Strand und Tiere: Südafrikas Südküste

Strand und Tiere

Südafrikas Südküste

Gepflegte Unterkünfte, gutes Essen, dazu der Indische Ozean, wilde Tiere und abwechslungsreiche Landschaften. Die Reise an der Südküste Afrikas ist voller Kontraste und zugleich erholsam.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Port Elizabeth nach Addo

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover
Station: Port Eliza­beth, Airport

Von Port Eliza­beth nach Addo

65 km | 53 Minuten
Die kurze Strecke führt nach Norden. Dabei lässt man Uitenhage links liegen, wo die größte Fabrik Afrikas steht: ein Werk von VW.
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Addo Elephant Park

Schutzgebiet für Ostkap-Elefanten

Am südli­chen Küsten­streifen Afrikas gab es ursprüng­lich große Herden von Elefanten, die wegen des Nahrungs­überflusses besonders kräftig wurden. Als im letzten Jahr­hun­dert Farmen ange­legt wurden, erwiesen sich die Elefanten als Zerstörer großer Flächen und wurden gnadenlos abge­schossen. 1931 gab es nur noch elf Elefanten im gesamten Eastern Cape, das immerhin halb so groß ist wie Deutsch­land. Damals wur­de der Addo Elephant Park, der inzwi­schen mit dem Zuurberg Park zusam­menge­legt worden, ist zu ihrem Schutz ange­legt. Heute beheimatet der Park über 200 Elefanten sowie Büffelherden, Nashörner, Löwen und verschiedene Antilopen. Mehrere Aussichts­punkte sind einge­richtet, von denen aus man Wasserlöcher beob­achten kann (Fern­gläser mitbringen). Im Zuurberg Park gibt es zwei Wander­wege. Ansonsten darf man den Park nur im Auto oder in Beglei­tung von Wildhütern durch­queren.

In den Addo Natio­nal­park darf man mit dem eigenen Wagen fahren – eine Karte gibt es am Eingang. Ebenso werden geführte Touren verschiedener Länge ange­boten, die vor Ort oder auch im Voraus gebucht werden können.

Zu Gast auf einer Zitrusplantage am Addo Elephant Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Plan­tage liegt in einem subtro­pi­schen Park, der zu den schönsten Landschafts­gärten am Eastern Cape gehört. Inzwi­schen werden hier in der dritten Gene­ra­tion Zitronen, Orangen und Manda­rinen für den Export ange­baut. Gäste sind einge­laden, über die Felder zu wandern und in der Saison bei der Ernte zuzu­sehen. Sie werden in einem der zwei char­manten Garten­häuser im kaphol­ländi­schen Stil oder in einem der beiden Zimmer im Haupt­haus unter­ge­bracht. Es gibt ein hervor­ra­gendes Früh­stück mit selbst­gemachtem Brot und Marme­lade. Restau­rants sind in der Nähe, das Dinner auf der Farm ist jedoch sehr empfehlens­wert. Die Zitrus­plan­tage liegt neun Kilometer vom Addo Elephant Park entfernt. Wer nicht im eigenen Wagen durch den Wild­park fahren möchte, kann sich von der Farm aus Führungen arrangieren lassen.

Zur Anlage gehört ein Spa, in dem eine Reihe von Behand­lungen ange­boten werden – von Kosmetik über verschiedene Massagen bis zu Sauna oder Dampfbad; zudem gibt es hier einige Fitnessge­räte. Bei Inter­esse an der Nutzung des Spas empfiehlt es sich, dies schon bei der Reservie­rung mit anzugeben.

Eastern Cape

1.000 Kilometer Küste zwischen Storms River und Natal
Süda­frikas Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht bis zum Mtamvuna River an der Grenze zu KwaZulu-Natal. Dazwi­schen liegen rund 1.000 Kilometer Küste mit zahl­losen Stränden, Dörfern und Seebädern sowie die Indu­s­trie­me­tro­polen Port Eliza­beth und East London. Im Norden reicht die Provinz bis weit in das Karoo-Hoch­land. Mit 170.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutsch­land, aber nur spär­lich besiedelt. Die rund sieben Millionen Einwohner gehören vor allem zum Stamm der Xhosa.

Zuurberg Hiking Trail

Wande­rung durch den Addo Park
Die Zuurberge werden nur selten von Touristen aufge­sucht, da sich die Elefanten weiter im Süden aufhalten. Dafür kann man in dieser Sektion besonders gut wandern. Der Hiking Trail beginnt am Ranger Office, wo man auch das Karten­ma­te­rial bekommt. Er führt zunächst durch das Doring­nekkloof auf ausge­tre­tenen Pfaden zwischen Berg­aloen und wilden Gera­nien nach Westen. Zurück geht es über eine einfache Leiter über Grasfelder. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Zuurberge

Wandern zwischen Bergze­bras und Nebelwäl­dern
Die „sauren Berge“ sind eher als Hügel zu bezeichnen. Von der Küste her wehen warme und feuchte Winde herauf, die regelmäßig für Nebel sorgen. In dieser spezi­ellen Zone wächst ein besonderer Wald. Trotzdem gibt es auch Savan­nen­tiere zu sehen. 1991 wurden die gefähr­deten Bergze­bras hier ausge­setzt, die sich inzwi­schen kräftig vermehrt haben. Wegen der Abwe­sen­heit gefähr­li­cher Tiere eignen sich die Zuurberge gut für Wande­rungen. Es gibt einen ein- und einen vier­stün­digen Rundweg. Rei­t­ausflüge werden ange­boten und können über den Addo Park gebucht werden.

