Übernachten in Weingütern, Strandhotels und Stadtresidenzen - Ungarn

Zwischen Puszta und Adria

Eine Reise durch fünf Länder

Auch wenn die Reiseroute ungewöhnlich ist, hat sie einen Sinn: Gemeinsam ist allen Ländern die Habsburger Vergangenheit. Die Gästehäuser machen das deutlich – mit ihrem Charme und ihrer gemeinsamen Geschichte.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Salzburg

A

Salzburg

Mozarts musikalische Geburtsstadt

Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden.

In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof begr­aben und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Zu Gast in einer Villa nahe der Altstadt

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem Wohn­viertel südlich des Kapu­zin­erbergs liegt die zu einem Boutique-Hotel umge­baute Villa aus dem 19.

Jahr­hun­dert. Jedes der 14 Zimmer ist individuell einge­richtet und verfügt über modernen Komfort. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet mit heimi­schen und saiso­nalen Speziali­täten ange­richtet, das bei schönem Wetter auch auf der Terrasse im Garten mit Natur­teich gedeckt wird. Wer möchte, kann einen Spaziergang entlang der Salzach machen und gelangt so in ca. 15 Minuten in die Altstadt; mit dem Bus (Linie 7) braucht man fünf Minuten.

Salzkammergut

Öster­reich wie aus dem Bilder­buch
Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung. Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Hohen­salzburg

Mäch­tige Festung auf einem Felsen
Hoch über der Stadt thront die Festung aus dem 11. Jahr­hun­dert. Sie ist das Wahrzei­chen von Salzburg und mit über 7.000 Quad­r­at­me­tern Fläche eine der größten Burg­anlagen Europas. Die Lage auf einem Felsen über der Salzach war ideal, um ein weites Umland zu überwa­chen. Auch heute hat man vor dort den besten Blick auf Salzburg. Auch das Innere der Festung ist sehens­wert. Im Goldenen Saal finden regelmäßig Konzerte statt. Wem der Anstieg zur Burg zu beschwer­lich ist, kann die Festungs­bahn nehmen.

Salzburger Altstadt

Welterbe der UNESCO rechts und links der Salzach
Mitten durch Salzburg fließt die Salzach, die die Altstadt in zwei Teile teilt. Links, also west­lich von ihr, liegt der eigent­liche Kern der Stadt. Dort befinden sich die histo­ri­schen Kirchen, die Klöster und Friedhöfe sowie der Salzburger Dom und die Getrei­degasse mit Mozarts Geburtshaus. Auch das Fest­spielhaus und der Residenz­platz gehören zur linken Altstadt. Die rechte Altstadt ist jünger, gehört aber wegen der vielen wertvollen Bürger­häuser und dem sehens­werten Schloss Mira­bell eben­falls zum Welterbe der UNESCO. Wer durch die Altstadt bummeln will, sollte also beide Seiten des Flusses aufsu­chen.

Untersberg

Mit der Berg­bahn auf den Hausberg
Wer dem Trubel in der Altstadt entfliehen will, kann auf einen der umliegenden Hausberge wandern. Besonders empfehlens­wert ist der sagen­umwobene Untersberg im Süden der Stadt. Das Massiv zwischen Berch­tesgaden und Salzburg ist voller geheim­nisvoller Höhlen, darunter die Schel­lenberger Eishöhle und die Riesending-Schacht­höhle. Beide kann man besich­tigen. Von St. Leon­hart führt die Untersberg­bahn in zehn Minuten auf den Grat und überwindet dabei 1.300 Höhenmeter. Von der Berg­sta­tion kann man zur Großen Mittags­scharte wandern. (hin und zurück: 2 Stunden, 4,5 Kilometer, auf und ab: 260 Meter)

Von Salzburg nach Ljubljana

282 km | 3:30 h
Durch den Tauern­tunnel gelangt man auf die Südseite der Alpen und nach Kärnten. West­lich von Klagenfurt durch­quert man den Karawan­ken­tunnel Rich­tung Slowe­nien.

Gail­taler Alpen

Unbe­kannte Dolo­miten und Öster­reichs höchster Bergsee
Südlich der Drau erhebt sich ein schmaler, aber 100 Kilometer langer Gebirgszug, über dessen Kamm die öster­rei­chisch-italie­ni­sche Grenze verläuft. Die Gail­taler Alpen stehen im Schatten der Dolo­miten, vermut­lich weil sie „nur“ eine Höhe von 2.770 Metern errei­chen. Dabei gehören ihre Gipfel – besonders im Westen die soge­nannten Lienzer Dolo­miten – zu den prachtvollsten Bergen Öster­reichs. Die Fels­hänge, die prak­tisch senk­recht aus dem Drau-Tal empor­steigen, sind eine Herausforde­rung für Bergkletterer aller Schwie­rigkeitsgrade.

Königssee

Wilde Schön­heit am Fuße des Watzmanns
Eingezwängt zwischen steil aufra­genden Gebirgs­hängen erstreckt sich der fjordar­tige See am Fuß des Watzmanns. Er ist 200 Meter tief und gilt als einer der saubersten Seen Deutsch­lands. An seinem Ostufer führt ein Fußweg zum Malerwinkel, der seit Jahrhunderten zahl­lose Maler anlockt. Dort hat man eine grandiose Sicht auf den See, die Halb­insel St. Bartho­lomä und die Schönfeld­spitze. Von der Boots­anlege­stelle am Ufer fahren Schiffe zum Südende des Sees. Von dort gelangt man zu Fuß weiter zum Obersee. Die Kapelle auf St. Bartho­lomä aus dem 12. Jahr­hun­dert ist das Wahrzei­chen des Sees.

Radovljica

Gute slowe­ni­sche Restau­rants in der Altstadt
Im ehema­ligen Radmannsdorf gibt es im Schatten der goti­schen Kirche und des baro­cken Schlosses ein paar sehr gute Restau­rants. Eines davon ist Gostilna Lectar in der Altstadt, wo man slowe­ni­sche Speziali­täten wie Pilz­suppe in Brot­laib oder gebra­tenen Kräu­terkäse mit Rucola bekommt. Auch sonst ist die Altstadt sehens­wert. Ein paar gut erhal­tene Bürger­häuser zeugen von der heiteren Baukunst in der Habsburger Zeit.

