Von Johannesburg nach Kapstadt - Südafrika
Vor atemberaubender Kulisse: Park Camp

Große Rundreise auf dem Landweg

Gastfreundschaft in B&B's, Tiererlebnisse in Nationalparks

Einmal quer durchs Land: Diese Rundreise macht die immense Vielfalt erlebbar. Nach teilweise langen Tagesetappen kann man sich auf gastfreundliche B&B's und Tiererlebnisse in staatlichen Nationalparks freuen. Übrigens: Diese Reise hat ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Johannesburg nach Sabie

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover
Station: Johan­nesburg, Airport

Von Johan­nesburg nach Sabie

349 km | 4:30 h
Die Skyline der Mega­pole Johan­nesburg erscheint nur im Rück­spiegel. Vom Flughafen führt die Route zunächst über reiz­loses Hoch­land. Erst an der Abbruchkante zum afri­ka­ni­schen Tief­land bei Waterval Boven wird die Land­schaft inter­essant.

Mpumalanga

Farm­land zwischen Highveld und Drakensbergen
Östlich von Gauteng beginnt die Provinz Mpumalanga. Die Land­schaft verändert sich und wird zuse­hends abwechs­lungs­rei­cher, je weiter man nach Osten fährt. Aus der flachen Hoch­e­bene gelangt man in die schroffe Bergwelt der Drakensberge von Mpumalanga, wo das Inlands­pla­teau (Highveld) jäh zur Tief­ebene (Lowveld) abbricht. Geschicht­lich ist das eins­tige Transvaal geprägt durch die Sied­lungs­be­we­gungen der Voort­rekker, die hier mit ihren Ochsenwagen durch die Wildnis zogen und das Land in Besitz nahmen. Bis heute ist Afri­kaans die vorherr­schende Sprache in Mpumalanga.

Gauteng

Platz des Goldes
Gauteng ist das Sotho-Wort für „Platz des Goldes“. Die Provinz wur­de erst 1994 geschaffen und bildet die Großräume um Johan­nesburg und die Haupt­stadt Pretoria ab. Mit 17.000 Quad­ratki­lome­tern ist es die kleinste Provinz Süda­frikas, zugleich aber mit 15 Millionen Einwoh­nern die bevöl­ke­rungs­reichste. Große Shopping Malls, Bars, Hotels, Casinos und eine ausgeprägte Unter­hal­tungs- sowie Kultur­szene machen Gauteng zu einer pulsierenden Region. Das Indu­s­trie­revier, das mit den Goldfunden von 1886 seinen Urknall erlebte, gehört heute zu den dynamischsten Wachstums­regionen der Erde.

Dull­st­room

Netter Ort für Verschn­auf­pause
Das kleine Städt­chen in der Provinz von Mpumalanga wur­de 1883 von einem Amster­damer Kaufmann namens Wolterus Dull für Aussiedler aus den Nieder­landen gegründet. Als das Dorf im Zweiten Buren­krieg zerstört wur­de, gingen allerdings die meisten Siedler wieder zurück. Heute zählt das Städt­chen viele Restau­rants, Cafés und Geschäfte, in denen Urlauber auf der Durchreise Farm­pro­dukte oder Kunst­gewerbe kaufen und sich dabei von den langen Fahrten erholen können.
A

Panorama Route

Fernblicke auf den Krüger Park vom Hochland

Die bekann­teste Aussichts­straße Süda­frikas führt über mehrere Bergpässe ober­halb der Abbruchkante der Drakensberge entlang.

Unter­wegs tun sich grandiose Ausblicke auf den Krüger Park auf, der im halb­tro­pi­schen Lowveld liegt. Dazwi­schen kommt man an Wasser­fällen und ehema­ligen Holzfäller- und Goldgräber­sied­lungen vorbei, darunter Graskop und Pilgrim’s Rest.
Nach­ein­ander bieten sich folgende Attrak­tionen: God's Window, Lisbon Falls, Berlin Falls, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels View­point, Ohrig­stad, Robber's Pass, Pilgrim's Rest. (150 Kilometer)

Zu Gast in einem B&B in Sabie

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in einem ruhigen Wohn­gebiet, etwas außer­halb des Zentrums von Sabie. Alle vier Gäste­zimmer verfügen über große Glas­türen, die Zugang zur Veranda bieten.

Von hier eröffnet sich ein herr­li­cher Ausblick über bewal­dete Hänge bis hin zu den grünen Höhen der Drakensberge.
Besonders am Abend, wenn die letzten Sonnen­strahlen des Tages langsam hinter den Bergen versinken und das Zirpen der Grillen die Szenerie untermalt, lohnt es sich, für einen Moment hier Patz zu nehmen und bei einem Sundowner die Umge­bung in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Die Gastgeber sind hilfsbe­reit und stehen bei Inter­esse jederzeit gerne mit Ausflugs­tipps oder Restau­rant­em­pfeh­lungen zur Seite.

Blyde River Canyon

Grandiose Bergwelt im Westen des Krüger Parks
Die Bergwelt von Mpumalanga liegt west­lich des Krüger Natio­nalparks und ist wie die Drakensberge in Natal ein Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land mit einem Höhen­un­ter­schied von 1.300 m. Die vom Indi­schen Ozean heran­zie­henden Regen­massen haben hier einen grandiosen Canyon geschaffen, der eine ganze Land­schaft mit Wasser­fällen, dichten Wäldern und klaren Gebirgs­bächen bildet. Blyde River gehört zu den außer­or­dent­li­chen landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas. Eine Panorama-Route für Auto­fahrer führt zu Wasser­fällen, den Potholes und Punkten mit überwäl­tigender Aussicht ins afri­ka­ni­sche Tief­land und weit in den Krüger Park hinein. Die Weite, Stille und Unbe­rührt­heit dieser einzig­ar­tigen Land­schaft erschließt sich aber nur dem Wanderer.

Sabie

Hübsches Berg­städt­chen west­lich des Krüger Parks
Goldgräber und Großwildjäger waren die ersten Euro­päer, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gegend nieder­ließen. Heute hat die Stadt im schönen Berg­land west­lich des Krüger Parks knapp 10.000 Einwohner. Bei Reisenden ist der Ort beliebt, weil man von hier aus Tages­ausflüge auf der Panorama Route oder in den Krüger Park machen kann.

God's Window

überwäl­tigende Aussicht auf den Blyde River Canyon
Das „Fenster Gottes“ ist ein 1.830 Meter hoher Aussichts­punkt auf den Blyde River Canyon, der sich weiter östlich und tausend Meter tiefer erstreckt. Von drei Aussichts­platt­formen am Rand der dicht bewal­deten Hänge kann man bis ins Lowveld sehen, wo man am Horizont den Krüger Park erahnt. Lohnens­wert ist der beschilderte Weg zum nahen Regen­wald.

Wande­rung zu den Bridal Veil Falls

Durch Wald zu den 70 Meter hohen Wasser­fällen
Die „Brautschleier-Wasser­fälle“ sind mehr als 70 Meter hoch und besonders eindrucksvoll in der Regenzeit. Sie werden von einem Nebenfluss des Sabie Rivers gebildet. Der Wanderweg beginnt am Ortsrand von Sabie.

Rundweg am Blydepoort Dam

Die kurze Rundwande­rung beginnt am Kadisi Restau­rant und führt durch die dichte Vege­ta­tion in den Canyon hinein. Durch ein Seitental geht es etwas gemäch­li­cher wieder bergan. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 290 Meter)

Von Sabie nach Skukuza

102 km | 2:30 h

Krüger Natio­nal­park

Süda­frikas Tier­park der Super­la­tive
Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

Hazyview

Tor zum Krüger Park
Die Klein­stadt am Rande des Krüger Parks wur­de erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Sie diente für einen weiten Umkreis als Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmer. Heute ist der Tourismus der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Das Phabeni Gate, ein Eingangstor zum südwest­li­chen Krüger Park, ist nur zehn Minuten entfernt. Auch zum Blyde River Canyon kann man Tages­ausflüge unter­nehmen. Neben einer breiten Restau­rant­szene werden unter­schied­liche Tages­ak­tivi­täten ange­boten, darunter Golf, Wild­wasser-Rafting und Parag­liding.
B

Krüger Nationalpark – der Südosten

Big Five an den Wasserlöchern

Nirgendwo sonst im Krüger Park ist die Chance größer, alle Big Five zu sehen, als im Südosten. Das liegt daran, dass in der Region zwischen dem Sabi River und dem Croco­dile River Wasser reich­lich vorhanden ist.

