Nashville

Zentrum der weißen Country Music: Nashville / Tennessee

Zentrum der weißen Country Music: Nashville / Tennessee

Weiße Country Music im Bible Belt

Die Hauptstadt des Bundesstaates Tennessee hat sich aufgrund ihrer günstigen Lage im Eisenbahnnetz der USA und am Cumberland River zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt entwickelt und ist heute die größte Metropolregion in Tennessee. Bekannt ist sie vor allem als Zentrum der kommerziellen weißen Country Music. In der „Music City USA“ werden über die Hälfte aller Country CD's weltweit produziert. Daneben gibt es eine Universität, mehrere Museen und ein malerisches, grünes Umland. Über 800 Kirchen zeugen davon, dass man sich mitten im sogenannten Bible Belt befindet.



Sehenswürdigkeiten Nashville


Centennial Park

Griechische Tempel vor Downtown Nashville

Der Park westlich von Downtown Nashville entstand bereits nach dem Bürgerkrieg. Anlässlich der 100-jährigen Bestehens der Stadt fand 1897 eine internationale Ausstellung statt, für die temporäre Bauten errichet wurden. Unter anderem wurde eine Nachbildung des Parthenons in Athen in Originalgröße aufgestellt. Während die meisten Bauten wieder verschwanden, wurde der Tempel der Athene mit Stahl und Beton haltbar gemacht. Afroamerikanern war das Betreten des Parks bis 1964 verboten.


Country Music Hall of Fame

Höchste Auszeichnung für Country-Musiker

Die Country Music Hall of Fame wurde 1961 von der US-amerikanischen Country Music Association gegründet, um die kulturellen Errungenschaften der Country-Musik zu bewahren. 2001 wurde ein Neubau im Stadtzentrum von Nashville bezogen. Das Museum enthält Artefakte und Memorabilien der Country-Musik und macht sie durch Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich. Zahlreiche Stars vermachten dem Museum ihre persönlichen Erinnerungsstücke. Die Aufnahme in de Country Music Hall of Fame gilt als höchste Auszeichnung für Country-Musiker. Gewöhnlich werden Künstler, Songwriter und Produzenten erst am Ende ihrer Karriere oder postum berücksichtigt. 


Grand Ole Opry

Country-Musik mit Kultstatus

Opryland ist eine Veranstaltungshalle, in der die Grand Ole Opry Show aufgezeichnet wird. Es ist die langlebigste Radioshow der US-Rundfunkgeschichte. Die seit 1925 allwöchentlich aus Nashville übertragenen Country-Musik-Konzerte haben Kultstatus. Jeden Samstagabend wurde die Show gesendet, erst in Tennessee, dann in ganz Nordamerika. Erst in den 1950er Jahren stagnierten die Quoten, was auch an der konservativen Grundausrichtung lag. Rock 'n Roll wurde lange Zeit ignoriert, Schlagzeug war verpönt. Als am 2. Oktober 1954 ein junger Sänger namens Elvis Presley auftrat, wurde ihm empfohlen, besser wieder als Lastwagenfahrer zu arbeiten. Heute finden die Konzerte in Opryland vor Zuschauern statt und werden im Radiosender WSM übertragen. 

Veranstaltungen in Grand ole Opry:
www.opry.com




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