Prag, Wien, Budapest und Graz - Ungarn
Prag

Prag, Wien, Budapest, Graz

Eine Städtereise im eigenen Wagen

Die Städtereise durch Österreich, Ungarn und Tschechien kann im eigenen Wagen durchgeführt werden und führt in die bedeutendsten Städte der Habsburger Kernlande. Daneben wird Dresden besucht. Die ausgesuchten Hotels bieten Geschichte, Natur und viel Erholung.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Dresden

A

Dresden

Auferstanden aus Ruinen

Die poli­ti­sche und kulturelle Haupt­stadt Sach­sens hat eine wech­sel­volle Geschichte. Obwohl schon in 1206 erwähnt, blieb sie bis ins 15.

Jahr­hun­dert weitge­hend unbedeu­tend. Nachdem die Stadt den 30-jährigen Krieg unbe­schadet über­standen hatte, fiel sie 1685 einem Großbrand zum Opfer, der einen völligen Neubau erforder­lich machte. So hat die Stadt der glanzvollen säch­si­schen Kurfürsten ein einheit­li­ches baro­ckes Stadt­bild bekommen, was ihr auch den Namen „Florenz des Nordens“ eintrug. Im Februar 1945 wur­de die bis dahin kaum beschä­d­igte Stadt in einer Nacht durch einen verhee­renden Bomben­angriff dem Erdboden gleich­ge­macht. Die Ruinen der Frau­en­kirche waren jahrzehn­te­lang ein Mahnmal für die Schre­cken des Krieges. Ihre glor­reiche Wieder­her­stel­lung im Jahr 2005 hat den Ehrgeiz der Stadt entfes­selt, wieder an ihre Schön­heit vor dem 2. Welt­krieg anzu­knüpfen. Überall wird gebaut, und die Altstadt zwischen Zwinger und Kreuz­kirche erstrahlt wieder in altem Glanz.

Zu Gast in einem Luxushotel am Neumarkt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkgarage

Das Fünf-Sterne-Hotel liegt mitten in der Altstadt am Dresdner Neumarkt, der 1996 mit beispi­el­losem Aufwand und von leiden­schaft­li­chen Diskus­sionen begleitet, restau­riert wur­de. Zur Frau­en­kirche und zur Semper­oper sind es nur wenige Schritte. Das Hotel selbst residiert in einem Bürger­haus, das im Bomben­angriff am 20. Februar 1945 schwer beschä­digt wur­de. Inzwi­schen ist es aber original restau­riert – einschließ­lich der baro­cken Fassaden. Über die histo­ri­sierende Innen­einrich­tung im Biedermei­er­stil kann man streiten. Dafür ist ansonsten alles vom Feinsten: das Früh­stück, der Service, das Gourmet-Restau­rant und die Bar.



Ober­lau­sitz

Land der Sorben
Die Lausitz ist ein Land­strich zwischen Mittel­elbe und Mitteloder. Die Nieder­lau­sitz gehört zu Bran­denburg, die Ober­lau­sitz zu Sachsen. Der Name leitet sich von dem slawi­schen Volks­stamm der Lusici her, was soviel heißt wie: Sumpf­be­wohner. Bis heute leben in der Lausitz etwa 50.000 Menschen slawi­scher Abstam­mung. Die Sorben in der Ober­lau­sitz haben eine eigene Sprache, die mit dem Tsche­chi­schen verwandt ist. Über Jahrhunderte wurden die Sorben diskrimi­niert. Heute sind sie als ethni­sche Minder­heit in Deutsch­land anerkannt. Landschaft­lich ist die Ober­lau­sitz von inten­siver Land­wirt­schaft geprägt. Die Berg­rü­cken in höheren Lagen sind meist bewaldet.

Erzgebirge

Hoch­moore und Spuren mittel­alter­li­chen Bergbaus
Das Mittelgebirge liegt zwischen Sachsen und Böhmen. Knapp nörd­lich der Kammlinie verläuft die Grenze zwischen Deutsch­land und Tsche­chien. Die höchsten Erhe­bungen sind der Keilberg (1.244 m) und der Fich­telberg (1.215 m). Das Erzgebirge wur­de im Mittel­alter besiedelt und ist seitdem durch Bergbau geprägt. Halden, Stau­anlagen und Gräben prägen das Landschafts­bild und die Lebens­räume. Das Erzgebirge ist heute ein beliebtes Wandergebiet, und in den Hochlagen sind Wintersportgebiete vorhanden. Die höheren Lagen auf deut­scher Seite gehören dem Natur­park Erzgebirge/Vogt­land an. Mit 120 Kilometer Länge­n­ausdeh­nung ist er der größte Natur­park in Deutsch­land. Das östliche Erzgebirge steht als Landschafts­schutzgebiet Osterzgebirge unter Landschafts­schutz. In den Kamm­lagen haben sich außerdem mehrere größere, nur von Regen­wasser gespeiste Hoch­moore gebildet.

Natio­nal­park Säch­si­sche Schweiz

Drama­ti­sches Elbsandst­ein­gebirge
Der knapp 100 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park 30 Kilometer südöst­lich von Dresden schützt den deut­schen Teil des Elbsandst­ein­gebirges, in das die Elbe eine tiefen Canyon gegr­aben hat. Das Landschafts­bild zu beiden Seiten des Flusses ist drama­tisch: Tafelberge wie der Lili­en­stein und der Pfaffen­stein wech­seln mit Fels­ab­stürzen wie der Bastei und den Schramm­steinen ab. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts zog die einzig­ar­tige Natur Maler und Dichter an. Am bekann­testen wur­de das Gemälde von Caspar David Fried­rich „Wanderer über dem Nebelmeer“. Der Natio­nal­park umfasst zwei getrennte Gebiete: der west­liche Teil liegt zwischen Wehlen und Prossen, der östliche Teil liegt zwischen den Schramm­steinen und der tsche­chi­schen Grenze.