Rund um den Bleder See

Ufer­spa­ziergang zum Aussichts­punkt
Der Weg um den Bleder See führt unmit­telbar am Ufer entlang. Man teilt ihn sich mit Radfah­rern und manchmal auch Fiakern. Im Osten führt unser Wandervor­schlag auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den See, die Stadt und die alpine Kulisse hat. (hin und zurück: 8,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 230 Meter)

Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spekta­kuläre Schlucht
Der Radovna-Fluss entspringt in über 1.000 Metern Höhe in den Juli­schen Alpen nord­öst­lich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmil­lionen eine spekta­kuläre Schlucht gegr­aben mit senk­rechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wur­de die Klamm 1891 vom dama­ligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeiste­rung grün­deten sie einen Bauaus­schuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Ein Wanderweg führt über Brücken, Holz­stege und Gale­rien durch die hoch aufra­gende Klamm. (hin und zurück: 6 Kilometer, 1:40 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

Ramsauer Schatt­seitweg

Durch den Zauber­wald zum Hintersee
Die abwechs­lungs­reiche Wande­rung führt auf dem Schatt­seitweg vom Gasthof Ober­wirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Glet­scherquellen, die vom Schmelz­wasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueis­glet­schers am Hoch­kalter gespeist werden. Nachdem man die Marxen­klamm durch­quert hat, durch die ein reißendes Wild­wasser rauscht, geht man auf einem Natur­lehrpfad durch den Zauber­wald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)
B

Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Laibach, wur­de von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugo­slawien.

Seit 1991 ist sie Haupt­stadt des selb­stän­digen Slowe­niens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine öster­rei­chi­sche Klein­stadt mit medi­ter­ranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und das urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikver­an­stal­tungen im Freien. Sehens­wert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht über­sehen sollte man dabei den unter den Kolon­naden versteckten Fisch­markt und einen Sonderbe­reich im Gebäude gegenüber den Kolon­naden. Sams­tags findet ein Kunst­floh­markt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ljubljana

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das char­mante Hotel liegt umgeben von einem schönen Garten mitten in der Altstadt von Ljubljana. Die Zimmer sind in modernem Design gemüt­lich einge­richtet und bieten vieles für einen ange­nehmen Aufent­halt: flau­schige Bett­de­cken, kusche­lige Bade­mäntel und Fußbo­den­heizung im Bad.

Im ältesten Teil des Gebäudes befindet sich die Lounge, von der man Blick auf den berühmten Herkulesbrunnen hat. Am Morgen wird hier das Früh­stück serviert, am Tag ist es ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Restau­rants für das Abend­essen sind fußläufig erreichbar.

Skofja Loka

Entzü­ckende Altstadt mit tausendjäh­riger Tradi­tion
Mitten in den Juli­schen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzü­ckenden Altstadt. Im ehema­ligen Bischofs­pa­last über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapu­zi­ner­brücke wur­de auf Initia­tive des Bischofs Leopold im 14. Jahr­hun­dert gebaut, der kurz nach Fertig­stel­lung auch ihr erstes Opfer wur­de: Er stürzte bei einem Ritt über die geländer­lose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisenge­länder und eine Statue des Brücken­hei­ligen Nepomuk.

Šmarna gora (667m)

Weit­blicke und eine Wehr­kirche auf dem Hausberg von Ljubljana
Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herr­li­chen Aussicht auf die Steiner Alpen und Juli­schen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gast­haus eine Barock­kirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehens­wür­digkeit aber ist die Pest­säule, die von Über­lebenden aufge­stellt wur­de. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorüberge­henden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türken­ein­fälle Bergfeuer als Gefahrzei­chen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

Von Ljubljana nach Zadar

327 km | 4:30 h

Zentralk­roa­tien

Histo­ri­sche Provinz zwischen Istrien und Dalma­tien
Die bergige Region, die auch Alt-Kroa­tien oder Kernk­roa­tien genannt wird, ist den meisten Reisenden nur als Durch­gangs­land zwischen Istrien und Dalma­tien bekannt. Nur zu wenigen Orten findet sich ein Eintrag in den Reiseführern, darunter die Plittwitzer Seen. Die Bevöl­ke­rungs­dichte gehört zu den nied­rigsten in Europa. Die Region reicht von der Kvarner Bucht bis zur Haupt­stadt Zagreb und umfasst die Tief­ebene um Zagreb, die Dina­ri­schen Berge und einen Küsten­streifen in der Kvarner Bucht.
C

Zadar

Mittelalterliche Altstadt auf einer Halbinsel

Die größte Stadt in Nord­dalma­tien war bereits in präh­is­to­ri­scher Zeit ein bedeu­tender Seehafen und Handels­platz.

Seine Blüte erlebte Zadar zwischen dem 11. und dem 15. Jahr­hun­dert. Die befes­tigte Altstadt auf einer Landzunge ist dement­spre­chend reich an histo­ri­schen Bauten. Zwischen dem Landtor, der mäch­tigen Zitadelle und rund um die bedeu­ten­dsten Kirchen Kroa­tiens ist das Leben besonders bunt. Zahlreiche Geschäfte säumen die Gassen; in der Fisch­markt­halle wird vom frühen Morgen bis zum Mittag fang­fri­scher Fisch ange­boten. Wer an einem Sommer­a­bend in der Stadt ist, sollte versu­chen, ein Konzert in der Sveti Donat zu besu­chen. Die Akustik in der massigen Kirche aus dem 9. Jahr­hun­dert ist außergewöhn­lich.

Zu Gast in einem Hotel auf der ehemaligen Festung

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im alten Stadt­kern wur­de auf den Über­resten einer mittel­alter­li­chen Festung aus dem 13.

Jahr­hun­dert, dem Kastel, erbaut. 28 schöne Zimmer, ein medi­ter­ranes gastro­no­mi­sches Angebot und ein Well­ness-Center sowie seine zentrale Lage, machen es zu einem der attrak­tivsten Hotels in der Welt­kultur­er­be­stadt.

Kornaten

Para­dies für Segler und Robinson-Urlauber
Die größte und dich­teste Insel­gruppe der kroa­ti­schen Adria besteht je nach Zählweise aus 125 bis 150 Inseln. Viele sind unbe­wohnt, verkarstet und nur spär­lich bewachsen, manche sind nicht mehr als ein Riff oder ein nackter Fels Die größte Insel namens Kornat hat dem Archipel den Namen gegeben und hat immerhin knapp 33 Quad­ratki­lometer, aber weniger als zehn Einwohner. Die Fisch­gründe rund um die Kornaten zählen zu den fisch­reichsten im adria­ti­schen Meer. Unter Seglern und Robinson-Urlau­bern gelten die Kornaten als ein kleines Para­dies.

