Sierra Nevada und Death Valley: von Kalifornien nach Nevada - USA
Tal des Todes

Sierra Nevada und Death Valley

von Kalifornien nach Nevada

Die Tour führt durch eine Weingebiet und zwei wunderschöne Seen in den Yosemite Nationalpark. Danach geht es in die Wüste zum Tal des Todes und weiter in die Spielerstadt, Las Vegas.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

San Francisco

San Francisco

14 Meilen | 17 Minuten
A

San Francisco

Buntschillerndes Leben in Amerikas beliebtester Stadt

Nur etwas mehr als 700.000 Menschen wohnen auf den 43 Hügeln von San Francisco. Damit ist die City nach Los Angeles, San Diego und San Jose nur die viertgrößte in Kalifor­nien.

Dennoch ist San Francisco die unbe­s­trit­tene Kultur- und Finanz­me­tro­pole des Sied­lungs­gebietes um die Bay, an der inzwi­schen über sechs Millionen Menschen zu Hause sind. Eine Fahrt mit der ratternden Cable Car über steile Hügel, von denen sich herr­liche Aussichten bieten, stimmt ein auf die vielen Schön­heiten der Stadt. Die City am Golden Gate wird jedes Jahr von den Amerikanern aufs Neue zur belieb­testen Stadt der USA gewählt. Gründe dafür sind ihre Lage am Eingang zur weit­läufigen Bay, das bunt­schil­lernde Leben in den Stadt­vier­teln und die faszi­nierende Anlage der Straßen, die sich steil über die 43 Hügel ziehen. Wer die bekann­testen Attrak­tionen der Stadt zwischen Fisherman´s Wharf im Norden und dem Trend-Viertel South of Market im Süden zu Fuß erkunden will, macht gleichzeitig eine Welt­reise durch die Kulturen der Erde.

Zu Gast in einer Villa in Hayes Valley

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Pfarr­haus in der Haight Street liegt im Zentrum von San Francisco, nicht weit vom Rathaus entfernt.

Der Hayes Valley Shopping District mit seinen guten Restau­rants und Boutiquen ist zu Fuß erreichbar, ebenso die Oper und die meisten anderen kulturellen Attrak­tionen. Die Residenz aus dem Jahr 1894 beherbergt heute fünf mit Antikmöbeln ausge­stat­tete Zimmer mit Marmorbad und Kamin. Daneben gibt es einen gemeinschaft­lich genutzten Salon und eine kleine Bibliothek. Der liebevoll gedeckte, runde Früh­s­tücks­tisch lädt zu Gesprächen mit den Gastgebern und anderen Gästen ein. Die Gastgeber, Joan und John, verbreiten eine tolle Atmo­sphäre. Sie haben auf ihren Welt­reisen oft in B&Bs über­nachtet und versucht, das Beste aus diesen auf ihr Gäste­haus zu über­tragen.

Kalifor­nien

Sehn­suchts­ziel für Menschen aus aller Welt
Der drittgrößte Staat der USA nach Texas und Alaska ist von immenser Vielfäl­tigkeit. Fast alle Klimazonen der Erde sind hier gegenwärtig: Alpine Berge, Nebel­küsten, heiße Wüsten und das fruchtbare Läng­stal, in dem Wein und Südfrüchte ange­baut werden. In Kalifor­nien gibt es die höchsten Küstenmammutbäume, die dicksten Riesenmammutbäume und die ältesten Kiefern der Welt. 
Die Menschen empfinden den „Golden State“ als ein gelobtes Land – seit ihrer Ankunft vor 10.000 Jahren über die Bering­straße. Im 17. Jahr­hun­dert kamen die Spanier, im 19. Jahr­hun­dert die Gold­su­cher aus dem Osten. Farbige aus den Südstaaten, Verfolgte des Nazi-Regime, Hippies, alle suchten Freiheit im Land des „Anyt­hing goes“. Noch heute zieht es Menschen aus den unter­schied­lichsten Ländern und Kulturen nach Kalifor­nien. Das Land an der Pazi­fikküste ist ein univer­selles Sehn­suchts­ziel.

Bucht von San Francisco

Metro­pol­region und Vogel­pa­ra­dies
Als Juan de Ayala als erster Euro­päer 1775 durch das Golden Gate in die Bucht segelte, war das Gebiet noch fast menschenleer. 50 Jahre später erkannten die amerika­ni­schen Präsidenten die stra­tegi­sche Bedeu­tung des riesigen Natur­hafens am Pazifik und eroberten nach erfolg­losen Verhand­lungen die San Francisco Bay. Als Mitte der 19. Jahrhunderts der kalifor­ni­sche Gold­rausch begann, entwi­ckelte sich San Francisco zu einem der bedeu­ten­dsten Häfen der Welt. Das Gebiet um die 70 Kilometer lange Bucht ist heute ein Ballungs­raum, in dem sich die Städte San José, San Francisco und Oakland befinden. Trotz der Verstädte­rung ist die Bucht Kalifor­niens wich­tigstes Biotop. Millionen von Wasser- und Zugvögeln nutz das Watt als Zufluchtsort.