Von Dresden nach Praha

181 km | 3:00 h
Empfehlens­wert ist die Neben­strecke über die Säch­si­sche und Böhm­i­sche Schweiz. Die von der Elbe und ihren Nebenflüssen tief zerschnit­tene Land­schaft mit hoch aufra­genden Felsen hat schon den roman­ti­schen Landschafts­maler Caspar David Fried­rich faszi­niert.

Böhm­i­sche Schweiz

Fels­schluchten am Durch­bruch­stal der Elbe
Die Böhm­i­sche Schweiz ist der tsche­chi­sche Teil des Elbsandst­ein­gebirges. Es ragt wie ein Zipfel nach Sachsen hinein und liegt genau zwischen der Säch­si­schen Schweiz und den Lausitzer Bergen im Osten. Charak­te­ris­tisch für die Land­schaft sind aber keine Gebirge, sondern das Durch­bruch­stal der Elbe. Es wird von steilen Felsklippen eingezwängt. West­lich der Elbe schließen sich sanfte Hügel an, die land­wirt­schaft­lich genutzt werden. Drama­tisch ist die Land­schaft im Norden wegen der Felsenschluchten. West­lich der Elbe stehen dichte Wälder, die bis zum Schnee­berg aufsteigen.

Böhmen

Vom öster­rei­chi­schen Kron­land zur tsche­chi­schen Republik
Das König­reich Böhmen ist ein histo­ri­sches Terri­to­rium. Es liegt im Westen von Tsche­chien und macht die west­li­chen beiden Drittel des Landes aus. Gemeinsam mit Mähren und Öster­reich-Schle­sien gehörte es zur Böhm­i­schen Krone. Böhmen gehörte seit 1526 zu Öster­reich (Habsburg) und von 1867 bis 1918 zur Doppelmon­ar­chie Öster­reich-Ungarn. Von 1919 bis 1938 war Böhmen Teil des neu entstan­denen Vielvöl­ker­staats Tsche­cho­slowakei (CSR). Von 1938 bis 1945 gehörte es zum Deut­schen Reich (Deutsch­land). Von 1945 bis 1992 war Böhmen Teil der wieder­auf­er­stan­denen Tsche­cho­slowakei (CSR. bzw. CSSR oder CSFR) und gehört seit 1993 zu Tsche­chien.

Rathen

Kurort im wild­roman­ti­schen Elbsandst­ein­gebirge
Der Kurort liegt unter­halb der Felskulisse des Elbsandst­ein­gebirges im Zentrum der Säch­si­schen Schweiz. Eine Seil­fähre, die nur mit der Kraft der Strö­mung fährt, verbindet die Orts­teile auf beiden Seiten der Elbe. Ein Wanderweg führt hinauf zur Bastei, einem wild­roman­ti­schen Schluch­tenlabyrinth mit einem Berg­rü­cken mit einma­liger Aussicht, die bereits den Maler Caspar David Fried­rich inspi­riert hat.

Schramm­stein­aus­sicht und Hohe Liebe

Phäno­me­nale Blicke, wild­roman­ti­sche Schluchten, märc­henhafte Häuser
Die mittelschwere Wande­rung führt von Bad Schandau zu den Schramm­steinen und weiter auf die Hohe Liebe. Nachdem man die Treppe durch das Schrammtor erklommen hat, wech­seln traumhafte Aussichten, wild­roman­ti­sche Schluchten, Natur­denkmäler und märc­henhafte Häuser einander ab. Ein Gast­haus gibt es unter­wegs in der Schramm­steinbaude. (hin und zurück: 14,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 440 Meter)
B

Praha

Goldene Stadt an der Moldau

Die Stadt an der Moldau wird auch Stadt der 100 Türme oder Goldene Stadt genannt. Sie gilt als eine der schönsten Haupt­städte Europas.

Seit 1992 ist die gesamte Altstadt zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Die Region war schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten dicht besiedelt. Im 6. Jahr­hun­dert gelangten die ersten Slawen dorthin. Deut­sche und jüdi­sche Kauf­leute machten die Stadt im 10. Jahr­hun­dert zu einem der wich­tigsten Handels­plätze Mittel­eu­ropas. Die eigent­liche Blütezeit Prags begann im 14. Jahr­hun­dert mit Karl IV., der 1346 König von Böhmen wur­de. Die Karlsbrücke und die Karls­univer­sität, welche die älteste nörd­lich der Alpen ist, tragen seinen Namen. Bis zum 2. Welt­krieg war die Stadt von Tsche­chen, Deut­schen und Juden bewohnt. Gerade zur deut­schen Kultur hat die Stadt große Beiträge geleistet, was Namen wie Albert Einstein, Franz Kafka oder Rainer Maria Rilke belegen.

Zu Gast in einer historischen Residenz im Botschaftsviertel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Die histo­ri­sche Bürger­residenz im Schatten der Prager Burg liegt neben der Deut­schen und der Amerika­ni­schen Botschaft.

Zu Fuß sind es fünf Minuten zur Karlsbrücke. Seit der Restau­rie­rung und Umge­stal­tung zu einem Hotel verbindet das Haus Alt-Prager Charme mit modernem Komfort. Wer sich im Garten unter den alten Bäumen ausruht, kann für einen Moment vergessen, in einer der bedeu­ten­dsten Metro­polen Europas zu sein. Alle rund 20 Suiten sind mit Parkettboden, Küchen­zeile und Badezimmer aus Marmor ausge­stattet. Das reichhal­tige Früh­stück wird in einem herr­lich nost­algi­schen Dachge­wölbe serviert.

