Auf dem Landweg durch Südafrika: Unterwegs in exklusiven Unterkünften
Leopard Mountain Lodge
Grandiose Bergwildnis: Blyde River Canyon
Grandiose Bergwildnis: Blyde River Canyon

Auf dem Landweg durch Südafrika

Unterwegs in exklusiven Unterkünften

Zugegeben, auf dem Landweg quer durch Südafrika reisen heißt: viele tausend Kilometer fahren. Wer das in Kauf nimmt, erlebt die verschiedenen Ökozonen Südafrikas und ihre allmählichen Übergänge. Die handverlesenen Unterkünfte gehören zum Besten, was auf unseren Südafrika Reisen geboten wird. Für Entspannung und bestes Essen ist gesorgt, für unvergessliche Erlebnisse mit Mensch und Tier ebenfalls.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Kruger Mpumalanga Airport nach Hazyview

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota RAV 2x4 o.ä. Automatik (IFAR)
Tarif: premium cover
Station: Kruger Mpumalanga Airport

Von Kruger Mpumalanga Airport nach Hazyview

77 km | 1:30 h
A

Panorama Route

Fernblicke auf den Krüger Park vom Hochland

Die bekann­teste Aussichts­straße Süda­frikas führt über mehrere Bergpässe ober­halb der Abbruchkante der Drakensberge entlang.

Unter­wegs tun sich grandiose Ausblicke auf den Krüger Park auf, der im halb­tro­pi­schen Lowveld liegt. Dazwi­schen kommt man an Wasser­fällen und ehema­ligen Holzfäller- und Goldgräber­sied­lungen vorbei, darunter Graskop und Pilgrim’s Rest.
Nach­ein­ander bieten sich folgende Attrak­tionen: God's Window, Lisbon Falls, Berlin Falls, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels View­point, Ohrig­stad, Robber's Pass, Pilgrim's Rest. (150 Kilometer)

Zu Gast in einer Lodge am Sabie Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge mit weitem Blick über das Sabie Tal liegt zwischen dem Krüger Park im Osten und der Gebirgs­welt von Mpumalanga im Westen.

Gäste werden in komfor­ta­blen, geräu­migen Chalets unter­ge­bracht. Das Dinner mit vier Gängen ist empfehlens­wert. Außerdem werden auf Wunsch Safaris im offenen Wagen durch den Krüger Park vermit­telt. Ein Swimmingpool ist vorhanden.

Mpumalanga

Farm­land zwischen Highveld und Drakensbergen
Östlich von Gauteng beginnt die Provinz Mpumalanga. Die Land­schaft verändert sich und wird zuse­hends abwechs­lungs­rei­cher, je weiter man nach Osten fährt. Aus der flachen Hoch­e­bene gelangt man in die schroffe Bergwelt der Drakensberge von Mpumalanga, wo das Inlands­pla­teau (Highveld) jäh zur Tief­ebene (Lowveld) abbricht. Geschicht­lich ist das eins­tige Transvaal geprägt durch die Sied­lungs­be­we­gungen der Voort­rekker, die hier mit ihren Ochsenwagen durch die Wildnis zogen und das Land in Besitz nahmen. Bis heute ist Afri­kaans die vorherr­schende Sprache in Mpumalanga.

Nelspruit

Tor zum Krüger Park
Ende des 19. Jahrhunderts baute die süda­fri­ka­ni­sche Regie­rung eine Bahnlinie von Pretoria nach Maputo, um einen Seehafen zu bekommen, der unabhängig von den Briten ist. So entstand Nelspruit, das seit 2009 Mbombela heißt. Heute ist der 250.000-Einwohner-Ort Handels- und Dienst­leis­tungs­zentrum der umliegenden Tabak- und Obst­an­bau­region. Wich­tiger Wirt­schafts­faktor ist der benach­barte Krüger Park mit seinem inter­na­tio­nalen Flughafen vor den Toren der Stadt. Das Mbombela-Stadion, das für die Fußballwelt­meis­ter­schaft 2010 gebaut wur­de, wirkt mit seinen 46.000 Plätzen überdi­men­sio­niert.

Blyde River Canyon

Grandiose Bergwelt im Westen des Krüger Parks
Die Bergwelt von Mpumalanga liegt west­lich des Krüger Natio­nalparks und ist wie die Drakensberge in Natal ein Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land mit einem Höhen­un­ter­schied von 1.300 m. Die vom Indi­schen Ozean heran­zie­henden Regen­massen haben hier einen grandiosen Canyon geschaffen, der eine ganze Land­schaft mit Wasser­fällen, dichten Wäldern und klaren Gebirgs­bächen bildet. Blyde River gehört zu den außer­or­dent­li­chen landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas. Eine Panorama-Route für Auto­fahrer führt zu Wasser­fällen, den Potholes und Punkten mit überwäl­tigender Aussicht ins afri­ka­ni­sche Tief­land und weit in den Krüger Park hinein. Die Weite, Stille und Unbe­rührt­heit dieser einzig­ar­tigen Land­schaft erschließt sich aber nur dem Wanderer.

Wande­rung zu den Bridal Veil Falls

Durch Wald zu den 70 Meter hohen Wasser­fällen
Die „Brautschleier-Wasser­fälle“ sind mehr als 70 Meter hoch und besonders eindrucksvoll in der Regenzeit. Sie werden von einem Nebenfluss des Sabie Rivers gebildet. Der Wanderweg beginnt am Ortsrand von Sabie.

Von Hazyview nach Sabi Sands Reserve

142 km | 3:00 h
Zwischen den eindrucksvollen Drakensbergen im Westen und der Tief­ebene des Krüger Parks im Osten durch­fährt man afri­ka­ni­sche Sied­lungen, bis man am Schlagbaum von Sabi Sand in die Wildnis kommt.

Potluck Boskom­buis

Busch­re­stau­rant mit Real South African Food
Das urige Restau­rant unweit von Bourke's Luck Potholes serviert deftige süda­fri­ka­ni­sche Küche an einer Aussichts­stelle am Treur River. Seitdem es in der Zeitschrift Country Life vorge­stellt wur­de, ist es zwar kein Geheim­tipp mehr, aber immer noch sehr empfehlens­wert.
Täglich geöffnet von 10 – 16 Uhr.

Bourke’s Luck Potholes

Gurgelnde Strudellöcher im Blyde River
Wo der Treur River in den Blyde River mündet, hat das Wasser im Laufe der Jahr­tausende tiefe Röhren und Strudellöcher in den Fels geschliffen. Benannt wur­de die Sehens­wür­digkeit nach dem Gold­su­cher Tom Bourke, der an diesem Ort eine geringe Menge Gold fand. Am Besu­cher­zentrum beginnen zwei je fünf Kilometer lange Wander­wege.

Three Rondavels View Point

Aussicht auf drei Riesenfelsen
Einen besonderen Anblick im Blyde River Canyons bieten die „drei Rundhütten“. Die gewal­tigen, runden Felsen erin­nern die an die Hütten der Einheimi­schen. Den besten Ausblick hat man vom View­point. Hinter den Rondavels sieht man noch den Mari­peskop, den mit 1.944 Metern höchsten Berg der Drakensberge von Mpumalanga.
B

Sabi Sand

Ultimative Safari-Erlebnisse am Rand des Krüger Parks

Das private Wild­re­servat ist mit dem Krüger Park zusam­men­ge­schlossen. Vor Jahren wurden die Zäune niederge­rissen, so dass die Tiere zwischen dem vergleichs­weise kleinen Reservat und der riesigen Wildnis des Krüger Park hin und her wech­seln.

In Sabi Sand befinden sich einige der exklusivsten Lodges in ganz Afrika. Gemeinsam ist ihnen, dass der Service unver­gleich­lich viel besser und persön­li­cher ist als in den staat­li­chen Camps des Krüger Parks. Im Mittel­punkt stehen natür­lich die Wildfüh­rungen, die von kompe­tenten Rangern geleitet werden. Da diese über Funk mitein­ander in Verbindung stehen und sich auf Wild aufmerksam machen, ist die Chance groß, auch seltene Tiere sehr nah zu sehen und die ursprüng­l­iche Wildnis des Kontin­ents zu erleben. Das Reservat darf nur von Über­nach­tungs­gästen besucht werden.

