Tucson

Am Stadtrand von Tucson: Sabino Canyon

Am Stadtrand von Tucson: Sabino Canyon

Geschichtsträchtiger Ort in der Sonora-Wüste

Die von knapp 2,900 Meter hohen Gebirgsketten besiedelte Hochebene  war bereits um 12.000 v. Chr. von sogenannten Paläo-Indianern besiedelt. Nahe dem heutigen Stadtzentrum wurden Reste eines Dorfes gefunden, das hier etwa 1000 v. Chr. stand. Zwischen 1200 v. Chr. und 150 n. Chr. wurde die Gegend um Tucson landwirtschaftlich genutzt. Die Stadt gehört damit zu den am längsten fortwährend besiedelten Orten der USA. Die ersten Europäer waren spanische Missionare, die die San Xavier del Bac gründeten. Später gehörte Tucson zu Mexiko und kam erst 1853 zu den USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich hier viele ehemalige Soldaten nieder und mit dem Aufkommen von Klimaanlagen zogen immer mehr Menschen nach Tucson.  Das Arizona-Sonora Desert Museum im Nordwesten der Stadt ist ein Zoo und Botanischer Garten. Es beherbergt nahezu alle Pflanzen und Tiere, die in der Sonora-Wüste vorkommen.



Sehenswürdigkeiten Tucson


Saguaro-Nationalpark

Riesenkakteen in artenreicher Wüste

Der 370 Quadratkilometer große Nationalpark bei Tucson schützt einen der schönsten und artenreichsten Abschnitte der Sonora-Wüste, die sich bis weit nach Mexiko erstreckt Eine herausragende Pflanze hat dem Park seinen Namen gegeben: Der Saguaro ist ein riesiger Kandelaberkaktus (Carnegiea gigantea). Auch sonst ist die Wüste nicht so leblos, wie es auf den ersten Blick scheint. Mehr als 1000 Pflanzenarten sind im Saguaro-Nationalpark beheimatet. Auch Tiere gibt es erstaunlich viele: Kojoten und die schweineähnlichen Halsbandpekaris, Pumas und Schwazbären durchstreifen die Wildnis

www.nps.gov/sagu/index.htm


Picacho Peak State Park

Aussichtsberg an der Interstate 10

Wer auf der I-10 zwischen Phoenix und Tucson unterwegs ist, kann den über 1000 Meter hohen Picacho Peak gar nicht übersehen. Bereits in prähistorischer Zeit war der Überrest eines Vulkans ein Orientierungspunkt. Entsprechend gut ist die Aussicht von seinem Gipfel. Mehrere Wanderwege führen vom Visitor Center aus in den Naturpark, der sich im Frühjahr in ein wahre Blumenmeer verwandelt. Die Parkverwaltung empfiehlt, pro Person zwei Liter Wasser mitzunehmen.

Umfulana Route




Reisebeispiele Tucson

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