Thailands unberührter Osten: Der Isaan

Thailands unberührter Osten: Der Isaan

Nur selten führen Thailand Reisen in den Osten. Dabei liegen im Isaan die Ursprünge der Thai-Kultur. Außerdem gibt es dort noch viel ursprüngliche Natur und eine buddhistische Frömmigkeit wie aus einem anderen Jahrhundert. Höhepunkte sind der Aufenthalt in einer Flusslodge direkt am Ufer des gewaltigen Mekong und die Tage am Khao Yai Nationalpark. Nirgendwo in Thailand ist die Tierwelt vielfältiger als hier. Neben 250 Elefanten gibt es Affen, Wildschweine und Hirsche.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Bangkok

Weltoffene Metropole in Asien

Bangkok – eine der welt­offensten Metro­polen Asiens – wur­de 1782 vom ersten der seither regierenden Chakri-Könige zur Landes­haupt­stadt von Thai­land erhoben.

Das kulturelle, poli­ti­sche und wirt­schaft­liche Zentrum des Landes ist zugleich ein Ort welt­be­rühmter Kunst­schätze. Die bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten sind die schimmernden buddhis­ti­schen Tempel und Paläste, der Chao Praya Fluss mit einem Netz von male­ri­schen Kanälen, das große Kultur- und En­ter­tain­ment­an­ge­bot und die zur Welt­spitze zähl­enden Hotels und Restau­rants. Shoppen ist in der 6-Millionen-Einwohner-Stadt ange­sagt. Die zahl­losen klima­ti­sierten Einkaufs­zentren bieten nicht nur thai­ländi­sche Waren wie Seide, Baumwolle, Edel­steine, Bronze- und Zinn­ge­schirr, sondern auch west­liche Desi­gn­er­mode und „Fakes“ zu güns­tigen Preisen an.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Flughafen Suvarn­abhumi liegt ca. 35 km südöst­lich und Don Muang ca. 30 km nord­öst­lich der Innen­stadt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Bangkok

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Hotel ist aufgrund seiner Lage direkt am Fluss eine will­kom­mene Abwechs­lung zu den klas­si­schen Stadt­ho­tels.

Die Ausstat­tung ist hoch­wertig und die Zimmer sind stil­voll deko­riert. In nächster Umge­bung befinden sich bekannte Tempel­anlagen – unter anderem Wat Phra Keo – und die Straßen sind gesäumt mit Restau­rants. Mit dem Wasser­taxi oder der Schwe­be­bahn sind viele weitere Sehens­wür­digkeiten Bangkoks gut erreichbar. Ein Swimmingpool ist vorhanden.

Amphawa

Mittel­punkt und Haupt­at­trak­tion des Städtchens am Mae Klong River ist der Talat Nam, der schwim­mende Markt. Anders als der weitaus bekann­tere Floa­ting Market im nahen Damnoen Saduak, der eigent­lich mehr einem Disney­land gleicht, beginnt der Amphawa-Markt nicht schon am frühen Morgen, sondern erst am späten Nach­mittag – und das auch nur am Woche­n­ende und an Feier­tagen. In den engen Gassen und Kanälen, wo zahl­lose Händler zu Wasser und zu Land Lebens­mittel und Handwerks­kunst anbieten, herrscht ungezwun­gene Straßenfe­s­t­atmosphäre. Im soge­nannten Venedig des Ostens sind Farangs (Foreig­ners) noch die große Ausnahme. Der Westen hat in Amphawa bisher nur in Form von Coca-Cola-Werbung und Popsongs Einzug gehalten, die bei spon­tanen Karaoke-Einlagen von thailändischen Jugend­li­chen zum besten gegeben werden.

Stadtbesichtigung

Bangkok (ganztägig)

Wir beginnen den Spaziergang am Wat Po, einem der ältesten Tempel von Bangkok, und schlendern weiter zum Komplex des Königs­pa­lastes, wo auch der Tempel des Smaragd-Buddhas zu finden ist.