Von Addo nach Kariega

95 km | 2:00 h
Die Strecke führt an der Algoa Bay östlich von Port Eliza­beth entlang. Von Alexandria aus kann man einen Abste­cher zum Dias-Kreuz machen. Der portugie­si­sche Seefahrer Barto­lomeu Dias hat dort nach seiner Kap-Umseg­lung 1488 einen Wappen­pfeiler errichtet.
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Settler Country

Dünen und Küstenregenwälder zwischen Kapkolonie und Xhosaland

Anfang des 19. Jahrhunderts kam es am Great Fish River bei Grahams­town zu einer histo­ri­schen Begeg­nung: Zum ersten Mal trafen euro­päi­sche Siedler auf den Bantu-Stamm der Xhosa.

Die Begeg­nung muss auf beiden Seiten Schre­cken ausge­löst haben. Fortan markierte der Große-Fisch-Fluss die Grenze zwischen der briti­schen Kapko­lonie und dem Xhosa­land. „British Kaffraria“ wur­de wegen stän­diger Über­fälle der Xhosa jedoch kaum besiedelt, was die Kolo­ni­al­regie­rung auf eine Idee brachte. Weit entfernt vom Kap der Guten Hoff­nung führt das Empire gerade Krieg auf der Krim und setzte dazu eine hessi­sche Freiwil­ligenlegion ein. Warum denen nicht statt Sold ein Stück Land in Kaffraria anbieten – samt freier Passage für Frau und Kind? 1857 nahmen über 2.000 Söldner das Angebot an. Noch heute zeugen Orts­namen wie Stutter­heim, Hamburg und Berlin davon, wie die deut­schen Siedler als Puffer gebraucht wurden. Das Grenz­land ist bis heutet kaum besiedelt, die Berg­savanne noch unzer­stört, und alles viel ursprüng­l­i­cher als an der touris­tisch erschlos­senen Garden Route. Endlose Strände und Küsten­regenwälder animieren zu Wande­rungen. Viele private Wild­re­servate haben sich ange­siedelt.

Zu Gast im privaten Kariega Wildreservat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten & Getränken | 2x Naturschutzgebühr pro Person

Das Kariega Game Reserve ist ein 10.000 Hektar großes, mala­ria­f­reies Natur­schutzgebiet, das Heimat von 25 verschiedenen Tier­arten – unter anderem der Big Five – und 250 verschiedenen Vogel­arten ist. In einem Teil des Reservats befinden sich keine gefähr­li­chen Raubtiere, was den Vorteil hat, dass man sich dort unge­hindert bewegen kann. So führen einige gut bezeichnete Wander­wege unter­schied­li­cher Schwie­rigkeitsgrade durch den Busch. Auch Kanu­fahrten auf dem Kariega River werden ange­boten.

Die Unter­bringung erfolgt in einer von zehn komfor­ta­blen Suiten, von denen die meisten ein Stroh­dach haben. Alle Suiten verfügen über ein großzügiges Bad en suite mit Dusche und kunst­voller Bade­wanne, Klima­anlage, Deckenven­ti­la­toren und Minibar. Im Preis inbe­griffen sind zwei Wildbe­ob­ach­tungs­fahrten pro Tag (jeweils am späten Nach­mittag und am frühen Morgen). Bei einem Aufent­halt ab zwei Nächten wird die morgend­liche Wildbe­ob­ach­tungs­fahrt mit einer Boots­tour kombi­niert.

Kenton on Sea

Fein­san­diger Strand und kris­tallklares Wasser
Kenton-on-Sea ist einer der schönsten Bade­orte in Süda­frika. Der Orts­kern liegt an der Mündung zweier Flüsse, dem Kariega Rivier auf der Nord­seite und dem Boes­mans Rivier auf der Südseite. Beide Flüsse haben ein sandiges Fluss­bett und führen kris­tallklares Wasser ins Meer. Die Strände sind fein­sandig, breit und in beiden Rich­tungen nahezu menschenleer. Besonders schön ist der nörd­liche Strand mit seinen Felsenpools, in denen sich bei Ebbe zahl­lose kleine Fische, Krabben und sogar Oktopusse tummeln. In den Flüssen lässt sich herr­lich und sicher baden.

Alexandria Forest

Urwald und Wander­dünen
Der Küsten­regen­wald zwischen Alexandria im Norden und dem Indi­schen Ozean wird auch Langebos genannt. Er gehört zu den wenigen primären Urwäl­dern Süda­frikas. Im Süden geht er in das Alexandria Dune Field über, dessen Wander­dünen zu den größten der Welt gehören. Beides – die Dünen und der Wald – gehören heute zum Woody Cape Nature Reserve, das Teil des Addo Elephant Parks ist. Mehrere Wander­wege führen durch das Gebiet; der längste ist der Alexandria Hiking Trail, der über zwei Tage geht. Der Dassie Trail ist sieben Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden. Er beginnt an den Langebos-Hütten.

