Individuelle Südafrika Rundreisen / Walsaison an der Südküste
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Walsaison an der Südküste Afrikas

Walsaison an der Südküste

Willkommen (zurück) in Südafrika!

Willkommen (zurück)! Unter diesem Motto möchten wir unseren Blick ab September gen Südafrika richten. Denn die Grenzen sind offen, ebenso die meisten Sehenswürdigkeiten vor Ort. Und obwohl das Reisen dank guter Hygienekonzepte so sicher wie möglich ist, bleiben die Touristenmassen noch aus. Ein idealer Zeitpunkt, das Land ganz ungestört auf eigene Faust zu erkunden.

Unsere Tour führt Sie von Kapstadt aus über Hermanus, dann entlang der Garden Route bis nach Port Elizabeth. Und die Wiedersehensfreude gilt dabei nicht nur für die Reisenden. Auch die Wale halten sich zu dieser Zeit vor der Küste Südafrikas auf, um ihre Jungen zu gebären – bevor sie anschließend bis zum nächsten Jahr wieder in Richtung Antarktis verschwinden.

Flüge werden individuell angeboten, je nach Datum und Verfügbarkeit. Aktuell würden wir Direktflüge mit der Lufthansa empfehlen, ab November fliegt voraussichtlich auch die Condor direkt ab Frankfurt. Übernachtet wird in kleinen Gästehäusern mit einer überschaubaren Zimmeranzahl, wo die Gastgeber sich persönlich um die Sicherheit ihrer Gäste kümmern. Die sorgfältige Reinigung und Desinfektion der Zimmer und Gemeinschaftsbereiche, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Einhaltung eines Mindestabstands gehören zur Tagesordnung – in den Unterkünften sowie im ganzen Land. Wir haben die genauen Informationen zu den Corona-Schutzmaßnahmen der einzelnen Häuser abgefragt, sodass Sie Ihre Reise mit einem guten Gefühl planen und genießen können.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Kapstadt

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS South Africa
Fahrzeug: Toyota Corolla Stufen­heck o.ä. (CDMR)
Tarif: premium cover
Station: Cape Town, Airport

Kapstadt

21 km | 22 Minuten
A

Kapstadt

Urbanes Leben zwischen zwei Ozeanen

Allein die Stadt am Kap der Guten Hoff­nung würde eine Reise nach Süda­frika lohnen. Kapstadt ist die älteste Stadt Süda­frikas.

Hier ist der erste Kommandant, Jan van Riebeeck, 1652 gelandet, und von hier aus sind die Buren ins Land vorge­drungen. Um 1800 hat die nieder­ländi­sche Ostindien-Handelsge­sellschaft den Stütz­punkt an die engli­sche Krone abge­treten. Seitdem ist der engli­sche Einfluss in der Stadt zuneh­mend gewachsen und hat sie zur libe­ralsten Stadt Süda­frikas gemacht. Die Abschaffung der Apart­heid hat hier ihren Ausgangs­punkt genommen.
Es wird kaum eine Stadt dieser Erde geben, die schöner gelegen ist. Mitten­drin erhebt sich der Tafelberg rund tausend Meter über der Stadt. Von unten wirkt er flach wie ein Tisch. Meist ist er mit Wolken verhangen, die einem Tisch­tuch ähneln. Östlich sind Wein­güter zu finden, deren Produkte mit allen Spitzenweinen der Welt mithalten können. Der südliche Zipfel der Halb­insel mit dem Kap der Guten Hoff­nung ist heute Natur­schutzgebiet. Hier kann man einsame Wande­rungen mit Blick auf zwei Ozeane unter­nehmen. Wer baden möchte, tut das besser auf der Ostseite am Indi­schen Ozean, der immer um zwei Grad wärmer ist als der Atlantik mit dem vom Südpol kommenden Benguela Strom.

Zu Gast im Haus des ehemaligen Bürgermeisters von Kapstadt

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das heutige Gäste­haus besteht aus zwei Doppelhäusern in Tamboer­skloof, die 1895 fertig gestellt wurden. Architekt war John Parker, der von 1913 bis 1915 Bürgermeister von Kapstadt war und die Häuser selbst bewohnt hat.

Parker, der auch die Synagoge gebaut hat, war der erste Architekt, der Sand­stein vom Tafelberg verwen­dete, sodass das Haus auch die Stadt­ge­schichte wider­spiegelt. Nach seiner Renovie­rung ist das denkmalge­schützte Gebäude schöner denn je. Dazu hat die künst­le­ri­sche Ader der Desi­g­nerin beige­tragen. Das Früh­stück ist frisch und reichhaltig. Trotz seiner zentralen Lage zwischen Tafelberg, Lions Head und Waterfront ist das Haus ruhig und sicher.

Ausflug (OPTIONAL)

Kochtour (halbtägig, englisch)

Die kuli­na­ri­sche Tour führt durch Bo-Kaap, das Kap malaii­sche Viertel in Kapstadt. Bereits im 17. Jahr­hun­dert impor­tierten die Buren Sklaven aus Malaysia, deren Nach­fahren über die Jahrhunderte hinweg eine eigene Kultur entwi­ckelt haben.

Der Ausflug beginnt bei einem Lebens­mit­telhändler in Bo-Kaap und geht dann weiter zu den Gewürzhänd­lern. Nach einem kurzen Spaziergang besu­chen Sie Zainies Haus. Dort entde­cken die Gäste (max. 8 Personen) die Geheim­nisse der Kap malaii­schen Küche, von Masala über Dhaltjies (Chili Bites), Samoosas, bis zu den Rootis dem Cape Malay Curry, das es dann zum Mittag gibt. Erfri­schungen und Verkos­tungen werden vor dem Mittag­essen serviert, danach erhalten Sie ein Rezept­heft zusammen mit einer Tüte Masala-Mix von Zainie für Ihre erste Curry-Mahlzeit.

Tafelberg

Sensa­tionelle Aussicht, seltene Pflanzen­viel­falt
Berlin hat den Tiergarten, New York den Central Park – aber Kapstadt hat etwas Gewal­tiges: eine 65 Quad­ratki­lometer große Wildnis mitten in der Stadt, die diese um mehr als 1.000 Meter über­ragt. Der Tafelberg prägt die Silhou­ette Kapstadts. Sein höchster Punkt ist  mit 1.087 Metern der Maclear's Beacon. Neben der sensa­tionellen Aussicht gibt es oben eine seltene Pflanzen­viel­falt. Etwa 1.400 Arten sind iden­ti­fi­ziert – mehr als in ganz Großbri­tan­nien! Viele von ihnen sind endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Wer den Tafelberg erkunden will, kann die Seil­bahn nehmen oder von der Talsta­tion aus zu Fuß gehen. Zuvor sollte man jedoch den Wetterbe­richt hören, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Victoria & Alfred Waterfront

Leben­diges Viertel am Hafen
Der Grund­stein des Werft- und Hafen­vier­tels wur­de 1860 von Prince Alfred, dem Sohn der Königin Victoria gelegt, als er sich auf einer Reise durch die Kolo­nien befand. In den 1990iger Jahren entstand ein leben­diges Viertel mit Boots­anlege­stellen und Märkten, einem Fischerei- und einem Yacht­hafen. In den restau­rierten Hafengebäuden fanden Rari­tä­tenläden, Büros und Museen Platz, daneben zahl­lose Restau­rants und sogar eine Brauerei. Eine Besonder­heit ist das Two Oceans Aqua­rium, das in über 30 Becken 300 Fisch­arten aus dem Atlantik und dem Indi­schen Ozean zeigt. Straßenmusikanten und -schau­spieler bevöl­kern das Viertel, während Seehunde auf den Docks dösen und sich am allgegenwär­tigen Fischge­ruch ergötzen.

