Phoenix

Innenstadt: Phoenix / Arizona

Innenstadt: Phoenix / Arizona

Grüne Stadt in der Wüste Arizona

Die Hauptstadt von Arizona hat heute über 1,6 Millionen Einwohner – in der Region leben mehr als 4 Millionen Menschen. Dabei sind die ersten weißen Pioniere erst um 1860 in das Valley of the Sun eingewandert. Vorher lebten die altindianischen Hohokam an den Ufern des häufig ausgetrockneten Salt River. Dank des Roosevelt Damms und eines ausgeklügelten Bewässerungssystem ergrünt heute die Wüste in und um Phoenix, sodass Wein und Südfrüchte mit über 140 Golfplätzen konkurrieren. Wegen des ganzjährig warmen und trockenen Klimas haben sich viele Pensionäre angesiedelt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Heard Museum, das Kunst und Kultur des Indianer ausstellt.



Sehenswürdigkeiten Phoenix


Apache Junction

Gräberstadt am Apachenpfad

An der Straßenkreuzung 32 Kilometer östlich von Phoenix endete früher der alte Apachenpfad. Dort hat sich im 19. Jahrhundert eine Zechenstadt namens Goldfield gebildet. Die alte Goldgräberstadt ist heute eine Touristenattraktion, wo man mit der Dampflok fahren kann oder Touren in die Zeche machen kann. Manchmal wird im Saloon Wildwest gespielt – mit Pokern und Pistolenduellen.  Hinter dem Ort ragen die Superstition Mountains empor, wo einst die legendäre  Lost Dutchman Goldmine war. Mindestens acht Leute verloren dort ihr Leben und viele andere sind spurlos verschwunden.


Camelback Mountain

Auf dem Echo Trail

Der Berg, der einem knieenden Kamel ähnelt, ist eines der Wahrzeichen von Phoenix. Auf der Nordseite des 407 Meter hohen Berges wurden in einer Höhle Fossile gefunden, die darauf hindeuten, dass die Hohkam-People den Ort als heilige Stätte nutzen. 1879 wurde rund um den Berg ein 4000 Quadratkilometer großes Reservat für Indianerstämme eingerichtet, dass jedoch schon ein halbes Jahr später wieder aufgehoben wurde, um 5000 europäischen Siedlern den Zugang zu Waswer zu ermöglichen. Heute ist das Massiv ein Naturschutzgebiet, mit mehreren Wanderwegen. Der Echo Canyon Trail führt bis zum Gipfel. Man sollte ihn morgens oder abends gehen, um der Mittagshitze auszuweichen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 432 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Desert Botanical Museum

Der Botanische Garten nahe dem Zoo von Phoenix zeigt Wüstenpflanzen aus allen trockenen Regionen der Erde, vor allem aber aus der südlichen Arizonawüste. Das 140 Hektar große Areal wurde 1937 gegründet und umfasst heute mehr als 21.000 Pflanzen, darunter 139 Arten, die selten, bedroht oder gefährdet sind. Besonders erwähnenswert sind die reichen Sammlungen von Agaven und Kakteen. Sie sind nach Regionen und Ökosystemen geordnet. 

Nähere Informationen:
www.dbg.org


Mystery Castle

Skuriles Bauwerk aus Müll

Das „Schloss der Geheimnisse“ am Rand der South Mountains ist eines der merkwürdigsten Gebäude in Arizona. Erbaut wurde in den 1930ger Jahren von Luther Boyce Gulley, einem verrückten Künstler, der wegen seiner Tuberkulosekranheit von Seattle in die Wüste gezogen war. Das Castle besteht aus 18 Zimmern und drei Stockwerken. Neben einer Kapelle gibt es eine Kantine und ein Verlies. Verbaut wurden Steine, Lehm, Autoteile, gestohlene Schienen aus einer Mine und Telefonmasten. Nach seinem Tod übernahm die Tochter das Anwesen und begann, Führungen durch das Haus anzubieten. Heute wird es von einer Stiftung geführt.

Zur Website:
www.mymysterycastle.com




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