Cable Car

Welt­be­kanntes Markenzei­chen von San Francisco
Eine sehr kuriose Sehens­wür­digkeit und ein welt­be­kanntes Markenzei­chen von San Francisco sind die Cable Cars. Das öffent­liche Verkehrs­mittel fuhr erstmals im August 1873 die Clay Street hinab. Heute befinden sich noch drei Linien in Betrieb – besonders mit der Powell-Hyde-Line und der Powell-Mason-Line erlebt man das typi­sche Flair auf den steilen Straßen San Franciscos.

Von San Francisco, CA nach Napa

Mietwagenannahme

San Francisco

15 Meilen | 19 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – West
Fahrzeug: Intermediate SUV (Group IFAR)
Tarif: Intermediate – Flydrive Gold incl EP
Station: San Francisco Intl. Airport

Von San Francisco, CA nach Napa

72 Meilen | 2:00 h
B

Napa Valley

Erstklassige Weine in weitläufigem Tal

Seitdem der aus Preußen stam­mende Charles Krug den ersten Weinbau­be­trieb in St. Helena errich­tete, werden im Napa Valley Weine produ­ziert, die zu den den besten der Welt gehören.

Besonders Cabernet Sauvi­gnon, Zinfandel und Char­donnay finden im medi­ter­ranen Klima zwischen den Maya­camas Moun­tains und dem Pazifik optimale Bedingungen. Neben erstklas­sigen Weinen finden Besu­cher ein schönes, weit­läufiges Tal und einige origi­nell gestal­tete Wein­güter und Well­ness­einrich­tungen.

Zu Gast in einem B&B in Napa

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Was dieses B&B in Napa auszeichnet, lässt sich zwar in wenige Worte fassen – diese stehen aber für das, was einen Aufent­halt rundum stimmig macht: ein herz­li­cher Empfang, aufmerk­same Gastgeber, die es lieben, Gäste zu verwöhnen, stil­voll einge­rich­tete Zimmer mit einer individu­ellen Note, ein gepflegter Garten zum Entspannen und nicht zuletzt gutes Essen.

Jamie und Jim, die aus San Francisco stammen, leben hier mit ihren drei Hunden und führen seit 2007 das B&B, in dessen Deko­ra­tion und Einrich­tung sie viel von der Leich­tigkeit und dem Lebens­gefühl ihrer Heimat­stadt einge­bracht haben. Jim zaubert jeden Morgen ein leckeres, frisches Früh­stück, das für alle gemeinsam an einem großen Tisch serviert wird. So hat man – wie auch abends bei einem Glas Wein oder einem Drink – die Möglichkeit, mit anderen Gästen und den Gastgebern ins Gespräch zu kommen. Bei so viel Gesel­ligkeit und gemüt­li­chem Beisam­men­sein wird sich wohl kaum einer an der Absenz von Fern­se­hern in den Zimmern stören. Die Innen­stadt von Napa ist zu Fuß erreichbar; dort findet man auch eine Viel­zahl an Restau­rants.

Kalifor­ni­sches Läng­stal

Amerikas Fruchtgarten
Das California Central Valley zieht sich im Hinter­land parallel zur Pazi­fiküste von nörd­lich von Sacra­mento bis fast nach Los Angeles. Das 600 Kilometer lange und 80 Kilometer breite Tal ist von allen Seiten von Gebirgen umgeben. Wegen seiner warmen Sommer wird es der Fruchtgarten Amerikas genannt. Obst, Gemüse, Wein, Datteln und Mandeln wachsen hier, allerdings ausschließ­lich mit künst­li­cher Bewäs­se­rung, die zu sinkendem und versalzendem Grund­wasser führt. In kalten Wintern muss zudem geheizt werden, was den Fruchtgarten zu einem der größten Energie- und Wasserver­brau­cher der Erde macht.

Di Rosa Preserve

Harmonie von Kunst und Natur
Die Kunst-Land­schaft besteht aus drei Gale­rien und einer Wiese mit Skulpturen – umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Eine gelun­gene Synthese aus Natur und Kunst  Mehr als 2000 Objekte von 800 Künst­lern sind ausge­stellt – darunter zeitge­nös­si­sche und histo­ri­sche. Besonders im Sommer gibt es wech­selnde Ausstel­lungen und Veran­stal­tungen.

Napa Valley Aloft

Ballon­flug über das Napa Valley
Ein besonderes Erlebnis ist ein Ballon­flug über das Napa Valley, den mehrere Veran­stalter anbieten. Nach einem sanften Flug mit Blick über die gesamte Wein­bau­region geht es meist zu einem Brunch auf ein Weingut. Napa Valley Aloft statt am histo­ri­schen V-Market­place in Yountville.

Von Napa nach Tahoe City

175 Meilen | 3:30 h

Die Route führt land­einwärts bis in die Sierra Nevada. Zuvor kommt man durch Sacra­mento. Die Haupt­stadt des Bundes­staates Kalifor­nien steht allerdings etwas im Schatten von Los Angeles oder San Francisco.

