Eriesee

Leuchtturm am Eriesee

Leuchtturm am Eriesee

Mischwälder, Weinbau und interessante Städte

Unter den Great Lakes ist der Eriesee mit einer Fläche von über 25.000 Quadratkilometern nur der zweitkleinste. Er liegt südlich des Huronsees und südwestlich des Ontariosees, mit dem er durch die Niagarafälle verbunden ist. Sowohl auf der kanadischen als auch auf der US-amerikanischen Seite des Sees wird Weinbau betrieben. Das natürliche Umland des Sees ist allerdings eher von sommergrünen Mischwäldern geprägt, die in National- und Naturparks noch erhalten sind.



Sehenswürdigkeiten Eriesee

Cleveland

Coole City am Lake Erie

1796 kam ein gewisser Moses Cleveland an den Eriesee, um das Land für Städteplanungen zu kartographieren. Doch erst mit dem Anschluss an Kanalsysteme und die Eisenbahn setzte eine Entwicklung ein. Mitte des 19. Jahrhunderts gründete John D. Rockefeller die Standard Oil Company in Cleveland und machte damit ein Vermögen. Scharen von Arbeitern kamen, um in seinen Fabriken zu schuften. 1930 war Cleveland auf knapp eine Millionen Einwohner zur fünftgrößten Stadt der USA angewachsen. Heute wohnen hier nur noch knapp 500.000. Schuld daran waren die Deindustrialisierung, die schlechte Bildung und ethnische Konflikte. Seit den 1980er Jahren hat jedoch eine Gegenbewegung eingesetzt. Man sieht es an der ehemals heruntergekommenen Waterfront, die sich zu einem coolen Zentrum entwickelt hat.

Detroit

Autostadt am Eriesee

Die Stadt am Eriesee an der Grenze zu Kanada ist ein Spiegel der amerikanischen Geschichte. 1850 hatte Detroit 20.000 Einwohner. Als der visionäre Unternehmer, Henry Ford, mit der industriellen Autofertigung begann, wuchs die Stadt in wenigen Jahrzehnten auf 300.000 Einwohner und hatte Mitte des 20. Jahrhunderts fast zwei Millionen Einwohner, Seither ist die Bevölkerung auf weniger als die Hälfte gesunken. Über 80% der Bewohner sind Afro-Amerikaner, die meist in der Downtown wohnen, während die nördlichen Vororte fast ausschließlich von Weißen bewohnt sind. Besonders sehenswert ist das Henry-Ford-Museum, wo es rund um amerikanische Auto alles zu sehen gibt. Die zweite Sehenswürdigkeit ist der Henry Ford Estate. Durch die ehemalige Villa von Henry Ford mit 56 Zimmern werden täglich Führungen angeboten.

Rock and Roll Hall of Fame

Von Elvis Presley bis Britney Spears

Alles begann mit einem DJ aus Cleveland. In seiner nächtlichen Radiosendung, The Moondog, prägte Alan Freed den Begriff Rock ‚n‘ Roll. 30 Jahre später errichtete der Stararchitekt am Ufer des Eriesees die Rock and Roll Hall of Fame, wo man auf sechs Etagen den Stars von Elvis Presley bis Britney Spears begegnet. Jedes Jahr wird ein neuer Musiker aufgenommen. Darüber bestimmt ein Komitee, dessen Entscheidungen oft heiß diskutiert werden.

Nähere Informationen:
www.rockhall.com

Windsor

The City of Roses

Windsor, die „City of Roses“, ist die südlichste Stadt Kanadas und liegt in Ontario am Detroit River, der die natürliche Grenze zu den USA bildet. Vor der Besiedelung durch vorwiegend europäische Auswanderer ab 1749 war die Region von den First Nations und amerikanischen Indianern bewohnt. Sie gilt als die älteste europäische Siedlung Kanadas westlich von Montreal. Auf der anderen Flussseite liegt Detroit, wodurch auch Windsor stark von der Automobilindustrie geprägt wurde. Trotzdem ist die Stadt sehr grün: Parks und Gärten mit zahlreichen Wander- und Fahrradwegen erstrecken sich entlang des Flusses. Im Umland gibt es Wälder und Ackerland. Sehenswert sind der Odette Sculpture Park, die Art Gallery of Windsor und der Point Pelee National Park. Jedes Jahr findet im Sommer das Windsor-Detroit International Freedom Festival statt.

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