Rocky Mountains

Klare Seen, schneebedeckte Berge: Rocky Mountains

Klare Seen, schneebedeckte Berge: Rocky Mountains

Die Rockies sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Nordamerika und erstrecken sich, je nach Definition, über 4.500 bis 5.000 Kilometer von New Mexico bis nach Kanada. Der Mount Elbert in Colorado ist mit 4401 Metern der höchste Berg. Durchschnittlich sind die Rocky Mountains 2.000 bis 3.000 Meter hoch. Bedeutende Nationalparks wie der Yellowstone-Nationalpark und verschiedene Wintersportzentren ziehen viele Wandern und Skifahrer an. Vom Glacier-Nationalpark an nördlich sind die Gipfel zunehmend vergletschert. Entlang des Hauptkamms verläuft die nordamerikanische Wasserscheide (Continental Divide). Die Flüsse münden in drei verschiedenen Ozeanen: im Atlantischen Ozean, im Pazifischen Ozean und im Nordpolarmeer.



Sehenswürdigkeiten Rocky Mountains


Bozeman

Über die im Planquadrat angelegte Stadt im Südwesten von Mountana ist nicht viel zu sagen. Sie hat knapp 30.000 Einwohner und eine Brauerei, ist im Planquadrat angelegt und hat mit Gallatin Field einen der größten Flughäfen Mountanas. Dafür spielt es im Film eine gewisse Rolle. Im Star Trek-Universum findet der erste Kontakt zwischen der Menschheit und Außerirdischen 2063 in der Nähe der Stadt Bozeman statt – eine Hommage an den Franchise-Produzenten, der aus Bozeman stammt. In dem Film Das Schweigen der Lämmer gesteht die Schlüsselfigur, Clarice Starling Hannibal Lecter, in ein Waisenhaus in Bozeman geschickt worden zu sein.


Cody

Tor zum Yellowstone-Park

Das 10.000-Einwohner-Städtchen auf 1.500 Metern Höhe ist das östliche Tor zum Yellowstone-Park. Es wurde von William Frederick Cody gegründet, der besser bekannt ist als „Buffalo Bill“. Der berühmt-berüchtigte Bison-Jäger und Begründer zahlreicher Shows hat in der Stadt seine Spuren hinterlassen. So gibt es ein Buffalo Bill Historical Center mit Ausstellungen aus dem Wilden Westen. Drei Meilen westlich vom Stadtzentrum liegt die Old Trail Town. Dort steht unter anderem das Haus, in dem sich zwei Bankräuber versteckt hielten.


Flathead Lake

Monster im größten Süßwassersee im Westen

Der See ist der sauberste und der größte Süßwassersee im Westen der Vereinigten Staaten. Er ist benannt nach dem Indianerstamm der Flathead, einem Unterstamm der Salish-Sprachgruppe. Zum Flathead-Reservat gehört heute knapp die Hälfte des Sees. Ungewöhnlich ist das milde Klima in der Flatheadsenke. Im Flathead Lake soll sich übrigens ein Seeungeheuer verstecken, das „Flathead Lake Monster“. Zuerst wurde das Wesen angeblich von den Salish-Indianern gesehen. Die Beschreibungen fallen allerdings unterschiedlich aus. Einige Augenzeugen beschrieben das Tier als zwölf Meter langen Stör, der Rest als 20 Meter lange Seeschlange. Die Hauptzuflüsse sind der Flathead River und der Swan River, an dem ein einfacher Weg von seiner Mündung flussaufwärts führt. Dabei kommt man durch ein bewaldetes Tal. Oft sieht man unterwegs Damwild oder Kanuten. (HIn und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab 26 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Gallatin National Forest

Der Staatswald im Norden des Yellowstone Parks umfasst über 7.000 Quadratkilometer. Er gehört zum Yellowstone Eco System, das über 81.000 Quadratkilometern weit größer ist. Sechs verschiedene Gebirgszüge umfasst das Schutzgebiet, unter anderem das Beartooth Range, dessen höchster Berg der Granit Peak ist. Mit 3.901 Metern ist er zugleich der höchste Punkt von Mountana. Die Tierwelt ist reichhaltig. Neben Grizzlybären, Weißkopfseeadler und Wanderfalken gibt es Elche, Bisons, Pumas, Wölfe und Schwarzbären. Für Wanderer ist das Gebiet gut erschlossen. Es gibt ein Wegenetz von fast 4000 Kilometern Länge.