Port Alfred

Weite Sand­strände an der Mündung des Kowie River
Die 20.000-Einwohner-Stadt liegt auf halbem Weg zwischen Port Eliza­beth und East London. Sie wur­de 1820 als Puffer zwischen den briti­schen Sied­lern im Western Cape und dem Volk der Xhosa im Osten gegründet. Weite Sand­strände, ein paar künst­liche Inseln im Mündungs­gebiet des Kowie River und ein Jacht­hafen machen die beschau­liche Provinz­stadt zu einem beliebten Urlaubsort.

Von Kariega nach Tsitsikamma

284 km | 3:30 h
Ständiger Begleiter ist der Indi­sche Ozean, der dann und wann mit herr­li­chen Ausbli­cken überrascht.

Port Eliza­beth

Bade­strände und milde Nächte in Süda­frikas fünftgrößter Stadt
„P.E.“, wie die Stadt von Süda­fri­kanern genannt wird, hat sich von einem kleinen mili­täri­schen Außenposten zur fünftgrößten Stadt und einem der größten Häfen des Landes entwi­ckelt. Die Region ist auch Schwer­punkt der süda­fri­ka­ni­schen Auto­indu­s­trie und wird das „Detroit Süda­frikas“ genannt. In der benach­barten Stadt Uitenhage befindet sich ein Werk des Volks­wagen-Konzerns – mit rund 6.500 Beschäf­tigten das größte in ganz Afrika. Urlauber schätzen Port Eliza­beth für seine heißen Sommer­tage, seine Bade­strände und die milden tropi­schen Nächte.

Gamtoos River Mouth Nature Reserve

Wandern und Baden an Süda­frikas größten Sandünen
Wo der Gamtoos River in den Indi­schen Ozean mündet, saßen bereits vor 80.000 Jahren Menschen – längst bevor der Homo Sapiens Europa betreten hatte! – und ernährten sich von Sea Food. Das jeden­falls ergaben Funde, die Archäo­logen in einer Höhle der Umge­bung gemacht haben. Seit dieser Zeit hat sich in der größten Dünen­landschaft Süda­frikas kaum etwas geändert. Wer zu Fuß das Gamtoos River Mouth Nature Reserve durch­quert, fühlt sich ein wenig in die Sandwüste Namibias versetzt, nur dass der weiße Sand­strand und der Ozean nie weit entfernt sind.

Jeffreys Bay

Badeort und Geheim­tipp unter Surfern
Aus dem Fischerdorf, in dem ein Walfänger namens Jeffreys einen kleinen Laden unter­hielt, ist inzwi­schen ein ange­sagter Feri­enort geworden. Das liegt an den endlosen Sand­strändem, die zum Baden und Spazierengehen einladen, aber vor allem an dem Surfspot mit einer langen, schnellen, rechts-brechenden Welle, der zu den besten der Welt gerechnet wird.  Das Jeffreys Bay Shell Museum enthält eine der größten Samm­lungen an Meeres­mu­scheln. Wäh­rend des Winters können Wale beob­achtet werden. In der näheren Umge­bung befinden sich die Natur­schutzgebiete Kabeljous Nature Reserve und Seekoei River Nature Reserve.
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Tsitsikamma National Park

Immergrüner Urwald hinter grandioser Felsenküste

Der Natio­nal­park liegt im Herzen der Garden Route zwischen Port Eliza­beth und George und schützt eine grandiose Felsen­küste von 80 Kilome­tern Länge und den immer­grünen Urwald im Inland.

Ein Netz von Wander­wegen durch­zieht den Park, von denen der Otter-Trail mit 42 Kilome­tern und vier Über­nach­tungs­mög­lichkeiten der längste ist. Immer wieder sind tiefe Schluchten zu durch­queren. Auf den Wande­rungen trifft man auf verschiedene Antilo­pen­arten, Paviane, Vervet Monkeys und Otter. Delfine und gelegent­lich auch Wale sind an der Küste zu sehen.
Wer etwas mehr Abenteuer sucht, kann sich im Urwald auf der „Tsitsikamma Canopy Tour“ in bis zu 30 Metern Höhe von Baum zu Baum schwingen. Gut gesi­chert geht es mit dem Flying Fox von Platt­form zu Platt­form.

Zu Gast in einer Lodge im Wald von Tsitsikamma

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Am Fuß der Tsitsikamma­berge im Hinter­land des Indi­schen Ozeans wächst der einzige Regen­wald Süda­frikas.

Dort liegt ein Natur­re­servat von über 100 Hektar zum Schutz von Farnen und Bäumen, das an den Tsitsikamma National Park angrenzt. Die Lodge liegt in einem von Wasser­läufen durch­flos­senen Farn­garten. Die sechs Suiten sind luxu­riös ausge­stattet; auf der Terrasse des Hauptgebäudes sind ein Swimmingpool und ein Jacuzzi. Vom Restau­rant mit offenem Kamin hat man einen schönen Blick über die Schlucht.

