Wanderparadies Hottentots Mountains

Rundreise durch das Western Cape

Entdeckungen zwischen Cape Agulhas und der West Coast

Die Rundreise erkundet das unfassbar vielfältige Hinterland von Kapstadt. Mit dem Auto geht es von Station zu Station. Die erhabenen Cedarberge lernt man am besten zu Fuß kennen, am Cape Agulhas kann man schwimmen und entlang der Route kann man auch Pinguine besuchen. Wer in der zweiten Hälfte des Jahres reist, hat zudem gute Chancen, in der Bucht von Hermanus Wale zu sehen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Cape Town, Airport nach Paternoster

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota RAV 2x4 o.ä. Automatik (SDAR)
Tarif: premium cover
Station: Cape Town, Airport

Von Cape Town nach Pater­noster

162 km | 2:30 h

Auf der wenig befah­renen Strecke nach Norden liegt der ehema­lige Fischerort Yzerfontein mit seinen kilome­ter­langen Sand­stränden.

Vom Hafen fahren manchmal Fischerboote nach Dassen Island 10 Kilometer südwest­lich des Hafens. Auf der Insel leben neben ein paar Rangern tausende seltener Wasservögel.
Alter­nativ können Sie über Malmesbury und das kleine Künst­lerdorf Darling fahren.

Fynbos

Einzig­ar­tiges Pflanzenreich am Kap
Das gibt es welt­weit nicht noch einmal: Die Flora am Western Cape ist einzig­artig. Selbst Wiki­pedia gerät ins Schwärmen. Auf einem relativ kleinen Gebiet von 50.000 Quad­ratki­lome­tern kommen mehr als 8.500 Farne und Blütenpflanzen vor. Zwei Drittel dieser Arten sind in der Region endemisch, was bedeutet, dass sie nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Der Vergleich mit Nieder­sachsen ist vielleicht nicht ganz fair, aber das Bundes­land ist etwa genauso groß, beherbergt jedoch nur 1700 Arten, von denen keine einzige endemisch ist. Die bekann­testen Gewächse unter den „feinen Büschen“ sind die Protea und der Roibos. Durch Anbau von Obst und die Ausdeh­nung der Sied­lungs­gebiete ist das Fynbos Biom, das zum Welt­natur­erbe zählt, gefährdet. Zu seinem Schutz sind insge­samt acht Natur­re­servate einge­richtet worden, darunter der Tafelberg, der Westcoast National Park oder das Bavaans-Kloof.

!Khwa ttu

Ein Blick in die Geschichte der Menschheit
Das Museum widmet sich der Kultur der San und blickt somit bis zu 100.000 Jahre zurück in die Geschichte der Menschheit. Die Dauer­aus­stel­lung verteilt sich auf drei verschiedene Gebäude. Chro­no­logisch führen die Expo­nate von den Wurzeln der San über die Kolo­ni­alzeit bis in die Gegenwart.
Zusätz­lich zu einem selbst­stän­digen Rundgang können auch geführte Touren gebucht werden. Jede Tour beschäf­tigt sich mit einem spezi­ellen Thema und beleuchtet jeweils eine besondere Fähigkeit, die das Leben in der afri­ka­ni­schen Natur erfordert. So etwa das Fähr­ten­lesen oder das Wissen um die heil­same Wirkung verschiedener Pflanzen.
A

West Coast National Park

Paradies für Zugvögel und Wanderer

Kormo­rane, Austern­fi­scher und ungezählte andere Vögel teilen sich das Sumpf­land. Im Sommer, wenn die Zugvögel der Nordhalbkugel kommen, werden etwa 750.000 Vögel gezählt.

Sie werden vom großen Fisch­reichtum angezogen, für den der vom Südpol kommende Benguela Strom sorgt. Der 27.500 Hektar große Park reicht von der Lange­baan Lagune bis zur Sald­anha Bay. Hier befinden sind 30 % der süda­fri­ka­ni­schen Salzmar­schen. Den Park erkundet man am besten mit dem Motorboot oder zu Fuß. Der Postberg Trail ist wohl der reizvollste. Er ist rund 28 Kilometer lang und führt durch eine nahezu unbe­rührte Dünenwelt.

In einem Gästehaus in Paternoster

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In der kleinen Bucht von Bekbaai in Pater­noster an der Westküste Süda­frikas liegt das Gäste­haus direkt am Strand.

