South Carolina

Alter Süden: Pineapple Fountain in Charleston

Alter Süden: Pineapple Fountain in Charleston

Die Welt des alten Südens

Der nach dem englischen König Karl benannte Bundesstaat im Südosten der USA ist etwa so groß wie Österreich. Er hat nur zwei Nachbarstaaten: Georgia und North Carolina. Bis auf seine Hauptstadt Columbia ist South Carolina ländlich und konservativ geblieben. In seiner Abgelegenheit hat sich vielerorts das Lebensgefühl des alten Südens gehalten. Von den 4,8 Millionen Einwohner sind 30 Prozent Afroamerikaner. Von der Küste steigt das Land nach Osten hin bis zu den Blue Ridge Mountains kontinuierlich an.



Sehenswürdigkeiten South Carolina


Congaree National Park

Per Kanu auf Wasserarmen durch den Urwald

Mit seinen knapp unter 110 Quadratkilometern gehört der Congaree-Nationalpark nicht zu den größten Parks in den USA. Dafür wohnt ihm ein ganz besonderer Zauber inne. Obwohl man im Park natürlich wandern kann, offenbart er seine wirkliche Schönheit nämlich erst von der Wasserseite aus. Mit dem Paddelboot und Kanu – beide kann man am Visitor Center mieten – kann zahllose Wasserarme erkunden, über denen das Urwalddach aus riesigen Zypressen und Zedern zusammenwuchert. Die üppigen, in einem Sumpfgebiet wachsenden Hartholzbäume gehören zu den höchsten Wäldern im Osten der USA und bilden eine der höchsten natürlichen Dachflächen der Welt.


South Carolina State Museum

Über Leben und Geschichte in South Carolina

Wer etwas über Leben und Geschichte in South Carolina erfahren möchte, sollte das größte Museum im Südosten der USA besuchen.  Es ist im historischen Columbia Mills Building untergebracht, der weltweit ersten voll elektrischen Baumwollfabrik. Unter anderem sind Amerikas älteste Dampflok und das erste gesunkene U-Boot ausgestellt.

www.scmuseum.org


Charleston

Architektur-Juwel der Südstaaten

Die Stadt, die bei ihrer Gründung 1670 nach dem damaligen englischen König „Charles Town“ genannt wurde, ist ein nordamerikanisches Architektur-Juwel mit vielen originalen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Ihren Wohlstand verdankte die Stadt dem Sklavenhandel. Wegen der geschützten Lage am Charleston Harbour und ihrer Nähe zur Karibik war die Stadt Umschlagplatz für Baumwolle Reis und Sklaven. Um die im Hinterland lebenden Plantagenbesitzer anzuziehen, wurden Theater und Museen gebaut. Nach dem Bürgerkrieg erlebte Charleston einen wirtschaftlichen Niedergang, so dass die Altstadt kaum noch verändert wurde. Heute erstrahlt sie wieder in altem Glanz. Einen Rundgang beginnt man am besten an der Kreuzung von Meeting und Market Street.




Weitere Sehenswürdigkeiten South Carolina




Reisebeispiele South Carolina

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