Los Angeles

Berühmtester Teil von L.A.: Hollywood

Berühmtester Teil von L.A.: Hollywood © Jorg Hackemann / Shutterstock.com

Amerikas subtropische Megapole am Pazifik

Die pazifische Stadt an der Mündung des Los Angeles-River ist nach New York die zweitgrößte der USA. Die Megapole ist das Wirtschafts- Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene. Sie ist zugleich die größte lateinamerikanische Stadt der USA. Etwa 45% der Haushalte sind Latinos. Schon in wenigen Jahren wird die Stadt mehr spanisch-sprachige als englischsprachige Bewohner haben. Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 18 Grad und regelmäßig auftretenden Hitzeperioden liegt die Megapole in der subtropischen Klimazone.



Sehenswürdigkeiten Los Angeles


Disneyland

Meistbesuchter Freizeitkomplex der Welt

Das Disneyland Resort in Anaheim, Kalifornien ist einer der am meisten besuchten Freizeitkomplexe der Welt. Der erste Park an dieser Stelle, Disneyland, wurde von Walt Disney gegründet und öffnete 1955. Disneys Ziel war es dabei, einen ständigen Freizeitpark im Gegensatz etwa zu einer Kirmes zu schaffen. Seit seiner Eröffnung ist das „Magic Kingdom“, wie das Disneyland schnell genannt wurde, mehrfach erweitert worden. 1966 kam mit New Orleans Square eine der letzten Änderungen unter Disneys persönlicher Aufsicht hinzu. Aus der Idee zur 1967 dort eröffneten Attraktion „Pirates of the Caribbean“ ging ab 2003 eine gleichnamige Kinofilmreihe hervor. Eine zweite große Erweiterung, Critter Country entstand 1972, zunächst unter dem Namen „Bear Country“. Schließlich gab 1993 Mickey's Toontown die Antwort auf die Frage nach dem Wohnort der Comic-Charaktere von Disney. Neben einer Reihe von Hotels und Restaurants, die im Laufe der Jahre das Disneyland ergänzten, kam 2001 sogar ein weiterer vollständiger Park, Disneys California Adventure Park als Ergänzung zum bestehenden Disneyland hinzu.


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Hollywood

Legende zwischen Vine Street und La Brea Avenue

Noch immer wird Hollywood in einem Atemzug mit der Filmindustrie genannt, doch das wirkliche Hollywood liegt heute in Burbank oder in Culver City, wo sich mittlerweile die großen Filmstudios niedergelassen haben, mit Ausnahme der Paramount Studios. Der Mythos Hollywood hatte seine Geburtsstunde 1912 als Cecil B. DeMille in einem Pferdestall den Film „The Squaw Man“ anfing zu drehen. Es war die erste Spielfilmproduktion in Hollywood. Was von den Glanztagen Hollywoods übrig geblieben ist, findet man auf dem Hollywood Boulevard zwischen Vine Street und La Brea Avenue. Auf diesem Abschnitt verläuft der berühmte Walk of Fame zu beiden Seiten der Bürgersteige. Mehr als 2.500 sternenförmige Messingplatten, die in die Bürgersteige eingelassen sind, erinnern unauslöschlich an die größten Stars der Unterhaltungsbranche, von Gene Autry bis Rudolph Valentino. Neben den großen Stars sind auch viele Namen aus der Stummfilmzeit auf dem Walk of Fame verewigt.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 20.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.


Santa Monica Mountains National Recreation Area

Intakte Natur und prähistorische Stätten nordwestlich von Los Angeles

Das 63.000 Hektar große Naturreservat im Nordwesten von Los Angeles schützt ein intaktes Ökosystem mit mediterranem Klima und archäologische Stätten aus prähistorischer Zeit. Im Satwiwa Native American Indian Culture Center führt ein „Native American“ Ranger durch eine Ausstellung mit bis zu 10.000 Jahre alten Funden. Den Park kann man zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad erkunden. Der längste Weg ist der Backbone Trail mit 110 Kilometern.


Venice Beach

People Watching am hippsten Strand von LA

Der Stadtteil am Strand von Los Angeles bei Santa Monica stammt aus den 1920iger Jahren. Von den vielen Kanälen, die damals angelegt wurden, sind nur noch wenige übrig. Bekannter als der Strand von Venice ist die Promenade, auf der sich Kaliforniens bunte Welt spiegelt: Musiker, Muskelmänner und Magier geben hier unter freiem Himmel ihre Vorstellungen. Alles wirkt fröhlich, verrückt und schräg – ein idealer Ort zum People Watching. Etwas weiter nördlich liegt Pacific Palisades, wo die deutschen Exil-Schriftsteller Thomas Mann und Lion Feuchtwanger gewohnt haben. Das Domizil von Lion Feuchtwanger, die Villa Aurora, ist heute eine Begegnungsstätte von deutschen und amerikanischen Künstlern.




Reisebeispiele Los Angeles

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