29.06.2015

USA Reise von Ulrich

Man hatte genügend Zeit, die Sehenswürdigkeiten abseits der direkten Routen zu besichtigen.

Ganz herzlichen Dank an das Umfulana-Team, das zum wiederholten Mal unsere Reise vorzüglich geplant und organisiert hat, sodass wir einen unbeschwerten Urlaub genießen konnten. Dieses Mal führte unsere Route von Denver aus durch die Rocky Mountains (Crested Butte und Durango) zum Mesa Verde Park. Von dort ging es zum Monument Valley, Arches NP, Capitol Reef NP, Escalante (Petrified Forest und Grand Staircase), Bryce Canyon. Zion NP und schließlich Las Vegas.
Die einzelnen Etappen waren so bemessen (zwischen 35 und 230 Meilen), dass man genügend Zeit hatte, die Sehenswürdigkeiten abseits der direkten Routen zu besichtigen. Absolut empfehlenswerte Abstecher und Nebenstrecken sind z.B.
- Taylor Park und Taylor Damm (Hwy 742 von Almond in den Gunnison National Forrest), nahe Crested Butte
- Heimat-Freilichtmuseum in Gunnison (liegt direkt am Hwy 50)
- Black Cannyon of the Gunnison auf der Route von Crested Butte über Montrose nach Durango
- Hwy 550 von Montrose nach Durango mit 3 spektakulären Passüberquerungen (Red Mountain Pass, Molas Pass und Coal Pass, jeweils deutlich über 3.000 Meter) zwischen Ouray und Durango
- Hwy 128 ab Moab bis Castle Valley, ca. auf halber Strecke Western Film Museum, da in dieser Landschaft viele Western gedreht wurden
- Zwei Abstecher in Boulder vom Hwy 12 auf der Fahrt von Torrey (Capitol Reef NP) nach Escalante (Grand Staircase NP):
o Burr Trail Road, ca. 16,5 Meilen und zurück durch einen bizarren Canyon (asphaltierte Straße)
o Hells Backbone Drive: Nebenstrecke (Straße 153) von Boulder nach Escalante auf einer nicht geteerten, aber "maintained road" durch den National Forrest, spektakuläre Brücke über einen schmalen Berggrad
- Abstecher vom Hwy 89 auf der Fahrt vom Bryce Canyon (Tropic) zum Zion NP (Springdale): Hwy 14 zum Cedar Breaks National Monument

Die von Umfulana empfohlenen Unterkünfte waren insgesamt und ganz überwiegend von guter Qualität, teilweise sehr großzügig (z.B. Zu Gast in einem ehemaligen Farmhaus bei Moab in Moab, Zu Gast in einem Inn bei Tropic, The Cosmopolitan in Las Vegas), teilweise mit ganz liebenswerten Gastgebern (z.B. Zu Gast in einem B&B in Crested Butte oder Zu Gast auf einer Ranch am Mesa Verde Park in Mancos am Mesa Verde NP). Das als "Zeitreise in den wilden Westen" angebotene Zu Gast in einem Hotel in Durango fiel gegen alle anderen Unterkünfte qualitativ deutlich ab. Es ist doch sehr in die Jahre gekommen und ist aus unserer Sicht keine Empfehlung.

Zum Schluss noch ein winziger, aber nicht unwesentlicher Verbesserungsvorschlag für die Reiseplaner des Umfulana-Teams: The Cosmopolitan in Las Vegas kann unter der angegebenen Adresse (3708 Las Vegas Blvd South) nicht angefahren werden. Die Hotelvorfahrt und Einfahrt zur Tiefgarage ist über die West Harmon Ave erreichbar. Dieser Hinweis ist wichtig, da sich nicht in alle Navigationsgeräte die GPS-Koordinaten eingeben lassen.

Insgesamt haben wir eine tolle, abwechselungsreiche und beeindrucke Reise erlebt.



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