Zu Gast in einer Buschlodge in Sabi Sand

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Mit nur wenigen Chalets gehört die Buschlodge im nörd­li­chen Sabi Sand zu den kleinsten und persön­lichsten am Rande des Krüger Parks. Sie liegt an einem Wasserloch mit weitem Blick über eine Ebene, in der sich regelmäßig Elefanten aufhalten. Alle Zimmer sind im afri­ka­ni­schen Dekor gehalten und haben eine eigene Terrasse. In der Haupt­lodge befinden sich die Rezep­tion, Essbe­reiche, eine Bar, eine Lounge mit Wein­keller sowie eine kleine Bibliothek. Zudem gibt es zwei Schwimmbäder, ein Spa und ein Fitness­studio.

Die Lodge bietet eine unver­gess­liche Buscherfah­rung. Die Wahr­schein­lichkeit, die großen Tiere Afrikas zu sehen, ist im privaten Sabi Sand Reservat höher als im angrenzenden staat­li­chen Krüger Park. Wer am frühen Nach­mittag ankommt, kann noch an der Pirschfahrt im offenen Jeep teil­nehmen, die gegen 16:00 Uhr beginnt und sich bis in die Dunkelheit hinzieht, wenn auch die nacht­ak­tiven Tiere zu sehen sind. Anschließend gibt es Dinner bei Kerzen­schein und Lagerfeuer unter dem offenen Ster­nenhimmel. Gegen 22:00 Uhr wird man zu seinem Chalet geleitet, da das Camp nicht umzäunt ist und mit Über­ra­schungs­be­su­chen gerechnet werden muss.

Der folgende Tag beginnt in der Morgendämme­rung mit einem weiteren Game Drive gegen 6:30 Uhr. Zu dieser Zeit sind besonders Raubkatzen aktiv, die man nicht selten bei der Jagd beob­achten kann. Anschließend gibt es einen reichhal­tigen Brunch. Vor der Mittagshitze, die man am besten dösend oder lesend am Pool oder auf der eigenen Terrasse verbringt, wird eine Fußwande­rung durch die Wildnis ange­boten, bei der es vor allem um Spurenlesen, Klein­tiere und die Pflanzenwelt geht. Am Nach­mittag wieder­holt sich das Programm des Vortages. Wer an Foto­safaris inter­es­siert ist, sollte keine Pirschfahrt auslassen, da jede aufgrund der verschiedenen Tier­er­leb­nisse anders verläuft.

Sabi Sand: nörd­li­cher Teil

Mit Ranger und Spurenleser auf Safari
Sabi Sand ist ein privates Wild­schutzgebiet west­lich des Krüger Parks. Das Besondere ist, dass die Zäune zwischen Sabi Sand und dem Krüger Park abge­rissen wurden. Die Tiere migrieren unge­hindert hin und her. Allerdings gelten in Sabi Sand andere Regeln als im Krüger Park: Tages­be­su­cher sind nicht zuge­lassen. Während es im Krüger Park große Camps gibt, die staat­lich betrieben werden, findet man in Sabi Sand ausschließ­lich kleine Lodges, die sich wunderbar in den Busch einpassen. Ferner ist es nicht erlaubt, allein auf Pirschfahrt zu gehen. Die Lodges in Sabi Sand haben ihre eigenen Ranger, die die Gäste in offenen Gelände­wagen ganz nah an die Tiere heranfahren. Im Krüger Park darf man dagegen nicht von der Straße abwei­chen. Der nörd­liche Teil von Sabi Sand ist besonders abge­legen. Man erreicht ihn nur über eine Staub­piste von Acorn­hoek aus. Das Reservat können Sie jedoch nur besu­chen, wenn Sie in einer der Unterkünfte inner­halb des Parks über­nachten.

Von Sabi Sands Reserve nach Buhala

273 km | 6:00 h

Skukuza

Größtes Park Camp mit Super­markt und Golf­platz
Das größte Camp im Krüger Park ist zugleich Verwal­tungs­zentrum. Neben Unterkünften in Chalets und Zelten gibt es einen Super­markt, eine Polizei­sta­tion, einen Golf- und einen Flug­platz, Bank, Post und Autover­mie­tung. Von einem Aussichts­punkt sieht man über den Sabie River, in dem regelmäßig Fluss­pferde baden. Die größte Nilpferdherde im Krüger­park lebt gleich nebenan im Silolweni Dam.

Lower Sabie

Aussichtsre­stau­rant am Sabie-Fluss
Das Camp am Sabie River liegt in einem der besten Tierbe­ob­ach­tungs­reviere des Krüger Parks. Vom Restau­rant aus kann man über den Fluss schauen, wo regelmäßig Fluss­pferde, Wasserbüffel und manchmal auch Elefanten zum Baden kommen. Vor allem Wasservögel finden hier ein Para­dies, nachdem der Fluss aufge­staut wur­de.
Tank­stelle, Restau­rant und Läden sind vorhanden.

Krüger Natio­nal­park – der Südosten

Big Five an den Wasserlöchern
Nirgendwo sonst im Krüger Park ist die Chance größer, alle Big Five zu sehen, als im Südosten. Das liegt daran, dass in der Region zwischen dem Sabi River und dem Croco­dile River Wasser reich­lich vorhanden ist. Eine Basalt­schicht unter dem Gras sorgt dafür, dass der Regen nicht versi­ckert, sondern sich in kleinen Teichen und Wasserlöchern sammelt. So können Wild und Raubtiere die lange Trockenzeit über­stehen.
C

Krüger Nationalpark

Südafrikas Tierpark der Superlative

Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

Zu Gast in einer Lodge am Crocodile River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die mehr­fach ausgezeichnete Lodge liegt am Südufer des Croco­dile River, dem Grenzfluss zum Krüger Park, und bietet weite Blicke in die Wildnis hinein.

Von der Veranda aus kann man Raubtieren beim Trinken und Elefanten beim Baden zuschauen. Alle Zimmer sind mit Minibar und Klima­anlage ausge­stattet, einige haben einen eigenen Balkon. Die Küche ist ausgezeichnet und wird durch eine ihr ebenbür­tige Wein­karte ergänzt. Ein Swimmingpool ist vorhanden. Auf Wunsch werden Wildfahrten oder Wande­rungen durch den Krüger Park vermit­telt. Gäste haben ferner die Möglichkeit, auf dem exklusiven Leopard Creek Golf Course zu spielen.

Male­lane

Tor zum südli­chen Krüger-Park
Der Ort im Süden des Krüger Parks ist im 19. Jahr­hun­dert mit der Großwildjägerei entstanden. Als 1926 die Jagd verboten und der Park eingezäunt wur­de, siedelten sich Zuck­er­rohrfarmer am Croco­dile River an. Der Stacheldraht hielt jedoch nur die kleineren Tiere ab. Elefanten durch­bra­chen ihn regelmäßig, weil sie Zuck­er­rohr lieben. Dass sie auf ihren nächt­li­chen Fress­zügen die Felder verwüs­teten, brachte ihnen die Todfeindschaft der Farmer ein. Erst ein 1963 gezogener, auch für Elefanten unüberwind­li­cher Zaun brachte den Frieden zwischen den Dickhäu­tern und den Einwoh­nern von Male­lane, die heute von der Nähe zum Park profi­tieren.

Serenity Forest

Regen­wald-Oase in heißer Savanne
Zwischen Krüger Park im Norden, Swazi­land im Süden und Mozambique im Osten liegt ein kaum bekanntes Gebirgs­massiv, das viel Regen vom Indi­schen Ozean abfängt. Obwohl der Krüger Park nur etwa 15 Kilometer entfernt liegt, befindet man sich hier in einer anderen Welt. Statt trockener, heißer Savanne ist es auf den Höhen durch­schnitt­lich sieben Grad kühler, was nach der schwülen Hitze des Parks meist als wohltuend erlebt wird. In den Tälern wächst ein immer­grüner Berg­regen­wald, durch den kris­tallklare Flüsse fließen. Einige Wege durch­ziehen das Gebiet und führen zu herr­li­chen Aussichts­punkten.

Koma­tipoort

Tor zum südli­chen Krüger Park
Die Klein­stadt im Süden des Krüger Parks wur­de 1887 als süda­fri­ka­ni­scher Grenzposten auf der Bahn­strecke zwischen Pretoria und Maputo gegründet. Sie liegt an der Mündung des Croco­dile Rivers in den Komati, der wenige Kilometer fluss­abwärts eine Schlucht durch die Lebomboberge gegr­aben hat. Koma­tipoort liegt in der heißesten Klimazone Süda­frikas, in der besonders Zuck­er­rohr, Bananen und Zitrusfrüchte gedeihen. Die Durch­schnitts­tempe­raturen betragen im Winter 26 °C, im Sommer 33 °C.