Führung (OPTIONAL)

Königsweg Prag (3 Stunden, deutsch)

Der Königsweg ist eine Stadt­füh­rung durch Prag, die einen Über­blick über die Stadt verschaffen soll. Sie beginnt an der Prager Burg, geht durch das Goldene Gässchen zum St.-Veitsdom, zur St.-Georgs­basilika und zum Königs­pa­last.

Anschließend führt sie über die Karlsbrücke auf die Klein­seite. Die individu­elle Stadt­füh­rung ist in deut­scher Sprache.

Vladislav-Saal

Ritter­tur­niere und ein folgenrei­cher Fens­ter­sturz
Mit 62 Metern Länge, 16 Metern Breite und 13 Metern Höhe ist der Huldigungs­saal der Böhm­i­schen Könige in der Prager Burg einer der größten Räume, die die Renais­sance jemals hervor­ge­bracht hat. Ursprüng­lich fanden hier Bankette und Turniere statt, zu denen die Ritter über die Reitertreppe zu Pferde einritten. 1618 stand der Saal einmal im Fokus der Welt­ge­schichte, genauer: das große Fenster. Aus ihm wur­de der Statt­halter des Kaisers Ferdi­nand II. geworfen. Mit dem Prager Fens­ter­sturz begann der Aufstand der Prote­s­tanten gegen die Habsburger, der am Beginn des Dreißigjäh­rigen Krieges stand.

Basilika St. Georg

Von der spirituellen Kraft der Romanik
Am Jiřské náměstí, dem Georgs­platz, steht eines der bedeu­ten­dsten roma­ni­schen Bauwerke der Welt: die zweit­äl­teste Prager Kirche, gegründet um das Jahr 920. Zwei weiße Türme, die eine Höhe von 41 Metern errei­chen, beherr­schen die Basilika. Der breitere Turm auf der Südseite heißt Adam, der schma­lere, nörd­liche Eva. Er ist schief und neigt sich um 40 Zentimeter. Im Innern beein­druckt der roma­ni­sche Chor­raum. Auf der Empore der Basilika sind Reste der um 1200 entstan­denen Deckenma­lerei „Himmli­sches Jeru­salem“ zu sehen. Das benach­barte Benedikti­n­erkloster wur­de 973 gegründet.

Nový Svět

Künstler, Bohe­miens und Studenten in der „Neuen Welt“
Das Künst­lerviertel in der Nähe des Loreto-Heiligtums stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert und war ursprüng­lich das Quar­tier für die Bedi­ens­teten der Burg. Im Laufe der Jahrhunderte kam die „Neue Welt“ immer mehr herunter und wur­de zum Armen­viertel Prags. In den 1920er Jahren musste das Viertel sogar einmal wegen Seuchengefahr geräumt werden. Dann aber siedelten zuneh­mend Bohe­miens und Studenten an. Nach der Wende wurden die meisten Häuser verkauft und saniert. Einfache Katen und präch­tige Bürger­häuser stehen Seite an Seite in den kleinen Gassen, die bei Weitem nicht so über­laufen sind wie die Goldene Gasse.

Von Praha nach Wien

309 km | 4:30 h
Die Strecke führt von Böhmen nach Mähren über Brünn. Die zweitgrößte Stadt Tsche­chiens lohnt einen Besuch wegen der Festung, der Kathedrale und der zum Welt­kultur­erbe erklärten Villa Tugendhat im Stil der Bauhaus-Architektur.
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Wien

Nostalgische Weltstadt mit kaiserlicher Vergangenheit

Die Stadt an der Kreuzung der Verkehrs­wege von der Ostsee zur Adria und von Süddeutsch­land in die unga­ri­sche Tief­ebene ist mehr als nur die Haupt­stadt des kleinen Öster­reichs.

Über Jahrhunderte war sie das Macht­zentrum für das südöst­liche Europa, was sich im Stadt­bild des 1. Bezirks, der ehema­ligen Herzogs­stadt mit Hofburg und Staats­oper, wider­spiegelt. Seit dem Mittel­alter war Wien Sitz der Habsburger, die bis 1806 die deut­schen Kaiser und bis 1918 die Monar­chen für Öster­reich-Ungarn stellten. Heute ist die Haupt­stadt des ehema­ligen Vielvöl­ker­staats eine zugleich kosmo­poli­ti­sche und nost­algi­sche Welt­stadt. Sie ist immer noch das Mekka der klas­si­schen Musik, hat die welt­weit größte Musikhoch­schule und die berühm­testen Konzert­säle mit ungezählten Musikver­an­stal­tungen.

Zu Gast in einer Pension in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die nost­algi­sche Alt-Wiener Pension befindet sich in bester Lage, zwei Minuten vom Stephansdom entfernt, am Graben in der Fußgängerzone.

Der tradi­tionelle Famili­en­be­trieb hat 30 antik einge­rich­tete Zimmer mit hohen Stuck­de­cken und einfa­chen Bädern. Das Früh­s­tücksbuffet bietet viel, und das Personal besteht ausnahmslos aus echten Wienern mit viel Herz.

Führung (OPTIONAL)

Individuelle Stadtführung Wien (2 Stunden, deutsch)

Dr. Marco Pong­ratz-Lippitt ist ein kennt­nisrei­cher Stadt­führer, der leichtfüßig und mit hinter­grün­digem Humor die Geschichte und Gegenwart Wiens lebendig werden lässt.

Große Zusam­men­hänge werden sichtbar, ohne dass er sich in Details verliert. Gemeinsam mit ihm geht man ein paar Stunden auf Neben­wegen durch die Donau­me­tro­pole und sieht neben den wich­tigen Sehens­wür­digkeiten, wie der Hofburg, dem Stephansdom und der Innen­stadt auch ein paar versteckte, zauber­hafte Innenhöfe.