Sehens­wert ist das Sutter's Fort, ein Frei­lichtmuseum auf dem Gelände der Farm von Johann August Sutter. Der Schweizer hatte nach 1839 eine Musterko­lonie gegründet, die er Neu-Helve­tien nannte.

Sacra­mento

Vom Gold­rausch Town zur Haupt­stadt Kalifor­niens
Die Haupt­stadt von Kalifor­nien wur­de 1839 im Schatten von Fort Sutters gegründet. Zehn Jahre nach ihrer Gründung begann ihr Aufstieg – befeuert vom kalifor­ni­schen Gold­rausch. Kurze Zeit später wur­de Sacra­mento Haupt­stadt von Kalifor­nien und an die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn vom Atlantik zum Pazifik ange­schlossen. So wur­de die Stadt auch nach dem Verebben des Gold­rauschs nicht zur Geis­ter­stadt. Heute hat sie zwei Million Einwohner. Sehens­wert ist Old Sacra­mento. Die zehn Hektar große Altstadt wur­de im Stil der 1848 Jahre herge­richtet.

Sutter’s Fort State Historic Park

Privatko­lonie eines deutsch-schwei­ze­ri­schen Auswande­rers
Sutter’s Fort war das Zentrum der 1839 von Johann August Sutter gegrün­deten Privatko­lonie Neu-Helve­tien, die vom American River bis an den Pazifik reichte. Zum Schutz vor India­nern und Kalifor­niern umgab er ein Areal von 7000 Quad­r­at­me­tern mit einer über fünf Meter hohen Mauer. Zum Fort gehörten die Bara­cken für 150 Indianer, Wohnungen für Siedler, eine Mühle, eine Bäckerei und viele andere Wirt­schafts­gebäude.Mit dem Gold­rausch begann der Niedergang von Neu-Helve­tien. Heute ist Fort Sutter ein Frei­lichtmuseum mit Ausstel­lungs­stü­cken aus der Gold­rauschzeit.
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Sierra Nevada

Gewaltige Wetterscheide zwischen Kalifornien und Nevada

Das „verschn­eite Gebirge“ erstreckt sich über 650 Kilometer in Nord-Süd-Rich­tung und bildet die Grenze zwischen Kalifor­nien und Nevada.

Der Mount Whitney, ist mit 4.421 Höhenme­tern der höchste Gipfel der USA außer­halb Alaskas. Von Westen steigt das Gebirge sanft an, während es nach Osten zum Great Basin hin jäh abfällt. Die Fels­abbrüche dort gehören zu den steilsten und drama­tischsten der Welt. Das Hoch­ge­birge ist zudem ein gewal­tige Wetter­scheide, die den vom Pazifik kommenden Winden fast alle Feuch­tigkeit nimmt. So ist auch das Klima von extremen Unter­schieden bestimmt. Im Osten erstre­cken sich Wüsten und das Death Valley, während auf den Gipfeln arkti­sches Klima herrscht.

Zu Gast in einem Cottage am Lake Tahoe

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein Duft von Pinien umgibt das Stein­haus aus dem Jahr 1938, das im damals typi­schen Stil aus Bruch­steinen gebaut ist.

Die Lage könnte kaum schöner sein: ringsum stehen mäch­tige Kiefern, durch deren Kronen Eichhörn­chen huschen, auf der Wiese liegen große Zapfen. Zwischen den Stäm­men ­sieht man den nahen See glitzern, dessen Strände darauf warten, entdeckt zu werden. Die deut­schen Emigranten, Susi und Hans Muhr, haben das Kleinod erworben und freuen sich, wenn sie mit Gästen in ihrer Mutter­sprache reden können.

Lake Tahoe

Saphir­blauer See in der Sierra Nevada
Mark Twain hielt den saphir­blauen Bergsee für den schönsten der Welt. Das „große Wasser“, was der Name in der India­ner­sprache bedeutet, liegt im Westen der schnee­be­deckten Sierra Nevada auf einer Höhe von 1.899 Metern. Während der Eiszeit haben ihn gewal­tige Glet­scher ausge­ho­belt, so dass er auch zu den tiefsten Seen der USA gehört. Wandern, Baden, Moun­tai­nbiking sind möglich, ebenso Klettern und alle Arten von Funsport. Die schönsten Bilder vom See und der ihn umge­benden Bergwildnis kann man vom Wasser aus machen, am besten bei einer Bootsfahrt über den See.

Sugar Pine Point State Park

Unzer­siedelte Ufer­landschaft am Lake Tahoe
Der Park schützt einen zwei Kilometer langen Ufer­streifen an der West­seite des Lake Tahoe vor Zersiede­lung. Auf Spazier- und Wander­wegen kann man das Ufer erkunden und ins klare, aber kalte Wasser springen. Im Hinter­land ragen Findlinge aus einem nordi­schen Wald aus Kiefern, Föhren, Pappeln und Wacholder heraus. An einer Aussichts­stelle thront das Hellman-Ehrlichman Mansion, die 1903 erbaute, prachtvolle Sommer­residenz eines reichen Geschäfts­mannes.

