Zwischen Wien und Budapest: zu Gast auf den Gütern des Adels - Ungarn
Plattensee

Zwischen Wien und Budapest

zu Gast auf den Gütern des Adels

Durch das Herz der ehemaligen Doppelmonarchie von Österreich-Ungarn: Neben den beiden Donaumetropolen Wien und Budapest bleibt Zeit für Erholung auf dem Lande.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Wien

Wien

21 km | 25 Minuten
A

Wien

Nostalgische Weltstadt mit kaiserlicher Vergangenheit

Die Stadt an der Kreuzung der Verkehrs­wege von der Ostsee zur Adria und von Süddeutsch­land in die unga­ri­sche Tief­ebene ist mehr als nur die Haupt­stadt des kleinen Öster­reichs.

Über Jahrhunderte war sie das Macht­zentrum für das südöst­liche Europa, was sich im Stadt­bild des 1. Bezirks, der ehema­ligen Herzogs­stadt mit Hofburg und Staats­oper, wider­spiegelt. Seit dem Mittel­alter war Wien Sitz der Habsburger, die bis 1806 die deut­schen Kaiser und bis 1918 die Monar­chen für Öster­reich-Ungarn stellten. Heute ist die Haupt­stadt des ehema­ligen Vielvöl­ker­staats eine zugleich kosmo­poli­ti­sche und nost­algi­sche Welt­stadt. Sie ist immer noch das Mekka der klas­si­schen Musik, hat die welt­weit größte Musikhoch­schule und die berühm­testen Konzert­säle mit ungezählten Musikver­an­stal­tungen.

Zu Gast in einer Pension in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die nost­algi­sche Alt-Wiener Pension befindet sich in bester Lage, zwei Minuten vom Stephansdom entfernt, am Graben in der Fußgängerzone.

Der tradi­tionelle Famili­en­be­trieb hat 30 antik einge­rich­tete Zimmer mit hohen Stuck­de­cken und einfa­chen Bädern. Das Früh­s­tücksbuffet bietet viel, und das Personal besteht ausnahmslos aus echten Wienern mit viel Herz.

Führung (OPTIONAL)

Individuelle Stadtführung Wien (2 Stunden, deutsch)

Dr. Marco Pong­ratz-Lippitt ist ein kennt­nisrei­cher Stadt­führer, der leichtfüßig und mit hinter­grün­digem Humor die Geschichte und Gegenwart Wiens lebendig werden lässt.

Große Zusam­men­hänge werden sichtbar, ohne dass er sich in Details verliert. Gemeinsam mit ihm geht man ein paar Stunden auf Neben­wegen durch die Donau­me­tro­pole und sieht neben den wich­tigen Sehens­wür­digkeiten, wie der Hofburg, dem Stephansdom und der Innen­stadt auch ein paar versteckte, zauber­hafte Innenhöfe.

Hofburg

Residenz der Habsburger
Über sechs Jahrhunderte, vom 13. Jahr­hun­dert bis 1918 war die Wiener Hofburg die Residenz der Habsburger. Mit dem Aufstieg des Adelsge­schlechts vom kleinen Land­adel zur führ­enden Dynastie Europas wuchs auch die Hofburg. Aus einer anfäng­lich kleinen Burg wur­de letzt­lich ein Bauwerk mit über 2.500 Räumen. Daneben gibt es die Winter­reit­schule, in der die Lipiz­zaner trai­niert werden, die Natio­nalbibliothek mit einem kuppelgekrönten Prunk­saal, das Kunst­his­to­ri­sche Museum und den Sitz des Bundes­präsidenten. Ein großer Teil der Hofburg ist der Öffent­lichkeit zugäng­lich.

Ring­straße

Prachtboulevard der Extra­k­lasse
1857 wurden auf Befehl von Kaiser Franz die alten Festungs­anlagen geschliffen. An ihrer Stelle entstand ein Prachtboulevard rings um das histo­ri­sche Wien, der an beiden Enden an der Donau mündet. Die fast fünf Kilometer lange Straße wird von öffent­li­chen und privaten Bauten gesäumt, die sich an Prunk, Pomp und Pathos gegen­seitig zu über­treffen suchen. Dabei imitieren die Gebäude frühere Stilepo­chen, angefangen von der grie­chi­schen Antike über die goti­schen Kathedralen bis hin zur Renais­sance. 1865 wur­de die Ring­straße eingeweiht. Sie gilt heute als ein Gesamtkunst­werk, welches einzig­artig auf der Welt ist.

