Abseits der Touristenpfade: Südafrikas Osten in exklusiven Lodges
KwaZulu-Natal

Abseits der Touristenpfade

Südafrikas Osten in exklusiven Lodges

In KwaZulu-Natal gibt es alles: Ozean, Hochgebirge, Savanne, die Big Five und die vitale Zulukultur. So kann man auf engstem Raum Südafrikas Vielfalt erfahren, ohne allzu viel im Auto zu sitzen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Johannesburg nach Hazyview

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover
Station: Johan­nesburg, Airport

Von Johan­nesburg nach Hazyview

394 km | 5:00 h
Die Skyline der Mega­pole Johan­nesburg erscheint nur im Rück­spiegel. Vom Flughafen führt die Route zunächst über reiz­loses Hoch­land. Erst an der Abbruchkante zum afri­ka­ni­schen Tief­land bei Waterval Boven wird die Land­schaft inter­essant.

Gauteng

Platz des Goldes
Gauteng ist das Sotho-Wort für „Platz des Goldes“. Die Provinz wur­de erst 1994 geschaffen und bildet die Großräume um Johan­nesburg und die Haupt­stadt Pretoria ab. Mit 17.000 Quad­ratki­lome­tern ist es die kleinste Provinz Süda­frikas, zugleich aber mit 15 Millionen Einwoh­nern die bevöl­ke­rungs­reichste. Große Shopping Malls, Bars, Hotels, Casinos und eine ausgeprägte Unter­hal­tungs- sowie Kultur­szene machen Gauteng zu einer pulsierenden Region. Das Indu­s­trie­revier, das mit den Goldfunden von 1886 seinen Urknall erlebte, gehört heute zu den dynamischsten Wachstums­regionen der Erde.

Mpumalanga

Farm­land zwischen Highveld und Drakensbergen
Östlich von Gauteng beginnt die Provinz Mpumalanga. Die Land­schaft verändert sich und wird zuse­hends abwechs­lungs­rei­cher, je weiter man nach Osten fährt. Aus der flachen Hoch­e­bene gelangt man in die schroffe Bergwelt der Drakensberge von Mpumalanga, wo das Inlands­pla­teau (Highveld) jäh zur Tief­ebene (Lowveld) abbricht. Geschicht­lich ist das eins­tige Transvaal geprägt durch die Sied­lungs­be­we­gungen der Voort­rekker, die hier mit ihren Ochsenwagen durch die Wildnis zogen und das Land in Besitz nahmen. Bis heute ist Afri­kaans die vorherr­schende Sprache in Mpumalanga.

Dull­st­room

Netter Ort für Verschn­auf­pause
Das kleine Städt­chen in der Provinz von Mpumalanga wur­de 1883 von einem Amster­damer Kaufmann namens Wolterus Dull für Aussiedler aus den Nieder­landen gegründet. Als das Dorf im Zweiten Buren­krieg zerstört wur­de, gingen allerdings die meisten Siedler wieder zurück. Heute zählt das Städt­chen viele Restau­rants, Cafés und Geschäfte, in denen Urlauber auf der Durchreise Farm­pro­dukte oder Kunst­gewerbe kaufen und sich dabei von den langen Fahrten erholen können.
A

Panorama Route

Fernblicke auf den Krüger Park vom Hochland

Die bekann­teste Aussichts­straße Süda­frikas führt über mehrere Bergpässe ober­halb der Abbruchkante der Drakensberge entlang.

Unter­wegs tun sich grandiose Ausblicke auf den Krüger Park auf, der im halb­tro­pi­schen Lowveld liegt. Dazwi­schen kommt man an Wasser­fällen und ehema­ligen Holzfäller- und Goldgräber­sied­lungen vorbei, darunter Graskop und Pilgrim’s Rest.
Nach­ein­ander bieten sich folgende Attrak­tionen: God's Window, Lisbon Falls, Berlin Falls, Bourke's Luck Potholes, Three Rondavels View­point, Ohrig­stad, Robber's Pass, Pilgrim's Rest. (150 Kilometer)

Zu Gast in einer Lodge in Hazyview

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt inmitten von 220.000 Quad­r­at­me­tern Farm­land, Busch und male­ri­schen Gärten, und bietet einen Pa­no­ra­ma­blick über das Tal und die maje­s­tä­ti­schen Berge am Horizont.

Fünf geräu­mige Zimmer sind stil­voll einge­richtet, haben einen Sitzbereich, eine Veranda und eine wunderbare Sicht in die Natur. Morgens wird im Esszimmer oder auf der Terrasse ein gutes Früh­stück serviert. Am Abend tauchen Fackeln den Garten mit Pool in ein warmes Licht. In Tages­ausflügen lassen sich die Panorama Route oder der Krüger Natio­nal­park erkunden.

Hazyview

Tor zum Krüger Park
Die Klein­stadt am Rande des Krüger Parks wur­de erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Sie diente für einen weiten Umkreis als Ver­sor­gungs­zen­trum für die Farmer. Heute ist der Tourismus der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Das Phabeni Gate, ein Eingangstor zum südwest­li­chen Krüger Park, ist nur zehn Minuten entfernt. Auch zum Blyde River Canyon kann man Tages­ausflüge unter­nehmen. Neben einer breiten Restau­rant­szene werden unter­schied­liche Tages­ak­tivi­täten ange­boten, darunter Golf, Wild­wasser-Rafting und Parag­liding.

Blyde River Canyon

Grandiose Bergwelt im Westen des Krüger Parks
Die Bergwelt von Mpumalanga liegt west­lich des Krüger Natio­nalparks und ist wie die Drakensberge in Natal ein Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land mit einem Höhen­un­ter­schied von 1.300 m. Die vom Indi­schen Ozean heran­zie­henden Regen­massen haben hier einen grandiosen Canyon geschaffen, der eine ganze Land­schaft mit Wasser­fällen, dichten Wäldern und klaren Gebirgs­bächen bildet. Blyde River gehört zu den außer­or­dent­li­chen landschaft­li­chen Höhe­punkten Süda­frikas. Eine Panorama-Route für Auto­fahrer führt zu Wasser­fällen, den Potholes und Punkten mit überwäl­tigender Aussicht ins afri­ka­ni­sche Tief­land und weit in den Krüger Park hinein. Die Weite, Stille und Unbe­rührt­heit dieser einzig­ar­tigen Land­schaft erschließt sich aber nur dem Wanderer.

