Neuenglands Norden: Raue Wildnis und glamouröse Orte - USA
Dampflokomotive auf dem Mount Washington

Neuenglands Norden

Raue Wildnis und glamouröse Orte

Wer von Boston nach Norden und Osten fährt, erlebt grandiose Naturlandschaften zwischen dem wildromantischen Acadia Park an der Küste und dem sturmumtosten Mount Washington. Unkonventionelle Gastgeber sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird. (Mindestalter 16 Jahre)

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Boston

Boston

6 Meilen | 15 Minuten
A

Boston

Vornehme Hauptstadt von Neuengland

Die größte Stadt von Neuen­g­land und Haupt­stadt des Bundes­staates Massa­chu­setts ist mit vier Millionen Einwoh­nern und einem wich­tigen Flughafen die Dreh­scheibe im Nord­osten der USA.

Als eine der reichsten und ältesten Städte Amerikas ist sie auch Sitz der Harvard Univer­sity und des MIT (Massa­chu­setts Insti­tute of Tech­no­logie). Über die Tea Party von 1773 ist Boston untrennbar mit der amerika­ni­schen Geschichte verbunden. Damals warfen als Indianer verklei­dete Siedler aus Protest gegen die engli­sche Teesteuer die Ladung eines briti­schen Schiffes ins Meer, was bis heute Jahr für Jahr am Indepen­dence Day gefeiert wird. An die alte Tradi­tion erin­nern histo­ri­sche Stadt­viertel wie Beacon Hill oder North End, wo Kopf­steinpflaster und Villen in großen Gärten noch nicht dem Beton­wahn zum Opfer gefallen sind.
Die Stadt ist Schau­platz amerika­ni­scher Geschichte, Kultur und Bildung. Boston und Cambridge haben ein sehr gutes öffent­li­ches Nahver­kehrsnetz und man erreicht alle Sehens­wür­digkeiten im Stadt­zentrum gut per Subway (U-Bahn), Bus oder mit dem Taxi.
Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Bostons sind aber auch durch einen vier Kilometer langen markierten Stadt­wanderweg, den Freedom Trail, mitein­ander verbunden.

Zu Gast in einer Stadtresidenz im South End

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Residenz gehört zu einem der denkmalge­schützen Reihen­häuser aus dem 19. Jahr­hun­dert, die typisch sind für das Bostoner South End.

Die Besitzer haben das unscheinbare Haus in einer ruhigen Seiten­straße auf wundervolle Weise herausge­putzt und dabei kein Detail vergessen. Zeit­ge­mäßer Komfort verbindet sich mit histo­ri­schem Ambi­ente. Schoko­lade auf den Kopfkissen und Bade­mäntel und Zeitschriften auf den Zimmern sorgen dafür, dass man sich schnell zu Hause fühlt. Gut plat­ziert ist auch der Jacuzzi Hot Tub auf der Dachter­rasse. Ob unter ster­nen­klarem Himmel oder zum Sonnen­aufgang, es ist ein Erlebnis mit Aussicht. Wegen der zentralen Lage ist das Haus ideal für Theater- Konzert- und Restau­rant­be­suche.

Neuen­g­land

Heimat der Pilgrim Fathers und Yankees
Nachdem der briti­sche Abenteurer John Smith um 1614 die Küste zwischen New York und Kanada erkundet hatte, schrieb er ein Buch mit dem Titel „A Descrip­tion of New England“. Damit lockte er zahl­lose Emigranten aus seiner Heimat in die Neue Welt. Ab 1620 kamen die Pilgrim Fathers und grün­deten Plymouth, Massa­chu­setts Bay und Boston, wo 1773 in der Boston Tea Party die amerika­ni­sche Unabhängigkeit erklärt wur­de. Bis heute gelten Neuen­g­land und Boston als die Geburts­stätte der Verei­nigten Staaten. Der bürger­lich-klein­städ­ti­sche Charakter Neuen­g­lands war als Heimat der Yankees immer ein Gegenpol zu den von Plan­tagen­wirt­schaft geprägten Südstaaten.

Museum of Fine Arts

Kunst­museum von Welt­rang
Das 1876 gegrün­dete Museum gehört zu den größten und besten Kunst­mu­seen der Welt. Nirgendwo außer­halb Frank­reichs gibt es eine bedeu­ten­dere Samm­lung franzö­si­scher Impres­sio­nisten. Ferner sind in der euro­päi­schen Abtei­lung Werke von Picasso, van Gogh und El Greco zu sehen. Daneben gibt es Kunst aus Afrika, Asien und Ozea­nien und natür­lich Amerika. Gold­arbeiten aus präko­lum­bi­scher Zeit und Keramiken der Mayas werden ebenso ausge­stellt wie Kunst der Verei­nigten Staaten. Aus kolo­nialer Zeit gibt es Möbel, Gemälde und Silber­arbeiten. Kunst­hand­werke von Tiffany sind zu sehen, ebenso Maler der Hudson River School.

Boston Freedom Trail

Auf roter Linie zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten
Der Freiheits­pfad ist ein etwa 4 Kilometer langer Stadt­spa­ziergang durch Boston, der siebzehn histo­ri­sche Sehens­wür­digkeiten verbindet. Der Weg ist mit einer durch­ge­zogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Stadt­park Boston Common im Stadt­zentrum durch die Innen­stadt, über den Charles River im Norden nach Charles­town und endet dort am Bunker Hill Monu­ment. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touris­ten­at­trak­tion und erlaubt einen schnellen Über­blick über das histo­ri­sche Boston.

