Mahale National Park

Heimat der Schimpansen: Mahale National Park

Heimat der Schimpansen: Mahale National Park

Der mit dem Auto unzugängliche Nationalpark liegt am Ostufer des Tanganjika-Sees in einem vulkanischen Gebirge, das wie eine Halbinsel in den See ragt. Ein dichter, immergrüner Regenwald bedeckt die Berghänge, die vom See her mit Feuchtigkeit in Form von Regen und Nebel versorgt werden. Die höchste Stelle ist der Mount Nkungwe mit 2.516 m. Hauptattraktion sind jedoch die Schimpansen, zu dessen Schutz der 1.500 km² große Park errichtet wurde. Seitdem haben sich die Menschenaffen wieder auf über 1.000 Exemplare vermehrt. Zuvor wurden sie aufgrund ihres bei der Bevölkerung beliebten Fleisches gewildert. Seit 1961 gibt es eine japanische Station zur Erforschung der Primaten, weshalb die Tiere an Menschen gewöhnt sind.



Sehenswürdigkeiten Mahale National Park


Tanganjikasee

Der fast 700 km lange und etwa 50 km breite See gehört zu den größten, tiefsten und ältesten Süßwasserseen weltweit. Seine maximale Tiefe beträgt 1.470 m! Vier Staaten haben Anteil am See: der Kongo, Tansania, Burundi und Sambia. Wichtigster Zufluss ist der Ruzizi im Norden, während er durch den Kongo entwässert wird. Entstanden ist der See während der ostafrikanischen Grabenbildung vor 20 Millionen Jahren, die auf ein Wegdriften der ostafrikanischen Platte zurückzuführen ist. Aufgrund seines extrem hohen Alters gilt der See als der artenreichste Ort der Welt. Über 300 Fischarten sind registriert, von denen 95% endemisch sind. Neben Buntbarschen verschiedenster Sorte gibt es Nilhechte, Karpfenfische, Heringe, Riesenbarsche und viele andere mehr. Daneben gibt es Krabben, Ringelwürmer, Schnecken, Muscheln, Süßwasserquallen und Schwämme. In einigen Regionen leben Nilkrokodile.

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