God's Window

überwäl­tigende Aussicht auf den Blyde River Canyon
Das „Fenster Gottes“ ist ein 1.830 Meter hoher Aussichts­punkt auf den Blyde River Canyon, der sich weiter östlich und tausend Meter tiefer erstreckt. Von drei Aussichts­platt­formen am Rand der dicht bewal­deten Hänge kann man bis ins Lowveld sehen, wo man am Horizont den Krüger Park erahnt. Lohnens­wert ist der beschilderte Weg zum nahen Regen­wald.

Wande­rung zu den Bridal Veil Falls

Durch Wald zu den 70 Meter hohen Wasser­fällen
Die „Brautschleier-Wasser­fälle“ sind mehr als 70 Meter hoch und besonders eindrucksvoll in der Regenzeit. Sie werden von einem Nebenfluss des Sabie Rivers gebildet. Der Wanderweg beginnt am Ortsrand von Sabie.

Rundweg am Blydepoort Dam

Die kurze Rundwande­rung beginnt am Kadisi Restau­rant und führt durch die dichte Vege­ta­tion in den Canyon hinein. Durch ein Seitental geht es etwas gemäch­li­cher wieder bergan. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 290 Meter)

Von Hazyview nach Skukuza

77 km | 2:30 h

Skukuza

Größtes Park Camp mit Super­markt und Golf­platz
Das größte Camp im Krüger Park ist zugleich Verwal­tungs­zentrum. Neben Unterkünften in Chalets und Zelten gibt es einen Super­markt, eine Polizei­sta­tion, einen Golf- und einen Flug­platz, Bank, Post und Autover­mie­tung. Von einem Aussichts­punkt sieht man über den Sabie River, in dem regelmäßig Fluss­pferde baden. Die größte Nilpferdherde im Krüger­park lebt gleich nebenan im Silolweni Dam.
B

Auf Privatsafari im Krüger Park

Wildnis erleben mit wenigen Menschen

Im Krüger Park gibt es einige private Lodges, die eine Konzes­sion im Park haben. Hier befinden sich einige der exklusivsten Game Lodges in Afrika, aber auch rustikale Bush Camps.

Gemeinsam ist ihnen, dass der Service unver­gleich­lich besser und persön­li­cher ist als in den staat­li­chen Camps des Krüger Parks. Im Mittel­punkt stehen natür­lich die Wildfüh­rungen, die von kompe­tenten Rangern geleitet werden. Da sie über Funk mitein­ander in Verbindung stehen und sich auf Wild aufmerksam machen, ist die Chance groß, auch seltene Tiere sehr nah zu erleben.
Die privaten Camps gehören zu den teuersten Unterkünften Süda­frikas, bieten aber das unver­gess­liche Erlebnis, mit nur wenigen Menschen die ursprüng­l­iche Wildnis des Kontin­ents zu teilen. Hierfür zahlen Sie jedoch pro Person und Nacht circa 200 EUR mehr, bekommen aber dann auch volle Verpfle­gung und zwei ausführ­liche Safaris pro Tag.

Zu Gast im Rhino Plains Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben | 1x Parkgebühr pro Person

Das Camp im Safa­ri­stil liegt im privaten Pachtgebiet von Muthumuvi, das mit dem Krüger Natio­nal­park zusam­men­ge­schlossen ist.

Unter­halb der vier Zelte mit eigenem Bad zieht ein Wasserloch besonders in der Trockenzeit Wild und Raubkatzen an.
Das Besondere am Camp sind die Tages­ak­tivi­täten. Morgens wird die Wildnis zu Fuß erkundet, auf einem 3-4 stün­digen Bush Walk. Maximal acht Personen gehen unter der Führung von zwei erfah­renen Rangern. Man erlebt die Stille des Buschs und wird Teil der Wildnis. Wer sich an Tiere anschleicht, muss Spuren lesen und auf die Wind­rich­tung achten. Am Nach­mittag wird ein zweiter Fußmarsch oder eine Pirschfahrt ange­boten.

Krüger Natio­nal­park – der Südosten

Big Five an den Wasserlöchern
Nirgendwo sonst im Krüger Park ist die Chance größer, alle Big Five zu sehen, als im Südosten. Das liegt daran, dass in der Region zwischen dem Sabi River und dem Croco­dile River Wasser reich­lich vorhanden ist. Eine Basalt­schicht unter dem Gras sorgt dafür, dass der Regen nicht versi­ckert, sondern sich in kleinen Teichen und Wasserlöchern sammelt. So können Wild und Raubtiere die lange Trockenzeit über­stehen.

Von Skukuza nach Rockvale

123 km | 5:00 h
Die Tages­e­tappe führt durch den Krüger Park, wo man am Wegesrand ständig Tiere sieht. Oft wird man anhalten und aus dem geöffneten Autofenster fotogra­fieren. Aussteigen ist nur an besonders gekennzeichneten Stellen und in den Camps erlaubt. Höchstge­schwin­digkeit im Park ist 50 kmh.

Krüger Natio­nal­park – der Südwesten

Pflanzen­viel­falt und seltene Tiere in grüner Hügel­landschaft
Während große Teile des Krüger Parks zur flachen Tief­ebene gehören, ist der Südwesten relativ bergig. Weil es rund um Male­lane, Berg-en-Dal und am Preto­riuskop immer etwas mehr regnet, sind die Granit­hügel grün bewachsen und von einer immensen Pflanzen­viel­falt. Das zieht besonders viel Wild an, darunter Antilo­pen­arten, die sonst nirgendwo vorkommen, wie die Rehan­tilope. Besonders beein­dru­ckend ist der Shabeni Hill, ein grün bewach­sener Dom aus Granit in der Nähe des Preto­riuskop Camps.
C

Krüger Nationalpark

Südafrikas Tierpark der Superlative

Der Park im Nord­osten Süda­frikas ist der älteste und berühm­teste Natio­nal­park des Landes. Mit knapp 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist er so groß wie Belgien. Seine Nord-Süd-Ausdeh­nung beträgt 350 Kilometer. Im Norden wird er vom Limpopo-Fluss begrenzt, im Süden vom Croco­dile River. Seine Grenze im Osten ist iden­tisch mit der mosambika­ni­schen Grenze. Im Westen ist ein hoher Wild­zaun errichtet. 
Die weithin ebene Land­schaft ist mit einer extrem reichen Gras- und Buschsavanne bewachsen. Über 2000 Pflanzen­arten wachsen im Bushveld und 500 Vogel­arten sind regi­s­triert. Unter den großen Wild­tieren gibt es 15.000 Elefanten, 1.800 Löwen, 10.000 Breitmaul- und 700 Spitzmaul­nas­hörner, 1.000 Leoparden und 40.000 Büffel. Die häufigste Tierart ist die Impala-Antilope mit 130.000 Exem­plaren. Trotz seiner Riesenhaf­tigkeit ist der Park eigent­lich zu klein, da die Tiere in der Trockenzeit ursprüng­lich dem Regen nach­zogen, heute aber durch Zäune daran gehindert werden. So gibt es neben den fünf Flüssen inzwi­schen 400 künst­liche Wasserlöcher.

