Boston

Drehscheibe des Nordostens: Boston am Charles River

Drehscheibe des Nordostens: Boston am Charles River

Vornehme Hauptstadt von Neuengland

Die größte Stadt von Neuengland und Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts ist mit vier Millionen Einwohnern und einem wichtigen Flughafen die Drehscheibe im Nordosten der USA. Als eine der reichsten und ältesten Städte Amerikas ist sie auch Sitz der Harvard University und des MIT (Massachusetts Institute of Technologie). Über die Tea Party von 1773 ist Boston untrennbar mit der amerikanischen Geschichte verbunden. Damals warfen als Indianer verkleidete Siedler aus Protest gegen die englische Teesteuer die Ladung eines britischen Schiffes ins Meer, was bis heute Jahr für Jahr am Independence Day gefeiert wird. An die alte Tradition erinnern historische Stadtviertel wie Beacon Hill oder North End, wo Kopfsteinpflaster und Villen in großen Gärten noch nicht dem Betonwahn zum Opfer gefallen sind.
Die Stadt ist Schauplatz amerikanischer Geschichte, Kultur und Bildung. Boston und Cambridge hat ein sehr gutes öffentliches Nahverkehrsnetz und man erreicht alle Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum gut per Subway(U-bahn), Bus oder mit dem Taxi.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bostons sind aber auch durch einen vier Kilometer langen markierten Stadtwanderweg, den Freedom Trail, miteinander verbunden.

Zur Website:
www.boston.gov



Sehenswürdigkeiten Boston


Beacon Hill

Biotop der Reichen und Schönen

Das Viertel zu Füßen des Beacon Hill ist das Biotop der Reichen und Schönen, die Beacon Street ist ihr Catwalk, wo Rassehunde und German Luxury Cars ausgeführt werden. Dabei stammt die Bebauung schon aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die engen Straßen werden von vierstöckigen Reihenhäusern gesäumt im Federal Style gesäumt. Während die Reichen in den Hauptstraßen logierten, wohnten in den Nebengassen die Bediensteten. Erleuchtet werden die Bürgersteige aus Backstein nach wie vor mit Gaslaternen. Heute gehört das Ensemble zum National Historic Landmark.


Blue Hills

Wandern durch ein vielfältiges Schutzgebiet

Das Schutzgebiet wenige Meilen südlich von Boston ist überaus vielfältig. Marschland, Sümpfe, Waldflächen, Wiesen sowie ein Moor mit Weißen Scheinzypressen wechseln einander ab und machen es zu einem idealen Wandergebiet. Die gefährdete Wald-Klapperschlange lebt im Park, außerdem kommen Hartriegel, Orchideen, Kojoten, Truthahngeier und Nordamerikanischer Kupferkopf vor. (Hin und zurück: 14,4 Kilometer 3:30 Stunden, auf und ab: 360 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Boston Freedom Trail

Auf roter Linie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Der Freiheitspfad ist ein etwa 4 Kilometer langer Stadtspaziergang durch Boston, der siebzehn historische Sehenswürdigkeiten verbindet. Der Weg ist mit einer durchgezogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Stadtpark Boston Common im Stadtzentrum durch die Innenstadt, über den Charles River im Norden nach Charlestown und endet dort am Bunker Hill Monument. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touristenattraktion und erlaubt einen schnellen Überblick über das historische Boston.

Die Stationen sind:
1. Boston Common, der älteste öffentliche Park der Vereinigten Staaten.
2. Massachusetts State House, der Sitz des Gouverneurs von Massachusetts.
3. Park Street Church, eine 1809 erbaute kongregationalistische Kirche, besonders bekannt wegen der hier gehaltenen Brandrede William Lloyd Garrisons gegen die Sklaverei.
4. Granary Burying Ground, ein Friedhof neben Park Street Church. Hier ist z. B. Samuel Adams beerdigt, einer der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung, aber auch die Opfer des Massakers von Boston.
5. King’s Chapel, eine heute unitarische Kirche, deren Vorgängerbau aus kolonialer Zeit stammt.
6. King’s Chapel Burying Ground, wo ebenfalls historische Persönlichkeiten aus Boston beerdigt sind, unter anderem einer der Passagiere der Mayflower.
7. Statue Benjamin Franklins und Standort der Boston Latin School als erste öffentliche Schule Amerikas.
8. Old Corner Bookstore, eines der ältesten Gebäude Bostons (erbaut 1718).
9. Old South Meeting House, eine zu Kolonialzeiten als Versammlungsort dienende Kirche. Hier wurde die Boston Tea Party geplant.
10. Old State House, das alte Rathaus von Boston.
11. Schauplatz des Massakers von Boston direkt am Old State House.
12. Faneuil Hall und Quincy Market
13. Das Wohnhaus von Paul Revere, einem amerikanischen Nationalhelden.
14. Old North Church, eine 1723 erbaute Kirche, von deren Turm am 18. April 1775 ein wichtiges Signal gegeben wurde, als Paul Revere seinen berühmten Mitternachtsritt unternahm.
15. Copp’s Hill Burying Ground ist ein Friedhof, der hoch über der Stadt auf einem Hügel liegt. Dieser diente den Britischen Truppen als Ausgangspunkt bei der Schlacht von Bunker Hill.
16. USS Constitution, eine 1797 vom Stapel gelaufene amerikanische Fregatte, das älteste noch schwimmende Kriegsschiff der Welt.
17. Das Bunker Hill Monument, das an eine wichtige Schlacht zu Beginn des Unabhängigkeitskrieges erinnert.

Zur Route:
www.thefreedomtrail.org


Harvard

Von der Predigerschule zur Eliteuniversität

Als im Jahr 1636 fromme englische Kolonialisten im damaligen Newetowne eine Ausbildungsstätte für Geistliche gründeten, stand diese ganz im Schatten europäischer Universitäten. Heute erreicht die Privatuniversität mit etwa 20.000 Studenten regelmäßig Spitzenplätze im Vergleich der besten Universitäten weltweit. Sechs US-Präsidenten und zahlreiche Nobelpreisträger haben hier studiert und gelehrt. Wer die Universität besichtigen möchte, macht am besten eine Führung mit, die von Studenten geleitet werden.

Zur Website:
www.harvard.edu


Museum of Fine Arts

Kunstmuseum von Weltrang

Das 1876 gegründete Museum gehört zu den größten und besten Kunstmuseen der Welt. Nirgendwo außerhalb Frankreichs gibt es eine bedeutendere Sammlung französischer Impressionisten. Ferner sind in der europäischen Abteilung auf Werke von Picasso, van Gogh und El Greco zu sehen. Daneben gibt es Kunst aus Afrika, Asien und Ozeanien und natürlich Amerika. Goldarbeiten aus präkolumbischer Zeit und Keramiken der Mayas werden ebenso ausgestellt wie Kunst der Vereinigten Staaten. Aus kolonialer Zeit gibt es Möbel, Gemälde und Silberarbeiten. Kunsthandwerks von Tiffany sind zu sehen, ebenso Maler der Hudson River School.

Zur Website:
www.mfa.org




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