Zwischen Donauknie und Plattensee:: Westungarn intensiv
Tihany am Plattensee

Zwischen Donauknie und Plattensee:

Westungarn intensiv

Erstes Reiseziel ist der Plattensee, Europas größtes Binnenmeer mit zahllosen Stränden, Wellnessanlagen und Weinbergen. Danach geht es zum Donauknie, einem der markantesten Landschaftpunkte Ungarns. Wo der mächtige Strom rechtwinklig nach Süden abbiegt, um in vielen Windungen Kurs auf Budapest zu nehmen, kann man Burgen und Barockstädte entdecken oder zu Aussichtspunkten wandern. Nachdem man den Mietwagen abgegeben hat, kann man in aller Ruhe Budapest besichtigen.

Als Quartiere haben wir romantische Landhotels und eine glänzende Villa in Budapest ausgesucht. Gern passen wir die Reise Ihren Bedürfnissen an.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Budapest nach Balatonfüred

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Budget
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Buda­pest Ferhihegy 2 Flughafen (Desk at Airport)

Von Buda­pest nach Bala­ton­füred

156 km | 2:00 h

Transdanubien

Ungarns abwechs­lungs­rei­cher Westen
Vom Kern­land Ungarns aus gesehen, liegt der Westen des Landes jenseits der Donau – daher der Name Transdanubien oder auf Unga­risch: Dunátil. Unter­schied­liche Landschaften prägen den Westen: eine kleine Tief­ebene rund um Györ, im Südwesten die Ausläufer der Alpen und die Mittelgebirge im Norden des Plat­ten­sees. Durch den Süden von Transdanubien ziehen sich sanfte Hügel, auf denen Wein ange­baut wird. Höchste Erhe­bung ist der 883 Meter hohe Irottkö. Auch wenn die Gebirge keine großen Höhen errei­chen, unter­scheiden sie sich doch erheb­lich von der Tief­ebene im Osten.

Velencer See

Wärmster See Europas
Der See auf halber Strecke zwischen Buda­pest und dem Balaton ist der drittgrößte in Ungarn. Dabei ist er durch­schnitt­lich nur 1,60 Meter tief. Wie die meisten Steppen­seen hat er kaum Zuflüsse, sondern ist auf Regen angewiesen. Es kommt daher vor, dass er ganz austrocknet. So muss er 1843 trocken gelegen haben, als die Husaren ein Manöver auf dem Seegrund abge­halten haben. Auch heute ist der Velencer See auf künst­liche Wasserzu­fuhr angewiesen. Dafür gilt er als wärmster Europas, mit Wasser­tempe­raturen bis 28 °C. Süd-, Ost- und Nord­o­st­ufer bieten viele Bademög­lichkeiten. Touris­mus­zentren sind die Orte Velence, Gárdony und Agárd.

Székesfehérvár

Ruine einer früh­m­it­tel­alter­li­chen Königsresidenz
Die Stadt mit dem deut­schen Namen „Stuhlweißenburg“  war im frühen Mittel­alter die Residenz der unga­ri­schen Könige. In der weißen Burg mit dem „Stuhl des Königs“ wurden die unga­ri­schen Herr­scher gekrönt und beige­setzt. In der Türkenzeit verlor die Stadt an Bedeu­tung und wuchs erst wieder, als sie 1777 zum Bischofs­sitz erhoben wur­de. Wer sich durch die langwei­ligen Vororte quält, findet eine hübsche Klein­stadt mit baro­ckem Gepräge vor. Besonders sehens­wert aber ist die alte drei­schiffige Königs­basilika. Sie ist weit über tausend Jahre alt und heute nur noch als Ruine erhalten.
A

Plattensee

Badeurlaub am größten Steppensee Europas

Der knapp 600 Quad­ratki­lometer große Plat­tensee ist der bedeu­ten­dste Steppensee Mittel­eu­ropas.