Seinem schwe­di­schen Besitzer Jonas Sand­ström ist es ein Anliegen, Reisen als Möglichkeit zu sehen, mit Einheimi­schen in Kontakt zu kommen und neue Mentali­täten und fremde Tradi­tionen kennenzulernen. Auch beim Umbau des ehema­ligen Einfa­mili­en­hauses bezog er Arbeits­kräfte aus der Gemeinde mit ein. Ein weiterer wich­tiger Aspekt für ihn ist Nach­hal­tigkeit: Solar­en­ergie, Grau­was­ser­sys­teme, Regen­wass­er­sammeltanks, wasser­spa­rende Duschen sowie Recycling machen das Gäste­haus umwelt­freund­lich und nahezu autark. Die Zimmer sind stil­voll in hellen Farben einge­richtet und erhalten durch individu­elle Accessoires eine einzig­ar­tige Note. Morgens wird im Früh­s­tücksraum mit Meer­blick in der ersten Etage das Früh­stück serviert. Gute Restau­rants befinden sich im Ort.

Western Cape

Vielfäl­tige Provinz zwischen den Ozeanen
Die Wes-Kaap, wie die Provinz auf Afri­kaans heißt, liegt im Südwesten Süda­frikas und ist mit 130.000 Quad­ratki­lome­tern knapp doppelt so groß wie Bayern. Die Provinz erstreckt sich vom Kap der Guten Hoff­nung aus ungefähr 400 Kilometer am Atlantik nach Norden und ungefähr 500 Kilometer am Indi­schen Ozean nach Osten. Von den sechs Millionen Einwoh­nern leben die allermeisten im Großraum Kapstadt. Teile des Nordens und des Nord­os­tens sind prak­tisch unbe­wohnt. Landschaft­lich und klima­tisch ist das Westkap sehr vielfältig. Der größte Teil der Provinz zeichnet sich durch medi­ter­ranes Klima mit kühlen, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern aus. Fünf Natio­nalparks gibt es am Western Cape und mehr als 60 Natur­schutzgebiete.

Cape Columbine Nature Reserve

Natur­schutzgebiet bei Pater­noster
Das Cape Columbine Nature Reserve liegt an der Westküste in der Nähe des Fischerdorfes Pater­noster. Es erstreckt sich mit einer Fläche von rund 260 Hektar entlang des felsigen Küsten­ab­schnitts und wur­de 1973 zum Natur­schutzgebiet erklärt. Das Cape verdankt seinen Namen dem briti­schen Holz­schiff „Columbine“, das 1829 vor der Küste Schiffbruch erlitt – es blieb allerdings nicht das einzige. 1936 wur­de der Columbine Leucht­turm auf dem Castle Rock errichtet, der als erster Leucht­turm mit allen drei Sicher­heits­einrich­tungen für die Schifffahrt ausge­stattet war, d. h. mit einem Licht, einem Nebel­si­gnal und einem Funkfeuer. Er ist in der Regel der erste süda­fri­ka­ni­sche Leucht­turm, der von Schiffen, die aus Europa kommen, gesehen wird.

St. Helena Bay

Von Vasco da Gama entdeckt
St. Helena Bay ein kleines Küste­nört­chen in der gleich­na­migen Bucht an der Westküste von Kapstadt. Im Jahr 1497 entdeckte der portugie­si­sche Seefahrer Vasco da Gama die Bucht auf seinem Weg von Europa nach Indien und benannte sie nach der Heiligen Helena. Die Portugiesen, die den Ort nutzten, um Repa­raturen vorzu­nehmen, nach Wasser zu suchen und ihre Posi­tion zu über­prüfen, hatten hier auch ihre erste Begeg­nung mit den Khoikhoi, die in einem Kampf endete, bei dem da Gama durch einen Speer am Ober­schenkel verletzt wur­de. Ein kleines Ehrenmal bei St. Helena erin­nert an den Lande­platz. Heute ist der Ort vor allem durch seine Fisch­indu­s­trie bedeu­tend; mehr als der halbe Fischfang von ganz Süda­frika wird in Saint Helena Bay verarbeitet. Der Fisch­reichtum wird durch den kalte Benguela-Strom erzeugt, der nähr­stoff­rei­ches Wasser in die Bucht hinein­drückt. Bekannt ist die Gegend für seine große Menge an Wildblumen, die besonders im süda­fri­ka­ni­schen Frühling blühen. Von August bis November suchen zudem Wale diesen Küsten­ab­schnitt auf und ihre Kälber werden dort geboren. Auch Delfine, Robben und Seevögel können hier beob­achtet werden.

