Prag, Wien, Budapest und Graz - Ungarn
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Prag, Wien, Budapest, Graz

Eine Städtereise im eigenen Wagen

15 Tage | ab 1.679,00 EUR p.P. im DZ*
Dresden – Prag – Wien – Budapest – Plattensee – Graz – Salzburg

Die Städtereise durch Österreich, Ungarn und Tschechien kann im eigenen Wagen durchgeführt werden und führt in die bedeutendsten Städte der Habsburger Kernlande. Daneben wird Dresden besucht. Die ausgesuchten Hotels bieten Geschichte, Natur und viel Erholung.

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1.–3. Tag: Dresden

Auferstanden aus Ruinen
Die poli­ti­sche und kulturelle Haupt­stadt Sach­sens hat eine wech­sel­volle Geschichte. Obwohl schon in 1206 erwähnt, blieb sie bis ins 15. Jahr­hun­dert weitge­hend unbedeu­tend. Nachdem die Stadt den 30-jährigen Krieg unbe­schadet über­standen hatte, fiel sie 1685 einem Großbrand zum Opfer, der einen völligen Neubau erforder­lich machte. So hat die Stadt der glanzvollen säch­si­schen Kurfürsten ein einheit­li­ches baro­ckes Stadt­bild bekommen, was ihr auch den Namen „Florenz des Nordens“ eintrug. Im Februar 1945 wur­de die bis dahin kaum beschä­d­igte Stadt in einer Nacht durch einen verhee­renden Bomben­angriff dem Erdboden gleich­ge­macht. Die Ruinen der Frau­en­kirche waren jahrzehn­te­lang ein Mahnmal für die Schre­cken des Krieges. Ihre glor­reiche Wieder­her­stel­lung im Jahr 2005 hat den Ehrgeiz der Stadt entfes­selt, wieder an ihre Schön­heit vor dem 2. Welt­krieg anzu­knüpfen. Überall wird gebaut, und die Altstadt zwischen Zwinger und Kreuz­kirche erstrahlt wieder in altem Glanz.
Von zu Hause nach Dresden
A

Zu Gast in einem Luxushotel am Neumarkt

Das Fünf-Sterne-Hotel liegt mitten in der Altstadt am Dresdner Neumarkt, der 1996 mit beispiellosem Aufwand und von leidenschaftlichen Diskussionen begleitet, restauriert wurde. mehr ...

Zur Frauenkirche und zur Semperoper sind es nur wenige Schritte. Das Hotel selbst residiert in einem Bürgerhaus, das im Bombenangriff am 20. Februar 1945 schwer beschädigt wurde. Inzwischen ist es aber original restauriert – einschließlich der barocken Fassaden. Über die historisierende Inneneinrichtung im Biedermeierstil kann man streiten. Dafür ist ansonsten alles vom Feinsten: das Frühstück, der Service, das Gourmet-Restaurant und die Bar.



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Frau­en­kirche und Neumarkt

Von Pracht und Zerstörung

Herz­stück und touris­ti­scher Magnet Dresdens ist die wieder­erbaute Frau­en­kirche im Zentrum der Altstadt. Der monu­men­tale prote­s­tan­ti­sche Kirchenbau ist das alte und neue Wahrzei­chen der Stadt. Zwischen 1726 und 1743 errichtet, am 13./14. Februar 1945 zerstört, wur­de sie seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts mithilfe eines hohen Spen­den­auf­kom­mens wieder aufge­baut. 2005 fand die neue Weihe statt.
Auch der Platz an der Kirche, der Neumarkt, wur­de rekon­stru­iert. Nach dem Zweiten Welt­krieg blieb der neben dem Altmarkt wich­tigste inner­städ­ti­sche Platz mit der symbol­träch­tigen Ruine der Frau­en­kirche für ein halbes Jahr­hun­dert nahezu unbe­rührt. Dann setzt eine rege Bautä­tigkeit ein, Quar­tier für Quar­tier wurden die typi­schen baro­cken Giebelhäuser wieder errichtet.

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Fürs­tenzug

Gigan­ti­sches Reiterbild aus Meißner Porzellan

Der Fürs­tenzug verbindet hinter dem Residenzschloss den Neumarkt mit dem Schloss­platz. Auf einem über 100 Meter langen Wandbild aus Meißner Porzell­anfliesen sind die Herr­scher des Hauses Wettin als Reiterzug darge­stellt. Zwischen 1872 und 1876 wur­de das gigan­ti­sche Kunst­werk gemalt. Da die Farben an der Außenwand jedoch schnell verblassten, wurden die Bilder auf Porzel­lanka­cheln über­tragen. Dafür benö­tigte man 24.000 einzelne Fliesen.