Western Cape

Vielfäl­tige Provinz zwischen den Ozeanen
Die Wes-Kaap, wie die Provinz auf Afri­kaans heißt, liegt im Südwesten Süda­frikas und ist mit 130.000 Quad­ratki­lome­tern knapp doppelt so groß wie Bayern. Die Provinz erstreckt sich vom Kap der Guten Hoff­nung aus ungefähr 400 Kilometer am Atlantik nach Norden und ungefähr 500 Kilometer am Indi­schen Ozean nach Osten. Von den sechs Millionen Einwoh­nern leben die allermeisten im Großraum Kapstadt. Teile des Nordens und des Nord­os­tens sind prak­tisch unbe­wohnt. Landschaft­lich und klima­tisch ist das Westkap sehr vielfältig. Der größte Teil der Provinz zeichnet sich durch medi­ter­ranes Klima mit kühlen, feuchten Wintern und heißen, trockenen Sommern aus. Fünf Natio­nalparks gibt es am Western Cape und mehr als 60 Natur­schutzgebiete.

Durch das Echo Valley an der False Bay

Wande­rung durch einen zauber­haften Milkwood-Wald
Die Wande­rung führt durch einen zauber­haften Wald mit knor­rigen Milkwood Bäumen zu einem natür­li­chen Amphi­theater. Durch manche der Täler und Schluchten geht man auf Holz­stegen. In Kalk Bay kann man im Café Olympia Rast machen. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)
Gute Grundkondi­tion nötig. Überwiegend gut begehbare Wege. Tritt­si­cher­heit erforder­lich.

Wande­rung auf dem Tafelberg

Phäno­me­nale Aussichts­punkte und einsame Schluchten
Die meisten Kapstadt-Besu­cher begnügen sich mit einem Kurzausflug auf den Tafelberg. Wer etwas weiter geht, wird mit immer neuen Aussichts­punkten und einsamen Winkeln belohnt. Und schnell stellt man fest: Was von unten flach wie eine Tisch­ober­fläche aussieht, ist voller Erhe­bungen und Schluchten. Der Rundgang beginnt und endet an der Berg­sta­tion der Seil­bahn. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)

Wande­rung am Kap der Guten Hoff­nung

Wind und Wellen, Steil­küste und zwei Leucht­türme
Die kurze und einfache Wande­rung führt an der Südspitze des Kaps entlang. Während die allermeisten Besu­cher mit Bussen zum Schild fahren, um sich dort zu fotogra­fieren, kann man den Massen auf einem Pfad entlang der Steil­küste entgehen. Ziel sind zwei Leucht­türme. Am Cape Point kann man im „Two Oceans“ einkehren und dann denselben Weg zurückgehen. (hin und zurück: 2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Von Kapstadt nach Hermanus

137 km | 2:30 h
Zunächst werden die anmu­tigen Wine­lands durch­fahren. Danach fährt man eine der schönsten Küsten­straßen Südafrikas entlang.

Over­berg

Kapgeier und Prote­enfelder „überm Berg“
Over­berg ist ein Distrikt im Western Cape und bedeutet soviel wie „überm Berg“, weil es von Kapstadt aus gesehen hinter dem Gebirgszug von Hotten­tots Holland liegt. In dem dünn besiedelten Land werden Getreide und Obst ange­baut. Die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion ist der Fynbos, die Biosphäre mit der welt­weit höchsten Arten­viel­falt. Zu ihrem Schutz sind einige Natur­parks errichtet worden, z.B. der Bontebok Park oder das De Hoop Nature Reserve im Südosten. Hier gibt es noch eine Kolonie der seltenen Kapgeier. Vor der Küste sind Glattwale zu sehen, die sich hier paaren und ihre Jungen aufziehen.

Kogelberg

Streng geschütztes Fynbos-Reservat
Das älteste Biosphären­re­servat Süda­frikas gilt vielen als das schönste im Western Cape. Es  umfasst das gesamte Küstengebiet von Gordon's Bay bis zum Bot River Vlei und inländisch bis nach Grabouw und zum Groen­land Moun­tain. Nirgendwo ist die außergewöhn­lich vielfäl­tige Kapf­lora besser erhalten als hier. 18 000 Hektar gehören zum besonders geschützten Kern des Kogelberg Reservats. Täglich wird nur eine begrenzte Zahl von Besu­chern zuge­lassen. Mehrere Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch das Gelände.

Neethlingshof

Weingut mit First-Class-Restau­rant
Das Gut bei Stel­lenbosch ist ein Publikumsma­gnet, nicht nur für Gourmets und Wein­tou­risten. Es wur­de 1692 von einem deut­schen Emigranten gegründet. Eine Kiefer­n­allee führt zum ehrwür­digen Haupt­haus von 1814 im klas­si­schen kaphol­ländi­schen Stil. Dort ist auch das Lord Neethling, das früher zu den besten Restau­rants in Süda­frika zählte, inzwi­schen aber auch nega­tive Kritiken bekommt. Verkos­tungen werden im Palm Terrace nebenan ange­boten.

Panora­ma­straße bei Somerset West

Steil­küste mit Pinguin­ko­lonie
Die Küsten­straße zwischen Somerset West und Kleinmond gehört zu den schönsten der Welt. Hinter der Steil­küste beginnt das Kogelberg Bios­phere Reservat, das auch als Herz des Fynbos-König­rei­ches gilt. 1600 Pflanzen­arten findet man hier vor, von welchen 150 endemisch sind. Stony Point in Betty's Bay beheimatet eine Kolonie von Jackass-Pinguinen, eine von zwei auf dem Haupt­land von Süda­frika lebenden und brütenden Kolo­nien.
B

Bucht von Hermanus

Wale in nächster Nähe

Zwischen Kleinmond im Nordwesten und Gansbaai im Süden liegt die Bucht von Hermanus. Auf einem schmalen Streifen zwischen den Bergen im Hinter­land und dem Meer reihen sich mehrere Orte anein­ander, die zusammen Hermanus bilden.