Seine Ober­fläche ist größer als die des Bodensee. Dafür beträgt die durch­schnitt­liche Tiefe nicht mehr als 3,25 Meter, weshalb die Wasser­tempe­ratur im Sommer bis auf über 30°C steigt. Während das Südufer weitge­hend flach ist, erheben sich im Norden Berge vulka­ni­schen Ursprungs, an deren Hängen Wein ange­baut wird. Die Strände, die Heilbäder und Thermalquellen um den See ziehen Bade­tou­risten an.

Zu Gast in einem alten Weingut bei Balatonfüred

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Weingut wur­de um die Wende vom 18. zum 19. Jahr­hun­dert von einer Adelsfa­milie gebaut, die es als Sommer­residenz benutzte.

Der Ort war gut ausge­sucht: Das U-förmige Gebäude liegt am Fuße des Tamas-Bergs an der alten Römi­schen Straße, von wo man auf den zwei Kilometer entfernten Plat­tensee und die Hügel­gruppe im Süden blickt. Bis 2007 wur­de das denkmalge­schützte Gut voll­ständig restau­riert. Das Ergebnis ist eine stil­volle Herberge mit gutem Wein­keller und kleinem Well­nessbe­reich. Die netten Gastgeber stehen ihren Gästen gerne mit vielen hilf­rei­chen Tipps zur Seite.

Tihany

Blumen­insel im Plat­tensee
Tihany war ursprüng­lich eine Insel im Balaton. Heute ragt sie als zwölf Kilometer lange, von Schilf umge­bene Halb­insel in den See hinein. Im Frühjahr, wenn die Mandelbäume blühen, und im Sommer zur Laven­del­blüte wirkt sie geradezu medi­terran. Mittel­punkt ist Tihany mit seiner Benedikti­ner­abtei von 1055. Der histo­ri­sche Orts­kern des ehema­ligen Fischerdorfes ist heute ein Frei­lichtmuseum.

Bala­ton­füred

Bedeu­ten­dster Badeort am Balaton
Der Kurort am Nord­ufer des Balaton ist weit über Ungarn hinaus bekannt für seine Mine­r­alquelle und sein mildes Klima. Der Kurbe­trieb begann bereits im 18. Jahr­hun­dert. Zwischen 1825 und 1848 wur­de der Ort unter den reform­o­ri­en­tierten Natio­na­listen Ungarns beliebt. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Villen und Gebäude der Altstadt. Heute ist Bala­ton­füred der größte Badeort am See mit schöner Ufer­pro­me­nade, Segelclubs, Boutiquen und Restau­rants.

Csopak

Wein- und Badeort am Balaton
Der Ort zwischen Alsöörs und Bala­ton­füred war ursprüng­lich ein Winzerdorf. Auch wenn es heute noch von Weinbergen umgeben ist, hat sich das Dorf, seitdem es eine Schiffs­anlege­stelle hat, zu einem Badeort entwi­ckelt. Heute gibt es ein großes Strandbad mit Wasser­rut­sche und Liegewiese. Direkt daneben sprudelt die Heilquelle von Csopak.

Am Ufer der Halb­insel

Wande­rung über Tihany
Die Route führt an den Sehens­wür­digkeiten von Tihany entlang. Das Haupt­stück ist die natur­be­las­sene Südwest­küste. In der zweiten Hälfte geht es wieder nach Norden an einem kleinen See vorbei bis in die Stadt Tihany. In der Sommer­hitze kann es unan­ge­nehm werden, da es unter­wegs kaum Schatten gibt. Teilweise ist der Weg mit einem Natur­lehrpfad iden­tisch. (hin: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 330 Meter)

Auf den Badac­sony

Pa­no­ra­ma­blick über den Plat­tensee
Der Badac­sony ist einer der schönsten Berge Ungarns. An den Hängen des vulka­ni­schen Berges mit senk­rechten Basalt­säulen wird heute Wein ange­baut. Oben kann man vom Aussichts­punkt Kisfa­ludy bei schönem Wetter das ganze Panorama des Plat­ten­sees betrachten. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Von Bala­ton­füred nach Visegrád

172 km | 3:00 h
Die schnellste Strecke führt direkt über Buda­pest. Alter­nativ können Sie aber aufgrund der kurzen Entfer­nung auch nach Norden fahren und einen Abste­cher nach Györ machen.