Die Stationen sind:
1. Boston Common, der älteste öffent­liche Park der Verei­nigten Staaten.
2. Massa­chu­setts State House, der Sitz des Gouver­neurs von Massa­chu­setts.
3. Park Street Church, eine 1809 erbaute kong­rega­tio­na­lis­ti­sche Kirche, besonders bekannt wegen der hier gehal­tenen Brand­rede William Lloyd Garri­sons gegen die Sklaverei.
4. Granary Burying Ground, ein Friedhof neben Park Street Church. Hier ist z.B. Samuel Adams beer­digt, einer der Unterzeichner der Unabhängigkeits­er­klärung, aber auch die Opfer des Massa­kers von Boston.
5. King’s Chapel, eine heute unita­ri­sche Kirche, deren Vorgängerbau aus kolo­nialer Zeit stammt.
6. King’s Chapel Burying Ground, wo eben­falls histo­ri­sche Persön­lichkeiten aus Boston beer­digt sind, unter anderem einer der Passagiere der Mayflower.
7. Statue Benjamin Fran­klins und Standort der Boston Latin School als erste öffent­liche Schule Amerikas.
8. Old Corner Books­tore, eines der ältesten Gebäude Bostons (erbaut 1718).
9. Old South Meeting House, eine zu Kolo­ni­alzeiten als Versamm­lungsort dienende Kirche. Hier wur­de die Boston Tea Party geplant.
10. Old State House, das alte Rathaus von Boston.
11. Schau­platz des Massa­kers von Boston direkt am Old State House.
12. Faneuil Hall und Quincy Market.
13. Das Wohn­haus von Paul Revere, einem amerika­ni­schen Natio­nalhelden.
14. Old North Church, eine 1723 erbaute Kirche, von deren Turm am 18. April 1775 ein wich­tiges Signal gegeben wur­de, als Paul Revere seinen berühmten Mitter­nach­tsritt unter­nahm.
15. Copp’s Hill Burying Ground ist ein Friedhof, der hoch über der Stadt auf einem Hügel liegt. Dieser diente den Briti­schen Truppen als Ausgangs­punkt bei der Schlacht von Bunker Hill.
16. USS Consti­tu­tion, eine 1797 vom Stapel gelaufene amerika­ni­sche Fregatte, das älteste noch schwim­mende Kriegs­schiff der Welt.
17. Das Bunker Hill Monu­ment, das an eine wich­tige Schlacht zu Beginn des Unabhängigkeits­krieges erin­nert.

Blue Hills

Wandern durch ein vielfäl­tiges Schutzgebiet
Das Schutzgebiet wenige Meilen südlich von Boston ist überaus vielfältig. Marsch­land, Sümpfe, Wald­flächen, Wiesen sowie ein Moor mit weißen Scheinzy­pressen wech­seln einander ab und machen es zu einem idealen Wandergebiet. Die gefähr­dete Wald-Klap­per­schlange lebt im Park, außerdem kommen Hart­riegel, Orchideen, Kojoten, Trut­hahn­geier und Nord­ame­rika­ni­scher Kupferkopf vor. (Hin und zurück: 14,4 Kilometer 3:30 Stunden, auf und ab: 360 Meter)

Von Boston nach Portland

Mietwagenannahme

Boston

3 Meilen | 12 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – Rest of USA
Fahrzeug: Compact (Group CDAR)
Tarif: Compact – Flydrive Gold incl EP
Station: Boston Down­town

Von Boston nach Port­land

110 Meilen – 3 Stunden 30 Minuten
Auf halber Strecke liegt Portsmouth, der einzige Seehafen von New Hamp­shie. Mit seinen krummen Straßen, roten Back­steinbauten und dem fast skan­di­navi­schen Stadt­bild lohnt sich ein Stadt­bummel.

Maine

Kiefernwälder und wilde Küsten
Der Bundes­staat im äußersten Nord­osten der USA wirkt beinah schon kana­disch. 90 Prozent seiner Fläche sind mit Kiefern bewachsen, was ihm den Namen „Pine-Tree-State“ einge­bracht hat. Im Osten brandet der wilde Atlantik an die Küste. Er ist die eigent­liche Attrak­tion von Maine. Der Acadia-Natio­nal­park ist der einzige Natio­nal­park der Gegend und einer der meist­be­suchten in den USA. Dort riecht es nach Salz und Hummer. Er wird in feinen Restau­rants serviert, aber auch in Fastfoodketten.

Minute Man National Histo­rical Park

Wo der Unabhängigkeits­krieg begann
Der Park umfasst das vier Quad­ratki­lometer große Gebiet, in dem der Unabhängigkeits­krieg am 19. April 1775 begann. Entlang der Massa­chu­setts Route 2A zwischen Concord und Lexington sowie auf dem Stadt­gebiet von Lincoln gibt es viele Sehens­wür­digkeiten, unter anderem die Old North Bridge, der zentrale Schau­platz im Amerika­ni­schen Unabhängigkeitskireg und der acht Kilometer lange Battle Road Trail, an dem entlang das Schlachtfeld restau­riert ist.

Kennebunkport

Vom Fischerdorf zum Präsiden­ten­domizil
Das Dorf am Kennebunk River wur­de bereits 1602 gegründet. Ursprüng­lich ein Fischer- und Schiffsbauerdorf, ist es seit über einem Jahr­hun­dert ein beliebtes Seebad. Das promi­nente Feri­en­ziel der Wohlha­benden gilt als einer der teuersten Feri­en­orte im Nord­osten der USA. Es gibt ein kleines Viertel mit Souve­nirläden, Kunst­gale­rien und Restau­rants. Der schönste Sand­strand ist der Goose Rocks Beach nörd­lich von Walkers Point, wo das Sommer­haus der Präsiden­ten­fa­milie George H. W. Bush (senior) steht.
B

Portland

Mit dem Postboot zu den Schären-Inseln

Die Hafen­stadt im Bunde­staat Maine liegt in der Casco Bay mit ihren zahl­losen kleinen Schären-Inseln. Die Stadt wur­de dreimal niederge­brannt; von den India­nern, den Engländern und einmal durch einen Stadt­brand.