Im Königs­pa­last, erbaut in einem Mix aus thai­ländi­scher und euro­päi­scher Architektur, wohnten einst die Könige von Siam. Lunch wird nicht in einem normalen Restau­rant eingenommen, sondern an den Essständen in den Seiten­straßen rund um die Tham­masat Univer­sität – ein kuli­na­ri­sches Erlebnis. Am Nach­mittag fahren wir mit dem Long­tailboot auf den Kanälen – eine gute Möglichkeit, den Alltag der Stadt vom Wasser aus zu erleben. Ein Halt wird am Khlong Bang Luang einge­legt, wo sich einige Künstler zusammen gefunden haben und kleine Gale­rien führen; dies neben kleinen Suppen­küchen und alles abseits der Touris­tenpfade.

Korat

Von Bangkok nach Nakhon Ratchasima

Ziel der Tagesreise ist Nakhon Ratchasima (auch Korat genannt), das Tor zum Isaan.
Die Bezeich­nung Isaan leitet sich von „Isana“, Gott des Nord­os­tens, einer Erscheinungs­form des Hindugo­ttes Shiva ab.

Die erste Etappe führt zum 1630 erbauten Bang Pa Inn Palast, der Sommer­residenz König Chul­alongkorns, Rama V. Im Unter­schied zu den vielen anderen Palästen in Thai­land ist dieser nicht im typi­schen Thai­stil erbaut, sondern stellt einen gelun­genen Architektur-Mix aus verschiedenen Kulturen bzw. Ländern dar. So findet sich neben dem Landhaus im tradi­tionellen chine­si­schen Stil eine toska­ni­sche Villa und gleich nebenan ein kleines Schloss, wie man es eher in Frank­reich vermuten würde. Die Anmut dieser Bauten wird durch eine Park­landschaft mit kleinen Seen und Teichen unter­s­tri­chen.

Im Anschluss geht die Fahrt weiter Rich­tung Sara­buri. Knapp 20 km außer­halb der Stadt lohnt ein Stop im Wat Phra Phutt­habat. Die größte Attrak­tion der im Jahre 1624 erbauten Anlage ist ein Fußab­druck Buddhas. Die Klos­ter­anlage ist Ziel vieler buddhis­ti­scher Pilger, die mit Opfergaben ihr Karma aufzu­be­s­sern versu­chen.Wer sich die Mühe macht, die knapp 300 Stufen bis zum ältesten Teil des Tempels aufzu­steigen, wird zudem mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Zurück auf der Erde wartet mit Lopburi das nächste Ziel der Tages­e­tappe. Die Stadt ist in der Hand von Affen, was man spätes­tens beim Besuch der Khmer-Anlage Prang Sam Yod oder dem Sarn Phra Karn Schrein merken wird. Die Affen­horden leben schon seit Jahrhunderten in den heiligen Banyan-Bäumen und sind die eigent­liche Attrak­tion dieser alten Stadt.

In sicherer Entfer­nung gibt es dann auch das Mittag­essen.

Auf dem Friendship Highway geht's vorbei am Lam Takhong Reservier, dem größten und bekann­testen Stau­damm der Provinz Nakhon Ratchasima. Er dient nicht nur der Wasserver­sorgung und der Strom­erzeugung der Stadt Korat, sondern auch der Bewäs­se­rung von Reisfel­dern in der Trockenzeit. Zudem soll er in der Regenzeit Über­schwem­mungen im Umland des Maenam Mun verhindern.

Etappen­ziel der heutigen Tour ist die als „Tor zum Isaan“ bezeichnete Stadt Nakhon Ratchasima, oder kurz einfach Korat genannt.

B

Isaan

Der ländliche Nord­osten Thai­lands ist touris­tisch noch kaum erschlossen, weshalb alte Tradi­tionen noch besonders gut erhalten sind.