In den Monaten von Juli bis Dezember spielt sich dort ein Naturwunder ab, das welt­weit seines­glei­chen sucht: In dieser Zeit kommen die Südkaper, eine Glattwalart, um ihre Jungen zu gebären. Die Meer­es­säuger kommen zwischen dem 30. und 50. Grad südli­cher Breite vor, werden bis zu 18 Meter lang und 80 Tonnen schwer. Auf dem Höhe­punkt der Saison, im Oktober, werden regelmäßig etwa 150 Wale in der Bucht gezählt. Vom Strand aus kann man dann die Mütter mit ihren 1000 Kilogramm schweren Kälbern spielen und springen sehen.

Zu Gast in einem Boutique-Gästehaus in Hermanus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Gäste­haus blickt auf die Walker Bay. Direkt an der Küste gelegen, wird es nur durch eine Straße von den Wander­wegen getrennt, die unmit­telbar an den Klippen entlang des Atlan­tiks führen.

Auch im Innenraum sind die Farben des Ozeans präsent. So ist das Inte­rieur haupt­säch­lich in Nuancen von Weiß, Blau und Türkis gestaltet. Bei weniger als zehn Gäst­ezimmern bleibt die Atmo­sphäre persön­lich. Zudem ist Tag und Nacht stets jemand vor Ort, um sich um die Belange der Gäste zu kümmern. Am Morgen wird das Früh­stück im Früh­s­tücksraum oder am kleinen Pool serviert; am Abend hilft man gerne mit Empfeh­lungen und Reservie­rungen für ein Dinner außer Haus.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtung (1,5 - 3 Stunden, englisch)

Nach der Sicher­heits­un­terweisung im Hafen geht es auf einem Kata­maran hinaus in die Bucht von Hermanus.

Zwischen Juli und Dezember ist eine Walbe­geg­nung nahezu garan­tiert. In dieser Zeit kommen die gigan­ti­schen Meer­es­säuger in großen Zahlen aus den kalten Gewäs­sern der Antarktis in die Bucht, um hier ihre Jungen zu gebären. Die Bootsfahrt dauert zwischen andert­halb und drei Stunden. Ein naturkun­diger Guide an Bord erzählt während­dessen viel Wissens­wertes über die Natur und ihre Bewohner. Wurden Wale gesichtet, steuert der Kapitän das Boot auf eine Entfer­nung von etwa 50 m heran. Ob die Tiere ihren mensch­li­chen Beob­ach­tern dann noch näher kommen möchten, bleibt ihnen über­lassen. Zwischendurch werden Erfri­schungen und ein Snack gereicht.

Hemel en Aarde Valley Wine Route

Erstklas­sige Weine zwischen Himmel und Erde
Zwischen Hermanus und Caledon windet sich die R320 durch ein schönes Tal, in dem mehrere Wein­güter und -kelle­reien liegen. Das Mikro­klima mit ist ideal für Weinbau. Auf heiße Tage folgen in der Nacht kühle Brisen vom Meer. Mehr­fach ausgezeichnet wur­de unter anderem das Gut Spookfontein, wo neben Pinot Noir auch Olivenöl produ­ziert wird. Die meisten Güter bieten Wine Tasting an.

Cliff Path

Wale beob­achten auf einem Wanderweg durch die Klippen
Der Wanderweg ist vor allem von Juli bis Oktober inter­essant, wenn die Wale in die Bucht von Hermanus kommen. Eigens für die Walbe­ob­ach­tung wur­de der Weg durch die Klippen einge­richtet. Es gibt Sitzbänke auf expo­nierten Felsen, Bade­buchten und Muschelbänke.

Fernkloof Nature Reserve

Proteen und Aussicht über die Walker Bay
Das 1.600 Hektar große Natur­re­servat schützt die grünen Berge im Hinter­land von Hermanus, wo eine große Viel­falt von Proteen und Fynbos-Gewächsen zu Hause ist. Vom Besu­cher­zentrum aus führen mehrere Wander­wege durch die Wunderwelt. Immer wieder kommt man zu Stellen mit großar­tiger Aussicht über die Walker Bay, während im Himmel die Königs­adler kreisen.

Harold Porter Garden

Faszi­nierende Welt des Fynbos
Ein Weg für Bota­nik­liebhaber: Über 1.600 verschiedene Pflanzen wachsen im Park, der zum Kogelberg Reserve gehört. Allein hundert Erika-Arten sind dort heimisch, daneben Proteen, Schwert­li­lien und Watsonia. Die UNESCO erklärte den Park zum Bios­phere Reserve. Anschließend kann man eine Rast im Red Disa Restau­rant oder im Besu­cher­zentrum Souve­nirs kaufen (hin und zurück: 2:30 Stunden, 7,9 Kilometer, auf und ab: 340 Meter).

Von Hermanus nach Knysna

413 km | 5:00 h
Auf dem Weg liegt Swel­lendam, die viert­äl­teste Stadt Süda­frikas, die mit ihren vielen Häusern im kaphol­ländi­schen Stil einen Besuch wert ist. Unter­wegs zur Garden­route wird die Land­schaft zuneh­mend feucht. Bei Mossel Bay kommt man an den Indi­schen Ozean.

Garden Route

Afrikas bezau­bernde Südküste
Als die bibeltreuen Buren vor Jahrhunderten aus dem trockenen Inland an die grüne Küste kamen, dachten sie, sie hätten den Garten Eden entdeckt – weshalb man den viel­sei­tigen Land­strich zwischen Swel­lendam und Humansdorp bis heute Garden Route nennt. Male­ri­sche Buchten, einsame Strände und steile Kliffe wech­seln einander ab, dahinter schroffe Felswände und immer­grüne Urwälder. Vom nörd­li­chen Horizont grüßen hohe Gebirgsketten, an denen bis zu 2.500 mm Nieder­schlag pro Jahr abregnen. Dennoch kann man die Garden Route nicht als Regen­gebiet bezeichnen. Die Schauer sind heftig, aber kurz und fallen vorwiegend nachts.

Bontebok-Natio­nal­park

Refugium für bedrohte Tiere
Der 1931 zum Schutz der letzten 30 frei lebenden Buntbock-Antilopen gegrün­dete Natio­nal­park ist mit  20 Quad­ratki­lome­tern der kleinste unter den süda­fri­ka­ni­schen Natio­nalparks. Die Zahl der Buntböcke wird heute bei 200 gehalten; mehr wären ökologisch nicht zu vertreten. Der Park kann im eigenen Wagen durch­fahren werden und beheimatet heute eine Reihe weiterer Antilo­pen­arten. Vor einigen Jahren wurden auch die seltenen Bergze­bras eingeführt, von denen inzwi­schen wieder über 20 dort leben.