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Residenzschloss

Macht­zentrum der säch­si­schen Kurfürsten

Der Renais­san­cebau entstand erstmals im ausge­henden 15. Jahr­hun­dert als neues Macht­zentrum der säch­si­schen Kurfürsten und Könige und wur­de nach einem Brand im Jahr 1701 noch einmal unter August dem Starken erbaut. Nach der Zerstörung im Zweiten Welt­krieg erfolgte ab 1985 eine weitere Rekon­struk­tion als Muse­ums­komplex der Staat­li­chen Kunst­samm­lungen Dresden. Seitdem beherbergt das Schloss das Histo­ri­sche und das Neue Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, die Rüstkammer mit der Türc­ki­schen Cammer und das Münzkabinett.

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3.–5. Tag: Praha

Goldene Stadt an der Moldau
Die Stadt an der Moldau wird auch Stadt der 100 Türme oder Goldene Stadt genannt. Sie gilt als eine der schönsten Haupt­städte Europas. Seit 1992 ist die gesamte Altstadt zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Die Region war schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten dicht besiedelt. Im 6. Jahrhunderten gelangten die ersten Slawen dorthin. Deut­sche und jüdi­sche Kauf­leute machten die Stadt im 10. Jahr­hun­dert zu einem der wich­tigsten Handels­plätze Mittel­eu­ropas. Die eigent­liche Blütezeit Prag beginnt im 14. Jahr­hun­dert mit Karl IV., der 1346 König von Böhmen wur­de. Die Karlsbrücke und die Karls­univer­sität, welche die älteste nörd­lich der Alpen ist, tragen seinen Namen. Bis zum 2. Welt­krieg war die Stadt von Tsche­chen, Deut­sche und Juden bewohnt. Gerade zur deut­schen Kultur hat die Stadt große Beiträge geleistet, was Namen wie Albert Einstein, Franz Kaffka oder Rainer Maria Rilke belegen.

Empfehlenswert ist die Nebenstrecke über die sächsische und böhmische Schweiz. Die von der Elbe und ihren Nebenflüssen tief zerschnittene Landschaft mit hoch aufragenden Felsen hat schon den romantischen Landschaftsmaler Caspar David Friedrich fasziniert.

Rathen

Kurort im wild­roman­ti­schen Elbsandst­ein­gebirge

Der Kurort liegt unter­halb der Felskulisse des Elbsandst­ein­gebirges im Zentrum der Säch­si­schen Schweiz. Eine Seil­fähre, die nur mit der Kraft der Strö­mung fährt, verbindet die Orts­teile auf beiden Seiten der Elbe. Ein Wanderweg führt hinauf zur Bastei, einem wild­roman­ti­schen Schluch­tenlabyrinth mit einem Berg­rü­cken mit einma­liger Aussicht, die bereits den Maler Caspar David Fried­rich inspi­riert hat.

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Schramm­stein­aus­sicht und Hohe Liebe

Phäno­me­nale Blicke, wild­roman­ti­sche Schluchten, märc­henhafte Häuser

Die mittelschwere Wande­rung führt von Bad Schandau zu den Schramm­steinen und weiter auf die Hohe Liebe. Nachdem man die Treppe durch das Schrammtor erklommen hat, wech­seln traumhafte Aussichten, wild­roman­ti­sche Schluchten, Natur­denkmäler und märc­henhafte Häuser einander ab. Ein Gast­haus gibt es unter­wegs in der Schramm­steinbaude. (hin und zurück: 14,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 440 Meter)

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B

Zu Gast in einer historischen Residenz im Botschaftsviertel

Die historische Bürgerresidenz im Schatten der Prager Burg liegt neben der Deutschen und der Amerikanischen Botschaft. mehr ...