Donner Memo­rial State Park

Arkti­sche Landschaften und ein Pionier­drama
1846 brach eine Pionier­truppe unter der Führung von Georg Donner auf, um eine neue Route über die Sierra Nevada zu finden. Wegen des schlechten Terrains verzögerte sich die Expedi­tion bis in den Winter. Anfang Dezember schließ­lich schn­eiten die Planwagen auf Pass­höhe voll­ends ein. Erst Mitte Februar war an ein Weiter­kommen zu denken. Von den 87 Pionieren über­lebten nur 48, und das auch nur, weil sie sich von den Leichen der Vers­torbenen ernährten. Im Donner Memo­rial State Park informiert das Emigrant Trail Museum über diese furch­tbarste Tragödie der amerika­ni­schen Westwande­rung. Gleich nebenan verläuft die Inter­state 80, über die man heute in wenigen Stunden zu jeder Jahres­zeit den Pazifik errei­chen kann.

Rubicon Trail

Para­dies­wande­rung am Lake Tahoe
Der Weg führt am Südwe­st­ufer des Lake Tahoe vom Rubicon Point bis zum Emerald Point. Immer wieder tun sich grandiose Blicke über den See auf. Immer wieder ragen Felsen hoch auf, die die Phan­tasie anregen. Jeden­falls heißen sie Frog Rock, Sleeping Lady oder Gladiator. (3 Stunden, 10,2 Kilometer, auf: 130 Meter, ab: 210 Meter)

Von Tahoe City nach Mammoth

172 Meilen | 4:00 h
Die landschaft­lich schöne Strecke führt nach Südwesten am Fuß der Berge mit weiten Blicken in die Ebene. Dabei kommt man am Mono Lake vorbei, einem abfluss­losen Salzsee ohne Fische. Dafür gibt es zahl­lose Krebse und Salzfliegen, die im Sommer regel­rechte Teppiche am Ufer bilden.

Bodie

Geis­ter­stadt zwischen Kalifor­nien und Alabama
In der Goldgräber­stadt östlich von San Fancisco gab es während der Blütezeit nach 1859 65 Saloons, ein Rotlichtviertel, ein Chine­sen­viertel mit einem taois­ti­schen Tempel und einer Opiumhöhle, eine Eisen­bahn, mehrere Zeitungen, sieben Braue­reien und Kirchen verschiedener Reli­gionen. Nach den Boom-Jahren warf die Mine kaum noch Profit ab, auch weil der Gold­preis stark gefallen war. Nachdem Bodie sonst keine Einnah­mequellen zu bieten hatte, ging die Bevöl­ke­rungs­zahl bald rapide zurück und wur­de in den 1930er Jahren aufge­geben. Dank der geringen Luftfeuch­tigkeit blieben Gebäude, Gerätschaften und Autos relativ gut erhalten. Das Ensemble gilt heute als best­er­hal­tene Geis­ter­stadt der USA.

Mono-Inyo Craters

Erstarrte Lavab­lasen
Die Mono-Inyo Craters bilden eine etwa 30 Kilometer lange Kette vulka­ni­scher Aschen­kegel, Lava­dome und Lava­ströme zwischen dem Mono Lake im Norden und der Long Valley Caldera im Süden. Entstanden sind sie vor 600 Jahren, als ein Gang mit dickflüs­siger Lava an die Erober­fläche gelangte. Als die gewal­tigen Blub­ber­blasen in den Kratern erkal­teten, sind merkwür­dige, domar­tige Kuppen entstanden.
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Mammoth Lakes

Wandern zwischen Baumskeletten am Horseshoe Lake

Die Stadt im Tal des Mammoth Creek liegt am Rand der Long Valley Caldera ober­halb des Owens Valley an der Ostflanke der Sierra Nevada.

Mammoth Lakes war ursprüng­lich eine Bergbau­sied­lung und ist heute ein beliebter Winterspor­tort. Im Sommer tummeln sich in der Gegend vor allem Bergwanderer und Moun­tai­nbiker. Hoch über dem Ort liegen mehrere Seen, die teilweise über Wasser­fälle mitein­ander verbunden und im Sommer für abge­här­tete Naturen auch zum Baden geeignet sind. Um den Horseshoe Lake stehen Baumske­lette, die wie Gespenster wirken – eine Folge anhal­tender vulka­ni­scher Aktivität. Der See läßt sich leicht zu Fuß umrunden. Es gibt mehrere Wander­wege in die Umge­bung. Im Mammoth Visitor Center/Ranger Station, kurz vor dem östli­chen Orts­ein­gang an der 203, erhält man Wanderkarten.

Zu Gast in einem Inn in Mammoth Lakes

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn, das seit rund vier Jahrzehnten betrieben wird, liegt in Mammoth Lakes im Natur­schutzgebiet Inyo National Forest.