Swel­lendam

Kaphol­ländi­sche Bilder­buchklein­stadt
Nach Kapstadt und Stel­lenbosch ist Swel­lendam die dritt­äl­teste Stadt Süda­frikas. In dem einzig­ar­tigen Ensemble kaphol­ländi­scher Architektur, die besonders im empfehlens­werten Drostdy Frei­lichtmuseum hervor­ra­gend erhalten ist, fühlt man sich leicht in das 18. Jahr­hun­dert zurückver­setzt, als die Bürger­schaft sich als Vorposten euro­päi­scher Zivili­sa­tion in der afri­ka­ni­schen Wildnis empfand. Die fried­liche Klein­stadt lebt auch heute noch vorwiegend von der Land­wirt­schaft.

Giant Kingfisher Trail

Baden im Wasserfall des Tow River
Der Wanderweg gehrt zu den schönsten im Wilder­ness National Park. Zu Beginn ist der Pfad etwas anstren­gend, aber es wird einfa­cher. Der Weg folgt dem Tow River und ist der einzige, der zum Wasserfall führt. Im Becken unter­halb der Fälle kann man baden. Der Ort ist auch eine wunderbare Pick­nick­stelle. Das Auto lässt man am Ebb & Flow Camp North stehen. (hin und zurück: 9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Brown Hooded Kingfisher Trail

Durch einen Wald an der Garden Route zu einem Wasserfall
Der Weg folgt zunächst dem Fluss Duiwe und ist bis auf den optio­nalen Anstieg zu einem Aussichts­punkt sehr einfach. Der Bach wird über eine Holzbrücke und Tritt­steine überquert. Am Weg wachsen Wild­reben, die im Herbst in bunten Farben leuchten. Die einheimi­schen Bäume tragen Namens­schilder. Wer aufmerksam ist, entdeckt vielleicht die Cape Robin, ein einheimi­scher Vogel, den man an seinem Gesang erkennt. Der Weg endet am Pool und Wasserfall, wo man auf rutschige Felsen achten sollte. Zurück muss man den glei­chen Weg nehmen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 80 Meter)
C

Knysna

Küstenstädtchen an der Garden Route

Das char­mante Küsten­städt­chen Knysna ist als Zentrum der süda­fri­ka­ni­schen Holz­indu­s­trie groß geworden.

Mit seinen stillen Lagunen, seinem bewal­deten, bergigen Umland, seiner zerklüf­teten Küste und dem histo­ri­schen Stadt­kern ist Knysna ein Juwel an der Garden Route. Charak­te­ris­tisch für das Ortsbild sind „The Heads“, zwei riesige Sand­steinklippen, zwischen denen ein Kanal liegt, der die Lagune mit dem Meer verbindet.

Zu Gast in einer Lodge bei Knysna

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge befindet sich in ruhiger Lage am Ortsrand von Knysna. Nach der Zerstörung durch die Buschbrände im Juni 2017 haben die Eigen­tümer die Lodge im alten Stil wieder aufge­baut.

Gäste werden in reetge­deckten Rundhütten nahe des Haupt­hauses unter­ge­bracht. Zum Früh­stück wird ein reichhal­tiges Buffet ange­boten. Im weit­läufigen Garten gibt es einen Pool. Die Lodge liegt ideal, um die Garden Route zwischen dem Tsitsikamma National Park und Mossel Bay zu erkunden. Die Gastgeber Katrin und Joachim stammen aus Deutsch­land und sind vor vielen Jahren nach Süda­frika ausge­wandert.

Wilder­ness National Park

Meeres­arme, Strände und üppige Wälder
Entlang der Garden Route erstreckt sich eine Küsten­landschaft mit Seen, Fluss­läufen, Meeres­armen und Stränden. Über die üppigen Wälder ragen die Berge der Outen­iqua-Kette empor. In dieser Szenerie liegt der ehema­lige Wilder­ness National Park, der heute Teil des Garden Route National Parks ist. Er schützt fünf Seen und die Serpen­tine, einen gewun­denen Wasser­lauf und ist heute Teil des Garden Route Natio­nalparks. Wander­wege erschließen den Park, von denen der King Fisher Trail einer der schönsten ist.

Knysna Heads

Aussichtsfelsen vor der Lagune
Zwei markante Sand­steinklippen säumen die Einfahrt zum Hafen von Knysna. Die Royal Navy bezeichnete die Einfahrt vom Indi­schen Ozean in die Lagune von Knysna einst als die gefähr­lichste Einfahrt der Welt. Auf dem west­li­chen Head werden im öffent­li­chen Featherbed Nature Reserve geführte Touren auf dem zwei Kilometer langen Bushbuck Trail ange­boten, den man an der Waterfront in Knysna buchen kann. Vom östli­chen Felsen hat man eben­falls eine spekta­kuläre Aussicht auf Einfahrt, das Meer und die gesamte Lagune. Hierher kommt man aber bequem mit dem eigenen Auto.

Judah Square

Rastafari-Gemeinde bei Knysna
Die Rastafari-Bewe­gung entstand in den 1930er Jahren unter Schwarzen auf Jamaica. Bekannt sind vor allem die Frisuren und die Reggae-Musik. Der Rastafari Glaube kombi­niert christ­liche, altte­s­ta­ment­liche und afri­ka­ni­sche Elemente. Zentral ist die Vereh­rung von Haile Selassie, dem äthio­pi­schen Kaiser, als Gott. Bei Knysna hat sich vor Jahren eine Rastafari-Gemeinde gebildet, in der dieser Glaube ganzheit­lich gelehrt und gelebt wird. Wer sich den bunten Wohnort über dem Meer anschauen möchte, ist herz­lich einge­laden, vorbeizu­schauen oder zuvor mit Brother Zebulon (tel: +27 76 649 1034) Kontakt aufzu­nehmen.

Goukamma Nature Reserve

Einzig­ar­tige Vogelwelt am Goukamma Fluss
Das über 2.000 Hektar große Natur­re­servat schützt die einzig­ar­tige Vogelwelt rund um die Mündung des Goukamma Flusses. Die Dünen sind mit Küsten-Fynbos bewachsen und gehören zu den höchsten in Süda­frika. Die menschenleeren Strände und Dünen­kämme erkundet man am besten zu Fuß. Die Zufahrt führt über die Straße Rich­tung Buffel's Bay. (hin und zurück: 3 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Woodcutter's Trail

Durch den Bergur­wald am Jubilee Creek
Noch Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Wälder an der Garden Route weitge­hend ursprüng­lich. Heute sind sie viel­fach Eukalyp­tus­plan­tagen gewi­chen. Der Woodcutter's Trail führt teilweise auf Bohlen durch einen Urwald. Unter­wegs kommt man an einem Big Tree vorbei. Der Gelb­holzbaum ist bereits über 600 Jahre alt. (2:30 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Küste von Kranshoek

Grüner Urwald, rote Klippen, blaues Meer
Entlang der Harkerville Küste gibt es einen spekta­kulären Küstenweg, der über zwei Tage geht. Den Abschnitt über die schönsten Klippen kann man auf einem Rundweg erleben, der im Hinter­land wieder zum Ausgangs­punkt zurückführt. Die oberen Hänge sind mit grünem Urwald bewachsen, zwischen den Klippen gedeihen zähe Fynbos-Gewächse. (3:30 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

Von Knysna nach Addo

324 km | 4:00 h
Stän­diger Begleiter ist der Indi­sche Ozean, der dann und wann mit herr­li­chen Ausbli­cken über­rascht. Zeit nehmen sollte man sich unbedingt für den Tsitsikamma Park auf halber Strecke. Bei Storms River führt ein bequemer Wanderweg in den Urwald zu einem gigan­ti­schen Gelb­holzbaum (Big Tree).