Hofburg

Residenz der Habsburger
Über sechs Jahrhunderte, vom 13. Jahr­hun­dert bis 1918 war die Wiener Hofburg die Residenz der Habsburger. Mit dem Aufstieg des Adelsge­schlechts vom kleinen Land­adel zur führ­enden Dynastie Europas wuchs auch die Hofburg. Aus einer anfäng­lich kleinen Burg wur­de letzt­lich ein Bauwerk mit über 2.500 Räumen. Daneben gibt es die Winter­reit­schule, in der die Lipiz­zaner trai­niert werden, die Natio­nalbibliothek mit einem kuppelgekrönten Prunk­saal, das Kunst­his­to­ri­sche Museum und den Sitz des Bundes­präsidenten. Ein großer Teil der Hofburg ist der Öffent­lichkeit zugäng­lich.

Ring­straße

Prachtboulevard der Extra­k­lasse
1857 wurden auf Befehl von Kaiser Franz die alten Festungs­anlagen geschliffen. An ihrer Stelle entstand ein Prachtboulevard rings um das histo­ri­sche Wien, der an beiden Enden an der Donau mündet. Die fast fünf Kilometer lange Straße wird von öffent­li­chen und privaten Bauten gesäumt, die sich an Prunk, Pomp und Pathos gegen­seitig zu über­treffen suchen. Dabei imitieren die Gebäude frühere Stilepo­chen, angefangen von der grie­chi­schen Antike über die goti­schen Kathedralen bis hin zur Renais­sance. 1865 wur­de die Ring­straße eingeweiht. Sie gilt heute als ein Gesamtkunst­werk, welches einzig­artig auf der Welt ist.

Sigmund-Freud-Museum

Wo die Psychoanalyse erfunden wur­de
Das Museum befindet sich in der Berggasse 19, wo Sigmund Freud 47 Jahre gelebt und gearbeitet hat. In seinem Arbeits­zimmer hat er den Groß­teil seiner Schriften verfasst, die aus der Geis­tesge­schichte des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken sind. Als die Familie 1891 einzog, war das Wohn­haus ein Neubau. Nach der Macht­übergabe an die Nazis 1939 musste der schwer krebs­kranke Begründer der Psychoanalyse nach London emigrieren. Origi­nal­stücke aus Freuds Besitz sind im Museum ebenso zu sehen wie das Wartezimmer der Praxis und einige Stücke aus Freuds umfang­rei­cher Samm­lung antiker Kunst­werke, haupt­säch­lich kleine Statuen. Der Groß­teil der früheren Einrich­tung mit der berühmten Couch befindet sich allerdings im heutigen Freud Museum in London, wo Anna Freud bis zu ihrem Tod 1982 wohnte.

Von Wien nach Buda­pest

246 km | 3:00 h
Ange­sichts der kurzen Entfer­nung hat man die Gelegen­heit, die Land­straße an der Donau entlang zu nehmen. Sie führt über das Donauknie nörd­lich von Buda­pest, wo die Donau fast im rechten Winkel nach Süden abbiegt und durch eine einzig­ar­tige Natur- und Kultur­landschaft fließt.

Transdanubien

Ungarns abwechs­lungs­rei­cher Westen
Vom Kern­land Ungarns aus gesehen, liegt der Westen des Landes jenseits der Donau – daher der Name Transdanubien oder auf Unga­risch: Dunátil. Unter­schied­liche Landschaften prägen den Westen: eine kleine Tief­ebene rund um Györ, im Südwesten die Ausläufer der Alpen und die Mittelgebirge im Norden des Plat­ten­sees. Durch den Süden von Transdanubien ziehen sich sanfte Hügel, auf denen Wein ange­baut wird. Höchste Erhe­bung ist der 883 Meter hohe Irottkö. Auch wenn die Gebirge keine großen Höhen errei­chen, unter­scheiden sie sich doch erheb­lich von der Tief­ebene im Osten.

Neusiedler See

Wasser, Weite, Weinfluren
Wasser, Weite, Weinfluren: Der Neusiedler See ist ein Para­dies für Wassersportler und ein einzig­ar­tiges Natur­re­servat. Geografen bezeichnen ihn als Steppensee, von denen es in Europa nur ganz wenige gibt (zum Beispiel den Plat­tensee). Der Neusiedler See ist der größte See Öster­reichs und hat keinen Abfluss. Ein großer Schilfgürtel umgibt ihn. Wegen seiner geringen Tiefe erwärmt er sich im Sommer bis auf fast 30 Grad. Seine einzig­ar­tige Fauna und Flora wird durch zwei Natio­nalparks und die Ernen­nung zum Welterbe der UNESCO geschützt.

Lébény

Romanik in Voll­endung
22 Kilometer nord­öst­lich von Györ wech­seln Feld, Wiesen und Wälder einander ab. In dieser länd­li­chen Abge­schieden­heit liegt ein Dorf namens Lébény mit knapp 3.000 Einwoh­nern. Niemand käme auf die Idee, dort eines der großar­tigsten Bauwerke Europas aus der roma­ni­schen Epoche zu suchen. Die Kirche von Lébény wur­de 1210 als Abtei­kirche eines Benedikti­n­erklos­ters gebaut und wur­de Vorbild für viele Kirchbauten in West-Ungarn.  In den Türken­kriegen wur­de sie mehr­fach schwer beschä­digt, aber immer wieder aufge­baut.
D

Budapest

Burgviertel und Cafés in der Donaumetropole

Die Donau­me­tro­pole gehört zu den schönsten Städten Europas. Seit ihrer Gründung im 2. Jahr­hun­dert nach Chr.

