Fair und Fantastisch: Unterwegs in nachhaltigen Lodges - Südafrika
Fair und fantastisch: Grootbos Nature Reserve

Fair und Fantastisch

Unterwegs in nachhaltigen Lodges

Die folgende Reise basiert ausschließlich auf Unterkünften mit einem ökologischen Gütesiegel. Diese Lodges sind nicht nur fair und umweltfreundlich, sie gehören zu den besten in unserem Portfolio!

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Cape Town nach Hermon

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (IDMR)
Tarif: premium cover
Station: Cape Town, Airport

Von Cape Town nach Hermon

108 km | 2:00 h
Die kurze Strecke führt aus der Stadt in die kulturhis­to­risch inter­essante Region der Wine­lands.

Neethlingshof

Weingut mit First-Class-Restau­rant
Das Gut bei Stel­lenbosch ist ein Publikumsma­gnet, nicht nur für Gourmets und Wein­tou­risten. Es wur­de 1692 von einem deut­schen Emigranten gegründet. Eine Kiefer­n­allee führt zum ehrwür­digen Haupt­haus von 1814 im klas­si­schen kaphol­ländi­schen Stil. Dort ist auch das Lord Neethling, das früher zu den besten Restau­rants in Süda­frika zählte, inzwi­schen aber auch nega­tive Kritiken bekommt. Verkos­tungen werden im Palm Terrace nebenan ange­boten.

Dorfkern von Stel­lenbosch

Kaphol­ländi­sches Idyll in den Wine­lands
Der Orts­kern rings um die Dorp­straat gehört zu den best­er­hal­tenen Städten aus der Zeit der Holländisch-Ostindi­schen Kompanie. Weiße Häuser mit spitzen und liebevoll verzierten Giebeln stehen im Schatten mäch­tiger Eichen. Besonders schön ist das Dorp Museum, das aus vier Häusern des 18. Jahrhunderts besteht. Das älteste von ihnen, das Schreuder­huis wur­de von dem deut­schen Auswanderer, Sebas­tian Schröder, gebaut. Die neogo­ti­sche Moederkerk von 1863, um die sich alles schart, wur­de eben­falls von einem Deut­schen entworfen.

Stel­lenbosch

Histo­ri­sche Haupt­stadt der Wine­lands
Die zweit­äl­teste Stadt Süda­frikas ist nach ihrem Gründer Simon van der Stel benannt, der den Busch rund um den Eerste River roden und Weinberge anlegen ließ. Heute ist Stel­lenbosch die Haupt­stadt der Wine­lands, die sich wie ein Gürtel um Kapstadt von Nord nach Süd ziehen. Der dort produ­zierte Wein kann es mit den besten Europas aufnehmen. Im Dorfkern säumen denkmalge­schützte Gebäude im kaphol­ländi­schen Stil die Eiche­n­alleen. Rings umher liegen mehr als 120 Wein­güter, die Wein­kenner ebenso anlo­cken wie kulturhis­to­risch Inter­es­sierte.
A

Winelands

Historische Weingüter vor sonnendurchflutetem Bergpanorama

Wie ein Gürtel ziehen sich die Wine­lands durch das Hinter­land von Kapstadt. Von Paarl über Stel­lenbosch bis nach Franschhoek werden vorwiegend Weißweine produ­ziert, die jeden Vergleich mit euro­päi­schen Spitzenweinen aufnehmen können.

Weinbau ist am Kap seit den ersten Ansied­lungen Mitte des 17. Jahrhunderts von franzö­si­schen und deut­schen Winzern kultiviert worden. So wächst hier beispiels­weise ein hervor­ra­gender Rheinries­ling. Wein wird hier weniger an den Hängen als in den feuchten und fruchtbaren Tälern zwischen den sonn­endurch­flu­teten Gebirgsketten ange­baut. Auf beinahe jedem Gut werden Wein­proben ange­boten. Doch nicht nur die Weine sind beein­dru­ckend, sondern auch die grandiose Land­schaft und die kaphol­ländi­schen Güter.

Zu Gast in einem Farmhaus bei Hermon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Das vikto­ria­ni­sche Farmhaus liegt auf einem über 6.500 Hektar großen Gelände mit ursprüng­l­i­cher Fynbos-Vege­ta­tion, das heute weitge­hend Natur­schutzgebiet ist. Rund eine Stunde von Kapstadt entfernt, kann man auf der ehema­ligen Schaffarm das unaufge­regte und gemäch­liche Land­leben von Süda­frika mit klarer Luft, großar­tiger Stille und einem unglaub­li­chen Ster­nenhimmel erleben. Die maximal zehn Gäste werden im mit Rosen umrankten, vikto­ria­ni­schen Farmhaus unter­ge­bracht, das sorgfältig restau­riert und den Komfortbe­dürf­nissen der Gäste ange­passt wur­de.

Die Küche ist ihrer Grund­ausrich­tung nach franzö­sisch mit lokalen Besonder­heiten. Brot und Kuchen werden täglich geba­cken, Milch­pro­dukte stammen vom Hof und die Gewürze aus dem Garten. Eine Wonne bei heißem Wetter ist ein Bad im großen Swimmingpool.

Wer möchte, kann durch das Natur­re­servat wandern oder mit dem Moun­tai­nbike fahren. Der zur Farm gehörende See lädt ein zum Windsurfen, Bootfahren oder zur Vogelbe­ob­ach­tung. Zudem wird morgens und abends eine Pirschfahrt im offenen Jeep ange­boten, wobei Gnus, Leoparden, Paviane und Schakale zu sehen sind.