Eastern Cape

1.000 Kilometer Küste zwischen Storms River und Natal
Süda­frikas Eastern Cape Provinz beginnt östlich des Storms River und reicht bis zum Mtamvuna River an der Grenze zu KwaZulu-Natal. Dazwi­schen liegen rund 1.000 Kilometer Küste mit zahl­losen Stränden, Dörfern und Seebädern sowie die Indu­s­trie­me­tro­polen Port Eliza­beth und East London. Im Norden reicht die Provinz bis weit in das Karoo-Hoch­land. Mit 170.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Provinz fast halb so groß wie Deutsch­land, aber nur spär­lich besiedelt. Die rund sieben Millionen Einwohner gehören vor allem zum Stamm der Xhosa.

Plet­ten­berg Bay

Weiße Bade­strände, farbige Riffs
Von ihren portugie­si­schen Entde­ckern wur­de die Bucht im Osten der Garden­route Bahia formosa („schöne Bucht“) genannt. Bis heute sagt man, dass Plet­ten­berg die schönsten Bade­strände in Afrika habe. Der Ort liegt hoch über der Küste mit herr­li­chem Ausblick auf den Indi­schen Ozean. Bemerkens­wert sind die farbigen Riffs, die Taucher aus aller Welt anziehen. 
An der Mündung des Keurboom’s River befindet sich eine der größten Brutko­lo­nien von Möwen an der süda­fri­ka­ni­schen Küste. Wale sind während der Paarungs­zeit zwischen Juli und Dezember ein alltäg­l­i­cher Anblick. Delphine sind ganzjährig häufig zu sehen.

Blou­krans Bridge

Welt­höchster Bungee Jump
Die Bogenbrücke an der Natio­nal­straße N2 liegt in Plet­ten­berg Bay, Süda­frika. Die Spannweite von über 270 Metern und die Höhe von 216 Metern inspi­rierte Outdoor-Enthusi­asten zum höchsten Bungee Jump von einer Brücke – und zum dritt­höchsten insge­samt. 216 Meter rauscht man von unter­halb der Fahr­bahn in die Schlucht. Wer es mag, kann auf der Website buchen.

Nature's Valley

Natur­schutzgebiet zwischen Urwald und Strand
Zwischen Storms River im Osten und the Crags im Westen kann man als Alter­na­tive zur N2 die R102 nehmen. Sie führt durch das Natur­schutzgebiet Nature's Valley, das zu den schönsten Abschnitten der Garden Route gehört. Die kurvenreiche Strecke durch­quert tiefe Schluchten. In den Urwäl­dern wachsen bis zu 40 Meter hohe Gelb­holzbäume, meter­hohe Farne und Orchideen. Ein vier­stün­diger Wanderweg zwischen Meer und Urwald führt durch die verschiedensten Vege­ta­ti­ons­zonen. (hin und zurück: 4 Stunden, 13,1 Kilometer, auf und ab: 410 Meter)
D

Addo Elephant Park

Schutzgebiet für Ostkap-Elefanten

Am südli­chen Küsten­streifen Afrikas gab es ursprüng­lich große Herden von Elefanten, die wegen des Nahrungs­überflusses besonders kräftig wurden. Als im letzten Jahr­hun­dert Farmen ange­legt wurden, erwiesen sich die Elefanten als Zerstörer großer Flächen und wurden gnadenlos abge­schossen. 1931 gab es nur noch elf Elefanten im gesamten Eastern Cape, das immerhin halb so groß ist wie Deutsch­land. Damals wur­de der Addo Elephant Park, der inzwi­schen mit dem Zuurberg Park zusam­menge­legt worden, ist zu ihrem Schutz ange­legt. Heute beheimatet der Park über 200 Elefanten sowie Büffelherden, Nashörner, Löwen und verschiedene Antilopen. Mehrere Aussichts­punkte sind einge­richtet, von denen aus man Wasserlöcher beob­achten kann (Fern­gläser mitbringen). Im Zuurberg Park gibt es zwei Wander­wege. Ansonsten darf man den Park nur im Auto oder in Beglei­tung von Wildhütern durch­queren.

In den Addo Natio­nal­park darf man mit dem eigenen Wagen fahren – eine Karte gibt es am Eingang. Ebenso werden geführte Touren verschiedener Länge ange­boten, die vor Ort oder auch im Voraus gebucht werden können.

Zu Gast in einem Country House bei Sunland

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Country House liegt auf einer Zitro­nen­farm bei Sunland, die sich seit Jahren in Famili­en­be­sitz befindet.

Nachdem Vater und Sohn, die berufsbedingt in Pretoria lebten, auf die Farm zurückkehrten, beschlossen sie, das tradi­tionelle Farmhaus zu einem Gäste­haus umzubauen. Heute stehen neun individu­elle, geschmackvoll einge­rich­tete Zimmer zur Verfügung. Wer nicht gerade unter­wegs ist, wird sich gern im subtro­pi­schen Garten oder am Swimmingpool aufhalten. Morgens steht ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet mit süßen und herzhaften Zutaten bereit, abends wird ein täglich wech­selndes 3-Gänge-Menü serviert. Danach kann man bei lockeren Gesprächen in der Bar den Tag ausklingen lassen.

Ausflug (OPTIONAL)

Game Drive (halbtägig, englisch) | 1x Schotia Transfer Return pro Person

Die Safari findet im ältesten Privat­re­servat nahe des Addo Park statt. Bereits 1982 wur­de nach und nach Wild auf dem ehema­ligen Farmge­lände eingeführt.

Inzwi­schen hat der Busch sich das Land zurück­e­r­obert und beheimatet wieder über 40 Säuge­tier­arten. Die Pirschfahrt beginnt am Nach­mittag und geht bis spät in den Abend. Buffet-Dinner und Getränke sind im Preis einge­schlossen. Auf der Foto­safari wird man vor allem Zebras, Strauße, Nashörner, Fluss­pferde, Giraffen und Löwen sehen.