Eine Basalt­schicht unter dem Gras sorgt dafür, dass der Regen nicht versi­ckert, sondern sich in kleinen Teichen und Wasserlöchern sammelt. So können Wild und Raubtiere die lange Trockenzeit über­stehen.

Zu Gast in einem Camp im Zentrum des Krüger Parks

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Skukuza ist das größte Camp des Krüger Parks, 20 Minuten vom Paul Krüger Gate entfernt. Tank­stelle, Restau­rant und ein Laden sind vorhanden.

Vom Camp aus werden tags­über und nachts Fahrten in den Busch unternommen. In der Nähe werden häufig Büffel, Löwen, Giraffen, Elefanten und Fluss­pferde gesehen.

Krüger Natio­nal­park – der Südwesten

Pflanzen­viel­falt und seltene Tiere in grüner Hügel­landschaft
Während große Teile des Krüger Parks zur flachen Tief­ebene gehören, ist der Südwesten relativ bergig. Weil es rund um Male­lane, Berg-en-Dal und am Preto­riuskop immer etwas mehr regnet, sind die Granit­hügel grün bewachsen und von einer immensen Pflanzen­viel­falt. Das zieht besonders viel Wild an, darunter Antilo­pen­arten, die sonst nirgendwo vorkommen, wie die Rehan­tilope. Besonders beein­dru­ckend ist der Shabeni Hill, ein grün bewach­sener Dom aus Granit in der Nähe des Preto­riuskop Camps.

Skukuza

Größtes Park Camp mit Super­markt und Golf­platz
Das größte Camp im Krüger Park ist zugleich Verwal­tungs­zentrum. Neben Unterkünften in Chalets und Zelten gibt es einen Super­markt, eine Polizei­sta­tion, einen Golf- und einen Flug­platz, Bank, Post und Autover­mie­tung. Von einem Aussichts­punkt sieht man über den Sabie River, in dem regelmäßig Fluss­pferde baden. Die größte Nilpferdherde im Krüger­park lebt gleich nebenan im Silolweni Dam.

Lower Sabie

Aussichtsre­stau­rant am Sabie-Fluss
Das Camp am Sabie River liegt in einem der besten Tierbe­ob­ach­tungs­reviere des Krüger Parks. Vom Restau­rant aus kann man über den Fluss schauen, wo regelmäßig Fluss­pferde, Wasserbüffel und manchmal auch Elefanten zum Baden kommen. Vor allem Wasservögel finden hier ein Para­dies, nachdem der Fluss aufge­staut wur­de.
Tank­stelle, Restau­rant und Läden sind vorhanden.

Von Skukuza nach Mkhaya

271 km | 6:00 h
Üppige Zuck­er­rohrfelder säumen den Weg. Nachdem man die Grenze nach Swasi­land über­schritten hat, wech­selt das Landschafts­bild. Statt großer Zuck­er­rohr­plan­tagen säumen jetzt Kraals mit kleinen Gärten und Ziegen den Weg. Der Grenzüber­tritt nach Swasi­land ist unproblema­tisch.

Koma­tipoort

Tor zum südli­chen Krüger Park
Die Klein­stadt im Süden des Krüger Parks wur­de 1887 als süda­fri­ka­ni­scher Grenzposten auf der Bahn­strecke zwischen Pretoria und Maputo gegründet. Sie liegt an der Mündung des Croco­dile Rivers in den Komati, der wenige Kilometer fluss­abwärts eine Schlucht durch die Lebomboberge gegr­aben hat. Koma­tipoort liegt in der heißesten Klimazone Süda­frikas, in der besonders Zuck­er­rohr, Bananen und Zitrusfrüchte gedeihen. Die Durch­schnitts­tempe­raturen betragen im Winter 26 °C, im Sommer 33 °C.

Hlane Royal National Park

Größter Wild­park Swasi­lands
Der mit 22.000 Hektar größte Wild­park Swasi­lands war ursprüng­lich ein Jagd­revier der Königs. Er besteht zum großen Teil aus Wald und Feuchts­avanne und ist durch Zäune in einzelne Abschnitte unter­teilt. Klein­tiere können diesen problemlos durch­queren, doch die großen Säuge­tiere bleiben so nur in bestimmten Berei­chen. Im Hlane Royal Natio­nal­park kommen Elefanten, Giraffen, Löwen, Krokodile und Nashörner vor. Der Bestand an Nashör­nern wird streng geheim gehalten. Die Straßen sind zum Teil sehr holperig und unbequem zu befahren.
C

Swasiland

Afrikanisches Dorfleben im Reich von King Mswati

Das Land der Swathis ist ein selbst­stän­diges König­reich, in dem das Land­leben noch tradi­tioneller ist als in Süda­frika.

Bei der Durchreise fällt sofort der krasse Gegen­satz zwischen den riesigen Zuck­er­rohr- und Anan­as­plan­tagen auf der einen und den Kleinstfarmen (bis zu einem Hektar) auf der anderen Seite auf. Das Reich von König Mswati III. ist kaum größer als Schleswig-Holstein, bietet aber ein viel­sei­tiges Landschafts­bild: Hoch­flächen, Busch­land und Wälder lösen einander ab. Besonders reizvoll aber ist das Berg­land im Westen mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern und Wildparks fernab von den Haupt­rei­se­routen durch das südliche Afrika.

Zu Gast in einem Wilderness Camp

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension inkl. Aktivitäten

Das Camp liegt im Mkhaya Park, der zu den Big Game Parks of Swazi­land gehört. Bis auf Elefanten und Löwen sind alle Big Five vertreten. Die Über­nach­tung im Bush Camp bietet eine einzig­ar­tige Erfah­rung afri­ka­ni­scher Wildnis, wie sie in den privaten Camps am Krüger Park kaum noch möglich ist.

Es besteht aus strohge­deckten Chalets (alle mit eigenem Bad), die sorgsam und weit­läufig in den Urwald eingefügt wurden. Da es keine Elek­trizität gibt, wird das Camp abends mit Petro­le­um­lampen ausgeleuchtet. Nach dem Dinner am Lagerfeuer unter einem gigan­ti­schen Wurstbaum, der die Mitte des Lagers markiert, ziehen sich die meisten Gäste in ihr Chalet zurück, um in Ruhe den Geräu­schen der Nacht zu lauschen. Am nächsten Morgen wird vor dem Früh­stück eine Wildfahrt im Gelände­wagen ange­boten. Nach dem Früh­stück geht es gegen 09:00 Uhr wieder zurück zum Auto. Wer zwei Tage bleibt, kann tags­über an einer geführten Buschwande­rung teil­nehmen oder auch Zeit zur Tierbe­ob­ach­tung im nahe gelegenen Unter­stand (Kirky’s Hide) verbringen.

Mkhaya Game Reserve

Nashorn­refugium in Swasi­land
Mkhaya gehört zu den drei Big Game Reserves von Swazi­land, die sich frei­lich, was ihre Größe angeht, nicht mit dem Krüger Park messen können. 1979 wur­de die von Schirmaka­zien domi­nierte Dornensavanne zum Reservat erklärt – zunächst zum Schutz des tradi­tionellen Nguni Viehs. Im Laufe der Jahre verschob sich der Schwer­punkt, so dass heute vor allem gefähr­dete Wild­tiere hier leben. So bekommt der Besu­cher meist Säbel- und Halbmondan­tilopen, Spitz- und Breitmaul­nas­hörner zu sehen. Das Personal rekrutiert sich ausschließ­lich aus den umliegenden Dörfern. Die Anti-Wilderer-Einheit des Parks gilt als eine der effi­zi­en­testen in Afrika.

Von Mkhaya nach St. Lucia

251 km | 3:30 h
Die Route führt entlang der flachen Lebombo-Berge von Nord nach Süd. In der Nähe von Golela erreicht man die süda­fri­ka­ni­sche Grenze und kommt ins tropi­sche KwaZulu Natal. Dort überquert man den Pongola River, der weiter west­lich zu einem großen See aufge­staut ist.