Zu Fuß sind es fünf Minuten zur Karlsbrücke. Seit der Restaurierung und Umgestaltung zu einem Hotel verbindet das Haus Alt-Prager Charme mit modernem Komfort. Wer sich im Garten unter den alten Bäumen ausruht, kann für einen Moment vergessen, in einer der bedeutendsten Metropolen Europas zu sein. Alle rund 20 Suiten sind mit Parkettboden, Küchenzeile und Badezimmer aus Marmor ausgestattet. Das reichhaltige Frühstück wird in einem herrlich nostalgischen Dachgewölbe serviert.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Vladislav-Saal

Ritter­tur­niere und ein folgenrei­cher Fens­ter­sturz

Mit 62 Metern Länge, 16 Metern Breite und 13 Metern Höhe ist der Huldigungs­saal der Böhm­i­schen Könige in der Prager Burg einer der größten Räume, die die Renais­sance jemals hervor­ge­bracht hat. Ursprüng­lich fanden hier Bankette und Turniere statt, zu denen die Ritter über die Reitertreppe zu Pferde einritten. 1618 stand der Saal einmal im Fokus der Welt­ge­schichte, genauer: das große Fenster. Aus ihm wur­de der Statt­halter des Kaisers Ferdi­nand II. geworfen. Mit dem Prager Fens­ter­sturz beginnt der Aufstand der Prote­s­tanten gegen die Habsburger, der am Beginn des Dreißigjäh­rigen Krieges steht.

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Basilika St. Georg

Von der spirituellen Kraft der Romanik

Am Jiřské náměstí, dem Georgs­platz steht eines der bedeu­ten­dsten roma­ni­schen Bauwerke der Welt: die zweit­äl­teste Prager Kirche, gegründet rund um das Jahr 920. Zwei weiße Türme, die eine Höhe von 41 Metern errei­chen, beherr­schen die Basilika. Der breitere Turm auf der Südseite heißt Adam, der schmälere, nörd­liche Eva. Er ist schief und neigt sich um 40 Zentimeter. Im Innern beein­druckt der roma­ni­sche Chor­raum. Auf der Empore der Basilika sind Reste der um 1200 entstan­denen Deckenma­lerei „Himmli­sches Jeru­salem“ zu sehen. Das benach­barte Benedikti­n­erkloster wur­de 973 gegründet.

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Nový Svět

Künstler, Bohe­miens und Studenten in der „Neuen Welt“

Das Künst­lerviertel in der Nähe des Loreto-Heiligtums stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert und war ursprüng­lich das Quar­tier für die Bedi­ens­teten der Burg. Im Laufe der Jahrhunderte kam die „Neue Welt“ immer mehr herunter und wur­de zum Armen­viertel Prags. In den 1920ger Jahren musste das Viertel sogar einmal wegen Seuchengefahr geräumt werden. Dann aber siedelten zuneh­mend Bohe­mi­ens  und Studenten an. Nach der Wende wurden die meisten Häuser verkauft und saniert. Einfache Katen und präch­tige Bürger­häuser stehen Seit an Seit und sind bei weitem nicht so über­laufen wie die Goldene Gasse.

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4. Tag: Praha

Führung

Königsweg Prag (3 Stunden, deutsch)

Der Königsweg ist eine Stadtführung durch Prag, die einen Überblick über die Stadt verschaffen soll. mehr ...

Sie beginnt an der Prager Burg, geht durch das Goldene Gässchen zum St.-Veitsdom, zur St.-Georgsbasilika und zum Königspalast. Anschließend führt sie über die Karlsbrücke auf die Kleinseite. Die individuelle Stadtführung ist in deutscher Sprache.

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5.–7. Tag: Wien

Nostalgische Weltstadt mit kaiserlicher Vergangenheit
Die Stadt an der Kreuzung der Verkehrs­wege von der Ostsee zur Adria und von Süddeutsch­land in die unga­ri­sche Tief­ebene ist mehr als nur die Haupt­stadt des kleinen Öster­reich. Über Jahrhunderte war sie das Macht­zentrum für das südöst­liche Europa, was sich im Stadt­bild des 1. Bezirks, der ehema­ligen Herzogs­stadt mit Hofburg und Staats­oper, wider­spiegelt. Seit dem Mittel­alter ist Wien Sitz der Habsburger, die bis 1806 die deut­schen Kaiser und bis 1918 die Monar­chen für Öster­reich-Ungarn gestellt haben. Heute ist die Haupt­stadt des ehema­ligen Vielvöl­ker­staats eine zugleich kosmo­poli­ti­sche und nost­algi­sche Welt­stadt. Sie ist immer noch das Mekka der klas­si­schen Musik, hat die welt­weit größte Musikhoch­schule, die berühm­testen Konzert­säle mit ungezählten Musikver­an­stal­tungen.
C

Zu Gast in einer Pension in der Altstadt

Die nostalgische Alt-Wiener Pension befindet sich in bester Lage, nur zwei Minuten vom Stephansdom, am Graben in der Fußgängerzone. mehr ...