Nörd­li­ches Ungarn

Höhlen, Bergwälder und seltene Pflanzen
Der Gebirgszug im Norden Ungarns ist ein Ausläufer der Karpaten, die sich von Tsche­chien über die Slowakei bis nach Rumänien ziehen. Dicht bewal­dete Berge bestimmen das Erscheinungs­bild. Dazwi­schen haben die nörd­li­chen Nebenflüsse der Donau tiefe Täler gegr­aben. Wegen des kalk­rei­chen Gesteins gibt es ungezählte Karst­höhlen und eine Pflanzenwelt, die Bota­niker aus der ganzen Welt begeis­tert. Im Matra-Gebirge, einem beliebten Wandergebiet, erhebt sich Ungarns höchster Berg. Mit 1.014 Metern Höhe ist der Kékes auch der einzige Gipfel des Landes über 1.000 Meter. Nicht ganz so hoch ist das benach­barte Bükk-Gebirge, das wegen seines Kalk­stein aber noch rauer wirkt.
B

Donauknie

Romantischer Flussabschnitt nördlich von Budapest

Rund 30 Kilometer nörd­lich von Buda­pest bahnt sich die Donau mit einem fast rechtwin­klingen Knick ihren Weg durch das Gebirge von Visegrád.

Wegen seiner herr­li­chen Natur, seiner ausge­dehnten Wälder und der histo­ri­schen Städte am Ufer ist dieser Fluss­ab­schnitt besonders beliebt – nicht nur unter Naher­ho­lungs­ur­lau­bern aus der Haupt­stadt. Man kann auf der Straße 11 oder 2 am Fluss entlangfahren und für den Rückweg auf der 10 durch das Pilis-Gebirge fahren.

Zu Gast in einem Hotel in Visegrád

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das im Stil eines öster­rei­chi­schen Berggast­hofs gebaute Hotel liegt umgeben von viel Grün im Zentrum der histo­ri­schen Stadt Visegrád. Gut 20 Zimmer verschiedener Katego­rien verteilen sich auf drei Etagen und haben eine eher gediegene Einrich­tung. Der Blick geht auf die Donau, die Burg, den Salomon­turm und die umliegenden Berge. Morgens erwartet die Gäste ein reichhal­tiges Buffet im Früh­s­tücksraum. Ein Well­nessbe­reich mit Schwimmbad, Jacuzzi, Salzkammer, Dampfbad und Saunen kann genutzt werden, Massagen und andere Anwendungen werden gegen Gebühr ange­boten.



Visegrád

Festung mit könig­li­cher Aussicht
Vieségrad ist die schönste Stadt am Donauknie. Sie liegt an einer Fluss­schlinge im Schatten der mäch­tigen Königs­ruine aus dem 14. Jahr­hun­dert. Oben von der Zitadelle aus hat man einen großar­tigen Blick auf die Donau und ihre Umge­bung. Bereits die Römer unter­hielten hier eine Burg, die Teil ihrer Grenzbe­fes­tigung war und nach ihrem Abzug verfiel. Erst nach dem Hunnensturm wur­de die Festung neu errichtet. Ihr präch­tigster Teil ist die Königsburg aus dem 14. Jahr­hun­dert. Doch auch sie wur­de in den Türken­kriegen zerstört. Was danach noch übrig war, ließ der Habsburger Kaiser Leopold sprengen.