Von Pater­noster nach Elands Bay

85 km | 1:30 h
B

Elands Bay

Felszeichnungen, Hummer und Surfer

Die Bucht gut 200 Kilometer nörd­lich von Kapstadt trägt ihren Namen nach den Eland-Antilopen, die hier früher häufig vorkamen.

Besiedelt war Elands Bay schon vor über 15.000 Jahren, was die Fels­zeich­nungen in den Höhlen des Bobbeja­ansberges belegen. Heute ist das 1.500 Einwohner zähl­ende Städt­chen eher bekannt für die ergiebigen Hummerfang­gebiete und die Strände, die ideal für Surfer sind. Zwischen August und November kann man Wale in der Bucht beob­achten.

Zu Gast in einer Lodge bei Elands Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge an der West Coast liegt wenige Kilometer südlich von Elands Bay inmitten eines privaten Natur­schutzgebietes, in dem u.

a. Bonteboks, Kudus, Impalas, Cape Moun­tain Zebras und Elands wieder heimisch sind. Acht Suiten stehen zur Verfügung, die alle eine Lounge mit Kamin und eine private Terrasse haben, auf der man weite Blicke in die Land­schaft und das Rauschen des Ozeans im Hinter­grund genießen kann. Zudem gibt es ein Manor House mit Küche, Essbe­reich, offenem Kamin und umlau­fender Terrasse. Im Restau­rant der Lodge werden tradi­tionelle Gerichte der süda­fri­ka­ni­schen Küche serviert. Der Pool auf der Sonnen­ter­rasse mit Lapa sorgt für will­kom­mene Abküh­lung an heißen Tagen. Über einen Dünenweg erreicht man den drei Kilometer langen Privat­strand der Lodge, an dem man Vogelschwärme sichten und Wale, Seehunde und Heaviside-Delfine beob­achten kann, die sich oft in der Bucht aufhalten.

Cedarberge

Stein­zeit­liche Gravuren in bewal­deten Schluchten und an roten Felsen
Rund zwei Stunden nörd­lich von Kapstadt liegt eine gewal­tige Gebirgskette mit einer Länge von 100 Kilome­tern und einer Höhe von über 2000 Metern. Tiefe Schluchten zerschneiden das unweg­same Gebirge, deren Talsohle meist bewaldet ist. Von den rötli­chen Kuppen und Gipfeln blickt man über über die menschenleere Wildnis, in der bizarre Fels­forma­tionen Orien­tie­rung geben. Dass bis vor wenigen hundert Jahren die Cedarberge von Jägern und Samm­lern bewohnt war, die in Höhlen und unter Fels­über­hängen lebten, davon zeugen die Fels­zeich­nungen, die man überall findet. 71.000 Hektar der Gebirgs­welt stehen mittlerweile unter Natur­schutz. Durch dieses Gebiet führen viele Wander­wege mit unter­schied­li­chen Schwie­rigkeitsgraden.

Von Elands Bay nach Koue Bokkeveld

185 km | 3:30 h
C

Koue Bokkeveld

Zu Gast in einem Farmhaus in den Cedarbergen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt voll­kommen allein in einem Tal des Bokkeveld. Da es in den südli­chen Cedarbergen nachts kein künst­li­ches Licht gibt, ist der Ster­nenhimmel unver­gess­lich.

Ein ganzjährig Wasser führ­ender Fluss ermög­licht ein reiches Tier- und Vogell­eben. Die Cottages sind ideal für einen Selbst­ver­sorger-Urlaub; wer nicht selbst kochen möchte, kann sich jedoch im Farmhaus mit Früh­stück und Abend­essen versorgen lassen. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Braai Paket (Barbecue) zu bestellen und den Grill auf der eigenen Terrasse zu nutzen. Nette Wander­wege und Moun­tai­nbike­stre­cken gibt es in unmit­telbarer Umge­bung, auch Kanu­fahren und Ausritte sind möglich.

