Oregon

Einsam und romantisch: Küstenstraße 101 in Oregon

Einsam und romantisch: Küstenstraße 101 in Oregon

Wildromantische Küsten, fruchtbare Täler, schneebedeckte Vulkane

Mit über 250.000 Quadratkilometern ist Oregon größer als Großbritannien, hat aber nur 3,5 Millionen Einwohner. Und doch hat der Bundesstaat im Nordwesten der USA ein Menge zu bieten: eine stark zergliederte, wildromantische Küste, dahinter ein fruchtbares breites Tal und schließlich die vulkanischen Berge im Hinterland, die bis in den Frühsommer schneebedeckt sind. Vor allem die 570 Kilometer lange Pazifikküste ist ein Paradies für Individualreisende. Kein Ort hat mehr als 10.000 Einwohner. Massentourismus gibt es so gut wie nicht.

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Sehenswürdigkeiten Oregon


Umpqua River

Wilderness Area am fischreichen Fluss

Der etwa 178 Kilometer lange Umpqua River ist einer der größeren Flüsse an der Küste von Oregon. Er entsteht nordwestlich von Roseburg aus dem North und dem South Umpaqua River. Der North Umpqua River mit seinem kristallklaren Wasser entspringt dem acht Hektar großen, auf 1853 m Höhe gelegenen Maidu Lake in der Mount Thielsen Wilderness, nördlich des Crater Lake. 1984 wurde die Boulder Creek Wilderness, ein Urwaldgebiet am North Umpqua River, als 7729 Hektar große Wilderness Area ausgewiesen. 1988 wurde ein 54 Kilometer langer Abschnitt des North Umpqua Rivers zwischen der Mündung des Rock Creek bis Soda Springs zum Wild and Scenic River mit Erholungsfunktion erklärt. Im Fluss gibt es Königslachse, Barsche, Forellen und Stör.


Oregon Dunes National Recreation Area

Artenvielfalt an der Küste zwischen Coos Bay und Florence

Zwischen Coos Bay und Florence erstreckt sich an der Pazifikküste ein 50 Kilometer langes Dünengebiet mit Erhebungen  bis zu 150 Meter. Dieser einzigartige Küstenabschnitt besteht aus urzeitlichem Sand, der im Lauf von Millionen Jahren durch Wellen und Wind geformt wurde. Botaniker haben im Dünengürtel über 400 verschiedene Pflanzenarten registriert. In den Dünen leben 426 Tierarten, darunter viele Singvögel, deren Artenvielfalt viel größer ist als in den Wäldern hinter der Küste. Das Besucherzentrum des National Recreation Area befindet sich in Reedsport. Vor allem im südlichen Bereich des National Recreation Area können die Dünen zu Fuß erkundet werden.

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Crater Lake National Park

Tiefblauer Kratersee

Der zauberhafte Kratersee im Südwesten Oregons ist das Resultat einer gewaltigen Explosion vor 7.000 Jahren. Heute ist der tiefblaue See umgeben von Lavaklippen, die eine Höhe von über 2.700 Meter erreichen. Die Rim Road auf dem Kraterrand führt  zu vielen schönen Aussichtspunkten. Angeln und Schwimmen sind erlaubt. Bootstouren zur Wizard Island, dem Vulkankegel inmitten des Sees, werden angeboten. Zahlreiche Wanderwege führen durch den Park.


Portland

Grün-liberale Szene am Columbia River

Die 500.000-Einwohner-Stadt am Columbia-River hat in den USA ein liberales und grünes Image. So hat eine Bürgerinitiative einen schönen alten Platz, den Pioneer Courthouse Square, vor der Verschandelung durch Bürohäuser bewahren können. Der Platz ist heute Treffpunkt der alternativen Szene, wo Straßenkünstler und Musiker auftreten. Mehr als in anderen Städten gibt es öffentliche Parks und Gärten, in denen sich das Leben abspielt und Konzerte stattfinden. Größte Attraktion ist das Portland Pose Festival, das seit über hundert Jahren im Juni stattfindet.