Ober­halb von Zebe­gény

Aussichtswande­rung am Donauknie
Fluss­abwärts von Zebe­geny macht die Donau einen Bogen um fast 180 Grad nach links. Dort beginnt die idylli­sche Land­schaft am Donauknie. Der Rundweg führt von Zebe­gény auf Wald­wegen sachte bergan – immer höher und immer parallel zur Donau. Von oben kann man schließ­lich die Donau in drei verschiedenen Rich­tungen sehen: nach Osten, Süden und Westen. Der Wanderweg bietet die für Ungarn seltene Gelegen­heit, durch einen dichten Wald einen Höhenrü­cken zu über­schreiten. (Hin und zurück: 18,6 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 560 Meter)

Von Visegrád

Mietwagenabgabe

Von Visegrád nach Buda­pest

70 km | 1:30 h

Wir empfehlen die Strecke nördlich von Buda­pest an der kleinen Stadt Szen­tendre vorbei. Auch wenn diese zunächst sehr touris­tisch wirkt, lohnt sich ein Abste­cher in den schön restau­rierten Orts­kern.

Ebenso lohnens­wert ist das Frei­lichtmuseum von Szen­tendre was eben­falls unmit­telbar im Zentrum liegt.

Mietwagenabgabe

Station: Buda­pest Ferhihegy 2 Flughafen (Desk at Airport)

Buda­pest

20 km | 26 Minuten
C

Budapest

Burgviertel und Cafés in der Donaumetropole

Die Donau­me­tro­pole gehört zu den schönsten Städten Europas. Seit ihrer Gründung im 2. Jahr­hun­dert nach Chr.

durch die Römer haben Magyaren, Hunnen, Türken und Habsburger ihre Spuren hinter­lassen. Links des Flusses erhebt sich Buda, das mittel­alter­liche Burgviertel mit verwin­kelten Gassen, Fischer­ba­stei, Matthi­as­kirche und Burg­pa­last. Auf der anderen Seite liegt Pest, das vitale Geschäfts­viertel mit tradi­tionellen Caféhäusern und der Váci utca, der schönsten Einkaufst­straße Ungarns. Im 20. Jahr­hun­dert schrieb die unga­ri­sche Haupt­stadt zweimal Welt­ge­schichte: mit dem Aufstand 1956, der von den Sowjets blutig niederge­schlagen wur­de, und der poli­ti­schen Neuo­ri­en­tie­rung 1989, die den Fall des Eisernen Vorhangs vorbe­rei­tete.

Zu Gast in einem Künstlerhotel in Pest

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Erbaut wur­de das präch­tige Anwesen 1896 vom Arzt und Pionier der Heilkunst, Dr. Vilmos Tauffer, der es als Residenz, Büro und Praxis zugleich nutzte.

Das Haus über­stand den Zweiten Welt­krieg und den unga­ri­schen Aufstand, der 1956 nur wenige Häuser entfernt losbrach. 2009 wur­de es von den Erwerbern unter Mithilfe ihrer künst­le­risch veranlagten Freunde zu einem Hotel umge­staltet. Heute ist es eine seltene Perle unter den Hotels in Buda­pest. Von der Lage nahe dem Zentrum von Pest über den Stil des Hauses bis hin zum unaufge­regten und freund­li­chen Personal ist alles außergewöhn­lich. Jedes Zimmer ist ein kleines Kunst­werk für sich.

Führung (OPTIONAL)

Stadtführung Budapest (3 Stunden, deutsch)

Die Stadt­füh­rung beginnt am Hotel, wo Sie von Ihrem privaten Führer abge­holt werden, der die Tour individuell nach Ihren Wüns­chen zusam­men­stellt.

Gemeinsam mit ihm geht es beispiels­weise zu Fuß durch das Burgviertel Buda und und im klima­ti­sierten Van durch Pest. Die schönsten Brücken der Stadt, das Natio­nalmuseum, das Juden­viertel mit der größten Synagoge Europas, der Elisa­be­th­platz und das Geschäfts­viertel mit Natio­nalbank, ehema­ligem Börsen­pa­last und Parla­mentsgebäude – alle diese Sehens­wür­digkeiten können einge­baut werden. Abschließend ist eine Fahrt in den Stadt­park mit dem größten Heilbad Europas, dem Széchenyi Bad, vorge­sehen.

8 Tage
ab 829,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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