Zuurberg Hiking Trail

Wande­rung durch den Addo Park
Die Zuurberge werden nur selten von Touristen aufge­sucht, da sich die Elefanten weiter im Süden aufhalten. Dafür kann man in dieser Sektion besonders gut wandern. Der Hiking Trail beginnt am Ranger Office, wo man auch das Karten­ma­te­rial bekommt. Er führt zunächst durch das Doring­nekkloof auf ausge­tre­tenen Pfaden zwischen Berg­aloen und wilden Gera­nien nach Westen. Zurück geht es über eine einfache Leiter über Grasfelder. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Zuurberge

Wandern zwischen Bergze­bras und Nebelwäl­dern
Die „sauren Berge“ sind eher als Hügel zu bezeichnen. Von der Küste her wehen warme und feuchte Winde herauf, die regelmäßig für Nebel sorgen. In dieser spezi­ellen Zone wächst ein besonderer Wald. Trotzdem gibt es auch Savan­nen­tiere zu sehen. 1991 wurden die gefähr­deten Bergze­bras hier ausge­setzt, die sich inzwi­schen kräftig vermehrt haben. Wegen der Abwe­sen­heit gefähr­li­cher Tiere eignen sich die Zuurberge gut für Wande­rungen. Es gibt einen ein- und einen vier­stün­digen Rundweg. Rei­t­ausflüge werden ange­boten und können über den Addo Park gebucht werden.

Sunday River Mouth

Spaziergang zur Mündung des Sunday Rivers
Der Spaziergang führt von Colchester am Sunday River entlang bis zu seiner Mündung ins Meer. Die riesigen Dünen von Alexandria reichen bis an das andere Ufer heran und bilden eine male­ri­sche Kulisse, vor der – besonders an Sonn­tagen – viele Boote zu sehen sind. (2:30 h, 10,3 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Von Addo nach Oudtshoorn

397 km | 5:00 h

Mehrere Pässe mit zum Teil grandiosen Weit­bli­cken bilden die Zäsuren für die Landschafts­wechsel.

Je weiter land­einwärts, desto trockener und zerklüfteter wirkt das Land. Unbedingt sollte man einen Abste­cher zur wilden Meirings­poort Schlucht machen, die die kleine mit der großen Karoo verbindet.

Meirings­poort

Bizarre Schlucht zwischen Großer und Kleiner Karoo
Die tiefe Schlucht zwischen der Großen und der Kleinen Karoo mutet mit ihren bizarren Sand­stein­forma­tionen und roten Klippen beinah unwirk­lich an – vor allem am Nach­mittag, wenn die tief­ste­hende Sonne alles in glüh­ende Farben taucht. Winter­feste Pflanzen klammern sich an die steilen Felswände. Paviane und etliche  Klein­tiere leben im Schutz der tiefen Erdspalten. Ein spekta­kulärer Wasserfall ergießt sich in ein dunkles Becken, das der Legende nach ohne Boden sein soll.

De Rustica

Oliven­anbau in der Karoo
Oliven­anbau verbindet man eher mit dem medi­ter­ranen Raum als mit dem südli­chen Afrika. Dabei ist das Klima in der Karoo ähnlich wie am Mittelmeer und Olivenbäume wachsen hier prächtig. Wie der süda­fri­ka­ni­sche Wein braucht auch das süda­fri­ka­ni­sche Olivenöl heute keinen Vergleich mehr mit euro­päi­schen Produkten zu scheuen. De Rustica Olive Estate ist eines der wenigen süda­fri­ka­ni­schen Güter, wo Olivenöl produ­ziert wird. Das Gut bietet Führungen an, bei denen der Weg von der Olive zum Öl verfolgt werden kann. Im Verkaufsraum werden auch verschiedene Öle verkostet.

Mons Ruber Estate

Süßweine und ein Rundweg durch die roten Berge
Das kleine Weingut Mons Ruber (Rotberg) hat sich auf edle Dessert­weine speziali­siert. die man in einem Probier­raum verkosten kann. Zugleich ist auf dem Gelände der Farm ein zwei­stün­diger Rundweg durch die roten Berge einge­richtet. Er führt nörd­lich der N12 im Uhrzei­ger­sinn. Zwar kommt man nur mit Kletter­ausrüs­tung auf den Gipfel, aber das oran­gene Farb­spiel im Dämmer­licht lohnt die Mühe allemal.
E

Kleine Karoo

Straußenzucht zwischen den Outeniqua Bergen und Langebergen

Die Kleine Karoo in der Provinz Westkap liegt zwischen den Langebergen und den Outen­iqua Bergen und erstreckt sich über eine Länge von 320 Kilome­tern von Ost nach West.

Von der Großen Karoo ist sie durch die Swartberge getrennt. Aufgrund der vorherr­schenden Trocken­heit ist die Kleine Karoo besonders geeignet für die Straußenzucht. So gibt es hier zahlreiche Straußen­farmen, die zum Teil auch für Touristen geöffnet sind. Eine besondere Attrak­tion sind die Cango Caves östlich von Oudtshoorn. Diese Tropf­steinhöhlen sind eines der größten Naturwunder am Kap und waren teilweise über Jahrzehn­tausende von Menschen bewohnt.

Auf einer Gästefarm bei Oudtshoorn

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Gäste­haus liegt auf einer Straußen­farm, die 1890 von einem deut­schen Auswanderer gekauft wur­de und bis heute im Besitz seiner Familie ist.

Vom Gäste­haus mit seinen geräu­migen und komfor­ta­blen Zimmern hat man einen schönen Blick weit in die Kleine Karoo. Das Früh­stück ist reichhaltig und bietet neben frischem Obst, Brot und Joghurt auch warme Speisen wie Omelett und Rührei mit Speck. Beim 4-Gang-Dinner kann man zwischen Straußenfleisch vom Grill und anderen lokalen Speziali­täten wählen. Ein Swimmingpool ist vorhanden. Bis Oudtshoorn fährt man zehn Kilometer.

Ausflug (OPTIONAL)

Ausflug zu den Erdmännchen (2-3 Stunden, englisch)

Erdmänn­chen, auch Surikate genannt, gehören zu den soge­nannten Shy Five. Obwohl die 750 Gramm leichten Tiere überall im südli­chen Afrika zu Hause sind, bekommt man sie kaum zu Gesicht.

Der Ausflug beginnt in der Morgendämme­rung und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Mit einem Guide fährt man zu einer Erdmänn­chen-Kolonie. Um die scheuen Wüsten­be­wohner nicht zu verschre­cken ist hier Ruhe und Geduld gefragt. Mit einer Tasse Kaffee nimmt man in einem Safa­ri­stuhl Platz und beob­achtet die Tiere mit ihrem ausgeprägten Sozi­alver­halten.

High­gate Ostrich Show Farm

Zu Besuch bei den größten Vögeln der Welt
Seit über 100 Jahren exis­tiert die Straußen­farm in Oudtshoorn. Die geführten Touren sind für Jung und Alt glei­cher­maßen geeignet und vermit­teln viel Wissens­wertes rund um die Arbeit auf der Farm. Die Führungen geben die Möglichkeit, den größten Vögeln der Erde einmal ganz nah zu kommen. Im ange­schlos­senen Show­room werden Taschen, Staubwedel und andere Waren ange­boten, die von lokalen Hand­werkern direkt vor Ort aus dem Leder und den Federn der Strauße gefer­tigt werden.