Der Park wur­de 1898 unter dem deutsch­stäm­migen Präsidenten und Großwildjäger, Paul Krüger, ins Leben gerufen. Heute kommen jähr­lich etwa 1,5 Millionen Besu­cher.

Zu Gast in einer Lodge bei Malelane

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt umgeben von Bergen und mit Pa­no­ra­ma­blick auf den Croco­dile River und den Krüger­park.

Von der eigenen Veranda kann man Nilpferde, Elefan­ten­herden, Büffel, Nashörner und Leoparden in ihrer natür­li­chen Umge­bung beob­achten. Hoch oben am Himmel zieht der Seeadler seine Kreise. Maximal 14 Gäste haben Platz in der privat geführten Lodge von Tony und Leanne. Die Zimmer sind großzügig und modern einge­richtet: Einige Möbel erin­nern an den afri­ka­ni­schen Kolo­ni­al­stil. Auf Wunsch wird ein Abend­essen ange­boten. Danach kann man am offenen Feuer den Klängen Afrikas lauschen und den Ster­nenhimmel beob­achten. Zum Krüger Natio­nal­park fährt man 17 Kilometer oder bucht eine Halb­tages­tour im lodge­ei­genen Safa­riwagen direkt über die Gastgeberin vor Ort.

Male­lane

Tor zum südli­chen Krüger-Park
Der Ort im Süden des Krüger Parks ist im 19. Jahr­hun­dert mit der Großwildjägerei entstanden. Als 1926 die Jagd verboten und der Park eingezäunt wur­de, siedelten sich Zuck­er­rohrfarmer am Croco­dile River an. Der Stacheldraht hielt jedoch nur die kleineren Tiere ab. Elefanten durch­bra­chen ihn regelmäßig, weil sie Zuck­er­rohr lieben. Dass sie auf ihren nächt­li­chen Fress­zügen die Felder verwüs­teten, brachte ihnen die Todfeindschaft der Farmer ein. Erst ein 1963 gezogener, auch für Elefanten unüberwind­li­cher Zaun brachte den Frieden zwischen den Dickhäu­tern und den Einwoh­nern von Male­lane, die heute von der Nähe zum Park profi­tieren.

Berg-en-Dal

Aussicht über die Savanne
Im Gegen­satz zu den Camps weiter nörd­lich liegt Berg-en-Dal in einer Hügel­landschaft zwischen „Berg und Tal“. Daher hat man eine großar­tige Aussicht über die Savanne. Da es eines der jüngeren Camps im Natio­nal­park ist, sind die Einrich­tungen anspre­chender. Wie jedes andere Camp zieht es Paviane und Meerkatzen an.
Restau­rant, Laden, Swimmingpool, Besu­cher­zentrum und Tank­stelle sind vorhanden.

Von Rockvale nach Manyoni

410 km | 6:00 h

Die Strecke führt durch das selb­stän­dige König­reich Swazi­land. Der Grenzüber­tritt ist unproblema­tisch.

Anders als im benach­barten Süda­frika ist die dörf­l­iche Sied­lungs­struktur weit verbreitet. Die Straßen sind gesäumt von Kraals mit strohge­deckten Rundhütten, um die Ziegen, Kinder und Hunde laufen.

KwaZulu-Natal

Vielfäl­tige Provinz am Indi­schen Ozean
Die Provinz am Indi­schen Ozean gehört kulturell, landschaft­lich und ethnisch zu den viel­sei­tigsten Regionen Süda­frikas. Bereits der Name deutet darauf hin, dass sie aus dem früheren Home­land der Zulu und den Gebieten der euro­päi­schen Siedler hervor­gegangen ist. Der Name Natal geht auf Vasco da Gama zurück, der das Land als erster Weißer am Weih­nach­tstag (dies natalis) 1497 betreten hat. Neben den Zulu, die etwa 85 Prozent der Bevöl­ke­rung ausma­chen, ist die Bevöl­ke­rung vorwiegend englisch­spra­chig. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Inder als Arbeiter auf den Zuck­er­rohr­plan­tagen ange­worben. Ihre Nach­fahren stellen den Groß­teil der Hindus und Moslems Süda­frikas. Durban ist die Stadt mit der größten indisch­stäm­migen Bevöl­ke­rung außer­halb Indiens. Daneben ließen sich auch deut­sche Einwanderer in der Gegend um Wartburg, Harburg und Hermannsburg nieder.

Phoph­onyane Falls

üppigen Vege­ta­tion und reiche Vogelwelt
Die Wasser­fälle des Phoph­onyane Flusses liegen im gleich­na­migen Natur­re­servat und lohnen einen Besuch wegen der üppigen Vege­ta­tion und der reichen Vogelwelt. Von der Lodge aus führen Wander­wege durch den Busch, wo man einen Blick über die Fälle und Berge der Umge­bung hat.

Ngwenya Glass

Glasbläserei am Wegesrand
Ngwenya Glass war ein Projet der schwe­di­schen Entwick­lungs­hilfe, das 1979 angefangen wur­de. Inzwi­schen ist es zu einer der wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Swasi­lands avanciert. Gäste haben Zutritt zur Werk­statt in Hhohhot und können (außer sonn­tags) zuschauen, wie die Vasen, Lampen­schirme und Schüs­seln entstehen. Rings um den Laden haben sich verschiedene andere Kunst­gewerbe-Läden ange­siedelt.
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Wildparks im Zululand

Artenvielfalt zwischen Ozean und Bergsavanne

Die Parks im Norden von KwaZulu Natal sind zwar weniger bekannt als der Krüger Park. Da sie vom Indi­schen Ozean bis hoch in die Berge reichen, sind sie dafür abwechs­lungs­rei­cher und vielfäl­tiger.

