Philadelphia

Weltstädtisch und traditionell: Philadelphia

Weltstädtisch und traditionell: Philadelphia

Oststaatentradtion und weltstädtisches Flair

Die Stadt, die die Bruderliebe im Namen trägt, bietet eine Mischung aus alten Oststaaten-Traditionen und weltstädtischem Flair. 1638 kamen mit den Schweden die ersten Europäer, die sich mit dem einheimischen Stamm friedlich arrangierten. 1684 wurde die Stadt von William Penn gegründet, der sie zu einem Zufluchtsort religiös Verfolgter machen wollte. Bald stieg Philadelphia zum wichtigsten Hafen an der Ostküste auf. Heute ist sie die zweitgrößte Stadt an der Ostküste und die fünftgrößte der USA. Eine besonderes Nationalheiligtum ist der Liberty Bell Pavilion in der Old City. Die Freiheitsglocke erklang bei der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung am 8. Juli 1776.



Sehenswürdigkeiten Philadelphia


Adventure Aquarium

Fantastische Unterwasserwelt

Hauptattraktion der spektakulären Unterwasserwelt mit wissenschaftlichem Anspruch ist das große Haibecken. Insgesamt beherbergt das Aquarium mehr als 8000 Tiere, die im und am Wasser vorkommen. Fast acht Millionen Liter Wasser sind den verschiedenen Becken gespeichert. Das Museum liegt in Camden und ist am besten mit der Fähre zu erreichen.

Zur Website:
www.adventureaquarium.com


Franklin Institute

Von Blitzableitern und anderen Geniestreichen

Benjamin Franklin war ein Vorzeigeamerikaner. Nachdem der 1706 in Boston geborene Sohn eines Kerzenmachers schon früh Erfolg im Geschäftsleben hatte, zog er nach Philadelphia, wo er einer der Gründervater der Vereinigten Staaten wurde. Ganz nebenbei betätigte er sich auch als Wissenschaftler und Erfinder. Seine bis heute bekannteste Erfindung ist der Blitzableiter. Das nach ihm benannte physikalisch-technische Institut betreibt ein Museum, wo die Versuche und Entdeckungen des Genies nachgestellt werden. Am Eingang grüßt Franklin ganz persönlich – als überdimensionale und tonnenschwere Statue.

Zur Website:
www.fi.edu


Independence National Historical Park

Auf den Spuren des revolutionären Amerikas

Der „NHP“ ist das historische Viertel von Philadelphia, das von 1790 bis 1800 Hauptstadt des revolutionären Amerikas und wichtigste Stadt der Unabhängigkeitsbewegung war. Wie keine andere amerikanische Stadt hat Philadelphia sein historisches Erbe gepflegt. Das NHP ist daher einzigartig in den USA. Ein Rundgang führt zu den bedeutendsten Denkmälern aus dieser Zeit. Er erstreckt sich zwischen der 2nd und der 6th Street zwischen Market und Walnut Street. Startpunkt ist das Visitor Center, wo man auch Informationen zum Rundgang erhält.

Zur Website:
www.nps.gov


Philadelphia Museum of Art

Größte und bedeutendste Sammlung der USA.

Hundert Jahre nach der Unabhängigkeit fand 1876 eine Weltausstellung in Philadelphia statt, für die ein Kunstmuseum gebraucht wurde. Vorbild für  war das Victoria and Albert Museum in London, das aus der Weltausstellung 1851 hervorgegangen war. 1919 war die Sammlung gewachsen und benötigte einen Neubau, der im Stil der griechischen Antike gebaut wurde und bis heute steht. Das Museum beherbergt eine der größten und bedeutendsten Sammlungen der USA. Bilder der europäischen Malerei fast aller Schulen sind genauso vertreten wie amerikanische Gemälde. Darüber hinaus sind asiatische Kunst, Kunsthandwerk, Kleidung und Textilien zu sehen. 

Zur Website:
www.philamuseum.org


Society Hill

Zeitreise in die Kolonialära

Reihenhäuser aus Ziegelsteinen, kopfsteingepflasterte Straßen und Villen im Georgianischen Stil: Nirgendwo in den USA ist die Konzentration von Architektur aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert größer als auf dem Hügel, der nach der dort ansässigen Society of Free Traders benannt wurde. Wegen seiner zentralen Lage wurde Society Hill bald eins der bevölkerungsreichsten Gebiete der Stadt.  Markthallen, Tavernen und Kirchen wurden neben den Backsteinwohnhäusern der wohlhabenden Bürger Philadelphias errichtet. Als sich im 19. Jahrhundert die Stadt nach Westen ausbreitete, verlor Society Hill verlor an Bedeutung und verfiel. In den 1950er Jahren wurde das Viertel saniert. Die wichtigsten GEbäude sind die Synagoge, die aus einer Baptistenkirche hervorgegangen ist und die Petruskirche, die zwischen 1758 und 1761 von Robert Smith gebaut wurde.

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