Nort­hern Cape

Menschenleere, endlose Weite
Die Provinz Nordkap, auf Afri­kaans: Noord-Kap, ist mit 370.000 Quad­ratki­lome­tern größer als Deutsch­land, hat aber mit 1,1 Millionen Einwohner weniger Einwohner als Köln. Zwischen dem Atlantik im Westen und dem Vaal River gibt es nur zwei Städte mit mehr als 50.000 Einwoh­nern: die Diaman­ten­stadt Kimberley und Upington am Ufer des Orange Rivers. Dafür gibt es sechs Natio­nalparks, darunter den Kgalagadi-Transfron­tier Park, einen der größten Natio­nalparks der Erde. Wegen des heißen und trockenen Klimas herr­schen Trockensavannen und Halbwüsten vor. Im Norden geht die Provinz in die Kala­hari über. Lebens­ader des Nort­hern Capes ist der Orange River, der über Tausende Kilometer als Fremdfluss durch die Halbwüste fließt.

Stad­saal Rock Art

Felsma­le­reien
In der Cederberg Wilder­ness Area gibt es faszi­nierende Fels­forma­tionen, Höhlen und Felsma­le­reien der San, die vor mindes­tens 1.000 Jahren angefer­tigt wurden und zu den berühm­testen und am besten erhal­tenen gehören.
Der Zugang ist nur mit Permit und einem Code für das Tor möglich, die man im ca. 30 Kilometer nörd­lich gelegenen Algeria-Camp erhält. Nachdem man auf das Gelände gelangt ist, folgt man dann der Beschilde­rung zu den Bush­mann Pain­tings. Die meisten Zeich­nungen befinden sich an der Unter­seite eines ca. drei Meter hohen Über­hangs – Jäger mit Bogen, Elen­an­tilopen, Fabel­wesen und Elefanten sind abge­bildet. Achtung: Zu den Zeich­nungen muss man ein paar Meter hoch über Felsen steigen, festes Schuh­werk ist unbedingt erforder­lich!

The Baths

Heiße Quellen auf einer Farm
1840 entdeckte William Mann bei Citrusdal eine Thermalquelle. Er notierte in sein Tage­buch: “The water looked so tempting that none of us could resist, so our horses were turned to graze, our packs were opened, and we had each of us a glorious dip and a clean shirt.” Über 100.000 Liter kris­tallklares, 43 Grad heißes Wasser sprudelt stünd­lich aus der Quelle. Heute gehört The Bath zu einer Farm. Die Besitzer haben mehrere Becken ange­legt, darunter kalte und warme. Außerdem gibt es einen Spiel­platz mit Tram­polin und ein Restau­rant mit kleinem Shop. Wer unter­wegs dort Rast machen möchte, muss sich zuvor anmelden.

Von Koue Bokkeveld nach Swel­lendam

260 km | 4:00 h

Over­berg

Kapgeier und Prote­enfelder „überm Berg“
Over­berg ist ein Distrikt im Western Cape und bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil es von Kapstadt aus gesehen hinter dem Gebirgszug von Hotten­tots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst ange­baut. Die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion ist der Fynbos, die Biosphäre mit der welt­weit höchsten Arten­viel­falt. Zu ihrem Schutz sind einige Natur­parks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Glattwale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

Tulbagh

Kaphol­ländi­sches Ensemble denkmalge­schützter Häuser
Der Ort liegt im klima­tisch begüns­tigten Breede River Tal, wo er von bis zu 2.200 Meter hohen Bergen umgeben und geschützt wird. Bereits im 17. Jahr­hun­dert siedelten sich Buren und später auch Engländer an. 1969 gab es ein Erdbeben, das den Ort stark beschä­d­igte. Ein aus Histo­rikern und Architekten gebil­detes Team entwarf ein Wieder­aufbau­programm, so dass ein geschlos­senes Ensemble von Häusern im kaphol­ländi­schen Stil entstand. Alle 32 Häuser der Church Street wurden unter Denkmal­schutz gestellt und bilden heute ein Frei­lichtmuseum mit Gebäuden des 18. und 19. Jahrhunderts.