Recht­e­ckige Reisfelder und Gebirgszüge mit ursprüngli­cher Vege­ta­tion wech­seln einander ab. Überall begegnet man Spuren der buddhis­ti­schen Vergan­gen­heit und der Khmer-Kultur. Bis heute ist Animismus (Geister­glaube) tief im Leben der Land­be­wohner veran­kert. Auffällig im Isaan ist, dass in der Region alles gegessen wird was nicht schnell genug weglaufen oder wegfliegen kann. Feld­ratten, geröstete Heuschre­cken, Grillen, Larven, Wasserkäfer, Seidenwürmer und Amei­sen­eier sind hier ein Lecker­bissen und werden von vielen Straßenhändlern ange­boten. Zahlreiche National- und Tier­parks mit arten­rei­cher Fauna und Flora machen den Isaan auch für Natur­freunde inter­essant. Das Klima ist konti­nental mit heißen Monaten zwischen März und Juni und relativ kühlen Nächten im Winter um Neujahr. Es ist weniger feucht als im übrigen Thai­land. Die stärksten Regenfälle gibt es zwischen Mai und Oktober.

Zu Gast im The Imperial

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel gilt als das beste und attrak­tivste der Stadt. In einem Neubau liegen die 186 klima­ti­sierten Zimmer mit Minibar und Inter­net­ver­bindung.

Durch die Panora­ma­fenster blickt man über die Stadt oder auf den tropi­schen Hotelgarten. Swimmingpool, Fitnessraum und Spa-Zentrum, in dem Thai Massagen ange­boten werden, sind vorhanden.

Khon Transfer

Von Nakhon Ratchasima nach Khon Kaen

Nach dem Früh­stück wird das Dorf Ban Prasat besucht. Am Origi­nal­schau­platz können hier 3000 Jahre alte präh­is­to­ri­sche Ausgra­bungen besich­tigt werden, die von einer frühen Hoch­kultur zeugen. Neben den ca. 60 ausgegr­a­benen mensch­li­chen Skeletten sind ebenso Grabbei­gaben wie Töpf­er­waren und Werkzeug ausge­stellt.

Im Anschluss folgt ein kultureller Höhe­punkt der Reise, der Prasat Hin Phimai, eine der schönsten Khmer-Anlagen in Thai­land. Die buddhis­tisch-hindu­is­ti­sche Anlage diente als architek­to­ni­sches Modell und Vorbild für das bedeu­ten­dste und bekann­teste Khmer-Heiligtum, des Angkor Wat in Kambo­dscha.

Nach so viel Kultur haben Sie sich das Mittag­essen verdient.

Genauso einzig­artig und impo­sant wie Phimai ist der mit 350 Jahren älteste und zugleich größte Banyan-Baum „Sai Ngam“. Dieser ficus bengalensis ist ein naher Verwandter des bei uns allseits bekannten Benjamini, mit einem Durch­messer von gut 50 m (!) einfach nur ein biss­chen größer.

Im Anschluss geht es nach Khon Kaen, dem wich­tigsten Verwal­tungs- und Handels­zentrum des Nord­os­tens.

C

Khon Kaen

Die 150.000-Einwohner-Stadt 380 km nordöstlich von Bangkok ist das wich­tigste Verwal­tungs­zentrum im Osten Thai­lands.

Die Stadt ist Sitz des Thai-German Technical Insti­tute und spielte während des Vietnam Kriegs eine wich­tige Rolle für die Versorgung der amerika­ni­schen Truppen. Wich­tigste Sehenswürdigkeit ist das Natio­nalmuseum mit thailändischer Volks­kunst und prähisto­ri­schen Funden.

Zu Gast in einem Boutique Hotel am Fluss Chi

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Naturver­bun­dene Menschen werden sich in dem Ferien-Resort am Fluss Chi wohlfühlen. Es ist zwar kein Luxus­hotel aber die Ausstat­tung ist voll­ständig und sehr gepflegt. Nach einem freund­li­chen Empfang, bei dem sich die Mitarbeiter sich um das Gepäck kümmern, wird man zu seinem Zimmer in einem der vier Gebäude eskor­tiert.

Sie liegen rund um einen Park mit blüh­enden Sträu­c­hern und schat­tigen Bäumen am Fluss. Die Klima­anlage und ein großer Venti­lator über dem Bett schaffen ein Top-Klima auch bei 40°C Hitze. Das Restau­rant mit Terrasse über dem Fluss ist unein­ge­schränkt empfehlens­wert. Neben thai­ländi­schen Speisen gibt es auch inter­na­tio­nale Küche. Der kleine Pool ist gut zum Abkühlen und groß genug zum Schwimmen. Ferner gibt es einen Fitnessraum mit diversen Geräten und zwei kleinen Saunen. Ange­gliedert ans Resort ist SPA-Betrieb.