Insel Pag

Eichenhaine, Wein und der Duft von Thymian
Die Insel vor der Küste Nord­dalma­tiens ist fast 60 Kilometer lang. Auf knapp 300 Quad­ratki­lome­tern leben nur 8.000 Menschen, die meisten von ihnen in der Stadt Pag. Stein­ei­chen, Pinien, Schilf und Olivenbäume prägen die felsige Land­schaft vor allem im Norden. Schafe weiden auf den kargen Wiesen, über denen der Duft von Salbei und Thymian liegt. Rings um Pag wird Wein ange­baut. Wer auf die Insel kommt, sollte den bekannten Pager Käse und das Olivenöl probieren. Im Süden von Pag führt eine Brücke zum Fest­land. Im Norden gibt es eine Fährver­bindung von Prizna nach Žigljen. 
Achtung: Der Küstenort Novalja im Norden von Pag gilt als das „Ibiza Kroa­tiens“. Wer Ruhe sucht, sollte im Sommer die Partymeile mit ihren Beach Clubs und Open Air Diskotheken lieber meiden.

Natio­nal­park Pakle­nica

Heimat von Bären, Luchsen, Adlern und Geiern
Pakle­nica bedeutet im Kroa­ti­schen „kleine Hölle“. Der Name bezieht sich vermut­lich auf die dunklen Höhlen­gänge, die sich in den rauen, steilen Karstfelsen verste­cken. Der Natio­nal­park bietet auf 96 Quad­ratki­lome­tern Lebens­raum für seltene Tiere wie Brau­n­bären, Luchse, Schlan­ge­nadler, Gänsegeier. Daneben kommen giftige Horn­vi­pern und Kreuzot­tern relativ häufig vor. Am besten lernt man  den Park auf einem der vielen Wander­wege kennen. Eine anspruchsvolle Vari­ante führt durch die Schlucht und zurück über einen 882 Meter hohen Aussichtsberg. (hin und zurück: 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab 660 Meter)

Von Zadar nach Lozovac

90 km | 2:00 h
Wer an der Küste entlangfährt, kann recht­er­hand die Wunderwelt der Korna­ti­schen Inseln betrachten. Am Natur­park Vransko jezero kann man eine Rast am größten See Kroa­tiens einlegen.

Natur­park Vransko jezero

Süßwass­ersee und Vogel­pa­ra­dies
Der größte Süßwass­ersee Kroa­tiens hat eine Wasser­ober­fläche von 30 Quad­ratki­lome­tern und erstreckt sich parallel zur Küste, die stel­lenweise weniger als einen Kilometer entfernt ist. Die Sümpfe rings umher stehen unter Natur­schutz und sind ein wahres Vogel­pa­ra­dies. In der benach­barten Stadt Vrana finden am letzten August­wo­che­n­ende immer die „Ritter­tage von Vrana“ statt, ein Mittel­alter­spektakel mit Turnieren, Handwerksmärkten, Jongleuren und vielen Trachten.
D

Dalmatien

Sonnenverwöhnte Küste zwischen Dubrovnik und Zadar

Das sonnenver­wöhnte Dalma­tien weist eine der schönsten Landschaften Kroa­tiens auf. Über 1.200 Kilometer lang ist die Küste, die vor allem im Süden steil und schwer zugäng­lich ist.

Davor liegen über 900 Inseln, von denen die wenigsten bewohnt sind. Die Region reicht von Dubrovnik bis zum nörd­li­chen Zadar. Die Groß­stadt Split markiert das wirt­schaft­liche und poli­ti­sche Zentrum von Dalma­tien. Sonnenhung­rige werden von azur­blauem Meer, heime­ligen Buchten und roman­ti­schen Inseln empfangen. Für Kultur­in­ter­es­sierte gibt es viele Spuren der Römerzeit und von Byzanz zu besich­tigen.

Zu Gast auf einem Ökohof bei Radonić

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der ehema­lige Bauernhof liegt in Radonić, einem tradi­tionellen dalma­ti­ni­schen Winzerdorf. Zum Eingangstor des Krka Natio­nalparks mit seinen spekta­kulären Wasser­fällen fährt man sieben Kilometer.

Die sechs Gäst­e­häuser sind aus unver­putzten Bruch­steinen gemauert und mit Steinen gedeckt. Im rustikalen Hof mit medi­ter­ranen Pflanzen und alten Bäumen plät­schert ein Bach, im offenen Garten­haus kann man lesen, faulenzen oder ein Glas Wein trinken. Früh­stück wird auf einer über­dachten Veranda serviert. In der Unter­kunft werden haus­gemachte regio­nale Speziali­täten wie Wein und Schinken zum Kauf ange­boten; die nächsten Restau­rants sind ca. drei Kilometer entfernt.

Trogir

Mittel­alter­liche Stadt an der Adria
Dalma­tien kann gleich mit mehreren mittel­alter­li­chen Städten aufwarten, doch die schönste von allen ist Trogir. Die Stadt 25 Kilometer west­lich von Split ist von einer wuch­tigen Mauer umschlossen, inner­halb derer verwin­kelte Gassen an vene­zia­ni­schen Palazzi, Kirchen und Bürger­häusern vorbei­führen. Seit 1997 ist die Altstadt von Trogir, die zwischen dem 13. und dem 17. Jahr­hun­dert entstanden ist, Welt­kultur­erbe. Besonders sehens­wert sind das Landtor im Norden mit einer Statue des Stadt­pa­trons und die Kathedrale Sveti Lovro mit ihrem Hauptportal aus dem 13. Jahr­hun­dert. Wegen des Schiffsver­kehrs badet man am besten an der Bucht Saldun.

Sibenik

Male­ri­sche Altstadt an der Korna­ten­küste
Die Stadt an der Mündung des Krka gehört zu den schönsten an der östli­chen Adria. Sie ist durch einen 2,5 Kilometer langen natür­li­chen Kanal mit dem Meer verbunden. Die vene­zia­ni­sche Altstadt wird von einer einzig­ar­tigen Kathedrale beherrscht, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wur­de. Treppen­gassen führen zu dem zweiten herausra­genden Bauwerk: einer impo­santen Festung, die über den Dächern der Altstadt thront. Der anstren­gende Aufstieg wird mit einer grandiosen Panora­ma­sicht über das Meer und die zahl­losen Inseln und Halb­in­seln belohnt.

