Big Island

Sattes Grün: Big Island von Hawaii

Sattes Grün: Big Island von Hawaii

Lava und sattes Grün auf Hawaiis größter Insel

Big Island ist nicht nur die jüngste der hawaiianischen Inseln, sondern auch die größte. Sie ist größer als alle anderen Inseln zusammen und wächst täglich weiter, weil Lava aus dem Vulkan unterirdisch ins Meer fließt.
Die Insel ist nicht so stark besucht wie etwa Maui oder Oahu, was wohl daran liegt, dass die Lava als etwas lebloses empfunden wird. Dabei lebt die Insel gerade von dem Kontrast der schwarzen Lavamassen und dem satten Grün etwa der Golfplätze. Hinzu kommt das strahlende Tiefblau des Himmels, der sich an 350 Sonnentagen im Jahr über die Urlandschaft wölbt.



Sehenswürdigkeiten Big Island


Captain Cook Monument

Des Weltendeckers letzte Ruhestatt

Der britische Kapitän James Cook erblickte als erster Europäer 1778 Hawaii. Fast ein Jahr später, am 17. Januar 1779, brach er zu seiner letzten Reise auf. Er ließ seine Schiffe in der Kealakekua Bay ankern, wo das jährliche Makahiki Festival zu Ehren des Fruchtbarkeitsgottes Lono stattfand. Die Einwohner hielten ihn für den Gott Lono  ehrten ihn mit einem großen Fest. Am 4. Februar verließ Captain Cook Big Island, nur um etwa eine Woche später zurückzukehren, nachdem ein Sturm sein Schiff beschädigt hatte. Inzwischen hatten die Hawaiianer begriffen, dass Cook doch kein Gott war. Ein Gefecht mit den Betrügern brach, in dem Cook mit vier seiner Matrosen starb. 1874 errichteten Cook's Landsleute an dieser Stelle zu seinem Gedenken einen 27 Fuß hohen Obelisken. 

Heute ist der die Bucht aufgrund ein beliebter Ort zum Schnorcheln. Delphine, Mantarochen und tropische Fische sind in diesen Gewässern häufig anzutreffen. Das Denkmal erreicht man nur per Boot oder über einen abwechslungsreichen Wanderweg. (hin und zurück: 5,9 Kilometer, 2:50 Stunden, auf und ab: 380 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Hilo

Herz von Big Island

Die mit 47.000 Einwohnern größte Stadt auf Big Island liegt am Fuß der über 4.000 Meter hohen Vulkane Mauna Loa und Mauna Kea. Die hohen Berge sorgen dafür, dass Hilo eine der regenreichsten Städte der Welt ist. Die Böden sind extrem fruchtbar, so dass hier schier alles wächst. Ebenso vielfältig wie die Botanik ist die Kultur der Stad: Hippies, Koreaner, Millionäre und Portugiesen teilen sich den täglichen Nieselregen mit Kaukasiern und den Nachfahren der Plantagenarbeiter.


Kilauea Iki Crater

Rundweg durch einen Krater

Der Kīlauea Iki ist ein Krater am Rande der Caldera des auf Hawaii liegenden Vulkans Kīlauea. In der hawaiischen Sprache bedeutet der Name „kleiner Kīlauea“. Der Vulkan brach 1959 aus und erzeugte bis zu 600 Meter hohe Lavafontänen, die mehrere Quadratkilometer bedeckten. Während die Lava erkaltete, brachte sie große Krater zum Vorschein. Auf dem Rundweg durch das nackte Lavafeld kann man die Folgen besichtigen. Zurück geht es durch Farndschungel und Ohia-Wälder. (hin und zurück: 5,4 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Kona

Tor zum Volcanoes National Park

Wer Big Island und den Volcanoes National Park erkunden möchte, findet in der Nähe von Kailua-Kona eine ideale Basis. Das Städtchen hat Flair – und die Umgebung auch. Doch auch von hier muss man für den Ausflug in den Park mindestens einen ganzen Tag einplanen, weil man auf der Küstenstraße nicht schnell vorankommt. Zudem ist die Westseite der Insel sonniger und touristisch besser erschlossen als der Osten.


Lava Tree State Park

Baumstammabbdrücke in der Lava

1790 wurde der Regenwald von Pāhoa nach einem Vulkanausbruch von Lava übergossen, die die Ohai-Bäume umschloss. Als die Lava sich zurückzog, hinterließ sie Abdrücke der zerstörten Bäume. Sie liegen noch heute da wie Dinosaurierknochen, die von Moos und Gras überwuchert sind. Ein kurzer Spazierweg führt in die gespenstisch-mystische Welt des Lava Tree State Monuments.

Nähere Infos:
www.gohawaii.com


Mauna Kea

Höchster Berg von Hawaai

Mit über 4.000 Höhenmetern ist der „weiße Berg“ der höchste auf Hawaii. Da das Meer an dieser Stelle über 6.000 Meter tief ist, beträgt die Gesamthöhe vom Meeresboden bis zum Gipfel sogar über 10.000 Meter! So betrachtet, handelt es sich um den höchsten freistehenden Berg der Welt. Auf dem Berg befinden sich mehrere Observatorien, die zusammen die größte Sternwarte der Erde bilden. Zwischen dem Vulkan und der Küste liegt Honokaa mit 2.000 Einwohnern. Der Tourismus hat seit einiger Zeit die Zuckerrohrindustrie als größten Arbeitgeber abgelöst.


Onomea Regenwald

Botanischer Garten von Big Island

Botanikfreunde und Fotografen sollten den Onomea Regenwald, den Botanischen Garten von Big Island, besuchen. Dort gibt es nicht nur alle Orchideen und  zahllose tropischen Pflanzen, die auf Hawaii vorkommen, sondern auch Wasserfälle, Baumriesen und gewundene Pfade, die das Paradies erschließen.


Waipio-Valley

Baden in der Dschungelschlucht

Das Waipio-Valley ist eines der sieben Täler in den Kohala Mountains, wo die Ureinwohner Hawaiis gewohnt haben. Heute leben in dieser paradiesischen Dschungelschlucht nur noch eine Handvoll Farmer und Fischer. Vom Lookout genießt man einen herrlichen Blick; danach kann man zu Fuß, zu Pferd oder im Jeep hinab in die Schlucht. Unten muss man mehrere Bäche durchqueren, ehe man zu Badestellen und Wasserfällen gelangt.




Reisebeispiele Big Island

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