Kochkurs

in Khon Kaen

Nach dem Früh­stück wird bei einem Stadt­rundgang ein Markt besucht, der mit seinem Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch alles bietet, was man für ein thai­ländi­sches Menü benö­tigt.

Zusammen mit dem Reiseleiter werden die Zutaten für das perfekte Lunch einge­kauft, denn es steht die Einfüh­rung in die Geheim­nisse der Thai-Küche auf dem Programm. Jede Villa in der Unter­kunft ist mit eigener Küche ausge­stattet, und die will auch genutzt werden.

Spätes­tens jetzt werden Sie sehen, dass der Reiseleiter mehr ist als nur Fremdenführer, nämlich ein Kultur­botschafter seines Landes. Dazu gehört nicht zuletzt auch die thai­ländi­sche Kochkunst. Und wo lässt es sich besser über Buddha und die Welt reden, als beim gemein­samen Kochen?

Transfer

Von Khon Kaen nach Nakhon Phanom

Vielleicht stimmt die Bezeich­nung „unbe­rührter Nord­osten“ für den Isaan doch? Während der Etappe scheint es gar nicht so abwegig. Sie führt weiter nach Osten bis nach Nakhon Phanom. Die Planung für den Vormittag bleibt bewusst offen, damit situa­ti­ons­bedingt vor Ort entschieden werden kann.

Je nach Jahres­zeit gibt es dann einen Abste­cher auf ein Reisfeld mit Einblick in das thai­ländi­sche „Bauernleben“ oder einen Besuch in der nächsten Dorf­schule, um mit den Schülern gemeinsam zu Mittag zu essen. Mutige können auf einem Wasserbüffel reiten.

Am Nach­mittag steht ein Besuch des Phu Phan Natio­nalparks an. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von 700 km² und besitzt eine reiche Flora und Fauna. Hoch oben auf einem Berg thront am Ende von 491 Stufen der Prasat Phu Phek oder Phra That Phu Phek, eine ca. 1000-jährige Berg­tempel-Ruine des histo­ri­schen Khmer-Reiches. In dem Laterit-Chedi können astro­no­mi­sche Verknüpfungen zwischen der Ausrich­tung des Bauwerks und dem Sonnen­stand beob­achtet werden, u. a. einer Sonnenuhr.

Die Rund­reise führt weiter zur Hütte des großen Ho Chi Minh, wo er zwischen den Jahren 1923 und 1930 viel Zeit verbrachte. Die einfache Behausung war ein besonderer Ort für Vater Ho. Nakorn Phanom war nämlich während des Vietnam-Krieges der Stütz­punkt der US-Amerikaner, der am nächsten zu seiner viet­na­me­si­schen Heimat lag. Mit etwas Glück treffen Sie auf Uncle Dieu, der noch ein Kind war, als sein Vater Ho Chi Minh diese Unter­kunft anbot. Er berichtet gerne über diese Zeit, haben Sie also keine Scheu zu fragen!

Mit der Besich­tigung des Wat Si Thept am Ufer des Mekong endet der Tag in Nakhon Phanom.

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Mekong

Der 4.350 km lange Fluss (zum Vergleich: der Rhein ist 1320 km lang) entspringt in Tibet auf einer Höhe von 5.200 m Höhe.

