05.07.2012

USA Reise von Norbert Rörig

Ein gelungener Urlaub! Wir waren sehr zufrieden.

Als wir nach 11 Stunden Holzklasse und den darauf folgenden Einreiseformalitäten den Mietwagen abholten, waren wir dankbar, dass diese Prozedur kurz und knapp abläuft. Die beiläufig vorgetragene Offerte, eine Pkw-Zusatzversicherung für 15 $/Tag abzuschließen, haben wir abgewehrt.

Las Vegas:

Die Fahrt zum Hotel (The Mirage) gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht, da wir am Tag vor dem „Memorial Day“ angekommen waren und Las Vegas ca. 300.000 Besucher mehr hatte als üblich.
Im Parkhaus des Hotels (Wir empfehlen Self-Parking) erwischten wir mit Glück einen der letzten Parkplätze. Las Vegas ist normalerweise ein Parkplatz-Paradies, abgesehen von Feiertagen mit verlängertem Wochenende.
Die Rezeption erreichten wir mittels einer Brücke und eines Aufzugs mit nachfolgendem Fußmarsch durch eine riesige Spielhalle, eingekeilt in einen unaufhörlichen Strom von Menschen aus aller Herren Länder.
Las Vegas am Memorial Day ist für den braven Mittelstandsbürger aus deutscher Provinz wahrlich ein Kulturschock.

Der Aufenthalt im Cosmopolitan zum Ende unserer Tour gestaltete sich ähnlich, nur hatten wir uns zwischenzeitlich an den Rummel gewöhnt und konnten das tolle Zimmer und die Stadt genießen.

Bed & Breakfast:

Mit den B&B Unterkünften waren wir ausnahmslos zufrieden.
Ob es Jim vom B&B in Page war, der uns wertvolle Tipps für die anstehende Tour gab, oder Harris von der Flagstone Meadows Ranch, mit dem wir bis in die Nacht politisiert haben, alle Innkeeper waren sehr nett und haben keine Mühe gescheut unseren Aufenthalt zu einem Erlebnis zu machen.
Im Gegensatz zu Hotels nimmt man bei B&B mit anderen Gästen das Frühstück gemeinsam ein. Da wir bei allen Übernachtungen die einzigen Deutschen unter Amerikanern und wenigen Engländern waren, hatten wir reichlich Gelegenheit unsere verschütteten Englischkenntnisse zu aktivieren.

Strater Hotel:

Von außen ist das Strater Hotel ein potthäßlicher Ziegelbau. Von innen jedoch erwartet einen viktorianische Pracht vom feinsten. Nach einem feudalen Abendessen kamen wir auf dem Weg zu unserem Zimmer am Diamond Belle Saloon vorbei. Unsere Absicht dort mal kurz vorbei zu schauen wurde von einigen der dortigen Gäste durchkreuzt. Erst nach etlichen Stunden und einer entsprechenden Zahl von Highballs fanden wir zur Nachtruhe.

National Parks:

Die National Parks sind heute straffer organisiert, als wir das vor zwanzig Jahren kennengelernt haben. Seinerzeit hatte man viel mehr Möglichkeiten dicht an die Naturwunder heranzukommen, als es heute der Fall ist. Wir vermuten, dass dies eine Folge des vermehrten Besucherandrangs ist.
Man fährt von Viewpoint to Viewpoint, läuft ein wenig herum und macht einige Fotos. Insbesondere der Zion National Park war derart überlaufen, dass wir nach zwei Stunden aufgegeben haben und uns lieber dem Pool in Flanigan's Inn gewidmet haben.



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