Maryland

Hauptstadt von Maryland: Annapolis

Hauptstadt von Maryland: Annapolis

Ländliches Idyll und städtische Brennpunkte

Der kleine und relativ dicht besiedelte Staat an der Ostküste wird von der Chesapeake Bay zerschnitten, wo die wichtigen Häfen von Baltimore und Annapolis liegen. Die Bucht war lange Zeit einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, doch Überfischung und Wasserverschmutzung ließen die legendären Austernbänke fast vollkommen verschwinden. In Maryland treffen Extreme aufeinander: hier das von Armut und Kriminalität geprägte Baltimore, dort die malerischen Appalachen und beschaulichen Fischerdörfer. Überhaupt hat der Staat eine eigentümliche Form: Die Grenzen zu Pennsylvania im Norden und West-Virginia im Süden liegen an der schmalsten Stelle weniger als drei Kilometer auseinander. Neben Baltimore gehört auch etwa die Hälfte des umfangreichen Großraums von Washington, D.C. zu Maryland.



Sehenswürdigkeiten Maryland


Annapolis

America's Sailing Capital

Britische Siedler bauten 1649 einen Hafen am South River, der 1704 Sitz der britischen Kolonie Maryland zu Ehren der Königin Anna Annapolis genannt wurde. Das Maryland State House wirkt mit seiner Kuppel, als sei es vom Weißen Haus inspiriert. Allerdings muss es umgekehrt gewesen sein, denn der Regierungssitz des Bundesstaates Maryland ist 20 Jahre älter. Wichtiger als die Verwaltungsbehörde ist für die 40.000 Einwohner-Stadt jedoch der Hafen, der als Yachthafen für Segelboote prosperiert, weshalb Annapolis auch „America's Sailing Capital“ genannt wird.

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Baltimore

Drehort der Serie „Homicide“

Baltimore, Maryland ist den meisten Amerikanern durch Serien wie „Homicide“ oder „The Wire“ bekannt. Ihr Name wird oft zu „Body more, Murderland“ verballhornt, was man etwa mit „Noch ne Leiche im Mörderland“ übersetzen könnte. Tatsächlich hat die größte Stadt Marylands stärker als andere Städte mit Armut und Verwahrlosung, Drogenabhängigkeit und Verbrechen zu kämpfen. Gleichzeitig gibt es einen massiven Bevölkerungsschwund. Während die Stadt mit dem einstmals zweitgrößten Einwanderungshafen der USA in den 1950er Jahren nur knapp unter der Millionengrenze blieb, zählt sie heute nur noch 600.000 Einwohner.


Chestertown

Historische Kleinstadt auf Halbinsel im Atlantik

Die historische Kleinstadt liegt auf Delmarva, einer großen Halbinsel im Atlantik zwischen Philadelphia und Washington. Die 1706 gegründete Siedlung hat heute kaum 4.000 Einwohner, so dass der Charme der Gründerzeit hier besser bewahrt ist als anderswo. Wegen ihrer vielen gut erhaltenen Kolonialgebäude wurde Chestertown 2007 unter die zwölf besonders charakteristischen Orte in den USA gewählt. Einmal im Jahr findet die Chestertown Tea Party statt, wo in Originalkostümen ein Scharmützel um den historischen Schoner Sultana nachgestellt wird.

www.townofchestertown.com

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