.

Von Hluhluwe nach Salt Rock

243 km | 3:30 h
Dann und wann schimmert der Indi­sche Ozean hinter den wogenden, grünen Zuck­er­rohrfel­dern und Eukalyp­tus­plan­tagen durch. Einzige nennens­werte Stadt ist Kwadu­kuza. Das frühere Stanger ist eine schmuck­lose Ansied­lung, die vor über 100 Jahren von indi­schen Zuck­er­rohr­arbeitern gegründet wur­de.

Zulu­land

Viehkr­aals und tradi­tionelle Lebens­formen
Die Zulus waren der mäch­tigste Stamm in Süda­frika. Isizulu ist bis heute nach Englisch die zweitwich­tigste in Süda­frika. Zu einem Volk wurden die Zulus um 1820 unter dem berühmt-berüc­h­tigten König Shaka, dessen Armee gefürchtet war. die erste Begeg­nung mit Eurpäern fand in den 1830er Jahren, als die Buren mit Wagenburg und Feuerwaffen die Zulu am Blood River besiegten. Ihre Selb­stän­digkeit büßten sie aber erst im Anglo Zulu War ein, der allerdings für die Engländer extrem verlu­st­reich war. Besonders auf dem Land ist die typi­sche Zulu­kultur noch recht verbreitet: vor allem Ahnen­kult, Hexerei, das tradi­tionelle Heil­wesen und die typi­sche Sied­lungs­struktur sind überall anzu­treffen.

St. Lucia

Badeort am Isimangaliso-Wetland Park
Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune ist das touris­ti­sche Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks (vormals Greater St. Lucia Wetland Park). Er liegt auf einer schmalen Landzunge, begrenzt durch das Mündungs­gebiet des St. Lucia Flusses im Westen und den Indi­schen Ozean im Osten. Man kann den Ort in einem drei­stün­digen Spaziergang umrunden und geht die meiste Zeit dabei über Strand und Dünen. Vom Estuary Beach führt auch ein hözender Boardwalk ein Stück an der Lagune vorbei durch die Land­schaft zum Camping­platz und zum Ski Boat Club. Hier lassen sich Krokodile und Wasservögel beob­achten. Große Hotels gibt es bislang nicht, dafür eine Reiher privater Unterkünfte und ein paar Restau­rants, in denen meist Süda­fri­kaner zu Gast sind.

Umlalazi Nature Reserve

Küsten­regen­wald und Mangrovenhaine
Das Natur­re­servat bei Mtunzini schützt einen der letzten Reste des Küsten­regen­walds, der schon im 19. Jahr­hun­dert weitge­hend dem Zuck­er­rohr­anbau zum Opfer gefallen ist. Ein schöner Wanderweg führt durch einen dichten, von Meerkatzen bewohnten Urwald und weiter am Umlalazi-Fluss entlang, wo man durch einen schönen Mangroven­wald bis zum Strand kommt.

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Dolphin Coast

Badestrände und Delfine nördlich von Durban

Der Küsten­ab­schnitt nörd­lich von Durban trägt seinen Namen nach einer Kolonie von etwa 500 Delfinen, die dort ganzjährig an der Küste leben.

Im August, wenn die Sardi­nenschwärme von Süden kommen, versammeln sich dort über 10.000 Delfine zum Festschmaus. Mit viel Glück kann man sie am frühen Morgen in den Wellen spielen sehen. Darüber hinaus gehört die Dolphin Coast zu den belieb­testen Bade­plätzen Süda­frikas. Die schier endlosen Sand­strände werden mit wach­sender Entfer­nung von Durban immer einsamer. Viele Bade­orte liegen an der Küste. Wegen des vom Äquator kommenden warmen Meer­es­stroms am West­rand des Indi­schen Ozeans kann hier das ganze Jahr über gebadet werden, auch wenn es im süda­fri­ka­ni­schen Winter eher kühl ist (circa 18° C). Das hüge­lige Hinter­land ist von wogenden Zuck­er­rohrfel­dern geprägt. Dazwi­schen finden sich immer wieder kleinere Natur­re­servate, in denen der ursprüng­l­iche Küsten­regen­wald mit seiner eigen­tüm­li­chen Fauna und Flora erhalten ist.

Zu Gast in einem Boutique-B&B in Salt Rock

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Gäste­haus in Salt Rock, einem Badeort 30 Minuten nörd­lich von Durban, ist ideal zum Entspannen vor oder nach einer langen Anreise.

Die Farben und der Laven­delduft erin­nern an die Provence. Die meisten der Gäste­zimmer haben einen privaten Balkon mit Blick über den Küsten­ur­wald. Eine große, über­dachte Veranda, ein subtro­pi­scher Garten und ein Sonnen­deck am Pool laden zum Lesen oder Faulenzen ein.