Ceres

Südfrüchte zwischen Wine­lands und Halbwüste
Das Gebiet nörd­lich von Paarl liegt in der Übergangszone zwischen den Wine­lands und dem trockenen Norden. Es wur­de Mitte des 19. Jahrhunderts perma­nent von Buren besiedelt, die zuvor nomadisch unter­wegs waren. 1849 wur­de am Dwars River der Ort Ceres gegründet. Der Name stammt aus der grie­chi­schen Mytho­logie. Ceres war die Schwester Jupiters und die Schutzgöttin des Ackerbaus. Bis heute ist die Gegend das größte Anbau­gebiet für Obst und Südfrüchte in Süda­frika. Am 29. September 1969 wur­de Ceres 15 Sekunden lang vom folgenschwersten Erdbeben in der Geschichte Süda­frikas erschüt­tert und schwer beschä­digt. Stein­häuser zerbarsten, Lehmhäuser kollabierten, die Straßen bekamen Risse und Grab­steine fielen um.
D

Swellendam

Kapholländische Bilderbuchkleinstadt

Nach Kapstadt und Stel­lenbosch ist Swel­lendam die dritt­äl­teste Stadt Süda­frikas. In dem einzig­ar­tigen Ensemble kaphol­ländi­scher Architektur, die besonders im empfehlens­werten Drostdy Frei­lichtmuseum hervor­ra­gend erhalten ist, fühlt man sich leicht in das 18.

Jahr­hun­dert zurückver­setzt, als die Bürger­schaft sich als Vorposten euro­päi­scher Zivili­sa­tion in der afri­ka­ni­schen Wildnis empfand. Die fried­liche Klein­stadt lebt auch heute noch vorwiegend von der Land­wirt­schaft.

Zu Gast in einem Country House

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einer vornehmen Straße im histo­ri­schen Ort Swel­lendam liegt das Vier-Sterne-Gäste­haus. Mobiliar, Bilder, die schweren Holz­türen und Decken­balken geben dem Anwesen im provenzali­schen Stil eine freund­liche Atmo­sphäre.

Ein großzügiger Garten, in dem sich die Cottages für die Gäste und ein Swimmingpool befinden, bietet viele Rückzugsmög­lichkeiten. Das Früh­stück wird auf der Veranda serviert und aus frischen Zutaten aus der Region zubereitet. Verschiedene gute Restau­rants sind zu Fuß erreichbar.

De Hoop Nature Reserve

Arten­viel­falt am südlichsten Punkt Afrikas
Das südlichste Natur­re­servat Afrikas liegt am Indi­schen Ozean und umfasst ca. 34.000 Hektar Land und das angrenzende Meer. Es wur­de zum Schutz der Fynbos­landschaft am Kap der Guten Hoff­nung einge­richtet – eine der ungewöhn­lichsten Vege­ta­ti­ons­zonen der Erde. Die soge­nannte Kapmac­chia ist das kleinste von insge­samt sechs Florengebieten der Welt, hat aber die größte Arten­viel­falt. Über 600 verschiedene Erika­arten, 400 verschiedene Silberbäume und 85 Proteaarten sind regi­s­triert. Die Fynbos-Pflanzen sind hervor­ra­gend an die unwirt­li­chen Bedingungen – karge Böden, Winter­regen, Trocken­heit im Sommer und regelmäßige Brände – ange­passt. Im Reservat leben 86 verschiedene Säuge­tier­arten, unter anderem der vom Aussterben bedrohte Bontebok, das Bergzebra und der Leopard. Vor der Küste kommen Delfine vor, und zwischen Mai und Dezember nutzen Wale die geschützten Buchten, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Im Gegen­satz zu fast allen anderen Natur­re­servaten im südli­chen Afrika kann man in De Hoop Nature Reserve auf eigene Faust wandern, was an der Abwe­sen­heit gefähr­li­cher Raubtiere liegt. Mehrere bezeichnete Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch dieses faszi­nierende und einzig­ar­tige Biotop.

Drostdy Museum

Schnee­weiße Landvogtei von 1747
Das schnee­weiße Gebäude wur­de 1747 für den ersten Landvogt als Wohn­haus, Magi­s­t­ratsresidenz und Gerichts­sitz gebaut. Es wur­de im Laufe der Jahrhunderte mehr­fach umge­baut und vergrößert und 1939 schließ­lich zu einem Museum umge­baut. Die Geschichte der Stadt ist mit histo­ri­schen Fotos doku­men­tiert. Daneben gibt es Möbel, Karten und Gemälde. Besonders eindrucksvoll ist die Küche mit ihren Nebenräumen und alten Geräten. Im Garten werden Gemüse und Gewürze wie vor Jahrhunderten ange­baut.

