11.10.2016

USA Reise von Britta und Richard

Der Tipp einer Kollegin mit Umfulana zu reisen hat sich als Glücksgriff erwiesen. Jederzeit gerne wieder.

Unsere Reise nach Kanada/ USA begann in Vancouver. Hier wohnten wir für 2 Nächte in einem idyllischen B&B im Norden der Stadt ca. 500m Fußweg von der Suspension Bridge, einer der neuen Hauptattraktionen Vancouvers, entfernt.
Unser liebevoll gestaltetes Zimmer bot viel Platz und das Highlight war das 3 Gang Frühstück mit wirklich außergewöhnlichen Speisen, das an einem großen Tisch gemeinsam mit Allen eingenommen wurde und zu guten Gesprächen mit den internationalen Gästen einlud .So konnte ein reger Informationsaustausch stattfinden .
Wer allerdings nicht nach Vancouver Island oder in die Berge möchte und wie wir, kein Auto gemietet hat, der muss hier insgesamt recht lange Transferzeiten in Kauf nehmen. Vom Airport in die Unterkunft und von da in die City oder eben wieder zurück zum Airport . Restaurants gibt es nur wenige in der Nähe, die fußläufig erreichbar sind.
Einfacher Weg Airport - Unterkunft mit dem Taxi ca. 1 Stunde Preis ca. CAD 60,-
Mit Bus und Seabus gibt es aber eine gute Verbindung in die Stadt, die unmittelbar vor dem Haus angetreten werden kann. Das ganze dauert dann ebenfalls ca. 1 Stunde einfacher Weg.
Wer also nur die Stadt kennen lernen möchte, wäre in diesem Fall mit einer Unterkunft in der City besser bedient.

Weiter ging es per Flugzeug nach San Francisco ( 3 Übernachtungen) wo wir auch unseren Mietwagen übernahmen. Unsere Unterkunft hier lag sehr zentral und alles war gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die herzlichen Gastgeber und speziell der 9 Monate alte Hund Carson sorgten dafür, dass wir uns gleich heimisch fühlten. Die alte Villa gleicht einem Museum .Man wohnt hier in einem außergewöhnlichen Ambiente und fühlt sich wahrlich in einer anderen Zeit. Auch hier wurde das sehr gute Frühstück an einem großen Tisch gemeinsam eingenommen. Gute Gespräche waren auch hier mit dem internationalen Publikum an der Tagesordnung. Lediglich das Parken stellt hier ein Problem dar, da alle Parkplätze auf der Strasse nur Anwohnern vorbehalten sind und lediglich für 2 Stunden tagsüber von Auswärtigen genutzt werden können. In 10 min Laufentfernung fanden wir aber ein bezahlbares Parkhaus.

In Pacific Grove bei Monterey( 1 Übernachtung) hatten wir bei Wein und Snacks einen gigantischen Blick auf den Pazifik, die Seehunde lagen am Strand nur wenige Meter entfernt.
Auch hier ist das Ambiente aus der Zeit gefallen aber äußerst angenehm und mit super Lage. Man möchte gerne länger bleiben. Hier sollte nur keine 3-Bettzimmer gebucht werden, da das 3. Bett aus einer Klappmatratze besteht und wirklich eine Notlösung darstellt. Laut Aussage der Mitarbeiter gibt es keine Dreibettzimmer, was wir nicht wussten. Das Frühstück( sehr reichhaltig) wird an mehreren Tischen serviert.
Hier kommt es dann leider nicht mehr zu den vorher eher familiären Gesprächen.
Sehr nett war aber, dass wir bei Abreise ein kleines Lunchpaket für die Reise mitbekommen haben.
Die Reisezeit nach Santa Babara war aber deutlich länger als vom Reiseveranstalter vorgegeben. *Anmerkung Umfulana: Die Reisezeit wurde mit 5h30 angegeben, ca. eine Stunde mehr, als google für die schnellste Route berechnet. 
Mit lediglich einer Tankpause, einem kleinen Snack auf die Hand und einem kurzen Stopp bei den Seeelefanten , zusammen max. 45 Minuten ,benötigt man mindestens 7 Stunden von Pacific Grove bis nach Santa Babara.

Santa Barbara hatten wir als Zwischenstopp mit nur einer Übernachtung eingeplant, was wir im Nachhinein sehr bedauerten, da es eine tolle Stadt mit super Strand ist. Hier wohnten wir in einem kompletten Bungalow mit Terrasse und eingerichteter Küche. Auch hier wurden wir bei Ankunft mit Wein und Snacks empfangen. Das Frühstück hier war allerdings recht lieblos und einfach gestaltet. Die Unterkunft ist aber top.

Der wilde Westen wurde uns dann in San Diego nahe gebracht, wo wir stilecht in einem Westernhotel wohnten, mitten in Old Town. Die Zimmer sind originalgetreu eingerichtet und im Bad stand eine riesige Kupferbadewanne. Im Innenhof befand sich ein Restaurant mit leckeren Speisen für jeden Geschmack. Parken kann man kostenlos direkt vor dem Hotel. Leider hört man im Zimmer die Autobahn und den nahen Zugverkehr sehr stark. Hier wurde mit Abstand das schlechteste Frühstück angeboten.
Kein Personal, Kaffee in der Thermoskanne , Scones, Jogurt ein paar Früchte. Schade für das eigentlich sehr schöne Hotel.

Zum Ende unserer Reise ging es dann noch nach Los Angeles, wo wir für 2 Nächte in Play del Rey in einem süßen Gästehaus am Rande eines Vogelschutzgebietes wohnten. Obwohl der internationale Airport nur 10 min entfernt ist, gibt es keinerlei Fluglärm. Man wähnt sich eher auf dem Land als am Rand einer Megacity. Strände und Restaurants sind in unmittelbarer Nähe zu Fuß erreichbar ( Venice Beach ca. 6 Meilen entfernt)
Leider war auch hier das 3 .Bett ein Problem, das wir mit den vorhandenen Decken und Kissen aber als passable Liegestation umbauen konnten.
Insgesamt ein sehr angenehmer Aufenthaltsort mit sehr nettem Personal der zum längeren Verweilen einlädt.

Fazit: Insgesamt war alles hervorragend organisiert und wir verlebten einen wunderschönen Urlaub.
Bei Alamo erhielten wir sogar ein kostenloses Upgrade. Übernahme sowie Abgabe des Mietwagens klappten reibungslos.

Der Tipp einer Kollegin mit Umfulana zu reisen hat sich als Glücksgriff erwiesen.
Jederzeit gerne wieder.



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