Der bekann­teste und größte Park ist der Hluhluwe-iMfo­lozi-Park, der aus dem das Jagdgebiet von König Shaka hervor­gegangen ist.
Vor allem in den tiefer gelegenen Gebieten sind Tempe­raturen von über 38°C im Sommer keine Selten­heit. Während die Land­schaft dann von üppiger Schön­heit ist, ist der Winter wegen der redu­zierten Wasser­stellen die bessere Zeit zur Wildbe­ob­ach­tung. Im Sommer sollte man sich dazu sehr früh am Morgen oder abends auf den Weg machen. Von verschiedenen Camps aus werden Wande­rungen mit Wildhütern durch die ursprüng­l­iche Wildnis ange­boten.

Zu Gast in einem privaten Wildreservat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben | 2x Conservation Levy pro Person

Die Lodge liegt im Manyoni Private Game Reserve, einem 23.000 Hektar großen, privaten Wild­re­servat im Zulu­land.

Zusammen mit dem WWF und dem Parks Board von KwaZulu Natal wird vor Ort ein Projekt zur Auswilde­rung der bedrohten Spitzmaul­nas­hörner durch­ge­führt. Neben den Big Five gibt es Geparden, Giraffen, Antilopen, Schildkröten, Affen, Stachelschweine und andere kleinere Säuge­tiere. Die Lodge besteht aus einem Haupt­haus mit schönem Blick über den Umsundze River und mehreren Chalets für Gäste. Die Boma, der strohge­deckte Aufent­halts­platz, hat ein erhöhtes Aussichts­deck, durch das einige impo­sante Fieberbäume hindurch­wachsen.

iSimangaliso Wetland Park

Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe
Der ehema­lige Lake St. Lucia Wetland Park ist eines der größten und bemerkens­wer­testen Wasser­schutzgebiete Afrikas. In den 64 Kilometer langen See münden mehrere Flüsse. Tropi­sche Wälder, Mangrovensümpfe und hohe Sand­dünen umgeben das kaum erforschte Biotop. Das seichte Wasser bietet etwa 700 Nilpferden und 2.000 Krokodilen Lebens­raum. Am östli­chen Ufer findet man Wasserbüffel, Antilopen, Hyänen und die seltenen Geparden. Berühmt aber ist das Gebiet besonders als Vogel­pa­ra­dies mit mehr als 400 Arten. Wegen seiner einzig­ar­tigen Land­schaft und einer Tier- und Pflanzenwelt, die an Viel­falt den Krüger Park über­trifft, ist der iSimangaliso Park/Greater St. Lucia Wetland Park zur Jahr­tausendwende von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt worden.

Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Berg­savanne
Das private Natur­re­servat in der reizvollen Berg­savanne rund um den Leopard Moun­tain wur­de 2004 gegründet. 15 Land­be­sitzer haben ein 25.000 Hektar großes, zusam­men­hän­gendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen unge­hindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere Hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermög­li­chen. Im Rahmen eines vom WWF unter­stützten Projekts werden bedrohte Tier­arten wie die Säbelan­tilope heimisch gemacht. Das Reservat ist nur für Über­nach­tungs­gäste in einer der Lodges geöffnet.

Mkhuze Game Reserve

Kontra­st­rei­cher Park in Küsten­nähe
Der Park im abge­legenen Nord­osten von KwaZulu Natal schützt auf 40.000 Hektar eine über­ra­schend viel­sei­tige und kontra­st­reiche Land­schaft – von den Abhängen des Lebombo Gebirges im Westen über die sanft hüge­lige Savanne bis zum Wald- und Sumpf­land in der Nähe der Küste. Besonders schön sind zwei natür­liche Feuchtbiotope, die von Wasser­li­lien und Fever Trees (Gelbrin­den­aka­zien) gesäumt werden. Nicht weniger als 600 Vogel­arten sind hier verzeichnet, mehr als in ganz Europa! Große Popu­la­tionen von Fluss­pferden und Krokodilen lassen sich von mehreren Hoch­ständen aus beob­achten, ebenso Breit- und Spitzmaul­nas­hörner, Elefanten, Giraffen und Leoparden sowie Gnus und verschiedene Antilo­pen­arten.

Von Manyoni nach Hermannsburg

309 km | 4:00 h

Zulu­land

Viehkr­aals und tradi­tionelle Lebens­formen
Die Zulus waren der mäch­tigste Stamm in Süda­frika. Isizulu ist bis heute nach Englisch die zweitwich­tigste in Süda­frika. Zu einem Volk wurden die Zulus um 1820 unter dem berühmt-berüc­h­tigten König Shaka, dessen Armee gefürchtet war. die erste Begeg­nung mit Eurpäern fand in den 1830er Jahren, als die Buren mit Wagenburg und Feuerwaffen die Zulu am Blood River besiegten. Ihre Selb­stän­digkeit büßten sie aber erst im Anglo Zulu War ein, der allerdings für die Engländer extrem verlu­st­reich war. Besonders auf dem Land ist die typi­sche Zulu­kultur noch recht verbreitet: vor allem Ahnen­kult, Hexerei, das tradi­tionelle Heil­wesen und die typi­sche Sied­lungs­struktur sind überall anzu­treffen.

Hluhluwe

Klein­stadt zwischen Wildparks und Anana­sfel­dern
Die Stadt mit knapp 4000 Einwoh­nern liegt im Herzen des Zulu­landes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulo­lozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausge­spro­chen, was in der Zulu­sprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutz­holz und Zuck­er­rohr. Bis zu 95 Prozent der süda­fri­ka­ni­schen Anan­as­pro­duk­tion kommen aus der Gegend.

Zamim­pilo Community Market

Kunst­gewer­be­markt an der N2
Zamim­pilo in der Maputo-Gegend gehört zu den ärmsten Orten in Afrika. Viele haben in ihrem Leben noch nie eine Arbeit gehabt. Der Markt an der N2 geht auf ein paar clevere Frauen zurück, die das Poten­tial der vorbei­rei­senden Touristen erkannten. Erst wurden vorwiegend Produkte aus dem eigenen Garten verkauft; heute gibt es alles mögliche: Blumen, Kunst­gewerbe, Keramik und natür­lich Zitrusfrüchte.
E

Hermannsburg

Unter deutschsprachigen Südafrikanern

Mitte des 19. Jahrhunderts landeten zwölf Missio­nare aus der Lüne­burger Heide in Port Natal, dem heutigen Durban.