Heute präsen­tiert sich Old-Port­land tradi­tionell mit einer hübsch restau­rierten Altstadt. Auch der Old Port zieht viele Touristen an. Besonders schön ist ein Ausflug mit dem Postboot zu den Inseln, der an der Waterfront beginnt und dort gebucht werden kann. Berühm­tester Sohn der Stadt ist Stephen King, der viele seiner Romane in Port­land spielen lässt.

Zu Gast in einem Inn an der Western Promenade

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Anwesen liegt an der Western Prome­nade in einer gewach­senen Nach­bar­schaft.

Down­town mit Museen, Arts Center und Busi­ness District kann man zu Fuß errei­chen. Eine repräsenta­tive Treppe führt außen zu einer Doppeltür unter einem stuckver­zierten Bogen. Vom Foyer mit glänzendem Parkett gelangt man über eine Frei­treppe zu den sechs stil­echten Gäst­ezimmern im 1. und 2. Oberge­schoss. Trotz des vornehmen Ambi­entes ist die Atmo­sphäre locker und entspannt. Im Parlor, wo sich die Gäste unter­ein­ander oder mit den Gastgebern treffen, sind Zeitungen und Kaffee zu haben. Hinter dem Haus lädt ein engli­scher Garten zum Durch­atmen ein.

Port­land Art Museum

Von Menschen und Landschaften in Maine
Schon das Gebäude ist ein Kunst­werk. 1983 schaffte der Star­ar­chitekt I.M. Pei eine Bleibe für Port­lands Kunst­schätze. Hinter den Bullaugen und drei­e­ckigen Fenstern findet sich die wich­tigste Samm­lung von Bildern, die die Menschen und die Natur von Maine thema­ti­sieren. Daneben gibt es auch einen euro­päi­schen Teil mit Werken von Picasso, Monet und Renoir.

Old Port

Hafen­viertel mit origi­nellen Shops und Restau­rants
Mit seinen Kopf­steinpflas­ter­gassen, den Back­stein­häusern aus dem 19. Jahr­hun­dert und den Anlege­stellen für die Fischerboote ist Old Port der älteste Stadt­teil von Port­land. Die ersten Euro­päer siedelten hier schom im 17. Jahr­hun­dert. Als in den 1970er Jahren das Hafen­viertel arg herun­ter­ge­kommen war, wur­de es aufwändig restau­riert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: es gilt USA-weit als gelun­genes Beispiel menschenfreund­li­cher Stadt­sa­nie­rung.

Port­land Head Light

ältester Leucht­turm Maines in einem Küsten­park
Der Leucht­turm von 1787 ist der älteste im Bundes­staat Maine. Nach dem Unter­gang des Ozeandampfers „Bohemia“ 1865 an der Küste von Cape Eliza­beth mit 42 Todes­opfern folgte eine Gene­r­alüber­ho­lung, nach 70 Jahren eine Abtragung und nach dem Protest von Anwoh­nern eine Rekon­struk­tion mit Ziegelbau­steinen. Heute ist der Turm 80 ft. (ca. 23 m) hoch und sendet in einer Höhe von 101 ft. (ca. 28 m) ober­halb des Meer­es­spiegels weißes Licht aus. Port­land Head Light ist umgeben vom Fort Williams Park, in dem er sich besonders fotogen ausnimmt.

Von Port­land nach Camden

83 Meilen | 2:00 h

Die Strecke verläuft im Hinter­land der zerklüf­teten Küste von Maine nach Nord­osten. Unter­wegs führen immer wieder Stich­straßen zum Meer hinab, von denen die nach Boothbay Harbour besonders schön ist.
Lohnens­wert ist auch das kleine beschau­liche Städt­chen Wiscasset von 1663, ca 45 Meilen nörd­lich von Port­land, mit einem ca 30 minü­tigem Abste­cher ans Meer nach Pemaquid Point mit seinem Leucht­turm.

Pemaquid Point Light ist einer der ältesten Leucht­türme im Bundes­staat Maine und bewacht einer der stürmischsten Abschnitte der Atlan­tikküste

Sabbathday Lake Shaker Village

Letzte Shaker Gemeinde der USA
Die letzte aktive Gemeinschaft der Shaker hatte 2017 noch zwei aktive Mitglieder. Die Gemeinde wur­de 1782, 1783 oder 1793 auf dem Höhe­punkt der Shaker­be­we­gung in den Verei­nigten Staaten gegründet. Das Versamm­lungs­haus am Sabbathday Lake wur­de 1794 erbaut. Das gesamte Anwesen wur­de 1974 zu einem National Historic Land­mark erklärt. Die Tatsache, dass die Shaker im Zölibat leben, hat mögliche Neumit­glieder abge­schreckt und dazu geführt, dass keine Mitglieder in die Gemeinschaft hinein­geboren wurden. Die Mitglieder der Glau­bensgemeinschaft haben deswegen Vorsorge getroffen, dass das Sabbathday Lake Shaker Village weitge­hend unve­r­ändert bleibt, wenn das letzte Mitglied gestorben ist.