Western Cape

Vielfäl­tige Provinz zwischen den Ozeanen
Die Wes-Kaap, wie die Provinz auf Afri­kaans heißt, liegt im Südwesten Süda­frikas und ist mit 130.000 Quad­ratki­lome­tern knapp doppelt so groß wie Bayern. Die Provinz erstreckt sich vom Kap der Guten Hoff­nung aus ungefähr 400 Kilometer am Atlantik nach Norden und ungefähr 500 Kilometer am Indi­schen Ozean nach Osten. Von den sechs Millionen Einwoh­nern leben die allermeisten im Großraum Kapstadt. Teile des Nordens und des Nord­os­tens sind prak­tisch unbe­wohnt. Landschaft­lich und klima­tisch ist das Westkap sehr vielfältig. Der größte Teil der Provinz zeichnet sich durch medi­ter­ranes Klima mit kühlen, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern aus. Fünf Natio­nalparks gibt es am Western Cape und mehr als 60 Natur­schutzgebiete.

Bavia­anskloof

Geheim­nisvolles Wild­nis­gebiet zwischen Garden Route und Karoo
Zwischen den Kouga- und den Pavi­ansbergen liegt eines der geheim­nisvollsten Wild­nis­gebiete Süda­frikas, das „Tal der Paviane“. Das tief einge­schnit­tene Tal ist auch für Allradfahrzeuge kaum zugäng­lich. Die Straße ist in schlechtem Zustand, durch­quert Flüsse und windet sich in schwindel­er­regende Höhen. Obwohl es sich nach Westen hin weitet und zugäng­li­cher wird, gibt es auch hier nur wenige Farmen. Die Vege­ta­tion ist wegen seiner Lage zwischen dem Küsten­ur­wald und der Halbwüste im Landes­in­neren von unglaub­li­cher Viel­falt und weitge­hend noch im Urzu­stand. Das abge­schiedene Tal bot den letzten San Zuflucht. Die letzten Urein­wohner des Subkon­tin­ents haben sich hierher geflüchtet und Fels­zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Maje­stät und Stille der Wildnis werden allen Besu­chern in Erin­ne­rung bleiben.

Paul Sauer Brücke

Tief­blicke am östli­chen Ende der Garden Route
Die Paul-Sauer-Brücke (oder: Storms River Bridge) wur­de 1956 errichtet und markiert das östliche Ende der Garden Route. Ein 190 Meter langer Betonbogen über­spannt den Storms River in einer Höhe von 130 Metern. West­lich der Brücke gibt es einen Aussichts­punkt mit Blick auf den Tsitsikamma State Forest, wo unter 50 Meter hohen Urwald­riesen Moose, Pilze und Flechten gedeihen.

Blue Duiker Trail

Süßwas­ser­be­cken in tosender Brandung
Der Tsitsikamma Natio­nal­park gehört zu den großar­tigsten Natur­denkmälern Afrikas. Er schützt den schmalen Küsten­streifen um Stormsriver – sowohl das Meer als auch die Klippen und den Urwald. Der Blue Duiker Weg führt über den Klippen durch den Wald und kommt immer wieder zu großar­tigen Aussichts­punkten und einem Süßwas­ser­be­cken mitten in der tosenden Brandung. (4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 150 Meter)

Otter Trail

Tages­tour auf Süda­frikas berühm­testen Wanderweg
Der bekann­teste unter den Wander­wegen Süda­frikas führt durch den Garden Route National Park – immer an der Küste entlang von Storms River nach Nature's Valley. Bis zu zwölf Personen pro Tag werden zuge­lassen. Meist ist die Wande­rung bereits Monate oder Jahre im voraus ausge­bucht.
Sie ist in fünf Tages­e­tappen einge­teilt. Über­nachtet wird in einfa­chen Selbst­ver­sorger­hütten. Elf Flüsse und über 40 Kilometer Weg sind zu überwinden. Subtro­pi­sche Regenwälder werden durch­quert. Vor der Küste sieht man Delphine, Wale und Robben.
Tages­be­su­cher können die ersten Kilometer des Otter Trails auch begehen und so einen Eindruck von der unbe­rührten Schön­heit gewinnen. Allerdings ist das Terrain stre­ckenweise sehr anspruchsvoll und erfordert neben einiger Wander­erfah­rung auch ein hohes Level an körper­li­cher Fitness, da es ohne Siche­rung zerklüf­tete Klippen und Fels­schluchten zu überklettern gilt. Nach drei Kilome­tern gelangt man zu einem Wasserfall, in dessen Becken man nach der Anstrengung ein kühles Bad nehmen kann. (Tages­tour: 6 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Von Tsitsikamma nach Victoria Bay

163 km | 2:30 h
Die Strecke folgt einem der schönsten Küsten­ab­schnitte an der Garden­route. Am Nature's Valley sollte man R102 nehmen – eine Alter­na­tiv­route durch ein Tal mit primärem Regen­wald.