Erdmänn­chen-Kolonie

Besuch bei den Shy Five
Erdmänn­chen, auch Surikate genannt, gehören zu den soge­nannten Shy Five. Obwohl die 750 Gramm leichten Tiere überall im südli­chen Afrika zu Hause sind, bekommt man sie kaum zu Gesicht. Der Ausflug zur Erdmänn­chen-Kolonie ist daher sehr beliebt und etwas Besonderes: Er beginnt in der Morgendämme­rung und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Mit einem Führer fährt man in einem Allradwagen zu ihrer Kolonie. Mit einer Tasse Kaffee nimmt man in einem Safa­ri­stuhl Platz und beob­achtet die Tiere mit ihrem ausgeprägten Sozi­alver­halten. Der Ausflug muss online vorge­bucht werden – am besten frühzeitg, da die Tour sehr beliebt ist.

Oudtshoorn

Feder­pa­läste der Straußenba­rone
Seinen Ruf und Reichtum verdankt Oudtshoorn den Straußenfedern, die um die Jahrhundert­wende in Europa in Mode gekommen waren. Von der Glanzzeit legen noch einige „Feder­pa­läste“ der „Straußenba­rone“ Zeugnis ab. Noch heute ist das Städt­chen aufgrund seines trockenen Klimas Welt­zentrum der Straußenzucht. Viele Farmen ringsum bieten Besich­tigungen an.

Red Stone Hills

Bizarre Felsen, magi­sche Farben
West­lich von Oudtshoorn liegt die Red Stone Hills Farm, die sich durch eine markante Land­schaft auszeichnet. Der Weg lohnt sich vor allem in der Dämme­rung, wenn die Abend­sonne die bizarren Felsen in ein magi­sches Licht taucht. Höhe­punkt ist der Window Rock, den man über einen Kammweg vom Punkt 2 aus erreicht. (3 Stunden, 10,5 Kilometer, auf: 430 Meter, ab: 480 Meter)

Swartberg Trail

Natur­pa­ra­dies am Perdepoort River
Drei oder vier Tage dauert der eindrucksvolle Höhenweg über die zerklüf­teten Swartberge. Diese Tages­wande­rung verläuft auf dem schönsten Teil­ab­schnitt. Sie beginnt am De Hoek Moun­tain Resort und führt über einen 1.300 Meter hohen Sattel ins Tal des Perdepoort River, in dem in er Regel ganzjährig frisches Gebirgs­wasser plät­schert. Wegen der großen Hitze sollte man im Sommer früh aufbre­chen. (5 Stunden 12 Kilometer, auf und ab 680 Meter)

Swartbergpass

In Serpen­tinen durch ein Welt­natur­erbe
Nörd­lich von Oudtshoorn windet sich die R328 in die Swartberge, ein 200 Kilometer langes und über 2.300 Meter hohes Fal­tengebirge, das die Kleine von der Großen Karoo trennt. Die engen und steilen Serpen­tinen sind eine sport­liche Herausforde­rung für den Fahrer, die allerdings auch ohne Allrad­an­trieb zu bewäl­tigen ist. Wegen seiner wilden Schön­heit und der geologi­schen Bedeu­tung gehören die Swertberge heute zum Welt­natur­erbe der UNESCO. Wer sich am Swartbergpass eine kleine Auszeit gönnt und den leichten Berg­spa­ziergang um den Platberg macht, wird mit Ruhe und einem maje­s­tä­ti­schen Bergpan­orama belohnt.

Von Oudtshoorn nach Paarl

366 km | 4:30 h

Die Land­straßennummer steht für den eigentümlichen Reiz des Kaphin­ter­lands. Die einsame Straße windet sich zwischen gewal­tigen Faltengebirgen durch eine Flora, die an Viel­sei­tigkeit ihres­glei­chen sucht.

Neben den Städtchen Montagu und Robertson finden sich nur ein paar kleine Farman­sied­lungen in dem sonst unberührten Gebiet. Kurz hiner Schoem­anshoek liegen die Cango Caves.

Gamkaskloof

Letzte unein­gezä­unte Wildnis Süda­frikas
Gamkaskloof ist eine beinahe unzugäng­liche Schlucht in den Swartbergen, der letzten unein­gezä­unten Wildnis Süda­frikas. Sie ist auch heute noch nur mit Allradwagen zu errei­chen. Die faszi­nierende Gebirgs­landschaft hat sich vor 500 Millionen Jahren aufge­faltet und ist seit zehn­tausenden von Jahren von San bewohnt gewesen. Bereits im 18. Jahr­hun­dert haben sich Trekburen auf ihrem Weg vom Kap hier verirrt. Da ihre Ochsen die Schlucht nicht mehr verlassen konnten, blieben sie und nannten das Tal „de Hel“ (Höllental). Diese Sied­ler­gruppe lebte hier über Gene­ra­tionen in völliger Isola­tion von der Außenwelt. André Brink, einer der führ­enden Schrift­steller Süda­frikas, hat diese faszi­nierende Geschichte in seinem Roman „Devil's Valley“ verarbeitet. In den 1960iger Jahren verließen die letzten Nach­fahren die Sied­lung, die noch heute steht. Seit 1964 führen zwei Straßen in das 130.000 Hektar große Gebiet 50 Kilometer nordwest­lich von Oudtshoorn. Zuvor konnten nur Pack­esel in die Schlucht einsteigen.

Seweweekspoort

Wild­roman­ti­sche Schlucht in den Swartbergen
Kurz hinter Zoar zweigt eine Schot­ter­piste ab, die nach wenigen Kilome­tern durch die Seweweekspoort führt. Die enge Schlucht aus roten Felswänden ist seit Jahrhunderten ein Weg durch die ansonsten schwer zugäng­li­chen Swartberge, der die Kleine und die Große Karoo mitein­ander verbindet.  Sieben Wochen („Sewe Weeks“) benö­tigten die Planwagen angeb­lich früher für eine Strecke. Heute schafft man die Durch­fahrt in 40 Minuten. Da die Straße kaum befahren ist, kann man auch ein Stück zu Fuß gehen. Unter­wegs gibts es ein paar Pick­nick­plätzen mit schat­tenspen­denden Strohdäc­hern.