Marloth Nature Reserve

Proteen und afromon­taner Wald
Das 15.000 Hektar große Natur­re­servat bei Swel­lendam besteht aus Fynbos-Vege­ta­tion mit Proteen und über 25 Arten von Erika sowie afromon­tanem Wald, in dem Gelb­holzbäume, Stinkwood, wilde Olive und andere einheimi­sche Bäume vorkommen. Mehrere Wander­wege von fünf bis 80 Kilome­tern Länge beginnen am Besu­cher­zentrum, wo es Karten und Informa­tionen gibt.

Von Swel­lendam nach L´Agulhas

109 km | 2:00 h
E

Cape Agulhas

Südlichster Punkt Afrikas

Cape Agulhas ist mit 34°50' südli­cher Breite der südlichste Punkt Afrikas. Hier – und nicht am Kap der Guten Hoff­nung – treffen Indi­scher und Atlan­ti­scher Ozean aufein­ander.

Aufgrund der vielen Meer­es­strö­mungen gehören die Gewässer zu den fisch­reichsten der Erde. Das Kap wird vom zweit­äl­testen Leucht­turm Süda­frikas bewacht. Einige Kilometer nord­öst­lich liegt das roman­ti­sche Fischerdorf Hotag­terklip, ein beliebtes Motiv süda­fri­ka­ni­scher Maler.

Zu Gast in einem Country Hotel am Kap Agulhas

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Country Hotel liegt auf einem Hügel mit toller Aussicht auf die zwei Ozeane, die sich quasi vor der Haustür treffen. Veranden, Balkone und boden­tiefe Fenster lassen viel Licht ins Haus und sorgen dafür, dass man von allen Zimmern Anteil an den schönen Blicken hat. Das Gebäude ist aus hellem Kalk­stein gebaut, der aus der Gegend stammt und wunderbar zu den Felsen der Umge­bung passt. Die Atmo­sphäre im Restau­rant, in der Bar und der Lounge ist roman­tisch heimelig. Dinner ist zu empfehlen, muss aber, wenn nur Früh­stück gebucht ist, im Voraus ange­meldet werden.



Agulhas-Natio­nal­park

Enorme Pflanzen­viel­falt an Afrikas südlichstem Punkt
Der Park liegt am Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas. Er reicht von Gansbaai im Westen bis nach Stuisbaai im Osten. Zwar wirkt die flache Land­schaft auf den ersten Blick etwas öder, aber die Pflanzen­viel­falt ist enorm. Mehr als 2.000 Arten kommen vor, davon 100 nirgendwo anders auf der Welt. Ein Weg führt hinter der Küste entlang; manchmal kann man dort Wale vor der Küste sehen.

Von L´Agulhas nach Hermanus

130 km | 2:00 h
F

Bucht von Hermanus

Wale in nächster Nähe

Zwischen Kleinmond im Nordwesten und Gansbaai im Süden liegt die Bucht von Hermanus. Auf einem schmalen Streifen zwischen den Bergen im Hinter­land und dem Meer reihen sich mehrere Orte anein­ander, die zusammen Hermanus bilden.

In den Monaten von Juli bis Dezember spielt sich dort ein Naturwunder ab, das welt­weit seines­glei­chen sucht: In dieser Zeit kommen die Südkaper, eine Glattwalart, um ihre Jungen zu gebären. Die Meer­es­säuger kommen zwischen dem 30. und 50. Grad südli­cher Breite vor, werden bis zu 18 Meter lang und 80 Tonnen schwer. Auf dem Höhe­punkt der Saison, im Oktober, werden regelmäßig etwa 150 Wale in der Bucht gezählt. Vom Strand aus kann man dann die Mütter mit ihren 1000 Kilogramm schweren Kälbern spielen und springen sehen.

Zu Gast in einer Lodge in Hermanus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das strohge­deckte Anwesen liegt in der Nähe des Hafens und somit in Sicht- und Riech­weite des Ozeans. Hier beginnt auch der Wanderweg, der durch die Klippen führt.

In der Saison ist dies ein einma­liger Ort, um Wale und Delfine aus der Nähe zu sehen. Früh­stück wird im gepflegten Garten am Pool serviert. Gute Restau­rants und ausgezeichnete Golf­plätze befinden sich in der Nähe.