Von Buhala nach Manyoni Private Game Reserve

405 km | 6:30 h

Die Strecke führt durch das selb­stän­dige König­reich Swazi­land. Der Grenzüber­tritt ist unproblema­tisch.

Anders als im benach­barten Süda­frika ist die dörf­l­iche Sied­lungs­struktur weit verbreitet. Die Straßen sind gesäumt von Kraals mit strohge­deckten Rundhütten, um die Ziegen, Kinder und Hunde laufen.

KwaZulu-Natal

Vielfäl­tige Provinz am Indi­schen Ozean
Die Provinz am Indi­schen Ozean gehört kulturell, landschaft­lich und ethnisch zu den viel­sei­tigsten Regionen Süda­frikas. Bereits der Name deutet darauf hin, dass sie aus dem früheren Home­land der Zulu und den Gebieten der euro­päi­schen Siedler hervor­gegangen ist. Der Name Natal geht auf Vasco da Gama zurück, der das Land als erster Weißer am Weih­nach­tstag (dies natalis) 1497 betreten hat. Neben den Zulu, die etwa 85 Prozent der Bevöl­ke­rung ausma­chen, ist die Bevöl­ke­rung vorwiegend englisch­spra­chig. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Inder als Arbeiter auf den Zuck­er­rohr­plan­tagen ange­worben. Ihre Nach­fahren stellen den Groß­teil der Hindus und Moslems Süda­frikas. Durban ist die Stadt mit der größten indisch­stäm­migen Bevöl­ke­rung außer­halb Indiens. Daneben ließen sich auch deut­sche Einwanderer in der Gegend um Wartburg, Harburg und Hermannsburg nieder.

Phoph­onyane Falls

üppigen Vege­ta­tion und reiche Vogelwelt
Die Wasser­fälle des Phoph­onyane Flusses liegen im gleich­na­migen Natur­re­servat und lohnen einen Besuch wegen der üppigen Vege­ta­tion und der reichen Vogelwelt. Von der Lodge aus führen Wander­wege durch den Busch, wo man einen Blick über die Fälle und Berge der Umge­bung hat.

Ngwenya Glass

Glasbläserei am Wegesrand
Ngwenya Glass war ein Projet der schwe­di­schen Entwick­lungs­hilfe, das 1979 angefangen wur­de. Inzwi­schen ist es zu einer der wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Swasi­lands avanciert. Gäste haben Zutritt zur Werk­statt in Hhohhot und können (außer sonn­tags) zuschauen, wie die Vasen, Lampen­schirme und Schüs­seln entstehen. Rings um den Laden haben sich verschiedene andere Kunst­gewerbe-Läden ange­siedelt.
D

Wildparks im Zululand

Artenvielfalt zwischen Ozean und Bergsavanne

Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind zwar weniger bekannt als der Krüger Park. Da sie vom Indi­schen Ozean bis hoch in die Berge reichen, sind sie dafür abwechs­lungs­rei­cher und vielfäl­tiger.

Der bekann­teste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfo­lozi-Park, der aus dem das Jagdgebiet von König Shaka hervor­gegangen ist.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Tempe­raturen von über 38°C im Sommer keine Selten­heit. Während die Land­schaft dann von üppiger Schön­heit ist, ist der Winter wegen der redu­zierten Wasser­stellen die bessere Zeit zur Wildbe­ob­ach­tung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wande­rungen mit Wildhütern durch die ursprüng­l­iche Wildnis ange­boten.

Zu Gast in einem privaten Wildreservat im Zululand

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben | 2x Conservation Fee pro Person

Die mehr­fach ausgezeichnete Game Lodge liegt in einem 23.000 Hektar großen privaten Reservat im wenig besiedelten Norden des Zulu­landes. Jenseits des Zaunes beginnt das Jagd­revier des Zulukö­nigs. In der weiteren Umge­bung konzen­trieren sich alle bedeu­tenden Wild­re­servate von KwaZulu Natal: Umfo­lozi, das für seine vitale Nashorn­popu­la­tion bekannt ist, das gebirgige Hluhluwe, die Feuchtgebiete von St. Lucia und das wald­reiche Mkuze. Die Unter­kunft ist daher gut geeignet für einen längeren Aufent­halt.

Das Besondere an der Lodge ist ihre spekta­kuläre Lage: Von einer Anhöhe über einem mäandrie­renden Fluss schaut man kilome­terweit über die unbe­rührte Berg­savanne bis zu den Lebombobergen von Swazi­land. Alle Gästecha­lets und das Hauptgebäude teilen diese großar­tige Aussicht. Zwei Pirschfahrten (früh morgens und nach­mit­tags) durch das Reservat, in dem seit 2010 wieder alle Big Five beheimatet sind, sind einge­schlossen, ebenso eine Fahrt zum Hide am Wasserloch. Fußwande­rungen sind zusätz­lich vor Ort buchbar oder können mit der Buchung ange­meldet werden. Der Service und die Mahlzeiten (Früh­stück, Pick­nickkorb, Dinner) in der famili­en­be­triebenen Lodge sind erstklassig. Etwas abseits liegt ein Spabe­trieb, in dem verschiedene Massagen und Thera­pien ange­boten werden.

iSimangaliso Wetland Park

Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe
Der ehema­lige Lake St. Lucia Wetland Park ist eines der größten und bemerkens­wer­testen Wasser­schutzgebiete Afrikas. In den 64 Kilometer langen See münden mehrere Flüsse. Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe und hohe Sand­dünen umgeben das kaum erforschte Biotop. Das seichte Wasser bietet etwa 700 Nilpferden und 2.000 Krokodilen Lebens­raum. Am östli­chen Ufer findet man Wasserbüffel, Antilopen, Hyänen und die seltenen Geparden. Berühmt aber ist das Gebiet besonders als Vogel­pa­ra­dies mit mehr als 400 Arten. Wegen seiner einzig­ar­tigen Land­schaft und einer Tier- und Pflanzenwelt, die an Viel­falt den Krüger Park über­trifft, ist der iSimangaliso Park/Greater St. Lucia Wetland Park zur Jahr­tausendwende von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt worden.

Hluhluwe-iMfo­lozi-Park

Berg­savanne und Heimat der Nashörner
Mit knapp tausend Quad­ratki­lome­tern ist der aus Umfo­lozi (heute: iMfo­lozi) und Hluhluwe zusam­menge­legte Park zwar wesent­lich kleiner als der Krüger Park, steht ihm aber, was die Viel­sei­tigkeit der Land­schaft, Pflanzen- und Tierwelt angeht, um nichts nach. Während Hluhluwe im Nordwesten bergig und bewaldet ist, wird Umfo­lozi von offenem, weitem Bushveld geprägt. Im Park leben alle  Big Five. Bekannt wur­de Umfo­lozi wegen seiner Rolle bei der Rettung des Breitmaul­nashorns (White Rhino). Anfang der 1960iger Jahre gab es nur noch wenige Dutzend Exem­plare welt­weit – die meisten von ihnen in Umfolzi. Dank strenger Schutz­maß­nahmen ist die Popu­la­tion wieder auf über tausend allein in Umfo­lozi ange­stiegen. Jähr­lich können über­schüs­sige Tiere in andere Parks ausge­siedelt werden.
Spekta­kulär liegt das Hilltop Camp von Hluhluwe mit weiter Aussicht über die Berg­savanne, die man vom Besu­cher­zentrum oder dem Restau­rant aus genießen kann.

Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Berg­savanne
Das private Natur­re­servat in der reizvollen Berg­savanne rund um den Leopard Moun­tain wur­de 2004 gegründet. 15 Land­be­sitzer haben ein 25.000 Hektar großes, zusam­men­hän­gendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen unge­hindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere Hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermög­li­chen. Im Rahmen eines vom WWF unter­stützten Projekts werden bedrohte Tier­arten wie die Säbelan­tilope heimisch gemacht. Das Reservat ist nur für Über­nach­tungs­gäste in einer der Lodges geöffnet.