Mit 1300 Fisch­arten, darunter mit Riesen­fi­schen, wie dem Mekong-Riesenwels, dem größten bekannten Süßwasserfisch der Erde, der Riesenbarbe oder dem Siame­si­schen Riesenkarpfen (Cath­lo­carpio siamensis) und außerdem mit zahl­losen Vogel- und Reptili­en­arten gehört er zu den fünf arten­reichsten Flüssen der Welt. Etwa die Hälfte seiner Länge fließt er durch China, wo acht große Talsperren (!) geplant sind. Danach bildet er für 200 km die Grenze zwischen Birma und Laos. Am Zufluss des Ruak – dem Dreiländereck von Birma, Thai­land und Laos – beginnt der Unter­lauf mit einer tiefen Schlucht und mehreren Stromschnellen. Nach den Sambor-Wasserfällen durch­fließt der jetzt schiffbare Mekong flachere Gefilde und bildet die fruchtbare Lebens­ader der intensiv genutzten Land­schaft nördlich von Phnom Penh.
In Vietnam ange­kommen, hat der Strom bereits eine Breite von mehreren Kilome­tern. Aus den zwei Zwil­lingsflüssen werden acht, die schließlich das Delta von über 70.000 km² bilden. Die abge­la­gerten Schweb­stoffe färben das Wasser gelb­braun und sind sehr fruchtbar. So ist das von zahl­losen Kanälen durch­zogene Gebiet die Reis­kammer Vietnams und relativ dicht besiedelt. Wegen des schlam­migen Unter­grunds gibt es fast keine Straßen und bisher nur eine einzige Brücke.

Zu Gast in einem Hotel am Fluss in Nakhon Phanom

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Hotel liegt herr­lich am Fluss und mit Blick auf den Mekong. Die Zimmer sind stil­voll einge­richtet mit kleinem Balkon und allen Annehm­lichkeiten.

Es gibt zwei Restau­rants: hier wird jeden Abend Live-Musik gespielt und im Angebot sind thai­ländi­sche und euro­päi­sche Gerichte. Wer möchte kann sich seine Mahlzeiten auch aufs Zimmer bringen lassen. Zum Strand geht man keine 50 Meter. Nicht verpassen sollte man den wunder­schönen Sonnen­un­ter­gang.

Nakhon Phanom

Mit einem großen Rums krachte 1979 Skylab, die erste amerika­ni­sche Raum­sta­tion, auf die Erde. Die Erfindung eines viel­sei­tigen Transport­mit­tels der Amerikaner inspi­rierte die Thais ihre eigene neueste Erfindung, die Auto­rik­scha, fortan auch Isaan Skylab zu nennen.
Das Fahrzeug mit dem Stotter-Sound war ursprünglich für Bauern gedacht, die möglichst billig, möglichst viel transpor­tieren mussten. Im Laufe der Zeit entwi­ckelten sich einige dieser Dreiräder weiter zu luxuriösen Rikschas mit gepols­terten Sitzen für bis zu sechs Personen. Die meisten Skylabs dienen aber noch ihrem ursprüngli­chen Zweck, dem Transport schier unglaub­li­cher Frachten: Türme von Kokusnuss-Kisten, abenteuer­liche Stapel von zusam­menge­bun­denen Obstkörben, Käfigen mit Hühnern oder Eimer mit Fröschen, sogar leben­digen Schweinen.

Transfer

Von Nakhon Phanom nach Ubon Ratchat­hani

Erstes Ziel ist der kleine Ort That Phanom. Der 57 m hohe Tempelturms von Wat Phra That Phanom beherbergt eine der wich­tigsten Reli­quie des Ther­avada Buddhismus, einen Brust­bein­splitter Buddhas, weshalb das im 6. Jh. erbaute Kloster der bedeu­ten­dste Wall­fahrtsort im ganzen Nord­osten wur­de.

Weiter führt die Reise in die Grenz­stadt Mukdahan. Der 1996 erbaute Mukdahan Tower bietet einen guten Über­blick über Stadt, Land und Fluss und beherbergt gleichzeitig ein Heimatmuseum. Ein Bummel über den Indochina Markt lässt die Nähe zu Laos und Vietnam erahnen.

Schließ­lich geht die Fahrt Rich­tung Kong Chiam, dem östlichsten Ort Thai­lands am Zusam­menfluss von Mekong und Maenam Mun. Den stil­vollen Abschluss bildet eine Boots­tour auf dem Mekong zur Unter­kunft.

E

Khong Chiam

Khong Chiam liegt ca. 60km östlich der Stadt Ubon Ratchat­hani am Zusam­menfluss von Moon-River und Mekong. Der Punkt, wo sich die beiden Flüsse verei­nigen nennt sich „Zwei-Farben-Fluss“, denn je nach Fließrich­tung und Wasser­stand können deut­lich die unter­schied­liche Verfärbungen festge­stellt werden.