Wiscasset

Putzige Gründerzeit­häuser und ein bekanntes Gourmet-Restau­rant
Das beschau­liche Städt­chen von 1663 ist für seine putzigen Häuser aus der Gründerzeit bekannt. Die ersten, die dort Handel mit den India­nern trieben, waren die Franzosen unter König Philip. Doch nur wenige Jahre später musste Wiscasset evaku­iert werden, als es einen Krieg der Indianer gegen die euro­päi­schen Siedler gab. Erst 1730 wur­de es wieder besiedelt. Ein Tipp unter Gourmets ist das Red's Eats Restau­rant.

Pemaquid Point Light

Denkmalge­schützter Leucht­turm auf einem Granitkliff
Der denkmalge­schützte Leucht­turm an der Südspitze des Pemaquid Neck steht male­risch auf einem Granitkliff, wo er einen der stürmischsten Abschnitte des Atlan­tiks bewacht. Er ist einer der ältesten Leucht­türme in Maine und Wahrzei­chen für den Bundes­staat. Als er 1826 errichtet wur­de, leuch­tete er noch mit Hilfe eines Spiegels und mehrerer Kerzen knapp zwei Seemeilen weit. Neben dem Leucht­turm steht das Fishermen's Museum.
C

Camden

Juwel an der Küste von Neuengland

Die kleine Stadt im Knox County gilt als das Juwel an der Küste von Neuen­g­land. Sie besticht vor allem durch ihre Lage am Fuß der bewal­deten Knox Hills.

Schmucke Häuschen mit gepflegten Blumen­gärten und stille Straßen prägen das Stadt­bild. Kein Wunder, dass der Hafen bei den Reichen der Ostküste besonders beliebt ist, wo stets die edelsten Yachten zu bewundern sind. Segel­törns und Ausflüge mit dem Lobster Boot werden an der Waterfront ange­boten und bieten einen schönen Blick auf das idylli­sche Städt­chen.

Zu Gast in einem Inn in Camden

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn ist als das zweit­äl­teste der “66 Schönen Häuser” im Natio­nalen Verzeichnis des histo­ri­schen Bezirks einge­tragen.

Im Jahr 1802 wur­de das große Haupt­haus mit Kutschendepot und Scheune im sein­erzeit vorherr­schenden Stil erbaut. Noch heute verströmt auch das Inte­rieur histo­ri­schen Charme. So exis­tieren zum Teil noch die origi­nalen Holzfußböden und die Zimmer sind mit antiken Möbeln einge­richtet. Im gemüt­li­chen Garten laden Sitzgelegen­heiten zum Entspannen ein. Die Gastgeber Janis und Peter sind reizend und stets um ihre Gäste bemüht.

Camden Hills State Park

Waldgebirge mit Aussichts­punkten
Der 23 Quad­ratki­lometer große Park liegt in den Camden Hills, einem hüge­ligen, bewal­deten Gebiet nörd­lich von Camden. Wer die Fahr­straße zum 260 Meter hohen Mount Battie nimmt, wird mit einem Pa­no­ra­ma­blick über Camden, die Penobscot Bay und bei klarer Sicht bis zum Cadillac Moun­tain im Acadia National Park belohnt. Man kann aber auch den Wagen drei Kilometer vor dem Gipfel parken und zu Fuß nach oben gehen. Die höchste Erhe­bung im Park ist der 422 Meter hohe Mount Megunti­cook. Durch den Park führen mehrere Wander­wege. (zu Fuß zum Mount Battie hin und zurück: 4,3 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 205 Meter)

Mount Mega­nti­cook

Aussichtwande­rung zum höchsten Berg der Camden Hills
Die Wande­rung erkundet den südli­chen Teil der Camden Hills. Sie führt über den höchsten Berg, den Mount Mega­nti­cook mit 422 Metern zum Megunti­cook Lake, über dessen zahl­lose Inseln und Halb­in­seln man einen schönen Über­blick bekommt. Zurück geht man über den Mount Battie. (hin und zurück: 14,6 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 660 Meter)

Von Camden nach Bar Harbor

77 Meilen | 2:00 h
Um die tief ins Land reichende Bucht macht die Route einen halbmondför­migen Bogen. Zunächst führt sie unmit­telbar an der Küste entlang nach Norden, dann quert sie eine Halb­insel Rich­tung Osten. Schließ­lich führt sie über einen Damm südwärts auf die Haupt­insel des Acadia Parks.

Penobscot River

Wo die Lachse laichen
Der 175 Kilometer lange Fluss hat zwei Quellflüsse, den East Branch und West Branch Penobscot River. Zwischen Bangor und er Mündung es er 90 Kilometer lang schiffbar. Namensgeben war der India­ner­stamm der Penobscot, die bis heute ein Reservat naher der Stadt Old Town haben. Der Penobscot River ist, zusammen mit dem Connecticut River, die wich­tigste Laich­region des Atlan­ti­schen Lachs in Nord­ame­rika. Durch Verschmutzung und Verbauung durch Dämme ist die Lachspopu­la­tion zurückge­gangen. Anfang der 1990ger Jahre wurden Treppen in die Dämme Reinigungs­filter einge­baut. Seitdem errei­chen mehr und mehr Fische wieder den Ober­lauf.

Searsport

Tradi­tioneller Hafen von Maine
Im 19. Jahr­hun­dert war Searsport Zentrum der Schifffahrt. auf insge­samt 17 Werften wurden über 200 Segel­schiffe gebaut. Im Ort ließen zahlreiche Kapi­täne präch­tige Häuser für sich und ihre Familien erbauen. Sie stehen in der Nähe des Hafens. Man erkennt sie an den Wetterfahnen, oft in Form eines Wals. Im Penobscot Marine Museum, das sich über einige Kapi­täns­häuser erstreckt, gibt es Objekte und Fotos aus der Glanzzeit des Ortes.