Der traditionelle Familienbetrieb hat 30 antik eingerichtete Zimmer mit hohen Stuckdecken und einfachen Bädern. Das Frühstücksbuffet bietet viel, und das Personal besteht ausnahmslos aus goldenen Wienerherzen. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Hofburg

Residenz der Habsburger

Über sechs Jahrhunderte, vom 13. Jahrhunder­hundert bis 1918 war die Wiener Hofburg die Residenz der Habsburger. Mit dem Aufstieg des Adelsge­schlechts vom kleinen Land­adel zur führ­enden Dynastie Europas ist die Hofburg mitge­wachsen. Am Anfang stand eine kleine Burg. Zum Schluss verfügte sie über 2.500 Räume. Daneben gibt es die Winter­reit­schule, in der die Lipiz­zaner trai­nieren, die Natio­nalbibliothek mit einem kuppelgekrönten Prunk­saal, das Kunst­his­to­ri­sche Museum und der Sitz des Bundes­präsidenten. Ein großer Teil der Hofburg ist der Öffent­lichkeit zugäng­lich.

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Ring­straße

Prachtboulevard der Extra­k­lasse

1857 wurden auf Befehl von Kaiser Franz die alten Festungs­anlagen geschliffen. An ihrer Stelle entstand ein Prachtboulevard rings um das histo­ri­sche Wien, der an beiden Enden an der Donau mündet. Die fast 5 Kilometer lange Straße wird von öffent­li­chen und privaten Bauten gesäumt, die sich an Prunk, Pomp und Pathos gegen­seitig zu über­treffen suchen. Dabei imitieren die Gebäude frühere Stilepo­chen, angefangen von der grie­chi­schen Antike über die goti­schen Kathedralen bis hin zur Renais­sance. 1865 wur­de die Ring­straße eingeweiht. Sie gilt heute als ein Gesamtkunst­werk, welches einzig­artig auf der Welt ist.

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Sigmund-Freud-Museum

Wo die Psychoanalyse erfunden wur­de

Das Museum befindet sich in der Berggasse 19, wo Sigmund Freud 47 Jahre gelebt und gearbeitet hat. In seinem Arbeits­zimmer hat der den Groß­teil seiner Schriften verfasst, die aus der Geis­tesge­schichte des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken sind. Als die Familie 1891 einzog, war das Wohn­haus ein Neubau. Nach der Macht­übergabe an die Nazis 1939 musste der schwer krebs­kranke Begründer der Psychoanalyse nach London emigrieren. Origi­nal­stücke aus Freuds Besitz sind im Museum ebenso zu sehen wie das Wartezimmer der Praxis und einige Stücke aus Freuds umfang­rei­cher Samm­lung antiker Kunst­werke, haupt­säch­lich kleine Statuen. Der Groß­teil der früheren Einrich­tung mit der berühmten Couch befindet sich allerdings im heutigen Freud Museum in London, wo Anna Freud bis zu ihrem Tod 1982 wohnte.

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6. Tag: Wien

Führung

Individuelle Stadtführung Wien (2 Stunden, deutsch)

Dr. Marco Pongratz-Lippitt ist ein kenntnisreicher Stadtführer, der leichtfüßig und mit hintergründigem Humor die Geschichte und Gegenwart Wiens lebendig werden lässt. mehr ...

Große Zusammenhänge werden sichtbar, ohne dass er sich in Details verliert. Gemeinsam mit ihm geht man ein paar Stunden auf Nebenwegen durch die Donaumetropole und sieht neben den wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie der Hofburg, dem Stephansdom und der Innenstadt auch ein paar versteckte, zauberhafte Innenhöfe.

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7.–9. Tag: Budapest

Burgviertel und Cafés in der Donaumetropole
Die Donau­me­tro­pole gehört zu den schönsten Städten Europas. Seit ihrer Gründung im 2. Jahr­hun­dert nach Chr. durch die Römer haben Magyaren, Hunnen, Türken und Habsburger ihre Spuren hinter­lassen. Links des Flusses erhebt sich Buda, das mittel­alter­liche Burgviertel mit verwin­kelten Gassen, Fischer­ba­stei, Matthi­as­kirche und Burg­pa­last. Auf der anderen Seite liegt Pest, das vitale Geschäftsviertel mit tradi­tionellen Caféhäusern und der Váci utca, der schönsten Einkaufst­straße Ungarns. Im 20. Jahr­hun­dert schrieb die unga­ri­sche Haupt­stadt zweimal Welt­ge­schichte: mit dem Aufstand 1956, der von den Sowjets blutig niederge­schlagen wur­de und der poli­ti­schen Neuo­ri­en­tie­rung 1989, die den Fall des Eisernen Vorhangs vorbe­rei­tete.
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Zu Gast in einem Künstlerhotel in Pest

Erbaut wurde das prächtige Anwesen 1896 vom Arzt und Pionier der Heilkunst, Dr. Vilmos Tauffer, der es als Residenz, Büro und Praxis zugleich nutzte. mehr ...

