Big Island

Sattes Grün: Big Island von Hawaii

Sattes Grün: Big Island von Hawaii

Lava und sattes Grün auf Hawaiis größter Insel

Big Island ist nicht nur die jüngste der hawaiianischen Inseln, sondern auch die größte. Sie ist größer als alle anderen Inseln zusammen und wächst täglich weiter, weil Lava aus dem Vulkan unterirdisch ins Meer fließt.
Die Insel ist nicht so stark besucht wie etwa Maui oder Oahu, was wohl daran liegt, dass die Lava als etwas lebloses empfunden wird. Dabei lebt die Insel gerade von dem Kontrast der schwarzen Lavamassen und dem satten Grün etwa der Golfplätze. Hinzu kommt das strahlende Tiefblau des Himmels, der sich an 350 Sonnentagen im Jahr über die Urlandschaft wölbt.



Sehenswürdigkeiten Big Island


Volcano National Park

Einzigartiges Ökosystem auf aktivem Vulkan

Auf Big Island, der größten Insel von Hawaii, liegt der Volcano National Park rings um den Kilauea, der heute der aktivste Vulkan weltweit ist. Der zum Weltnaturerbe erklärte Park beheimatet zwischen der Pazifik-Küste und einer Höhe von über 4.100 Höhenmetern ein vielseitiges und einzigartiges Ökosystem. Erschlossen wird er vom Crater Rim Drive, von dem viele kurze Wanderwege abgehen, so dass man auch schon bei einem eintägigen Besuch einen guten Eindruck von der Landschaft gewinnt. Wegen vulkanischer Aktivität kann der Weg geschlossen werden. Aktuelle Informationen liegen der Nationalparkleitung oder Ihrer Unterkunft vor. Dort erhält man auch Auskunft über aktuelle Lavaflüsse. Nicht immer ist fließende Lava zu sehen!


Mauna Kea

Höchster Berg von Hawaai

Mit über 4.000 Höhenmetern ist der „weiße Berg“ der höchste auf Hawaii. Da das Meer an dieser Stelle über 6.000 Meter tief ist, beträgt die Gesamthöhe vom Meeresboden bis zum Gipfel sogar über 10.000 Meter! So betrachtet, handelt es sich um den höchsten freistehenden Berg der Welt. Auf dem Berg befinden sich mehrere Observatorien, die zusammen die größte Sternwarte der Erde bilden. Zwischen dem Vulkan und der Küste liegt Honokaa mit 2.000 Einwohnern. Der Tourismus hat seit einiger Zeit die Zuckerrohrindustrie als größten Arbeitgeber abgelöst.


Hilo

Herz von Big Island

Die mit 47.000 Einwohnern größte Stadt auf Big Island liegt am Fuß der über 4.000 Meter hohen Vulkane Mauna Loa und Mauna Kea. Die hohen Berge sorgen dafür, dass Hilo eine der regenreichsten Städte der Welt ist. Die Böden sind extrem fruchtbar, so dass hier schier alles wächst. Ebenso vielfältig wie die Botanik ist die Kultur der Stad: Hippies, Koreaner, Millionäre und Portugiesen teilen sich den täglichen Nieselregen mit Kaukasiern und den Nachfahren der Plantagenarbeiter.


Onomea Regenwald

Botanischer Garten von Big Island

Botanikfreunde und Fotografen sollten den Onomea Regenwald, den Botanischen Garten von Big Island, besuchen. Dort gibt es nicht nur alle Orchideen und  zahllose tropischen Pflanzen, die auf Hawaii vorkommen, sondern auch Wasserfälle, Baumriesen und gewundene Pfade, die das Paradies erschließen.


Kona

Tor zum Volcanoes National Park

Wer Big Island und den Volcanoes National Park erkunden möchte, findet in der Nähe von Kailua-Kona eine ideale Basis. Das Städtchen hat Flair – und die Umgebung auch. Doch auch von hier muss man für den Ausflug in den Park mindestens einen ganzen Tag einplanen, weil man auf der Küstenstraße nicht schnell vorankommt. Zudem ist die Westseite der Insel sonniger und touristisch besser erschlossen als der Osten.


Waipio-Valley

Baden in der Dschungelschlucht

Das Waipio-Valley ist eines der sieben Täler in den Kohala Mountains, wo die Ureinwohner Hawaiis gewohnt haben. Heute leben in dieser paradiesischen Dschungelschlucht nur noch eine Handvoll Farmer und Fischer. Vom Lookout genießt man einen herrlichen Blick; danach kann man zu Fuß, zu Pferd oder im Jeep hinab in die Schlucht. Unten muss man mehrere Bäche durchqueren, ehe man zu Badestellen und Wasserfällen gelangt.


Lava Tree State Park

Baumstammabbdrücke in der Lava

1790 wurde der Regenwald von Pāhoa nach einem Vulkanausbruch von Lava übergossen, die die Ohai-Bäume umschloss. Als die Lava sich zurückzog, hinterließ sie Abdrücke der zerstörten Bäume. Sie liegen noch heute da wie Dinosaurierknochen, die von Moos und Gras überwuchert sind. Ein kurzer Spazierweg führt in die gespenstisch-mystische Welt des Lava Tree State Monuments.


Red Road

Romantische Küstenstraße im Südosten von Big Island

Die Straße 137 von Kapoho nach Kalapana hat ihren Namen nach der rötlichen Schlacke, mit der sie im Norden befestigt ist. Die enge Panoramastraße windet sich an der Südostküste von Big Island entlang – vorbei an Lavafeldern, durch dichte Wälder und zu kleineren Aussichtshügeln. Unterwegs gehen immer wieder Stichstraßen zum Strand, wo man meist ganz allein ist.

Route




Reisebeispiele Big Island

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