Blou­krans Bridge

Welt­höchster Bungee Jump
Die Bogenbrücke an der Natio­nal­straße N2 liegt in Plet­ten­berg Bay, Süda­frika. Die Spannweite von über 270 Metern und die Höhe von 216 Metern inspi­rierte Outdoor-Enthusi­asten zum höchsten Bungee Jump von einer Brücke – und zum dritt­höchsten insge­samt. 216 Meter rauscht man von unter­halb der Fahr­bahn in die Schlucht. Wer es mag, kann auf der Website buchen.

Plet­ten­berg Bay

Weiße Bade­strände, farbige Riffs
Von ihren portugie­si­schen Entde­ckern wur­de die Bucht im Osten der Garden­route Bahia formosa („schöne Bucht“) genannt. Bis heute sagt man, dass Plet­ten­berg die schönsten Bade­strände in Afrika habe. Der Ort liegt hoch über der Küste mit herr­li­chem Ausblick auf den Indi­schen Ozean. Bemerkens­wert sind die farbigen Riffs, die Taucher aus aller Welt anziehen. 
An der Mündung des Keurboom’s River befindet sich eine der größten Brutko­lo­nien von Möwen an der süda­fri­ka­ni­schen Küste. Wale sind während der Paarungs­zeit zwischen Juli und Dezember ein alltäg­l­i­cher Anblick. Delphine sind ganzjährig häufig zu sehen.

Judah Square

Rastafari-Gemeinde bei Knysna
Die Rastafari-Bewe­gung entstand in den 1930er Jahren unter Schwarzen auf Jamaica. Bekannt sind vor allem die Frisuren und die Reggae-Musik. Der Rastafari Glaube kombi­niert christ­liche, altte­s­ta­ment­liche und afri­ka­ni­sche Elemente. Zentral ist die Vereh­rung von Haile Selassie, dem äthio­pi­schen Kaiser, als Gott. Bei Knysna hat sich vor Jahren eine Rastafari-Gemeinde gebildet, in der dieser Glaube ganzheit­lich gelehrt und gelebt wird. Wer sich den bunten Wohnort über dem Meer anschauen möchte, ist herz­lich einge­laden, vorbeizu­schauen oder zuvor mit Brother Zebulon (tel: +27 76 649 1034) Kontakt aufzu­nehmen.

Nature's Valley

Natur­schutzgebiet zwischen Urwald und Strand
Zwischen Storms River im Osten und the Crags im Westen kann man als Alter­na­tive zur N2 die R102 nehmen. Sie führt durch das Natur­schutzgebiet Nature's Valley, das zu den schönsten Abschnitten der Garden Route gehört. Die kurvenreiche Strecke durch­quert tiefe Schluchten. In den Urwäl­dern wachsen bis zu 40 Meter hohe Gelb­holzbäume, meter­hohe Farne und Orchideen. Ein vier­stün­diger Wanderweg zwischen Meer und Urwald führt durch die verschiedensten Vege­ta­ti­ons­zonen. (hin und zurück: 4 Stunden, 13,1 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)
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Garden Route

Afrikas bezaubernde Südküste

Als die bibeltreuen Buren vor Jahrhunderten aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den viel­sei­tigen Land­strich zwischen Swel­lendam und Humansdorp bis heute Garden Route nennt.

Male­ri­sche Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wech­seln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immer­grüne Urwälder. Vom nörd­li­chen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Nieder­schlag pro Jahr abregnen. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regen­gebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts.

Zu Gast in einem Landhaus an der Victoria Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt in einem privaten Natur­re­servat zwischen der Victoria Bay und Wilder­ness. Von den luxu­riösen Zimmern mit eigenem Balkon, dem Swimmingpool und der Lounge aus bietet sich eine atembe­rau­bende Aussicht.

Zehn Fußmi­nuten entfernt am Dolphin Point, der sich immer noch auf dem Grund­stück befindet, kann man Wale und Delfine beob­achten. Gute Restau­rants befinden sich im nahe gelegenen Ort Wilder­ness. Die Lodge ist ein idealer Ausgangs­punkt zur Erkundung der Garden Route.

Kleine Karoo

Straußenzucht zwischen den Outen­iqua Bergen und Langebergen
Die Kleine Karoo in der Provinz Westkap liegt zwischen den Langebergen und den Outen­iqua Bergen und erstreckt sich über eine Länge von 320 Kilome­tern von Ost nach West. Von der Großen Karoo ist sie durch die Swartberge getrennt. Aufgrund der vorherr­schenden Trocken­heit ist die Kleine Karoo besonders geeignet für die Straußenzucht. So gibt es hier zahlreiche Straußen­farmen, die zum Teil auch für Touristen geöffnet sind. Eine besondere Attrak­tion sind die Cango Caves östlich von Oudtshoorn. Diese Tropf­steinhöhlen sind eines der größten Naturwunder am Kap und waren teilweise über Jahrzehn­tausende von Menschen bewohnt.