Das Haus überstand den Zweiten Weltkrieg und den ungarischen Aufstand, der 1956 nur wenige Häuser entfernt losbrach. 2009 wurde es von den Erwerbern unter Mithilfe ihrer künstlerisch veranlagten Freunde zu einem Hotel umgestaltet. Heute ist es eine seltene Perle unter den Hotels in Budapest. Von der Lage nahe dem Zentrum von Pest über den Stil des Hauses bis hin zum unaufgeregten und freundlichen Personal ist alles außergewöhnlich. Jedes Zimmer ist ein kleines Kunstwerk für sich.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Donauknie

Roman­ti­scher Fluss­ab­schnitt nörd­lich von Buda­pest

Rund 30 Kilometer nörd­lich von Buda­pest bahnt sich die Donau mit einem fast rechtwin­klingen Knick ihren Weg durch das Gebirge von Visegrád. Wegen seiner herr­li­chen Natur, seiner ausge­dehnten Wälder und der histo­ri­schen Städte am Ufer ist dieser Fluss­ab­schnitt besonders beliebt – nicht nur unter Naher­ho­lungs­ur­lau­bern aus der Haupt­stadt. Man kann auf der Straße 11 oder 2 am Fluss entlangfahren und für den Rückweg auf der 10 durch das Pilis Gebirge fahren.

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Visegrád

Festung mit könig­li­cher Aussicht

Vieségrad ist die schönste Stadt am Donauknie. Sie liegt an einer Fluss­schlinge im Schatten der mäch­tigen Königs­ruine aus dem 14. Jahr­hun­dert. Oben von der Zitadelle aus hat man einen großar­tigen Blick auf die Donau und ihre Umge­bung. Bereits die Römer unter­hielten hier eine Burg, die Teil ihrer Grenzbe­fes­tigung war und nach ihrem Abzug verfiel. Erst nach dem Hunnensturm wur­de die Festung neu errichtet. Ihr präch­tigster Teil ist die Königsburg aus dem 14. Jahr­hun­dert. Doch auch sie wur­de in den Türken­kriegen zerstört. Was danach noch übrig war, ließ der Habsburger Kaiser Leopold sprengen.

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Ober­halb von Zebe­gény

Aussichtswande­rung am Donauknie

Fluss­abwärts von Zebe­geny macht die Donau einen Bogen um fast 180 Grad nach links. Dort beginnt die idylli­sche Land­schaft am Donauknie. Der Rundweg führt von Zebe­gény auf Wald­wegen sachte bergan – immer höher und immer parallel zur Donau. Von oben kann man schließ­lich die Donau in drei verschiedenen Rich­tungen sehen: nach Osten, Süden und Westen. Der Wanderweg bietet die für Ungarn seltene Gelegen­heit, durch einen dichten Wald einen Höhenrü­cken zu über­schreiten. (Hin und zurück: 18,6 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 560 Meter)

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8. Tag: Buda­pest

Führung

Stadtführung Budapest (3 Stunden, deutsch)

Die Stadtführung beginnt am Hotel, wo Sie von Ihrem privaten Führer abgeholt werden, der die Tour individuell nach Ihren Wünschen zusammenstellt. mehr ...

Gemeinsam mit ihm geht es beispielsweise zu Fuß durch das Burgviertel Buda und und im klimatisierten Van durch Pest. Die schönsten Brücken der Stadt, das Nationalmuseum, das Judenviertel mit der größten Synagoge Europas, der Elisabethplatz und das Geschäftsviertel mit Nationalbank, ehemaligem Börsenpalast und Parlamentsgebäude – alle diese Sehenswürdigkeiten können eingebaut werden. Abschließend ist eine Fahrt in den Stadtpark mit dem größten Heilbad Europas, dem Széchenyi Bad, vorgesehen. 