Wildparks im Zulu­land

Arten­viel­falt zwischen Ozean und Berg­savanne
Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind zwar weniger bekannt als der Krüger Park. Da sie vom Indi­schen Ozean bis hoch in die Berge reichen, sind sie dafür abwechs­lungs­rei­cher und vielfäl­tiger. Der bekann­teste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfo­lozi-Park, der aus dem das Jagdgebiet von König Shaka hervor­gegangen ist.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Tempe­raturen von über 38°C im Sommer keine Selten­heit. Während die Land­schaft dann von üppiger Schön­heit ist, ist der Winter wegen der redu­zierten Wasser­stellen die bessere Zeit zur Wildbe­ob­ach­tung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wande­rungen mit Wildhütern durch die ursprüng­l­iche Wildnis ange­boten.

KwaZulu-Natal

Vielfäl­tige Provinz am Indi­schen Ozean
Die Provinz am Indi­schen Ozean gehört kulturell, landschaft­lich und ethnisch zu den viel­sei­tigsten Regionen Süda­frikas. Bereits der Name deutet darauf hin, dass sie aus dem früheren Home­land der Zulu und den Gebieten der euro­päi­schen Siedler hervor­gegangen ist. Der Name Natal geht auf Vasco da Gama zurück, der das Land als erster Weißer am Weih­nach­tstag (dies natalis) 1497 betreten hat. Neben den Zulu, die etwa 85 Prozent der Bevöl­ke­rung ausma­chen, ist die Bevöl­ke­rung vorwiegend englisch­spra­chig. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Inder als Arbeiter auf den Zuck­er­rohr­plan­tagen ange­worben. Ihre Nach­fahren stellen den Groß­teil der Hindus und Moslems Süda­frikas. Durban ist die Stadt mit der größten indisch­stäm­migen Bevöl­ke­rung außer­halb Indiens. Daneben ließen sich auch deut­sche Einwanderer in der Gegend um Wartburg, Harburg und Hermannsburg nieder.

Mkhuze Game Reserve

Kontra­st­rei­cher Park in Küsten­nähe
Der Park im abge­legenen Nord­osten von KwaZulu Natal schützt auf 40.000 Hektar eine über­ra­schend viel­sei­tige und kontra­st­reiche Land­schaft – von den Abhängen des Lebombo Gebirges im Westen über die sanft hüge­lige Savanne bis zum Wald- und Sumpf­land in der Nähe der Küste. Besonders schön sind zwei natür­liche Feuchtbiotope, die von Wasser­li­lien und Fever Trees (Gelbrin­den­aka­zien) gesäumt werden. Nicht weniger als 600 Vogel­arten sind hier verzeichnet, mehr als in ganz Europa! Große Popu­la­tionen von Fluss­pferden und Krokodilen lassen sich von mehreren Hoch­ständen aus beob­achten, ebenso Breit- und Spitzmaul­nas­hörner, Elefanten, Giraffen und Leoparden sowie Gnus und verschiedene Antilo­pen­arten.
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iSimangaliso Wetland Park

Tropische Wälder, Mangrovensümpfe

Der ehema­lige Lake St. Lucia Wetland Park ist eines der größten und bemerkens­wer­testen Wasser­schutzgebiete Afrikas.

In den 64 Kilometer langen See münden mehrere Flüsse. Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe und hohe Sand­dünen umgeben das kaum erforschte Biotop. Das seichte Wasser bietet etwa 700 Nilpferden und 2.000 Krokodilen Lebens­raum. Am östli­chen Ufer findet man Wasserbüffel, Antilopen, Hyänen und die seltenen Geparden. Berühmt aber ist das Gebiet besonders als Vogel­pa­ra­dies mit mehr als 400 Arten. Wegen seiner einzig­ar­tigen Land­schaft und einer Tier- und Pflanzenwelt, die an Viel­falt den Krüger Park über­trifft, ist der iSimangaliso Park/Greater St. Lucia Wetland Park zur Jahr­tausendwende von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt worden.

Im Gästehaus am Rande der Wetlands von St. Lucia

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus bei den Wetlands von St. Lucia ist eine ideale Ausgangs­basis für die Erkundung von St. Lucia und der Küste, die sich allerdings wegen fehlender Hainetze vorzugs­weise für herr­liche Strandwande­rungen eignet.

Bei Cape Vidal führt ein Wanderweg von der Küste in einen Regen­wald. In einer Stunde ist man im drittgrößten Natio­nal­park Süda­frikas – dem Hluhluwe Umfo­lozi Park. Der Strand und viele Restau­rants sind zu Fuß in nur wenigen Minuten erreichbar.

St. Lucia

Badeort am Isimangaliso-Wetland Park
Der kleine Ort liegt an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune ist das touris­ti­sche Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks (vormals Greater St. Lucia Wetland Park). Er liegt auf einer schmalen Landzunge, begrenzt durch das Mündungs­gebiet des St. Lucia Flusses im Westen und den Indi­schen Ozean im Osten. Man kann den Ort in einem drei­stün­digen Spaziergang umrunden und geht die meiste Zeit dabei über Strand und Dünen. Vom Estuary Beach führt auch ein hözender Boardwalk ein Stück an der Lagune vorbei durch die Land­schaft zum Camping­platz und zum Ski Boat Club. Hier lassen sich Krokodile und Wasservögel beob­achten. Große Hotels gibt es bislang nicht, dafür eine Reiher privater Unterkünfte und ein paar Restau­rants, in denen meist Süda­fri­kaner zu Gast sind.

Cape Vidal

Impo­sante Dünen hinter weißen Stränden
Der Küsten­streifen von St.Lucia war bis 2010 eine schier endlose Eukalyptus-Plan­tage. Um dem Anspruch des Welt­natur­erbes zu genügen, wurden die australi­schen Gummibäume abge­holzt, so dass einheimi­sche Vege­ta­tion nach­wachsen kann. Inzwi­schen sieht man wieder Tiere: grasende Nashörner am Wegesrand oder Raubvögel auf den Masten entlang der Straße. Am Cape Vidal sind die Sand­dünen besonders impo­sant. Sie gelten als die zweit­höchsten im südli­chen Afrika. Mehrere Wander­wege führen durch einen primären Küsten­ur­wald, der nie den Plan­tagen zum Opfer gefallen ist. Dort leben die seltenen Samango-Affen.

St.-Lucia-See

Größter See Süda­frikas
Der größte See Süda­frikas ist Teil des Mündungs­gebietes mehrerer Flüsse. Der Mkuze, der Nyalazi, der Hluhluwe, der Mpate und der Mzinene speisen den See, der im Süden über die 21 Kilometer langen Wetland Narrows mit dem Indie­s­chen Ozean verbunden ist. Die Wetland Narrows lassen einen Austausch von Wasser in beiden Rich­tungen zu. Folg­lich schwankt der Salzge­halt des Sees, der im Südteil den Salzge­halt des Ozeans annehmen kann, während der Nord­teil Brack­wasser oder Süßwasser enthält. Aufgrund des varia­blen Salzge­halts bietet der See zahlrei­chen Arten einen Lebens­raum. Im Südteil herr­schen Mangrovenwälder vor, während an den Ufern im Norden meist Schilf wächst. Bei höherem Salzge­halt steigt die Zahl der Flamingos und Pelikane. Über 100 Fisch­arten sowie Garnelen laichen im See, leben aber ansonsten im Meer.

Von St. Lucia nach Hermannsburg

256 km | 3:30 h

Dann und wann schimmert der Indi­sche Ozean hinter den wogenden, grünen Zuck­er­rohrfel­dern und Eukalyp­tus­plan­tagen durch.

Nach KwaDu­kuduza, einer schmuck­losen Stadt, die vor 100 Jahren für indi­sche Zuck­er­rohr­arbeiter gegründet wur­de, führt der Weg durch eine drama­ti­sche Berg­alndschaft ins Inland. „Weißes“ Farm­land weicht den Zulu­kr­aals, die sich male­risch in grandiose Fels­mas­sive schmiegen. Zum Schluss erreicht man eine Hoch­e­bene, die entfernt an Niederbayern erin­nert.