Kogelberg

Streng geschütztes Fynbos-Reservat
Das älteste Biosphären­re­servat Süda­frikas gilt vielen als das schönste im Western Cape. Es umfasst das gesamte Küstengebiet von Gordon's Bay bis zum Bot River Vlei und inländisch bis nach Grabouw und zum Groen­land Moun­tain. Nirgendwo ist die außergewöhn­lich vielfäl­tige Kapf­lora besser erhalten als hier. 18 000 Hektar gehören zum besonders geschützten Kern des Kogelberg Reservats. Täglich wird nur eine begrenzte Zahl von Besu­chern zuge­lassen. Mehrere Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch das Gelände.

Hemel en Aarde Valley Wine Route

Erstklas­sige Weine zwischen Himmel und Erde
Zwischen Hermanus und Caledon windet sich die R320 durch ein schönes Tal, in dem mehrere Wein­güter und -kelle­reien liegen. Das Mikro­klima mit ist ideal für Weinbau. Auf heiße Tage folgen in der Nacht kühle Brisen vom Meer. Mehr­fach ausgezeichnet wur­de unter anderem das Gut Spookfontein, wo neben Pinot Noir auch Olivenöl produ­ziert wird. Die meisten Güter bieten Wine Tasting an.

Cliff Path

Wale beob­achten auf einem Wanderweg durch die Klippen
Der Wanderweg ist vor allem von Juli bis Oktober inter­essant, wenn die Wale in die Bucht von Hermanus kommen. Eigens für die Walbe­ob­ach­tung wur­de der Weg durch die Klippen einge­richtet. Es gibt Sitzbänke auf expo­nierten Felsen, Bade­buchten und Muschelbänke.

Fernkloof Nature Reserve

Proteen und Aussicht über die Walker Bay
Das 1.600 Hektar große Natur­re­servat schützt die grünen Berge im Hinter­land von Hermanus, wo eine große Viel­falt von Proteen und Fynbos-Gewächsen zu Hause ist. Vom Besu­cher­zentrum aus führen mehrere Wander­wege durch die Wunderwelt. Immer wieder kommt man zu Stellen mit großar­tiger Aussicht über die Walker Bay, während im Himmel die Königs­adler kreisen.

Harold Porter Garden

Faszi­nierende Welt des Fynbos
Ein Weg für Bota­nik­liebhaber: Über 1.600 verschiedene Pflanzen wachsen im Park, der zum Kogelberg Reserve gehört. Allein hundert Erika-Arten sind dort heimisch, daneben Proteen, Schwert­li­lien und Watsonia. Die UNESCO erklärte den Park zum Bios­phere Reserve. Anschließend kann man eine Rast im Red Disa Restau­rant oder im Besu­cher­zentrum Souve­nirs kaufen (hin und zurück: 2:30 Stunden, 7,9 Kilometer, auf und ab: 340 Meter).

Von Hermanus nach Kapstadt

141 km | 2:30 h
Nicht umsonst werden hier zahl­lose Werbespots für welt­weit namhafte Auto­marken gedreht. Die Küsten­straße schlängelt sich durch verträumte, kleine Ortschaften bis zu den ersten Vororten von Kapstadt. Von hier aus gibt der Tafelberg die Rich­tung an.

Stony Point Penguin Colony

Auf einem Holz­steg durch eine Pinguin­ko­lonie
Das Natur­re­servat schützt eine Brutko­lonie von Brillenpinguinen, die als gefähr­dete Tierart einge­stuft sind. Die Tiere bauen ihre Brut­höhlen zwischen Sträu­c­hern, Felsen und Mulden. Von einem erhöhten Holz­steg aus kann man die Pinguine beob­achten, wie sie sich im Wasser, auf den Felsen und an Land bewegen, ohne sie allzu sehr zu stören. Weiterhin nisten auch verschiedene Kormor­an­arten auf Stony Point. Das Reservat ist güns­tiger und weniger über­laufen als das Pinguin­re­servat auf der Kaphalb­insel.

Sir Lowry's Pass

Pass­höhe mit Blick auf die False Bay
Die N2 steigt hinter Gordon's Bay steil an und führt zum 403 Meter hohen Sir Lowry's Pass. Der Pass über die Hotten­tots Holland Berge wur­de 1838 eröffnet und hatte große Bedeu­tung für die Besied­lung der Over­berg Region. Von der Pass­höhe hat man einen wundervollen Blick auf die False Bay. Dort ist auch der Einstieg für den Boland Hiking Trail.