Natio­nal­park Krka

Flederm­ausko­lo­nien, endemi­sche Fische und acht Wasser­fälle
Der Natio­nal­park schützt ein über 100 Quad­ratki­lometer großes Gelände rund um Fluss Krka, der dort auf einer Länge von 45 Kilome­tern über mehrere kleine und acht große Wasser­fälle stürzt. Im Natio­nal­park leben insge­samt etwa 860 Pflanzen­arten und 220 Tier­arten. Neben einer der größten Flederm­ausko­lo­nien Europas leben im Seebereich des Flusses und in den Sümpfen viele Amphibien-, Reptilien- und Fisch­arten, von den zehn nirgendwo anders vorkommen. Im Frühling und Herbst rasten zahl­lose Vögel in Krka, das wegen der Arten­viel­falt als eines der wertvollsten Biotope Europas gilt.

Von Lozovac nach Cavtat

307 km | 5:00 h
Die Strecke führt an der dalma­ti­ni­schen Küste nach Südosten. Split, die kulturelle Haupt­stadt Dalma­tiens und zweitgrößte Stadt Kroa­tiens, lohnt einen Besuch. Besonders sehens­wert ist die Altstadt auf den Funda­menten des römi­schen Diokle­tian-Palastes.

Bosnien-Herzegowina

Vielvöl­ker­staat im Dina­ri­schen Gebirge
Der Staat mit Bosnien im Norden und der Herzegowina im Süden ist 1995 aus der ehema­ligen Republik Jugo­slawien hervor­gegangen. Bis auf den flachen Norden, der zur Unga­ri­schen Tief­ebene gehört, und der adria­ti­schen Küsten­region liegt das Staats­gebiet fast voll­ständig im Dina­ri­schen Gebirge, einer bewal­deten Mittelgebirgs­landschaft, die bis auf 2.400 Meter ansteigt. Die Bevöl­ke­rung ist multi­eth­nisch und multire­ligiös: 50 Prozent der Einwohner sind muslimi­sche Bosniaken, 30 Prozent orthodoxe Serben und 15 Prozent katholi­sche Kroaten. Daneben gibt es Roma und Juden und solche, die sich keiner Gruppe zuordnen. Seit dem Bürger­krieg 1990/91 ist die Bevöl­ke­rung stark rück­läufig, was an einer extrem nied­rigen Gebur­ten­rate und der hohen Auswande­rung liegt.

Makarska Riviera

üppige Vege­ta­tion vor male­ri­scher Kulisse
Zwischen Breda und dem 60 km südöst­lich gelegenen Gradac zieht sich ein besonders schöner Küsten­streifen entlang, der nach dem Haup­tort Makarska gegenüber der Insel Brac benannt ist. Vor der großar­tigen Kulisse des Biokovo Massivs gibt es zwischen den Kies­stränden auch einige Sand­strände – eine Selten­heit in Kroa­tien. Im Hinter­land wuchert üppige medi­ter­rane Vege­ta­tion. Der Natur­park Biokovo ist ideal für Bergwanderer. Wer die schmale asphal­tierte Straße auf seinen Gipfel (1.762 m) nimmt, wird mit einer fantas­ti­schen Aussicht belohnt.

Ston

Längste Festungs­mauer in Europa
An der Landenge zwischen Pelješac und dem Fest­land wur­de schon unter römi­scher Herr­schaft die Sied­lung Stagnum errichtet. Reste eines römi­schen Kastells sind noch erkennbar. Auch die bis heute exis­tierenden Salzgärten entstanden bereits in römi­scher Zeit. Wirk­lich impo­sant sind die Festungs­anlagen aus dem 14. Jahr­hun­dert. Es entstanden drei Kastelle und über 40 Türme. Sie waren durch eine fünf Kilometer lange Mauer verbunden, die als längste Festungs­mauer in Europa gilt. Ein Spaziergang auf der Mauer eröffnet weite Blicke über das Umland und das Meer.
E

Dubrovnik

„Perle der Adria“

Die Stadt im Süden Kroa­tiens wird wegen ihrer jahrhunder­te­langen Sonder­stel­lung und ihrer kulturellen Bedeu­tung auch „Perle der Adria“ genannt.

Neben vielen slawi­schen Dichtern, die die Stadt besungen haben, hat George Bern­hard Shaw hier sein Para­dies gefunden. Seit 1997 ist die gesamte Altstadt Welt­kultur­erbe der Unesco. Sie wird an drei Seiten vom Meer und an vier Seiten von mäch­tigen Festungs­mauern umgeben, inner­halb derer sich Sehens­wür­digkeiten und Kunst­schätze von Welt­rang finden. Über der Stadt, die zwischen dem 14. und dem 16. Jahr­hun­dert ihre Blüte als unabhängige Handels­me­tro­pole erlebte, liegt eine medi­terran-heitere Atmo­sphäre, die vor allem abends spürbar wird, wenn der Stadrun, die Haupt­achse der Stadt, zur Flaniermeile wird. Tags­über wird Dubrovnik allerdings oft von Kreuzfahrt­schiffen ange­steuert, sodass sich viele Tages­be­su­cher in kurzer Zeit durch die Gassen drängen.

Zu Gast in einer Villa in Cavtat

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das famili­en­geführte 4-Sterne-Hotel liegt am Anfang der Altstadt­pro­me­nade von Cavtat, einem mittel­alter­li­chen Städt­chen auf einer Halb­insel in der Adria, 19 Kilometer südlich von Dubrovnik.

Das hotel­ei­gene Restau­rant gehört zu den besten der Stadt. Die Villa hat insge­samt zwölf elegante Zimmer; das Früh­stück wird auf der Terrasse serviert. Die Rezep­tion gibt gerne Tipps für Tages­ausflüge mit dem Taxiboot oder Bus nach Dubrovnik oder ins nahe gelegene Montenegro. Durch die Nähe zum Flughafen sind Flugzeuge zu hören.

Lokrum

Badeinsel vor Dubrovnik
Die Insel liegt in Sichtweite von Dubrovnik und bietet viele Bademög­lichkeiten. Eine Seite der Insel ist eher flach und gut mit dem Boot erreichbar. Dort gibt es einen FKK Strand und mehrere Cafés und Restau­rants. Sehens­wert sind auch der Bota­ni­sche Garten mit über 800 verschiedenen Pflanzen­arten, das Benedikti­n­erkloster und das „Tote Meer“, ein von Felsen umschlos­sener tiefer See mit hohem Salzge­halt. Zur ­tou­ris­ti­schen Attrak­tion wur­de Lokrum, nachdem dort mehrere Episoden der Fern­seh­serie Game of Thrones gedreht wurden. 2015 wur­de ein kleines Museum eröffnet, wo man sich unter anderem auf den „eisernen Thron“ aus der Serie setzen kann.