Zulu­land

Viehkr­aals und tradi­tionelle Lebens­formen
Die Zulus waren der mäch­tigste Stamm in Süda­frika. Isizulu ist bis heute nach Englisch die zweitwich­tigste in Süda­frika. Zu einem Volk wurden die Zulus um 1820 unter dem berühmt-berüc­h­tigten König Shaka, dessen Armee gefürchtet war. die erste Begeg­nung mit Eurpäern fand in den 1830er Jahren, als die Buren mit Wagenburg und Feuerwaffen die Zulu am Blood River besiegten. Ihre Selb­stän­digkeit büßten sie aber erst im Anglo Zulu War ein, der allerdings für die Engländer extrem verlu­st­reich war. Besonders auf dem Land ist die typi­sche Zulu­kultur noch recht verbreitet: vor allem Ahnen­kult, Hexerei, das tradi­tionelle Heil­wesen und die typi­sche Sied­lungs­struktur sind überall anzu­treffen.

Umlalazi Nature Reserve

Küsten­regen­wald und Mangrovenhaine
Das Natur­re­servat bei Mtunzini schützt einen der letzten Reste des Küsten­regen­walds, der schon im 19. Jahr­hun­dert weitge­hend dem Zuck­er­rohr­anbau zum Opfer gefallen ist. Ein schöner Wanderweg führt durch einen dichten, von Meerkatzen bewohnten Urwald und weiter am Umlalazi-Fluss entlang, wo man durch einen schönen Mangroven­wald bis zum Strand kommt.

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Raphia Palm Monu­ment

Auf Bohlen­wegen in den sumpfigen Palmen­wald
Wo der uMlalazi River ins Meer mündet, wur­de Anfang des 20. Jahrhunderts eine Plan­tage aus Raffia-Palmen gepflanzt. Die Blätter der Palme gehören zu den größten, die die Natur hervor­bringt. Als sich die Fasern jedoch als zu kurz für eine kommer­zi­elle Nutzung erwiesen, über­ließ man die Pflanzen sich selbst. Sie wuchsen üppig und vermehrten sich. Heute gehört der Palmen­wald zu einem der ganz wenigen in Süda­frika und steht unter Natur­schutz. Ein kurzer Spazierweg durch den sumpfigen Unter­grund führt teilweise über Holz­planken. Manchmal kann man sogar den Palmgeier in den Wipfeln sehen, der sich ausschließ­lich von den Früc­hten der Raffia­palmen ernährt.
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Hermannsburg

Unter deutschsprachigen Südafrikanern

Mitte des 19. Jahrhunderts landeten zwölf Missio­nare aus der Lüne­burger Heide in Port Natal, dem heutigen Durban.

Von einem deutsch­stäm­migen Banker – dem Gründer der heutigen Stan­dard Bank – erwarben sie ein riesiges Stück Land am Hlimbitwa River. Dort grün­deten sie eine Missi­ons­sta­tion, die sie nach ihrem Heima­tort Hermannsburg nannten. Die Kirche und die Schule stehen noch heute. Das ehema­lige Missi­ons­haus ein Heimatmuseum, das über die ungewöhn­liche Geschichte informiert. Die Bewohner der Ortes – sie sind meist Nach­fahren der Auswanderer – spre­chen immer noch Deutsch.

Zu Gast auf einer ehemaligen Missionsfarm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 1x Picknickkorb pro Person

Das alte Farmhaus steht auf dem riesigen Gelände der ehema­ligen deut­schen Mission zwischen Maisfel­dern und Akazi­en­plan­tagen.

Quanta, die als Modede­si­g­nerin in Durban eine Boutique betrieben hat, hat mit künst­le­ri­schem Gespür ihr Eltern­haus in ein entzü­ckendes B&B umge­wandelt. Die deutsch­spra­chige Süda­fri­ka­nerin ist eine hervor­ra­gende Gesprächs­part­nerin für Gäste, die mehr über das Land, den Alltag und das bis heute spannungs­reiche Zusam­menleben von Schwarzen und Weißen in Süda­frika erfahren möchten. Das Früh­stück ist reichhaltig, das Cand­le­light Dinner kreativ und origi­nell.

Wartburg

Deut­sche Sied­lung in KwaZulu Natal
Die kleine Ortschaft 30 Kilometer nord­öst­lich von Pieterma­ritzburg liegt idyllisch inmitten großer Zuck­er­rohr­lände­reien. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert von Auswanderern aus dem Hannover­schen gegründet. Die meisten waren zweite Söhne, die nach nieder­säch­si­chem Erbrecht keinen Anspruch auf den elter­li­chen Hof hatten, und Arbeits­lose. In Natal kamen die deut­schen Siedler in der Regel schnell zu Land von unge­ahnter Größe, so dass die deut­sche Gemeinde von Wartburg und Umge­bung florierte. Zwei luthe­ri­sche Kirchen schmü­cken den Ort, sonn­tags findet in der Kirchdorf Gemeinde sogar noch ein deutsch­spra­chiger Gottesdi­enst statt (um 09:00 Uhr). Die heutigen Bewohner sind größ­ten­teils Nach­fahren der Siedler in der 7. Gene­ra­tion und spre­chen immer noch Deutsch.

Grab von Sarie Marais

Die legendäre Voort­rekkerfrau starb im Ochsenwagen bei der Geburt ihres elften Kindes.
Am 10. Mai 1840 starb die Voort­rekkerfrau Sara Johanna Adriana Maré bei der Geburt ihres elften Kindes in einem Ochsenwagen. Sie wur­de an Ort und Stelle beer­digt. Bald jedoch rankten sich Geschichten und Mythen um die schöne Frau. Während des Buren­kriegs entstand ein anrüh­r­endes Voks­lied, das bis heute unter weißen Süda­fri­kanern bekannter ist als die Natio­nalhymne und in andere Spra­chen über­setzt wur­de. Auf deutsch wur­de es von Helmut Lotti gesungen. 
Im Lied geht es um Sarie Marais, die von ihrem Geliebten, einem Burenkämpfer, vermisst wird. Er hatte sie vor Ausbruch des Kriegs in Mooi River getroffen. Nun will er sie endlich wieder­sehen und zwar im alten Transvaal. Doch da sind die Briten, die heimtü­cki­schen Krokodilen ähneln und ihn gefangen nehmen wollen.

Kwasizabantu

Von der Missi­ons­sta­tion zum „christ­li­chen Konzern“
In den 1980iger Jahren spal­tete sich der deutsch­stäm­mige Süda­fri­kaner, Erlo Stegen, von seiner luthe­ri­schen Gemeinde ab und begann eine evangelikale Mission unter den Zulu. Er nannte sie Kwasizabantu, zu deutsch: „Wo dem Volk geholfen wird“. Es entstanden land­wirt­schaft­liche Produk­ti­ons­be­triebe, in denen die Bekehrten Arbeit fanden. Eine Molkerei stellt Joghurt nach deut­schem Rezept her, der inzwi­schen in ganz Süda­frika verkauft wird. Auch das landes­weit begehrte Mine­r­al­wasser Aquelle stammt aus Kwasizabantu. Aus der kleinen Missi­ons­sta­tion ist ein Konzern geworden. Der evangelikale Bekeh­rungs­an­spruch ist geblieben. Die Sonn­tagsgot­tesdi­enste finden in einer Halle statt, die mehr als 1.000 Menschen fasst. Kritiker werfen Kwasizabantu allerdings sektenhafte Prak­tiken und einen totali­tären Anspruch auf das Leben seiner Arbeiter vor. Wer auf der R74 land­einwärts fährt, sieht den Ort auf der rechten Seite liegen. Man kann dort Kaffee trinken und die Anlagen besich­tigen.

Ausflug

Führung durch Hermannsburg und Umgebung (halbtägig, deutsch)

Mit einer deutsch­spra­chigen Süda­fri­ka­nerin werden die kleinen und großen Sehens­wür­digkeiten der Umge­bung erkundet.

Je nach Wetter geht es zum Kranskop, einem Berg über dem Tugela-Tal mit gewal­tiger Aussicht, in einen Zulu-Kraal der Umge­bung oder nach Hermannsburg, wo weiße und schwarze Kinder gemeinsam an einer deut­schen Schule lernen. Ein span­nender Tag, bei dem man Menschen aller Haut­farben in ihrem Alltag begegnet.

Von Hermannsburg nach Then­dele

234 km | 3:30 h
Nach Grey­town fährt man abseits aller Touris­tenpfade durch die herr­liche Berg­savanne. Unter­wegs liegt der schön kleine Wild­park „Weenen National Park“.