Von einem deutsch­stäm­migen Banker – dem Gründer der heutigen Stan­dard Bank – erwarben sie ein riesiges Stück Land am Hlimbitwa River. Dort grün­deten sie eine Missi­ons­sta­tion, die sie nach ihrem Heima­tort Hermannsburg nannten. Die Kirche und die Schule stehen noch heute. Das ehema­lige Missi­ons­haus ein Heimatmuseum, das über die ungewöhn­liche Geschichte informiert. Die Bewohner der Ortes – sie sind meist Nach­fahren der Auswanderer – spre­chen immer noch Deutsch.

Zu Gast auf einer ehemaligen Missionsfarm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 1x Picknickkorb pro Person

Das alte Farmhaus steht auf dem riesigen Gelände der ehema­ligen deut­schen Mission zwischen Maisfel­dern und Akazi­en­plan­tagen.

Quanta, die als Modede­si­g­nerin in Durban eine Boutique betrieben hat, hat mit künst­le­ri­schem Gespür ihr Eltern­haus in ein entzü­ckendes B&B umge­wandelt. Die deutsch­spra­chige Süda­fri­ka­nerin ist eine hervor­ra­gende Gesprächs­part­nerin für Gäste, die mehr über das Land, den Alltag und das bis heute spannungs­reiche Zusam­menleben von Schwarzen und Weißen in Süda­frika erfahren möchten. Das Früh­stück ist reichhaltig, das Cand­le­light Dinner kreativ und origi­nell.

Ausflug (OPTIONAL)

Besuch einer deutschsprachigen Farmersfamilie (halbtägig, deutsch)

Rings um Hermannsburg gibt es eine Reihe riesiger Farmen, wo Zuck­er­rohr, Holz oder Mais ange­baut wird. Die Besitzer sind oft Nach­fahren deut­scher Emigranten in fünfter Gene­ra­tion und halten die Sprache der Väter in hohen Ehren – ein Phänomen, das es sonst nur in manchen Gegenden Südame­rikas und in Namibia gibt.

Sie freuen sich daher besonders, Besu­cher aus Deutsch­land zum Kaffee­trinken einzu­laden. Bei der anschließenden Farm­be­sich­tigung erfährt man viel über den Betrieb, die Geschichte, aber auch über das Zusam­menleben von weißen Farmern und ihren schwarzen Ange­stellten. Ein Sundowner beendet den Nach­mittag.

Ausflug (OPTIONAL)

Führung durch Hermannsburg und Umgebung (halbtägig, deutsch)

Mit einer deutsch­spra­chigen Süda­fri­ka­nerin werden die kleinen und großen Sehens­wür­digkeiten der Umge­bung erkundet.

Je nach Wetter geht es zum Kranskop, einem Berg über dem Tugela-Tal mit gewal­tiger Aussicht, in einen Zulu-Kraal der Umge­bung oder nach Hermannsburg, wo weiße und schwarze Kinder gemeinsam an einer deut­schen Schule lernen. Ein span­nender Tag, bei dem man Menschen aller Haut­farben in ihrem Alltag begegnet.

Dolphin Coast

Bade­strände und Delfine nörd­lich von Durban
Der Küsten­ab­schnitt nörd­lich von Durban trägt seinen Namen nach einer Kolonie von etwa 500 Delfinen, die dort ganzjährig an der Küste leben. Im August, wenn die Sardi­nenschwärme von Süden kommen, versammeln sich dort über 10.000 Delfine zum Festschmaus. Mit viel Glück kann man sie am frühen Morgen in den Wellen spielen sehen. Darüber hinaus gehört die Dolphin Coast zu den belieb­testen Bade­plätzen Süda­frikas. Die schier endlosen Sand­strände werden mit wach­sender Entfer­nung von Durban immer einsamer. Viele Bade­orte liegen an der Küste. Wegen des vom Äquator kommenden warmen Meer­es­stroms am West­rand des Indi­schen Ozeans kann hier das ganze Jahr über gebadet werden, auch wenn es im süda­fri­ka­ni­schen Winter eher kühl ist (circa 18° C). Das hüge­lige Hinter­land ist von wogenden Zuck­er­rohrfel­dern geprägt. Dazwi­schen finden sich immer wieder kleinere Natur­re­servate, in denen der ursprüng­l­iche Küsten­regen­wald mit seiner eigen­tüm­li­chen Fauna und Flora erhalten ist.

Grab von Sarie Marais

Die legendäre Voort­rekkerfrau starb im Ochsenwagen bei der Geburt ihres elften Kindes.
Am 10. Mai 1840 starb die Voort­rekkerfrau Sara Johanna Adriana Maré bei der Geburt ihres elften Kindes in einem Ochsenwagen. Sie wur­de an Ort und Stelle beer­digt. Bald jedoch rankten sich Geschichten und Mythen um die schöne Frau. Während des Buren­kriegs entstand ein anrüh­r­endes Voks­lied, das bis heute unter weißen Süda­fri­kanern bekannter ist als die Natio­nalhymne und in andere Spra­chen über­setzt wur­de. Auf deutsch wur­de es von Helmut Lotti gesungen. 
Im Lied geht es um Sarie Marais, die von ihrem Geliebten, einem Burenkämpfer, vermisst wird. Er hatte sie vor Ausbruch des Kriegs in Mooi River getroffen. Nun will er sie endlich wieder­sehen und zwar im alten Transvaal. Doch da sind die Briten, die heimtü­cki­schen Krokodilen ähneln und ihn gefangen nehmen wollen.

Kwasizabantu

Von der Missi­ons­sta­tion zum „christ­li­chen Konzern“
In den 1980iger Jahren spal­tete sich der deutsch­stäm­mige Süda­fri­kaner, Erlo Stegen, von seiner luthe­ri­schen Gemeinde ab und begann eine evangelikale Mission unter den Zulu. Er nannte sie Kwasizabantu, zu deutsch: „Wo dem Volk geholfen wird“. Es entstanden land­wirt­schaft­liche Produk­ti­ons­be­triebe, in denen die Bekehrten Arbeit fanden. Eine Molkerei stellt Joghurt nach deut­schem Rezept her, der inzwi­schen in ganz Süda­frika verkauft wird. Auch das landes­weit begehrte Mine­r­al­wasser Aquelle stammt aus Kwasizabantu. Aus der kleinen Missi­ons­sta­tion ist ein Konzern geworden. Der evangelikale Bekeh­rungs­an­spruch ist geblieben. Die Sonn­tagsgot­tesdi­enste finden in einer Halle statt, die mehr als 1.000 Menschen fasst. Kritiker werfen Kwasizabantu allerdings sektenhafte Prak­tiken und einen totali­tären Anspruch auf das Leben seiner Arbeiter vor. Wer auf der R74 land­einwärts fährt, sieht den Ort auf der rechten Seite liegen. Man kann dort Kaffee trinken und die Anlagen besich­tigen.