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9.–11. Tag: Tihany

Blumeninsel im Plattensee
Tihany war ursprünglich eine Insel im Balaton. Heute ragt sie als 12 km lange, von Schilf umge­bene Halb­insel in den See hinein. Im Frühjahr, wenn die Mandelbäume blühen, und im Sommer zur Laven­delblüte wirkt sie geradezu medi­terran. Mittel­punkt ist Tihany mit seiner Benedikti­ner­abtei von 1055. Der histo­ri­sche Orts­kern des ehema­ligen Fischerdorfes ist heute ein Frei­lichtmuseum.
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Zu Gast in einem alten Weingut bei Balatonfüred

Das Weingut wurde um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert von einer Adelsfamilie gebaut, die es als Sommerresidenz benutzte. mehr ...

Der Ort war gut ausgesucht: das U-förmige Gebäude liegt am Fuße des Tamas-Bergs an der alten Römischen Straße, von wo man auf den 1800 Meter entfernten Plattensee und die Hügelgruppe im Süden blickt. Bis 2007 wurde das denkmalgeschützte Gut vollständig restauriert. Das Ergebnis ist eine stilvolle Herberge mit gutem Weinkeller und kleinem Wellness-Bereich. Um die Preise bewusst auch für heimische Gäste attraktiv zu machen, gibt es nur jeden 3. Tag einen Zimmerservice. Die netten Gastgeber mit vielen hilfreichen Tipps machen diesen Umstand aber wieder wett. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist das Haus sehr beliebt und sollte frühzeitig gebucht werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Bala­ton­füred

Bedeu­ten­dster Badeort am Balaton

Der Kurort am Nord­ufer des Balaton ist weit über Ungarn hinaus bekannt für seine Mine­r­alquelle und sein mildes Klima. Der Kurbe­trieb begann bereits im 18. Jahr­hun­dert. Zwischen 1825 und 1848 wur­de der Ort unter den reform­o­ri­en­tierten Natio­na­listen Ungarns beliebt. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Villen und Gebäude der Altstadt. Heute ist Bala­ton­füred der größte Badeort am See mit schöner Ufer­pro­me­nade, Segelclubs, Boutiquen und Restau­rants.

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Csopak

Wein- und Badeort am Balaton

Der Ort zwischen Alsöörs und Bala­ton­füred war ursprüng­lich ein Winzerdorf. Auch wenn heute noch Weinberge wachsen, hat sich das Dorf, seitdem es eine Schiffs­anlege­stelle hat, zu einem Badeort entwi­ckelt. Heute gibt es ein großes Strandbad mit Wasser­rut­sche und Liegewiese. Direkt daneben sprudelt die Heilquelle von Csopak.

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Am Ufer der Halb­insel

Wande­rung über Tihany

Die Route führt an den Sehens­wür­digkeiten von Tihany entlang. Das Haupt­stück ist die natur­be­las­sene Südwest­küste. In der zweiten Hälfte geht es wieder nach Norden an einem kleinen See vorbei bis in die Stadt Tihany. In der Sommer­hitze kann es unan­ge­nehm werden, da es unter­wegs kaum Schatten gibt. Teilweise ist der Weg mit einem Natur­lehrpfad iden­tisch. (hin: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 330 Meter)

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Auf den Badac­sony

Pa­no­ra­ma­blick über den Plat­tensee

Der Badac­sony ist einer der schönsten Berge Ungarns. An den Hängen des vulka­ni­schen Berges mit senk­rechten Basalt­säulen wird heute Wein ange­baut. Oben kann man vom Aussichts­punkt Kisfa­ludy bei schönem Wetter das ganze Panorama des Plat­ten­sees betrachten. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

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11.–13. Tag: Graz

Barockes Juwel in der Steiermark
Die Haupt­stadt der Stei­er­mark liegt an der Mur, wo sie aus einem engen Tal in eine fruchtbare Ebene strömt. Über ihr thront weithin sichtbar der Schlossberg, eine Festung, die nie eingenommen wur­de und im Guin­ness-Buch der Rekorde daher als stärkste Festung aller Zeiten aufge­führt ist. Unter­halb des Schlossbergs liegt die Grazer Stadt­krone, ein Ensemble aus goti­schem Dom, der Jesuiten-Univer­sität, der Grazer Burg und dem Uhrturm, dem Wahrzei­chen der Stadt. Der barocke Orts­kern ist von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Die meist­be­such­teste Sehens­wür­digkeit ist Schloss Eggenberg mit seinem engli­schen Landschafts­park, in dem Pfauen frei herum­laufen.  Wegen ihrer Lage südlich der Alpen ist euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt von 2003 schon vom medi­ter­ranen Klima beeinflusst.

