Atlanta: Geburtsstadt von Martin Luther King in den Appalachen

Atlanta

Stadt von Martin Luther King: Graffiti in Atlanta

Stadt von Martin Luther King: Graffiti in Atlanta © Forty3Zero / Shutterstock.com

Geburtsstadt von Martin Luther King in den Appalachen

Die Hauptstadt von Georgia liegt auf der geographischen Breite von Nordafrika im Hügelland der Appalachen. Das Klima ist subtropisch, aber weniger heiß als in den Ebenen von Süd-Georgia. Im Bürgerkrieg spielte die Stadt mit damals schon 9.000 Einwohnern eine wichtige Rolle. Ihr Fall und ihre Zerstörung war einer der großen Wendepunkte, literarisch aufbereitet im berühmten Bürgerkriegsepos „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell. Heute erlebt die Metropole mit 4,5 Millionen Menschen im Ballungsraum einen Wiederaufstieg. Von Coca Cola bis CNN haben sich viele Firmen niedergelassen. Der bekannteste Sohn der Stadt war Friedensnobelpreisträger Rev. Dr. Martin Luther King Jr. Er wurde 1929 in Atlanta geboren und predigte dort auch in der Kirche seines Vaters, der Ebenezer Baptist Church in der Auburn Avenue. Nach seiner Ermordung am 4. April 1968 in Memphis (Tennessee) wurde er in Atlanta im King Memorial Center beigesetzt.




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Sehenswürdigkeiten Atlanta


Atlanta BeltLine

Skate- und Radweg um Atlanta

Der ehemalige Eisenbahnring um den Kern von Atlanta ist heute Mehrzweckstrecke, die von Jogern und Radfahrern benutzt wird. Einige Abschnitte sind bereits fertig, auf anderen kann man bisher nur zu Fuß gehen. Die Beltline verbindet Stadtparks und Stadtviertel, am Wegesrand ist manchmal Kunst ausgestellt. Nach der Fertigstellung wird die gesamte kombinierte Strecke um Atlanta herum mit etwa 300 Meilen (480 km) die längste der USA sein.

Zur Karte:
beltline.org


Atlanta History Center

Geschichtsmuseum in historischer Parklandschaft

Das Geschichtsmuseum präsentiert die glorreiche und dramatische Geschichte von Atlanta. Es wurde 1926 gegründet und besteht heute aus sechs ständigen und mehreren wechselnden Ausstellungen. In die 33 Hektar großen Parklandschaft sind historische historische Gärten eingebettet, ebenso bedeutende Gebäude wie das Swan House, die Tullie Smith Farm und Wood Family Cabin. Darüber hinaus besitzt das AHC eine der größten Sammlungen von Artefakten des Bürgerkriegs in den Vereinigten Staaten.

Zur Website:
www.atlantahistorycenter.com


CNN Center

Hauptsitz des Nachrichtensenders

Das CNN Center ist der Hauptsitz des größten amerikanischen Nachrichtensenders, der seit 1980 rund um die Uhr Nachrichten aus aller Welt produziert.. Die wichtigsten Redaktionen und Studios befinden sich im Gebäude. Die gewerblichen Büroräume des Gebäudes werden vollständig von CNN genutzt. Täglich werden 45-minütige Führungen durch die Studios angeboten. Dabei erfährt man viel über die Geschichte und den charismatischen Gründer.

Zur Website:
center.cnn.com


Martin Luther King National Heritage Site

Dokumentationszentrum zur Geschichte der Afroamerikaner

Die Gedenkstätte in Atlanta ist eine Art Freilichtmuseum der Bürgerrechtsbewegung: Mit dem Geburtshaus, der Ebenezer Baptist Church, an der der Vater Pastor war, und dem Grabmal des prominenten Bürgerrechtlers dokumentiert sie den langen Kampf der Afroamerikaner um ihre Freiheit und ihre Rechte. Von den vielen Stätten der USA, die die afroamerikanische Kultur würdigen, hat sie vermutlich das beste Dokumentationszentrum. Der Sarg von Martin Luther King steht vor dem Center for Nonviolent Change.

Zur Website:
www.nps.gov


Stone Mountain

Umstrittenes Südstaatendenkmal am größten Granitfelsen der Welt

Der Fels in einem Vorort von Atlanta gilt als der größte freiliegende Granitfels der Welt. Er ragt etwa 250 Meter über seine Umgebung empor. Man kann den Felsen zu Fuß besteigen oder mit der Seilbahn hinauffahren. Etwas Besonderes ist das Relief an der Nordseite: Es ist etwa so groß wie ein Fußballfeld und zeigt Persönlichkeiten der Konföderierten Südstaaten: den Präsident Jefferson Davis und zwei Generäle. Knapp 50 Jahre wurde an dem gigantischen Relief gearbeitet. Zu seinen Füßen hat der Ku-Kux-Klan geheime Zeremonien abgehalten, weshalb es Überlegungen in Stone Mountain gibt, das Relief zu schleifen.


World of Coca‑Cola

Vom Kopfschmerzmittel zum Welterfolg

Coca-Cola wurde in Atlanta erfunden – eigentlich durch einen Zufall. Der Apotheker John Stith Pemberton war auf der Suche nach der Rezeptur für ein Kopfschmerzmittel, als er 1886 einen Sirup mischte, der mit Kohlesäure angereichert ein typisch amerikanischer Welterfolg werden sollte. Sein Buchhalter erfand den Namen Coca Cola und entwickelte auch den Schriftzug, der bis heute in Gebrauch ist. World of Coca Cola erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Man kann eine Auswahl von mehr als 100 Getränken aus aller Welt genießen, bei der Abfüllung des braunen Saftes zuschauen oder Hunderte von Artefakten rund um das Getränk bestaunen.

Zur Website:
www.worldofcoca-cola.com

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