Durban

Mehr als eine Bade­me­tro­pole
Die Bade­me­tro­pole Süda­frikas genießt ganzjährig warmes Wetter. Aufgrund des Mozambique Stroms, der vom Äquator her an der Ostküste Afrikas nach Süden fließt, ist auch das Meer immer warm. Doch Durban ist mehr als seine Golden Mile am Indi­schen Ozean. Die drittgrößte Stadt Süda­frikas hat den größten Hafen Afrikas und Indu­s­trie. Vor allem aber ist sie die indischste unter den Städten Süda­frikas. Heute geht von der ursprüng­lich briti­schen Sied­lung ein kosmo­poli­ti­scher Reiz aus. Inder, Zulus und Weiße leben dicht gedrängt beiein­ander und sorgen für ein buntes Völker- und Kulturgemisch.

Salt Rock

Entspannter Feri­enort mit Gezei­tenschwimmbad
In der Nähe von Ballito liegt Salt Rock – eine Feri­en­sied­lung mit entspannter Urlaubs­atmo­sphäre, auch für die Bevöl­ke­rung. Der Name Salt Rock stammt aus den Tagen von König Shaka, dessen Mägde bei Ebbe getrock­netes Salz sammelten. Das Salz wur­de für den Handel mit den Sied­lern genutzt. Der Strand bietet einige gute Stellen zum Angeln aber auch wundervolle Riffe. Am Haupt­strand gibt es Life­guards und ein großes Gezei­tenschwimmbad, in dem Kinder bei Flut sicher schwimmen können.

Thompson's Bay

Meer­es­schwimm­be­cken im Indi­schen Ozean
Norma­lerweise ist es nicht ungefähr­lich, im Indi­schen Ozean zu schwimmen. Nur an besonderen Stränden an der Dolphin Coast gibt es Hainetze. Hinzu kommen gefähr­liche Unter­strö­mungen, daher sollte man immer einen Strand­ab­schnitt mit Life­guards wählen. Ein gute Möglichkeit, im Salz­wasser zu schwimmen, bietet das geschützte Meer­es­schwimm­be­cken in der Thompson's Bay bei Shaka's Rock. Von dort kann aus man auch schöne Strandspa­ziergänge machen.

Von Salt Rock nach Then­dele

330 km | 4:30 h
Durban, die drittgrößte Stadt Süda­frikas, liegt auf der Strecke. Wer will, kann einen Abste­cher zum Victo­rian Market machen, dem indischsten aller Märkte in Süda­frika. Hier kann man sich Curry mischen lassen oder Kunst­gewerbe aus ganz Afrika kaufen.

Natal Midlands

Klein-England im Vorland der Drakensberge
Die sanft gewellte Land­schaft zwischen Pieterma­ritzburg und den Drakensbergen würde man eher dem engli­schen oder schot­ti­schen Berg­land zuordnen als dem afri­ka­ni­schen Konti­nent. Tatsäch­lich wurden die Natal Midlands bis heute von engli­schen Sied­lern erschlossen und geprägt. Zwischen Mooi River und Howick weiden Kühe und Pferde auf saftigen Wiesen. Neben wohlha­benden Farmen und kleinen Ortschaften gibt es Boarding Schools, die es mit jedem engli­schen Elite-Internat aufnehmen können. Erschlossen wird die Land­schaft durch den Midlands Meander. Die Feri­en­straße wur­de in den 1980er Jahren von lokalen Künst­lern ins Leben gerufen und verbindet Museen, Gale­rien, Farm­shops und kleine Restau­rants.

Pieterma­ritzburg

Britisch anmu­tende Haupt­stadt von KwaZulu Natal
Die Stadt wur­de 1839 von Voort­rekkern gegründet und nach Piet Retief und Gerrit Maritz benannt. Kurz danach wur­de sie von Briten übernommen, was man an Parks, Gärten einigen gut erhal­tenen Kolo­ni­al­bauten merkt. Auf seiner Fahrt von Durban nach Johan­nesburg wur­de Gandhi 1893 bei Pieterma­ritzburg aus dem Zug geworfen, weil er als Inder in einem für Weiße bestimmten Abteil Platz genommen hatte. Dieses Ereignis hat ihn entschei­dend geprägt. Ihm zu Ehren wur­de eine Statue vor dem Colo­nial Building errichtet, Während des Ersten Welt­kriegs befand sich in Pieterma­ritzburg ein Konzent­ra­ti­ons­lager für deut­sche Gefan­gene aus Deutsch-Südwest-Afrika.