Weenen Nature Reserve

Abge­legenes Wild­re­servat in der Dornensavanne
Der Natur­park liegt weitab aller Touris­ten­routen. Mit nur 5.000 Hektar kann es zwar nicht mit den großen Parks im Zulu­land konkurrieren, dafür zeichnet es sich durch Viel­falt, große Wilddichte und landschaft­liche Schön­heit aus. Eine gut zu befah­rene Piste führt durch Gras­land, lichte Akazi­enwälder und Dornensavanne. Dabei kann man Nashörner, Giraffen, Hyänen, Schakale und Stachelschweine sehen, dazu verschiedene Antilo­pen­arten wie den Buschbock, den Riedbock und das Steinböckchen.

Spio­enkop Nature Reserve

Geschicht­s­träch­tiges Savan­nen­land am Tugela-Fluss
Rund um den Spio­enkop Dam liegt ein ebenso schönes wie unbe­kann­tes ­Natur­re­servat: Das Spio­enkop Nature Reserve ­um­fasst 6.000 Hektar Savan­nen­land in einma­liger Lage am Ober­lauf des Tugela Rivers, des mäch­tigsten Flusses südlich des Sambesi und zu Füßen eines Aussichtsberges, des Spio­en­kops. Der frei­ste­hende Berg war im Buren­krieg wegen seiner stra­tegi­schen Bedeu­tung heiß umkämpft. 8.000 Buren gewannen im Januar 1900 gegen 20.000 briti­sche Solda­ten eine Schlacht, an der auch Chur­chill als Kriegsbe­richt­er­statter und Ghandi als Sani­täter teil­nahmen. Heute wirkt alles fried­lich: Giraffen grasen einträchtig neben Nashör­nern und Antilopen. Wer ihnen nahe­kommen will, kann das Reit­ange­bot ­nutzen: vor Menschen auf dem Rücken von Pferde verlieren Wild­tiere ihre ­Scheu. In der Ferne leuchten die nörd­li­chen Drakensberge um das gewal­tige Amphi­theater.
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Drakensberge

Wunderwelt und Wanderparadies

Die Drakensberge von Natal bilden den drama­tischsten Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land.

Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel schaffen ein maje­s­tä­ti­sches Hoch­ge­birgspan­orama, das völlig verschieden ist von dem der durch Flus­stäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weit­blick in das afri­ka­ni­sche Tief­land. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluch­torte der San. In Höhlen und an Fels­über­hängen haben sie tausende von Zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Welt­natur- und als Welt­kultur­erbe einge­stuft. Der uKhahl­amba-Drakensberg  Park ist von einem Netz herr­li­cher Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit durch­zogen. Die längsten gehen über mehrere Tage. Über­nachtet wird teilweise in Höhlen, die schon von den San bewohnt waren.

Zu Gast im Camp des Royal Natal National Parks

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das staat­liche Camp liegt in einer der schönsten Landschaften Süda­frikas, in der Wildnis der nörd­li­chen Drakensberge.

Von allen Chalets hat man einen großar­tigen Blick auf das Amphi­theater, eine gewal­tige Felswand, die den Abbruch vom afri­ka­ni­schen Hoch­land zum Lowveld markiert. Vom Camp aus beginnt ein weites Netz schöner Wander­wege. Im Camp gibt es kein Restau­rant, dafür haben die Hütten voll­ständig einge­rich­tete Küchen und eine Grill­mög­lichkeit. Wer dennoch keine Lust auf Selbst­ver­pfle­gung hat, kann im Mont aux Sources Hotel vor den Park­toren essen gehen.

Free State

Süda­frikas Burenre­publik
Als 1800 in Kapstadt der Union Jack, die Fahne der briti­schen Krone, gehisst wur­de, begannen die dort ansäs­sigen Buren nieder­ländisch-deutsch-franzö­si­scher Abkunft um ihre kulturelle Iden­tität zu fürchten. Im legendären „Großen Trek“ zogen viele von ihnen mit ihren Ochsenwagen ins Landes­in­nere, fort vom „sündigen Ägypten“ auf der Suche nach dem „gelobten Land“. Fernab der verhassten Engländer grün­deten die Afri­kaaner, wie sich die Buren fortan nannten, mehrere Burenre­publiken. eine davon war der Oranje Vrystaat. Von Anfang an jedoch war der Frei­staat eingezwängt zwischen den Briten und den Sothos, mit denen es zu mehreren Kriegen kam. Nach den Buren­kriegen wur­de der Frei­staat 1902 britisch annek­tiert und schließ­lich Teil des süda­fri­ka­ni­schen Region. Bis heute ist der Frei­staat das länd­lich-sitt­liche „Plat­te­land“ im Zentrum Süda­frikas. Kulturell wird es noch von den Nach­fahren der Buren domi­niert, obwohl die schwarze Bevöl­ke­rung fast 90 Prozent ausmacht. Von der alten Buren­herr­lichkeit zeugen die präch­tigen Kirchen in allen Provinz­städt­chen, in denen bis heute kaum Englisch gespro­chen wird.

Lesotho

Mittel­alter­liche Lebens­formen auf dem „Dach Süda­frikas“
Der selb­stän­dige Zwerg­staat inmitten der Republik Süda­frika begeis­tert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugäng­li­chen „Dach Süda­frikas“ haben sich mittel­alter­liche Lebens­formen erhalten. Das König­reich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahr­tausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsma­le­reien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrän­genden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durch­que­rung des Berg­lands im Osten und Süden ist ein Gelände­wagen unumgäng­lich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpas­sierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten.

Royal Natal National Park

Alpines Wander­pa­ra­dies am höchsten Berg Süda­frikas
Der 80 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park im Norden der Drakensberge liegt am Fuße des Mont-aux-Sources, Süda­frikas höchstem Berg. Landschaft­li­cher Höhe­punkt ist das halbmondför­mige Amphi­theater, eine mehr als fünf Kilometer lange und 500 Meter hohe Steil­wand. Der Tugela River hat hier seine Quelle und stürzt sich in mehreren Stufen insge­samt 947 Meter in die Tiefe. Die Wasser­fälle sind damit die zweit­höchsten der Welt. Der Blick vom Amphi­theater wird neben dem vom Kili­man­dscharo zu den spekta­kulärsten in ganz Afrika gezählt. Die Ebenen, die dem Gebirge vorge­la­gert sind, beheimaten Rehan­tilopen, Klipp­springer, Paviane und Gnus. Viele Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit führen durch den Park. Auch Reiten und Klettern sind möglich.

Police Helmet

Schöne Aussicht vom „Polizeihelm“
Die Wande­rung führt vom Then­dele Camp auf einen Aussichtsberg, der tatsäch­lich einem alter­tüm­li­chen Polizeihelm ähnelt. Zum Schluss ist der Weg etwas ausge­setzt.

Lookout Rock Loop

Wande­rung zu einem Aussichtsfelsen
Die einfache Rundwande­rung geht nicht hoch hinaus. Sie bleibt im Tal, führt aber auf gutem Weg durch das Gras­land zu einem Felsen mit schöner Aussicht. Unter­wegs kommt man an einem gurgelnden Bächlein vorbei. Das Geräusch fließenden Wassers ist im ganzen südli­chen Afrika eine Selten­heit und klang in den Ohren der San, die über Jahr­tausende die Urein­wohner waren, wie Musik. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, Zeit: 3:30 Stunden, auf und ab: 3701 Meter)

The Crack

Über eine Strick­leiter zum Aussichts­punkt
Die ebenso anspruchsvolle wie atemrau­bende Wander­route folgt zunächst dem einfa­chen Lookout Pfad, führt aber dann weiter nach Westen und tiefer in den Berg hinein. Unter­wegs muss eine Stei­gleiter erklommen werden, was aber einfach ist. Der Abstieg dagegen geht in einem Felsenkamin senk­recht über mehrere Ketten­leitern, Holzleitern oder nur an Ketten hinunter. Tritt­si­cher­heit und und Schwindelfreiheit sind Voraus­setzung. (Hin und zurück: 5 Stunden, 9,9 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Von Then­dele nach Ladybrand

288 km | 4:00 h
Über den Olivier­shoekpass gelangt man in eine andere Welt: in das magi­sche Hoch­land des Eastern Free States. Die Strecke ist besonders viel­seitig: über das Golden Gate, einen in der Abend­sonne rot glüh­enden Felsen, fährt man im Schatten des Berg­lands von Lesotho bis nach Ladybrand.