Nach einer kompletten Renovie­rung haben alle Zimmer und Suiten des Hauses eine Küche und einen Balkon und sind stil­voll ausge­stattet. Morgens wird ein gutes, konti­nen­tales Früh­stück ange­boten. Mehrere Pubs und Restau­rants sind in Laufweite zur Unter­kunft. Nach einem anstren­genden Tag an der frischen Luft kann man in der gemüt­li­chen Gästelounge mit Kamin, im Fitnessraum oder im kleinen Spabereich entspannen. Ski- und Snowboardfahren in der Hoch­ge­birgs­region sind ebenso möglich wie Angeln, Wandern und Moun­tai­nbiking.

Devils Post­pile National Monu­ment

„Scheiter­haufen des Teufels“
Ein geologi­sches Wunder ist das Devils Post­pile National Monu­ment, über­setzt „Scheiter­haufen des Teufels“. Das Basalt-Kliff geht auf einen Lava-Strom zurück, der bei einem Vulkan­ausbruch vor rund 100.000 Jahren etwa 3 Kilometer ober­halb des heutigen Gebietes austrat. Er floss in ein tiefes Becken und kühlte darin langsam aus. So ist die sechs­e­ckige Form der Säulen zu erklären.  Zu den 20 Meter hohen Basalt­säulen führt ein Shut­tlebus und ein kurzen Wanderweg bis zur oberen Kante.

Von Mammoth nach El Portal

Die Strecke führt über den Tioga Pass in den Yose­mite Park, der einen besonders natur­be­las­senen Teil der Sierra Nevada samt ihrer enormen Pflanzenwelt schützt.
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Yosemite National Park

Schwarzbären und Adler in grandiosem Hochgebirge

Der über 3.000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park liegt an den West­hängen der Sierra Nevada rund 300 Kilometer östlich von San Francisco.

Impo­sante Wasser­fälle, senk­recht aufra­gende Granitfelsen, Berg­seen und Schnee­felder ziehen Jahr für Jahr viele Besu­cher an. Schwarz­bären, Adler und zahlreiche Reptilien finden hier ihren größten zusam­men­hän­genden Lebens­raum. 1984 wur­de der Park zum Welterbe der UNESCO erklärt.

Zu Gast in einem Inn am Yosemite National Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn liegt ca. 500 Meter vom Eingang des Yose­mite National Parks entfernt am Merced River. Von allen fünf geräu­migen Zimmern, die mit handgefer­tigten, antiken Möbeln und hoch­wer­tigen Stoffen jeweils nach einer individu­ellen Stilrich­tung gestaltet sind, bieten sich Blicke über den Fluss bis zum Park. Liz und Ron bereiten morgens ein reichhal­tiges Früh­stück zu, dass man auf der Terrasse mit Blick auf die Granitfelsen und den Fluss genießen kann. Diverse Freizei­t­ak­tivi­täten wie Fliegen­fi­schen und Klettern sind in der Umge­bung möglich; wer möchte, kann auch im klaren Wasser des Merced Rivers baden. Nachts lässt sich mit einem Tele­skop, das den Gästen zur Verfügung steht, der Ster­nenhimmel erkunden. Das Zentrum des Yose­mite Valley ist zwölf Meilen vom Inn entfernt.

Ein offenes Wort zur Lage des Hauses: Das Haus liegt zwischen den 2-3 stöckigen Gebäuden der Yose­mite View Lodge, die nicht eine solche Augenweide darstellen, wie das Inn selbst.

El Capitan

Tausend Meter hoher Mono­lith
Der tausend Meter hohe, mono­li­thi­sche Granitfelsen erreicht eine Gipfelhöhe von 2.307 Metern. Wie ein gewal­tiger Turm ragt er über dem Tal auf und gehört zu den am meisten besuchten Natur­denkmälern im Yose­mite Park. Berg­steiger und Bergkletterer können ihn auf mehreren Wegen von verschiedener Schwie­rigkeit zu jeder Jahres­zeit besteigen.

Yose­mite Falls

740 m hohe Kaskaden
Der Park ist für seine große Anzahl von Wasser­fällen bekannt. An den steil abfal­lenden Klippen, Vorsprüngen und Hangtälern stürzen sie donnernd in die Tiefe, besonders in den Monaten April, Mai und Juni während der Schnee­schmelze. Danach bilden sie sich nur bei Regen aus und verschwinden bei Trocken­heit sofort wieder. Die Yose­mite Falls gehören mit einer Gesamt­höhe von 739 m zu den höchsten der Welt. Diese sind unter­teilt in Upper Falls (435 m), Middle Cascades (206 m) und Lower Falls (98 m).

Glacier Point

Großar­tiger Blick über die Sierra Nevada
Der viel besuchte Aussichts­punkt bietet einen wundervollen Ausblick auf den Half Dome und das Yose­mite-Tal mit den Yose­mite Falls und dem Nevada Fall. Besonders zum Sonnen­un­ter­gang wird die schier endlose Berg­landschaft in ein magi­sches Licht getaucht. Die schnell folgende Dunkelheit wird durch kein künst­li­ches Licht gestört, so dass in mond­losen Nächten zahl­lose Sterne zum Greifen nah scheinen. Vom Park­platz zum eigent­li­chen Glacier Point führt ein kurzer Wanderweg.

