Lake Champlain

Verbindet Vermont und New York State: Lake Champlain Bridge

Verbindet Vermont und New York State: Lake Champlain Bridge

80 Inseln und eine Stadt mit Künstlerszene

Der sechstgrößte Binnensee in den Vereinigten Staaten liegt südlich von Montreal zwischen den Green Mountains und den Adirondack Mountains. Als Samuel de Champlain ihn 1609 erforschte, war er noch die Grenze zwischen den Algonkin und den Irokesen. Heute ist er die Grenze zwischen New York State und Vermont. Im etwa 180 Kilometer langen und bis zu 19 Kilometer breiten Champlainsee liegen etwa 80 Inseln. Hauptort ist die 40.000-Einwohnerstadt Burlington am Ostufer. Mit ihren Straßencafés, der hübschen Seepromenade und einer alternativen Künstlerszene hat die lebendige Unistadt fast ein europäisches Flair.



Sehenswürdigkeiten Lake Champlain


Bootsfahrt mit der Spirit of Ethan

Dinner mit Sightseeing auf dem Lake Champlain

Dauer: 2  Stunden,

Auf der Spirit of Ethan Allen II kann man ein Dinner mit Sightseeing verbinden. Der Kapitän hält manchmal sogar historische Vorträge. Wer allerdings gut essen will, macht erst die Fahrt auf dem Oberdeck und geht anschließend in eines der vielen Al-fresco-Restaurants.

Nähere Informationen:
www.soea.com


Burlington

Freundlich liberale Atmosphäre in der Stadt am See

Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier erst in den 1770er Jahren nieder, als ein militärisches Fort am Winooski River für Schutz vor Indianern sorgte. Die Kolonisten rodeten den Wald und begannen mit der Landwirtschaft. Die University of Vermont wurde 1791 als Agricultural College of Vermont in Burlington gegründet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Burlington Hafenstadt und Hauptort für den Import kanadischen Holzes. Dadurch wuchs die Bevölkerung schnell auf 2.000 Einwohner an. 1823 wurde der Lake Champlain Canal eröffnet, der eine durchgehende Schiffsverbindung von New York City bis Montreal ermöglichte. Dadurch und durch den Eisenbahnanschluss 1830 wuchs Burlington zur größten Stadt Vermonts heran. Heute herrscht dort eine freundlich- liberale Atmosphäre mit Straßencafés, Seerestaurants und alternativer Szene.


Fort Ticonderoga

Französische Festung am Sankt-Lorenz-Strom

Die Festungsanlage aus dem 18. Jahrhundert an der strategisch wichtige Engstelle des Lake Champlain ist heute ein Freilichtmuseum. Der Name Ticonderoga stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet „Platz zwischen zwei Wassern“. Innerhalb von 20 Jahren fanden vier Schlachten um das Fort statt. Erbaut wurde es 1755 von französischen Truppen, um wichtige Handelsrouten zwischen dem englisch kontrollierten Tal des Hudson und dem von Frankreich beherrschten Sankt-Lorenz-Strom zu kontrollieren.

Nähere Informationen:
www.fortticonderoga.org




Reisebeispiele Lake Champlain

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