Bucksport Waterfront Walkway

Spaziergang auf der Ufer­pro­me­nade
Die Stadt mit 5000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Penobscot River, wo bereits vor 5000 Jahren Menschen wohnten. Der Spaziergang auf der Ufer­pro­me­nade ist ein schöner Zwischen­stopp. Auf der gegenüber­liegenden Seite sieht man die Verona Insel und weiter östlich Fort Knox, das 1844 das erste Fort aus Granit war und unter Denkmal­schutz steht. (hin und zurück: 2 Kilometer, 0:30 Stunden)
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Acadia National Park

Wildromantische Felsenküste

Der einzige Natio­nal­park Neuen­g­lands ist bekannt für seine wild­roman­ti­sche Felsen­küste und seine unbe­rührte Land­schaft mit Meer, Bergen und Seen.

Er liegt an der Küste von Maine im Hancock County in der Übergangszone zwischen dem gemäßigten und dem subark­ti­schen Klima, weshalb er besonders arten­reich ist. Der 192 Quad­ratki­lometer große Park umfasst mehrere Inseln, von denen die größte über einen Damm mit dem Fest­land verbunden ist. Die meisten Sehens­wür­digkeiten liegen an der 43 Kilometer langen Park Loop Road, die von den zerklüf­teten Klippen bis zum Cadillac Moun­tain führt. Vom baumfreien Gipfel eröffnet sich ein phäno­me­naler Blick.
Der Park ist das ganze Jahr geöffnet. Die Loop Road ist im Winter gesperrt. Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch den Park. Der bekann­teste ist der fünf Kilometer lange Ocean Trail, der den Sand Beach mit den Otter Cliffs verbindet. Informa­tionen und Beschreibungen der Wander­wege erhält man im Besu­cher­zentrum.

Zu Gast in einer Villa bei Bar Harbor

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Inn von 1903 liegt in einer Allee in einem Villenvo­rort von Bar Harbor. Geschäfte und gute Restau­rants sind zu Fuß erreichbar.

Von Anfang an war es als Unter­kunft für Feri­en­gäste gedacht, die am Acadia Park Urlaub machen wollten. Heute sind im Haus sechs Zimmer, zum Teil mit eigenem Kamin oder eigener Terrasse. Mark und sein Team sorgen für eine familiäre Atmo­sphäre und geben viele Tipps für Tages­ausflüge und Restau­rant­be­suche.

Bar Harbor

Erho­lungsort der Ober­klasse
Das Küsten­städt­chen, das bei seiner Gründung „Eden“ hieß, ist ein beliebter Erho­lungsort der Ober­klasse von Maine. So unter­hielten die Rockefellers und die Astors hier viele Jahre ein Domizil. Walbe­ob­ach­tungs­touren werden vom Hafen aus ange­boten. Das Abbe Museum im Ort schildert anhand zahlrei­cher Artefakte das Leben und die Geschichte der Stämme, die vor Ankunft der Euro­päer die Küsten­region bewohnt haben.

Von Bar Harbor nach Sugar Hill

244 Meilen | 5:00 h

Von Ost nach West und von der Küste in die Appa­la­chen führt die relativ lange Strecke. Auf halbem Weg kommt man durch die Haupt­stadt von Maine, das wenig reizvolle Augusta.

Wer eine Pause machen möchte, kann das im Old Fort Western tun, einem histo­ri­schen Fort am Kennebec River, das gegen India­ne­r­angriffe gebaut wur­de und heute ein kleines Museum ist.

Mount Eisenhower

Der 1.451 Meter hoher Berg gehört zur Presiden­tial Range in den White Moun­tains und ist ein lohnender Aussichtsberg mit Blick zum Mount Washington. Viele Wege führen nach oben, unter anderem der Crawford Path, ein Fernwanderweg und  Teil des Appa­la­chian Trails. Einen schönen Rundgang kann man vom Park­platz nordwest­lich des Gipfels machen und auf dem Rückweg noch über den Mount Pierce gehen. Hin und zurück: 15,4 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 940 Meter)

Mt. Washington

Sturmum­toster Gipfel der White Moun­tains
Mit 1917 Metern ist er die höchste Erhe­bung im Nord­osten der USA. Der Mount Washington über­ragt sein Umland um bis zu 1.400 Höhenmeter. Kalte Luft aus dem Norden staut sich am Gipfel und trifft auf warme Luft­massen aus dem Südwesten. Der Berg gehört daher zu den wind­reichsten und kargsten Gebieten der Erde. Im Winter – oft schon im Herbst, wenn es im Tal noch weit über 0 °C ist – werden Tempe­raturen von −40 °C und darunter gemessen. An über 100 Tagen im Jahr erreicht die Windge­schwin­digkeit auf dem Gipfel mit über 120 km/h Orkan­stärke. Wer dennoch Berg besu­chen will, kann von Mai bis Oktober die mautpf­lich­tige Privat­straße nutzen. Wer zu Fuß gehen möchte, lässt sein Auto an der Talsta­tion der Zahnrad­bahn Mount Washington Cog Railway stehen und nimmt den Wanderweg. Oben gibt es ein Besu­cher­zentrum mit Café. Zurück nimmt man die Zahnrad­bahn, oder umge­kehrt. (hin 7,4 Kilomter, 4 Stunden, auf: 1150 Meter)
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White Mountains

Wanderparadies am Fuß des Mount Washington

Besonders großartig sind die von Norden nach Süden laufenden Appa­la­chen im Bundes­staat New Hamp­shire, wo sie nach den meist schnee­be­deckten Granitbergen White Moun­tains heißen.