Wilder­ness National Park

Meeres­arme, Strände und üppige Wälder
Entlang der Garden Route erstreckt sich eine Küsten­landschaft mit Seen, Fluss­läufen, Meeres­armen und Stränden. Über die üppigen Wälder ragen die Berge der Outen­iqua-Kette empor. In dieser Szenerie liegt der ehema­lige Wilder­ness National Park, der heute Teil des Garden Route National Parks ist. Er schützt fünf Seen und die Serpen­tine, einen gewun­denen Wasser­lauf und ist heute Teil des Garden Route Natio­nalparks. Wander­wege erschließen den Park, von denen der King Fisher Trail einer der schönsten ist.

Dolphin Point

Aussichts­punkt an der N2
Der Aussichts­punkt liegt direkt an der N2 west­lich von Wilder­ness. Dort sind nicht nur oft Delfine zu sehen, sondern auch eines der am meisten fotogra­fierten Motive an der Garden Route: die Eisen­bahnbrücke über die Mündung des Kaaimans Rivers in den Indi­schen Ozean. Bis um die Jahr­tausendwende verkehrte der Outen­iqua-Choo-Tjoe auf der Strecke. Die letzte planmäßige Dampflok wur­de wegen Sturm­schäden einge­stellt.

Giant Kingfisher Trail

Baden im Wasserfall des Tow River
Der Wanderweg gehrt zu den schönsten im Wilder­ness National Park. Zu Beginn ist der Pfad etwas anstren­gend, aber es wird einfa­cher. Der Weg folgt dem Tow River und ist der einzige, der zum Wasserfall führt. Im Becken unter­halb der Fälle kann man baden. Der Ort ist auch eine wunderbare Pick­nick­stelle. Das Auto lässt man am Ebb & Flow Camp North stehen. (hin und zurück: 9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Brown Hooded Kingfisher Trail

Durch einen Wald an der Garden Route zu einem Wasserfall
Der Weg folgt zunächst dem Fluss Duiwe und ist bis auf den optio­nalen Anstieg zu einem Aussichts­punkt sehr einfach. Der Bach wird über eine Holzbrücke und Tritt­steine überquert. Am Weg wachsen Wild­reben, die im Herbst in bunten Farben leuchten. Die einheimi­schen Bäume tragen Namens­schilder. Wer aufmerksam ist, entdeckt vielleicht die Cape Robin, ein einheimi­scher Vogel, den man an seinem Gesang erkennt. Der Weg endet am Pool und Wasserfall, wo man auf rutschige Felsen achten sollte. Zurück muss man den glei­chen Weg nehmen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 80 Meter)

Goukamma Nature Reserve

Einzig­ar­tige Vogelwelt am Goukamma Fluss
Das über 2.000 Hektar große Natur­re­servat schützt die einzig­ar­tige Vogelwelt rund um die Mündung des Goukamma Flusses. Die Dünen sind mit Küsten-Fynbos bewachsen und gehören zu den höchsten in Süda­frika. Die menschenleeren Strände und Dünen­kämme erkundet man am besten zu Fuß. Die Zufahrt führt über die Straße Rich­tung Buffel's Bay. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Von Victoria Bay nach Paarl

429 km | 5:30 h

Die Land­straßen­nummer steht für den eigen­tüm­li­chen Reiz des Kaphin­ter­lands. Die einsame Straße windet sich zwischen gewal­tigen Faltengebirgen durch eine Flora, die an Viel­sei­tigkeit ihres­glei­chen sucht.

Neben den Städt­chen Montagu und Robertson finden sich nur ein paar kleine Farman­sied­lungen in dem sonst unbe­rührten Gebiet.

Over­berg

Kapgeier und Prote­enfelder „überm Berg“
Over­berg ist ein Distrikt im Western Cape und bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil es von Kapstadt aus gesehen hinter dem Gebirgszug von Hotten­tots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst ange­baut. Die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion ist der Fynbos, die Biosphäre mit der welt­weit höchsten Arten­viel­falt. Zu ihrem Schutz sind einige Natur­parks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Glattwale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

Oudtshoorn

Feder­pa­läste der Straußenba­rone
Seinen Ruf und Reichtum verdankt Oudtshoorn den Straußenfedern, die um die Jahrhundert­wende in Europa in Mode gekommen waren. Von der Glanzzeit legen noch einige „Feder­pa­läste“ der „Straußenba­rone“ Zeugnis ab. Noch heute ist das Städt­chen aufgrund seines trockenen Klimas Welt­zentrum der Straußenzucht. Viele Farmen ringsum bieten Besich­tigungen an.

Erdmänn­chen-Kolonie

Besuch bei den Shy Five
Erdmänn­chen, auch Surikate genannt, gehören zu den soge­nannten Shy Five. Obwohl die 750 Gramm leichten Tiere überall im südli­chen Afrika zu Hause sind, bekommt man sie kaum zu Gesicht. Der Ausflug zur Erdmänn­chen-Kolonie ist daher sehr beliebt und etwas Besonderes: Er beginnt in der Morgendämme­rung und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Mit einem Führer fährt man in einem Allradwagen zu ihrer Kolonie. Mit einer Tasse Kaffee nimmt man in einem Safa­ri­stuhl Platz und beob­achtet die Tiere mit ihrem ausgeprägten Sozi­alver­halten. Der Ausflug muss online vorge­bucht werden – am besten frühzeitg, da die Tour sehr beliebt ist.
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Winelands

Historische Weingüter vor sonnendurchflutetem Bergpanorama

Wie ein Gürtel ziehen sich die Wine­lands durch das Hinter­land von Kapstadt. Von Paarl über Stel­lenbosch bis nach Franschhoek werden vorwiegend Weißweine produ­ziert, die jeden Vergleich mit euro­päi­schen Spitzenweinen aufnehmen können.

