Pennsylvania

Könnte auch Deutschland sein: Herbst in Pennsylvania

Könnte auch Deutschland sein: Herbst in Pennsylvania

Heimat der Amish People

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in Pennsylvania vorwiegend deutsch gesprochen wurde. Glaubensflüchtlinge aus Deutschland zog es in den „großen Wald von Admiral Penn“, der mit einer Deutschen verheiratet war. Ihr gemeinsamer Sohn gründete später den Staat „Penn-Sylvania“ (Silva = Wald). William war selbst Quäker und ordnete daher Religionsfreiheit in seinem Staat an. Noch heute wird dort das Pennsylvania-Dutch gesprochen. „Dutch“ meint allerdings nicht „holländisch“, sondern ist eine Verballhornung von „deutsch“. Wer Hochdeutsch spricht und sich anstrengt, kann es noch ganz gut verstehen.



Sehenswürdigkeiten Pennsylvania


Pocono Mountains

Wasser, Wälder, Wildnis

Das Mittelgebirge mit sanften Hügeln, dichten Wäldern und glitzernden Seen liegt zwischen dem Delaware River im Osten und dem Lehigh Fluss im Westen. Es war von den Paupack-Indianern besiedelt, bevor 1659 Niederländer als erste Europäer eine Siedlung gründeten. Später kamen deutsche und englische Auswanderer hinzu. Während des Zweiten Weltkrieges verbrachte viele frisch vermählte Soldaten mit ihren Ehefrauen ihre Hochzeitsreise in der Bilderbuchlandschaft, die nicht weit von New York City, New Jersey oder Philadelphia liegt. Seit dieser Zeit entwickelte sich das Gebiet zu einem Tourismusmagnet.


Bethlehem, Pennsylvania

Christkindlmarkt und Böhmische Brüder

Die Stadt im Osten von Pennsylvania erhielt ihren Namen am Heiligen Abend 1741 von dem deutschen Pietisten Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Er war der Hauptort der Herrnhuter Brüdergemeine in Nordamerika, einer Glaubensbewegung, die von von den Böhmischen Brüdern aus Deutschland abstammte. Die Architektur in der Church Street wirkt bis heute deutsch. Dort wird im Dezember ein Christkindlmarkt abgehalten. Im Moravian Museum liegt eine Nürnberger Bibel von 1652.

www.bethlehempa.org


Southern Alleghenies

Eisenbahngeschichte in abwechslungsreicher Landschaft

Das Name ist einer Indianersprache entlehnt und bedeutet vermutlich „endlos“. Schier endlosch sind die Berge der Alleghenies im Süden Pennsylvanias. Die Landschaft ist lieblich, romantisch und abwechslungsreich. In den Southern Alleghenies gibt es dichte Wälder und Farmen, sanfte Hügel und die höchsten Berge des Bundesstaats. Hier, am Fuß der Appalachen, wurde Eisenbahngeschichte geschrieben. Besonders Altoona ist untrennbar mit dem Aufstieg und dem Niedergang der Eisenbahn verbunden.


Philadelphia

Oststaatentradtion und weltstädtisches Flair

Die Stadt, die die Bruderliebe im Namen trägt, bietet eine Mischung aus alten Oststaaten-Traditionen und weltstädtischem Flair. 1638 kamen mit den Schweden die ersten Europäer, die sich mit dem einheimischen Stamm friedlich arrangierten. 1684 wurde die Stadt von William Penn gegründet, der sie zu einem Zufluchtsort religiös Verfolgter machen wollte. Bald stieg Philadelphia zum wichtigsten Hafen an der Ostküste auf. Heute ist sie die zweitgrößte Stadt an der Ostküste und die fünftgrößte der USA. Eine besonderes Nationalheiligtum ist der Liberty Bell Pavilion in der Old City. Die Freiheitsglocke erklang bei der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung am 8. Juli 1776.




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