Zu Gast am Mekong

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt in einem ruhigen Wohn­viertel von Ubon Rat Chat­hani. Zu Fuß oder mit dem TukTuk kommt man zum Zentrum mit dem großen Indochina-Markt, Restau­rants und den histo­ri­schen Sehenswürdigkeiten. Gäste werden in geräumigen, hellen Zimmern mit Ausblick ins Grüne und frischen Blumen unter­ge­bracht.

Das Restau­rant bietet inter­na­tio­nale und Thai Küche und am Morgen werden am Frühstücksbuffet die unter­schied­lichsten Gerichte frisch zubereitet. Der wunderschöne Blick auf den Mekong kann von der Frühstückste­r­asse, Pool­anlage und von den Zimmern aus genossen werden.

Pha Thaem National Park

Die Male­reien hoch über dem Ufer des Mekong gehören zu den größten Überra­schungen für die thailändische Geschichtsfor­schung. Sie wurden erst 1987 entdeckt und wider­spre­chen der Vermu­tung, dass hier nur unbedeu­tende Volks­gruppen gelebt haben. 300 sehr gut erhal­tene Zeich­nungen über eine Länge von 150 m zeigen Szenen aus dem Alltag von Fischern. Die detailge­treuen, in rotbraunen Farben gehal­tenen Bilder werden z.T. auf ein Alter von 4.000 Jahren datiert. In der Umge­bung ist das Natur­denkmal Sao Chaliang. Wind und Erosion haben hier eine bizarre Fels­gruppe geformt.

Ausflug

Umgebung von Khong Chiam (ganztägig)

Entfer­nung: 80 km

Damit die Entde­ckungs­reise auf den Spuren der alten Khmer nicht in Stress ausartet, gibt es einen Tag ohne lange Fahr­stre­cken.

Nach dem Früh­stück geht es zur nahe gelegenen Grenze zwischen Thai­land und Laos. Chong Mek heißt der Grenzort auf laoti­scher Seite. Hauptan­zie­hungs­punkt für viele Thais ist der große Lebens­mittel und Gewürz­markt im Dorf. Umge­kehrt kommen viele Laoten auf die thai­ländi­sche Seite, um sich mit Kleidung und Haushalts­waren zu versorgen. Entspre­chend rege ist der Grenzver­kehr.

Schnell wird offen­sicht­lich, dass der arme Nord­osten Thai­lands im direkten Vergleich zu seinem Nach­barn diese Bezeich­nung nicht wirk­lich verdient.

Weiter geht es zum Pha Taem Natio­nal­park, einer savan­nen­ar­tigen Land­schaft, die so gar nicht in die typi­sche Vorstel­lung von Thai­land passt und eher an Süda­frika denken lässt. Von Oktober bis Februar ist die offene Land­schaft mit einem Blumen­teppich überzogen. Ein Natur­schau­spiel besonderer Art bietet sich, wenn die Nebel über den Mae Khong ziehen.

Berühmt ist der Natio­nal­park vor allem wegen seiner bis zu 5.000 Jahre alten präh­is­to­ri­schen Fels­zeich­nungen. Bemerkens­wert realis­tisch ist eine Darstel­lung des Pla Beg, der größten bekannten Welsart. Der Giant-Catfish im Mekong erreicht ein Gewicht von bis zu 300 kg und wird als teure Delika­tesse gehandelt.

Als kuli­na­risch-opti­sches High­light wird ein Pick­nick auf einer Klippe zelebriert, mit tollem Blick über die einma­lige Fluss­landschaft bis weit in den Süden von Laos hinein.

Am Nach­mittag ist ein geologi­scher Exkurs in die Vorzeit geplant. Bizarre Stein­forma­tionen, vor Jahrmil­lionen durch Wind und Wasser erschaffen, lassen an überdi­men­sio­nale Pilze erin­nern.