durch die Römer haben Magyaren, Hunnen, Türken und Habsburger ihre Spuren hinter­lassen. Links des Flusses erhebt sich Buda, das mittel­alter­liche Burgviertel mit verwin­kelten Gassen, Fischer­ba­stei, Matthi­as­kirche und Burg­pa­last. Auf der anderen Seite liegt Pest, das vitale Geschäfts­viertel mit tradi­tionellen Caféhäusern und der Váci utca, der schönsten Einkaufst­straße Ungarns. Im 20. Jahr­hun­dert schrieb die unga­ri­sche Haupt­stadt zweimal Welt­ge­schichte: mit dem Aufstand 1956, der von den Sowjets blutig niederge­schlagen wur­de, und der poli­ti­schen Neuo­ri­en­tie­rung 1989, die den Fall des Eisernen Vorhangs vorbe­rei­tete.

Zu Gast in einem Künstlerhotel in Pest

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Erbaut wur­de das präch­tige Anwesen 1896 vom Arzt und Pionier der Heilkunst, Dr. Vilmos Tauffer, der es als Residenz, Büro und Praxis zugleich nutzte.

Das Haus über­stand den Zweiten Welt­krieg und den unga­ri­schen Aufstand, der 1956 nur wenige Häuser entfernt losbrach. 2009 wur­de es von den Erwerbern unter Mithilfe ihrer künst­le­risch veranlagten Freunde zu einem Hotel umge­staltet. Heute ist es eine seltene Perle unter den Hotels in Buda­pest. Von der Lage nahe dem Zentrum von Pest über den Stil des Hauses bis hin zum unaufge­regten und freund­li­chen Personal ist alles außergewöhn­lich. Jedes Zimmer ist ein kleines Kunst­werk für sich.

Führung (OPTIONAL)

Stadtführung Budapest (3 Stunden, deutsch)

Die Stadt­füh­rung beginnt am Hotel, wo Sie von Ihrem privaten Führer abge­holt werden, der die Tour individuell nach Ihren Wüns­chen zusam­men­stellt.

Gemeinsam mit ihm geht es beispiels­weise zu Fuß durch das Burgviertel Buda und und im klima­ti­sierten Van durch Pest. Die schönsten Brücken der Stadt, das Natio­nalmuseum, das Juden­viertel mit der größten Synagoge Europas, der Elisa­be­th­platz und das Geschäfts­viertel mit Natio­nalbank, ehema­ligem Börsen­pa­last und Parla­mentsgebäude – alle diese Sehens­wür­digkeiten können einge­baut werden. Abschließend ist eine Fahrt in den Stadt­park mit dem größten Heilbad Europas, dem Széchenyi Bad, vorge­sehen.

Nörd­li­ches Ungarn

Höhlen, Bergwälder und seltene Pflanzen
Der Gebirgszug im Norden Ungarns ist ein Ausläufer der Karpaten, die sich von Tsche­chien über die Slowakei bis nach Rumänien ziehen. Dicht bewal­dete Berge bestimmen das Erscheinungs­bild. Dazwi­schen haben die nörd­li­chen Nebenflüsse der Donau tiefe Täler gegr­aben. Wegen des kalk­rei­chen Gesteins gibt es ungezählte Karst­höhlen und eine Pflanzenwelt, die Bota­niker aus der ganzen Welt begeis­tert. Im Matra-Gebirge, einem beliebten Wandergebiet, erhebt sich Ungarns höchster Berg. Mit 1.014 Metern Höhe ist der Kékes auch der einzige Gipfel des Landes über 1.000 Meter. Nicht ganz so hoch ist das benach­barte Bükk-Gebirge, das wegen seines Kalk­stein aber noch rauer wirkt.

Donauknie

Roman­ti­scher Fluss­ab­schnitt nörd­lich von Buda­pest
Rund 30 Kilometer nörd­lich von Buda­pest bahnt sich die Donau mit einem fast rechtwin­klingen Knick ihren Weg durch das Gebirge von Visegrád. Wegen seiner herr­li­chen Natur, seiner ausge­dehnten Wälder und der histo­ri­schen Städte am Ufer ist dieser Fluss­ab­schnitt besonders beliebt – nicht nur unter Naher­ho­lungs­ur­lau­bern aus der Haupt­stadt. Man kann auf der Straße 11 oder 2 am Fluss entlangfahren und für den Rückweg auf der 10 durch das Pilis-Gebirge fahren.

Visegrád

Festung mit könig­li­cher Aussicht
Vieségrad ist die schönste Stadt am Donauknie. Sie liegt an einer Fluss­schlinge im Schatten der mäch­tigen Königs­ruine aus dem 14. Jahr­hun­dert. Oben von der Zitadelle aus hat man einen großar­tigen Blick auf die Donau und ihre Umge­bung. Bereits die Römer unter­hielten hier eine Burg, die Teil ihrer Grenzbe­fes­tigung war und nach ihrem Abzug verfiel. Erst nach dem Hunnensturm wur­de die Festung neu errichtet. Ihr präch­tigster Teil ist die Königsburg aus dem 14. Jahr­hun­dert. Doch auch sie wur­de in den Türken­kriegen zerstört. Was danach noch übrig war, ließ der Habsburger Kaiser Leopold sprengen.