Western Cape

Vielfäl­tige Provinz zwischen den Ozeanen
Die Wes-Kaap, wie die Provinz auf Afri­kaans heißt, liegt im Südwesten Süda­frikas und ist mit 130.000 Quad­ratki­lome­tern knapp doppelt so groß wie Bayern. Die Provinz erstreckt sich vom Kap der Guten Hoff­nung aus ungefähr 400 Kilometer am Atlantik nach Norden und ungefähr 500 Kilometer am Indi­schen Ozean nach Osten. Von den sechs Millionen Einwoh­nern leben die allermeisten im Großraum Kapstadt. Teile des Nordens und des Nord­os­tens sind prak­tisch unbe­wohnt. Landschaft­lich und klima­tisch ist das Westkap sehr vielfältig. Der größte Teil der Provinz zeichnet sich durch medi­ter­ranes Klima mit kühlen, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern aus. Fünf Natio­nalparks gibt es am Western Cape und mehr als 60 Natur­schutzgebiete.

Bain's Kloof Pass

Einsame Straße durch vielfäl­tige Pflanzenwelt
Wer von Wellington auf der R301 Rich­tung Ceres fährt, kommt über den 595 Meter hohen Bain's Kloof Pass. Als die Pass­straße von Inge­nieur Bain 1853 ange­legt wur­de, galt sie als größtes Meister­werk süda­fri­ka­ni­scher Baukunst. Sie folgt einem einsamen Tal mit einer enorm vielfäl­tigen Pflanzenwelt: Angeb­lich wachsen 8.600 verschiedene Arten im Tal, von denen 5.600 nirgendwo anders vorkommen! 13 verschiedene Arten von Proteen, Gladiolen und Erika profi­tieren von der Feuch­tigkeit des Baches. Von der Pass­höhe aus hat man einen wunderbaren Blick in beide Rich­tungen – von Paarl bis nach Wellington.

Waverly Hills

Nach­hal­tiger Wein­anbau am Fuße des Witzenberg-Gebirges
Das Weingut liegt zwischen Tulbagh und Ceres, an den grünen Hängen des Witzenberg-Gebirges. Speziali­siert hat man sich hier auf eine nach­hal­tige Form des Wein­anbaus, bei der versucht wird, die landschaft­liche Nutzung in Einklang mit dem Erhalt der heimi­schen Natur zu bringen. So wird beispiels­weise bewusst darauf geachtet, die Verbrei­tung invasiver Pflanzen­arten einzudämmen und gleichzeitig durch den Erhalt indigener Pflanzen genügend Lebens­raum für nütz­liche Insekten bereitzu­stellen. Statt auf chemi­sche Mittel setzt man bei der Schädlingsbekämpfung außerdem auf ganz natür­liche Methoden. Ein besonders anschau­li­ches Beispiel hierfür ist die Familie weißer Enten, die durch die Weinberge streift, um die Reben vor Schne­ckenbefall zu schützen. 
Der Wein aus haus­ei­gener Produk­tion kann täglich direkt vor Ort, in einem erhöhten Tasting Room mit male­ri­schem Ausblick auf das Gebirge, verkostet werden. Auch Führungen durch den Wein­keller sind möglich, müssen jedoch im Voraus ange­fragt werden.

Zwischen Breta­gneklip und Paarlklip

Kurzwande­rung zum Wahrzei­chen von Paarl
Die kurze Wande­rung führt zu einer Granitkugel im Paarl Moun­tains Nature Reserve. Sie ist das Wahrzei­chen von Paarl und von weither sichtbar. So hat man von oben auch einen tollen Blick über die nörd­li­chen Wine­lands. (Hin und zurück: 40 Minuten, 2,5 Kilometer, auf und ab 70 Meter)

Von Hermon nach Simon's Town

131 km | 2:30 h
Die Strecke führt im Süden Kapstadt an der False Bay entlang. Der Name rührt daher, dass sich dort früher häufig Schiffe auf dem Weg zur Table Bay verfahren haben.

Afri­ka­anse Taalmonu­ment

Denkmal für die afri­ka­anse Sprache
Afri­kaans is die taal wat vir Wes-Europa en Afrika verbind … Dit vorm 'n brug tussen die groot helder Weste en die magiese Afrika … 
„Afri­kaans ist die Sprache, die West­eu­ropa und Afrika verbindet … Es bildet eine Brücke zwischen dem großen glänzenden Westen und dem magi­schen Afrika“. – So steht es auf der Plakette am Eingang zum Spra­chen­denkmal. Langezeit galt die Sprache der Buren nur als schlechtes Holländisch (Kitchen-Dutch). Erst in den 1920er Jahren entwi­ckelten die Kinder der Trekkburen ein eigen­stän­diges Selbst­bewusst­sein als weiße Afri­kaner. Lingu­isten betrachten heute Afri­kaans als die modernste germa­ni­sche Sprache – einfach, bild­reich und kraftvoll. Das Spra­chen­denkmal von 1975 versucht, die Entste­hung des Afri­ka­ansen architek­to­nisch nach­zubilden. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick über die Wine­lands.
B

Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen

Allein die Stadt am Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas.

Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

Zu Gast in einer Villa in False Bay

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die 4-Sterne Unter­kunft in Simon's Town liegt an den Hängen des Mount Glencairn und mit Blick auf die False Bay. Über die Cape Point Route ist man schnell in der City und kann unter zahl­losen Tages­ak­tivi­täten auswählen.