Dubrovnik Cablecar

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg
412 Meter hoch ist der der Hausberg von Dubrovnik. Der Srd bietet eine phan­tas­ti­sche Aussicht über die Stadt und die Adria. Während des Bürger­kriegs 1991 besetzten serbi­sche Truppen den Berg und eröffneten das Feuer auf die Stadt. Dabei zerstörten sie die Seil­bahn und das Gipfelkreuz, das Napoleon gestiftet hatte. Heute sind beide wieder aufge­baut. Wer keine Lust auf die etwa einstün­dige Gipfel­be­steigung hat, kann daher wieder die Seil­bahn nehmen.

Franziskane­rapotheke

Dritt­äl­teste Apotheke der Welt
Sie gilt als die dritt­äl­teste Apotheke in Europa und ist wohl die älteste, die bis heute in Gebrauch ist.  Es roch nach Minze, Salbei und anderen Heil­pflanzen, aus denen die Franziskaner Arzneien herstellten. In der Klosterbibliothek finden sich Fachbücher über phar­mazeu­ti­sches Geheim­wissen, unter anderem die Mixtur einer Arznei, die ewige Jugend verheißt. Teile des Apotheken­inventars, vor allem aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert, werden im Klos­termuseum aufbe­wahrt, einem Saal aus der Renais­sance, der über den Kreuzgang zugäng­lich ist. Hier werden außerdem Gemälde alter Meister, Goldschmiede­arbeiten und alte Soutanen ausge­stellt.

Über den Hausberg Srk

Wande­rung in den Sonnen­un­ter­gang
Wer mit der Seil­bahn von Dubrovnik auf den Hausberg Srk fährt, kann oben eine Rundwande­rung mit großar­tiger Aussicht machen. Die Stille und Weite auf dem Berg könnte in keinem größeren Kontrast stehen zu dem geschäf­tigen Treiben in der Altstadt. Oben trifft man kaum Menschen, dafür Rinder, Maul­esel und Pferde. Wer gegen Abend kommt, wird einen unver­gess­li­chen Sonnen­un­ter­gang erleben. (hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:40 Minuten, auf und ab: 140 Meter)

Von Cavtat nach Sarajevo

277 km | 5:00 h

An der Neretva entlang führt die Strecke nach Bosnien. Dabei kommt man über Mostar, das seit 1468 als türki­sche Vorposten auf dem Balkan ausge­baut wur­de.

Das berühm­teste Bauwerk ist die anmu­tige Brücke, die kroa­ti­sche und muslimi­sche Viertel verbindet. Aufgrund ihrer Bedeu­tung als Sinnbild der Tole­ranz wur­de sie 1993 durch kroa­ti­schen Beschuss zerstört und ist seit seinem Wieder­aufbau 2004 Welterbe der UNESCO.

Mostar

Christ­lich-muslimi­sche Stadt mit welt­be­rühmten Wahrzei­chen
Die Stadt im Süden von Bosnien und Herzegowina wird von der Neretva durch­flossen. Besonders bekannt ist ihr Wahrzei­chen Stari Most (Alte Brücke), eine rekon­stru­ierte mittel­alter­liche Bogenbrücke von 1556. Die geniale und anmu­tige Konstruk­tion wur­de von einem osma­ni­schen Architekten erdacht und verband das christ­liche mit dem muslimi­schen Viertel der Stadt. 1993 wur­de sie von kroa­ti­schen Truppen im Bosni­en­krieg zerstört.  Der Wieder­aufbau begann 1995 mit Unter­stützung der UNESCO, der Welt­bank und der Türkei. Im Brückenmuseum wird die lange Geschichte der Brücke nach­ge­zeichnet. In den nahe gelegenen Gassen drängen sich Geschäfte und Markt­stände. Eine schmale Treppe führt hinauf zum Minarett der Koski-Mehmed-Paša-Moschee, wo sich ein schöner Blick über die Stadt bietet.
F

Sarajewo

Geschichtsträchtige Hauptstadt mit orthodoxen, muslimischen und katholischen Wurzeln

Die Haupt­stadt von Bosnien Herzegowina ist eine der inter­essan­testen und vitalsten Städte Europas. Schon in römi­scher Zeit verlief die Grenze zwischen Rom und Byzanz durch die Stadt.

Seit Jahrhunderten leben hier Orthodoxe, Katholiken und Muslime zusammen. Mal war Sarajevo Konflikt­herd an der Schnitt­stelle dreier Kulturen, dann galt es wieder als Leucht­turm des Friedens und der Tole­ranz. Vom Bürger­krieg Anfang der 1990er Jahre hat sich die Stadt weitge­hend erholt und sich zu einer kosmo­poli­ti­schen euro­päi­schen Metro­pole entwi­ckelt, deren Bewohner – Serben, Bosniaken und Kroaten – glei­cher­maßen freund­lich sind.
Sehens­wert ist vor allem die Altstadt mit ihren gepflas­terten Gassen, Moscheen und Basaren. Wenn der Muezzin ruft, könnte man meinen, im Orient zu sein, wäre da nicht gleichzeitig das Geläut der Kirchen­glo­cken. Über die Miljacka führt die Lateiner­brücke, auf der 1914 der öster­rei­chisch-unga­ri­sche Erzherzog Ferdi­nand ermordet wur­de. Das Attentat war der Funke im Pulver­fass, der den Ersten Welt­krieg auslöste.
Die beein­dru­ckendste Sehens­wür­digkeit in Sarajevo ist jedoch das Histo­ri­sche Museum, das die Bela­ge­rung der Stadt durch die Serben von 1992 bis 1995 doku­men­tiert – mit Fotos von Opfern, mit Zeitungs­be­richten über Kriegsgreuel, mit Kriegsziga­retten und Kinderzeich­nungen, die viel Blut zeigen.

Zu Gast in einem Hotel in Sarajevo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel gehört zu einem der bekann­testen Restau­rants Sarajevos und liegt an einem Hang mit traumhaftem Ausblick auf die Stadt.

Jedes der Zimmer ist wohn­lich und individuell im tradi­tionellen bosni­schen Stil einge­richtet und komfor­tabel ausge­stattet. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück mit kalten und warmen Speisen ange­boten. Das Restau­rant serviert landesty­pi­sche Küche mit türki­schem Einschlag.