Ober­halb von Zebe­gény

Aussichtswande­rung am Donauknie
Fluss­abwärts von Zebe­geny macht die Donau einen Bogen um fast 180 Grad nach links. Dort beginnt die idylli­sche Land­schaft am Donauknie. Der Rundweg führt von Zebe­gény auf Wald­wegen sachte bergan – immer höher und immer parallel zur Donau. Von oben kann man schließ­lich die Donau in drei verschiedenen Rich­tungen sehen: nach Osten, Süden und Westen. Der Wanderweg bietet die für Ungarn seltene Gelegen­heit, durch einen dichten Wald einen Höhenrü­cken zu über­schreiten. (Hin und zurück: 18,6 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 560 Meter)

Von Buda­pest nach Bala­ton­füred

128 km | 2:00 h

Velencer See

Wärmster See Europas
Der See auf halber Strecke zwischen Buda­pest und dem Balaton ist der drittgrößte in Ungarn. Dabei ist er durch­schnitt­lich nur 1,60 Meter tief. Wie die meisten Steppen­seen hat er kaum Zuflüsse, sondern ist auf Regen angewiesen. Es kommt daher vor, dass er ganz austrocknet. So muss er 1843 trocken gelegen haben, als die Husaren ein Manöver auf dem Seegrund abge­halten haben. Auch heute ist der Velencer See auf künst­liche Wasserzu­fuhr angewiesen. Dafür gilt er als wärmster Europas, mit Wasser­tempe­raturen bis 28 °C. Süd-, Ost- und Nord­o­st­ufer bieten viele Bademög­lichkeiten. Touris­mus­zentren sind die Orte Velence, Gárdony und Agárd.

Székesfehérvár

Ruine einer früh­m­it­tel­alter­li­chen Königsresidenz
Die Stadt mit dem deut­schen Namen „Stuhlweißenburg“  war im frühen Mittel­alter die Residenz der unga­ri­schen Könige. In der weißen Burg mit dem „Stuhl des Königs“ wurden die unga­ri­schen Herr­scher gekrönt und beige­setzt. In der Türkenzeit verlor die Stadt an Bedeu­tung und wuchs erst wieder, als sie 1777 zum Bischofs­sitz erhoben wur­de. Wer sich durch die langwei­ligen Vororte quält, findet eine hübsche Klein­stadt mit baro­ckem Gepräge vor. Besonders sehens­wert aber ist die alte drei­schiffige Königs­basilika. Sie ist weit über tausend Jahre alt und heute nur noch als Ruine erhalten.
E

Plattensee

Badeurlaub am größten Steppensee Europas

Der knapp 600 Quad­ratki­lometer große Plat­tensee ist der bedeu­ten­dste Steppensee Mittel­eu­ropas.

Seine Ober­fläche ist größer als die des Bodensee. Dafür beträgt die durch­schnitt­liche Tiefe nicht mehr als 3,25 Meter, weshalb die Wasser­tempe­ratur im Sommer bis auf über 30°C steigt. Während das Südufer weitge­hend flach ist, erheben sich im Norden Berge vulka­ni­schen Ursprungs, an deren Hängen Wein ange­baut wird. Die Strände, die Heilbäder und Thermalquellen um den See ziehen Bade­tou­risten an.

Zu Gast in einem alten Weingut bei Balatonfüred

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Weingut wur­de um die Wende vom 18. zum 19. Jahr­hun­dert von einer Adelsfa­milie gebaut, die es als Sommer­residenz benutzte.

Der Ort war gut ausge­sucht: Das U-förmige Gebäude liegt am Fuße des Tamas-Bergs an der alten Römi­schen Straße, von wo man auf den zwei Kilometer entfernten Plat­tensee und die Hügel­gruppe im Süden blickt. Bis 2007 wur­de das denkmalge­schützte Gut voll­ständig restau­riert. Das Ergebnis ist eine stil­volle Herberge mit gutem Wein­keller und kleinem Well­nessbe­reich. Die netten Gastgeber stehen ihren Gästen gerne mit vielen hilf­rei­chen Tipps zur Seite.

Tihany

Blumen­insel im Plat­tensee
Tihany war ursprüng­lich eine Insel im Balaton. Heute ragt sie als zwölf Kilometer lange, von Schilf umge­bene Halb­insel in den See hinein. Im Frühjahr, wenn die Mandelbäume blühen, und im Sommer zur Laven­del­blüte wirkt sie geradezu medi­terran. Mittel­punkt ist Tihany mit seiner Benedikti­ner­abtei von 1055. Der histo­ri­sche Orts­kern des ehema­ligen Fischerdorfes ist heute ein Frei­lichtmuseum.

Bala­ton­füred

Bedeu­ten­dster Badeort am Balaton
Der Kurort am Nord­ufer des Balaton ist weit über Ungarn hinaus bekannt für seine Mine­r­alquelle und sein mildes Klima. Der Kurbe­trieb begann bereits im 18. Jahr­hun­dert. Zwischen 1825 und 1848 wur­de der Ort unter den reform­o­ri­en­tierten Natio­na­listen Ungarns beliebt. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Villen und Gebäude der Altstadt. Heute ist Bala­ton­füred der größte Badeort am See mit schöner Ufer­pro­me­nade, Segelclubs, Boutiquen und Restau­rants.

Csopak

Wein- und Badeort am Balaton
Der Ort zwischen Alsöörs und Bala­ton­füred war ursprüng­lich ein Winzerdorf. Auch wenn es heute noch von Weinbergen umgeben ist, hat sich das Dorf, seitdem es eine Schiffs­anlege­stelle hat, zu einem Badeort entwi­ckelt. Heute gibt es ein großes Strandbad mit Wasser­rut­sche und Liegewiese. Direkt daneben sprudelt die Heilquelle von Csopak.

