Tennessee

Smoky Mountains: Gatlinburg, Tennessee

Smoky Mountains: Gatlinburg, Tennessee

Abwechslungsreiche Landschaften, gemütliche Städte und viel Musik

Zwar hat der Staat im Südosten der USA nur sechs Millionen Einwohner und ist kaum größer als Portugal, dafür spielt er in der Musikszene des 20. Jahrhunderts eine besonders große Rolle. Memphis, Tennessee! Nashville, Tennessee! Die Namen dieser Städte sind mit Country Music und mit dem Blues untrennbar verbunden. Darüber hinaus gibt es zwischen dem Mississippi und den Great Smoky Mountains abwechslungsreiche Landschaften, grandiose Südstaaten-Villen und gemütliche Städte zu entdecken – am besten abseits der Highways auf den zweispurigen Straßen.



Sehenswürdigkeiten Tennessee


Beale Street

Heimat des Blues

Die drei Kilometer lange Straße vom Mississippi bis zur East Street gilt als die „Heimat des Blues“. Sie wurde 1841 errichtet. Nach dem Bürgerkrieg siedelten in dieser Gegend vor allem Afroamerikaner. Hier gab es mit Robert Church den ersten schwarzen Millionär der USA. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Beale Street ein Vergnügungszentrum mit Spielhöllen, Saloons, Prostitution und Kriminalität. Die Straße war aber auch das Zentrum der schwarzen Musik der USA. 1912 komponierte W. C. Handy hier seinen ersten erfolgreichen Blues, den Memphis Blues und später den Beale Street Blues. Von den 1920er bis in die 1940er Jahre spielten Blues- und Jazzgrößen wie Louis Armstrong, Muddy Waters, Albert King, Memphis Minnie, B. B. King in der Beale Street. Heute gibt es unter anderem ein Hard Rock Cafe, Silky O'Sullivan's, B. B. King's Blues Club, das FedExForum und das Kaufhaus A. Schwab's im Stil der frühen Jahre. Zum Gedenken an Handy wurde der „W.C. Handy Park“ eingerichtet.


Catoosa Wildlife Management Area

Wandern in den ehemaligen Jagdgründen der Cherokee

Das über 330 Quadratkilometer große Wildschutzgebiet auf dem Cumberland Plateau in Morgan ist zu 98 % bewaldet. Archäolgische Funde belegen, dass schon die Cherokee vor Jahrhunderten hier ihre Jagdgründe hatten und mit anderen Stämmen kriegerische Auseinandersetzungen darüber führten. Später kamen weiße Siedler, um Holz zu fällen oder Kohlegruben anzulegen. Seitdem die Tennessee Wildlife Resources Agency das Gebiet verwaltet, wurden wieder Wildtiere angesiedelt. Heute gibt es große Populationen von Damwild und Wildschweinen. Von den vielen Wanderwegen ist der Cumberland Trail mit 480 Kilometern der längste und bekannteste.


Chattanooga

Eisenbahn-Nostalgie mit dem Chattanooga-Choo-Choo

Die 150.000-Einwohner-Stadt am Tennessee River war ursprünglich ein Vorposten der Cherokee, wuchs aber im 19. Jahrhundert schnell und entwickelte sich zu einem Eisenbahnknotenpunkt. Noch heute ist „Chattanooga-Choo-Choo“ von Glenn Miller ein Ohrwurm. Der Song von 1941 beschreibt eine Fahrt in der Dampflok von New York nach Chattanooga. Das ehemalige Herz der Stadt, der Bahnhof von 1909, ist heute ein schickes Entertainment Zentrum mit Lokalen und Restaurants. Im Tennessee Railroad Museum kann man mit der Dampflok fahren wie Anno dazumal: mit Schaffner, der Fahrkarten knipst und Lokführern in traditioneller Uniform. Die andere Sehenswürdigkeit neben der Eisenbahn ist Coca Cola. Sie wurde hier erfunden und zum ersten Mal abgefüllt.


Memphis

Klassische Südstaaten-Metropole am Mississippi

Die klassische Südstaaten-Metropole ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Tennessee und County-Sitz des Shelby County. Sie liegt im äußersten Südwesten Tennessees am Ostufer des Mississippi River und hat etwa 650.000 Einwohner. Wie bei vielen anderen Städten des Südens liegt die Blütezeit vor dem Bürgerkrieg. In jüngster Zeit verdankt sie ihren wirtschaftlichen Aufschwung vor allem der Transportfirma FedEx, die mit Abstand größter Arbeitgeber der Stadt ist. Die Stadt ist ein wichtiger Ort sowohl für die Entwicklung des Blues und des Souls als auch für die des Rock 'n Rolls. Elvis Presley lebte in Memphis; viele Größen der Rockmusik begannen ihre Karriere dort. Die Beale Street ist eines der Zentren des Blues.


Warriors' Path State Park

Wanderung auf einem Kriegspfad

Der Great Indian Warpath war ein Netzwerk von Pfaden im Osten der heutigen USA, das die Irokesen für ihre Stammeskriege nutzten. Das Alter der Fußwege ist unbekannt. Wahrscheinlich ist ein Teil der Wege von Büffeln getrampelt worden auf ihrem Weg von den Salzstätten zur Weide. Auch die Pioniere aus Europa haben die prähistorischen Kriegspfade genutzt. Der Warriors' Path State Park schützt einen kleinen Teil dieser Wege im Sullivan County. Für eine Kurzwanderung eignet sich der Whitetail Trail. Der Rundweg führt auf dem Hinweg am South Fork Holston River entlang. (Hin und zurück: 4,3 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 162 Meter).

Umfulana Route:
www.komoot.de




Weitere Sehenswürdigkeiten Tennessee




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