Eastern Free State

Magi­sche Land­schaft zwischen Ladybrand und Clarens
Während der Free State im wesent­li­chen eine schier endlose und landschaft­lich eher reiz­lose Hoch­e­bene ist, auf der großflächig Rinderzucht und Mais­anbau betrieben wird, bildet der Osten einen der landschaft­li­chen Höhepunkte Südafrikas. Er ist durch grandiose Gebirgsketten und Sand­stein­forma­tionen gekennzeichnet, die in der Abend­sonne glutrot aufleuchten und in das Hoch­ge­birge von Lesotho übergehen. Besonders bekannt, jedoch keines­wegs einzig­artig, ist das Golden Gate, ein rotgoldenes Fels­massiv zwischen Clarens und Phut­hadithjaba.

Basotho Cultural Village

Frei­lichtmuseum am Golden Gate Park
Das Frei­lichtmuseum liegt in der magi­schen Land­schaft des Golden Gate National Parks, dessen bizarre Sand­stein­forma­tionen in der Abend­sonne einen goldenen Glanz annehmen. Geschichte, Mytho­logie und der Lebens­stil des aus Lesotho stam­menden Bergvolkes werden präsen­tiert. Die etwa einstün­dige Führung wird mit Musik auf selbstge­bauten Instru­menten abge­schlossen.

Golden Gate National Park

Rot leuch­tende Felsen und ein sensa­tioneller Aussichts­punkt
Der Park schützt eine Gebirgs­welt, die zu den landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas gehört. Sie ist gekennzeichnet durch schroffe Sand­steinfelsen, die in der Abend­sonne rotgolden leuchten, und Höhlen, in denen man Felsgravuren der San findet. Der neun Kilometer lange Rhebuck Hiking Trail führt zu einem Aussichtsberg mit einma­ligem Blick über die Gebirgs­welt von Lesotho, die Nataler Drakensberge und den sich in der Unend­lichkeit verlierenden Free State. Es gibt einen Rundweg für Autos zur Beob­ach­tung der dort lebenden Tiere (Antilopen, Dassies, seltene Vögel). Am besten erkundet man den Park aber zu Fuß oder zu Pferde.
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Ladybrand

Tor nach Lesotho

Die die nach der deutsch­stäm­migen Catha­rina Frede­rica Brand benannte Klein­stadt liegt auf einer Höhe fast 1600 Metern an der Grenze zu Lesotho.

Gegründet wur­de sie 1867 von Voort­rekkern, die das Gebiet gegen die Basotho absi­chern wollten. Funde von Fossilien und Felsgravuren in den Höhlen der Umge­bung belegen allerdings, dass die Gegend seit mindes­tens 50.000 Jahren von Menschen besiedelt ist. Heute liegt Ladybrand an der Maloti Drakensberg Road, einer Feri­en­straße, die durch die drama­ti­sche Land­schaft an der Grenze zu Lesotho führt. Wegen der vielen Pendler aus Lesotho wird Ladybrand scherzhaft auch „capital of Lesotho“ genannt.

In einem Gästehaus in Ladybrand

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das denkmalge­schützte Haus aus dem Jahr 1920 liegt inmitten einer gepflegten Anlage in Ladybrand im Eastern Free State nahe der Grenze zu Lesotho.

Gastfreundschaft und Herz­lichkeit werden hier großge­schrieben. Bei seiner Renovie­rung wur­de sorgsam darauf geachtet, die Geschichte und den Charme des ehema­ligen Waisen­hauses zu bewahren und dennoch modernen Komfort zu schaffen. Heute gibt es individu­elle, geräu­mige Zimmer, die einen Sitzbereich und teilweise auch eine kleine Küche haben. Sie tragen die Namen der Familien, die sich um die Versorgung der verwaisten Kinder verdient gemacht haben. In der gemüt­li­chen Lounge und im Essbe­reich herrscht eine zwang­lose Atmo­sphäre, in der man eines der zahlrei­chen Bücher lesen oder bei einem Glas Wein entspannen kann. Auf dem Grund­stück gibt es einen saiso­nalen Pool und eine Sonnen­ter­rasse mit Liege­stühlen und Sonnen­schirmen.

Maseru

Haup­stadt von Lesotho
Mit 250.000 Einwoh­nern ist die Haup­stadt von Lesotho auch die einzige nennens­werte Stadt des Landes. Sie liegt etwa 1550 Meter über dem Meer­es­spiegel und unmit­telbar an der Grenze zu Süda­frika. Die wich­tigsten Fern­straßen  laufen hier zusammen. Hier befinden sich die Zentralen aller in Lesotho operie­render Banken und Betriebe. Eines der größten Unter­nehmen ist die Maluti Moun­tain Brewery, die mehrere Sorten Bier in süda­fri­ka­ni­scher Lizenz herstellt. In der Stadt werden Kerzen und Teppiche herge­stellt. Etwa seit dem Jahr 2000 produ­ziert eine Firma unter der Leitung taiwa­ni­scher Geschäfts­leute Jeans und Jeans­stoffe haupt­säch­lich für den amerika­ni­schen Markt.

Von Ladybrand nach Graaff Reinet

536 km | 6:00 h

Immer trockener wird das Land, je weiter man sich vom Bergkö­n­ig­reich Lesotho entfernt. Weide weicht Gras­land und geht in Halbwüste über, die auch die Große Karoo genannt wird.

Die gewählte Route abseits der Natio­nal­straßen verstärkt den Eindruck der Einsamkeit und der schier unend­li­chen Weite.

Orange River

Fremdfluss in der Wüste
Der Orange River ist mit 2.000 Kilome­tern Länge Süda­frikas größter und wasser­reichster Fluss. Er entspringt im regenrei­chen Hoch­ge­birge von Lesotho und durch­quert den trockenen Westen als Fremdfluss, d.h. er hat nach dem Zufluss des Vaal keinen Zulauf mehr. Bei Colesberg wird er durch den Gariep-Damm aufge­staut, ein gigan­ti­sches Bewäs­se­rungs­system aus den 1960ger Jahren. Ein Wild­wasser also, das mitten durch die Wüste fließt. Bei Augrabies donnert er in grandiosen Wasser­fällen 160 Meter in die Tiefe und fließt danach durch eine roman­ti­sche, kaum zugäng­liche Schlucht. Zum Kanu­fahren ist er ganzjährig geeignet.

Eastern Cape

1.000 Kilometer Küste zwischen Storms River und Natal
Süda­frikas Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht bis zum Mtamvuna River an der Grenze zu KwaZulu-Natal. Dazwi­schen liegen rund 1.000 Kilometer Küste mit zahl­losen Stränden, Dörfern und Seebädern sowie die Indu­s­trie­me­tro­polen Port Eliza­beth und East London. Im Norden reicht die Provinz bis weit in das Karoo-Hoch­land. Mit 170.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutsch­land, aber nur spär­lich besiedelt. Die rund sieben Millionen Einwohner gehören vor allem zum Stamm der Xhosa.

Caledon Nature Reserve

Große Vogelviel­falt
Das  2.300 Hektar große Natur­schutzgebiet ist nach dem in der Nähe fließenden Caledon River benannt, der am Welbe­dacht Damm gestaut wird. Dieser Damm versorgt Bloemfontein mit Wasser, das Natur­schutzgebiet liegt am west­li­chen Ufer des Stau­sees. Neben der großen Vogelviel­falt mit über 200 Arten, der Groß­teil davon Wasservögel, beheimatet das Reservat auch Weißschwanzgnu, Buntbock, Springbock und Zebra.
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Karoo

Grenzenlose Weite, Stille und Leere

Die Karoo ist eine Halbwüste, die etwa ein Drittel der Gesamtfläche von Südafrika bedeckt. Man unter­scheidet die kleine Karoo nördlich der Garden­route und die große Karoo, die in die Kala­hari und die nami­bi­schen Wüsten übergeht.