Baščaršija-Platz

Balkan-Atmo­sphäre inmitten der Altstadt
Im osma­nisch geprägten Teil der Altstadt schlägt das Herz von Sarajevo. In ihrer Mitte liegt der Baščaršija-Platz mit dem Sebilj-Brunnen. Gesäumt wird er von restau­rierten Gebäuden aus der Kaiserzeit, in denen sich Kaffee­häuser, Restau­rants und kleine Geschäfte und Handwerks­läden befinden. Hier kann man neben den typi­schen Souve­nirs auch teils noch Kugelschreiber aus Muni­ti­ons­resten finden.

Gallery 11/07/95

Doku­menta­tion des Bosni­en­krieges
Der unscheinbare Eingang täuscht. In einem relativ kleinen Ausstel­lungs­raum doku­men­tiert das Museum auf bewegende Weise den Bosni­en­krieg. Neben großen Schwarz-Weiß-Bildern in der Galerie sollte man sich unbedingt den Film ansehen, der mit Origi­nal­auf­nahmen ein realis­ti­sches Bild des Krieges und der Zerstörung von Sarajevo zeigt.

Gelbe Bastion

Bester Ausblick auf Sarajevo
Die Festung ist Teil einer Stadt­mauer rings um das Viertel Vratnik, die bereits im 15. Jahr­hun­dert bestand und den Zugang von Osten nach Sarajevo sicherte. Den Einmarsch öster­rei­chi­scher Truppen 1878 in die osma­nisch beherrschte Stadt konnten die alten Stadt­be­fes­tigungen allerdings nur um wenige Stunden verzögern. Im Bosni­en­krieg stand Vratnik unter der Kontrolle bosni­scher Regie­rungs­truppen und gehörte somit zu jenen Stadt­teilen, die während der Bela­ge­rung von Sarajevo einge­schlossen waren. Viele histo­ri­sche Wohn­gebäude wurden durch Grana­ten­be­schuss und ausbre­chende Feuer beschä­digt oder zerstört. Heute ist die Gelbe Bastion vor allem ein bekannter Aussichts­punkt, von dem aus man den besten Blick auf die Stadt hat.

Führung

Auf den Spuren des Bürgerkriegs (deutsch)

3:30 Stunden, englisch­spra­chig

Sarajevo stand im 20. Jahr­hun­dert gleich mehr­fach im Fokus der Welt­ge­schichte. Das Attentat von Sarajevo 1914 war Auslöser für den Ersten Welt­krieg. Nach dem Zerfall Jugo­slawiens tobte in den 1990ger Jahren der Bürger­krieg in Sarajevo besonders heftig. Wer verstehen will, was sich damals ereignet hat, sollte unbedingt an dieser privaten Führung teil­nehmen. Die Führer haben die Bela­ge­rung der Stadt selbst erlebt und bringen ihre Gäste im Wagen zu den wich­tigsten Plätzen. Unter anderem wird das Tunnelmuseum aufge­sucht. Der Eintritt muss vor Ort bezahlt werden. Gegen Aufpreis kann eine deutsch­spra­chige Führung ange­boten werden.

Von Sarajevo nach Pécs

376 km | 6:00 h
Die Bosna fährt man flussabwärts bis zu ihrer Mündung in die Sava. Dort überquert man die Grenze nach Kroa­tien und fährt weiter nach Norden, bis man bei Beli Mana­stir nach Ungarn kommt.

Mecsek

Waldgebirge in der Tief­ebene
Der 45 Kilometer lange Gebirgszug im Komitat Baranya erhebt sich unmit­telbar nörd­lich der Groß­stadt Pécs aus der panno­ni­schen Tief­ebene. Trotz seiner geringen Höhe ist er aus 100 Kilometer Entfer­nung zu sehen. Höchster Berg ist der Zengő im Nord­osten mit einer Höhe von 684 m. Insge­samt gibt es etwa ein Dutzend Gipfel über 500 Höhenmeter. Wegen der verkars­teten Ober­fläche aus Krei­defelsen gibt es viele Tropf­steinhöhlen. Die höheren Regionen sind durchweg mit Laub­wald bewachsen. Eine besondere Attrak­tion sind die reinen Edelkas­ta­nien-Wälder, von denen es nur noch wenige auf der Welt gibt. Die südwärts ausge­rich­teten Hänge des Mecsek werden für den Anbau von Weinen genutzt.

Transdanubien

Ungarns abwechs­lungs­rei­cher Westen
Vom Kern­land Ungarns aus gesehen, liegt der Westen des Landes jenseits der Donau – daher der Name Transdanubien oder auf Unga­risch: Dunátil. Unter­schied­liche Landschaften prägen den Westen: eine kleine Tief­ebene rund um Györ, im Südwesten die Ausläufer der Alpen und die Mittelgebirge im Norden des Plat­ten­sees. Durch den Süden von Transdanubien ziehen sich sanfte Hügel, auf denen Wein ange­baut wird. Höchste Erhe­bung ist der 883 Meter hohe Irottkö. Auch wenn die Gebirge keine großen Höhen errei­chen, unter­scheiden sie sich doch erheb­lich von der Tief­ebene im Osten.
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Pecs

Südungarisches Flair um den Széchenyi Platz

Die Stadt im Südwesten Ungarns zeichnet sich durch ein einzig­ar­tiges südländisches Flair aus, das auch Ergebnis einer langen, wech­sel­vollen Geschichte ist.

Stein­zeitvölker, Kelten und Römer gründeten an den Hängen des Mecsek-Gebirges ihre Sied­lungen. Lange vor der Chris­tia­ni­sie­rung Ungarns standen hier mehrere Kirchen; die erste Universität Ungarns wur­de schon kurz nach dem Mongolen­sturm gegründet. Während der Türkenzeit entwi­ckelte sich eine leben­dige osma­ni­sche Kultur. Später folgten deut­sche Siedler. Viele wich­tige Baudenkmäler finden sich in der Stadt, vor allem um den Széchenyi Platz, der zu den schönsten Ungarns gerechnet wird.

Zu Gast in einem Hotel im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 3-Sterne-Hotel bietet Ruhe und Erho­lung im Stadt­zentrum. Während die denkmalge­schützte Fassade aus der Barockzeit stammt, ist die Innen­einrich­tung kompromisslos modern.

Die Zimmer sind mit Minibar und Klima­anlage ausge­stattet und verfügen über einen Inter­netzugang. Gästen steht ein Well­nessbe­reich mit Sauna und Fitnessraum zur Verfügung.