Nachts kann man vom Zimmer­balkon oder der Terrasse den Weg des Mondes über das schimmernde Meer verfolgen. Das Full English Breakfast wird mit Ausblick aufs Meer serviert. Ein Aufent­haltsraum mit einer hohen Decke und Bibliothek steht zur Verfügung.

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt
Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist  mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen
Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

Kap-Halb­insel

Natio­nal­park zwischen Kapstadt und Kap der Guten Hoff­nung
Die 35 Kilometer lange Halb­insel zwischen Kapstadt und dem Kap der Guten Hoffnung ­be­steht aus vorwiegend mit Fynbos bewach­senen Höhen­zügen und stei­nigen Flächen. Ein Groß­teil hiervon gehört zum Table-Moun­tain-Natio­nal­park, der mehrere einzelne Gebiete umfasst.
Im Norden liegen der Tafelberg und der Bota­ni­sche Garten Kirs­tenbosch. Auf der West­seite befinden sich Camps Bay und die in Hout Bay begin­nende Küsten­straße des Chapman’s Peak Drive entlang des Höhen­zuges der Zwölf Apostel. An der Südspitze ist der Table-Moun­tain-Natio­nal­park, in dem unter anderem wilde Paviane und Strauße leben. Im Osten liegt Boulder’s Beach mit einer Kolonie von Brillenpinguinen und den Ortschaften Simon’s Town und Fish Hoek.

Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald
Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme
Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten
Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Von Simon's Town nach Gansbaai

178 km | 3:30 h
Einmal rund um die False Bay: Nach dem Sir Lowry's Pass, von dem aus man einen letzten schönen Blick auf den Tafelberg hat, fährt man eine der schönsten Küsten­straßen Süda­frikas entlang.

Over­berg

Kapgeier und Prote­enfelder „überm Berg“
Over­berg ist ein Distrikt im Western Cape und bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil es von Kapstadt aus gesehen hinter dem Gebirgszug von Hotten­tots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst ange­baut. Die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion ist der Fynbos, die Biosphäre mit der welt­weit höchsten Arten­viel­falt. Zu ihrem Schutz sind einige Natur­parks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Glattwale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

Kogelberg

Streng geschütztes Fynbos-Reservat
Das älteste Biosphären­re­servat Süda­frikas gilt vielen als das schönste im Western Cape. Es  umfasst das gesamte Küstengebiet von Gordon's Bay bis zum Bot River Vlei und inländisch bis nach Grabouw und zum Groen­land Moun­tain. Nirgendwo ist die außergewöhn­lich vielfäl­tige Kapf­lora besser erhalten als hier. 18 000 Hektar gehören zum besonders geschützten Kern des Kogelberg Reservats. Täglich wird nur eine begrenzte Zahl von Besu­chern zuge­lassen. Mehrere Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch das Gelände.

Sir Lowry's Pass

Pass­höhe mit Blick auf die False Bay
Die N2 steigt hinter Gordon's Bay steil an und führt zum 403 Meter hohen Sir Lowry's Pass. Der Pass über die Hotten­tots Holland Berge wur­de 1838 eröffnet und hatte große Bedeu­tung für die Besied­lung der Over­berg Region. Von der Pass­höhe hat man einen wundervollen Blick auf die False Bay. Dort ist auch der Einstieg für den Boland Hiking Trail.

Panora­ma­straße bei Somerset West

Steil­küste mit Pinguin­ko­lonie
Die Küsten­straße zwischen Somerset West und Kleinmond gehört zu den schönsten der Welt. Hinter der Steil­küste beginnt das Kogelberg Bios­phere Reservat, das auch als Herz des Fynbos-König­rei­ches gilt. 1600 Pflanzen­arten findet man hier vor, von welchen 150 endemisch sind. Stony Point in Betty's Bay beheimatet eine Kolonie von Jackass-Pinguinen, eine von zwei auf dem Haupt­land von Süda­frika lebenden und brütenden Kolo­nien.
C

Fynbos

Einzigartiges Pflanzenreich am Kap

Das gibt es welt­weit nicht noch einmal: Die Flora am Western Cape ist einzig­artig. Selbst wiki­pedia gerät ins Schwärmen.

Auf einem relativ kleinen Gebiet von 50.000 Quad­ratki­lome­tern kommen mehr als 8.500 Farne und Blütenpflanzen vor, von denen 70 Prozent nur hier und sonst nirgends auf der Welt gedeihen. Der Vergleich mit Nieder­sachsen ist vielleicht nicht ganz fair, aber das Bundes­land ist etwa genauso groß, beherbergt jedoch nur 1700 Arten, von denen keine einzige endemisch ist. Die bekann­testen Gewächse unter den „feinen Büschen“ sind die Protea und der Roibos. Durch Anbau von Obst und die Ausdeh­nung der Sied­lungs­gebiete ist das Fynbos Biom, das zum Welt­natur­erbe zählt, gefährdet. Zu seinem Schutz sind insge­samt acht Natur­re­servate einge­richtet worden, darunter der Tafelberg, der Westcoast National Park oder das Bavaans-Kloof.

Zu Gast in der Grootbos Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten | 2x Naturschutzgebühr pro Person

Grootbos gehört mit Sicher­heit zu den schönsten Hotels der Welt. Es liegt im gleich­na­migen, über 1.000 Hektar großen Natur­schutzgebiet hoch über der Walker Bay. Gäste werden in Suiten unter­ge­bracht, die über ein eigenes Wohnzimmer mit Kamin und Bar verfügen. Von den Dächern aus genießt man einen Pa­no­ra­ma­blick über die Wildnis der Küsten­landschaft.