Four-Mile-Trail

Wande­rung zum Glacier Point
Wer die knapp tausend Höhenmeter vom Yose­mite-Tal aufsteigt, kommt nach vier Meilen zum Glacier Point, einem der schönsten Aussichts­punkte über die Sierra Nevada. Stän­diger Begleiter und alles über­ra­gender Blickfang ist der Half Dome, ein Granitberg, der vom Eis gesprengt wur­de. (auf und ab: 6 Stunden, 14,5 Kilometer, auf und ab 1030 Meter)

Von El Portal nach Woodlake

151 Meilen | 3:30 h
Besonders der erste Abschnitt der Etappe ist schön, wenn man auf einer Panora­ma­straße der West­seite der Sierra Nevada entlangfährt. Bei Fresno gelangt man auf den Highway, dem man bis Visalia folgt.

Mariposa

Gold­rausch-Stadt am Yose­mite Park
Die kalifor­ni­sche Klein­stadt mit über 2.000 Einwoh­nern trägt den spani­schen Namen für Schmetter­linge,  was daher rührt, dass erste Zuwanderer Monarchfalter haben überwin­tern sehen. Mariposa liegt auf einer Höhe von 594 Metern in den ersten Ausläufern der Sierra Nevada. Der Ort liegt 40 Meilen südwest­lich des Yose­mite National Park. Die Stadt wur­de als Minen­arbeiter­lager gegründet. Sie war der südlichste Teil der „gold chain“ (Goldkette) während des gold rush in Kalifor­nien.

Fresno Flats Historic Village and Park

Szenen aus der Pionierzeit
Das Frei­lichtmuseum zeigt den Pionier­alltag am Fuß der Sierra Nevada im 19. Jahr­hun­dert. Mehrere Häuser aus dieser Epoche sind dazu in einen fried­li­chen Park an einen Bach transpor­tiert worden. Innen finden sich jede Menge Gegen­stände – von Küchenge­räten bis zu Druck­ma­schinen. Im Besu­cher­zentrum erhält man Broschüren oder kann eine geführte Tour buchen.

Fresno Art Museum

Von präko­lumbia­ni­scher Kunst bis zur Moderne
Das Kunst­museum ist die Haupt­at­trak­tion in der land­wirt­schaft­lich geprägten Stadt Fresno. Es enthält Kunst­werke aus Mexiko aus der Zeit vor Kolumbus sowie Kleidung und Textilien der Anden-Bewohner. Daneben gibt es wech­selnde Ausstel­lungen.
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Sequoia National Park

Riesenmammutbäume und schneebedeckte Gipfel

Haupt­at­trak­tion des 3.500 km² großen Parks in der zentralen Sierra Nevada sind die Riesenmammutbäume, die eine Höhe von mehr als 80 Metern, einen Durch­messer von elf Metern und ein Alter von 3.600 (!) Jahren errei­chen können.

Doch auch die Land­schaft sucht ihres­glei­chen. Die abge­legene Berg­region wird von schnee­be­deckten, 4.000 Meter hohen Bergen überragt, von denen tosende Wasserfälle in tiefe Schluchten stürzen. Der höchste Gipfel ist mit 4.417 Metern der Mount Whitney, der zugleich die höchste Erhe­bung der USA außerhalb Alaskas ist. Der größte Teil des Parks ist unzugänglich, aber besonders majestätische Mammutbäume befinden sich an der Fahr­straße, die durch den Park führt.

Zu Gast in einer Farm am Sequoia Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Eco-Ranch, auf der vor allem Orangen ange­baut werden, bietet ihren Gästen einen komfor­ta­blen und stil­vollen Aufent­halt fernab der großen Touris­ten­ströme.

Sie liegt in der Nähe des Sequoia Natio­nalparks und ist ideal für Wanderer, aber auch für solche die auf der Terrasse die Ruhe und Beschau­lichkeit des Ortes auf sich einwirken lassen wollen. Die Gastgeber sind aufmerksam und präsen­tieren ein tolles Früh­stück.

Giant Forest

Urwaldka­thedrale und das größte Lebe­wesen der Welt
Der „Riesen­wald“ enthält die eindrucksvollsten Mammutbäume in den Natio­nalparks Sequoia und Kings Canyon. Zu den 8.000 Urwald­riesen dort gehören auch der General Sherman, das nach Rauminhalt das größte Lebe­wesen der Erde ist. Den besten Eindruck von der spirituellen Ausstrah­lung dieser Urwaldka­thedrale bekommt man, wenn man zu Fuß hindurch­geht. Den Rundgang beginnt man am besten am Giant Forest Museum, wo es eine kleine Ausstel­lung und Informa­tionen gibt. An der Straße zur Cres­cent Meadow gibt es ein weiteres Fotomotiv: den Tunnel Log, einen umge­fal­lenen Mammutbaum, der so ausgehöhlt wur­de, dass Autos hindurch­fahren können.