Von Hermannsburg nach Traf­algar

307 km | 4:00 h
Über Pieterma­ritzburg, die Haupt­stadt von KwaZulu Natal gelangt man bei Durban an die Küste, der man auf der Natio­nal­straße nach Süden folgt.

Wartburg

Deut­sche Sied­lung in KwaZulu Natal
Die kleine Ortschaft 30 Kilometer nord­öst­lich von Pieterma­ritzburg liegt idyllisch inmitten großer Zuck­er­rohr­lände­reien. Sie wur­de im 19. Jahr­hun­dert von Auswanderern aus dem Hannover­schen gegründet. Die meisten waren zweite Söhne, die nach nieder­säch­si­chem Erbrecht keinen Anspruch auf den elter­li­chen Hof hatten, und Arbeits­lose. In Natal kamen die deut­schen Siedler in der Regel schnell zu Land von unge­ahnter Größe, so dass die deut­sche Gemeinde von Wartburg und Umge­bung florierte. Zwei luthe­ri­sche Kirchen schmü­cken den Ort, sonn­tags findet in der Kirchdorf Gemeinde sogar noch ein deutsch­spra­chiger Gottesdi­enst statt (um 09:00 Uhr). Die heutigen Bewohner sind größ­ten­teils Nach­fahren der Siedler in der 7. Gene­ra­tion und spre­chen immer noch Deutsch.

Pieterma­ritzburg

Britisch anmu­tende Haupt­stadt von KwaZulu Natal
Die Stadt wur­de 1839 von Voort­rekkern gegründet und nach Piet Retief und Gerrit Maritz benannt. Kurz danach wur­de sie von Briten übernommen, was man an Parks, Gärten einigen gut erhal­tenen Kolo­ni­al­bauten merkt. Auf seiner Fahrt von Durban nach Johan­nesburg wur­de Gandhi 1893 bei Pieterma­ritzburg aus dem Zug geworfen, weil er als Inder in einem für Weiße bestimmten Abteil Platz genommen hatte. Dieses Ereignis hat ihn entschei­dend geprägt. Ihm zu Ehren wur­de eine Statue vor dem Colo­nial Building errichtet, Während des Ersten Welt­kriegs befand sich in Pieterma­ritzburg ein Konzent­ra­ti­ons­lager für deut­sche Gefan­gene aus Deutsch-Südwest-Afrika.

Durban

Mehr als eine Bade­me­tro­pole
Die Bade­me­tro­pole Süda­frikas genießt ganzjährig warmes Wetter. Aufgrund des Mozambique Stroms, der vom Äquator her an der Ostküste Afrikas nach Süden fließt, ist auch das Meer immer warm. Doch Durban ist mehr als seine Golden Mile am Indi­schen Ozean. Die drittgrößte Stadt Süda­frikas hat den größten Hafen Afrikas und Indu­s­trie. Vor allem aber ist sie die indischste unter den Städten Süda­frikas. Heute geht von der ursprüng­lich briti­schen Sied­lung ein kosmo­poli­ti­scher Reiz aus. Inder, Zulus und Weiße leben dicht gedrängt beiein­ander und sorgen für ein buntes Völker- und Kulturgemisch.
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Südküste

Badestrände zwischen Durban und Port Edward

Die Küste zwischen Amanzimtoti und Port Edward besteht aus einer Reihe von Sand­stränden, die ideal zum Baden sind.

In den 1960iger Jahren wurden dort Bade­orte aus dem Boden gestampft, die man besser vermeidet. Zwischendurch gibt es aber immer wieder schöne Stellen, wo man allein am Strand spazieren kann. Gesäumt wird die South Coast von weiten Zuck­er­rohrfel­dern, immer­grünen Wäldern, Bananen- Mango- oder Papa­ya­pfl­anzungen. Die wich­tigsten Strände sind mit Haifischnetzen versehen und werden von Lebens­ret­tern betreut.

Zu Gast in einem Beach House bei Port Shepstone

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das exklusive Gäste­haus am Indi­schen Ozean ist noch ein Geheim­tipp unter Reisenden, die ein paar ruhige Tage in einer individu­ellen und stil­vollen Umge­bung zur Erho­lung nutzen möchten.

Auf dem Sonnen­deck am Pool kann man ganze Tage lesend oder dösend zubringen. Hinter dem üppig blüh­enden Garten glitzert bereits der Ozean. Die Suiten sind mit Desi­gnermöbeln ausge­stattet. Das Abend­essen auf der Terrasse ist hervor­ra­gend, ebenso wie der Service rund um die Uhr. In weniger als 20 Minuten sind drei der besten Golf­plätze Süda­frikas erreichbar.

Eastern Cape

1.000 Kilometer Küste zwischen Storms River und Natal
Süda­frikas Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht bis zum Mtamvuna River an der Grenze zu KwaZulu-Natal. Dazwi­schen liegen rund 1.000 Kilometer Küste mit zahl­losen Stränden, Dörfern und Seebädern sowie die Indu­s­trie­me­tro­polen Port Eliza­beth und East London. Im Norden reicht die Provinz bis weit in das Karoo-Hoch­land. Mit 170.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutsch­land, aber nur spär­lich besiedelt. Die rund sieben Millionen Einwohner gehören vor allem zum Stamm der Xhosa.

Oribi Gorge

Undurch­dring­li­cher Canyon vor der Mündung des Mzimkulu Rivers
West­lich von Port Sheps­tone hat der Mzimkulu River im Laufe von Millionen Jahren einen grandiosen Canyon gegr­aben. Geologen feierten es als kleine Sensa­tion, als auf der Talsohle Gestein gefunden wur­de, das über eine Milli­arde Jahre alt ist; Archäo­logen entde­cken in den Höhlen und unter den Fels­über­hängen immer wieder Zeich­nungen der San aus der Zeit der Jäger und Sammler, die in diesem Teil der Welt erst vor hundert Jahren zu Ende ging. Das Natur­re­servat ist eher klein und noch ein Geheim­tipp. Nur wenige Touristen kommen, um den grandiosen Blick in die Schlucht zu genießen oder auf dem Baboon-Weg durch den afromon­tanen Wald zu wandern.