Von Manyoni Private Game Reserve nach Hermannsburg

318 km | 4:30 h

Zulu­land

Viehkr­aals und tradi­tionelle Lebens­formen
Die Zulus waren der mäch­tigste Stamm in Süda­frika. Isizulu ist bis heute nach Englisch die zweitwich­tigste in Süda­frika. Zu einem Volk wurden die Zulus um 1820 unter dem berühmt-berüc­h­tigten König Shaka, dessen Armee gefürchtet war. die erste Begeg­nung mit Eurpäern fand in den 1830er Jahren, als die Buren mit Wagenburg und Feuerwaffen die Zulu am Blood River besiegten. Ihre Selb­stän­digkeit büßten sie aber erst im Anglo Zulu War ein, der allerdings für die Engländer extrem verlu­st­reich war. Besonders auf dem Land ist die typi­sche Zulu­kultur noch recht verbreitet: vor allem Ahnen­kult, Hexerei, das tradi­tionelle Heil­wesen und die typi­sche Sied­lungs­struktur sind überall anzu­treffen.

Hluhluwe

Klein­stadt zwischen Wildparks und Anana­sfel­dern
Die Stadt mit knapp 4000 Einwoh­nern liegt im Herzen des Zulu­landes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulo­lozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausge­spro­chen, was in der Zulu­sprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutz­holz und Zuck­er­rohr. Bis zu 95 Prozent der süda­fri­ka­ni­schen Anan­as­pro­duk­tion kommen aus der Gegend.

Zamim­pilo Community Market

Kunst­gewer­be­markt an der N2
Zamim­pilo in der Maputo-Gegend gehört zu den ärmsten Orten in Afrika. Viele haben in ihrem Leben noch nie eine Arbeit gehabt. Der Markt an der N2 geht auf ein paar clevere Frauen zurück, die das Poten­tial der vorbei­rei­senden Touristen erkannten. Erst wurden vorwiegend Produkte aus dem eigenen Garten verkauft; heute gibt es alles mögliche: Blumen, Kunst­gewerbe, Keramik und natür­lich Zitrusfrüchte.
E

Hermannsburg

Unter deutschsprachigen Südafrikanern

Mitte des 19. Jahrhunderts landeten zwölf Missio­nare aus der Lüne­burger Heide in Port Natal, dem heutigen Durban.

Von einem deutsch­stäm­migen Banker – dem Gründer der heutigen Stan­dard Bank – erwarben sie ein riesiges Stück Land am Hlimbitwa River. Dort grün­deten sie eine Missi­ons­sta­tion, die sie nach ihrem Heima­tort Hermannsburg nannten. Die Kirche und die Schule stehen noch heute. Das ehema­lige Missi­ons­haus ein Heimatmuseum, das über die ungewöhn­liche Geschichte informiert. Die Bewohner der Ortes – sie sind meist Nach­fahren der Auswanderer – spre­chen immer noch Deutsch.

Zu Gast auf einer ehemaligen Missionsfarm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 1x Picknickkorb pro Person

Das alte Farmhaus steht auf dem riesigen Gelände der ehema­ligen deut­schen Mission zwischen Maisfel­dern und Akazi­en­plan­tagen.

Quanta, die als Modede­si­g­nerin in Durban eine Boutique betrieben hat, hat mit künst­le­ri­schem Gespür ihr Eltern­haus in ein entzü­ckendes B&B umge­wandelt. Die deutsch­spra­chige Süda­fri­ka­nerin ist eine hervor­ra­gende Gesprächs­part­nerin für Gäste, die mehr über das Land, den Alltag und das bis heute spannungs­reiche Zusam­menleben von Schwarzen und Weißen in Süda­frika erfahren möchten. Das Früh­stück ist reichhaltig, das Cand­le­light Dinner kreativ und origi­nell.

Wartburg

Deut­sche Sied­lung in KwaZulu Natal
Die kleine Ortschaft 30 Kilometer nord­öst­lich von Pieterma­ritzburg liegt idyllisch inmitten großer Zuck­er­rohr­lände­reien. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert von Auswanderern aus dem Hannover­schen gegründet. Die meisten waren zweite Söhne, die nach nieder­säch­si­chem Erbrecht keinen Anspruch auf den elter­li­chen Hof hatten, und Arbeits­lose. In Natal kamen die deut­schen Siedler in der Regel schnell zu Land von unge­ahnter Größe, so dass die deut­sche Gemeinde von Wartburg und Umge­bung florierte. Zwei luthe­ri­sche Kirchen schmü­cken den Ort, sonn­tags findet in der Kirchdorf Gemeinde sogar noch ein deutsch­spra­chiger Gottesdi­enst statt (um 09:00 Uhr). Die heutigen Bewohner sind größ­ten­teils Nach­fahren der Siedler in der 7. Gene­ra­tion und spre­chen immer noch Deutsch.

Dolphin Coast

Bade­strände und Delfine nörd­lich von Durban
Der Küsten­ab­schnitt nörd­lich von Durban trägt seinen Namen nach einer Kolonie von etwa 500 Delfinen, die dort ganzjährig an der Küste leben. Im August, wenn die Sardi­nenschwärme von Süden kommen, versammeln sich dort über 10.000 Delfine zum Festschmaus. Mit viel Glück kann man sie am frühen Morgen in den Wellen spielen sehen. Darüber hinaus gehört die Dolphin Coast zu den belieb­testen Bade­plätzen Süda­frikas. Die schier endlosen Sand­strände werden mit wach­sender Entfer­nung von Durban immer einsamer. Viele Bade­orte liegen an der Küste. Wegen des vom Äquator kommenden warmen Meer­es­stroms am West­rand des Indi­schen Ozeans kann hier das ganze Jahr über gebadet werden, auch wenn es im süda­fri­ka­ni­schen Winter eher kühl ist (circa 18° C). Das hüge­lige Hinter­land ist von wogenden Zuck­er­rohrfel­dern geprägt. Dazwi­schen finden sich immer wieder kleinere Natur­re­servate, in denen der ursprüng­l­iche Küsten­regen­wald mit seiner eigen­tüm­li­chen Fauna und Flora erhalten ist.

Grab von Sarie Marais

Die legendäre Voort­rekkerfrau starb im Ochsenwagen bei der Geburt ihres elften Kindes.
Am 10. Mai 1840 starb die Voort­rekkerfrau Sara Johanna Adriana Maré bei der Geburt ihres elften Kindes in einem Ochsenwagen. Sie wur­de an Ort und Stelle beer­digt. Bald jedoch rankten sich Geschichten und Mythen um die schöne Frau. Während des Buren­kriegs entstand ein anrüh­r­endes Voks­lied, das bis heute unter weißen Süda­fri­kanern bekannter ist als die Natio­nalhymne und in andere Spra­chen über­setzt wur­de. Auf deutsch wur­de es von Helmut Lotti gesungen. 
Im Lied geht es um Sarie Marais, die von ihrem Geliebten, einem Burenkämpfer, vermisst wird. Er hatte sie vor Ausbruch des Kriegs in Mooi River getroffen. Nun will er sie endlich wieder­sehen und zwar im alten Transvaal. Doch da sind die Briten, die heimtü­cki­schen Krokodilen ähneln und ihn gefangen nehmen wollen.

Ausflug

Führung durch Hermannsburg und Umgebung (halbtägig, deutsch)

Mit einer deutsch­spra­chigen Süda­fri­ka­nerin werden die kleinen und großen Sehens­wür­digkeiten der Umge­bung erkundet.

Je nach Wetter geht es zum Kranskop, einem Berg über dem Tugela-Tal mit gewal­tiger Aussicht, in einen Zulu-Kraal der Umge­bung oder nach Hermannsburg, wo weiße und schwarze Kinder gemeinsam an einer deut­schen Schule lernen. Ein span­nender Tag, bei dem man Menschen aller Haut­farben in ihrem Alltag begegnet.

Von Hermannsburg nach Montusi

225 km | 3:30 h
Nach Grey­town fährt man abseits aller Touris­tenpfade durch die herr­liche Berg­savanne. Unter­wegs liegt der schön kleine Wild­park „Weenen National Park“.

Weenen Nature Reserve

Abge­legenes Wild­re­servat in der Dornensavanne
Der Natur­park liegt weitab aller Touris­ten­routen. Mit nur 5.000 Hektar kann es zwar nicht mit den großen Parks im Zulu­land konkurrieren, dafür zeichnet es sich durch Viel­falt, große Wilddichte und landschaft­liche Schön­heit aus. Eine gut zu befah­rene Piste führt durch Gras­land, lichte Akazi­enwälder und Dornensavanne. Dabei kann man Nashörner, Giraffen, Hyänen, Schakale und Stachelschweine sehen, dazu verschiedene Antilo­pen­arten wie den Buschbock, den Riedbock und das Steinböckchen.