An den Gebirgshängen der Südküste regnen sich die Wolken ab, sodass der jährliche Nieder­schlag land­einwärts rapide absinkt. Obwohl die Karoo mit ihrer grenzen­losen Weite, Stille und Leere zunächst unheim­lich wirkt, findet sich hier Leben in vielfältiger Form. Schlangen, Schildkröten und verschiedenste Klein­tiere, die sich an die harten Lebens­bedingungen ange­passt haben, fristen hier ihr karges Dasein. Bevor das Land eingezäunt und für Straußen- und Schafzucht genutzt wur­de, gab es hier große Herden von Wild, die jetzt nur noch in den Natio­nalparks der Karoo zu finden sind.

Zu Gast in einer Villa in Graaf Reinet

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Stephanus Minnaar hatte mit der Zucht von Merino-Schafen ein Vermögen verdient, das er Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem beträcht­li­chen Teil in seinen Altersruhe­sitz inves­tierte: eine großzügige Villa auf einem Grund­stück von 4.000 Quad­r­at­me­tern mitten in der Karoo­stadt Graaff Reinet.

Heute hat sich der Garten zu einer blüh­enden Oase entwi­ckelt, wo ein Pool an den vielen heißen Tagen wohltuende Kühlung bietet. Das Gebäude erstrahlt nach mehreren Renovie­rungen wieder im alten Glanz. Die Gastgeber bieten in ihren Räumen kein Früh­stück an. Dafür gibt es in unmit­telbarer Umge­bung mehrere Restau­rants und Cafés, in denen man zwischen unter­schied­li­chen Früh­s­tücks­menüs wählen kann. Auf Wunsch werden Führungen in die benach­barten Wild­re­servate, das Valley of Deso­la­tion oder zu den Felsgravuren der San gebucht.

Graaff Reinet

Kaphol­ländi­sche Bilder­buch­stadt in der Wüste
Die Karoo-Stadt liegt in einer Lücke der Bergkette zwischen Küsten­region und Inland, sodass die Gegend bis zur Ankunft der Buren die wich­tigste Migra­ti­ons­route des Wilds auf dem Weg von der Küste ins Inland war. Die enorme Wilddichte hat Raubtiere und seit Jahrzehn­tausenden auch Menschen angezogen. Spuren des süda­fri­ka­ni­schen Urvolkes, der San, finden sich bis heute. Graaff Reinet gehört zu den ältesten Städten Süda­frikas und fällt durch einen einheit­li­chen kaphol­ländi­schen Stil auf. Über 200 Baudenkmäler zeugen davon, dass Graaff Reinet ein wich­tiges Zentrum vor allem des Viehhandels war. Sehens­wert ist die Grotekerk der Nieder­ländisch-Reformierten Kirche von 1887. Sie ist in weiten Teilen eine Kopie der Kathedrale von Salisbury.

Eerste­fontein Trail

Schildkröten und Echsen im Schatten des Spandau-Kop
Die Wande­rung führt von Graaff Reinet in die weite Karoo-Land­schaft. Orien­tie­rung gibt der charak­te­ris­ti­sche Spandau-Kop (1316 Meter). Die Pflanzenwelt ist von überwäl­tigender Viel­falt, auch wenn sie im Sommer vertrocknet erscheint. Schildkröten, Echsen und Antilopen finden hier einen idealen Lebens­raum. Auch das seltene Bergzebra kreuzt zuweilen den Weg. (5:30 h, 15,6 Kilometer, auf und ab 320 Meter)

Valley of Deso­la­tion

Unbe­schreib­liche Farben und Formen im „Tal der Verzweif­lung“
Das „Tal der Verzweif­lung“ ist eigent­lich ein Gebirgs­massiv und bietet spekta­kuläre Aussichten auf bizarre Felsen und Bergkuppen. Unbe­schreib­lich schöne Wander­routen führen durch das Gelände. Zum Glück ist die Zufahrts­straße zu schmal für Reise­busse. Wer am frühen Morgen oder am Nach­mittag fährt, ist meist allein und findet die Land­schaft in ein magi­sches Licht getaucht. Vom unteren Aussichts­punkt eröffnet sich der Ausblick über das tief unten liegende Graaff Reinet und die Karoo­landschaft. In der Ferne sieht man den 2.500 Meter hohen, Kompassberg in den Snee­u­bergen. Vom Park­platz am Ende der Straße führen mehrere einfache Wander­wege zu verschiedenen Aussichts­punkten. Im Süden bietet der 1.300 Meter hohe, kegelför­migen Spand­aukop einen unver­gess­li­chen Anblick. Seinen Namen verdankt er wahr­schein­lich einem Buren mit Berliner Vorfahren.

Von Graaff Reinet nach Wilder­ness

358 km | 4:00 h

Die Reise­route folgt den Voort­rekkern, den ersten weißen Einwanderern, auf ihrem Weg vom Kap nach Osten. Man fährt durch die Karoo (wört­lich: „große Leere“) bis zum Outen­iqua-Gebirge, hinter dem abrupt die grüne Garden­route beginnt.

So nannten sie die Voort­rekker nach dem bibli­schen Garten Eden, den sie entdeckt zu haben glaubten.

Western Cape

Vielfäl­tige Provinz zwischen den Ozeanen
Die Wes-Kaap, wie die Provinz auf Afri­kaans heißt, liegt im Südwesten Süda­frikas und ist mit 130.000 Quad­ratki­lome­tern knapp doppelt so groß wie Bayern. Die Provinz erstreckt sich vom Kap der Guten Hoff­nung aus ungefähr 400 Kilometer am Atlantik nach Norden und ungefähr 500 Kilometer am Indi­schen Ozean nach Osten. Von den sechs Millionen Einwoh­nern leben die allermeisten im Großraum Kapstadt. Teile des Nordens und des Nord­os­tens sind prak­tisch unbe­wohnt. Landschaft­lich und klima­tisch ist das Westkap sehr vielfältig. Der größte Teil der Provinz zeichnet sich durch medi­ter­ranes Klima mit kühlen, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern aus. Fünf Natio­nalparks gibt es am Western Cape und mehr als 60 Natur­schutzgebiete.

Aberdeen (Süda­frika)

Sauri­er­spuren und eine Neder­landse Kerk
Das verschlafene Städt­chen mit knapp 5.000 Einwoh­nern döst in der Hitze der Karoo vor der Kulisse der Camdeboo Moun­tains. Es wurde 1855 durch die Neder­landse Hervormde Kerk gegründet wurden, damit die Land­wirte aus der Umge­bung keine großen Reisen unter­nehmen mussten, um die Kommu­nion empfangen zu können. Bis heute beherrscht die Kirche mit einem Turm von 52 Metern Höhe das Ortsbild. Im Zentrum gibt es ein paar histo­ri­sche Häuser. Im 1.500 Hektar großen Font­einbos Nature Reserve sind versteinerte Dino­sau­ri­er­spuren gefunden worden.

Prince Alfreds Pass

Aussicht­spass über die Outen­iqua Berge
Der Pass über die Outen­iqua Berge wur­de schon 1865 ange­legt, weil er eine erheb­liche Abkürzung zwischen Knysna und Uniondale ermög­licht. Allerdings muss man sich auf eine 80 Kilometer lange, einsame und kurvenreiche Staub­straße einlassen. Wer dazu bereit ist, wird mit spekta­kulären Aussichten belohnt.
Hinweis: Bitte fahren Sie den Pass nur bei guter Sicht und trockenen Straßenver­hält­nissen!
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Garden Route

Afrikas bezaubernde Südküste

Als die bibeltreuen Buren vor Jahrhunderten aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den viel­sei­tigen Land­strich zwischen Swel­lendam und Humansdorp bis heute Garden Route nennt.

Male­ri­sche Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wech­seln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immer­grüne Urwälder. Vom nörd­li­chen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Nieder­schlag pro Jahr abregnen. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regen­gebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts.

Zu Gast in einem Country House in Wilderness

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ruhig, direkt an der Lagune liegt dieses kleine Gäste­haus unter alten Yellowwoodbäumen. Alle Zimmer sind stil­voll deko­riert und das Früh­stück wird – bei gutem Wetter – auf der Veranda am Wasser serviert.

Wilder­ness liegt im Herzen der Garden Route und bietet neben herr­li­chen Stränden und Urwäl­dern einen guten Ausgangs­punkt für die Kleine Karoo, Knysna und Mossel Bay. Wande­rungen und Kanu­fahrten sind im nahegelegen Wilder­ness Natio­nal­park möglich.