Die Strecke führt bis Keszthely am Plattensee entlang. Der Ferienort hat ein schönes Strandbad und das großes Barockschloss.

Heviz

Größter natür­li­cher Thermalsee Europas

Der tradi­ti­ons­reiche Kurort fünf Kilometer nordwest­lich vom Plat­tensee hat sich um einen Thermalsee herum entwi­ckelt, das als größter natür­li­cher Warm­wass­ersee Europas gilt. Er wird durch eine Quelle aus einem Krater in 38 Metern Tiefe gespeist, die mit 410 Litern pro Sekunde so ergiebig ist, dass sich das Wasser im See inner­halb von 48 Stunden voll­ständig austauscht. Die Wasser­tempe­raturen betragen im Sommer 33°C bis 36°C und im Winter 23°C – 25°C. Heute lebt der 4.500 Einwohner zähl­ende Ort vom Kur- und Bade­tou­rismus.

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Natio­nal­park Örség

Vogel­pa­ra­dies und tradi­tionelle Sied­lungs­formen

Der Natio­nal­park Örség hat einer Gesamt­fläche von über 40.000 Hektar und liegt im Drei­ländereck von Slowe­nien, Öster­reich und Ungarn. Charak­te­ris­tisch für das Örség sind Kleinst­sied­lungen, Häuser­gruppen und Weiler, im unga­ri­schen „szer“ genannt, die eine Kette von Grenzposten bildeten. In vielen Dörfern des Örség sind Beispiele für diese Sied­lungs­formen und die tradi­tionelle Bauweise auch heute noch erhalten und werden entspre­chend gepflegt. Das Örség weist eine seltene Anzahl von Tier­arten und Pflanzen auf wie der seltene Schwarz­s­torch, der Dreize­henspecht oder der Wespenbus­sard sowie eine Viel­zahl von seltenen Schmetter­lingen und Libellen. 2007 wur­de das Örseg von der EU als eines der zehn besten Ziele im länd­li­chen Tourismus ausgezeichnet. Daneben faszi­nieren die unver­fälschten Tradi­tionen und Gebräuche, das Kunst­hand­werk, die Produkte der Bauern, die Selbst­ver­sorger sind, sowie die Lebensart der Region.

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Zu Gast in einem Hotel am Schlossberg

Das Hotel am Fuße des Schlossbergs liegt mitten in der Altstadt. Zeitgenössische Kunst kontrastiert mit dem antiken Mobiliar und der wuchtigen barocken Architektur. mehr ...

Die geräumigen Zimmer sind von der Klimaanlage, über Internetanschluss bis hin zur Minibar mit viel sinnvollem Komfort ausgestattet. Frühstück wird im mit Glas überdachten Innenhof serviert.

Hinter dem Haus befindet sich ein terrassierter Garten, in dem man viele Rückzugsmöglichkeiten und einen Swimmingpool findet. Von dort hat man einen schönen Blick über die roten Ziegeldächer der Altstadt. Das Kunsthaus, die Murinsel und der Uhrturm sind einen kurzen Spaziergang entfernt, ebenso die Fußgängerzone und viele gute Restaurants.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Frei­lichtmuseum Stübing

Alpines Leben vor 300 Jahren

Das Öster­rei­chi­sche Frei­lichtmuseum befindet sich in Stübing in der Stei­er­mark. Das Museum zählt mit rund hundert Objekten zu den größten Museen seiner Art in Europa. Alte Bauern­häuser, Kohlenmeiler und Mühlen wurden aus ganz Öster­reich zusam­menge­tragen. Wie die tatsäch­liche Lage Öster­reichs, so erstreckt sich auch das 60 Hektar große Museum von Ost nach West, sodass ein Besuch analog dazu von mit Schilf gedeckten Gebäuden aus dem Burgen­land bis zu den Alphütten im Bregenzer Wald möglich ist.

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13.–15. Tag: Salzburg

Mozarts romantische Geburtsstadt
Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden. In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Wer die Zeit hat, sollte alternativ zur Autobahn einen der schönen Alpenpässe von Süd nach Nord nehmen. Auf der Strecke liegt die Großsölkpass (1790 m, 12% Steigung), ein wenig befahrener, idyllischer Pass im Osten der Schladminger Tauern.

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Zu Gast in einer historischen Villa in Salzburg

Die historische Villa wurde 1863 von einem italienischen Baumeister errichtet und war von 1923 bis 1938 Wohnsitz der weltberühmten Familie von Trapp, deren Leben dem Musical „The Sound of Music“ zugrunde liegt. mehr ...