Grant Grove

Mammutbaum von riesenhaftem Ausmaß
Zum Kings Canyon Natio­nal­park gehört auch ein Hain von Mammutbäumen, der Grant Grove. Der größte ist der General Grant Tree mit 81,5 Metern Höhe, einem Durch­messer von über zwölf Metern und einem Basis­umfang von 32.8 Metern. Weiter südlich liegt Big Stump, der gigan­ti­sche Baum­stumpf eines Sequoia Baumes, der 1875 für eine Welt­au­stel­lung gefällt wur­de.

Kings Canyon

Tiefstes Tal Nord­ame­rikas und ein Urwald­riese
Der Canyon ist mit 2.500 Metern das tiefste Tal Nord­ame­rikas. Es entstand in der Eiszeit, als Glet­scher das Trogtal ausge­ho­belt haben. Auf dem Talgrund entspringt der King River. Nur der untere Teil des Tales ist von Fresno aus über die State Route 180 zu errei­chen. Die höheren Lagen sind Wanderern vorbe­halten. Vom Besu­cher­zentrum Cedar Grove führen zwei einfache Wander­wege zu einer Wiese und den Roaring River Falls.

Von Woodlake nach Death Valley Junc­tion

287 Meilen | 5:30 h
Da es keinen Pass über die Sierra Nevada auf der Höhe des Sequoia National Parks gibt, muss man ihn in einem großen Bogen südlich umfahren. Die Strecke ist also trotz der relativ kurzen Luft­linie weit.

Mojave-Wüste

Regenschat­tenwüste östlich von Los Angeles
Das nach dem India­nervolk der Mohave benannte Land ist eine Regenschat­tenwüste. Das Movaje-Becken wird von Bergketten umgeben, vor denen sich die Wolken stauen und abregnen, so dass für das Hinter­land kein Wasser mehr übrig bleibt. Die Nieder­schlags­menge beträgt unter 150 Millime­tern pro Jahr. Der heißeste Ort ist das Death Valley, wo im Juli und August Durch­schnitts­tempe­raturen von über 45 (!) erreicht werden. Die typi­sche Pflanze ist der Joshua Tree, eine Agave, die nur in der Mojave-Wüste vorkommt. Neben wenige Säuge­tieren sind vor allem Reptilien heimisch – darunter die Kalifor­ni­sche Goph­er­schildkröte und Klap­per­schlangen.

Alabama Hills

Felsbögen als Westernkulisse
Die Gebirgs­region im Osten Kalifor­niens ist berühmt für die orangefarbenen Granitfelsbögen, die in vielen Western als Kulisse dienten. Sie sind durch kurze Wande­rungen zu errei­chen, die von zwei Loops ausgehen. Die belieb­testen Steinbögen sind der Mobius Arch, der Lathe Arch, der Eye of Alabama und der Whitney Portal Arch. Ausgangsort der meisten Wege und Straßen in die Alabama Hills ist die kalifor­ni­sche Ortschaft Lone Pine. Ein Visitor Centre informiert über die Geologie und die Filmge­schichte.

Kern River

Kajakfahren und Wandern durch wild­roman­ti­sche Schluchten
Der Kern River ist der einzig größere Fluss, der die Sierra Nevada nach Süden hin entwäs­sert. Gespeist vom Schmelz­wasser am Mount Whitney durch­fließt er wild­roman­ti­sche Canyons in den Bergen. Besonders grandios sind die Schluchten unter­halb des Isabella Damms, die zum Wandern, Rafting (von Mitte April bis Mitte August möglich) und Kajakfahren geeignet sind.
G

Death Valley

Ort der Extreme von unbeschreiblicher Schönheit

Seinen Namen erhielt das Tal, als sich 1849 zwei Wagentrecks mit etwa 100 Ochsenwagen darin verirrten und wochenlang keinen Ausweg mehr fanden.

Nach und nach mussten die Ochsen geschlachtet und die Wagen zu Brenn­holz verarbeitet werden. Mit letzter Kraft schaffte die Gruppe den Ausweg über den Wingate Pass. Dort drehte sich eine Frau um und rief dem schau­rigen Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.
Der drei Millionen Jahre alte Graben­einbruch ist ein Ort der Extreme. Im Sommer steigt die Tempe­ratur täglich auf weit über 40°C und ist durch das umliegende Gebirge meist wind­still. Der tiefste Punkt, Badwater Basin, liegt 86 Meter unter dem Meer­es­spiegel. Im Jahr fällt weniger als 30 mm Nieder­schlag, da sich die feuchte Meeres­luft des Pazifik an den Hängen der vorge­la­gerten Sierra Nevada abregnet. Dafür entschä­digt das Tal mit unbe­schreib­li­cher Schön­heit: Die Sonnenauf- und -unter­gänge, der Blick von Dante's View hinab zum tiefsten Punkt des Tales oder Devils Golf Course, eine Ebene voll bizarrer Salzkri­s­talle machen das Tal des Todes zu einem Para­dies für Landschafts­fotographen.