Transfer

Von Ubon Ratchat­hani nach Nakorn Ratchasima

Vorbei am Sirint­horn Stau­damm führt der Weg nach Ubon Ratchat­hani. Die Lotus Stadt ist das erste Ziel der Etappe. Bei einer Stadt­rundfahrt zeigt sich relativ schnell, dass die Provinzhaupt­stadt sauber und ange­nehm ist. Auch der nahe gelegene Wat Supat­t­anaram lohnt einen kurzen Zischen­stopp.

Mittag­essen wird unter­wegs eingenommen, mit Blick auf die Reisfelder.

Weiter führt die Rund­reise in die Provinz Buriram und zur Tempel­anlage Prasat Phanom Rung. Das monu­men­tale Gesamtkunst­werk ist das größte und am besten restau­rierte Khmer-Monu­ment in Thai­land. Die Anlage wur­de zwischen dem 10. und 13. Jahr­hun­dert in Angkor-Stil am Rande eines erlo­schenen Vulkans errichtet und ist über eine repräsenta­tive Naga-Brücke zu besteigen. Der Grund­riss der Heiligtums wur­de so ange­legt, dass man am 3. April jeden Jahres durch alle 15 Tore den Sonnen­aufgang im Osten sehen kann.

Der anstren­gende, aber inter­essante Tag geht spät abends mit der Ankunft im Khao Yai Natio­nal­park zu Ende.

F

Khao Yai

Seit 2005 steht der älteste Natio­nal­park Thai­lands als Welt­kultur- und Natur­erbe auf der Liste der UNESCO.

Der Khao Yai NP ist am Woche­n­ende beliebtes Ausflugs­ziel der Bangkoker Mittel- und Ober­schicht, die wenigs­tens für einen Tag dem Smog der Millionen-Metro­pole entfliehen wollen und in den Bergen etwas Erho­lung suchen. Khao Yai ist ein Eldo­rado für Natur­liebhaber. Nirgendwo in Thai­land gibt es eine arten­rei­chere Flora und Fauna. Etwa 250 Elefanten leben derzeit im Natur­re­servat, daneben Affen, Wildschweine, Hirsche und wenige Tiger.

Zu Gast in einem Resort am Nationalpark

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 2004 eröffnete Resort liegt in einer grünen Park­anlage mit vielen Gewässern und gilt als das schönste seiner Art am Khao Yai Natio­nal­park.

Zimmer, Suiten und auch Haus­zelte im ebenso schicke wie einfa­chen Design sind vorzu­finden. Die Natur­erfah­rung wird inten­siviert durch einen Spa-Betrieb und ein geho­benes Restau­rant, das auf frische Produkte der Region Wert legt. Zum Resort gehört ein von Jack Nick­laus ange­legter Golf­platz. Wegen seiner Höhenlage ist das Klima besonders ange­nehm.

Ausflug

Nachtfahrt in den Khao Yai Nationalpark

Beginn: vor Sonnen­un­ter­gang

Am Abend steht ein Besuch des Khao Yai National Parks auf dem Programm, wo sich kurz vor Sonnen­un­ter­gang ein beein­dru­ckendes Natur­spektakel beob­achten lässt. Hundert­tausende von Hufeisen-Fledermäusen verlassen dann ihre Höhle auf der Suche nach Nahrung. Wenn sich der Himmel unter dem Schwarm der kleinen Säuge­tiere verdun­kelt, ruft das bibli­sche Asso­zia­tionen wach. Im Anschluss startet die Nacht-Safari mit dem Wagen, und mit etwas Glück kann man Elefanten, Hirsche, Zibetkatzen, Affen, Wildschweine und andere Tiere sehen. Tiger sind dagegen sehr scheu und lassen sich kaum beob­achten.

Ausflug

Khao Yai Park
Beginn: nach dem Früh­stück

Einen ganzen Tag verbringt man im Natio­nal­park. Je nach Kondi­tion und Inter­esse kann die Tour zwischen gemäch­li­chem Spaziergang und anspruchsvollem Dschungel-Trekking variiert werden. Mittag­essen wird im Park eingenommen.

Transfer

Von Nakorn Ratchasima
Dauer: ca. 3:00 h
12 Tage
ab 2.699,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Gabi Rabe

Tel.: +49 (0)2268 92298-24


Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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