30.07.2014

USA Reise von Martin Kiedrowski

New York (3 Tage):
Nach unserer verspäteten Ankunft in New York wollten wir noch einen Absacker in unserem Hotel St. Giles nehmen. Die Bar macht allerdings schon um 0.00 Uhr zu, so dass wir einen Block weiter zur Park Avenue Tavern gegangen sind. Dort herrschte eine angenehme Atmosphäre, wir fanden eine gute Adresse. Das St. Giles war gut und die Lage für unseren Geschmack ideal. Wir haben sowohl Midtown (Empire State Building, Grand Central Station, Time Square, Rockefeller Centre mit Top Of The Rock, Central Park), als auch Downtown (Staten Island (Fähre), Financial Centre, Ground Zero, China Town, Little Italy, Soho) zu Fuß erkundet, lediglich für den Weg von Midtown nach Downtown und zurück haben wir die U-Bahn genommen. Wir haben auf die Hop On Hop Off Busse verzichtet, da an jeder Ecke in New York etwas zu sehen und diese Busse auch abends nicht mehr fahren. Frühstück haben wir in Scottys Diner eingenommen. Das Diner nur ca. 50 m vom St. Giles entfernt, recht typisch für New York und sehr empfehlenswert.

Las Vegas (2 Tage):
Unser Hotel war das Vdara, am Flughafen hat man uns schon gesagt „eine gute Wahl“, das können wir nur bestätigen. Mit der Tram oder selbst zu Fuß ist man schnell im Geschehen (Strip). Auch für Nicht-Zocker ist diese Stadt ein Erlebnis. Sowohl die Themenhotels als auch das Treiben auf dem Strip sorgen immer für Erstaunen. Ob Wasserspiele vor dem Bellagio oder Vulkanausbrüche am Mirage, es lohnt sich stehen zu bleiben. Im „The Venetian“ muss man mal hineingegangen sein, Markusplatz, Rialtobrücke oder Canale Grande mit Gondeln, hier wurde nichts vergessen.

Death Valley (1 Tag):
Nach New York und Las Vegas genau das Richtige. Zabriskie Point, Golden Canyon, Badwater und Artist’s Palette haben wir uns angeschaut. Im Golden Canyon haben uns ca. 500 m gereicht, die Hitze war zu brutal, aber der Eindruck hat völlig ausgereicht. Die anderen Punkte waren ohne viel laufen zu erreichen und unserer Meinung nach sehenswert. Unsere Unterkunft „Furnace Creek Ranch“ ist sehr authentisch für die Gegend. Der Pool war nicht wirklich eine Abkühlung gewesen, machte aber trotzdem Spaß. Das Essen abends in der Corkscrew Lounge war Klasse.

Yosemite National Park (2 Tage):
Unsere Unterkunft im Cottage von Cindy und Larry war super – sehr empfehlenswert! Die beiden sind richtig lieb und geben Tipps und sonstige Hilfe wenn nötig. Nach den vielen Essen in Restaurants haben wir uns dort dann selbst versorgt. Der Grill war eine gute Idee, die Steaks, die wir in Oakhurst gekauft haben sehr gut und günstig. Der Park selbst ist traumhaft, wir schauten uns Olmstead Point, El Captain Bridge, Valley View, Bridaveil Fall, Mariposa Grove (Mammutbäume), Washburn Point und Glacier Point an. Der Park bietet so viel, wir wären auch gerne einen Tag länger geblieben.

San Francisco (3 Tage):
Das Hotel war ein Fehlgriff. Die Zimmer rochen muffig, die Betten waren zu klein und von den Wänden blätterte entweder die Farbe ab oder sie waren verschmutzt. Wir haben uns ein 3 Tage Ticket für die Busse und die Cable Cars gekauft, das hat sich wirklich gelohnt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man hier gut zurecht, vor allem wenn die Cable Car Fahrten inklusiv sind. Fishermans Warf, China Town, South Of Market oder die verschiedenen Parks sind lohnenswert. Achtung, Tenderloin (Kriminalität nach Meinung unseres Gastgebers) meiden! Der beste Tipp ist aber mit dem Auto über die Golden Gate Bridge nach Sausalito zu fahren, krasser Gegensatz zu San Francisco, und dann weiter nach Marin Headlands. Von Hawk Hill aus hat man eine bezaubernde Aussicht auf die Golden Gate Bridge mit der Skyline von San Francisco im Hintergrund.

Monterey (1 Tag):
Das Bay Aquarium und abends die Wharf, damit war die Zeit schon sehr sinnvoll ausgenutzt. Den Snack am späten Nachmittag in der Unterkunft sollte man aber nicht verpassen! Die Weiterfahrt nach Santa Barbara an der Pazifikküste entlang ist traumhaft – einfach öfters stehen bleiben und genießen.

Santa Barbara (2 Tage):
Hier wollten wir einfach nur relaxen. Den Strand, nette Restaurants und das Cottage genießen. Nachmittags werden am Haupthaus wine & cheese angeboten. Sehr lecker und sehr netten Kontakt zu den Gastgebern und anderen Gästen. Das Haus liegt zwar ein gutes Stück vom Strand entfernt, aber hier kann man eine kleine Bahn nutzen, die die Hauptstraße hoch und wieder herunter fährt. Das Jacuzzi-Bad im Cottage sollte auch genutzt werden – volle Entspannung.

Los Angeles (2 Tage):
Achtung, mit dem Auto nicht während der Rush-Hour hineinfahren. Unsere Unterkunft war ein Apartmenthotel direkt am Strand (Venice Beach), die Lage war 1. Klasse, leider waren die Handwerker im Haus. Am Strand und an der Strandpromenade gibt es immer etwas zu sehen, auch ein Spaziergang nach Santa Monica ist nicht zu weit. Nach Malibu sind wir mit dem Auto gefahren, 12 Dollar für das Parken bezahlt und zu einem Strandabschnitt gekommen, der lange nicht so schön war wie Venice Beach. Man muss schon zu den abgesperrten Bereichen hin, um die schönen Strandhäuser zu sehen. Beverly Hills war schön und Hollywood mit dem Hollywood Boulevard und dem Walk Of Fame beeindruckend.

Alles in allem fühlten hatten wir einen sehr schönen Urlaub und fühlten uns von Umfulana sehr gut beraten. Herzlichen Dank dafür.
Viele Grüße,

Martin Kiedrowski



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