USA Reise von Manuela - USA - 2016
18.11.2016

USA Reise von Manuela

Wir haben wieder eine schöne Reise mit guter Planung gemacht

Wir haben wieder eine schöne Reise mit guter Planung gemacht. Allerdings hat uns der Reiseführer von Dumont nicht so gut gefallen; sehr oberflächliche Beschreibungen und teilweise auch falsche Angaben. Vielleicht wäre Reise Know- How die bessere Alternative. Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir bei den B&Bs festgestellt, dass es keine Auswahl, sondern „feste“ Gerichte zum Frühstück gibt. Sofern man etwas nicht mag, muss man das unbedingt vorher sagen; Zimt ist z.B. ein sehr beliebtes und oft verwendetes Gewürz. Insgesamt hat sich aber tatsächlich kein Frühstück wiederholt.
Zu unseren Stopps im Einzelnen:

Atlanta, 2 Nächte
Hier hatten wir selber ein Hotel gebucht. Atlanta ist eher beschaulich für eine Großstadt. Gut gefallen hat uns der Olympia- Park und das angrenzende Aquarium, was zwar sich nicht günstig war (40 US-DOLLAR pro Person), sich aber gelohnt hat.
Restaurant- Empfehlungen:
Teds Montana Grill und falls Frühstück erforderlich ist, die Corner Bakery.

Savannah, 2 Nächte
Die Villa am Forsyth Park hat uns gut gefallen, das Frühstück war ebenfalls gut.
In Savannah haben wir uns die Stadt zu Fuß angeschaut, was gut machbar ist. Die Stadt hat uns gut gefallen, wobei im direkten Vergleich zu Charleston, Savannah nicht so beschaulich ist.
Als Restaurant können wir auf jeden Fall das Pirate House empfehlen. Wir waren auch erst skeptisch , ob es sich um ein reine „Touri-Attraktion“ handelt. Auf unserer gesamten Reise hatten wir dort aber tatsächlich mit das beste Abendessen zu akzeptablen Preisen. Zudem ist die Aufmachung sehr urig. Das Lokal war allerdings sehr runtergekühlt, Jacke daher empfehlenswert.

Jekyll Island, 2 Nächte
Auf dem Weg von Savannah zu der Insel haben wir einen Stopp am Old Fort Jackson gemacht. An sich ganz nett anzuschauen, wir wurden dort aber dermaßen von Moskitos attackiert, dass wir uns nach sehr kurzer Zeit wieder auf den Weg gemacht haben. Derartige Moskito- Problem hatten wir sonst nirgendwo auf der Reise.
Unterkunft und Frühstück gut. Es wirkt allerdings alles etwas bieder. Wir haben uns dort ein Fahrrad geliehen und sind damit über die Insel gefahren. Zudem haben wir die Seaturtle Station besucht.
Restaurant- Empfehlung:
Tortuga Jacks, mexikanische Küche mit Außenplätze und Blick auf das Meer.

St. Augustine, 2 Nächte
Wir sind von Jekyl Islands die vorgeschlagene Route von Umfulana (A1A) gefahren. Hier konnte man öfter das Meer sehen, teilweise ist die Sicht allerdings durch Strandhäuser nicht gegeben. Wir haben einen kurzen Stopp in Jacksonville gemacht, was uns aber nicht sonderlich begeistert hat.
Die Unterkunft an sich hat uns sehr gut gefallen, wir hatten nur ein bisschen Pech mit dem Zimmer, da dieses sich direkt an der Küche befunden hat, wodurch es morgens früh schon unruhig wurde.
Das Frühstück ist recht ausgefallen (z.B. Kassler mit Kartoffelpüree).
Die beiden Gastgeber sind sehr bemüht. Wir haben für einen Strandtripp Stühle, Handtücher, Sonnenschirm bekommen.
Zudem haben wir uns die Stadt und das Kastell angeschaut. Es ist alles gut fußläufig erreichbar und sehr schön anzuschauen . Die Stadt ist allerdings sehr beliebt und somit sind viele Touristen vor Ort. Es wirkt alles auch ein bisschen wie Phantasialand; man muss ich immer wieder sagen, dass die Gebäude echt sind.
Gegessen haben wir im Catch (gutes Essen, aber auch teuer) und im Mojo BBQ (preislich okay, leckere typische amerikanische Küche).