Weinbau ist am Kap seit den ersten Ansied­lungen Mitte des 17. Jahrhunderts von franzö­si­schen und deut­schen Winzern kultiviert worden. So wächst hier beispiels­weise ein hervor­ra­gender Rheinries­ling. Wein wird hier weniger an den Hängen als in den feuchten und fruchtbaren Tälern zwischen den sonn­endurch­flu­teten Gebirgsketten ange­baut. Auf beinahe jedem Gut werden Wein­proben ange­boten. Doch nicht nur die Weine sind beein­dru­ckend, sondern auch die grandiose Land­schaft und die kaphol­ländi­schen Güter.

Zu Gast auf einem Wein- und Obstgut bei Paarl

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

De Leeuwenhof wur­de 1689 gegründet und ist eines der ältesten Wein­güter in Paarl. Heute wachsen hier auf 15 Hektar 3.500 Obstbäume.

Den Mittel­punkt bildet das Herren­haus im kaphol­ländi­schen Stil, das von einem parkähn­li­chen Garten mit zwei Swimmingpools umgeben ist. Die Gäste­zimmer sind im histo­ri­schen Haupt­haus oder in den restau­rierten Gebäuden Alte Scheune und Alte Ställe ­un­ter­ge­bracht. Alle sind komfor­tabel, großzügig und haben eine Klima­anlage. Zwei Zimmer haben eine eigene Küchen­zeile, für die weiteren gibt es eine gemein­same Gästeküche. Führungen durch die Obst- und Weinfelder und Wande­rungen werden ange­boten. Für alle, die abends in direkter Nähe essen möchten, stehen das haus­ei­gene Restau­rant und das benach­barte Palmiet Valley Estate zur Verfügung.

Neder­burg

Spitzenweingut mit deut­scher Tradi­tion
1792 erwarb der deut­sche Auswanderer Philip Wolvaart ein Stück Land am Fuße des Kleinen Draken­steins, um dort Wein anzubauen. Heute gehört Neder­burg zu den bekann­testen Wein­gütern Süda­frikas. Auf über neun Hektar wird eine Fülle verschiedener Weine ange­baut – vom einfa­chen Cape Ries­ling bis zum legendären Edekeur, der nur auf Auktionen zu erwerben ist und regelmäßig Rekord­preise erzielt. Das Neder­burg Label ist heute überall auf der Welt präsent. Der Chefwinzer, Newald Marais, hat übri­gens in Süddeutsch­land sein Hand­werk gelernt. Im Herren­haus von 1800 finden Weinver­kos­tungen statt.

Stroo­idakkerk

Histo­ri­sche Kirche mit Stroh­dach
Die Kirche an der Main Street von Paarl stammt aus dem Jahr 1805 und ist damit eine der ältesten auf dem Konti­nent. Bis heute hat sie ein Stroh­dach und wird immer noch für Gottesdi­enste der Gere­forme­erde Kerk benutzt. Älter noch ist das Pfarr­haus, das eine schöne Samm­lung kaphol­ländi­scher Antiqui­täten beherbergt. Nebenan steht gleich noch ein Museum: Das Afri­kaans Language Museum widmet sich der Entste­hung der afri­ka­ansen Sprache, die eng mit dem Ort Paarl verbunden ist.

Laborie

Weingut mit Rosen­garten und Restau­rant
Das histo­ri­sche Manor House, der Rosen­garten und die großen Eichen auf dem Anwesen machen dieses Weingut zu einem Klas­siker. Auf einer Anbau­fläche von 44 Hektar werden Weine herge­stellt, die es auch in Süda­frika zu kaufen gibt. Sehr anspre­chend sind der Probier­raum und das ange­schlos­sene Restau­rant im Manor House. Reservie­rungen zum Essen werden empfohlen. Inter­na­tional herausra­gende Weine des Gutes sind der Char­donnay und der Pinot de Laborie.

Zwischen Breta­gneklip und Paarlklip

Kurzwande­rung zum Wahrzei­chen von Paarl
Die kurze Wande­rung führt zu einer Granitkugel im Paarl Moun­tains Nature Reserve. Sie ist das Wahrzei­chen von Paarl und von weither sichtbar. So hat man von oben auch einen tollen Blick über die nörd­li­chen Wine­lands. (Hin und zurück: 40 Minuten, 2,5 Kilometer, auf und ab 70 Meter)

Von Paarl nach Cape Town

88 km | 2:00 h
Ange­sichts der kurzen Entfer­nung kann man den Weg über Franchhoek und Stel­lenbosch nehmen. An der Straße zwischen beiden Städten liegen besonders viele Wein­güter.