Abaligeter Höhle

Drachen und andere Fabel­wesen in einer Tropf­steinhöhle
Die Stalak­ti­tenhöhle nahe dem Dorf Abaliget wur­de 1768 entdeckt und steht seit 1941 unter Natur­schutz. Sie ­be­steht aus einer fünf bis sechs Meter breiten und 38 Meter langen Eingangs­höhle, unter der aus einer Spalte ein eiskalter Bach hervor­quillt. Dahinter kommt man zur Haupt­höhle, die knapp einen Kilometer lang ist. In den überwäl­tigend schönen Tropfst­ein­gebilden kann man mit ein wenig Fantasie Drachen und andere Fabel­wesen erkennen. Die Höhlen­for­scher haben zudem gehauene Stufen, Mauer­reste sowie Menschen- und Tier­kno­chen gefunden – sogar eine römi­sche Urnenbe­gräb­nis­stätte. Die Höhle muss bereits in präh­is­to­ri­schen Zeiten bewohnt gewesen sein. Teile sind der Öffent­lichkeit zugäng­lich.

Pécsvárad

Mittel­alter­liche Kloster­burg am Fuß des Mecsek
Der Ort mit 4000 Einwoh­nern liegt am Fuß des östli­chen Mecsek-Gebirges. Er ist aus einem Benedikti­n­erkloster hervor­gegangen, das von König Stefan I. gegründet wur­de und zu einem Zentrum der unga­ri­schen Staats- und Kirchen­entwick­lung wur­de. Im 13. Jahr­hun­dert kam eine Kloster­burg hinzu, die heute zu Ungarns bedeu­ten­dsten Baudenkmälern aus dem Mittel­alter gezählt wird. Am besten erhalten blieben der alte Bergfried (heute ein Hotel), das 15 Meter lange Schiff der Stifts­kirche und der mit Fresken geschmückte Chor. Das Burgmuseum befindet sich hingegen im Schloss aus dem 18. Jahr­hun­dert; es zeigt archäo­logi­sche Funde aus dem Bereich von Burg und Abtei.

auf den Jakab-Berg

Lehrpfad am höchsten Berg des Mecseks
Die Wande­rung führt in den inter­essan­testen Teil des Mecsek-Gebiges. Der Jakab-Berg ist mit 602 Metern der höchste Gipfel des Gebirges. Um die seltenen geologi­schen Forma­tionen ist ein Natur­schutzgebiet einge­richtet worden. Ein Lehrpfad informiert über die geologi­schen und kulturge­schicht­li­chen Werte des Berges. Er beginnt in Cserkút mit seiner Kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert. An den Innenwänden sind Fresken aus dem 14. Jahr­hun­dert zu sehen. (hin und zurück: 9,4 Kilometer, 3:00 Stunden, auf: 413 Meter, ab: 308 Meter)

Von Pécs nach Bala­ton­füred

183 km | 3:00 h

Gunaras

Größtes Kurbad in Transdanubien
Die Heilbad bei Dómbovár ist das größte in Transdanubien. Es hat ein Strandbad am See und ein ganzjährig geöffnetes Heilbad mit einem Kurbe­trieb und Well­ness­ange­boten. Auf acht Hektar verteilen­ ­sich zwei Schwimm­be­cken mit Heil­wasser, mehrere Saunen, ein Abenteuer­be­cken für Kinder, ein Strand­be­cken sowie Wasser­rut­schen und Sprungbretter. Am Seeufer gibt es schat­tige Plätze zum Ausruhen.
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Plattensee

Badeurlaub am größten Steppensee Europas

Der knapp 600 Quad­ratki­lometer große Plat­tensee ist der bedeu­ten­dste Steppensee Mittel­eu­ropas.

Seine Ober­fläche ist größer als die des Bodensee. Dafür beträgt die durch­schnitt­liche Tiefe nicht mehr als 3,25 Meter, weshalb die Wasser­tempe­ratur im Sommer bis auf über 30°C steigt. Während das Südufer weitge­hend flach ist, erheben sich im Norden Berge vulka­ni­schen Ursprungs, an deren Hängen Wein ange­baut wird. Die Strände, die Heilbäder und Thermalquellen um den See ziehen Bade­tou­risten an.

Zu Gast in einem alten Weingut bei Balatonfüred

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Weingut wur­de um die Wende vom 18. zum 19. Jahr­hun­dert von einer Adelsfa­milie gebaut, die es als Sommer­residenz benutzte.

Der Ort war gut ausge­sucht: Das U-förmige Gebäude liegt am Fuße des Tamas-Bergs an der alten Römi­schen Straße, von wo man auf den zwei Kilometer entfernten Plat­tensee und die Hügel­gruppe im Süden blickt. Bis 2007 wur­de das denkmalge­schützte Gut voll­ständig restau­riert. Das Ergebnis ist eine stil­volle Herberge mit gutem Wein­keller und kleinem Well­nessbe­reich. Die netten Gastgeber stehen ihren Gästen gerne mit vielen hilf­rei­chen Tipps zur Seite.

Tihany

Blumen­insel im Plat­tensee
Tihany war ursprüng­lich eine Insel im Balaton. Heute ragt sie als zwölf Kilometer lange, von Schilf umge­bene Halb­insel in den See hinein. Im Frühjahr, wenn die Mandelbäume blühen, und im Sommer zur Laven­del­blüte wirkt sie geradezu medi­terran. Mittel­punkt ist Tihany mit seiner Benedikti­ner­abtei von 1055. Der histo­ri­sche Orts­kern des ehema­ligen Fischerdorfes ist heute ein Frei­lichtmuseum.

Bala­ton­füred

Bedeu­ten­dster Badeort am Balaton
Der Kurort am Nord­ufer des Balaton ist weit über Ungarn hinaus bekannt für seine Mine­r­alquelle und sein mildes Klima. Der Kurbe­trieb begann bereits im 18. Jahr­hun­dert. Zwischen 1825 und 1848 wur­de der Ort unter den reform­o­ri­en­tierten Natio­na­listen Ungarns beliebt. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Villen und Gebäude der Altstadt. Heute ist Bala­ton­füred der größte Badeort am See mit schöner Ufer­pro­me­nade, Segelclubs, Boutiquen und Restau­rants.

Csopak

Wein- und Badeort am Balaton
Der Ort zwischen Alsöörs und Bala­ton­füred war ursprüng­lich ein Winzerdorf. Auch wenn es heute noch von Weinbergen umgeben ist, hat sich das Dorf, seitdem es eine Schiffs­anlege­stelle hat, zu einem Badeort entwi­ckelt. Heute gibt es ein großes Strandbad mit Wasser­rut­sche und Liegewiese. Direkt daneben sprudelt die Heilquelle von Csopak.