Am Ufer der Halb­insel

Wande­rung über Tihany
Die Route führt an den Sehens­wür­digkeiten von Tihany entlang. Das Haupt­stück ist die natur­be­las­sene Südwest­küste. In der zweiten Hälfte geht es wieder nach Norden an einem kleinen See vorbei bis in die Stadt Tihany. In der Sommer­hitze kann es unan­ge­nehm werden, da es unter­wegs kaum Schatten gibt. Teilweise ist der Weg mit einem Natur­lehrpfad iden­tisch. (hin: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 330 Meter)

Auf den Badac­sony

Pa­no­ra­ma­blick über den Plat­tensee
Der Badac­sony ist einer der schönsten Berge Ungarns. An den Hängen des vulka­ni­schen Berges mit senk­rechten Basalt­säulen wird heute Wein ange­baut. Oben kann man vom Aussichts­punkt Kisfa­ludy bei schönem Wetter das ganze Panorama des Plat­ten­sees betrachten. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Von Bala­ton­füred nach Graz

246 km | 4:30 h
Die Strecke führt bis Keszt­hely am Plat­tensee entlang. Der Feri­enort hat ein schönes Strandbad und ein großes Barockschloss.

Stei­er­mark

Zwischen Wein und Glet­schern
Das öster­rei­chi­sche Bundes­land zwischen Slowe­nien im Süden und Salzburg im Nordwesten präsen­tiert eine besonders vielfäl­tige Land­schaft. Zwischen dem über 3.000 Meter hohen, verglet­scherten Dach­stein und dem tiefsten Punkt bei Bad Radkersburg liegen fast 2.800 Höhenmeter. In den Niede­rungen wächst Wein im nahezu medi­ter­ranen Klima. Zwischen den Gipfeln der Kalk­alpen glitzern klare Berg­seen. Der Hauptfluss der Stei­er­mark ist die Mur.

Heviz

Größter natür­li­cher Thermalsee Europas
Der tradi­ti­ons­reiche Kurort fünf Kilometer nordwest­lich vom Plat­tensee hat sich um einen Thermalsee herum entwi­ckelt, der als größter natür­li­cher Warm­wass­ersee Europas gilt. Er wird durch eine Quelle aus einem Krater in 38 Metern Tiefe gespeist, die mit 410 Litern pro Sekunde so ergiebig ist, dass sich das Wasser im See inner­halb von 48 Stunden voll­ständig austauscht. Die Wasser­tempe­raturen betragen im Sommer 33°C bis 36°C und im Winter 23°C bis 25°C. Heute lebt der 4.500 Einwohner zähl­ende Ort vom Kur- und Bade­tou­rismus.

Natio­nal­park Örség

Vogel­pa­ra­dies und tradi­tionelle Sied­lungs­formen
Der Natio­nal­park Örség hat eine Gesamt­fläche von über 40.000 Hektar und liegt im Drei­ländereck von Slowe­nien, Öster­reich und Ungarn. Charak­te­ris­tisch für das Örség sind Kleinst­sied­lungen, Häuser­gruppen und Weiler, im unga­ri­schen „szer“ genannt, die eine Kette von Grenzposten bildeten. In vielen Dörfern des Örség sind Beispiele für diese Sied­lungs­formen und die tradi­tionelle Bauweise auch heute noch erhalten und werden entspre­chend gepflegt. Das Örség weist eine selten große Anzahl von Tier­arten und Pflanzen auf wie den Schwarz­s­torch, den Dreize­henspecht oder den Wespenbus­sard sowie eine Viel­zahl an Schmetter­lingen und Libellen. 2007 wur­de das Örseg von der EU als eines der zehn besten Ziele im länd­li­chen Tourismus ausgezeichnet. Daneben faszi­nieren die unver­fälschten Tradi­tionen und Gebräuche, das Kunst­hand­werk, die Produkte der Bauern, die Selbst­ver­sorger sind, sowie die Lebensart der Region.
F

Graz

Barockes Juwel in der Steiermark

Die Haupt­stadt der Stei­er­mark liegt an der Mur, wo sie aus einem engen Tal in eine fruchtbare Ebene strömt.

Über ihr thront weithin sichtbar der Schlossberg, eine Festung, die nie eingenommen wur­de und im Guin­ness-Buch der Rekorde daher als stärkste Festung aller Zeiten aufge­führt ist. Unter­halb des Schlossbergs liegt die Grazer Stadt­krone, ein Ensemble aus goti­schem Dom, der Jesuiten-Univer­sität, der Grazer Burg und dem Uhrturm, dem Wahrzei­chen der Stadt. Der barocke Orts­kern ist von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Die meist­be­such­teste Sehens­wür­digkeit ist Schloss Eggenberg mit seinem engli­schen Landschafts­park, in dem Pfauen frei herum­laufen. Wegen ihrer Lage südlich der Alpen ist die euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt von 2003 schon vom medi­ter­ranen Klima beeinflusst.

Zu Gast in einem Hotel am Schlossberg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel am Fuße des Schlossbergs liegt mitten in der Altstadt. Zeitge­nös­si­sche Kunst kontras­tiert mit dem antiken Mobiliar und der wuch­tigen baro­cken Architektur. Die geräu­migen Zimmer sind von der Klima­anlage, über Inter­ne­t­anschluss bis hin zur Minibar mit viel sinnvollem Komfort ausge­stattet. Früh­stück wird im mit Glas über­dachten Innenhof serviert.

Hinter dem Haus befindet sich ein terras­sierter Garten, in dem man viele Rückzugsmög­lichkeiten und einen Swimmingpool findet. Von dort hat man einen schönen Blick über die roten Ziegeldächer der Altstadt. Das Kunst­haus, die Murinsel und der Uhrturm sind einen kurzen Spaziergang entfernt, ebenso die Fußgängerzone und viele gute Restau­rants.

