Lake Manyara-Nationalpark

Heerscharen von Flamingos: Manyara-See

Heerscharen von Flamingos: Manyara-See

Der 320 km² große Nationalpark wird zu über 2/3 von dem abflusslosen, 905 m hohen Manyara-See bedeckt. Eingekeilt zwischen der Abbruchkante im Westen und dem sodahaltigen See im Osten, ist der Park etwa 4 km breit und 35 km lang. Er wurde 1960 eingerichtet, um die Heerscharen von Flamingos, die das Seeufer in der Regenzeit bevölkern, zu schützen. Die vorkommenden Großwildarten sind u.a. Elefanten, Zebras, Nilpferde, Büffel und Löwen, die auf Bäumen dösend nach Beute Ausschau halten.
Das kleine Dorf Mto wa Mbu liegt direkt am Lake Manyara. Hier können Sie mit Ihrem Fahrerguide einen kleinen Rundgang oder auch eine kleine Fahrradtour durch das Dorf machen.



Sehenswürdigkeiten Lake Manyara-Nationalpark


Ngorongoro Krater

Ngorongoro ist ein gewaltiger Einbruchkrater am Rande der Serengeti. Es entstand durch das Einstürzen eines Vulkanbergs. Der Kraterboden ist über 1700 m hoch m hoch und wird von den Seitenwänden um 400 – 600 m überragt. Am Rande des Kraters, der zwischen 17 und 21 km breit ist, wurden Michael und Bernhard Grzimek bestattet. Vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg siedelten Adolf und Paula Siedentopf im Krater und betrieben dort eine Rinderfarm. Seit dieser Zeit hat kein Mensch mehr dauerhaft im Krater gelebt. Auch die Massai wurden umgesiedelt, da Wilderer in ihrem Schutz ihr Unwesen getrieben haben. Heute ist der Krater UNESCO Weltnaturerbe und ein Biosphärenreservat.

Ngorongoro bietet eine weltweit unvergleichliche Artenvielfalt. Etwa 25.000 Tiere leben im Krater, der zugleich die höchste Raubtierdichte in ganz Afrika aufweist. Schier unermesslich groß sind die Herden von Zebras, Büffeln und Antilopenarten, darunter vor allem Gnus und Gazellen. Außerdem leben die seltenen Spitzmaulnashörner, Elefanten und Flusspferde hier. Die großen Tierwanderungen führen durch den Krater hindurch.




Reisebeispiele Lake Manyara-Nationalpark

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