Das Anwesen liegt inmitten eines malerischen Parks nahe des historischen Zentrums der Stadt Salzburg. Seit 2008 erstrahlt das Haus nach sorgfältiger Restaurierung im alten Glanz und ist als Hotel erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Zahlreiche Fotos erinnern an die einstigen Bewohner der Villa, wodurch ein familiärem Charme erzeugt wird. Die ehemaligen Schlafräume sind heute stilvoll und individuell eingerichtete Gästezimmer. Im Esszimmer startet man bei einem reichhaltigen Frühstück in den Tag, den man später dann bei einem Glas Wein auf der großen Terrasse oder im gemütlichen Salon ausklingen lassen kann.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Berch­tesgadener Land

Natio­nal­park um Königssee und Watzmann

Der traumhaft schöne Talkessel am Fuß des maje­s­tä­ti­schen Watzmann liegt im äußersten Südosten Bayerns, wo er wie ein Keil ins öster­rei­chi­sche Gebiet hineinragt. Der Süden des Berch­tesgadener Lands rund um den Königssee ist durch einen 200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park geschützt, wo die Natur seit seiner Gründung 1978 weitge­hend sich selbst über­lassen ist. Nur die tradi­tionelle Alm- und Forst­wirt­schaft wird gefördert. Ein dichtes Wander­wegenetz ermög­licht Berg­touren unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit.

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Berch­tesgaden

Vom Salzberg­werk zum Führ­er­sperrgebiet

Der Ort mit knapp 8.000 Einwoh­nern liegt male­risch in einem Kessel, umringt von hohen Bergen. Die Sied­lung ist im 11. Jahr­hun­dert aus einer Klos­ter­stif­tung hervor­gegangen. Das Stift hatte die Forst­ho­heit und die Schür­f­rechte auf Salz und Metall, was zu einem frühen Aufschwung geführt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Feri­en­gäste. Während des Natio­nalso­zialismus wur­de Berch­tesgaden zum „Führ­er­sperrgebiet“ erklärt. Rund um den Markt reihen sich mittel­alter­liche Häuser anein­ander, die mit Fresken prächtig verziert sind. Das nahegelegene Wittelsba­cher­schloss beherbergt heute ein Museum.

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Watzmann

Der Berg ruft!

Einst herrschte der grau­same König Waze­mann mit Frau und Kind über das Berch­tesgadener Land. Einmal zerstampfte er eine Bauernfa­milie mit seinem Ross. Da fluchte die Bäuerin, Gott möge ihn samt seiner Familie zu Stein verwandeln. Sogleich tat sich die Erde auf und spuckte Feuer: der König wur­de ein schau­riger Berg, umringt von Neben­gipfeln, die noch heute Watzmann­frau und Watzmannkinder heißen. Der Schrift­steller Ludwig Ganghofer verarbei­tete den Mythos in seinem Roman „Die Martinsklause“. Später faszi­nierte der 2.713 Meter hohe Koloss Alpi­nisten und Berg­steiger. Im Jahre 1800 wur­de die Mittel­spitze erstmals bestiegen, aber erst 1868 wurden die drei Hauptgipfel überquert. Insge­samt fanden schon über 100 Berg­steiger in den Wänden des bösen Königs ihren Tod.

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Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut

Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

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Ramsauer Schatt­seitweg

Durch den Zauber­wald zum Hintersee

Die abwechs­lungs­reiche Wande­rung führt auf dem Schatt­seitweg vom Gasthof Ober­wirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Glet­scherquellen, die vom Schmelz­wasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueis­glet­schers am Hoch­kalter gespeist werden. Nachdem man die Marxen­klamm durch­quert hat, durch die ein reißendes Wild­wasser rauscht, geht man auf einem Natur­lehrpfad durch den Zauber­wald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)

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Berch­tesgadener Almen­er­leb­nisweg

Lehr- und Aussichts­pfad über alpine Steige

Die Wande­rung führt durch die Geschichte der Almwirt­schaft. Drei Almen liegen auf dem Weg, an dem Informa­ti­on­s­tafeln über das Almwesen informieren. Herr­liche Ausblicke auf die Berch­tesgadener und Chiemgauer Alpen hat man nebenbei. Die Tour führt über befes­tigte Alm- und Forst­wege. Die alpinen Steige erfordern eine gewisse Tritt­si­cher­heit. (Hin und zurück 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

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Von Salzburg nach Hause

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.679,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Mai–Okt.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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