Gourmetküche und Kapweine werden bei Kerzen­licht in der strohge­deckten Boma serviert. Das Reservat wur­de bereits mehr­fach mit Preisen für seine unver­gess­liche Kombi­na­tion aus Natur, Gastfreundschaft und profes­sionellem Service ausgezeichnet. Etwas Besonderes ist das Natur­er­lebnis von Juni bis Dezember, wenn die Wale in die Bucht kommen, um ihre Jungen zu gebären. Dazu sind Fern­rohre überall auf der Terrasse aufge­stellt. Ausritte, Moun­tai­nbiking oder Wande­rungen durch eine einzig­ar­tige Land­schaft mit Fern­blick sind möglich. In der Walsaison werden Boots­touren vermit­telt.

Der Name Grootbos (= großer Wald) ist Afri­kaans und ist auf den alten Milkwood­wald auf dem Gelände zurückzu­führen. Milkwoodbäume können über 1.000 Jahre alt werden. Ihre knor­rigen, moosbe­han­genen Zweige schaffen eine zauber­hafte Atmo­sphäre, die entspan­nend und erfri­schend zugleich wirkt. Von der Lodge aus können 30 Kilometer ursprüng­l­iche Küsten­landschaft mit abge­schiedenen Sand­stränden, Klippen und archäo­logisch inter­essanten Höhlen erkundet werden. Täglich werden Führungen zu Wasser und zu Land ange­boten.

Bucht von Hermanus

Wale in nächster Nähe
Zwischen Kleinmond im Nordwesten und Gansbaai im Süden liegt die Bucht von Hermanus. Auf einem schmalen Streifen zwischen den Bergen im Hinter­land und dem Meer reihen sich mehrere Orte anein­ander, die zusammen Hermanus bilden. In den Monaten von Juli bis Dezember spielt sich dort ein Naturwunder ab, das welt­weit seines­glei­chen sucht: In dieser Zeit kommen die Südkaper, eine Glattwalart, um ihre Jungen zu gebären. Die Meer­es­säuger kommen zwischen dem 30. und 50. Grad südli­cher Breite vor, werden bis zu 18 Meter lang und 80 Tonnen schwer. Auf dem Höhe­punkt der Saison, im Oktober, werden regelmäßig etwa 150 Wale in der Bucht gezählt. Vom Strand aus kann man dann die Mütter mit ihren 1000 Kilogramm schweren Kälbern spielen und springen sehen.

Hemel en Aarde Valley Wine Route

Erstklas­sige Weine zwischen Himmel und Erde
Zwischen Hermanus und Caledon windet sich die R320 durch ein schönes Tal, in dem mehrere Wein­güter und -kelle­reien liegen. Das Mikro­klima mit ist ideal für Weinbau. Auf heiße Tage folgen in der Nacht kühle Brisen vom Meer. Mehr­fach ausgezeichnet wur­de unter anderem das Gut Spookfontein, wo neben Pinot Noir auch Olivenöl produ­ziert wird. Die meisten Güter bieten Wine Tasting an.

Cliff Path

Wale beob­achten auf einem Wanderweg durch die Klippen
Der Wanderweg ist vor allem von Juli bis Oktober inter­essant, wenn die Wale in die Bucht von Hermanus kommen. Eigens für die Walbe­ob­ach­tung wur­de der Weg durch die Klippen einge­richtet. Es gibt Sitzbänke auf expo­nierten Felsen, Bade­buchten und Muschelbänke.

Fernkloof Nature Reserve

Proteen und Aussicht über die Walker Bay
Das 1.600 Hektar große Natur­re­servat schützt die grünen Berge im Hinter­land von Hermanus, wo eine große Viel­falt von Proteen und Fynbos-Gewächsen zu Hause ist. Vom Besu­cher­zentrum aus führen mehrere Wander­wege durch die Wunderwelt. Immer wieder kommt man zu Stellen mit großar­tiger Aussicht über die Walker Bay, während im Himmel die Königs­adler kreisen.

Von Gansbaai nach Plet­ten­berg Bay

452 km | 5:30 h

Bontebok-Natio­nal­park

Refugium für bedrohte Tiere
Der 1931 zum Schutz der letzten 30 frei lebenden Buntbock-Antilopen gegrün­dete Natio­nal­park ist mit  20 Quad­ratki­lome­tern der kleinste unter den süda­fri­ka­ni­schen Natio­nalparks. Die Zahl der Buntböcke wird heute bei 200 gehalten; mehr wären ökologisch nicht zu vertreten. Der Park kann im eigenen Wagen durch­fahren werden und beheimatet heute eine Reihe weiterer Antilo­pen­arten. Vor einigen Jahren wurden auch die seltenen Bergze­bras eingeführt, von denen inzwi­schen wieder über 20 dort leben.

Swel­lendam

Kaphol­ländi­sche Bilder­buchklein­stadt
Nach Kapstadt und Stel­lenbosch ist Swel­lendam die dritt­äl­teste Stadt Süda­frikas. In dem einzig­ar­tigen Ensemble kaphol­ländi­scher Architektur, die besonders im empfehlens­werten Drostdy Frei­lichtmuseum hervor­ra­gend erhalten ist, fühlt man sich leicht in das 18. Jahr­hun­dert zurückver­setzt, als die Bürger­schaft sich als Vorposten euro­päi­scher Zivili­sa­tion in der afri­ka­ni­schen Wildnis empfand. Die fried­liche Klein­stadt lebt auch heute noch vorwiegend von der Land­wirt­schaft.

