Kauai

Tropische Bilderbuchinseln: Kauai

Tropische Bilderbuchinseln: Kauai

Urwald und wolkenverhüllte Vulkane

Im Mittelpunkt der Insel ragt der meist wolkenverhüllte Mount Waialeale 1.598 m empor, der ganz und gar mit Urwald bewachsen ist. Während im Inland extrem hohe Regenfälle für üppige Tropenvegetation sorgen, scheint an den Küsten die Sonne fast ebenso ausdauernd wie an den anderen Küsten von Hawaii. Der Tourismus auf Kauai ist nicht so weit entwickelt wie beispielsweise auf Big Island. Dafür gibt es viel ursprüngliche Wildnis zu entdecken. Dramatisch ist die Steilküste im Nordwesten der Insel. Die Na Pali Coast kann man nur vom Boot oder mit dem Hubschrauber entdecken. Mehrere Wanderwege führen über Kauai, von denen der Kukui Trail als einer der schönsten gilt.



Sehenswürdigkeiten Kauai


Hanalei

Hübsche Kleinstadt, verträumte Strände

Die hübsche Kleinstadt an der Nordküste von Kauai hat hat viel zu bieten – von historischen Plätzen bis hin zu Galerien mit Kauai-Schnitzkunst. 
Im Waioli Mission House ist die Geschichte der Insel dolkumentiert. Im sumpfigen Gelände am Fuß der nebelverhangenen Berge wird Taro angebaut. Aus den herzförmigen, grünen Pflanzen macht man Poi, ein hawaiisches Grundnahrungsmittel. Vom Hanalei Valley Lookout eröffnet sich ein schöner Blick auf den landschaftlichen Flickenteppich. Der Hanalei Pier wurde 1892 erbaut und war lange Zeit ein Treffpunkt für Angler und Musiker. 1957 wurde diese Mole weltberühmt, nachdem Oscar Hammerstein II und 20th Century Fox sie im Filmklassiker „South Pacific“ zeigten. 


Waimea Canyon

Grand Canyon des Pazifiks

Der Waimea Canyon an der Westseite der Garteninsel Kauai wird auch der „Grand Canyon des Pazifiks“ genannt. Über Jahrtausende haben Feuer und Wasser die rötliche Schlucht, die über eine 14 Meilen lang und eine Meile  breit ist. Die Talsohle liegt über 1000 Meter tiefer als der Canyonrand. Von dort eröffnen sich immer wieder  hervorragende Blicke auf Bergspitzen, zerklüftete Felsspalten und Schluchten. Die Felswände des Canyon leuchten am Nachmitag am schönsten, wenn die Sonne schräg vom Westen einfällt.


Nā Pali Coast

Abgelegenes Paradies im Nodwesten von Kauai

Endlose Aussicht über den Ozean, Samtgrüne Klippe und Wasserfälle, die von smaragdfarbenen Bergen hinabstützen: Nicht umsonst ist die Nā Pali Coast die berühmteste Küste von Hawaii. Das zerklüftete Terrain sieht noch so aus wie vor vielen hundert Jahren, als hawaiische Siedler sich nur von dem ernährten, was sie anbauen und fischen konnten. Das liegt daran, das die paradiesische Küste nur schwer zu erreichen ist. Der einzige Landweg ist der Kalalau Trail, einer der anspruchsvollsten Wanderwege Hawaiis, für den man mindestens zwei Tage braucht. Alternativ kann man sich von Port Allen an der West Side aus einer Boottour anschließen. In den Sommermonaten werden auch Ausflüge mit dem Kajak und sogar Hubschrauberflüge angeboten. 


Mahaulepu Beach Trail

Wandern und Whale Watching an der rauen Südküste

Der Küstenwanderweg führt über den letzten Strand an der Südküste, der noch nicht touristisch erschlossen ist. Er ist zwei Meilen lang (hin und zurück vier Meilen), und beginnt im Südosten am Shipwreck Beach in der Keonela Bucht. Weiter geht es durch Sanddünen, über Klippen und Kalksteinfelsen zu Felsenpools, wo sich Schildkröten und Mönchsrobben aufhalten. Schwimmen ist an der rauen Küste weniger angebracht als Whale Watching oder Wandern. 




Reisebeispiele Kauai

Nach Oben