Spio­enkop Nature Reserve

Geschicht­s­träch­tiges Savan­nen­land am Tugela-Fluss
Rund um den Spio­enkop Dam liegt ein ebenso schönes wie unbe­kann­tes ­Natur­re­servat: Das Spio­enkop Nature Reserve ­um­fasst 6.000 Hektar Savan­nen­land in einma­liger Lage am Ober­lauf des Tugela Rivers, des mäch­tigsten Flusses südlich des Sambesi und zu Füßen eines Aussichtsberges, des Spio­en­kops. Der frei­ste­hende Berg war im Buren­krieg wegen seiner stra­tegi­schen Bedeu­tung heiß umkämpft. 8.000 Buren gewannen im Januar 1900 gegen 20.000 briti­sche Solda­ten eine Schlacht, an der auch Chur­chill als Kriegsbe­richt­er­statter und Ghandi als Sani­täter teil­nahmen. Heute wirkt alles fried­lich: Giraffen grasen einträchtig neben Nashör­nern und Antilopen. Wer ihnen nahe­kommen will, kann das Reit­ange­bot ­nutzen: vor Menschen auf dem Rücken von Pferde verlieren Wild­tiere ihre ­Scheu. In der Ferne leuchten die nörd­li­chen Drakensberge um das gewal­tige Amphi­theater.
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Drakensberge

Wunderwelt und Wanderparadies

Die Drakensberge von Natal bilden den drama­tischsten Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land.

Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel schaffen ein maje­s­tä­ti­sches Hoch­ge­birgspan­orama, das völlig verschieden ist von dem der durch Flus­stäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weit­blick in das afri­ka­ni­sche Tief­land. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluch­torte der San. In Höhlen und an Fels­über­hängen haben sie tausende von Zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Welt­natur- und als Welt­kultur­erbe einge­stuft. Der uKhahl­amba-Drakensberg  Park ist von einem Netz herr­li­cher Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit durch­zogen. Die längsten gehen über mehrere Tage. Über­nachtet wird teilweise in Höhlen, die schon von den San bewohnt waren.

Zu Gast in einer Lodge am Royal Natal National Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Fuße der nörd­li­chen Drakensberge am Royal Natal National Park und hat einen spekta­kulären Blick auf das Amphi­theater, eine fünf Kilometer lange Abbruchkante.

Die großzügigen, eleganten Suiten sind mit offenem Kamin ausge­stattet. Die exzel­lente Küche bietet sorgfältig zuberei­tete lokale Gerichte. Ein großer Pool, zahl­lose Wander­wege, Reit- und Angelmög­lichkeiten sowie ein Golf­platz ermög­li­chen einen abwechs­lungs­rei­chen und ausgefüllten Aufent­halt. Unbedingt empfehlens­wert ist ein Ausflug in den Royal Natal National Park und eine Wande­rung in die Tugela Schlucht (14 km, ca. 4 – 6 Stunden).

Free State

Süda­frikas Burenre­publik
Als 1800 in Kapstadt der Union Jack, die Fahne der briti­schen Krone, gehisst wur­de, begannen die dort ansäs­sigen Buren nieder­ländisch-deutsch-franzö­si­scher Abkunft um ihre kulturelle Iden­tität zu fürchten. Im legendären „Großen Trek“ zogen viele von ihnen mit ihren Ochsenwagen ins Landes­in­nere, fort vom „sündigen Ägypten“ auf der Suche nach dem „gelobten Land“. Fernab der verhassten Engländer grün­deten die Afri­kaaner, wie sich die Buren fortan nannten, mehrere Burenre­publiken. eine davon war der Oranje Vrystaat. Von Anfang an jedoch war der Frei­staat eingezwängt zwischen den Briten und den Sothos, mit denen es zu mehreren Kriegen kam. Nach den Buren­kriegen wur­de der Frei­staat 1902 britisch annek­tiert und schließ­lich Teil des süda­fri­ka­ni­schen Region. Bis heute ist der Frei­staat das länd­lich-sitt­liche „Plat­te­land“ im Zentrum Süda­frikas. Kulturell wird es noch von den Nach­fahren der Buren domi­niert, obwohl die schwarze Bevöl­ke­rung fast 90 Prozent ausmacht. Von der alten Buren­herr­lichkeit zeugen die präch­tigen Kirchen in allen Provinz­städt­chen, in denen bis heute kaum Englisch gespro­chen wird.

Lesotho

Mittel­alter­liche Lebens­formen auf dem „Dach Süda­frikas“
Der selb­stän­dige Zwerg­staat inmitten der Republik Süda­frika begeis­tert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugäng­li­chen „Dach Süda­frikas“ haben sich mittel­alter­liche Lebens­formen erhalten. Das König­reich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahr­tausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsma­le­reien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrän­genden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durch­que­rung des Berg­lands im Osten und Süden ist ein Gelände­wagen unumgäng­lich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpas­sierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten.

Royal Natal National Park

Alpines Wander­pa­ra­dies am höchsten Berg Süda­frikas
Der 80 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park im Norden der Drakensberge liegt am Fuße des Mont-aux-Sources, Süda­frikas höchstem Berg. Landschaft­li­cher Höhe­punkt ist das halbmondför­mige Amphi­theater, eine mehr als fünf Kilometer lange und 500 Meter hohe Steil­wand. Der Tugela River hat hier seine Quelle und stürzt sich in mehreren Stufen insge­samt 947 Meter in die Tiefe. Die Wasser­fälle sind damit die zweit­höchsten der Welt. Der Blick vom Amphi­theater wird neben dem vom Kili­man­dscharo zu den spekta­kulärsten in ganz Afrika gezählt. Die Ebenen, die dem Gebirge vorge­la­gert sind, beheimaten Rehan­tilopen, Klipp­springer, Paviane und Gnus. Viele Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit führen durch den Park. Auch Reiten und Klettern sind möglich.

Lookout Rock Loop

Wande­rung zu einem Aussichtsfelsen
Die einfache Rundwande­rung geht nicht hoch hinaus. Sie bleibt im Tal, führt aber auf gutem Weg durch das Gras­land zu einem Felsen mit schöner Aussicht. Unter­wegs kommt man an einem gurgelnden Bächlein vorbei. Das Geräusch fließenden Wassers ist im ganzen südli­chen Afrika eine Selten­heit und klang in den Ohren der San, die über Jahr­tausende die Urein­wohner waren, wie Musik. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, Zeit: 3:30 Stunden, auf und ab: 3701 Meter)

The Crack

Über eine Strick­leiter zum Aussichts­punkt
Die ebenso anspruchsvolle wie atemrau­bende Wander­route folgt zunächst dem einfa­chen Lookout Pfad, führt aber dann weiter nach Westen und tiefer in den Berg hinein. Unter­wegs muss eine Stei­gleiter erklommen werden, was aber einfach ist. Der Abstieg dagegen geht in einem Felsenkamin senk­recht über mehrere Ketten­leitern, Holzleitern oder nur an Ketten hinunter. Tritt­si­cher­heit und und Schwindelfreiheit sind Voraus­setzung. (Hin und zurück: 5 Stunden, 9,9 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Police Helmet

Schöne Aussicht vom „Polizeihelm“
Die Wande­rung führt vom Then­dele Camp auf einen Aussichtsberg, der tatsäch­lich einem alter­tüm­li­chen Polizeihelm ähnelt. Zum Schluss ist der Weg etwas ausge­setzt.

Von Montusi nach Bloemfontein

449 km | 5:30 h

Über den Olivier­shoekpass gelangt man in eine andere Welt: In das magi­sche Hoch­land des Eastern Free States.

Die Strecke ist besonders viel­seitig: Über das Golden Gate, einen in der Abend­sonne rot glüh­enden Felsen, fährt man im Schatten des Berg­lands von Lesotho bis nach Ladybrand und weiter nach Bloemfontein.

Basotho Cultural Village

Frei­lichtmuseum am Golden Gate Park
Das Frei­lichtmuseum liegt in der magi­schen Land­schaft des Golden Gate National Parks, dessen bizarre Sand­stein­forma­tionen in der Abend­sonne einen goldenen Glanz annehmen. Geschichte, Mytho­logie und der Lebens­stil des aus Lesotho stam­menden Bergvolkes werden präsen­tiert. Die etwa einstün­dige Führung wird mit Musik auf selbstge­bauten Instru­menten abge­schlossen.