Franschhoek Motor Museum

Porsche, Ferrari, Jaguar, Mercedes ab Baujahr 1900
Oldtimer-Fans sind begeis­tert: In vier histo­ri­schen Bauern­häusern sind 80 Modelle von Porsche, Ferrari, Jaguar, Mercedes, BMW, Auto Union (Audi), VW, Aston Martin, Alfa Romeo und vielen anderen Marken ausge­stellt, die ältesten von ihnen ab dem Baujahr 1900.

Boschendal

Histo­ri­sches Weingut mit kaphol­ländi­scher Architektur
Eines der schönsten kaphol­ländi­schen Güter liegt zwischen Stel­lenbosch und Franschhoek. Es wur­de 1715 von Abraham de Villiers gegründet, der mit 250 anderen Huge­notten-Flücht­lingen aus der Champagne gekommen war. Das Herren­haus von 1812 ist ein herausra­gendes Beispiel der kaphol­ländi­schen Architektur. Heute ist Boschendal ein wich­tiger Wein­pro­du­zent. Das Haupt­haus mit Museum und Restau­rant ist von einem anmu­tigen Park umgeben. Empfehlens­wert ist ein Pick­nick im Park. Wer sich 24 Stunden vorher anmeldet, bekommt nicht nur die Erlaubnis dazu, sondern auch noch einen leckeren Pick­nickkorb.

Oldenburg Wine Estate

Familiäres Weingut mit ostfrie­si­schen Wurzeln
Das kleine Weingut gehört zu den schönsten rund um Stel­lenbosch. Dazu trägt die familiäre Atmo­sphäre und die ausgezeichnete Qual­tität der Weine bei. Es liegt im Banghoek-Tal, das so heißt, weil hier vor Jahrhunderte viele Leoparden die Bewohner bange machte. Nach dem Zweiten Welt­krieg kam die Familie Hohman aus Ostfries­land und kaufte nach und nach Lände­reien auf, die heute den Namen der alten Heimat­stadt tragen. Jahr für Jahr werden Weine des Gutes Oldenburg prämiert – auch bei inter­na­tio­nalen Wett­bewerben. Im Tasting Room kann man sie probieren und zu relativ güns­tigen Preisen erwerben.
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Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen

Allein die Stadt am Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas.

Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel im kapmalayischen Viertel

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel im tradi­tionellen und lebhaften kapma­layi­schen Viertel war bis zu seiner Renovie­rung ein beliebtes Back­pa­ck­er­hotel.

Heute verbindet es schi­ckes und schnörkel­loses Ambi­ente mit Bohe­mien-Atmo­sphäre in zentraler Lage. Die Zimmer sind hell, großzügig und mit durch­dachtem Komfort ausge­stattet – teilweise auch mit einer voll­stän­digen Küchen­zeile. In einigen Zimmern ist das Badezimmer nicht komplett abge­trennt, sondern halb offen zum Schlafzimmer hin. Der Lage des Hotels an einer Haupt­straße sind Außenge­räu­sche geschuldet, die nicht immer voll­ständig ausgeblendet werden können. Das Früh­stück wird im haus­ei­genen Bistro serviert.

Ausflug (OPTIONAL)

Kochtour (halbtägig, englisch)

Die kuli­na­ri­sche Tour führt durch Bo-Kaap, das Kap malaii­sche Viertel in Kapstadt. Bereits im 17. Jahr­hun­dert impor­tierten die Buren Sklaven aus Malaysia, deren Nach­fahren über die Jahrhunderte hinweg eine eigene Kultur entwi­ckelt haben.

Der Ausflug beginnt bei einem Lebens­mit­telhändler in Bo-Kaap und geht dann weiter zu den Gewürzhänd­lern. Nach einem kurzen Spaziergang besu­chen Sie Zainies Haus. Dort entde­cken die Gäste (max. 8 Personen) die Geheim­nisse der Kap malaii­schen Küche, von Masala über Dhaltjies (Chili Bites), Samoosas, bis zu den Rootis dem Cape Malay Curry, das es dann zum Mittag gibt. Erfri­schungen und Verkos­tungen werden vor dem Mittag­essen serviert, danach erhalten Sie ein Rezept­heft zusammen mit einer Tüte Masala-Mix von Zainie für Ihre erste Curry-Mahlzeit.

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt
Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist  mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen
Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

West Coast National Park

Para­dies für Zugvögel und Wanderer
Kormo­rane, Austern­fi­scher und ungezählte andere Vögel teilen sich das Sumpf­land. Im Sommer, wenn die Zugvögel der Nordhalbkugel kommen, werden etwa 750.000 Vögel gezählt. Sie werden vom großen Fisch­reichtum angezogen, für den der vom Südpol kommende Benguela Strom sorgt. Der 27.500 Hektar große Park reicht von der Lange­baan Lagune bis zur Sald­anha Bay. Hier befinden sind 30 % der süda­fri­ka­ni­schen Salzmar­schen. Den Park erkundet man am besten mit dem Motorboot oder zu Fuß. Der Postberg Trail ist wohl der reizvollste. Er ist rund 28 Kilometer lang und führt durch eine nahezu unbe­rührte Dünenwelt.

Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald
Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten
Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme
Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Mietwagenabgabe

Station: Cape Town, Airport

14 Tage
ab 2.039,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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