Die raue Wildnis mit kahlen, abge­run­deten Gipfeln und engen, u-förmigen Schluchten ist ein Outdo­or­pa­ra­dies par excel­lence. Durch den 320.000 Hektar großen White Moun­tain National Forest führen ausge­dehnte Wander- und Skilang­lauf­wege, u.a. der berühm­teste Fernwanderweg der USA, der Appa­la­chian Trail. Höchster Berg ist der Mount Washington mit knapp 2.000 Metern, der bekannt ist für sein Extremwetter. Tempe­ratur­un­ter­schiede von 40° zwischen Berg und Tal sind keine Selten­heit, ebenso Stürme mit orkan­ar­tigen Winden. Wer auf den Gipfel will, der einer Mondl­anschaft gleicht, kann das zu Fuß tun, aber auch per Bahn oder mit dem Auto. Die Straße auf den Gipfel ist vermut­lich die spekta­kulärste Panora­ma­fahrt im ganzen Osten der USA. Informa­tionen über die ange­bo­tenen Aktivi­täten und Wandermög­lichkeiten gibt es im Pinkham Notch Visitor Centre.

Zu Gast in einem B&B in Franconia

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt am Fuße der White Moun­tains im Bundes­staat New Hamp­shire. Insge­samt 28 Zimmer, Suiten und Cottages mit Blick in die Berge stehen zur Verfügung, die individuell und wohn­lich einge­richtet sind.

Morgens wird ein gutes Früh­stück serviert, im haus­ei­genen Restau­rant kann man zudem zu Abend essen. Nach einem erleb­nis­rei­chen Tag an der frischen Luft kann man es sich im Wohnzimmer vor dem Kamin gemüt­lich machen oder sich bei einer Massage verwöhnen lassen.

The White Moun­tains Trail

Panora­ma­rundfahrt
Die 100 Meilen lange Rund­tour führt durch den 800.000 Hektar großen White Moun­tain National Forest und verbindet grandiose Aussichts­punkte und  High­lights wie den Mount Washington oder Bretton Woods, wo nach dem Zweiten Welt­krieg die inter­na­tio­nale Währungs­ord­nung ausge­handelt wur­de. Teile der Route waren schon vor Jahrhunderten wich­tige Handels­wege.

Von Sugar Hill nach Burlington

97 Meilen | 2:30 h

Green Moun­tains

Bewal­detes Mittelgebirge von Vermont
Franzö­si­sche Siedler, die sich vor den Engländern in der Gegend dauer­haft nieder­ließen, gaben der Umge­bung – so die Über­liefe­rung – den Namen „les monts verts“, die grünen Berge. Das Mittelgebirge im Bunde­staat Vermont ist bewaldet und nicht so hoch wie die östlich gelegenen White Moun­tains. Besonders im Indian Summer erstrahlen die Ahornwälder in leuch­tenden Farben.

Lake Cham­p­lain

80 Inseln und eine Stadt mit Künst­ler­szene
Der sechstgrößte Binnensee in den Verei­nigten Staaten liegt südlich von Montreal zwischen den Green Moun­tains und den Adiron­dack Moun­tains. Als Samuel de Cham­p­lain ihn 1609 erforschte, war er noch die Grenze zwischen den Algonkin und den Irok­esen. Heute ist er die Grenze zwischen New York State und Vermont. Im etwa 180 Kilometer langen und bis zu 19 Kilometer breiten Cham­p­lai­nsee liegen etwa 80 Inseln. Haup­tort ist die 40.000-Einwoh­ner­stadt Burlington am Ostufer. Mit ihren Straßen­cafés, der hüb­schen Seepro­me­nade und einer alter­na­tiven Künst­ler­szene hat die leben­dige Unistadt fast ein euro­päi­sches Flair.
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Burlington

Freundlich liberale Atmosphäre in der Stadt am See

Die ersten euro­päi­schen Siedler ließen sich hier erst in den 1770er Jahren nieder, als ein mili­täri­sches Fort am Winooski River für Schutz vor India­nern sorgte.

Die Kolo­nisten rodeten den Wald und begannen mit der Land­wirt­schaft. Die Univer­sity of Vermont wur­de 1791 als Agri­cultural College of Vermont in Burlington gegründet. Anfang des 19. Jahrhunderts wur­de Burlington Hafen­stadt und Haup­tort für den Import kana­di­schen Holzes. Dadurch wuchs die Bevöl­ke­rung schnell auf 2.000 Einwohner an. 1823 wur­de der Lake Cham­p­lain Canal eröffnet, der eine durch­ge­hende Schiffsver­bindung von New York City bis Montreal ermög­lichte. Dadurch und durch den Eisen­bahn­anschluss 1830 wuchs Burlington zur größten Stadt Vermonts heran. Heute herrscht dort eine freund­lich- libe­rale Atmo­sphäre mit Straßen­cafés, Seere­stau­rants und alter­na­tiver Szene.

Zu Gast in einem Boutiqe-Inn in Burlington

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die drei­stö­ckige vikto­ria­ni­sche Villa von 1881 liegt in Burlington.14 individuell einge­rich­tete Zimmer haben einen schönen Blick – entweder auf den See oder die Berge von Adiron­dack.