Tseh­lanyane National Park

Wild­was­ser­bäche in Gras- und Fels­landschaft
Der 5.000 Hektar große Park liegt tief in den Maluti-Bergen am Fuß des Holomo Pass. Mit 1.940 bis 3.112 m.ü.M. liegt er größ­ten­teils in der supalpinen Vege­ta­ti­ons­zone. Die Land­schaft ist viel­seitig und abwechs­lungs­reich: Gras­hänge, wild zerklüf­tete Fels­forma­tionen, aber auch einige der wenigen verbliebenen Urwälder in Lesotho gehören dazu. Die Fluss­ufer sind mit Bergb­ambus bewachsen. 24 kleinere Säuge­tier­arten sind regi­s­triert, darunter die afri­ka­ni­sche Wildkatze, Schakale und Paviane. Wegen der Abwe­sen­heit von Raubtieren kann man ohne Beglei­tung auf den bezeichneten Wegen durch den Park wandern oder in den Fels­be­cken der Wild­was­ser­bäche baden. Die Szenerie sorgt dabei immer wieder für überwäl­tigende Fotomo­tive.

Golden Gate National Park

Rot leuch­tende Felsen und ein sensa­tioneller Aussichts­punkt
Der Park schützt eine Gebirgs­welt, die zu den landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas gehört. Sie ist gekennzeichnet durch schroffe Sand­steinfelsen, die in der Abend­sonne rotgolden leuchten, und Höhlen, in denen man Felsgravuren der San findet. Der neun Kilometer lange Rhebuck Hiking Trail führt zu einem Aussichtsberg mit einma­ligem Blick über die Gebirgs­welt von Lesotho, die Nataler Drakensberge und den sich in der Unend­lichkeit verlierenden Free State. Es gibt einen Rundweg für Autos zur Beob­ach­tung der dort lebenden Tiere (Antilopen, Dassies, seltene Vögel). Am besten erkundet man den Park aber zu Fuß oder zu Pferde.
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Eastern Free State

Magische Landschaft zwischen Ladybrand und Clarens

Während der Free State im wesent­li­chen eine schier endlose und landschaft­lich eher reiz­lose Hoch­e­bene ist, auf der großflächig Rinderzucht und Mais­anbau betrieben wird, bildet der Osten einen der landschaft­li­chen Höhepunkte Südafrikas.

Er ist durch grandiose Gebirgsketten und Sand­stein­forma­tionen gekennzeichnet, die in der Abend­sonne glutrot aufleuchten und in das Hoch­ge­birge von Lesotho übergehen. Besonders bekannt, jedoch keines­wegs einzig­artig, ist das Golden Gate, ein rotgoldenes Fels­massiv zwischen Clarens und Phut­hadithjaba.

Zu Gast in einem Country House bei Bloemfontein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das alte Farmhaus liegt im Herzen des Free States, 35 Kilometer südlich von Bloemfontein – eine Oase der Ruhe und Erho­lung in male­ri­scher Umge­bung, für die man nach langen Fahrten dankbar ist.

Der parkähn­liche Garten wird durch Wasser belebt, und das liebevoll restau­rierte Gebäude verströmt „old world's charm“. Gerhard widmet sich seinen Gästen an der Bar und hat einen beacht­li­chen Wein­keller. Seine Frau Mary ist eine Köchin, deren Cand­le­light Dinner man nicht verpassen sollte. Die große Schaffarm kann man auf Wander­wegen zu Fuß oder zu Pferd erkunden. Abends wird ein Sundowner-Tractor-Ride ange­boten – eine Trak­torfahrt zu einer Aussichts­stelle, an der man den Sonnen­un­ter­gang bei einem Aperitif genießen kann. Im farmei­genen Spa findet man Entspan­nung bei verschiedenen Massagen und Behand­lungen.

Bloemfontein

Von der Farm „Blumenquelle“ zur Haupt­stadt der Free States
Die Haupt­stadt der Provinz Free State hat aufgrund ihrer Höhe (1.400 m ü. NN) ein konti­nen­tales, trockenes Klima. Vor der Ankunft der Buren mit dem Großen Treck von 1836 lebten in der Region die San und Sothos. Der Name der Stadt leitet sich von der ältesten Farm des Ortes her, die an einer von Blumen umstan­denen Quelle gebaut wur­de. Heute ist die 500.000 Einwohner zähl­ende Stadt der wich­tigste Verkehrs­knoten auf der Strecke zwischen Kapstadt und Johan­nesburg.

National Museum Bloemfontein

Fossilien aus der Frühzeit der Menschen
Wer sich für die Frühge­schichte der Menschheit inter­es­siert, findet im Natio­nalmuseum von Bloemfontein eine große Samm­lung von Fossilien, unter anderem den 260.000 Jahre alten Schädel von Florisbad, einem der ältesten der Gattung Homo Sapiens. Außerdem informiert die ethni­sche Abtei­lung über das Leben der San, die als Urein­wohner Süda­frikas gelten.

Free State National Bota­nical Gardens

Über­blick über die Pflanzenwelt des Hoch­landes
Auf gut 70 Hektar Land gibt der Bota­ni­sche Garten einen Über­blick über die Pflanzenwelt des Hoch­landes. Ein Teil der Gartens ist eine gepflegte Park­anlage mit einem See. Der größere Teil des Geländes wird jedoch der Natur über­lassen. Wander­wege führen durch das weit­läufige Gelände. Von den Hügeln hat man eine wunderbare Fern­sicht auf Bloemfontein. Getränke und Snacks gibt es am Besu­cher­zentrum.

Von Bloemfontein nach Graaff Reinet

397 km | 4:30 h
Immer trockener wird das Land, je weiter man nach Westen vordringt. Weide weicht Gras­land und geht in eine Halbwüste über, die auch Karoo genannt wird.

Orange River

Fremdfluss in der Wüste
Der Orange River ist mit 2.000 Kilome­tern Länge Süda­frikas größter und wasser­reichster Fluss. Er entspringt im regenrei­chen Hoch­ge­birge von Lesotho und durch­quert den trockenen Westen als Fremdfluss, d.h. er hat nach dem Zufluss des Vaal keinen Zulauf mehr. Bei Colesberg wird er durch den Gariep-Damm aufge­staut, ein gigan­ti­sches Bewäs­se­rungs­system aus den 1960ger Jahren. Ein Wild­wasser also, das mitten durch die Wüste fließt. Bei Augrabies donnert er in grandiosen Wasser­fällen 160 Meter in die Tiefe und fließt danach durch eine roman­ti­sche, kaum zugäng­liche Schlucht. Zum Kanu­fahren ist er ganzjährig geeignet.

Eastern Cape

1.000 Kilometer Küste zwischen Storms River und Natal
Süda­frikas Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht bis zum Mtamvuna River an der Grenze zu KwaZulu-Natal. Dazwi­schen liegen rund 1.000 Kilometer Küste mit zahl­losen Stränden, Dörfern und Seebädern sowie die Indu­s­trie­me­tro­polen Port Eliza­beth und East London. Im Norden reicht die Provinz bis weit in das Karoo-Hoch­land. Mit 170.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutsch­land, aber nur spär­lich besiedelt. Die rund sieben Millionen Einwohner gehören vor allem zum Stamm der Xhosa.

Nort­hern Cape

Menschenleere, endlose Weite
Die Provinz Nordkap, auf Afri­kaans: Noord-Kap, ist mit 370.000 Quad­ratki­lome­tern größer als Deutsch­land, hat aber mit 1,1 Millionen Einwohner weniger Einwohner als Köln. Zwischen dem Atlantik im Westen und dem Vaal River gibt es nur zwei Städte mit mehr als 50.000 Einwoh­nern: die Diaman­ten­stadt Kimberley und Upington am Ufer des Orange Rivers. Dafür gibt es sechs Natio­nalparks, darunter den Kgalagadi-Transfron­tier Park, einen der größten Natio­nalparks der Erde. Wegen des heißen und trockenen Klimas herr­schen Trockensavannen und Halbwüsten vor. Im Norden geht die Provinz in die Kala­hari über. Lebens­ader des Nort­hern Capes ist der Orange River, der über Tausende Kilometer als Fremdfluss durch die Halbwüste fließt.
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Karoo

Grenzenlose Weite, Stille und Leere

Die Karoo ist eine Halbwüste, die etwa ein Drittel der Gesamtfläche von Südafrika bedeckt. Man unter­scheidet die kleine Karoo nördlich der Garden­route und die große Karoo, die in die Kala­hari und die nami­bi­schen Wüsten übergeht.

