Yosemite National Park

Lebensraum für Bären und Adler: Yosemite National Park

Lebensraum für Bären und Adler: Yosemite National Park

Schwarzbären und Adler in grandiosem Hochgebirge

Der über 3.000 Quadratkilometer große Nationalpark liegt an den Westhängen der Sierra Nevada rund 300 Kilometer östlich von San Francisco. Imposante Wasserfälle, senkrecht aufragende Granitfelsen, Bergseen und Schneefelder ziehen Jahr für Jahr viele Besucher an. Schwarzbären, Adler und zahlreiche Reptilien finden hier ihren größten zusammenhängenden Lebensraum. 1984 wurde der Park zum Welterbe der UNESCO erklärt.
Bitte beachten: Ab 2015 bis mindestens Ende 2017 ist der Mariposa Grove (Giant Sequoias) im Yosemite Park geschlossen. Alternativ können die weiter westlich im Park gelegenen Merced Grove und Toulumne Grove besucht werden. Oder Nelder Grove etwas südlich des Parks.  
Hintergrund der Schließung sind Bauarbeiten an der Infrastruktur, die dem im Sommer enormen Besucherandrang nicht mehr gewachsen war. Um die Natur zu schonen, werden Tram Tour, Straßen und der Gift Shop gänzlich entfernt.



Sehenswürdigkeiten Yosemite National Park


Stanislaus National Forest

Wandern und Kajafahren am Stanislaus River

Der knapp 4.000 Quadratkilometer große Staatswald wurde bereits 1897 ins Leben gerufen, um die Wälder rungs um den Stanislaus River zu schützen. 78 Seen und über 1.300 Kilometer Flüsse und Bäche ziehen heute zahlreiche Kurzurlauber aus San Francisco an. Kajakfahren und White Water Rafting sind ebenso möglich wie Wandern. Allerdings wurde der Park 2013 vom Rim Fire verwüstet, dem drittgrößten Brand in der Geschichte Kaliforniens.

mehr Info


Yosemite Falls

740 m hohe Kaskaden

Der Park ist für seine große Anzahl von Wasserfällen bekannt. An den steil abfallenden Klippen, Vorsprüngen und Hangtälern stürzen sie donnernd in die Tiefe, besonders in den Monaten April, Mai und Juni während der Schneeschmelze. Danach bilden sie sich nur bei Regen aus und verschwinden bei Trockenheit sofort wieder. Die Yosemite Falls gehören mit einer Gesamthöhe von 739 m zu den höchsten der Welt. Diese sind unterteilt in Upper Falls (435 m), Middle Cascades (206 m) und Lower Falls (98 m).


El Capitan

Tausend Meter hoher Monolith

Der tausend Meter hohe, monolithische Granitfelsen erreicht eine Gipfelhöhe von 2.307 Metern. Wie ein gewaltiger Turm ragt er über dem Tal auf und gehört zu den am meisten besuchten Naturdenkmälern im Yosemite Park. Bergsteiger und Bergkletterer können ihn auf mehreren Wegen von verschiedener Schwierigkeit zu jeder Jahreszeit besteigen. 


Four-Mile-Trail

Wanderung zum Glacier Point

Wer die knapp tausend Höhenmeter vom Yosemite-Tal aufsteigt, kommt nach vier Meilen zum Glacier Point, einem der schönsten Aussichtspunkte über die Sierra Nevada. Ständiger Begleiter und alles überragender Blickfang ist der Half Dome, ein Granitberg, der vom Eis gesprengt wurde. (auf und ab: 6 Stunden, 14,5 Kilometer, auf und ab 1030 Meter)

Umfulana Route


Glacier Point

Großartiger Blick über die Sierra Nevada

Der viel besuchte Aussichtspunkt bietet einen wundervollen Ausblick auf den Half Dome und das Yosemite-Tal mit den Yosemite Falls und dem Nevada Fall. Besonders zum Sonnenuntergang wird die schier endlose Berglandschaft in ein magisches Licht getaucht. Die schnell folgende Dunkelheit wird durch kein künstliches Licht gestört, so dass in mondlosen Nächten zahllose Sterne zum Greifen nah scheinen. Vom Parkplatz zum eigentlichen Glacier Point führt ein kurzer Wanderweg. 


Bodie

Geisterstadt zwischen Kalifornien und Alabama

In der Goldgräberstadt östlich von San Fancisco gab es während der Blütezeit nach 1859 65 Saloons, ein Rotlichtviertel, ein Chinesenviertel mit einem taoistischen Tempel und einer Opiumhöhle, eine Eisenbahn, mehrere Zeitungen, sieben Brauereien und Kirchen verschiedener Religionen. Nach den Boom-Jahren warf die Mine kaum noch Profit ab, auch weil der Goldpreis stark gefallen war. Nachdem Bodie sonst keine Einnahmequellen zu bieten hatte, ging die Bevölkerungszahl bald rapide zurück und wurde in den 1930er Jahren aufgegeben. Dank der geringen Luftfeuchtigkeit blieben Gebäude, Gerätschaften und Autos relativ gut erhalten. Das Ensemble gilt heute als besterhaltene Geisterstadt der USA.

www.bodie.com


Mono-Inyo Craters

Erstarrte Lavablasen

Die Mono-Inyo Craters bilden eine etwa 30 Kilometer lange Kette vulkanischer Aschenkegel, Lavadome und Lavaströme zwischen dem Mono Lake im Norden und der Long Valley Caldera im Süden. Entstanden sind sie vor 600 Jahren, als ein Gang mit dickflüssiger Lava an die Eroberfläche gelangte. Als die gewaltigen Blubberblasen in den Kratern erkalteten, sind merkwürdige, domartige Kuppen entstanden.




Reisebeispiele Yosemite National Park

Nach Oben