Kauai

Tropische Bilderbuchinsel: Kauai

Tropische Bilderbuchinsel: Kauai

Urwald und wolkenverhüllte Vulkane

Im Mittelpunkt der Insel ragt der meist wolkenverhüllte Mount Waialeale 1.598 m empor, der ganz und gar mit Urwald bewachsen ist. Während im Inland extrem hohe Regenfälle für üppige Tropenvegetation sorgen, scheint an den Küsten die Sonne fast ebenso ausdauernd wie an den anderen Küsten von Hawaii. Der Tourismus auf Kauai ist nicht so weit entwickelt wie beispielsweise auf Big Island. Dafür gibt es viel ursprüngliche Wildnis zu entdecken. Dramatisch ist die Steilküste im Nordwesten der Insel. Die Na Pali Coast kann man nur vom Boot oder mit dem Hubschrauber entdecken. Mehrere Wanderwege führen über Kauai, von denen der Kukui Trail als einer der schönsten gilt.



Sehenswürdigkeiten Kauai


Alakai Swamp Trail

Durch ein einzigartiges Hochmoor zu Kilohana Lookout

Der Wanderweg zum Kilohana Outlook ist insofern einzigartig, als er durch den einzigen großen Sumpf auf Hawaii führt. Der Alakai Swamp liegt auf einer Ebene etwa 1200 Meter über dem Meer und bietet mehreren endemischen Pflanzen und Vögeln Heimat. Je weiter man wandert, desto sumpfiger wird das Gelände, und der Wald lichtet sich zusehends. Zum Schutz der Natur sind Holzplanken angelegt, die zwischen Seen und Tümpeln mäandrieren – als wär's eine Szene aus einem Fantasy-Film. Ganz am Ende steht eine Bank, auf der man an -eher seltenen- klaren Tagen die Aussicht genießen soll. Doch auch im Nebel gehört die Wanderung zu den schönsten auf Hawaii. (hin und zurück: 11,2 Kilometer, 3:50 Stunden, auf und ab: 240 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Hanalei

Hübsche Kleinstadt, verträumte Strände

Die hübsche Kleinstadt an der Nordküste von Kauai hat hat viel zu bieten – von historischen Plätzen bis hin zu Galerien mit Kauai-Schnitzkunst. 
Im Waioli Mission House ist die Geschichte der Insel dolkumentiert. Im sumpfigen Gelände am Fuß der nebelverhangenen Berge wird Taro angebaut. Aus den herzförmigen, grünen Pflanzen macht man Poi, ein hawaiisches, püreeähnliches Grundnahrungsmittel. Vom Hanalei Valley Lookout eröffnet sich ein schöner Blick auf den landschaftlichen Flickenteppich. Der Hanalei Pier wurde 1892 erbaut und war lange Zeit ein Treffpunkt für Angler und Musiker. 1957 wurde diese Mole weltberühmt, nachdem Oscar Hammerstein II und 20th Century Fox sie im Filmklassiker „South Pacific“ zeigten. 


Mahaulepu Beach Trail

Wandern und Whale Watching an der rauen Südküste

Der Küstenwanderweg führt über den letzten Strand an der Südküste, der noch nicht touristisch erschlossen ist. Er ist zwei Meilen lang (hin und zurück vier Meilen), und beginnt im Südosten am Shipwreck Beach in der Keonela Bucht. Weiter geht es durch Sanddünen, über Klippen und Kalksteinfelsen zu Felsenpools, wo sich Schildkröten und Mönchsrobben aufhalten. Schwimmen ist an der rauen Küste weniger angebracht als Whale Watching oder Wandern. 


Nā Pali Coast

Abgelegenes Paradies im Nodwesten von Kauai

Endlose Aussicht über den Ozean, spektakuläre Klippen und Wasserfälle, die von smaragdfarbenen Bergen hinabstützen: Nicht umsonst ist die Nā Pali Coast die berühmteste Küste von Hawaii. Das zerklüftete Terrain sieht noch so aus wie vor vielen hundert Jahren, als hawaiianische Siedler sich nur von dem ernährten, was sie anbauen und fischen konnten. Das liegt daran, das die paradiesische Küste nur schwer zu erreichen ist. Der einzige Landweg ist der Kalalau Trail, einer der anspruchsvollsten Wanderwege Hawaiis, für den man mindestens zwei Tage braucht. Alternativ kann man sich von Port Allen an der Südwestküste aus einer Bootstour anschließen. In den Sommermonaten werden auch Ausflüge mit dem Kajak und Hubschrauberflüge angeboten. 


Nonou Mountain Trail

Weitblick über den Pazifik auf dem „schlafenden Riesen“

Ganz im Osten der Insel Kauai erhebt sich der Nonou, der auch Sleeping Giant heißt, weil er wie ein schlafender Riese aussieht. Oben auf seiner Nase ist man 378 Meter über dem Meer und hat eine tolle Weitsicht über den endlosen Pazifik. Der Weg ist kurz, aber teils stark verwurzelt, weil er durch einen dichten Wald führt. Am Gipfel kann man die Hände einsetzen, wenn es über ein paar leichte Felsen geht. (hin und zurück: 2,3 Kilometer, 1:15 Stunden, auf und ab: 180 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Nualolo Trail

Durch spektakuläre Steilklippen zu einem Aussichtspunkt

Die mittelschwere Wanderung erkundet eines der großen Naturwunder von Hawaii: die Nualolo-Klippen. Die Steilwände stürzen über 600 Meter fast senkrecht in die Tiefe. Über Jahrtausende hat das Wasser Rinnen gegraben, die den Fels spektakulär zerschneiden. Der Weg beginnt an der Kokee Lodge und führt durch einen Koa-Wald, in dem rechts und links umgestürzte Bäume verwittern – ein Zeichen, dass hier wütende Hurrikane toben. Ziel ist eine Aussichtsplattform, von der aus man in den eindrucksvollen Talkessel des Nualolo blickt. (hin und zurück: 11,5 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab 490 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Waimea Canyon

Grand Canyon des Pazifiks

Der Waimea Canyon an der Westseite der Garteninsel Kauai wird auch der „Grand Canyon des Pazifiks“ genannt. Über Jahrtausende haben Feuer und Wasser die rötliche Schlucht, die über 14 Meilen lang und eine Meile breit ist, geformt. Die Talsohle liegt über 1000 Meter tiefer als der Canyonrand. Von dort eröffnen sich immer wieder  hervorragende Blicke auf Bergspitzen, zerklüftete Felsspalten und Schluchten. Die Felswände des Canyon leuchten am Nachmittag am schönsten, wenn die Sonne schräg vom Westen einfällt.




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