Maine

Hummer auf Papptellern: Nationalgericht von Maine

Hummer auf Papptellern: Nationalgericht von Maine

Kiefernwälder und wilde Küsten

Der Bundesstaat im äußersten Nordosten der USA wirkt beinah schon kanadisch. 90 Prozent seiner Fläche sind mit Kiefern bewachsen, was ihm den Namen „Pine-Tree-State“ eingebracht hat. Im Osten brandet der wilde Atlantik an die Küste. Er ist die eigentliche Attraktion von Maine. Der Acadia-Nationalpark ist der einzige Nationalpark der Gegend und einer der meistbesuchten in den USA. Dort riecht es nach Salz und Hummer. Er wird in feinen Restaurants serviert, aber auch in Fastfoodketten.



Sehenswürdigkeiten Maine


Bar Harbor

Erholungsort der Oberklasse

Das Küstenstädtchen, das bei seiner Gründung „Eden“ hieß, ist ein beliebter Erholungsort der Oberklasse von Maine. So unterhielten die Rockefellers und die Astors hier viele Jahre ein Domizil. Walbeobachtungstouren werden vom Hafen aus angeboten. Das Abbe Museum im Ort schildert anhand zahlreicher Artefakte das Leben und die Geschichte der Stämme, die vor Ankunft der Europäer die Küstenregion bewohnt haben.


Halt: Penobscot River

Wo die Lachse laichen

Der 175 Kilometer lange Fluss hat zwei Quellflüsse, den East Branch und West Branch Penobscot River. Zwischen Bangor und er Mündung es er 90 Kilometer lang schiffbar. Namensgeben war der Indianerstamm der Penobscot, die bis heute ein Reservat naher der Stadt Old Town haben. Der Penobscot River ist, zusammen mit dem Connecticut River, die wichtigste Laichregion des Atlantischen Lachs in Nordamerika. Durch Verschmutzung und Verbauung durch Dämme ist die Lachspopulation zurückgegangen. Anfang der 1990ger Jahre wurden Treppen in die Dämme Reinigungsfilter eingebaut. Seitdem erreichen mehr und mehr Fische wieder den Oberlauf.


Kennebunkport

Vom Fischerdorf zum Präsidentendomizil

Das Dorf am Kennebunk River wurde bereits 1602 gegründet. Ursprünglich ein Fischer- und Schiffsbauerdorf, ist es seit über einem Jahrhundert ein beliebtes Seebad. Das prominente Ferienziel der Wohlhabenden gilt als einer der teuersten Ferienorte im Nordosten der USA. Es gibt ein kleines Viertel mit Souvenirläden, Kunstgalerien und Restaurants. Der schönste Sandstrand ist der Goose Rocks Beach nördlich von Walkers Point, wo das Sommerhaus der Präsidentenfamilie George H. W. Bush (senior) steht.


Pemaquid Point Light

Denkmalgeschützter Leuchtturm auf einem Granitkliff

Der denkmalgeschützte Leuchtturm an der Südspitze des Pemaquid Neck steht malerisch auf einem Granitkliff, wo er einen der stürmischsten Abschnitte des Atlantiks bewacht. Er ist einer der ältesten Leuchttürme in Maine und Wahrzeichen für den Bundesstaat. Als er 1826 errichtet wurde, leuchtete er noch mit Hilfe eines Spiegels und mehrerer Kerzen knapp zwei Seemeilen weit. Neben dem Leuchtturm steht das Fishermen's Museum.




Weitere Sehenswürdigkeiten Maine




Reisebeispiele Maine

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