Zu Fuß gelangt man in die Church Street – mit Geschäften und Restau­rants – und den Univer­si­tätsdi­s­trikt. Morgens gibt es ein Gourmet-Früh­stück im sonn­endurch­flu­teten Winter­garten. Die Besitzer betreiben das kleine Hotel selbst und ­nehmen sich beim Früh­stück viel Zeit für ihre Gäste.

New York State

Naturwunder zwischen New York City und Kanada
Der Bundes­staat New York wird über­strahlt von seiner wich­tigsten Stadt, der Welt­haupt­stadt glei­chen Namens. Dabei ist New York City nicht einmal die Haupt­stadt des Bundes­staates, sondern Albany mit knapp 100.000 Einwoh­nern. Abge­sehen von New York City ist New York State zwar nur wenig bevöl­kert, hat aber zwischen dem Atlantik und den großen Seen im Norden doch viel zu bieten, unter anderem die Niagara-Fälle, die Wein­güter an den Finger Lakes und die Catskills im Adiron­dack National Park, wo der Hudson River auf 1600 Metern Höhe entspringt.

Bootsfahrt mit der Spirit of Ethan

Dinner mit Sight­se­eing auf dem Lake Cham­p­lain
Auf der Spirit of Ethan Allen II kann man ein Dinner mit Sight­se­eing verbinden. Der Kapitän hält manchmal sogar histo­ri­sche Vorträge. Wer allerdings gut essen will, macht erst die Fahrt auf dem Ober­deck und geht anschließend in eines der vielen Al-fresco Restau­rants.
Dauer: 2 Stunden

Shelburne Museum

Kunst- und Frei­lichtmuseum
Das Kunst- und Frei­lichtmuseum an der Bundes­straße 7 geht auf eine private Kunst­samm­lung zurück, die heute in 37 histo­ri­schen Gebäuden ausge­stellt ist. Über 80.000 Gegen­stände und Bilder werden präsen­tiert, darunter Quilts, Kutschen und Beispiele für verschiedene nord­ame­rika­ni­sche Baustile. In der Webb Gallery gibt es amerika­ni­sche Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Electra Havemeyer Webb Memo­rial Building ist die New Yorker Wohnung der Muse­um­grün­derin im Stil der 1930er Jahre nach­ge­baut worden. In den sechs Räumen hängen Gemälde von Rembrandt, Édouard Manet, Degas, Monet, Gustave Courbet, Jean-Baptiste Camille Corot und Daubigny.

Camel's Hump

Nordi­sche Vege­ta­tion und Fern­sicht in alle Rich­tungen
Der über 4000 Fuß hohe Berg mit der charak­te­ris­ti­schen Form eines Kamelhö­c­kers ist eines der belieb­testen Wandergebiete in Vermont. Mehrere Wege führen durch die nordi­sche Vege­ta­tion zum Gipfel. Er liegt über der Waldgrenze und steht allein, so dass man bei gutem Wetter eine grandiose Aussicht in alle Rich­tungen hat. Sie reicht bis in den Staat New York hinein. In der anderen Rich­tung sieht man den Mount Washington, den höchsten Berg im Nord­osten der USA. (Hin und zurück: 5 Stunden, 16,2 Kilometer, auf und ab: 1080 Meter)

Von Burlington nach Wood­stock

95 Meilen | 3:00 h

Auf dem Weg nach Osten kommt man durch den Camels Hump State Park, ein bewal­detes Mittelgebirge mit dem charak­te­ris­ti­schen Camels Hump als höchster Erhe­bung.

Die unbe­rührte nordi­sche Land­schaft ist ein Para­dies für Wanderer. Anschließend fährt man durch Berlin, ein Provinz­nest in Ver­mont mit weniger als 3.000 Einwoh­nern, das um 1790 von Berliner Auswander­erfa­milien gegründet wur­de.

Fort Ticonde­roga

Franzö­si­sche Festung am Sankt-Lorenz-Strom
Die Festungs­anlage aus dem 18. Jahr­hun­dert an der ­st­ra­tegisch wich­tige Engstelle des Lake Cham­p­lain ist heute ein Frei­lichtmuseum. Der Name Ticonde­roga stammt aus der Sprache der Irok­esen und bedeutet „Platz zwischen zwei Wassern“. Inner­halb von 20 Jahren fanden vier Schlachten um das Fort statt. Erbaut wur­de es 1755 von franzö­si­schen Truppen, um wich­tige Handels­routen zwischen dem englisch kontrollierten Tal des Hudson und dem von Frank­reich beherrschten Sankt-Lorenz-Strom zu kontrollieren.
G

Woodstock

„prettiest small Town in America“

Der Ort ist nicht zu verwech­seln mit jener Farm in New York State, wo 1969 das berühmte Festival stattgefunden hat, das den Höhe­punkt der Hippie-Bewe­gung markiert.

Wood­stock/Vermont gilt viel­mehr als „pret­tiest small town in America“. Die histo­ri­sche Klein­stadt zwischen den White und den Green Moun­tains wur­de früh Verwal­tungs­sitz, so dass schon im 18. Jahr­hun­dert repräsenta­tive Häuser entstanden. Rings um das Village Green sind die Häuser auch dank der Hilfe des Milli­ardärs Rockefeller schön herausge­putzt.

Zu Gast in einem Landhaus bei Woodstock

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Landhaus aus dem Jahr 1854 liegt wenige Kilometer außer­halb von Wood­stock, Vermont.

Morgens wird man oft vom Duft frischge­ba­ckener Muffins geweckt, die im sonnigen Früh­s­tücksraum serviert werden. Das Innere des Hauses mit antiken Möbeln und sorgfältig abge­stimmten Wandfarben wirkt vornehm und gleichzeitig persön­lich. Im Garten kann man unter alten Ahornbäumen ausruhen oder lesen. Gute Restau­rants, bei deren Auswahl die Gastgeber helfen, findet man im nahe gelegenen Wood­stock.