Margate

Bei Süda­fri­kanern beliebter Badeort
Die Stadt wur­de 1908 von einem briti­schen Stadt­planer ange­legt und nach dem engli­schen Badeort Margate in der Graf­schaft Kent benannt. Bis heute ist Margate vor allem als Badeort bekannt. Die Strände und Freizeitmög­lichkeiten ziehen vor allem Süda­fri­kaner an, die hier in Feri­en­zeiten, zu Ostern, Weih­nachten und an Feier­tagen preisgünstig Urlaub machen. Rund um Margate befinden sich einige bekannte süda­fri­ka­ni­sche Surfspots.

Von Traf­algar nach Montusi

419 km | 5:00 h
Man durch­quert die Natal Midlands über Pieterma­ritzburg bis nach Winterton. Danach geht es in Rich­tung der nörd­li­chen Drakensberge, wo die Straße immer einsamer wird.

Natal Midlands

Klein-England im Vorland der Drakensberge
Die sanft gewellte Land­schaft zwischen Pieterma­ritzburg und den Drakensbergen würde man eher dem engli­schen oder schot­ti­schen Berg­land zuordnen als dem afri­ka­ni­schen Konti­nent. Tatsäch­lich wurden die Natal Midlands bis heute von engli­schen Sied­lern erschlossen und geprägt. Zwischen Mooi River und Howick weiden Kühe und Pferde auf saftigen Wiesen. Neben wohlha­benden Farmen und kleinen Ortschaften gibt es Boarding Schools, die es mit jedem engli­schen Elite-Internat aufnehmen können. Erschlossen wird die Land­schaft durch den Midlands Meander. Die Feri­en­straße wur­de in den 1980er Jahren von lokalen Künst­lern ins Leben gerufen und verbindet Museen, Gale­rien, Farm­shops und kleine Restau­rants.

Howick Falls

Sagen­umwobene Wasser­fälle
Nahe dem Ort Howick in den Midlands von Natal stürzt der Mngeni River 119 Meter eine senk­rechte Felswand hinab. Für viele Zulu ist kwaNogqaza, wie sie die Howick Falls nennen, ein magi­scher Ort voller Gefahren. Im Becken unter­halb hält sich nämli­ch das Inkany­amba auf, eine Riesen­schlange und entfernte Verwandte vom Loch Ness Monster. Nur der Sangoma darf sich dem Becken nähern. Alle anderen laufen Gefahr gefressen zu werden. Die Touristen scheint das wenig zu beein­dru­cken. Sie verbinden die Besich­tigung der Wasser­fälle mit einem Besuch des angrenzenden Umgeni Valley Nature Reserves, wo es Zebras, Antilopen und Giraffen gibt.

The Capture Site

Wo Mandela verhaftet wur­de
Am 5. August 1962 wur­de Nelson Mandela auf der R103 bei Howick ver­haftet. Er war als Fahrer verkleidet und fuhr von Durban nach Johan­nesburg. 50 Jahre später wur­de an der Stelle ein Denkmal errichtet. Es besteht aus 50 Stahl­säulen zwischen sechs und neun Metern Höhe, die aus einem bestimmten Blickwinkel das Portrait Mandelas ergeben.
Ein – zur Zeit noch – kleines Museum informiert über den Werdegang Mandelas und seiner Weggefährten.
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Drakensberge

Wunderwelt und Wanderparadies

Die Drakensberge von Natal bilden den drama­tischsten Abschnitt der Abbruchkante vom süda­fri­ka­ni­schen Hoch­land zum Tief­land.

Saftige Wiesen, schroffe Felswände und bizarre Gipfel schaffen ein maje­s­tä­ti­sches Hoch­ge­birgspan­orama, das völlig verschieden ist von dem der durch Flus­stäler und Gebirgsketten geprägten Alpen. Fast überall hat man einen grandiosen Weit­blick in das afri­ka­ni­sche Tief­land. Die Drakensberge waren über Jahrhunderte Rückzugs- und Fluch­torte der San. In Höhlen und an Fels­über­hängen haben sie tausende von Zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Die UNESCO hat die Drakensberge daher als Welt­natur- und als Welt­kultur­erbe einge­stuft. Der uKhahl­amba-Drakensberg  Park ist von einem Netz herr­li­cher Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit durch­zogen. Die längsten gehen über mehrere Tage. Über­nachtet wird teilweise in Höhlen, die schon von den San bewohnt waren.

Zu Gast in einer Lodge am Royal Natal National Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Fuße der nörd­li­chen Drakensberge am Royal Natal National Park und hat einen spekta­kulären Blick auf das Amphi­theater, eine fünf Kilometer lange Abbruchkante.

Die großzügigen, eleganten Suiten sind mit offenem Kamin ausge­stattet. Die exzel­lente Küche bietet sorgfältig zuberei­tete lokale Gerichte. Ein großer Pool, zahl­lose Wander­wege, Reit- und Angelmög­lichkeiten sowie ein Golf­platz ermög­li­chen einen abwechs­lungs­rei­chen und ausgefüllten Aufent­halt. Unbedingt empfehlens­wert ist ein Ausflug in den Royal Natal National Park und eine Wande­rung in die Tugela Schlucht (14 km, ca. 4 – 6 Stunden).

Free State

Süda­frikas Burenre­publik
Als 1800 in Kapstadt der Union Jack, die Fahne der briti­schen Krone, gehisst wur­de, begannen die dort ansäs­sigen Buren nieder­ländisch-deutsch-franzö­si­scher Abkunft um ihre kulturelle Iden­tität zu fürchten. Im legendären „Großen Trek“ zogen viele von ihnen mit ihren Ochsenwagen ins Landes­in­nere, fort vom „sündigen Ägypten“ auf der Suche nach dem „gelobten Land“. Fernab der verhassten Engländer grün­deten die Afri­kaaner, wie sich die Buren fortan nannten, mehrere Burenre­publiken. eine davon war der Oranje Vrystaat. Von Anfang an jedoch war der Frei­staat eingezwängt zwischen den Briten und den Sothos, mit denen es zu mehreren Kriegen kam. Nach den Buren­kriegen wur­de der Frei­staat 1902 britisch annek­tiert und schließ­lich Teil des süda­fri­ka­ni­schen Region. Bis heute ist der Frei­staat das länd­lich-sitt­liche „Plat­te­land“ im Zentrum Süda­frikas. Kulturell wird es noch von den Nach­fahren der Buren domi­niert, obwohl die schwarze Bevöl­ke­rung fast 90 Prozent ausmacht. Von der alten Buren­herr­lichkeit zeugen die präch­tigen Kirchen in allen Provinz­städt­chen, in denen bis heute kaum Englisch gespro­chen wird.