Sigmund-Freud-Museum

Wo die Psychoanalyse erfunden wur­de
Das Museum befindet sich in der Berggasse 19, wo Sigmund Freud 47 Jahre gelebt und gearbeitet hat. In seinem Arbeits­zimmer hat er den Groß­teil seiner Schriften verfasst, die aus der Geis­tesge­schichte des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken sind. Als die Familie 1891 einzog, war das Wohn­haus ein Neubau. Nach der Macht­übergabe an die Nazis 1939 musste der schwer krebs­kranke Begründer der Psychoanalyse nach London emigrieren. Origi­nal­stücke aus Freuds Besitz sind im Museum ebenso zu sehen wie das Wartezimmer der Praxis und einige Stücke aus Freuds umfang­rei­cher Samm­lung antiker Kunst­werke, haupt­säch­lich kleine Statuen. Der Groß­teil der früheren Einrich­tung mit der berühmten Couch befindet sich allerdings im heutigen Freud Museum in London, wo Anna Freud bis zu ihrem Tod 1982 wohnte.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Buchbinder
Fahrzeug: Ford C-Max o.ä. (CDMR)
Station: Wien Flughafen (Desk at Airport)

Von Wien nach Bala­ton­füred

196 km | 3:00 h
Eine schöne Route führt west­lich vom Neusiedler See bei Sopron über die unga­ri­sche Grenze. Die Stadt mit ihrem mittel­alter­li­chen Kern erhielt 1972 den Euro­pa­preis für Denkmal­schutz und ist unbedingt sehens­wert.

Transdanubien

Ungarns abwechs­lungs­rei­cher Westen
Vom Kern­land Ungarns aus gesehen, liegt der Westen des Landes jenseits der Donau – daher der Name Transdanubien oder auf Unga­risch: Dunátil. Unter­schied­liche Landschaften prägen den Westen: eine kleine Tief­ebene rund um Györ, im Südwesten die Ausläufer der Alpen und die Mittelgebirge im Norden des Plat­ten­sees. Durch den Süden von Transdanubien ziehen sich sanfte Hügel, auf denen Wein ange­baut wird. Höchste Erhe­bung ist der 883 Meter hohe Irottkö. Auch wenn die Gebirge keine großen Höhen errei­chen, unter­scheiden sie sich doch erheb­lich von der Tief­ebene im Osten.

Lébény

Romanik in Voll­endung
22 Kilometer nord­öst­lich von Györ wech­seln Feld, Wiesen und Wälder einander ab. In dieser länd­li­chen Abge­schieden­heit liegt ein Dorf namens Lébény mit knapp 3.000 Einwoh­nern. Niemand käme auf die Idee, dort eines der großar­tigsten Bauwerke Europas aus der roma­ni­schen Epoche zu suchen. Die Kirche von Lébény wur­de 1210 als Abtei­kirche eines Benedikti­n­erklos­ters gebaut und wur­de Vorbild für viele Kirchbauten in West-Ungarn.  In den Türken­kriegen wur­de sie mehr­fach schwer beschä­digt, aber immer wieder aufge­baut.

Györ

Barock­stadt mit Heil- und Erleb­nisbad
Die Stadt im Nordwesten Ungarns ist eine der sehens­wer­testen in ganz Ungarn. In den Gassen der Altstadt reihen sich Bürger­häuser aus der Renais­sance und dem Barock anein­ander, von denen über 170 unter Denkmal­schutz stehen. Besonders schön sind der Platz an der Raab und die Kírály utca, eine Gasse, die heute zur Fußgängerzone gehört.
Empfehlens­wert ist ein Aufent­halt im Heil- und Erleb­nisbad von Györ an der Raab-Quelle mit Blick auf die Barock­stadt. Es bietet Thermalbäder, Geysire, Rutschen, Strö­mungs­kanal, Dampfbäder und Schön­heits­salon.
Wer einen Ausflug in die Umge­bung machen möchte, kann die roma­ni­sche Kirche 22 km nörd­lich von Györ in Lébény besu­chen.
B

Plattensee

Badeurlaub am größten Steppensee Europas

Der knapp 600 Quad­ratki­lometer große Plat­tensee ist der bedeu­ten­dste Steppensee Mittel­eu­ropas.