Panora­ma­straße bei Somerset West

Steil­küste mit Pinguin­ko­lonie
Die Küsten­straße zwischen Somerset West und Kleinmond gehört zu den schönsten der Welt. Hinter der Steil­küste beginnt das Kogelberg Bios­phere Reservat, das auch als Herz des Fynbos-König­rei­ches gilt. 1600 Pflanzen­arten findet man hier vor, von welchen 150 endemisch sind. Stony Point in Betty's Bay beheimatet eine Kolonie von Jackass-Pinguinen, eine von zwei auf dem Haupt­land von Süda­frika lebenden und brütenden Kolo­nien.
G

Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen

Allein die Stadt am Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas.

Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

Zu Gast im Haus des ehemaligen Bürgermeisters von Kapstadt

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das heutige Gäste­haus besteht aus zwei Doppelhäusern in Tamboer­skloof, die 1895 fertig gestellt wurden. Architekt war John Parker, der von 1913 bis 1915 Bürgermeister von Kapstadt war und die Häuser selbst bewohnt hat.

Parker, der auch die Synagoge gebaut hat, war der erste Architekt, der Sand­stein vom Tafelberg verwen­dete, sodass das Haus auch die Stadt­ge­schichte wider­spiegelt. Nach seiner Renovie­rung ist das denkmalge­schützte Gebäude schöner denn je. Dazu hat die künst­le­ri­sche Ader der Desi­g­nerin beige­tragen. Das Früh­stück ist frisch und reichhaltig. Trotz seiner zentralen Lage zwischen Tafelberg, Lions Head und Waterfront ist das Haus ruhig und sicher.

Ausflug (OPTIONAL)

Kochtour (halbtägig, englisch)

Die kuli­na­ri­sche Tour führt durch Bo-Kaap, das Kap malaii­sche Viertel in Kapstadt. Bereits im 17. Jahr­hun­dert impor­tierten die Buren Sklaven aus Malaysia, deren Nach­fahren über die Jahrhunderte hinweg eine eigene Kultur entwi­ckelt haben.

Der Ausflug beginnt bei einem Lebens­mit­telhändler in Bo-Kaap und geht dann weiter zu den Gewürzhänd­lern. Nach einem kurzen Spaziergang besu­chen Sie Zainies Haus. Dort entde­cken Sie (in einer kleinen Gruppe von max. 8 Personen) die Geheim­nisse der Kap malaii­schen Küche, von Masala über Dhaltjies (Chili Bites), Samoosas, bis zu den Rootis dem Cape Malay Curry, das es dann zum Mittag gibt. Erfri­schungen und Verkos­tungen werden vor dem Mittag­essen serviert, danach erhalten Sie ein Rezept­heft zusammen mit einer Tüte Masala-Mix von Zainie für Ihre erste Curry-Mahlzeit. Die Tour endet nach circa 3,5 Stunden.

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt
Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen
Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

Kap-Halb­insel

Natio­nal­park zwischen Kapstadt und Kap der Guten Hoff­nung
Die 35 Kilometer lange Halb­insel zwischen Kapstadt und dem Kap der Guten Hoff­nung besteht aus vorwiegend mit Fynbos bewach­senen Höhen­zügen und stei­nigen Flächen. Ein Groß­teil hiervon gehört zum Table-Moun­tain-Natio­nal­park, der mehrere einzelne Gebiete umfasst.
Im Norden liegen der Tafelberg und der Bota­ni­sche Garten Kirs­tenbosch. Auf der West­seite befinden sich Camps Bay und die in Hout Bay begin­nende Küsten­straße des Chapman’s Peak Drive entlang des Höhen­zuges der Zwölf Apostel. An der Südspitze ist der Table-Moun­tain-Natio­nal­park, in dem unter anderem wilde Paviane und Strauße leben. Im Osten liegt Boulder’s Beach mit einer Kolonie von Brillenpinguinen und den Ortschaften Simon’s Town und Fish Hoek.

Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald
Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten
Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme
Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Cape Town, Airport

16 Tage
ab 1.749,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Empfohlene Reisezeit: ganzjährig

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