Colorado

Am Fuß der Blauen Berge: Crystal River, Colorado

Am Fuß der Blauen Berge: Crystal River, Colorado

Am Fuß der Blauen Berge

Der Bundesstaat im mittleren Westen der USA gehört zu den vielfältigsten. Im Osten dehnt sich die Prärie ins schier Unendliche. Hier haben vor Ankunft der Europäer Indianer Büffel gejagt. Im Westen wird die Prärie jäh begrenzt von den Rocky Mountains. Das mehrere Tausend Kilometer lange Rückgrat Nordamerikas erreicht in Colorado mit dem Mount Elbert (4401 m) seine größte Höhe.



Sehenswürdigkeiten Colorado


Mount Lincoln

Höchster Bergs der Mosquito Range

Mit 4354 Metern ist der nach dem ehemaligen US-Präsidenten benannte Berg der höchste im Mosquito Range. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Silber abgebaut. Die höchste Mine, die Russia Mine, liegt auf 4100 Höhenmetern. Wer den Aussichtsberge besteigen möchte, beginnt am besten am Kite Lake südöstlich des Mount Democrat. An den steilen, felsigen Hängen im Osten oberhalb des Montgomery Reserve ziehen im Winter gefrorene Wasserfälle Eiskletterer an. (hin und zurück: 3:30 Stunden, 86, Kilometer, auf und ab: 670 Meter)

Umfulana Route


Mount Evans

Panoramastraße zum bekanntesten Berg der Front Range

Er ist der höchste und bekannteste Berg in der Front Range der Rocky Mountains. Der Mount Evans zählt mit 4.350 Metern bzw.14.264 Fuß Höhe zu den 54 sogenannten Fourteeners in Colorado, also den Gipfeln von über 14.000 Fuß Höhe. Wenn man sich von Osten her über die Great Plains den Rocky Mountains nähert, bietet der Berg einen imposanten Anblick. Seit den 1970er Jahren ist der Mount Evans per Auto zu erreichen. Der Mount Evans Scenic Byway gilt nun als höchste asphaltierte Straße Nordamerikas.

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Denver

Goldgräbersiedlung am Fuß der Rocky Mountains

Die Hauptstadt von Colorado war ursprünglich eine Goldgräbersiedlung am östlichen Fuß der Rocky Mountains. Die „Mile High City“, die genau eine Meile über dem Meeresspiegel liegt, genießt kontinentales Gebirgsklima mit teilweise extremen Temperaturschwankungen und wenig Regen. Neben dem Larimer Square und der 16th Street Mall, die Shopping Reviere mit Restaurants und Cafés, dem Civic Center Park, der grünen Lunge der 500.000-Einwohner-Stadt, sind vor allem das Colorado State Capitol und das History Museum sehenswert, das anschaulich die Pionierzeit des Wilden Westens lebendig werden lässt. Tipp: Sehr günstig lässt es sich im „Outlet Center at Castle Rock“, ca 8 Meilen südlich von Denver, einkaufen. Hier sind unter anderem namhafte Markenfirmen wie Nike, Adidas, Ralph Lauren, Calvin Klein, GAP uvm mit tollen Angeboten vertreten.


Great Sand Dunes National Park

Saharadünen vor schneebedeckten Gipfeln

Die Sandberge gehörten zu den südlichen Ausläufern der Rocky Mountains. 200 Meter türmen sie vor der Kulisse der 4000 Meter hohen Sangre de Christo Mountains auf. Wind und Wasser formen die Dünen seit Jahrtausenden. Der Wind trägt den Sand viele Meilen weit über die Prärie, während das Wasser des Rio Grande die Sandgebilde zusammenhält. Sechs endemische Insektenarten, darunter der kurios gestreifte Tiger Beetle, haben sich auf die besonderen Lebensbedingungen spezialisiert. Die Dünen kann man zu Fuß besteigen, was natürlich mühsam ist. Snowboarder haben sie  als ideale Spielwiese für sommerliche Rutschpartien entdeckt. Die Surfbretter werden am Besucherzentrum ausgeliehen.


Estes Park

Tor zum Rocky Mountain National Park

Der 6.000-Einwohner-Ort im Norden von Colorado liegt am Big Thomspon River, der hier zum Lake Estes angestaut ist. Estes Park liegt 2.300 Meter über dem Meer und ist einer der Hauptzugänge zum Rocky Mountain National Park, weshalb im Sommer viele Urlauber kommen. Eine Seilbahn führt auf den Prospect Mountain, von dem man einen weiten Blick nach Osten hat.