Seine Ober­fläche ist größer als die des Bodensee. Dafür beträgt die durch­schnitt­liche Tiefe nicht mehr als 3,25 Meter, weshalb die Wasser­tempe­ratur im Sommer bis auf über 30°C steigt. Während das Südufer weitge­hend flach ist, erheben sich im Norden Berge vulka­ni­schen Ursprungs, an deren Hängen Wein ange­baut wird. Die Strände, die Heilbäder und Thermalquellen um den See ziehen Bade­tou­risten an.

Zu Gast in einem alten Weingut bei Balatonfüred

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Weingut wur­de um die Wende vom 18. zum 19. Jahr­hun­dert von einer Adelsfa­milie gebaut, die es als Sommer­residenz benutzte.

Der Ort war gut ausge­sucht: Das U-förmige Gebäude liegt am Fuße des Tamas-Bergs an der alten Römi­schen Straße, von wo man auf den zwei Kilometer entfernten Plat­tensee und die Hügel­gruppe im Süden blickt. Bis 2007 wur­de das denkmalge­schützte Gut voll­ständig restau­riert. Das Ergebnis ist eine stil­volle Herberge mit gutem Wein­keller und kleinem Well­nessbe­reich. Die netten Gastgeber stehen ihren Gästen gerne mit vielen hilf­rei­chen Tipps zur Seite.

Tihany

Blumen­insel im Plat­tensee
Tihany war ursprüng­lich eine Insel im Balaton. Heute ragt sie als zwölf Kilometer lange, von Schilf umge­bene Halb­insel in den See hinein. Im Frühjahr, wenn die Mandelbäume blühen, und im Sommer zur Laven­del­blüte wirkt sie geradezu medi­terran. Mittel­punkt ist Tihany mit seiner Benedikti­ner­abtei von 1055. Der histo­ri­sche Orts­kern des ehema­ligen Fischerdorfes ist heute ein Frei­lichtmuseum.

Bala­ton­füred

Bedeu­ten­dster Badeort am Balaton
Der Kurort am Nord­ufer des Balaton ist weit über Ungarn hinaus bekannt für seine Mine­r­alquelle und sein mildes Klima. Der Kurbe­trieb begann bereits im 18. Jahr­hun­dert. Zwischen 1825 und 1848 wur­de der Ort unter den reform­o­ri­en­tierten Natio­na­listen Ungarns beliebt. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Villen und Gebäude der Altstadt. Heute ist Bala­ton­füred der größte Badeort am See mit schöner Ufer­pro­me­nade, Segelclubs, Boutiquen und Restau­rants.

Csopak

Wein- und Badeort am Balaton
Der Ort zwischen Alsöörs und Bala­ton­füred war ursprüng­lich ein Winzerdorf. Auch wenn es heute noch von Weinbergen umgeben ist, hat sich das Dorf, seitdem es eine Schiffs­anlege­stelle hat, zu einem Badeort entwi­ckelt. Heute gibt es ein großes Strandbad mit Wasser­rut­sche und Liegewiese. Direkt daneben sprudelt die Heilquelle von Csopak.

Am Ufer der Halb­insel

Wande­rung über Tihany
Die Route führt an den Sehens­wür­digkeiten von Tihany entlang. Das Haupt­stück ist die natur­be­las­sene Südwest­küste. In der zweiten Hälfte geht es wieder nach Norden an einem kleinen See vorbei bis in die Stadt Tihany. In der Sommer­hitze kann es unan­ge­nehm werden, da es unter­wegs kaum Schatten gibt. Teilweise ist der Weg mit einem Natur­lehrpfad iden­tisch. (hin: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 330 Meter)

Auf den Badac­sony

Pa­no­ra­ma­blick über den Plat­tensee
Der Badac­sony ist einer der schönsten Berge Ungarns. An den Hängen des vulka­ni­schen Berges mit senk­rechten Basalt­säulen wird heute Wein ange­baut. Oben kann man vom Aussichts­punkt Kisfa­ludy bei schönem Wetter das ganze Panorama des Plat­ten­sees betrachten. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Von Bala­ton­füred nach Buda­pest

132 km | 2:00 h
Auf halber Strecke liegt Székesfehérvár, die älteste Königsresidenz des Landes. In der Basilika wurden die unga­ri­schen Könige gekrönt und beige­setzt. Sehens­wert ist der Ruin­en­garten um die königliche Basilika.