Monticello, 2 Nächte
Tja, die Unterkunft war eigentlich gut, allerdings eher ungemütlich, da sehr museumsartig. Zudem hat die Gastgeberin einen speziellen Charme, obwohl man sich auch ganz gut mit ihr unterhalten kann. Das Frühstück ist sehr gut und reichhaltig.
Die Stadt selber hat nichts zu bieten, Tallahassee allerdings auch nichts. An sich könnte man sich diesen Stopp sparen. Was man aber auf jeden Fall machen sollte, ist ein Besuch der Wakulla Springs (ca. 1 Stunde Fahrzeit). Wir haben dort eine Bootstour gemacht und jede Menge Vögel, Schildkröten, Alligatoren und sogar Seekühe gesehen. Man kam sich wie in einer anderen Welt, ein bisschen wie Jurassic Park, vor. Hinzu kommt, dass alles extrem günstig war. 8 USD pro Person für die Tour und 6 USD Parkeintritt für das Auto. Man braucht danach auch keine von den vielen recht teuren Swamptouren mehr machen.

Pensacola, 2 Nächte
Wir wollten auf dem Weg die Tropfsteinhöhlen besuchen. Diese sind aber leider jeden Dienstag und Mittwoch geschlossen (wir waren Mittwochs unterwegs). Wir sind daher runter zur Küste gefahren und haben einen Mittagsstopp in Panama City Beach gemacht. An sich eine klassische Touristadt mit sehr schönen Strand. Da wir außerhalb der Saison waren, war nichts los. Wir haben dort in einer netten Strandbar gegessen und uns ein bisschen am Pierpark die Beine vetreten (Meile mit diversen Geschäften).
Die Unterkunft in Pensacola war vom Gesamtpaket her definitiv die Beste. Wir hatten ein sehr schönes Zimmer, das Frühstück war super und reichhaltig und Bonnie ist eine super Gastgeberin. Sie hilft bei der Tagesplanung, stattet einen nach Bedarf mit Strandutensilien aus und ist auch sehr an „ tiefergehenden“ Gesprächen interessiert. Zu unserer Zeit war Trump für eine Wahlkampfrede in der Stadt, so das wir uns intensiver über die politischen Systeme in den USA im Vergleich zu uns unterhalten haben.
Wir haben neben einen Strandbesuch (super schöne Strände) das Naval Aviation Museum besucht, was absolut empfehlenswert ist. Der Eintritt ist kostenlos.
Restaurant – Empfehlung: Fishhouse (gutes Essen in schöner Lage an der Bucht).
Pensacola bietet sehr viel, so dass man dort auch durchaus 3 Nächte bleiben könnte.

New Orleans, 3 Nächte
Auf dem Weg haben wir einen Stopp in Mobile gemacht und die U.S.S Alabama besichtigt. Die drei Touren auf dem Schiff sind sehr interessant (auch für Leute, die nicht so viel mit Kriegsschiffen anfangen können). Wir haben die drei Touren in gut zwei Stunden geschafft, man könnte sich aber auch länger aufhalten. Zusätzlich kann man auch noch ein U-Boot besichtigen.
Die Unterkunft war gut, das Frühstück okay, aber nicht so gut wie in den anderen Unterkünften. Etwas anstregend ist die dauerhaft laufende klassische Musik. Auf der eigenen Internetseite ist aufgeführt, dass es sich um eine der zehn besten Unterkünfte in ganz USA handeln soll; das können wir nicht nachvollziehen. Der Gastgeber sowie sein Angestellter sind aber auch sehr nett und bemüht.
Wir haben uns natürlich das French Quarter angesehen, waren aber nicht darauf eingestellt, dass uns insbesondere auf der Bourbon Street eine Mischung aus Reeperbahn und Düsseldorfer Altstadt erwartet. Schön ist es allerdings, sich mal auf einen der Balkone zu setzen und sich das Treiben von oben anzuschauen.
Ein kleiner Ruhepunkt auf der Bourbon Street ist das Café Beignet. Um allerdings Beignets zu essen, sollte man sich ruhig beim Café du Monde anstellen. Die Beignets sind sehr lecker und dort günstiger.
Stilecht haben wir auch eine Fahrt mit den Schaufelraddampfer auf dem Mississippi gemacht. Man sollte aber wissen, dass man außer in den ersten zehn Minuten nichts Besonderes mehr sieht. Wir haben die Fahrt mit der Creole Queen gemacht und überall wurde uns davon abgeraten, die Fahrt mit Essen zu buchen.
Zudem haben wir eine Tour durch den Garden District gemacht. Hierzu haben wir Unterlagen von unserer Unterkunft gemacht, anhand derer man gut die einzelnen Häuser ablaufen konnte.
Ebenfalls haben wir uns den Louis Cemetry No. 1 angeschaut. Diesen kann man aber nur mit einem Guide besuchen (20USD pro Person). Buchen kann man den Guide direkt am Friedhof. Die Tour ist zwar nicht günstig, hat sich aber gelohnt. Der Lafayette Friedhof im Garden District kann frei besichtigt werden.



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