USA Reise von Ute - USA - 2017
02.10.2017

USA Reise von Ute

Unser Urlaub führte uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich vom Regenwald über schier endlose Lavafelder bis zur Steppe erstreckte

Hawaii – Kaua'i, Maui, Big Island
Kaua'i:
Nach einem angenehmen Flug mit Lufthansa in Premium Economy bis Los Angeles sind Abends wir nach einem weniger angenehmen Flug mit United am Flughafen Lihu'e gelandet. Mit einem Mietwagen von Alamo der Klasse Standard SUV (GMC Terrain) waren wir für die Insel und ihre Straßen hervorragend ausgerüstet.
Unsere Unterkunft war das Country Inn Kauai. Es hatte 4 schön eingerichtete, großzügige Suiten und eine familiäre Atmosphäre. Leider hatten wir zu wenig Zeit den großen Garten inklusive BBQ zu nutzen. Ein Highlight war das Frühstück. Ein Teller mit frischen Ananas und frisch gepflückten Sternfrüchten eröffnete das Frühstück neben einem schönen Buffet. Morgens wurden wir von Hans, dem deutschsprachigen Manager, über das Wetter und Empfehlungen der Insel informiert.
Am 1. Tag auf Kaua'i haben wir uns dazu entschieden den Waimea Canyon zu besuchen – ein absolut beeindruckendes und eindrückliches Erlebnis. Der „Grand Canyon des Pazifiks“ bietet massenhaft Möglichkeiten für Zwischenstops mit atemberaubendem Panorama und diverse Trails zum Wandern in allen Schwierigkeitsgraden.
Am 2. Tag sind wir an die Südküste gefahren und haben das „Spouting Horn“ beobachtet. Auch die Strände, wenn auch nicht ganz so groß, sind sehr zu empfehlen. Ein Highlight war freitags Abend die Hanapepe Art Night in Hanapepe. In der Hauptstraße gibt es viele Kunstgalerien, Livemusik und Streetfoodstände zu sehen. Hier haben wir das erste mal Kava probiert, was eine leicht berauschende Wirkung auf mich hatte. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Maui.

Maui:
Nach nur ca. 45 Minuten Flug mit Hawaiian Airlines sind wir in Kahului gelandet. Da wir uns für das Meilenprogramm der Airline angemeldet hatten, reduzierte sich der Preis für die eingecheckten Gepäckstücke von 25$ auf 15$ pro Stück.
An der Mietwagenstation von Alamo haben wir uns dieses Mal für einen Jeep Grand Cherokee (Standard SUV) entschieden. Dieses Fahrzeug hatte sogar ein GPS und war von Rückfahrkamera bis zu klimatisierten Sitzen mit allen möglichen Annehmlichkeiten ausgerüstet.
Ein absolutes Muss auf Maui ist die Road to Hana. Dafür sollte man allerdings sehr viel Zeit einplanen, um an sämtlichen Aussichtspunkten das Panorama genießen zu können bzw kleine Wanderungen zu unternehmen. Auch die kleineren Farmstands bzw Foodtrucks sehr empfehlenswert. In Hana waren wir im Travaasa Hana untergebracht. Ein großes Hotel mitten in Hana (sonst ist in Hana nicht viel zu finden) mit europäisch anmutendem Flair. Das Haus hat den Anspruch an sich selbst ein Hotel der Spitzenklasse zu sein, dem sie aber nur bedingt nachkommen können. Die Angestellten waren äußerst freundlich und zuvorkommend. Das Zimmer war allerdings sehr dunkel und nicht klimatisiert. Zum Abendessen waren wir auf Empfehlung des Personals außerhalb in einem Restaurant, das dem Hotel angeschlossen war, hier waren wir sehr zufrieden. Das Frühstück war inklusive dem Motto „Add an egg to it and call it breakfast“ zwar gut, aber äußerst gewöhnungsbedürftig und sehr teuer.
Unsere Reise ging weiter über Kaupo (ACHTUNG: Straße offiziell nicht befestigt ==> kein Versicherungsschutz bei Mietwagen) zum Haleakala National Park. Hier war es vergleichsweise kühl und leider nebelig, sodass wir den Krater und die Aussicht nicht uneingeschränkt genießen konnten. Unser endgültiges Ziel des Tages war die Residenz eines Plantagenbesitzers in Lahaina. Ein etwas kleineres Hotel im Stil eines Plantagen Herrenhauses mit Pool und ca 3-4 Minuten Fußweg zum Strand. Das Frühstück wurde am Pool serviert und konnte von einer Karte ausgewählt werden. Am Abend haben wir ein Lu'au im Ka'anapali Beach Hotel gebucht. Meiner Meinung nach hat hier das Preis – Leistungs Verhältnis sehr gut gepasst. Es gab eine schöne Einführungsveranstaltung, hervorragendes Essen und eine tolle traditionelle hawaiianische Show.
Ein weiteres Highlight in Lahaina ist die Front Street mit vielen kleinen Geschäften und guten Restaurants.
Direkt hinter den Geschäften liegt der Strand, an dem wir einen Surfkurs bei Goofy Foot gemacht haben.
Am nächsten Tag haben wir uns entlang der Küste einige Strände angeschaut und waren auch am Kapalua Beach schnorcheln; ein sehr schöner Strand an dem man angefangen von Liegestühlen und Sonnenschirm bis hin zur Schnorchelausrüstung und Standup Paddle Boards ausleihen kann.