Green Moun­tain National Forest

Größtes Waldgebiet in Vermont
Das „branite backbone“ von Vermont an der Grenze zu Massa­chu­setts ist typisch für die Ökoregion der Green Moun­tains. Im Wald lebt eine Viel­zahl von Wild­tieren, darunter Biber, Elche, Kojoten, Schwarz­bären und Weißwe­delhir­sche. Daneben gibt es wilde Trut­hähne und Feldhühner. Zum National Forest wur­de der Wald 1932 erklärt, nachdem Feuer und Über­schwem­mungen dem Wald erheb­li­chen Schaden zugefügt hatten. Heute ist er mit 1.650 Quad­ratki­lome­tern Fläche das größte zusam­men­hän­gende Areal im Staat. Durch den ­Wald führen drei Fernwander­wege, der  Appa­la­chian Trail und der Long Trail, sowie der Robert Frost National Recrea­tion Trail. Daneben gibt es ein 1.500 Kilometer langes Wander­wegenetz.

Billings Farm and Museum

„Best Historic Farm in Vermont“
Wer in den 1980iger Jahren ein Fan der Fern­seh­serie „Unsere kleine Farm“ (Little House on the Prairie) war, sollte das Frei­lichtmuseum am Nord­rand von Wood­stock besu­chen. Es wur­de vom Yankee Maga­zine zur „Best Historic Farm in Vermont“ gewählt und zeigt das Land­leben in Neuen­g­land im 19. Jahr­hun­dert. Von Mai bis Oktober ist das Museum täglich geöffnet.

Quechee

Quechee ist bekannt für eine male­ri­sche über­dachte Brücke an der Stelle der alten Quechee-Mühle, in der sich heute eine Schau-Glasbläserei und das Restau­rant Simon Pearce befindet. Letzteres lohnt einen Besuch – wegen der tollen Lage über dem Fluss und seiner guten Küche. Die Brücke wur­de durch die Über­schwem­mungen des Hurrikans Irene im Jahr 2011 schwer beschä­digt, wur­de aber inzwi­schen wieder aufge­baut.

Von Wood­stock nach Rockport

158 Meilen | 3:00 h
Vermont wird in südöstli­cher Rich­tung durch­quert. Dabei kommt man an mehreren Naturwäldern vorbei, z.B. dem Mt. Kears­arge State Forest Park und dem Bear Brooke State Park. Kurz vor Boston biegt man nach Osten zum Cape Ann ab.

Canter­bury Shaker Village

Heimat der reli­giösen „Schüttler“
Shaker sind eine christ­liche Frei­kirche, die aus dem Quäkertum hervor­gegangen ist. Ihr Name leitet sich von dem rituellen Schüt­teltanz her, der bei ihnen als eine Form der Vereh­rung Gottes gilt und ist eine Zusam­men­zie­hung aus Shaking Quakers. Shaker lebten zölibatär in klöst­er­li­chen Gemeinschaften. Mitte des 20. Jahrhunderts gab es etwa 20 Sied­lungen mit 6000 Mitgliedern. Oft wurden sie wegen ihrer merkwür­digen Schüttel-Gottesdi­enste verspottet. Mittlerweile sind sie fast ausge­s­torben. Eine der letzten Gemeinden ist das Cater­bury Shaker Village. Der Ort steht unter Denkmal­schutz und ein Museum wur­de einge­richtet, in dem die christ­liche Bewe­gung darge­stellt und erklärt wird.
H

Cape Ann

Fischerdörfer und Künstlerkolonien

Die Landzunge von Essex County liegt 30 Kilometer nord­öst­lich von Boston und ist bekannt für seine male­ri­schen Fischer­dörfer und Künst­ler­ko­lo­nien.

Bereits im 17. Jahr­hun­dert wur­de die Halb­insel von Fischern besiedelt und im 19. Jahr­hun­dert von Städtern aus Boston als Sommer­fri­sche entdeckt, wovon noch einige hübsche Residenzen zeugen. Wer an den Stränden baden will, muss abge­härtet sein. Von Glou­cester aus werden Whale Watching Touren ange­boten, die zu den besten ihrer Art an der Ostküste zählen.

Zu Gast in einer Villa in Rockport

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Von ihrer etwas erhöhten Lage hat die vikto­ria­ni­sche Residenz einen schönen Blick über das male­ri­sche Rockport.

Lynne und Roger haben der Villa, die einst zu den schönsten des Ortes gehörte, wieder zu altem Glanz verholfen. Vom Foyer aus führt eine elegante Treppe zu den Zimmern im ersten Stock, die ebenso komfor­tabel wie stil­voll einge­richtet sind. Das reichhal­tige Früh­stück gibt es auf help-your­self-Basis. Auch für andere Mahlzeiten steht den Gästen eine gut ausge­stat­tete Küche zur Verfügung.

Von Rockport nach Boston

Mietwagenabgabe

Von Rockport nach Boston

35 Meilen | 1:30 h
Die kurze Strecke führt über Salem, wo in einem puri­ta­ni­schen Milieu 1692 eine Hexenjagd durch­ge­führt wur­de. Dabei wurden 19 Frauen und ein Mann gehängt, weil sie die angeb­lich vergnügungs­süch­tigen Pfar­rer­s­töchter verhext haben sollten.

Mietwagenabgabe

Station: Logan Intl. Airport

18 Tage
ab 2.829,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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