Selous Game Reserve

Lebensader des Selous Game Reserve: Rufiji River

Lebensader des Selous Game Reserve: Rufiji River

Mit über 50.000 km² ist das Wildreservat im Süden Tansanias das größte kontrollierte Wildschutzgebiet in ganz Afrika. Zusammen mit einigen umliegenden Naturparks bildet der Park ein zusammenhängendes Ökosystem von der Größe Österreichs. Die Vegetation ist noch ursprünglich und reicht vom offenen Grasland bis zu dem charakteristischen Miombo-Wald, der hauptsächlich aus Akazien besteht. Aufgrund der Größe des Gebiets leben die Säugetiere in großen Populationen, darunter über 40.000 Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Büffel und sogar die vom Aussterben bedrohten Wildhunde.
Etwa ein Zehntel der Fläche ist für Fotosafaris und Ökotourismus geöffnet. Der sogenannte Foto-Sektor liegt nördlich des Rufiji Rivers, der Lebensader von Selous. Nach seinem Zusammenfluss mit dem Ulanga- und dem Luwegu-Fluss stürzt der wasserreiche Fluss über mehrere Stromschnellen durch eine 8 km lange Schlucht, die Stieglers Gorge, ins flache Küstenvorland. Lange Zeit hat die Tsetsefliege, die Überträgerin der Schlafkrankheit, die Besiedlung und Beweidung des Selous Parks verhindert. Sie kommt allerdings vor allem im Süden vor. 



Sehenswürdigkeiten Selous Game Reserve


Rufiji River

Mangrovenwälder im verwinkelten Flussdelta

Der Fluss entsteht durch den Zusammenfluss des Kilombero und des Luwegu. Sein großes Delta liegt gegenüber der Insel Mafia, etwa 200 Kilometer südlich von Daressalam. Es beherbergt einen der größten Mangrovenwälder der Welt. Von der Quelle bis zu der Mündung in den Mafia-Kanal hat er eine Länge von ungefähr 600 Kilometer. Größter Nebenfluss ist der nördlich vom Malawisee entspringende Ruaha. Während des Ersten Weltkriegs in Ostafrika war das verwinkelte Flussdelta des Rufiji Schauplatz eines verbissenen kampfes zwischen Briten und Deutschen um den Kreuzer Königsberg.




Reisebeispiele Selous Game Reserve

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