Székesfehérvár

Ruine einer früh­m­it­tel­alter­li­chen Königsresidenz
Die Stadt mit dem deut­schen Namen „Stuhlweißenburg“  war im frühen Mittel­alter die Residenz der unga­ri­schen Könige. In der weißen Burg mit dem „Stuhl des Königs“ wurden die unga­ri­schen Herr­scher gekrönt und beige­setzt. In der Türkenzeit verlor die Stadt an Bedeu­tung und wuchs erst wieder, als sie 1777 zum Bischofs­sitz erhoben wur­de. Wer sich durch die langwei­ligen Vororte quält, findet eine hübsche Klein­stadt mit baro­ckem Gepräge vor. Besonders sehens­wert aber ist die alte drei­schiffige Königs­basilika. Sie ist weit über tausend Jahre alt und heute nur noch als Ruine erhalten.

Velencer See

Wärmster See Europas
Der See auf halber Strecke zwischen Buda­pest und dem Balaton ist der drittgrößte in Ungarn. Dabei ist er durch­schnitt­lich nur 1,60 Meter tief. Wie die meisten Steppen­seen hat er kaum Zuflüsse, sondern ist auf Regen angewiesen. Es kommt daher vor, dass er ganz austrocknet. So muss er 1843 trocken gelegen haben, als die Husaren ein Manöver auf dem Seegrund abge­halten haben. Auch heute ist der Velencer See auf künst­liche Wasserzu­fuhr angewiesen. Dafür gilt er als wärmster Europas, mit Wasser­tempe­raturen bis 28 °C. Süd-, Ost- und Nord­o­st­ufer bieten viele Bademög­lichkeiten. Touris­mus­zentren sind die Orte Velence, Gárdony und Agárd.
C

Budapest

Burgviertel und Cafés in der Donaumetropole

Die Donau­me­tro­pole gehört zu den schönsten Städten Europas. Seit ihrer Gründung im 2. Jahr­hun­dert nach Chr.

durch die Römer haben Magyaren, Hunnen, Türken und Habsburger ihre Spuren hinter­lassen. Links des Flusses erhebt sich Buda, das mittel­alter­liche Burgviertel mit verwin­kelten Gassen, Fischer­ba­stei, Matthi­as­kirche und Burg­pa­last. Auf der anderen Seite liegt Pest, das vitale Geschäfts­viertel mit tradi­tionellen Caféhäusern und der Váci utca, der schönsten Einkaufst­straße Ungarns. Im 20. Jahr­hun­dert schrieb die unga­ri­sche Haupt­stadt zweimal Welt­ge­schichte: mit dem Aufstand 1956, der von den Sowjets blutig niederge­schlagen wur­de, und der poli­ti­schen Neuo­ri­en­tie­rung 1989, die den Fall des Eisernen Vorhangs vorbe­rei­tete.

Zu Gast in der Herberge des Heiligen Georg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das elegante Apart­ment­hotel liegt im Burgviertel von Buda­pest, in einem denkmalge­schützten Gebäude, das in histo­ri­scher Umge­bung den Komfort des 21.

Jahrhunderts bietet. Das 5-Sterne-Hotel erwartet seine Gäste mit einem ausgezeichneten Restau­rant, eigenem Garten, Konferenz- und Bankett­sälen. Die meisten Sehens­wür­digkeiten von Buda­pest sind zu Fuß erreichbar.

Führung (OPTIONAL)

Stadtführung Budapest (3 Stunden, deutsch)

Die Stadt­füh­rung beginnt am Hotel, wo Sie von Ihrem privaten Führer abge­holt werden, der die Tour individuell nach Ihren Wüns­chen zusam­men­stellt.

Gemeinsam mit ihm geht es beispiels­weise zu Fuß durch das Burgviertel Buda und und im klima­ti­sierten Van durch Pest. Die schönsten Brücken der Stadt, das Natio­nalmuseum, das Juden­viertel mit der größten Synagoge Europas, der Elisa­be­th­platz und das Geschäfts­viertel mit Natio­nalbank, ehema­ligem Börsen­pa­last und Parla­mentsgebäude – alle diese Sehens­wür­digkeiten können einge­baut werden. Abschließend ist eine Fahrt in den Stadt­park mit dem größten Heilbad Europas, dem Széchenyi Bad, vorge­sehen.