Frei­lichtmuseum Stübing

Alpines Leben vor 300 Jahren
Das Öster­rei­chi­sche Frei­lichtmuseum befindet sich in Stübing in der Stei­er­mark. Das Museum zählt mit rund hundert Objekten zu den größten Museen seiner Art in Europa. Alte Bauern­häuser, Kohlenmeiler und Mühlen wurden aus ganz Öster­reich zusam­menge­tragen. Wie die tatsäch­liche Lage Öster­reichs, so erstreckt sich auch das 60 Hektar große Museum von Ost nach West, sodass ein Besuch analog dazu von mit Schilf gedeckten Gebäuden aus dem Burgen­land bis zu den Alphütten im Bregenzer Wald möglich ist.

Von Graz nach Salzburg

281 km | 4:30 h
Wer die Zeit hat, sollte alter­nativ zur Auto­bahn einen der schönen Alpen­pässe von Süd nach Nord nehmen. Auf der Strecke liegt der Großsölkpass (1.790 m, 12% Steigung), ein wenig befah­rener, idylli­scher Pass im Osten der Schladminger Tauern.
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Salzburg

Mozarts musikalische Geburtsstadt

Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden.

In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof begr­aben und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Zu Gast in einer historischen Villa in Salzburg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die histo­ri­sche Villa wur­de 1863 von einem italie­ni­schen Baumeister errichtet und war von 1923 bis 1938 Wohn­sitz der welt­be­rühmten Familie von Trapp, deren Leben dem Musical „The Sound of Music“ zugrunde liegt.

Das Anwesen liegt inmitten eines male­ri­schen Parks nahe dem histo­ri­schen Zentrums der Stadt Salzburg. Seit 2008 erstrahlt das Haus nach sorgfäl­tiger Restau­rie­rung im alten Glanz und ist als Hotel erstmals der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Zahlreiche Fotos erin­nern an die eins­tigen Bewohner der Villa, wodurch ein familiärer Charme erzeugt wird. Die ehema­ligen Schlaf­räume sind heute stil­voll und individuell einge­rich­tete Gäste­zimmer. Im Esszimmer startet man bei einem reichhal­tigen Früh­stück in den Tag, den man später dann bei einem Glas Wein auf der großen Terrasse oder im gemüt­li­chen Salon ausklingen lassen kann.

Berch­tesgadener Land

Natio­nal­park um Königssee und Watzmann
Der traumhaft schöne Talkessel am Fuß des maje­s­tä­ti­schen Watzmanns liegt im äußersten Südosten Bayerns, wo er wie ein Keil ins öster­rei­chi­sche Gebiet hineinragt. Der Süden des Berch­tesgadener Landes rund um den Königssee ist durch einen 200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park geschützt, wo die Natur seit seiner Gründung 1978 weitge­hend sich selbst über­lassen ist. Nur die tradi­tionelle Alm- und Forst­wirt­schaft wird gefördert. Ein dichtes Wander­wegenetz ermög­licht Berg­touren unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit.

Berch­tesgaden

Vom Salzberg­werk zum Führ­er­sperrgebiet
Der Ort mit knapp 8.000 Einwoh­nern liegt male­risch in einem Kessel, umringt von hohen Bergen. Die Sied­lung ist im 11. Jahr­hun­dert aus einer Klos­ter­stif­tung hervor­gegangen. Das Stift hatte die Forst­ho­heit und die Schür­f­rechte auf Salz und Metall, was zu einem frühen Aufschwung geführt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Feri­en­gäste. Während des Natio­nalso­zialismus wur­de Berch­tesgaden zum „Führ­er­sperrgebiet“ erklärt. Rund um den Markt reihen sich mittel­alter­liche Häuser anein­ander, die mit Fresken prächtig verziert sind. Das nahe gelegene Wittelsba­cher Schloss beherbergt heute ein Museum.

Watzmann

Der Berg ruft!
Einst herrschte der grau­same König Waze­mann mit Frau und Kind über das Berch­tesgadener Land. Einmal zerstampfte er eine Bauernfa­milie mit seinem Ross. Da fluchte die Bäuerin, Gott möge ihn samt seiner Familie zu Stein verwandeln. Sogleich tat sich die Erde auf und spuckte Feuer: der König wur­de ein schau­riger Berg, umringt von Neben­gipfeln, die noch heute Watzmann­frau und Watzmannkinder heißen. Der Schrift­steller Ludwig Ganghofer verarbei­tete den Mythos in seinem Roman „Die Martinsklause“. Später faszi­nierte der 2.713 Meter hohe Koloss Alpi­nisten und Berg­steiger. Im Jahre 1800 wur­de die Mittel­spitze erstmals bestiegen, aber erst 1868 wurden die drei Hauptgipfel überquert. Insge­samt fanden schon über 100 Berg­steiger in den Wänden des bösen Königs ihren Tod.

Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut
Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

Ramsauer Schatt­seitweg

Durch den Zauber­wald zum Hintersee
Die abwechs­lungs­reiche Wande­rung führt auf dem Schatt­seitweg vom Gasthof Ober­wirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Glet­scherquellen, die vom Schmelz­wasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueis­glet­schers am Hoch­kalter gespeist werden. Nachdem man die Marxen­klamm durch­quert hat, durch die ein reißendes Wild­wasser rauscht, geht man auf einem Natur­lehrpfad durch den Zauber­wald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)

Berch­tesgadener Almen­er­leb­nisweg

Lehr- und Aussichts­pfad über alpine Steige
Die Wande­rung führt durch die Geschichte der Almwirt­schaft. Drei Almen liegen auf dem Weg, an dem Informa­ti­on­s­tafeln über das Almwesen informieren. Herr­liche Ausblicke auf die Berch­tesgadener und Chiemgauer Alpen hat man nebenbei. Die Tour führt über befes­tigte Alm- und Forst­wege. Die alpinen Steige erfordern eine gewisse Tritt­si­cher­heit. (Hin und zurück 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Von Salzburg nach Hause

15 Tage
ab 1.679,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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