Ladis­mith

Verschlafenes Städt­chen an der R62
Das Mitte des 19. Jahrhunderts gegrün­dete Provinz­nest ist nach Lady Juana Smith benannt. Um Verwechs­lungen mit dem Ladys­mith in Natal zu vermeiden, wird es heute mit „i“ geschrieben. Der 7.000-Einwohner-Ort liegt landschaft­lich reizvoll in der Kleinen Karoo, einer Trockenzone zwischen Langeberge und Outen­iqua-Gebirge. Die legendäre R62 führt durch den Ort. Die alte Verbindung zwischen Kapstadt und der Garden­route durch das einsame Hinter­land hat einen ähnli­chen Ruf wie die R66 durch die USA.
F

Winelands

Historische Weingüter vor sonnendurchflutetem Bergpanorama

Wie ein Gürtel ziehen sich die Wine­lands durch das Hinter­land von Kapstadt. Von Paarl über Stel­lenbosch bis nach Franschhoek werden vorwiegend Weißweine produ­ziert, die jeden Vergleich mit euro­päi­schen Spitzenweinen aufnehmen können.

Weinbau ist am Kap seit den ersten Ansied­lungen Mitte des 17. Jahrhunderts von franzö­si­schen und deut­schen Winzern kultiviert worden. So wächst hier beispiels­weise ein hervor­ra­gender Rheinries­ling. Wein wird hier weniger an den Hängen als in den feuchten und fruchtbaren Tälern zwischen den sonn­endurch­flu­teten Gebirgsketten ange­baut. Auf beinahe jedem Gut werden Wein­proben ange­boten. Doch nicht nur die Weine sind beein­dru­ckend, sondern auch die grandiose Land­schaft und die kaphol­ländi­schen Güter.

Zu Gast auf einem Wein- und Obstgut bei Paarl

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

De Leeuwenhof wur­de 1689 gegründet und ist eines der ältesten Wein­güter in Paarl. Heute wachsen hier auf 15 Hektar 3.500 Obstbäume.

Den Mittel­punkt bildet das Herren­haus im kaphol­ländi­schen Stil, das von einem parkähn­li­chen Garten mit zwei Swimmingpools umgeben ist. Die Gäste­zimmer sind im histo­ri­schen Haupt­haus oder in den restau­rierten Gebäuden Alte Scheune und Alte Ställe ­un­ter­ge­bracht. Alle sind komfor­tabel, großzügig und haben eine Klima­anlage. Zwei Zimmer haben eine eigene Küchen­zeile, für die weiteren gibt es eine gemein­same Gästeküche. Führungen durch die Obst- und Weinfelder und Wande­rungen werden ange­boten. Für alle, die abends in direkter Nähe essen möchten, stehen das haus­ei­gene Restau­rant und das benach­barte Palmiet Valley Estate zur Verfügung.

Neder­burg

Spitzenweingut mit deut­scher Tradi­tion
1792 erwarb der deut­sche Auswanderer Philip Wolvaart ein Stück Land am Fuße des Kleinen Draken­steins, um dort Wein anzubauen. Heute gehört Neder­burg zu den bekann­testen Wein­gütern Süda­frikas. Auf über neun Hektar wird eine Fülle verschiedener Weine ange­baut – vom einfa­chen Cape Ries­ling bis zum legendären Edekeur, der nur auf Auktionen zu erwerben ist und regelmäßig Rekord­preise erzielt. Das Neder­burg Label ist heute überall auf der Welt präsent. Der Chefwinzer, Newald Marais, hat übri­gens in Süddeutsch­land sein Hand­werk gelernt. Im Herren­haus von 1800 finden Weinver­kos­tungen statt.

Stroo­idakkerk

Histo­ri­sche Kirche mit Stroh­dach
Die Kirche an der Main Street von Paarl stammt aus dem Jahr 1805 und ist damit eine der ältesten auf dem Konti­nent. Bis heute hat sie ein Stroh­dach und wird immer noch für Gottesdi­enste der Gere­forme­erde Kerk benutzt. Älter noch ist das Pfarr­haus, das eine schöne Samm­lung kaphol­ländi­scher Antiqui­täten beherbergt. Nebenan steht gleich noch ein Museum: Das Afri­kaans Language Museum widmet sich der Entste­hung der afri­ka­ansen Sprache, die eng mit dem Ort Paarl verbunden ist.

Laborie

Weingut mit Rosen­garten und Restau­rant
Das histo­ri­sche Manor House, der Rosen­garten und die großen Eichen auf dem Anwesen machen dieses Weingut zu einem Klas­siker. Auf einer Anbau­fläche von 44 Hektar werden Weine herge­stellt, die es auch in Süda­frika zu kaufen gibt. Sehr anspre­chend sind der Probier­raum und das ange­schlos­sene Restau­rant im Manor House. Reservie­rungen zum Essen werden empfohlen. Inter­na­tional herausra­gende Weine des Gutes sind der Char­donnay und der Pinot de Laborie.

Zwischen Breta­gneklip und Paarlklip

Kurzwande­rung zum Wahrzei­chen von Paarl
Die kurze Wande­rung führt zu einer Granitkugel im Paarl Moun­tains Nature Reserve. Sie ist das Wahrzei­chen von Paarl und von weither sichtbar. So hat man von oben auch einen tollen Blick über die nörd­li­chen Wine­lands. (Hin und zurück: 40 Minuten, 2,5 Kilometer, auf und ab 70 Meter)

Von Paarl nach Cape Town

Mietwagenabgabe

Von Paarl nach Cape Town

66 km | 1:30 h
Ange­sichts der kurzen Entfer­nung kann man den Weg über Franchhoek und Stel­lenbosch nehmen. An der Straße zwischen beiden Städten liegen besonders viele Wein­güter.

Franschhoek Motor Museum

Porsche, Ferrari, Jaguar, Mercedes ab Baujahr 1900
Oldtimer-Fans sind begeis­tert: In vier histo­ri­schen Bauern­häusern sind 80 Modelle von Porsche, Ferrari, Jaguar, Mercedes, BMW, Auto Union (Audi), VW, Aston Martin, Alfa Romeo und vielen anderen Marken ausge­stellt, die ältesten von ihnen ab dem Baujahr 1900.

Boschendal

Histo­ri­sches Weingut mit kaphol­ländi­scher Architektur
Eines der schönsten kaphol­ländi­schen Güter liegt zwischen Stel­lenbosch und Franschhoek. Es wur­de 1715 von Abraham de Villiers gegründet, der mit 250 anderen Huge­notten-Flücht­lingen aus der Champagne gekommen war. Das Herren­haus von 1812 ist ein herausra­gendes Beispiel der kaphol­ländi­schen Architektur. Heute ist Boschendal ein wich­tiger Wein­pro­du­zent. Das Haupt­haus mit Museum und Restau­rant ist von einem anmu­tigen Park umgeben. Empfehlens­wert ist ein Pick­nick im Park. Wer sich 24 Stunden vorher anmeldet, bekommt nicht nur die Erlaubnis dazu, sondern auch noch einen leckeren Pick­nickkorb.

Mietwagenabgabe

Station: Cape Town, Airport

14 Tage
ab 1.259,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • HanseMerkur Corona Urlaubsschutz

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: September–April

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Das Afrika Team

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