Marloth Nature Reserve

Proteen und afromon­taner Wald
Das 15.000 Hektar große Natur­re­servat bei Swel­lendam besteht aus Fynbos-Vege­ta­tion mit Proteen und über 25 Arten von Erika sowie afromon­tanem Wald, in dem Gelb­holzbäume, Stinkwood, wilde Olive und andere einheimi­sche Bäume vorkommen. Mehrere Wander­wege von fünf bis 80 Kilome­tern Länge beginnen am Besu­cher­zentrum, wo es Karten und Informa­tionen gibt.

Giant Kingfisher Trail

Baden im Wasserfall des Tow River
Der Wanderweg gehrt zu den schönsten im Wilder­ness National Park. Zu Beginn ist der Pfad etwas anstren­gend, aber es wird einfa­cher. Der Weg folgt dem Tow River und ist der einzige, der zum Wasserfall führt. Im Becken unter­halb der Fälle kann man baden. Der Ort ist auch eine wunderbare Pick­nick­stelle. Das Auto lässt man am Ebb & Flow Camp North stehen. (hin und zurück: 9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Brown Hooded Kingfisher Trail

Durch einen Wald an der Garden Route zu einem Wasserfall
Der Weg folgt zunächst dem Fluss Duiwe und ist bis auf den optio­nalen Anstieg zu einem Aussichts­punkt sehr einfach. Der Bach wird über eine Holzbrücke und Tritt­steine überquert. Am Weg wachsen Wild­reben, die im Herbst in bunten Farben leuchten. Die einheimi­schen Bäume tragen Namens­schilder. Wer aufmerksam ist, entdeckt vielleicht die Cape Robin, ein einheimi­scher Vogel, den man an seinem Gesang erkennt. Der Weg endet am Pool und Wasserfall, wo man auf rutschige Felsen achten sollte. Zurück muss man den glei­chen Weg nehmen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 80 Meter)
D

Garden Route

Afrikas bezaubernde Südküste

Als die bibeltreuen Buren vor Jahrhunderten aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den viel­sei­tigen Land­strich zwischen Swel­lendam und Humansdorp bis heute Garden Route nennt.

Male­ri­sche Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wech­seln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immer­grüne Urwälder. Vom nörd­li­chen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Nieder­schlag pro Jahr abregnen. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regen­gebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts.

Zu Gast in einer Country Lodge bei Plettenberg

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Country Lodge liegt rund 20 Kilometer östlich von Plet­ten­berg Bay mitten im Küsten­ur­wald der Garden Route.

Ober­halb der Baumkronen schaut man bis zu den den Tsitsikamma-Bergen am nörd­li­chen Horizont. Der Wald ringsum gehört zu einem privaten Natur­re­servat, wo man die Ruhe und Natur genießen kann. Im Haupt­haus sind afri­ka­ni­sche Kunst­werke ausge­stellt. Die 15 Zimmer sind alle individuell und von den Gastgebern persön­lich einge­richtet worden. Die Umge­bung rund um Plet­ten­berg Bay bietet Besu­chern eine große Viel­falt an Natur­schön­heiten und Aktivi­täten wie Wandern, Reiten, Rafting und Moutai­nbiking.

Plet­ten­berg Bay

Weiße Bade­strände, farbige Riffs
Von ihren portugie­si­schen Entde­ckern wur­de die Bucht im Osten der Garden­route Bahia formosa („schöne Bucht“) genannt. Bis heute sagt man, dass Plet­ten­berg die schönsten Bade­strände in Afrika habe. Der Ort liegt hoch über der Küste mit herr­li­chem Ausblick auf den Indi­schen Ozean. Bemerkens­wert sind die farbigen Riffs, die Taucher aus aller Welt anziehen. 
An der Mündung des Keurboom’s River befindet sich eine der größten Brutko­lo­nien von Möwen an der süda­fri­ka­ni­schen Küste. Wale sind während der Paarungs­zeit zwischen Juli und Dezember ein alltäg­l­i­cher Anblick. Delphine sind ganzjährig häufig zu sehen.

Blou­krans Bridge

Welt­höchster Bungee Jump
Die Bogenbrücke an der Natio­nal­straße N2 liegt in Plet­ten­berg Bay, Süda­frika. Die Spannweite von über 270 Metern und die Höhe von 216 Metern inspi­rierte Outdoor-Enthusi­asten zum höchsten Bungee Jump von einer Brücke – und zum dritt­höchsten insge­samt. 216 Meter rauscht man von unter­halb der Fahr­bahn in die Schlucht. Wer es mag, kann auf der Website buchen.

Nature's Valley

Natur­schutzgebiet zwischen Urwald und Strand
Zwischen Storms River im Osten und the Crags im Westen kann man als Alter­na­tive zur N2 die R102 nehmen. Sie führt durch das Natur­schutzgebiet Nature's Valley, das zu den schönsten Abschnitten der Garden Route gehört. Die kurvenreiche Strecke durch­quert tiefe Schluchten. In den Urwäl­dern wachsen bis zu 40 Meter hohe Gelb­holzbäume, meter­hohe Farne und Orchideen. Ein vier­stün­diger Wanderweg zwischen Meer und Urwald führt durch die verschiedensten Vege­ta­ti­ons­zonen. (hin und zurück: 4 Stunden, 13,1 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Robberg Nature Reserve