Uncompahgre Peak

Höchster Berg des San-Juan-Gebirges

Der mit 4361 Metern höchste Berg des San-Juan-Gebirges bietet von oben eine weite Aussicht über die karge Bergwelt Colorados. Der Gipfelbereich ist plateauförmig und erhebt sich 500 Meter über die umgebenden ausgedehnten Täler. Die Abhänge sind nicht sonderlich steil, einzig am Nordhang droht eine 210 Meter hohe Klippe. Die anspruchsvolle Wanderung beginnt im Südosten und geht auf dem Forstweg 239 durch den Uncompahgre National Forest, bevor er sich zum Gipfel windet. (hin und zurück: 5 Stunden, 11,9 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

Umfulana Route


Alamosa

Startpunkt der Rio Grande Scenic Railroad

Die Kleinstadt ist aufgrund ihrer Nähe zum Great Sand Dunes National Park ein idealer Ausgangspunkt für Besucher der Region. Sie wurde im Mai 1878 durch die Denver und Rio Grande Railroad gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Eisenbahnzentrum mit Einrichtungen für den Frachtumschlag sowie Ausbau des verbliebenen Schmalspurnetzes. Heute startet hier die historische Eisenbahn der Rio Grande Scenic Railroad und führt hauptsächlich Besucher durch das San Luis Valley und die Sangre de Cristo Mountains nach La Veta. Etwas weiter südlich, in Antonito fährt zudem die Cumbres & Toltec Scenic Railroad, die Besucher bis nach Chama in New Mexico bringt.


Silverton

Denkmalgeschützte Silberstadt mit

Die Stadt im San Juan County wurde nach Silberfunden in den 1870er Jahren gegründet. Rund zehn Jahre später wurde der Ort an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Danach verödete die Silberstadt. Heute kommen Besucher hauptsächlich wegen der Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad, der dampfgetriebenen Schmalspureisenbahn. Der Kern von Silverton um die Blair Street steht heut unter Denkmalschutz.

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Grand Junction

Eldorado für Fotografen

Die  54.000-Einwohner-Stadt an der Mündung des Gunnison Rivers in den Colorado River erfreut sich wegen ihrer Höhenlage eines milden Klimas, in dem Obst und Wein gedeihen. Der Ort ist eine gute Basis, um West-Colorado oder Ost-Utah zu erkunden. Wanderer, Extremkletterer, Mountainbiker und Wildwasserfahrer kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Der Kokopelli Trail, ein 220 Kilometer langer Wanderweg, führt von Grand Junction durch eine phantastische Landschaft bis nach Moab. In diesem Gebiet leben heute Mustangs, wie man die wild lebenden Nachfahren entlaufener Hauspferde in Amerika nennt.


Colorado National Monument

Eldorado für Fotografen

Das vergleichsweise wenig besuchte Schutzgebiet in der Halbwüste besticht durch bizarre Felsen, die Frost, Wind, Regen und Hitze über Jahrmillionen geformt haben. Durch Mineraleinlagerungen leuchtet der Sandstein ein warmen Farben, besonders bei Sonnenauf- und -untergang. Einen Einblick in die Wunderwelt bekommt man auf dem 23 Meilen langen Rim Rock Drive, der am Canyonrand von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt führt. Er beginnt vier Kilometer von Fruita am Westeingang und endet am Osteingang sechs Kilometer vor Grand Junction.


Cheyenne

Hauptstadt Wyomings „in the middle of nowhere“

Die nach dem Indianerstamm der Cheyenne benannte Stadt ist mit nur 50.000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundesstaates Wyoming. Sie liegt in the middle of nowhere in der endlosen Ebene. Ihre Geschichte ist eng mit dem Bau der Union Pacific Railroad verbunden. Damals entwickelte sie sich als Umschlagplatz für Rinder. Sehenswert ist der Regierungssitz, das State Capitol aus Sandstein mit einer vergoldeten Kuppel. Das Wyoming State Museum ist ein spannendes historisches Museum, wo die Jagd der Indianer ebenso ein Thema ist wie die Ankunft der Europäer.


Durango

Mit dem Dampfzug nach Silverton

Der 15.000-Einwohner-Ort in Colorado wurde 1880 von einer Eisenbahngesellschaft gegründet, um eine Verbindung nach Silverton zu schaffen, wo Silber abgebaut wurde. Wer heute nach Durango kommt, macht gleichzeitig eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Der historische Ortskern ist schön restauriert. Ein Muss ist die dreistündige Fahrt mit dem Dampfzug nach Silverton, die durch eine idyllische Bergwelt mit Schluchten und Wasserfällen führt. Wer nicht ganz so früh aufstehen will, nimmt für die Hinfahrt den Bus und fährt von Silverton mit dem Zug zurück.




Weitere Sehenswürdigkeiten Colorado




Reisebeispiele Colorado

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