Mecsek

Am Fuß des Mecsek-Gebirges: Orfu-See

Am Fuß des Mecsek-Gebirges: Orfu-See

Waldgebirge in der Tiefebene

Der 45 Kilometer lange Gebirgszug im Komitat Baranya erhebt sich unmittelbar nördlich der Großstadt Pécs aus der pannonischen Tiefebene. Trotz seiner geringen Höhe ist er aus 100 Kilometer Entfernung zu sehen. Höchster Berg ist der Zengő im Nordosten mit einer Höhe von 684 m. Insgesamt gibt es etwa ein Dutzend Gipfel über 500 Höhenmeter. Wegen der verkarsteten Oberfläche aus Kreidefelsen gibt es viele Tropfsteinhöhlen. Die höheren Regionen sind durchweg mit Laubwald bewachsen. Eine besondere Attraktion sind die reinen Edelkastanien-Wälder, von denen es nur noch wenige auf der Welt gibt. Die südwärts ausgerichteten Hänge des Mecsek werden für den Anbau von Weinen genutzt.



Sehenswürdigkeiten Mecsek


Abaligeter Höhle

Drachen und andere Fabelwesen in einer Tropfsteinhöhle

Die Stalaktitenhöhle nahe dem Dorf Abaliget wurde 1768 entdeckt und steht seit 1941 unter Naturschutz. Sie besteht aus einer fünf bis sechs Meter breiten und 38 Meter langen Eingangshöhleund, unter der aus einer Spalte ein eiskalter Bach hervorquillt. Dahinter kommt man zur Haupthöhle, die knapp einen Kilometer lang ist. In den überwältigend schönen Tropfsteingebilde kann man mit ein wenig Phantasie Drachen und andere Fabelwesen erkennen. Die Höhlenforscher haben zudem gehauene Stufen, Mauerreste sowie  Menschen- und Tierknochen gefunden – sogar eine römische Urnenbegräbnisstätte. Die Höhle muss bereits in prähistorischen Zeiten bewohnt gewesen sein. Teile sind der Öffentlichkeit zugänglich.


Auf den Jakab-Berg

Lehrpfad am höchsten Berg des Mecseks

Die Wanderung führt in den interessantesten Teil des Mecsek-Gebiges. Der Jakab-Berg ist mit 602 Metern der höchste Gipfel des Gebirges. Um die seltenen geologischen Formationen ist ein Naturschutzgebiet eingerichtet worden. Ein Lehrpfad informiert über die geologischen und kulturgeschichtlichen Werte des Berges. Er beginnt in Cserkút mit seiner Kirche aus dem 12. Jahrhundert. An den Innenwänden sind Fresken aus dem 14. Jahrhundert zu sehen. (hin und zurück: 9,4 Kilometer, 3:00 Stunden, auf: 413 Meter, ab: 308 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Pecs

Südländisches Flair um den Széchenyi Platz

Die Stadt im Südwesten Ungarns zeichnet sich durch ein einzigartiges südländisches Flair aus, das auch Ergebnis einer langen, wechselvollen Geschichte ist. Steinzeitvölker, Kelten und Römer gründeten an den Hängen des Mecsek-Gebirges ihre Siedlungen. Lange vor der Christianisierung Ungarns standen hier mehrere Kirchen; die erste Universität Ungarns wurde schon kurz nach dem Mongolensturm gegründet. Während der Türkenzeit entwickelte sich eine lebendige osmanische Kultur. Später folgten deutsche Siedler. Viele wichtige Baudenkmäler finden sich in der Stadt, vor allem um den Széchenyi Platz, der zu den schönsten Ungarns gerechnet wird.


Pécsvárad

Mittelalterliche Klosterburg am Fuß des Mecsek

Der Ort mit 4000 Einwohnern liegt am Fuß des östlichen Mecsek-Gebirges. Er ist aus einem Benediktinerkloster hervorgegangen, das von König Stefan I. gegründet wurde und zu eine Zentrum der ungarischen Staats- und Kirchenentwicklung wurde. Im 13. Jahrhundert kam eine Klosterburg hinzu, die heute zu Ungarns bedeutendsten Baudenkmälern aus dem Mittelalter gezählt wird. Am besten erhalten blieben der alte Bergfried (heute ein Hotel), das 15 Meter lange Schiff der Stiftskirche und der mit Fresken geschmückte Chor. Das Burgmuseum befindet sich hingegen im Schloss aus dem 18. Jahrhundert; es zeigt archäologische Funde aus dem Bereich von Burg und Abtei. 




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