Maine

Hummer auf Papptellern: Nationalgericht von Maine

Hummer auf Papptellern: Nationalgericht von Maine

Kiefernwälder und wilde Küsten

Der Bundesstaat im äußersten Nordosten der USA wirkt beinah schon kanadisch. 90 Prozent seiner Fläche sind mit Kiefern bewachsen, was ihm den Namen „Pine-Tree-State“ eingebracht hat. Im Osten brandet der wilde Atlantik an die Küste. Er ist die eigentliche Attraktion von Maine. Der Acadia-Nationalpark ist der einzige Nationalpark der Gegend und einer der meistbesuchten in den USA. Dort riecht es nach Salz und Hummer. Er wird in feinen Restaurants serviert, aber auch in Fastfoodketten.



Sehenswürdigkeiten Maine


Bar Harbor

Erholungsort der Oberklasse

Das Küstenstädtchen, das bei seiner Gründung „Eden“ hieß, ist ein beliebter Erholungsort der Oberklasse von Maine. So unterhielten die Rockefellers und die Astors hier viele Jahre ein Domizil. Walbeobachtungstouren werden vom Hafen aus angeboten. Das Abbe Museum im Ort schildert anhand zahlreicher Artefakte das Leben und die Geschichte der Stämme, die vor Ankunft der Europäer die Küstenregion bewohnt haben.


Bucksport Waterfront Walkway

Spaziergang auf der Uferpromenade

Die Stadt mit 5000 Einwohnern liegt an der Mündung des Penobscot River, wo bereits vor 5000 Jahren Menschen wohnten. Der Spaziergang auf der Uferpromenade ist ein schöner Zwischenstopp. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man die Verona Insel und weiter östlich Fort Knox, das 1844 das erste Fort aus Granit war und unter Denkmalschutz steht. (hin und zurück: 2 Kilometer, 0:30 Stunden)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Halt: Penobscot River

Wo die Lachse laichen

Der 175 Kilometer lange Fluss hat zwei Quellflüsse, den East Branch und West Branch Penobscot River. Zwischen Bangor und er Mündung es er 90 Kilometer lang schiffbar. Namensgeben war der Indianerstamm der Penobscot, die bis heute ein Reservat naher der Stadt Old Town haben. Der Penobscot River ist, zusammen mit dem Connecticut River, die wichtigste Laichregion des Atlantischen Lachs in Nordamerika. Durch Verschmutzung und Verbauung durch Dämme ist die Lachspopulation zurückgegangen. Anfang der 1990ger Jahre wurden Treppen in die Dämme Reinigungsfilter eingebaut. Seitdem erreichen mehr und mehr Fische wieder den Oberlauf.


Kennebunkport

Vom Fischerdorf zum Präsidentendomizil

Das Dorf am Kennebunk River wurde bereits 1602 gegründet. Ursprünglich ein Fischer- und Schiffsbauerdorf, ist es seit über einem Jahrhundert ein beliebtes Seebad. Das prominente Ferienziel der Wohlhabenden gilt als einer der teuersten Ferienorte im Nordosten der USA. Es gibt ein kleines Viertel mit Souvenirläden, Kunstgalerien und Restaurants. Der schönste Sandstrand ist der Goose Rocks Beach nördlich von Walkers Point, wo das Sommerhaus der Präsidentenfamilie George H. W. Bush (senior) steht.


Old Fort Western

Holzfort zum Schutz vor Indianern

Das älteste noch existierende Holzfort in den USA liegt bei Augusta am Kennebec River. Es wurde 1754 von den Siedlern am Kennebec River erbaut, deren Vorfahren als Pilgrim Fathers 100 Jahre zuvor ins Land kamen. Das Blockhaus diente zum Schutz gegen Indianer und Franzosen. Es wurde nie angegriffen, dafür wurde es im Unabhängigkeitskrieg als Nachschublager für benachbarte Forts wichtig.


Pemaquid Point Light

Denkmalgeschützter Leuchtturm auf einem Granitkliff

Der denkmalgeschützte Leuchtturm an der Südspitze des Pemaquid Neck steht malerisch auf einem Granitkliff, wo er einen der stürmischsten Abschnitte des Atlantiks bewacht. Er ist einer der ältesten Leuchttürme in Maine und Wahrzeichen für den Bundesstaat. Als er 1826 errichtet wurde, leuchtete er noch mit Hilfe eines Spiegels und mehrerer Kerzen knapp zwei Seemeilen weit. Neben dem Leuchtturm steht das Fishermen's Museum.


Sabbathday Lake Shaker Village

Letzte Shaker Gemeinde der USA

Die letzte aktive Gemeinschaft der Shaker hatte 2017 noch zwei aktive Mitglieder. Die Gemeinde wurde 1782, 1783 oder 1793 auf dem Höhepunkt der Shakerbewegung in den Vereinigten Staaten gegründet. Das Versammlungshaus am Sabbathday Lake wurde 1794 erbaut. Das gesamte Anwesen wurde 1974 zu einem National Historic Landmark erklärt. Die Tatsache, dass die Shaker im Zölibat leben, hat mögliche Neumitglieder abgeschreckt und dazu geführt, dass keine Mitglieder in die Gemeinschaft hineingeboren wurden. Die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft haben deswegen Vorsorge getroffen, dass das Sabbathday Lake Shaker Village weitgehend unverändert bleibt, wenn das letzte Mitglied gestorben ist.


Sebago Lake

Baden im tiefsten See von Maine

Der See in der Lakes Region ist der tiefste und zweitgrößte im Bundesstaat Maine. Sein Wasserspiegel wurde künstlich angehoben; seitdem ist er an seiner tiefsten Stelle knapp hundert Meter tief. Da die Oberfläche 82 Meter über dem Meeresspiegel liegt, liegt der tiefste Punkt unter dem Meeresspiegel. Die Uferlänge beläuft sich auf 169 Kilometer. 1938 wurde das Sebago-Lake-Naturschutzgebiet eröffnet, nachdem es bereits Erholungsgebiet gewesen ist. Das größtenteils bewaldete Naturschutzgebiet, das 557 Hektar umfasst, hat zwei öffentliche Bootsanlegestellen und Badestrände.


Wiscasset

Putzige Gründerzeithäuser und ein bekanntes Gourmet-Restaurant

Das beschauliche Städtchen von 1663 ist für seine putzigen Häuser aus der Gründerzeit bekannt. Die ersten, die dort Handel mit den Indianern trieben, waren die Franzosen unter König Philip. Doch nur wenige Jahre später musste Wiscasset evakuiert werden, als es einen Krieg der Indianer gegen die europäischen Siedler gab. Erst 1730 wurde es wieder besiedelt. Ein Tipp unter Gourmets ist das Red's Eats Restaurant. 




Weitere Sehenswürdigkeiten Maine




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