Wandern zwischen Robben­ko­lonie und Stein­zeit­höhle
Das Natur­re­servat schützt die Robberg Insel. Die beiden größten Attrak­tionen sind die Robben­ko­lonie und die ‘Nelson Cave’, die bereits vor mehr als 100.000 Jahren von Stein­zeit­men­schen bewohnt war. Drei extrem abwechs­lungs­reiche Rundwander­wege führen durchs Reservat: Einer dauert 45 Minuten, die anderen beiden zwei bzw. vier Stunden. Gutes Schuh­werk ist empfehlens­wert. (hin und zurück: 2:30 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Küste von Kranshoek

Grüner Urwald, rote Klippen, blaues Meer
Entlang der Harkerville Küste gibt es einen spekta­kulären Küstenweg, der über zwei Tage geht. Den Abschnitt über die schönsten Klippen kann man auf einem Rundweg erleben, der im Hinter­land wieder zum Ausgangs­punkt zurückführt. Die oberen Hänge sind mit grünem Urwald bewachsen, zwischen den Klippen gedeihen zähe Fynbos-Gewächse. (3:30 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

Von Plet­ten­berg Bay nach St. Francis Bay

125 km | 2:00 h

Tsitsikamma National Park

Immer­grüner Urwald hinter grandioser Felsen­küste
Der Natio­nal­park liegt im Herzen der Garden Route zwischen Port Eliza­beth und George und schützt eine grandiose Felsen­küste von 80 Kilome­tern Länge und den immer­grünen Urwald im Inland. Ein Netz von Wander­wegen durch­zieht den Park, von denen der Otter-Trail mit 42 Kilome­tern und vier Über­nach­tungs­mög­lichkeiten der längste ist. Immer wieder sind tiefe Schluchten zu durch­queren. Auf den Wande­rungen trifft man auf verschiedene Antilo­pen­arten, Paviane, Vervet Monkeys und Otter. Delfine und gelegent­lich auch Wale sind an der Küste zu sehen.
Wer etwas mehr Abenteuer sucht, kann sich im Urwald auf der „Tsitsikamma Canopy Tour“ in bis zu 30 Metern Höhe von Baum zu Baum schwingen. Gut gesi­chert geht es mit dem Flying Fox von Platt­form zu Platt­form.

Tsitsikamma Microb­re­wery

Boutique-Brauerei mit deut­schem Rein­heits­gebot
In Storms River an der Garden Route hat die Tsitsikamma Microb­re­wery eröffnet. Die Boutique-Brauerei auf halbem Weg zwischen Plet­ten­berg Bay und Jeffreys Bay lädt zu tägl­i­chen Verkös­tigungen ein. Gebraut, verkös­tigt und verkauft werden vier verschiedene Bier­sorten und zwei Ales. Alle Biere werden nach dem deut­schen Rein­heits­gebot gebraut. Das Wasser dafür stammt aus der haus­ei­genen Quelle und verleiht den Bieren ihre besondere Tsitsikamma-Note.

Big Tree

800 Jahre alter Urwald­riese
Im Hinter­land des Tsitsikamma Natio­nalparks wachsen Gelb­holzbäume, die hoch über die Urwaldkrone hinausragen. Wenige Kilometer östlich des Parkein­gangs steht ein besonders großer: der Big Tree. Vom Park­platz an der N2 führt ein kurzer Rundweg durch den Urwald dorthin. Der Riese ist über 800 Jahre alt, fast 40 Meter hoch und hat einen Stamm­umfang von über acht Metern.
E

Eastern Cape

1.000 Kilometer Küste zwischen Storms River und Natal

Süda­frikas Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht bis zum Mtamvuna River an der Grenze zu KwaZulu-Natal.

Dazwi­schen liegen rund 1.000 Kilometer Küste mit zahl­losen Stränden, Dörfern und Seebädern sowie die Indu­s­trie­me­tro­polen Port Eliza­beth und East London. Im Norden reicht die Provinz bis weit in das Karoo-Hoch­land. Mit 170.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutsch­land, aber nur spär­lich besiedelt. Die rund sieben Millionen Einwohner gehören vor allem zum Stamm der Xhosa.

Zu Gast in einer Lodge in der Oyster Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Wer nach der langen Fahrt über eine Schot­ter­piste (ca. 20 Kilometer) ange­kommen ist, möchte so schnell nicht wieder weg.

Die Fair Trade Lodge in der Oyster Bay liegt in der Dünenwelt hinter dem Strand, und besteht aus einzelnen Häuschen im kaphol­ländi­schen Stil. Ein Pool und ein Aufent­haltsraum stehen allen Gästen gemeinsam zur Verfügung, ebenso eine Bar und das Restau­rant. Zum medi­ta­tiven Rauschen des Meeres kann man wunderbar abschalten und entspannen. Wer die unbe­rührte Küsten­landschaft kennenlernen will, kann reiten oder die Dünen zu Fuß durch­streifen; ein Lunch­paket für ein Pick­nick am Strand wird auf Wunsch vorbe­reitet. Auch andere sport­liche Aktivi­täten werden ange­boten, darunter Moun­tai­nbiking oder Kajak­touren auf dem Fluss.