Howick Falls

Sagen­umwobene Wasser­fälle
Nahe dem Ort Howick in den Midlands von Natal stürzt der Mngeni River 119 Meter eine senk­rechte Felswand hinab. Für viele Zulu ist kwaNogqaza, wie sie die Howick Falls nennen, ein magi­scher Ort voller Gefahren. Im Becken unter­halb hält sich nämli­ch das Inkany­amba auf, eine Riesen­schlange und entfernte Verwandte vom Loch Ness Monster. Nur der Sangoma darf sich dem Becken nähern. Alle anderen laufen Gefahr gefressen zu werden. Die Touristen scheint das wenig zu beein­dru­cken. Sie verbinden die Besich­tigung der Wasser­fälle mit einem Besuch des angrenzenden Umgeni Valley Nature Reserves, wo es Zebras, Antilopen und Giraffen gibt.
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Drakensberge

Wunderwelt und Wanderparadies

Die Drakensberge von Natal bilden den drama­tischsten Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land.

Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel schaffen ein maje­s­tä­ti­sches Hoch­ge­birgspan­orama, das völlig verschieden ist von dem der durch Flus­stäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weit­blick in das afri­ka­ni­sche Tief­land. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluch­torte der San. In Höhlen und an Fels­über­hängen haben sie tausende von Zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Welt­natur- und als Welt­kultur­erbe einge­stuft. Der uKhahl­amba-Drakensberg  Park ist von einem Netz herr­li­cher Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit durch­zogen. Die längsten gehen über mehrere Tage. Über­nachtet wird teilweise in Höhlen, die schon von den San bewohnt waren.

Zu Gast im Camp des Royal Natal National Parks

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das staat­liche Camp liegt in einer der schönsten Landschaften Süda­frikas, in der Wildnis der nörd­li­chen Drakensberge.

Von allen Chalets hat man einen großar­tigen Blick auf das Amphi­theater, eine gewal­tige Felswand, die den Abbruch vom afri­ka­ni­schen Hoch­land zum Lowveld markiert. Vom Camp aus beginnt ein weites Netz schöner Wander­wege. Im Camp gibt es kein Restau­rant, dafür haben die Hütten voll­ständig einge­rich­tete Küchen und eine Grill­mög­lichkeit. Wer dennoch keine Lust auf Selbst­ver­pfle­gung hat, kann im Mont aux Sources Hotel vor den Park­toren essen gehen.

Free State

Süda­frikas Burenre­publik
Als 1800 in Kapstadt der Union Jack, die Fahne der briti­schen Krone, gehisst wur­de, begannen die dort ansäs­sigen Buren nieder­ländisch-deutsch-franzö­si­scher Abkunft um ihre kulturelle Iden­tität zu fürchten. Im legendären „Großen Trek“ zogen viele von ihnen mit ihren Ochsenwagen ins Landes­in­nere, fort vom „sündigen Ägypten“ auf der Suche nach dem „gelobten Land“. Fernab der verhassten Engländer grün­deten die Afri­kaaner, wie sich die Buren fortan nannten, mehrere Burenre­publiken. eine davon war der Oranje Vrystaat. Von Anfang an jedoch war der Frei­staat eingezwängt zwischen den Briten und den Sothos, mit denen es zu mehreren Kriegen kam. Nach den Buren­kriegen wur­de der Frei­staat 1902 britisch annek­tiert und schließ­lich Teil des süda­fri­ka­ni­schen Region. Bis heute ist der Frei­staat das länd­lich-sitt­liche „Plat­te­land“ im Zentrum Süda­frikas. Kulturell wird es noch von den Nach­fahren der Buren domi­niert, obwohl die schwarze Bevöl­ke­rung fast 90 Prozent ausmacht. Von der alten Buren­herr­lichkeit zeugen die präch­tigen Kirchen in allen Provinz­städt­chen, in denen bis heute kaum Englisch gespro­chen wird.

Lesotho

Mittel­alter­liche Lebens­formen auf dem „Dach Süda­frikas“
Der selb­stän­dige Zwerg­staat inmitten der Republik Süda­frika begeis­tert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugäng­li­chen „Dach Süda­frikas“ haben sich mittel­alter­liche Lebens­formen erhalten. Das König­reich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahr­tausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsma­le­reien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrän­genden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durch­que­rung des Berg­lands im Osten und Süden ist ein Gelände­wagen unumgäng­lich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpas­sierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten.

Royal Natal National Park

Alpines Wander­pa­ra­dies am höchsten Berg Süda­frikas
Der 80 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park im Norden der Drakensberge liegt am Fuße des Mont-aux-Sources, Süda­frikas höchstem Berg. Landschaft­li­cher Höhe­punkt ist das halbmondför­mige Amphi­theater, eine mehr als fünf Kilometer lange und 500 Meter hohe Steil­wand. Der Tugela River hat hier seine Quelle und stürzt sich in mehreren Stufen insge­samt 947 Meter in die Tiefe. Die Wasser­fälle sind damit die zweit­höchsten der Welt. Der Blick vom Amphi­theater wird neben dem vom Kili­man­dscharo zu den spekta­kulärsten in ganz Afrika gezählt. Die Ebenen, die dem Gebirge vorge­la­gert sind, beheimaten Rehan­tilopen, Klipp­springer, Paviane und Gnus. Viele Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit führen durch den Park. Auch Reiten und Klettern sind möglich.

