Lassen Volcanic National Park

Vulkanische Wildnis: Mount Lassen National Park

Vulkanische Wildnis: Mount Lassen National Park

Outdoor-Paradies am Mount Lassen

Die unwirklich schöne Wildnis um den Mount Lassen wurde 1921 zum Nationalpark erklärt. Bis heute führen nur wenige Straßen in das abgelegene Outdoor-Paradies. Dabei ist der Vulkan, der zwischen 1914 und 1921 insgesamt mehr als 300 Mal ausbrach, heute vergleichsweise ruhig. Die Gegend um den Lassen ist aber immer noch vulkanisch aktiv, was sich an kochenden Schlammlöchern, heißen Quellen und kraterübersäten Lavafeldern zeigt. Umgeben wird die brodelnde Küche von dunkelgrünen Nadelwäldern, klaren Bergseen und gurgelnden Bächen. Der acht Kilometer lange, unschwierige Lassen Peak Trail führt bis auf den Gipfel, wo der Wanderer mit einer phänomenalen Aussicht belohnt wird.



Sehenswürdigkeiten Lassen Volcanic National Park


Lassen Peak

Phänomenale Fernsicht von zerfetzter Bergspitze

Der Lassen Peak ist die größte Vulkannadel der Welt. Vor 27.000 drückte sich die Lava-Lanze durch den Tehama-Berg nach oben und zerbrach die oberen Gesteinsschichten. In nur wenigen Jahren erreiche der Berg seine heutige Form. Auf den Berg führt ein leichter Wanderweg, der Lassen Peak Trail. Von der zerfetzten Spitze des Berges 3.189 Meter hohen hat man eine phänomenale Rundumsicht.

Umfulana Route


Bumpass Hell

Rülpsende Erdlöcher, kochende Pfützen

Über der bizzarren Szenerie liegt ein beißender Schwefelgeruch, was dem Ort seinen Namen „Hölle“ eingetragen hat. Auf über sechs Hektar zwischen, dröhnt, blubbert und rülpst es aus Erdspalten und -löchern. Als der Pionier Kenall Bumpass 1860 die Fumarolen erkundete, wie man die Dampfaustrittsstellen nennt, stolperte er in eine kochende Pfütze und verbrannte sich das Bein. Besucher haben es heute leichter. Ein fünf Kilometer langer Bohlenweg führt durch die unheimliche Unterwelt.

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Sulphur Works

Heiße Quellen, blubbbernde Schlammtöpfe

Im Lassen Volcanic Park gibt es mehrere geothermische Gebiete. Besonders aktiv und leicht zugänglich sind die Sulphur Works. Ein leichter Spazierweg über Holzbohlen führt vom Parkplatz in eine Ursuppe aus heißen Quellen, und blubbernden Schlammtöpfen. Der mit 1,5 Metern größte Schlammtopf dampft unmittelbar neben dem Gehweg. Die höchsten Berge des Parks stehen ringsumher und geben eine majestätisch Kulisse für das urzeitliche Spektakel ab.

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Weaverville

Goldrush City am Fuß der Trinity Alps

Ein Goldfund am Fuß der Trinity Alps 1850 löste einen heftigen Goldrausch aus. Zehntausend Goldgräber kamen und überfluteten das bescheidene Nest Weaverville. Unter ihnen waren 2000 Chinesen, die eine Chinatown mit einem Tempel errichteten. Nach wenigen Jahren wurde die Stadt wieder verlassen und ihrem Verfall preisgegeben. Heute zieht die typische Westernstadt wieder Besucher an. Einiges wurde renoviert, vor allem der taoistische Tempel, der inzwischen der älteste noch benutzte chinesische Sakralbau in Kalifornien ist.

www.weavervilleonline.net


Sacramento National Wildlife Refuge

Feuchtes Vogelparadies am Pazifik

Mit der Ankunft der Europäer im 19. Jahrhundert wurden fast alle Grassteppen und Feuchtgebiete am Pazifik urbar gemacht und in Ackerland verwandelt. Das Naturreservat nördlich von Sacramento wurde in den 1930iger Jahren eingerichtet, um Zugvögeln der Pazifiroute einen Rastplatz zu schaffen. Heute nutzen über 300 Vogelarten das Reservat, darunter Pelikane, Reiher, Kormorane, Wildenten, Tauben und Eulen. Wander- und Radwege beginnen am Besucherzentrum.




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