Bavia­anskloof

Geheim­nisvolles Wild­nis­gebiet zwischen Garden Route und Karoo
Zwischen den Kouga- und den Pavi­ansbergen liegt eines der geheim­nisvollsten Wild­nis­gebiete Süda­frikas, das „Tal der Paviane“. Das tief einge­schnit­tene Tal ist auch für Allradfahrzeuge kaum zugäng­lich. Die Straße ist in schlechtem Zustand, durch­quert Flüsse und windet sich in schwindel­er­regende Höhen. Obwohl es sich nach Westen hin weitet und zugäng­li­cher wird, gibt es auch hier nur wenige Farmen. Die Vege­ta­tion ist wegen seiner Lage zwischen dem Küsten­ur­wald und der Halbwüste im Landes­in­neren von unglaub­li­cher Viel­falt und weitge­hend noch im Urzu­stand. Das abge­schiedene Tal bot den letzten San Zuflucht. Die letzten Urein­wohner des Subkon­tin­ents haben sich hierher geflüchtet und Fels­zeich­nungen und Gravuren hinter­lassen. Maje­stät und Stille der Wildnis werden allen Besu­chern in Erin­ne­rung bleiben.

Jeffreys Bay

Badeort und Geheim­tipp unter Surfern
Aus dem Fischerdorf, in dem ein Walfänger namens Jeffreys einen kleinen Laden unter­hielt, ist inzwi­schen ein ange­sagter Feri­enort geworden. Das liegt an den endlosen Sand­strändem, die zum Baden und Spazierengehen einladen, aber vor allem an dem Surfspot mit einer langen, schnellen, rechts-brechenden Welle, der zu den besten der Welt gerechnet wird.  Das Jeffreys Bay Shell Museum enthält eine der größten Samm­lungen an Meeres­mu­scheln. Wäh­rend des Winters können Wale beob­achtet werden. In der näheren Umge­bung befinden sich die Natur­schutzgebiete Kabeljous Nature Reserve und Seekoei River Nature Reserve.

St. Francis Bay

Wellenreiter in der Brandung am Cape St Francis
Der schmucke Feri­enort an der Mündung des Kromme Rivers ist architek­to­nisch einmalig in Süda­frika, da nahezu alle Häuser reetge­deckt sind – mit Ausnahme des im medi­ter­ranen Stil erbauten Hafen­vier­tels. Vom weißen Sand­strand aus kann man den Wellenreitern zusehen, die in der gewal­tigen Brandung auf- und abtau­chen. Zwischen August bis Oktober kommen Wale und Delfine in Bucht. Rund zehn Kilometer südlich des Ortes liegt das Cape St. Francis mit dem Seal Point Light­house. Der markante Leuchturm, den man besich­tigen kann, wur­de 1878 errichtet, nachdem vielen Schiffen die Riffe vor dem Kap zum Verhängnis geworden waren. Im Cape St Francis Nature Reserve kann man durch die Fynbos Land­schaft wandern oder von den Klippen Brandungs­wellen bestaunen.

Von St. Francis Bay nach Amakhala Game Reserve

185 km | 2:30 h

Gamtoos River Mouth Nature Reserve

Wandern und Baden an Süda­frikas größten Sandünen
Wo der Gamtoos River in den Indi­schen Ozean mündet, saßen bereits vor 80.000 Jahren Menschen – längst bevor der Homo Sapiens Europa betreten hatte! – und ernährten sich von Sea Food. Das jeden­falls ergaben Funde, die Archäo­logen in einer Höhle der Umge­bung gemacht haben. Seit dieser Zeit hat sich in der größten Dünen­landschaft Süda­frikas kaum etwas geändert. Wer zu Fuß das Gamtoos River Mouth Nature Reserve durch­quert, fühlt sich ein wenig in die Sandwüste Namibias versetzt, nur dass der weiße Sand­strand und der Ozean nie weit entfernt sind.

Port Eliza­beth

Bade­strände und milde Nächte in Süda­frikas fünftgrößter Stadt
„P.E.“, wie die Stadt von Süda­fri­kanern genannt wird, hat sich von einem kleinen mili­täri­schen Außenposten zur fünftgrößten Stadt und einem der größten Häfen des Landes entwi­ckelt. Die Region ist auch Schwer­punkt der süda­fri­ka­ni­schen Auto­indu­s­trie und wird das „Detroit Süda­frikas“ genannt. In der benach­barten Stadt Uitenhage befindet sich ein Werk des Volks­wagen-Konzerns – mit rund 6.500 Beschäf­tigten das größte in ganz Afrika. Urlauber schätzen Port Eliza­beth für seine heißen Sommer­tage, seine Bade­strände und die milden tropi­schen Nächte.

Addo Elephant Park

Schutzgebiet für Ostkap-Elefanten
Am südli­chen Küsten­streifen Afrikas gab es ursprüng­lich große Herden von Elefanten, die wegen des Nahrungs­überflusses besonders kräftig wurden. Als im letzten Jahr­hun­dert Farmen ange­legt wurden, erwiesen sich die Elefanten als Zerstörer großer Flächen und wurden gnadenlos abge­schossen. 1931 gab es nur noch elf Elefanten im gesamten Eastern Cape, das immerhin halb so groß ist wie Deutsch­land. Damals wur­de der Addo Elephant Park, der inzwi­schen mit dem Zuurberg Park zusam­menge­legt worden, ist zu ihrem Schutz ange­legt. Heute beheimatet der Park über 200 Elefanten sowie Büffelherden, Nashörner, Löwen und verschiedene Antilopen. Mehrere Aussichts­punkte sind einge­richtet, von denen aus man Wasserlöcher beob­achten kann (Fern­gläser mitbringen). Im Zuurberg Park gibt es zwei Wander­wege. Ansonsten darf man den Park nur im Auto oder in Beglei­tung von Wildhütern durch­queren.