Police Helmet

Schöne Aussicht vom „Polizeihelm“
Die Wande­rung führt vom Then­dele Camp auf einen Aussichtsberg, der tatsäch­lich einem alter­tüm­li­chen Polizeihelm ähnelt. Zum Schluss ist der Weg etwas ausge­setzt.

Lookout Rock Loop

Wande­rung zu einem Aussichtsfelsen
Die einfache Rundwande­rung geht nicht hoch hinaus. Sie bleibt im Tal, führt aber auf gutem Weg durch das Gras­land zu einem Felsen mit schöner Aussicht. Unter­wegs kommt man an einem gurgelnden Bächlein vorbei. Das Geräusch fließenden Wassers ist im ganzen südli­chen Afrika eine Selten­heit und klang in den Ohren der San, die über Jahr­tausende die Urein­wohner waren, wie Musik. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, Zeit: 3:30 Stunden, auf und ab: 3701 Meter)

The Crack

Über eine Strick­leiter zum Aussichts­punkt
Die ebenso anspruchsvolle wie atemrau­bende Wander­route folgt zunächst dem einfa­chen Lookout Pfad, führt aber dann weiter nach Westen und tiefer in den Berg hinein. Unter­wegs muss eine Stei­gleiter erklommen werden, was aber einfach ist. Der Abstieg dagegen geht in einem Felsenkamin senk­recht über mehrere Ketten­leitern, Holzleitern oder nur an Ketten hinunter. Tritt­si­cher­heit und und Schwindelfreiheit sind Voraus­setzung. (Hin und zurück: 5 Stunden, 9,9 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Von Thendele nach Johannesburg

Mietwagenabgabe

Von Then­dele nach Johan­nesburg

354 km | 4:30 h
Die Strecke führt zurück zur N3 und von dort durch den Free State nach Johan­nesburg.

Tseh­lanyane National Park

Wild­was­ser­bäche in Gras- und Fels­landschaft
Der 5.000 Hektar große Park liegt tief in den Maluti-Bergen am Fuß des Holomo Pass. Mit 1.940 bis 3.112 m.ü.M. liegt er größ­ten­teils in der supalpinen Vege­ta­ti­ons­zone. Die Land­schaft ist viel­seitig und abwechs­lungs­reich: Gras­hänge, wild zerklüf­tete Fels­forma­tionen, aber auch einige der wenigen verbliebenen Urwälder in Lesotho gehören dazu. Die Fluss­ufer sind mit Bergb­ambus bewachsen. 24 kleinere Säuge­tier­arten sind regi­s­triert, darunter die afri­ka­ni­sche Wildkatze, Schakale und Paviane. Wegen der Abwe­sen­heit von Raubtieren kann man ohne Beglei­tung auf den bezeichneten Wegen durch den Park wandern oder in den Fels­be­cken der Wild­was­ser­bäche baden. Die Szenerie sorgt dabei immer wieder für überwäl­tigende Fotomo­tive.

Sterkfontein Dam Nature Reserve

Natur­schutzgebiet am Stau­damm mit Geier-Restau­rant
Das ausge­dehnte Natur­schutzgebiet ist um einen Stau­damm herum ange­legt und bietet von allem etwas: zerklüf­tete Berge, weites Gras­land und Wasser. Neben ausge­dehnten Spaziergängen und Wande­rungen kann man Boot fahren und angeln. Besondere Attrak­tion ist das „Vulture Restau­rant“, ein Platz, an dem regelmäßig Geier gefüt­tert werden.

Van Reenen's Pass

Kurvenreiche Straße zwischen Midlands und Hoch­e­bene
Der Pass zwischen Harris­mith im Hoch­land des Free States und Ladis­mith in den Midlands von KwaZulu Natal zeichnet sich durch maje­s­tä­ti­sche Schön­heit aus. Er ist weit und breit der einzige Übergang über die Drakensberge. Heute führt die N3 von Durban nach Johan­nesburg über den Pass. Wegen der vielen Serpen­tinen und dem relativ dichten Verkehr ist der Van Reenen Pass der unfall­träch­tigste unter den süda­fri­ka­ni­schen Pässen. In Van Reenen, dem Ort am oberen Ende des Passes, steht die kleinste katholi­sche Kirche der Welt. Sie hat nur für acht Personen Platz.

Mietwagenabgabe

Station: Johan­nesburg, Airport

14 Tage
ab 1.059,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • AVIS-Permit für eSwatini (Swasiland)

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