Floras Lake State Park

Abgelegener See im Küstenwald

Der Park liegt abgelegen im Küstenwald von Oregon. Von der US101 führt eine schmale Straße durch die Lagunen- und Wiesenlandschaft zum Floras Lake, einem Süßwassersee hinter der Küste. An seinem Ufer gibt es nur einen Campingplatz und ein kleines Gästehaus. Von dort kann man zum Strand wandern, der vor allem unter Surfern ein Geheimtipp ist. Einen schönen Blick auf den Ozean hat man vom Blacklock Point

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Cape Blanco

Westlichster Punkt des USA-Festlands

Der Landvorsprung an der Südwestküste von Oregon ist der westlichste Punkt der Vereinigten Staaten (außer Hawaai und Alaska). Seit 1870 markiert ein Leuchtturm das 61 Meter hohe, das heute vom Cape Blanco State Park umgeben wird. Ein kurzer Wanderweg führt vom Süden zur Mündung des Elk Rivers, wo der Strand immer wieder von Klippen und Felsnadeln unterbrochen wird. Der Leuchtturm kann besichtigt werden. Ausritte durch den Park werden angeboten.


Grants Pass

Von der Holzfällersiedlung zur Stadt des Outdoor Tourismus

Die Stadt im Süden Oregons war im 19. Jahrhundert gegründet und nach General Grant benannt, einem General im Amerikansichen Bürgerkrieg. Ursprünglich war sie eine Holzfällersiedlung. Als der Kahlschlag gestoppt wurde, verloren viele ihren Job. Heute ist der Tourismus der Hauptarbeitgeber. Die Schlucht des Rogue Rivers, die von bewaldeten Bergen umgeben ist, zieht Wassersportler und Wanderer an. Neben einem historischen Stadtkern bietet Grants Pass kleinstadttypische Einkaufsmöglichkeiten sowie zahlreiche Restaurants und Imbisse. 

www.travelgrantspass.com


Columbia River Gorge

130 Kilometer lange Schlucht mit donnernden Wasserfällen

Der fast 2.000 Kilometer lange Columbia River ist der wasserreichste Fluss Nordamerikas, der in den Pazifik mündet. Besonders schön ist der 130 Kilometer lange Abschnitt, wo er durch einen tiefen Canyon donnert. Über 70 Wasserfälle gibt es in der Schlucht, allen voran die Bridal Veil Falls am Milepost 28. Kurze Wanderwege führen durch die dichte Vegetation zu imposanten Aussichtspunkten. Das Bradford Island Visitor Center, das mitten im Fluss liegt, informiert über Sehenswertes und Aktivitäten in der Schlucht.


Hood River

Ausgangsbasis für die Columbia River Gorge

Die Kleinstadt mit 6.000 Einwohnern liegt in der Kaskadenkette direkt am Steilufer der Columbia River Gorge. Der Ort ist eine gute Ausgangsbasis, um die Naturwunder der Schlucht zu erkunden. Von Hood River aus führt eine mautpflichtige Zugbrücke über den Columbia-River nach White Salmon im Bundesstaat Washington. Wenige Meter östlich befindet sich eine Marina.


Ecola State Park

Zwischen Urwald und Pazifikküste

Der Park erstreckt sich 14 Kilometer entlang der Pazifikküste. Im Süden gibt es zwei Sandstrände mit vielen Gezeitentümpeln, den Crescent und den Indian Beach, wo man spazieren oder surfen kann. Im Hinterland wächst dichter Regenwald mit alten Sitka-Fichten und Tannen, der Wapitis und andere Hirschen Heimat bietet. Auf den Felsen vor Ecola Point leben Seelöwen und zahlreiche Meeresvögel. Durch den Park führen der Oregon Coast Trail und kürzere Wanderwegel. Der Clatsop Loop Trail ist ein vier Kilometer langer, teils steiler Rundweg, der durch den Urwald auf die Spitze des Tillamook Head führt, wo man im Frühjahr den Grauwalen bei ihrer Wanderung zusehen kann.


Astoria–Megler Brücke

Längste Brücke in Stahlgitterbauweise

Bevor der Columbia River in den Pazifik mündet, weitet er sich zu einem über sechs Kilometer breiten Mündungstrichter. 23 Kilometer landeinwärts wird er von der zweispurigen Astoria – Megler Brücke überspannt. Sie ist über 6,5 Kilometer lang und 60 Meter hoch. Damit ist sie die längste Brücke Nordamerikas in Stahlgitterbauweise.




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