Nörd­li­ches Ungarn

Höhlen, Bergwälder und seltene Pflanzen
Der Gebirgszug im Norden Ungarns ist ein Ausläufer der Karpaten, die sich von Tsche­chien über die Slowakei bis nach Rumänien ziehen. Dicht bewal­dete Berge bestimmen das Erscheinungs­bild. Dazwi­schen haben die nörd­li­chen Nebenflüsse der Donau tiefe Täler gegr­aben. Wegen des kalk­rei­chen Gesteins gibt es ungezählte Karst­höhlen und eine Pflanzenwelt, die Bota­niker aus der ganzen Welt begeis­tert. Im Matra-Gebirge, einem beliebten Wandergebiet, erhebt sich Ungarns höchster Berg. Mit 1.014 Metern Höhe ist der Kékes auch der einzige Gipfel des Landes über 1.000 Meter. Nicht ganz so hoch ist das benach­barte Bükk-Gebirge, das wegen seines Kalk­stein aber noch rauer wirkt.

Donauknie

Roman­ti­scher Fluss­ab­schnitt nörd­lich von Buda­pest
Rund 30 Kilometer nörd­lich von Buda­pest bahnt sich die Donau mit einem fast rechtwin­klingen Knick ihren Weg durch das Gebirge von Visegrád. Wegen seiner herr­li­chen Natur, seiner ausge­dehnten Wälder und der histo­ri­schen Städte am Ufer ist dieser Fluss­ab­schnitt besonders beliebt – nicht nur unter Naher­ho­lungs­ur­lau­bern aus der Haupt­stadt. Man kann auf der Straße 11 oder 2 am Fluss entlangfahren und für den Rückweg auf der 10 durch das Pilis-Gebirge fahren.

Von Buda­pest nach Röjtökmuzsaj

244 km | 4:00 h

Ange­sichts der kurzen Entfer­nung hat man die Gelegen­heit, die Land­straße an der Donau entlang zu nehmen.

Sie führt über das Donauknie nördlich von Buda­pest, wo die Donau fast im rechten Winkel nach Westen abbiegt und durch eine einzig­ar­tige Natur- und Kultur­landschaft fließt.

Visegrád

Festung mit könig­li­cher Aussicht
Vieségrad ist die schönste Stadt am Donauknie. Sie liegt an einer Fluss­schlinge im Schatten der mäch­tigen Königs­ruine aus dem 14. Jahr­hun­dert. Oben von der Zitadelle aus hat man einen großar­tigen Blick auf die Donau und ihre Umge­bung. Bereits die Römer unter­hielten hier eine Burg, die Teil ihrer Grenzbe­fes­tigung war und nach ihrem Abzug verfiel. Erst nach dem Hunnensturm wur­de die Festung neu errichtet. Ihr präch­tigster Teil ist die Königsburg aus dem 14. Jahr­hun­dert. Doch auch sie wur­de in den Türken­kriegen zerstört. Was danach noch übrig war, ließ der Habsburger Kaiser Leopold sprengen.

Esztergom

Königs­stadt in den Weinbergen am Donauknie
Die 30.000-Einwohner-Stadt liegt wenige Kilometer west­lich vom Donauknie, wo der maje­s­tä­ti­sche Strom im rechten Winkel nach Süden abbiegt. Die Land­schaft ringsum gehört zu den reizvollsten Ungarns. Weinberge, das wald­reiche Pilis-Gebirge und histo­ri­sche Städt­chen wech­seln einander ab. Esztergom selbst war schon in vorchrist­li­cher Zeit eine kelti­sche Sied­lung und gehört damit zu den ältesten Städten Ungarns. Die hier einst ansäs­sigen Könige und Fürst­bi­schöfe haben präch­tige Baudenkmäler hinter­lassen, allen voran den Dom mit impo­santer Kuppel und den Königs­pa­last.

Bábolna

Reit­his­to­ri­sches Zentrum
1789 gab es in der Habsburger Armee nach mehreren Kriegen einen akuten Mangel an Pferden. Dies veranlasste den Kaiser Joseph II., ein staat­li­ches Gestüt zu gründen, das wegen seiner Arab­erzucht bald zu den wich­tigsten in der k.u.k. Monar­chie avancierte. Bis heute ist die Zucht von Arabi­schen Voll­blütern und Shagya-Arabern eine Haupt­aufgabe des Gestüts. Daneben wur­de es als Reiterhof geöffnet und als reit­his­to­ri­sches Zentrum einer größeren Öffent­lichkeit bekannt gemacht.