Wilder­ness National Park

Meeres­arme, Strände und üppige Wälder
Entlang der Garden Route erstreckt sich eine Küsten­landschaft mit Seen, Fluss­läufen, Meeres­armen und Stränden. Über die üppigen Wälder ragen die Berge der Outen­iqua-Kette empor. In dieser Szenerie liegt der ehema­lige Wilder­ness National Park, der heute Teil des Garden Route National Parks ist. Er schützt fünf Seen und die Serpen­tine, einen gewun­denen Wasser­lauf und ist heute Teil des Garden Route Natio­nalparks. Wander­wege erschließen den Park, von denen der King Fisher Trail einer der schönsten ist.

Knysna

Küsten­städt­chen an der Garden Route
Das char­mante Küsten­städt­chen Knysna ist als Zentrum der süda­fri­ka­ni­schen Holz­indu­s­trie groß geworden. Mit seinen stillen Lagunen, seinem bewal­deten, bergigen Umland, seiner zerklüf­teten Küste und dem histo­ri­schen Stadt­kern ist Knysna ein Juwel an der Garden Route. Charak­te­ris­tisch für das Ortsbild sind „The Heads“, zwei riesige Sand­steinklippen, zwischen denen ein Kanal liegt, der die Lagune mit dem Meer verbindet.

Kanu­fahren an der Garden Route

Kanuver­leih im Wilder­ness National Park
Eine wunderbare, weil entschleu­nigte Art, die Garden Route zu erkunden bietet das Kanu. Fernab aller Straßen kann man die Stille und Schön­heit von Süda­frikas grünster Land­schaft erleben. Aus diesem Grund hat South African National Parks Board einen Kanuver­leih im Wilder­ness National Park einge­richtet. Zwischen 7.30 und 15.30 Uhr kann man dort Kanus für eine, zwei oder sechs Stunden buchen und auf dem Touw River oder dem Serpen­tine River paddeln.

Giant Kingfisher Trail

Baden im Wasserfall des Tow River
Der Wanderweg gehrt zu den schönsten im Wilder­ness National Park. Zu Beginn ist der Pfad etwas anstren­gend, aber es wird einfa­cher. Der Weg folgt dem Tow River und ist der einzige, der zum Wasserfall führt. Im Becken unter­halb der Fälle kann man baden. Der Ort ist auch eine wunderbare Pick­nick­stelle. Das Auto lässt man am Ebb & Flow Camp North stehen. (hin und zurück: 9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Brown Hooded Kingfisher Trail

Durch einen Wald an der Garden Route zu einem Wasserfall
Der Weg folgt zunächst dem Fluss Duiwe und ist bis auf den optio­nalen Anstieg zu einem Aussichts­punkt sehr einfach. Der Bach wird über eine Holzbrücke und Tritt­steine überquert. Am Weg wachsen Wild­reben, die im Herbst in bunten Farben leuchten. Die einheimi­schen Bäume tragen Namens­schilder. Wer aufmerksam ist, entdeckt vielleicht die Cape Robin, ein einheimi­scher Vogel, den man an seinem Gesang erkennt. Der Weg endet am Pool und Wasserfall, wo man auf rutschige Felsen achten sollte. Zurück muss man den glei­chen Weg nehmen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 80 Meter)

Goukamma Nature Reserve

Einzig­ar­tige Vogelwelt am Goukamma Fluss
Das über 2.000 Hektar große Natur­re­servat schützt die einzig­ar­tige Vogelwelt rund um die Mündung des Goukamma Flusses. Die Dünen sind mit Küsten-Fynbos bewachsen und gehören zu den höchsten in Süda­frika. Die menschenleeren Strände und Dünen­kämme erkundet man am besten zu Fuß. Die Zufahrt führt über die Straße Rich­tung Buffel's Bay. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Von Wilder­ness nach Kapstadt

446 km | 5:30 h

Over­berg

Kapgeier und Prote­enfelder „überm Berg“
Over­berg ist ein Distrikt im Western Cape und bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil es von Kapstadt aus gesehen hinter dem Gebirgszug von Hotten­tots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst ange­baut. Die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion ist der Fynbos, die Biosphäre mit der welt­weit höchsten Arten­viel­falt. Zu ihrem Schutz sind einige Natur­parks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Glattwale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

George

Haup­tort der Garden Route am Fuße der Outen­iqua Berge
Die nach King George III. benannte Stadt ist mit über 50.000 Einwoh­nern Haup­tort der Garden Route. Sie liegt am Fuße der Outen­iqua Moun­tains, die Höhen bis zu 1.370 Metern (George Peak) errei­chen. Die breiten Straßen werden von mäch­tigen Eichen gesäumt. Eine von ihnen ist der legendäre Sklavenbaum vor dem Touris­tenbüro in der York Street, an den früher die Sklaven gebunden wurden, wenn sie verstei­gert wurden. Die Eisen­ketten sind tief in die Rinde einge­wachsen. 1842 erbaute man die Dutch Reformed Church (Ecke Cour­tenay/Meade Sts.) mit einer Kanzel aus Stinkwood und Pfeilern aus Yellowwood. Die Urwaldgehölze sind heute selten und daher fast unbe­zahlbar geworden.

Barto­lomeu Dias Museum

Spuren der ersten Euro­päer am Kap
1488 setzten die ersten Euro­päer ihren Fuß auf süda­fri­ka­ni­schen Boden. Der Portugiese Barto­lomeo Diaz suchte in der Mossel Bay nach frischem Trink­wasser und wur­de sogleich wieder von Busch­män­nern davongejagt. In einem Museum am Hafen ist eine Kopie der Nuss­schale zu sehen, in der er das Kap der Guten Hoff­nung umrun­dete. Sehens­wert ist auch der Milkwoodbaum, der den Matrosen jahrhunder­te­lang als Post­sta­tion gedient hat. Briefe an die Lieben zu Hause wurden in Stiefeln an den Baum gehängt – in der Hoff­nung, dass ihn ein anderer Matrose in die Heimat mitnehmen würde.
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Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen

Allein die Stadt am Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas.

Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Green Point

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt in Green Point, einem ange­sagten und pulsierenden Viertel von Kapstadt. Die V&A Waterfront, das Bo-Kaap und das Cape Quarter sind fußläufig gut zu errei­chen.

Inmitten von üppigen Bäumen gelegen, bietet es einen atembe­rau­benden Pa­no­ra­ma­blick über die Stadt. Die rund 15 Zimmer des Hotels sind individuell und stil­voll einge­richtet und verströmen ein Ambi­ente der Ruhe und Entspan­nung. Vom gemein­samen Balkon blickt man entweder zum Signal Hill, in den Garten mit Pool oder auf die Küste. Die Unter­kunft bietet Halb- und Ganz­tages­touren an wie eine Town­ship Tour (halb­tägig), Whale Watching in Hermanus (ganz­tägig, Mai – November) oder eine Tour ans Kap der Guten Hoff­nung (ganz­tägig).

Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen
Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt
Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist  mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Wine­lands

Histo­ri­sche Wein­güter vor sonn­endurch­flu­tetem Bergpan­orama
Wie ein Gürtel ziehen sich die Wine­lands durch das Hinter­land von Kapstadt. Von Paarl über Stel­lenbosch bis nach Franschhoek werden vorwiegend Weißweine produ­ziert, die jeden Vergleich mit euro­päi­schen Spitzenweinen aufnehmen können. Weinbau ist am Kap seit den ersten Ansied­lungen Mitte des 17. Jahrhunderts von franzö­si­schen und deut­schen Winzern kultiviert worden. So wächst hier beispiels­weise ein hervor­ra­gender Rheinries­ling. Wein wird hier weniger an den Hängen als in den feuchten und fruchtbaren Tälern zwischen den sonn­endurch­flu­teten Gebirgsketten ange­baut. Auf beinahe jedem Gut werden Wein­proben ange­boten. Doch nicht nur die Weine sind beein­dru­ckend, sondern auch die grandiose Land­schaft und die kaphol­ländi­schen Güter.

Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald
Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten
Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme
Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Kapstadt

Mietwagenabgabe

Kapstadt

21 km | 20 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Cape Town, Airport

19 Tage
ab 1.499,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • AVIS-Permit für eSwatini (Swasiland)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: September–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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