An den Gebirgshängen der Südküste regnen sich die Wolken ab, sodass der jährliche Nieder­schlag land­einwärts rapide absinkt. Obwohl die Karoo mit ihrer grenzen­losen Weite, Stille und Leere zunächst unheim­lich wirkt, findet sich hier Leben in vielfältiger Form. Schlangen, Schildkröten und verschiedenste Klein­tiere, die sich an die harten Lebens­bedingungen ange­passt haben, fristen hier ihr karges Dasein. Bevor das Land eingezäunt und für Straußen- und Schafzucht genutzt wur­de, gab es hier große Herden von Wild, die jetzt nur noch in den Natio­nalparks der Karoo zu finden sind.

Zu Gast in einer Villa in Graaf Reinet

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Stephanus Minnaar hatte mit der Zucht von Merino-Schafen ein Vermögen verdient, das er Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem beträcht­li­chen Teil in seinen Altersruhe­sitz inves­tierte: eine großzügige Villa auf einem Grund­stück von 4.000 Quad­r­at­me­tern mitten in der Karoo­stadt Graaff Reinet.

Heute hat sich der Garten zu einer blüh­enden Oase entwi­ckelt, wo ein Pool an den vielen heißen Tagen wohltuende Kühlung bietet. Das Gebäude erstrahlt nach mehreren Renovie­rungen wieder im alten Glanz. Die Gastgeber bieten in ihren Räumen kein Früh­stück an. Dafür gibt es in unmit­telbarer Umge­bung mehrere Restau­rants und Cafés, in denen man zwischen unter­schied­li­chen Früh­s­tücks­menüs wählen kann. Auf Wunsch werden Führungen in die benach­barten Wild­re­servate, das Valley of Deso­la­tion oder zu den Felsgravuren der San gebucht.

Graaff Reinet

Kaphol­ländi­sche Bilder­buch­stadt in der Wüste
Die Karoo-Stadt liegt in einer Lücke der Bergkette zwischen Küsten­region und Inland, sodass die Gegend bis zur Ankunft der Buren die wich­tigste Migra­ti­ons­route des Wilds auf dem Weg von der Küste ins Inland war. Die enorme Wilddichte hat Raubtiere und seit Jahrzehn­tausenden auch Menschen angezogen. Spuren des süda­fri­ka­ni­schen Urvolkes, der San, finden sich bis heute. Graaff Reinet gehört zu den ältesten Städten Süda­frikas und fällt durch einen einheit­li­chen kaphol­ländi­schen Stil auf. Über 200 Baudenkmäler zeugen davon, dass Graaff Reinet ein wich­tiges Zentrum vor allem des Viehhandels war. Sehens­wert ist die Grotekerk der Nieder­ländisch-Reformierten Kirche von 1887. Sie ist in weiten Teilen eine Kopie der Kathedrale von Salisbury.

Eerste­fontein Trail

Schildkröten und Echsen im Schatten des Spandau-Kop
Die Wande­rung führt von Graaff Reinet in die weite Karoo-Land­schaft. Orien­tie­rung gibt der charak­te­ris­ti­sche Spandau-Kop (1316 Meter). Die Pflanzenwelt ist von überwäl­tigender Viel­falt, auch wenn sie im Sommer vertrocknet erscheint. Schildkröten, Echsen und Antilopen finden hier einen idealen Lebens­raum. Auch das seltene Bergzebra kreuzt zuweilen den Weg. (5:30 h, 15,6 Kilometer, auf und ab 320 Meter)

Valley of Deso­la­tion

Unbe­schreib­liche Farben und Formen im „Tal der Verzweif­lung“
Das „Tal der Verzweif­lung“ ist eigent­lich ein Gebirgs­massiv und bietet spekta­kuläre Aussichten auf bizarre Felsen und Bergkuppen. Unbe­schreib­lich schöne Wander­routen führen durch das Gelände. Zum Glück ist die Zufahrts­straße zu schmal für Reise­busse. Wer am frühen Morgen oder am Nach­mittag fährt, ist meist allein und findet die Land­schaft in ein magi­sches Licht getaucht. Vom unteren Aussichts­punkt eröffnet sich der Ausblick über das tief unten liegende Graaff Reinet und die Karoo­landschaft. In der Ferne sieht man den 2.500 Meter hohen, Kompassberg in den Snee­u­bergen. Vom Park­platz am Ende der Straße führen mehrere einfache Wander­wege zu verschiedenen Aussichts­punkten. Im Süden bietet der 1.300 Meter hohe, kegelför­migen Spand­aukop einen unver­gess­li­chen Anblick. Seinen Namen verdankt er wahr­schein­lich einem Buren mit Berliner Vorfahren.

Von Graaff Reinet nach Wilder­ness

360 km | 4:00 h

Die Reise­route folgt den Voort­rekkern, den ersten weißen Einwanderern, auf ihrem Weg vom Kap nach Osten. Man fährt durch die Karoo (wört­lich: „große Leere“) bis zum Outen­iqua-Gebirge, hinter dem abrupt die grüne Garden­route beginnt.

So nannten sie die Voort­rekker nach dem bibli­schen Garten Eden, den sie entdeckt zu haben glaubten.

Western Cape

Vielfäl­tige Provinz zwischen den Ozeanen
Die Wes-Kaap, wie die Provinz auf Afri­kaans heißt, liegt im Südwesten Süda­frikas und ist mit 130.000 Quad­ratki­lome­tern knapp doppelt so groß wie Bayern. Die Provinz erstreckt sich vom Kap der Guten Hoff­nung aus ungefähr 400 Kilometer am Atlantik nach Norden und ungefähr 500 Kilometer am Indi­schen Ozean nach Osten. Von den sechs Millionen Einwoh­nern leben die allermeisten im Großraum Kapstadt. Teile des Nordens und des Nord­os­tens sind prak­tisch unbe­wohnt. Landschaft­lich und klima­tisch ist das Westkap sehr vielfältig. Der größte Teil der Provinz zeichnet sich durch medi­ter­ranes Klima mit kühlen, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern aus. Fünf Natio­nalparks gibt es am Western Cape und mehr als 60 Natur­schutzgebiete.

Aberdeen (Süda­frika)

Sauri­er­spuren und eine Neder­landse Kerk
Das verschlafene Städt­chen mit knapp 5.000 Einwoh­nern döst in der Hitze der Karoo vor der Kulisse der Camdeboo Moun­tains. Es wurde 1855 durch die Neder­landse Hervormde Kerk gegründet wurden, damit die Land­wirte aus der Umge­bung keine großen Reisen unter­nehmen mussten, um die Kommu­nion empfangen zu können. Bis heute beherrscht die Kirche mit einem Turm von 52 Metern Höhe das Ortsbild. Im Zentrum gibt es ein paar histo­ri­sche Häuser. Im 1.500 Hektar großen Font­einbos Nature Reserve sind versteinerte Dino­sau­ri­er­spuren gefunden worden.

Prince Alfreds Pass

Aussicht­spass über die Outen­iqua Berge
Der Pass über die Outen­iqua Berge wur­de schon 1865 ange­legt, weil er eine erheb­liche Abkürzung zwischen Knysna und Uniondale ermög­licht. Allerdings muss man sich auf eine 80 Kilometer lange, einsame und kurvenreiche Staub­straße einlassen. Wer dazu bereit ist, wird mit spekta­kulären Aussichten belohnt.
Hinweis: Bitte fahren Sie den Pass nur bei guter Sicht und trockenen Straßenver­hält­nissen!
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Garden Route

Afrikas bezaubernde Südküste

Als die bibeltreuen Buren vor Jahrhunderten aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den viel­sei­tigen Land­strich zwischen Swel­lendam und Humansdorp bis heute Garden Route nennt.

Male­ri­sche Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wech­seln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immer­grüne Urwälder. Vom nörd­li­chen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Nieder­schlag pro Jahr abregnen. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regen­gebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts.

Zu Gast im Dolphin Dunes

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Dolphin Dunes liegt herr­lich, unmit­telbar über der Küste von Wilder­ness und hat einen privaten Zugang zum Bade­strand.

Alle Zimmer sind geschmackvoll einge­richtet. Das Gäste­haus ist eine ideale Basis zur Erkundung der Garden Route. Schwimmen, Wandern, Rad- oder Kanu­fahren sowie Reiten sind in der Nähe möglich.