Eastern Free State

Magi­sche Land­schaft zwischen Ladybrand und Clarens
Während der Free State im wesent­li­chen eine schier endlose und landschaft­lich eher reiz­lose Hoch­e­bene ist, auf der großflächig Rinderzucht und Mais­anbau betrieben wird, bildet der Osten einen der landschaft­li­chen Höhepunkte Südafrikas. Er ist durch grandiose Gebirgsketten und Sand­stein­forma­tionen gekennzeichnet, die in der Abend­sonne glutrot aufleuchten und in das Hoch­ge­birge von Lesotho übergehen. Besonders bekannt, jedoch keines­wegs einzig­artig, ist das Golden Gate, ein rotgoldenes Fels­massiv zwischen Clarens und Phut­hadithjaba.

Lesotho

Mittel­alter­liche Lebens­formen auf dem „Dach Süda­frikas“
Der selb­stän­dige Zwerg­staat inmitten der Republik Süda­frika begeis­tert mit seiner Bergwildnis, die bis 3.500 Meter hoch aufragt. Auf dem schwer zugäng­li­chen „Dach Süda­frikas“ haben sich mittel­alter­liche Lebens­formen erhalten. Das König­reich, das 1966 seine Unabhängigkeit erhielt, war über Jahr­tausende vom Volk der San bewohnt, wovon viele Höhlen- und Felsma­le­reien Zeugnis ablegen. Unter dem Druck der vordrän­genden Zulus haben dann Nguni Völker die San verdrängt. Für die Durch­que­rung des Berg­lands im Osten und Süden ist ein Gelände­wagen unumgäng­lich. Besonders im Sommer (Oktober bis März) können manche Pisten zeitweilig unpas­sierbar werden. Wer sich aber dem (kalkulierbaren) Abenteuer einer Lesotho Reise aussetzt, wird seine Bergwildnis in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten.

Lookout Rock Loop

Wande­rung zu einem Aussichtsfelsen
Die einfache Rundwande­rung geht nicht hoch hinaus. Sie bleibt im Tal, führt aber auf gutem Weg durch das Gras­land zu einem Felsen mit schöner Aussicht. Unter­wegs kommt man an einem gurgelnden Bächlein vorbei. Das Geräusch fließenden Wassers ist im ganzen südli­chen Afrika eine Selten­heit und klang in den Ohren der San, die über Jahr­tausende die Urein­wohner waren, wie Musik. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, Zeit: 3:30 Stunden, auf und ab: 3701 Meter)

The Crack

Über eine Strick­leiter zum Aussichts­punkt
Die ebenso anspruchsvolle wie atemrau­bende Wander­route folgt zunächst dem einfa­chen Lookout Pfad, führt aber dann weiter nach Westen und tiefer in den Berg hinein. Unter­wegs muss eine Stei­gleiter erklommen werden, was aber einfach ist. Der Abstieg dagegen geht in einem Felsenkamin senk­recht über mehrere Ketten­leitern, Holzleitern oder nur an Ketten hinunter. Tritt­si­cher­heit und und Schwindelfreiheit sind Voraus­setzung. (Hin und zurück: 5 Stunden, 9,9 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Police Helmet

Schöne Aussicht vom „Polizeihelm“
Die Wande­rung führt vom Then­dele Camp auf einen Aussichtsberg, der tatsäch­lich einem alter­tüm­li­chen Polizeihelm ähnelt. Zum Schluss ist der Weg etwas ausge­setzt.

Von Montusi nach Johannesburg

Mietwagenabgabe

Von Montusi nach Johan­nesburg

345 km | 4:00 h
Die Strecke führt zurück zur N3 und von dort durch den Free State nach Johan­nesburg.

Sterkfontein Dam Nature Reserve

Natur­schutzgebiet am Stau­damm mit Geier-Restau­rant
Das ausge­dehnte Natur­schutzgebiet ist um einen Stau­damm herum ange­legt und bietet von allem etwas: zerklüf­tete Berge, weites Gras­land und Wasser. Neben ausge­dehnten Spaziergängen und Wande­rungen kann man Boot fahren und angeln. Besondere Attrak­tion ist das „Vulture Restau­rant“, ein Platz, an dem regelmäßig Geier gefüt­tert werden.

Van Reenen's Pass

Kurvenreiche Straße zwischen Midlands und Hoch­e­bene
Der Pass zwischen Harris­mith im Hoch­land des Free States und Ladis­mith in den Midlands von KwaZulu Natal zeichnet sich durch maje­s­tä­ti­sche Schön­heit aus. Er ist weit und breit der einzige Übergang über die Drakensberge. Heute führt die N3 von Durban nach Johan­nesburg über den Pass. Wegen der vielen Serpen­tinen und dem relativ dichten Verkehr ist der Van Reenen Pass der unfall­träch­tigste unter den süda­fri­ka­ni­schen Pässen. In Van Reenen, dem Ort am oberen Ende des Passes, steht die kleinste katholi­sche Kirche der Welt. Sie hat nur für acht Personen Platz.

Vaal

Histo­risch wich­tiger Grenzfluss
Der Fluss erhielt seinen Namen von den Buren in Ange­denken an die Waal, den wasser­reichsten Rheinarm des Deltas in der fernen Heimat Nieder­lande. Er entspringt im Nord­osten Süda­frikas nahe bei Swasi­land und mündet bei Douglas in den Orange River. Dazwi­schen durch­fließt er fruchtbares Land und markiert die Grenze zwischen dem Orange Free State und dem ehema­ligen Transvaal, das heute Mpumalanga heißt.

Mietwagenabgabe

Station: Johan­nesburg, Airport

15 Tage
ab 2.489,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • AVIS-Permit für eSwatini (Swasiland)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

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