Sopron: Mittelalterliches Stadtbild an der Grenze zu Österreich
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Sopron

Zwischen Mittelalter und Barock: Hauptplatz von Sopron

Zwischen Mittelalter und Barock: Hauptplatz von Sopron

Mittelalterliches Stadtbild an der Grenze zu Österreich

Die Stadt mit dem deutschen Namen Ödenburg liegt südwestlich vom Neusiedler See und ist zu drei Seiten von Österreich umschlossen. Kaum eine andere ungarische Stadt hat ihr mittelalterlich-barockes Stadtbild so gut bewahren können, wofür ihr 1972 der Europapreis für Denkmalschutz verliehen wurde. Alle Häuser innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer stehen unter Denkmalschutz. Sie wurden meist schon im frühen Mittelalter gebaut, im Lauf der Jahrhunderte jedoch beständig verändert und umgebaut. So findet man romanische Fenster, gotische Sitznischen, Renaissanceloggien und barocken Fassadenschmuck.



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Sehenswürdigkeiten Sopron

Fertőrákos Steinbruch und Höhlentheater

Eine Zeitreise durch die Erdgeschichte

Schon aus der Entfernung bietet der einstige Steinbruch einen imposanten Anblick. Wer dann hinabsteigt in die verwinkelten Felshöhlen, die heute zu Ausstellungsräumen ausgebaut sind, begibt sich auf eine spannende Entdeckungstour durch Jahrmillionen der Erdgeschichte, die anhand von Sediment- und Knochenfunden erzählt wird.
Herzstück der Anlage ist das Höhlentheater. Hier bleibt es auch im Sommer recht kühl, sodass die Zuschauerränge mit gepolsterten und beheizten Sitzen ausgestattet sind. Aufgeführt werden neben Theaterstücken auch Opern und Musicals.

Zur Website:
www.fertorakosikofejto.hu

Taródi-vár

Die „Narrenburg“

Die Burg erhebt sich in den Soproner Löver-Hügeln wie ein verwunschenes Märchenschloss. Es handelt sich jedoch nicht, wie man zunächst glauben könnte, um ein Relikt der vergangenen Jahrhunderte, sondern um das Lebenswerk von István Taródi. 1945 beginnt der junge ungarische Anstreicher mit dem Bau seiner ersten Burg. Eine acht Meter hoher Holzbau entsteht auf dem Grundstück seiner Eltern. Das Bauen wird für ihn zu einem leidenschaftlichen Hobby. Dazu befragt äußerte er, er erfreue sich an der sinnvollen Tätigkeit, bei der er seine Energie in etwas Schönes fließen lassen könne. 1951 erwirbt er die Obstgärten neben dem elterlichen Grundstück. Weitere acht Jahre später entschließt er sich dazu, die hölzerne Konstruktion durch ein steinernes Gebäude zu ersetzen.
Als die ungarischen Boulevardblätter von dem Mammutprojekt Wind bekommen, geben sie dem Bauwerk den spöttischen Spitznamen „Narrenburg“. István Taródi lässt sich jedoch nicht entmutigen. Bis zu seinem Tod im hohen Alter arbeitet er unermüdlich an der Ausgestaltung. Stein für Stein transportiert er selbst mit dem Fahrrad oder dem Motorrad in die Berge, nur gelegentlich wird er bei den Arbeiten von einem seiner Söhne unterstützt. Es entstehen Türme, einer sogar um die 20 Meter hoch, eine Zugbrücke, Wendeltreppen sowie geheimnisvolle Ecken und versteckte Zimmer.
Noch heute ist die Burg, die nie ganz fertiggestellt wurde, in Familienhand und mittlerweile auch für Besucher zugänglich.

Zur Website:
tarodivar.business.site

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