Ober­halb von Zebe­gény

Aussichtswande­rung am Donauknie
Fluss­abwärts von Zebe­geny macht die Donau einen Bogen um fast 180 Grad nach links. Dort beginnt die idylli­sche Land­schaft am Donauknie. Der Rundweg führt von Zebe­gény auf Wald­wegen sachte bergan – immer höher und immer parallel zur Donau. Von oben kann man schließ­lich die Donau in drei verschiedenen Rich­tungen sehen: nach Osten, Süden und Westen. Der Wanderweg bietet die für Ungarn seltene Gelegen­heit, durch einen dichten Wald einen Höhenrü­cken zu über­schreiten. (Hin und zurück: 18,6 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 560 Meter)
D

Sopron

Mittelalterliches Stadtbild an der Grenze zu Österreich

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Ödenburg liegt südwest­lich vom Neusiedler See und ist zu drei Seiten von Öster­reich umschlossen.

Kaum eine andere unga­ri­sche Stadt hat ihr mittel­alter­lich-baro­ckes Stadt­bild so gut bewahren können, wofür ihr 1972 der Euro­pa­preis für Denkmal­schutz verliehen wur­de. Alle Häuser inner­halb der mittel­alter­li­chen Stadt­mauer stehen unter Denkmal­schutz. Sie wurden meist schon im frühen Mittel­alter gebaut, im Lauf der Jahrhunderte jedoch beständig verändert und umge­baut. So findet man roma­ni­sche Fenster, goti­sche Sitz­ni­schen, Renais­sanceloggien und baro­cken Fassaden­schmuck.

Zu Gast im Schlosshotel von Szidonia

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts stand hier nur ein einsames Jagdhaus in einem großen Wald. Um 1750 wur­de mit der Anlage des Schlosses im klas­sizis­tisch-roman­ti­schen Stil begonnen, die später zu den schönsten Europas zählen sollte.

Im Park steht eine kleine Brücke, die die Familie Thyssen dem dama­ligen Eigen­tümer, Baron von Berg gestiftet hat. Nach dem 2. Welt­krieg wur­de das Anwesen 40 Jahre lang als Kinderfe­ri­en­heim genutzt. Seit 1999 ist das Schloss das Zentrum einer großzügigen Hotel­anlage mit erstklas­sigem Restau­rant und Well­ness­be­trieb.

Neusiedler See

Wasser, Weite, Weinfluren
Wasser, Weite, Weinfluren: Der Neusiedler See ist ein Para­dies für Wassersportler und ein einzig­ar­tiges Natur­re­servat. Geografen bezeichnen ihn als Steppensee, von denen es in Europa nur ganz wenige gibt (zum Beispiel den Plat­tensee). Der Neusiedler See ist der größte See Öster­reichs und hat keinen Abfluss. Ein großer Schilfgürtel umgibt ihn. Wegen seiner geringen Tiefe erwärmt er sich im Sommer bis auf fast 30 Grad. Seine einzig­ar­tige Fauna und Flora wird durch zwei Natio­nalparks und die Ernen­nung zum Welterbe der UNESCO geschützt.

Schloss Ester­házy

Wo Haydn seine Sinfo­nien aufführte
Die barocke Fürs­tenresidenz der Familie Ester­házy ist eines der schönsten Schlösser Öster­reichs. Bereits im 13. Jahr­hun­dert stand hier eine goti­sche Burg. Der histo­ri­sche Fest­saal des Schlosses ist als Haydn­saal bekannt und wird oft als Konzert­saal verwendet. Joseph Haydn stand im 18. Jahr­hun­dert dreißig Jahre lang als Kapell­meister im Dienst des Fürs­ten­hofes und hatte in dieser Funk­tion Hunderte Musik­stücke zur sofor­tigen Auffüh­rung bei Repräsenta­ti­ons­anlässen des Fürsten zu kompo­nieren. Der Schloss­park wird zu den garten­ar­chitek­to­nisch inter­essan­testen Denkmälern Öster­reichs gerechnet.

Von Röjtökmuzsaj nach Wien

Mietwagenabgabe

Von Röjtökmuzsaj nach Wien

98 km | 2:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Wien Flughafen (Desk at Airport)

10 Tage
ab 1.169,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Ungarn (vor Ort zu zahlen)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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