Hawai'i Island/Big Island:
Nach weiteren 50min Flug mit Hawaiian Airlines sind wir in Hilo gelandet. Hier haben wir uns dazu entschieden vom Standard SUV ein Upgrade auf einen Fullsize SUV zu machen, da bei dieser Klasse ein 4x4 Antrieb garantiert war(Anmerkung Umfulana: Bei keiner Wagenkategorie in den USA ist 4x4 Antrieb garantiert). Die Alamo Station in Hilo war die einzige Station an der wir uns das Auto nicht selbstständig aussuchen konnten und so bekamen wir einen gut ausgestatteten Ford Expedition zugeteilt. Im Akaka Falls State Park bei Honomu haben wir ein Zipline Abenteuer mit 7 Ziplines unterschiedlicher Länge gebucht. Wir gingen entsprechend unseren „Zipline Erfahrungen“ in den Alpen mit hohen Erwartungen in die Tour, die leider nicht zur Gänze erfüllt wurden, da sowohl Höhe als auch Länge der Ziplines nicht mit den Hochseilgärten in den deutschen bzw österreichischen Alpen zu vergleichen sind. Dennoch waren die Aussicht auf den Bach, das Meer und den Akaka Fall bei der letzten Zipline durchaus schön und sehenswert. Die Tourguides waren sehr freundlich, wussten allerhand über Land, Leute und Botanik zu erzählen und auch die Sicherheit wird hier sehr groß geschrieben und genau genommen.
Unsere erste Unterkunft auf Big Island war die Lodge im Regenwald. Ein kleines B&B mitten im Regenwald am Fuß des Kilauea. Die vier Cottages waren von der Straße aus nicht zu sehen und verschwanden so komplett im Regenwald. Sie waren liebevoll von den Eigentümern mit allerhand „Krimskrams“ eingerichtet und somit war leider kein Platz um die Koffer auszuräumen.
Der Kilauea ist ein sehr aktiver Vulkan, der sowohl tagsüber, aber insbesondere Nachts ein besonderes Naturschauspiel bietet. Es ist sehr zu Empfehlen Abends im Volcano House zu Essen und dabei das Glühen des Vulkans zu beobachten (Reservierung erfolrderlich). Der Eintrittspreis für den Nationalpark kostet 25$ und ist für 7 Tage gültig. Leider war der Crater Rim Drive (Straße ringsum den Krater) kurzfristig wegen akuter Vulkanaktivität nicht komplett befahrbar. Gleiches galt auch für den Trail zum Ocean Entry des Vulkans. Unser Urlaub führte uns weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich vom Regenwald über schier endlose Lavafelder bis zur Steppe erstreckte, über die Südspitze der Insel anstatt quer durch die Mitte. Hier haben wir an einigen Sandstränden Stopps eingelegt. Am beeindruckendsten waren der schwarze und der grünen Sandstrand. An der steilen Westküste entlang kamen wir zu unserem letzten Halt unseres Urlaubs, der Parklodge über Kona bei den Gastgebern Robert und Daniel. Die zwei Schweizer haben  am Hang über Kailua-Kona ein beeindruckendes Herrenhaus mit 4 ausgesprochen hochwertig eingerichteten Suiten. Dieses Bed&Breakfast in einer Straße die einer Gated Community gleicht, entspricht den Ansprüchen eines luxuriösen ***** Hotels. Auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf das Frühstück. Von frischem Obst über „echtes“ (europäisches) Brot, über italienische Salami, Käse und Marmeladen bis hin zu Eiern in allen erdenklichen Variationen und Müsli mit Quark und Obst. Die Gastgeber haben uns mit wertvollen Tipps zu Locations und Stränden der Westküste versorgt. So haben wir zwei wunderschöne, empfehlenswerte Strände besucht. Den Hapuna Beach State Park mit Lifeguards, weißem, feinen Sandstrand und türkisblauem Wasser (Nichts zum Schnorcheln) und den Kua Bay Beach Park der ein tolles Gebiet zum Schnorcheln ist. Leider war der Aufenthalt in der Parklodge nach nur zwei Nächten wieder vorbei und so bekamen wir gar nicht die Gelegenheit das große Jacuzzi, den Sportraum mit einigen Geräten, Billardtisch und Dartsscheibe zu nutzen.



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