In den Addo Natio­nal­park darf man mit dem eigenen Wagen fahren – eine Karte gibt es am Eingang. Ebenso werden geführte Touren verschiedener Länge ange­boten, die vor Ort oder auch im Voraus gebucht werden können.
F

Amakhala Reservat

Bis Five im malariafreien Wildereservat

Östlich vom Addo Elephant Park sind mehrere private Wild­schutzgebiete entstanden, unter anderem das 7000 Hektar große Amakhala Game Reserve.

Der Name stammt aus der Xhosa-Sprache und bezeichnet eine besonders präch­tige Aloe-Pflanze. Tatsäch­lich sind die Flora und die Land­schaft über dem Busch­mann­fluss mindes­tens so eindrucksvoll wie die Tierwelt. Auf den Morgen- und Abend-Safaris kann man Löwen,  Nashörner, Elefanten und Geparden sehen, daneben Büffel, Giraffen, Gnus, Zebras und Schildkröten. Nachts begegnet man dem Stachelschwein, der Hyäne oder dem Luchs. Bei Bootsfahrten auf dem Busch­mann­fluss kann man Fisch­adler oder die seltene Cape Clawless Otter sichten.

Zu Gast im privaten Amakhala Wildreservat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten | 2x Naturschützgebuhr pro Person

Die im afri­ka­ni­schen Dekor gehal­tene Safari-Lodge liegt versteckt im Bushveld Tal im nordwest­li­chen Teil des Reservates. Die elf großzügigen Suiten sind Ried gedeckt, die Zeltwände lassen sich öffnen – so bietet sich ein schöner Blick in den Busch oder auf das Wasserloch, an dem Antilopen und Zebras oft ihren Durst stillen. Jede Suite hat einen eigenen kleinen Plungepool sowie einen sepa­raten Loungebereich und ist mit großen Betten mit Moski­tonetzen und einem eigenen Badezimmer ausge­stattet.

Mahlzeiten und Getränke werden entweder auf dem Deck des Haupt­hauses oder in der Boma am Lagerfeuer serviert. Am Nach­mittag wird ein tradi­tioneller High Tea mit Kuchen gereicht. Im Anschluss findet die erste geführte Pirschfahrt durch das Reservat statt, die sich bis in den Sonnen­un­ter­gang zieht. Nach der Rückkehr in die Lodge kann man am offenen Feuer bei einem Glas Wein den Tag Revue passieren lassen, danach gibt es ein gemein­sames Abend­essen. Eine weitere Pirschfahrt führt am frühen nächsten Morgen wieder in den Busch. Fluss­touren und Buschwande­rungen werden zusätz­lich ange­boten.

Bei einem Aufent­halt von drei Nächten ist ein geführter Ausflug in den Addo Natio­nal­park bereits einge­schlossen.

Settler Country

Dünen und Küsten­regenwälder zwischen Kapko­lonie und Xhosa­land
Anfang des 19. Jahrhunderts kam es am Great Fish River bei Grahams­town zu einer histo­ri­schen Begeg­nung: Zum ersten Mal trafen euro­päi­sche Siedler auf den Bantu-Stamm der Xhosa. Die Begeg­nung muss auf beiden Seiten Schre­cken ausge­löst haben. Fortan markierte der Große-Fisch-Fluss die Grenze zwischen der briti­schen Kapko­lonie und dem Xhosa­land. „British Kaffraria“ wur­de wegen stän­diger Über­fälle der Xhosa jedoch kaum besiedelt, was die Kolo­ni­al­regie­rung auf eine Idee brachte. Weit entfernt vom Kap der Guten Hoff­nung führt das Empire gerade Krieg auf der Krim und setzte dazu eine hessi­sche Freiwil­ligenlegion ein. Warum denen nicht statt Sold ein Stück Land in Kaffraria anbieten – samt freier Passage für Frau und Kind? 1857 nahmen über 2.000 Söldner das Angebot an. Noch heute zeugen Orts­namen wie Stutter­heim, Hamburg und Berlin davon, wie die deut­schen Siedler als Puffer gebraucht wurden. Das Grenz­land ist bis heutet kaum besiedelt, die Berg­savanne noch unzer­stört, und alles viel ursprüng­l­i­cher als an der touris­tisch erschlos­senen Garden Route. Endlose Strände und Küsten­regenwälder animieren zu Wande­rungen. Viele private Wild­re­servate haben sich ange­siedelt.

Zuurberg Hiking Trail

Wande­rung durch den Addo Park
Die Zuurberge werden nur selten von Touristen aufge­sucht, da sich die Elefanten weiter im Süden aufhalten. Dafür kann man in dieser Sektion besonders gut wandern. Der Hiking Trail beginnt am Ranger Office, wo man auch das Karten­ma­te­rial bekommt. Er führt zunächst durch das Doring­nekkloof auf ausge­tre­tenen Pfaden zwischen Berg­aloen und wilden Gera­nien nach Westen. Zurück geht es über eine einfache Leiter über Grasfelder. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Sunday River Mouth

Spaziergang zur Mündung des Sunday Rivers
Der Spaziergang führt von Colchester am Sunday River entlang bis zu seiner Mündung ins Meer. Die riesigen Dünen von Alexandria reichen bis an das andere Ufer heran und bilden eine male­ri­sche Kulisse, vor der – besonders an Sonn­tagen – viele Boote zu sehen sind. (2:30 h, 10,3 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Von Amakhala Game Reserve nach Port Elisabeth

Mietwagenabgabe

Von Amakhala Game Reserve nach Port Elisa­beth

80 km | 58 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Port Eliza­beth, Airport

15 Tage
ab 3.299,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: September–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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