Wilder­ness National Park

Meeres­arme, Strände und üppige Wälder
Entlang der Garden Route erstreckt sich eine Küsten­landschaft mit Seen, Fluss­läufen, Meeres­armen und Stränden. Über die üppigen Wälder ragen die Berge der Outen­iqua-Kette empor. In dieser Szenerie liegt der ehema­lige Wilder­ness National Park, der heute Teil des Garden Route National Parks ist. Er schützt fünf Seen und die Serpen­tine, einen gewun­denen Wasser­lauf und ist heute Teil des Garden Route Natio­nalparks. Wander­wege erschließen den Park, von denen der King Fisher Trail einer der schönsten ist.

Knysna

Küsten­städt­chen an der Garden Route
Das char­mante Küsten­städt­chen Knysna ist als Zentrum der süda­fri­ka­ni­schen Holz­indu­s­trie groß geworden. Mit seinen stillen Lagunen, seinem bewal­deten, bergigen Umland, seiner zerklüf­teten Küste und dem histo­ri­schen Stadt­kern ist Knysna ein Juwel an der Garden Route. Charak­te­ris­tisch für das Ortsbild sind „The Heads“, zwei riesige Sand­steinklippen, zwischen denen ein Kanal liegt, der die Lagune mit dem Meer verbindet.

Kanu­fahren an der Garden Route

Kanuver­leih im Wilder­ness National Park
Eine wunderbare, weil entschleu­nigte Art, die Garden Route zu erkunden bietet das Kanu. Fernab aller Straßen kann man die Stille und Schön­heit von Süda­frikas grünster Land­schaft erleben. Aus diesem Grund hat South African National Parks Board einen Kanuver­leih im Wilder­ness National Park einge­richtet. Zwischen 7.30 und 15.30 Uhr kann man dort Kanus für eine, zwei oder sechs Stunden buchen und auf dem Touw River oder dem Serpen­tine River paddeln.

Giant Kingfisher Trail

Baden im Wasserfall des Tow River
Der Wanderweg gehrt zu den schönsten im Wilder­ness National Park. Zu Beginn ist der Pfad etwas anstren­gend, aber es wird einfa­cher. Der Weg folgt dem Tow River und ist der einzige, der zum Wasserfall führt. Im Becken unter­halb der Fälle kann man baden. Der Ort ist auch eine wunderbare Pick­nick­stelle. Das Auto lässt man am Ebb & Flow Camp North stehen. (hin und zurück: 9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Brown Hooded Kingfisher Trail

Durch einen Wald an der Garden Route zu einem Wasserfall
Der Weg folgt zunächst dem Fluss Duiwe und ist bis auf den optio­nalen Anstieg zu einem Aussichts­punkt sehr einfach. Der Bach wird über eine Holzbrücke und Tritt­steine überquert. Am Weg wachsen Wild­reben, die im Herbst in bunten Farben leuchten. Die einheimi­schen Bäume tragen Namens­schilder. Wer aufmerksam ist, entdeckt vielleicht die Cape Robin, ein einheimi­scher Vogel, den man an seinem Gesang erkennt. Der Weg endet am Pool und Wasserfall, wo man auf rutschige Felsen achten sollte. Zurück muss man den glei­chen Weg nehmen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 80 Meter)

Goukamma Nature Reserve

Einzig­ar­tige Vogelwelt am Goukamma Fluss
Das über 2.000 Hektar große Natur­re­servat schützt die einzig­ar­tige Vogelwelt rund um die Mündung des Goukamma Flusses. Die Dünen sind mit Küsten-Fynbos bewachsen und gehören zu den höchsten in Süda­frika. Die menschenleeren Strände und Dünen­kämme erkundet man am besten zu Fuß. Die Zufahrt führt über die Straße Rich­tung Buffel's Bay. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Von Wilder­ness nach Cape Town

447 km | 5:30 h

Over­berg

Kapgeier und Prote­enfelder „überm Berg“
Over­berg ist ein Distrikt im Western Cape und bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil es von Kapstadt aus gesehen hinter dem Gebirgszug von Hotten­tots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst ange­baut. Die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion ist der Fynbos, die Biosphäre mit der welt­weit höchsten Arten­viel­falt. Zu ihrem Schutz sind einige Natur­parks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Glattwale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

George

Haup­tort der Garden Route am Fuße der Outen­iqua Berge
Die nach King George III. benannte Stadt ist mit über 50.000 Einwoh­nern Haup­tort der Garden Route. Sie liegt am Fuße der Outen­iqua Moun­tains, die Höhen bis zu 1.370 Metern (George Peak) errei­chen. Die breiten Straßen werden von mäch­tigen Eichen gesäumt. Eine von ihnen ist der legendäre Sklavenbaum vor dem Touris­tenbüro in der York Street, an den früher die Sklaven gebunden wurden, wenn sie verstei­gert wurden. Die Eisen­ketten sind tief in die Rinde einge­wachsen. 1842 erbaute man die Dutch Reformed Church (Ecke Cour­tenay/Meade Sts.) mit einer Kanzel aus Stinkwood und Pfeilern aus Yellowwood. Die Urwaldgehölze sind heute selten und daher fast unbe­zahlbar geworden.

Barto­lomeu Dias Museum

Spuren der ersten Euro­päer am Kap
1488 setzten die ersten Euro­päer ihren Fuß auf süda­fri­ka­ni­schen Boden. Der Portugiese Barto­lomeo Diaz suchte in der Mossel Bay nach frischem Trink­wasser und wur­de sogleich wieder von Busch­män­nern davongejagt. In einem Museum am Hafen ist eine Kopie der Nuss­schale zu sehen, in der er das Kap der Guten Hoff­nung umrun­dete. Sehens­wert ist auch der Milkwoodbaum, der den Matrosen jahrhunder­te­lang als Post­sta­tion gedient hat. Briefe an die Lieben zu Hause wurden in Stiefeln an den Baum gehängt – in der Hoff­nung, dass ihn ein anderer Matrose in die Heimat mitnehmen würde.
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Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen

Allein die Stadt am Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas.

Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

In einem Gästehaus in Tamboerskloof

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Farmhaus aus dem Jahr 1860 liegt in Tamboer­skloof, am Rande der Innen­stadt und vor der beein­dru­ckenden Kulisse des Tafelbergs. Heute ist es ein von außen wie von innen glei­cher­maßen gepflegtes, stil­volles Gäste­haus, das Bruce und seine Frau seit 2009 betreiben.

Als gebür­tige Süda­fri­kaner sind sie mit Land und Leuten sehr vertraut und können ihren Gästen gute Tipps für den Aufent­halt geben. Alle Zimmer sind im glei­chen eleganten Stil einge­richtet; eines hat einen Sitzbereich, ein anderes eine eigene Terrasse. In der ersten Etage gibt es eine Veranda für alle Gäste. Das Wohnzimmer mit Früh­s­tücksraum ist mit alten Möbeln stil­voll einge­richtet. Restau­rants, Cafés, Geschäfte auf Long Street und Kloof Street sind zu Fuß erreichbar.

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt
Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist  mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen
Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

Kap-Halb­insel

Natio­nal­park zwischen Kapstadt und Kap der Guten Hoff­nung
Die 35 Kilometer lange Halb­insel zwischen Kapstadt und dem Kap der Guten Hoffnung ­be­steht aus vorwiegend mit Fynbos bewach­senen Höhen­zügen und stei­nigen Flächen. Ein Groß­teil hiervon gehört zum Table-Moun­tain-Natio­nal­park, der mehrere einzelne Gebiete umfasst.
Im Norden liegen der Tafelberg und der Bota­ni­sche Garten Kirs­tenbosch. Auf der West­seite befinden sich Camps Bay und die in Hout Bay begin­nende Küsten­straße des Chapman’s Peak Drive entlang des Höhen­zuges der Zwölf Apostel. An der Südspitze ist der Table-Moun­tain-Natio­nal­park, in dem unter anderem wilde Paviane und Strauße leben. Im Osten liegt Boulder’s Beach mit einer Kolonie von Brillenpinguinen und den Ortschaften Simon’s Town und Fish Hoek.

Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten
Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald
Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme
Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Kapstadt

Mietwagenabgabe

Kapstadt

21 km | 20 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Cape Town, Airport

22 Tage
ab 3.349,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • AVIS-Permit für eSwatini (Swasiland)

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Empfohlene Reisezeit: September–April

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