Am Ufer der Halb­insel

Wande­rung über Tihany
Die Route führt an den Sehens­wür­digkeiten von Tihany entlang. Das Haupt­stück ist die natur­be­las­sene Südwest­küste. In der zweiten Hälfte geht es wieder nach Norden an einem kleinen See vorbei bis in die Stadt Tihany. In der Sommer­hitze kann es unan­ge­nehm werden, da es unter­wegs kaum Schatten gibt. Teilweise ist der Weg mit einem Natur­lehrpfad iden­tisch. (hin: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 330 Meter)

Auf den Badac­sony

Pa­no­ra­ma­blick über den Plat­tensee
Der Badac­sony ist einer der schönsten Berge Ungarns. An den Hängen des vulka­ni­schen Berges mit senk­rechten Basalt­säulen wird heute Wein ange­baut. Oben kann man vom Aussichts­punkt Kisfa­ludy bei schönem Wetter das ganze Panorama des Plat­ten­sees betrachten. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Von Bala­ton­füred nach Dürn­stein

298 km | 4:00 h
Über das sanfte Hügel­land nörd­lich des Plat­ten­sees gelangt man nach Györ, von wo man die Auto­bahn donau­aufwärts nimmt und über Wien in die Wachau gelangt.

Pannonhalma

Erzabtei
In einer römi­schen Sied­lung an einer Anhöhe südlich von Györ soll nach der Legende im Jahr 316 der Heilige Martin geboren worden sein. 650 Jahre später – kurz vor der Jahr­tausendwende – sollte Ungarn chris­tia­ni­siert werden. Dazu grün­dete der Großfürst Géza auf dem „Martinsberg“ ein Benedikti­n­erkloster, das wegen seines Grund­be­sitzes und der Privilegien zu einem der wich­tigsten Klöster im Abend­land wur­de. Die Äbte reisten nach Rom oder beglei­teten die unga­ri­schen Könige auf ihren Kreuzzügen. Im 16. Jahr­hun­dert besetzte ein Sohn des Borgia-Papstes Alexander VI. den Abtstuhl. Sehens­wert ist neben der Kirche vor allem die Bibliothek mit über 330.000 Büchern.

Györ

Barock­stadt mit Heil- und Erleb­nisbad
Die Stadt im Nordwesten Ungarns ist eine der sehens­wer­testen in ganz Ungarn. In den Gassen der Altstadt reihen sich Bürger­häuser aus der Renais­sance und dem Barock anein­ander, von denen über 170 unter Denkmal­schutz stehen. Besonders schön sind der Platz an der Raab und die Kírály utca, eine Gasse, die heute zur Fußgängerzone gehört.
Empfehlens­wert ist ein Aufent­halt im Heil- und Erleb­nisbad von Györ an der Raab-Quelle mit Blick auf die Barock­stadt. Es bietet Thermalbäder, Geysire, Rutschen, Strö­mungs­kanal, Dampfbäder und Schön­heits­salon.
Wer einen Ausflug in die Umge­bung machen möchte, kann die roma­ni­sche Kirche 22 km nörd­lich von Györ in Lébény besu­chen.

Lébény

Romanik in Voll­endung
22 Kilometer nord­öst­lich von Györ wech­seln Feld, Wiesen und Wälder einander ab. In dieser länd­li­chen Abge­schieden­heit liegt ein Dorf namens Lébény mit knapp 3.000 Einwoh­nern. Niemand käme auf die Idee, dort eines der großar­tigsten Bauwerke Europas aus der roma­ni­schen Epoche zu suchen. Die Kirche von Lébény wur­de 1210 als Abtei­kirche eines Benedikti­n­erklos­ters gebaut und wur­de Vorbild für viele Kirchbauten in West-Ungarn.  In den Türken­kriegen wur­de sie mehr­fach schwer beschä­digt, aber immer wieder aufge­baut.
I

Wachau

Weinberge, Burgen und historische Dörfer im romantischen Donautal

Etwa 30 Kilometer lang ist der Land­strich an der Donau zwischen Krems und Melk, der von der UNESCO wegen seiner über­ra­genden Schön­heit zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de.

Die Donau, eingezwängt vom Böhm­i­schen Massiv und dem Dunkel­steiner Wald, durch­fließt hier ein enges Tal, das von Weinbergen, Burgen und Ruinen, histo­ri­schen Städten und idylli­schen Dörfern gesäumt wird. Die Wachau ist zugleich Öster­reichs renommiertes Wein­gebiet. Starke Tempe­ratur­schwank­ungen zwischen Tag und Nacht geben dem Wein, vorwiegend Velt­liner, ein in­te­res­santes Aroma­profil.

Zu Gast auf Schloss Dürnstein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Schloss von Dürn­stein entstand 1632 und diente einer Habsburger Prin­zessin als Residenz. Heute beherbergt es ein Relais-et-Chateaux-Hotel, das zu den schönsten Öster­reichs gehört.

Neben dem stil­vollen Ambi­ente und der ausgezeichneten Küche überzeugt Schloss Dürn­stein vor allem durch die Freund­lichkeit und Hilfsbe­reitschaft des Perso­nals – angefangen beim Empfang über das Zimmer- und Pool­per­sonal bis hin zur Besitzerin, die sich gerne auch persön­lich um die Ange­legen­heiten ihrer Gäste kümmert. Unver­gess­lich ist das Dinner auf der Terrasse mit herr­li­chem Blick auf die Donau.

Krems

älteste Stadt Nieder­öst­er­reichs
Die älteste Stadt Nieder­öst­er­reichs liegt idyllisch zwischen Weinbergen und ist Teil der UNESCO-Welterbe Kultur­landschaft Wachau. Wahrzei­chen ist das mittel­alter­liche Steiner Tor. Vor dem Tor liegt das „Kloster Und“, ein Kapu­zi­n­erkloster, in dem heute Wein­keller, Museen zu Kunst und Karikaturen sowie Veran­stal­tungs­räume unter­ge­bracht sind. Nur ein paar Schritte weiter kommt man in die Altstadt von Stein, die sich seit Jahrzehnten kaum verändert hat.

Von Dürn­stein nach Hause

Die Route nach Deutsch­land führt donau­aufwärts bis Passau.
20 Tage
ab 1.869,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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