Glacier Nationalpark

Grizzlys und Berglöwen in der Wildnis zwischen USA und Kanada

Die eiszeitlich geprägten Rocky Mountains nahe der Grenze zu Kanada gehören zu den größten Wildnisgebieten der Erde. Ihr Zentrum rund um den St. Mary Lake wurde bereits 1910 zum Naturpark erklärt, so dass die Ökosysteme nahezu ungestört geblieben sind. Seitdem der Park nach Kanada ausgeweitet ist, umfasst er mehr als 4.000 Quadratkilometer und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Da er fernab der großen Zentren liegt, trifft man nur wenige Touristen, dafür muss man mit Grizzlys, Berglöwen, Wölfen und Adlern rechnen, die in der hochalpinen Wildnis heimisch sind. Mehrere Hochgebirgsstraßen erschließen den Park; die bekannteste ist die Going-to-the-Sun-Road, die über Felsabstürze und Pässe zu verwunschenen Seen und sensationellen Aussichtspunkten führt.


Grays Lake National Wildlife Refuge

Sumpfgebiet und Rastplatz für Zugvögel

Das nationale Schutzgebiet  im Südosten von Idaho beheimatet das größte Binsen-Sumpfgebiet in Nordamerika. Es liegt in einem Hochtal in der Nähe von Soda Springs, von den umliegenden Bergen eine wunderschöne Aussicht, besonders zur Wildblumenblüte. Das Feuchtgebiet bietet Lebensraum für Säugetiere, darunter Elche, Maultierhirsche, Bisam, Dachs und Wiesel. Zudem ist es ein wichtiges Brutgebiet für Kraniche und Rastplatz für Zugvögel.


Lewis and Clark Caverns

Begehbare Tropfsteinhöhle

Die Kalksteinhöhle war bereits den Indianern bekannt, lange bevor die Lewis and Clark Expedition 1805 hier ihr Quartier aufschlug. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Höhlen dann wiederentdeckt. Heute sind sie für Besucher zugänglich. Die Stalaktiten und Stalagmiten sind beleuchtet. Ein ebener Weg zum Cathedral Room ist eingerichtet und kann mit und ohne Führer begangen werden. Die Umgebung ist zu einem State Park erklärt, in dem es einige Wanderwege gibt.

Zur Website:
www.visitmt.com


Morrell Falls National Recreation Trail

Im Grizzly-Gebiet zu einem wildromantischen Wasserfall

Der einfache Weg ist einer der beliebtesten im Seeley Lake Ranger Distrikt. Er folgt einem alten Jagdpfad zum Morrell Lake und den wildromantischen Morrell Falls, die steil vom Swan Mountain Range herabstürzen. Trotz der vielen Wurzeln, die über den Waldweg wachsen, sieht man ab und zu auch ein paar Mountain Biker. Am See hat man eine herrliche Sicht auf die Berge. Vorsicht ist geboten, da die Wanderung durch das Revier der Grizzlys führt. (Hin und zurück: 11,1 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 186 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Pyramid Lake

Aufstieg zu einem Bergsee

Der Weg ist einer der wenigen Zugänge in die Bob Marshall Wilderness. Er führt über den Pyramid Pass oberhalb der Waldgrenze, von dem aus man eine tolle Aussicht über die Bergwildnis hat, und unmittelbar danach zum kreisrunden Pyramid Lake. Wanderer berichten von Begegnungen am See mit Grizzlys, die allerdings wichtigeres zu tun hatten, als sich um die Menschen zu kümmern. Sie waren dabei, einen Elch zu fressen. Der Rückweg geht über die gleiche Strecke. (Hin und zurück: 16,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 660 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de




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