Zu Gast im Stovepipe Wells

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Es gibt im Death Valley nicht allzu viele Unterkünfte. Das rustikale Country Motel mit dem Flair der Pionierzeit liegt allein in der weiten Umge­bung und ist außerdem zentral im nörd­li­chen Teil.

Ganz in der Nähe findet man Devil's Corn­field und die Dünen von Mesquite. Die Zimmer sind etwas altmodisch, aber sauber und geräumig. Die Klima­anlage und der Pool vor dem Haus sind an heißen Tagen kaum verzichtbar, darüber hinaus gibt es ein Restau­rant und einen urigen Saloon. Auf der gegenüber­liegenden Straßen­seite kann man tanken und in einem Laden Klei­nigkeiten einkaufen.

Hidden Valley

Verlas­sene Minen und Blumen­teppiche im Frühjahr
Das Tal liegt in einer abge­legenen Gegend auf der west­li­chen Seite der Cottonwood Moun­tains ober­halb des Race­track-Tals. Eine Viel­zahl von alten, verlas­senen Minen befindet sich verstreut über das gesamte Tal. Das ausge­trock­nete Tal, mit im Sommer wenig Vege­ta­tion, kann sich im Winter zu einer schnee­be­deckten Land­schaft verwandeln und im Frühjahr mit einem Blumenmeer über­ra­schen.

Von Death Valley Junc­tion nach Las Vegas

185 Meilen | 4:30 h

Kurz hinter dem Death Valley verlässt man Kalifor­nien und kommt in den Wüsten­staat Nevada, dessen Haupt­stadt Las Vegas man sich von Nord­osten her nähert.

Lohnens­wert ist die Fahrt über die Badwater Rd durch den Süden des Death Valley National Parks. Auf der Strecke kommt man vorbei am 7 Meilen langen Rundweg Artists Drive, Devil´s Golf Course, einer Ebene voller Salz- und Gesteinsver­wer­fungen, Natural Bridge, ein Bogen aus Sand­stein und durch die mit 86m unter dem Meer­es­spiegel tiefsten Stelle Nord­ame­rikas, Badwater Basin. Es geht vorbei an den Black Moun­tains über den Salsberry Pass(1010m), über den Jubilee Pass(393m), an dem Wildblumen im Frühjahr in voller Blüte stehen später in Rich­tung der Glitzer- und Glamour­stadt Las Vegas.

Badwater

Tiefster Punkt Nord­ame­rikas
Die Senke im Death Valley ist mit 85,5 Metern unter dem Meer­es­spiegel der tiefste Punkt Nord­ame­rikas. Sie ist mit einem Salz­was­ser­tümpel angefüllt, der kläg­l­iche Rest eines vorzeit­li­chen Sees. Im Becken trotzen Tiere und Pflanzen den extremen Bedingungen, darunter Wasser­in­sekten und die Badwater-Schnecke. In der Umge­bung, die nicht ständig von Wasser bedeckt ist, bildet die Salzkruste sechs­e­ckige Strukturen aus. Manchmal fluten heftige Regen­güsse die Senke mit einer dünnen Schicht Wasser, die jedoch nie lange bleibt. Das liegt an der Verduns­tungs­menge von 3.810 Millime­tern pro Jahr, der höchsten in den USA. Ihr steht nur ein Nieder­schlag von nur ca. 30 Millime­tern gegenüber.

Dante’s View

Aussicht über eine Höllen­landschaft
Ober­halb des Death Valley liegt der 1669 Meter hohe Aussichts­punkt in den Black Moun­tains. Er ist nach dem italie­ni­schen Renais­sance-Dichter benannt, der in seiner Gött­li­chen Komödie einen Blick in die Hölle geworfen hat. Von dort kann man den zentralen Teil des Death Valley über­bli­cken. Die Aussicht reicht vom 3.366 Meter hohen Tele­scope Peak bis zum Badwater Basin, das 85 Meter unter dem Meere­spiegel liegt. Das Tal erstreckt sich von links (Süden) nach rechts (Norden); in seiner Mitte erkennt man einen ausge­trock­neten Salzsee.

Nopah Range Wilder­ness

Wüstensyn­fonie aus Trockenbergen und Kakteen
Das Wild­nis­gebiet ist Teil des Nopa Range, das bis zu 1950 Meter hoch aufragt. Besu­cher werden beein­druckt von einer wahren Wüstensyn­fonie aus trockenen Bergen, Sandhügeln, Pfannen. Darin wachsen Kakteen und Yucca­pflanzen. Wild­esel, Wüsten­schildkröten und Schafe ernähren sich von trockenem Gestrüpp, das nach den seltenen Regen­fällen einen Hauch von Grün annimmt. Manchmal sieht man Stein­adler und Prär­iefalken ihre Kreise ziehen
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Las Vegas

Welthauptstadt des Glücksspiels

Hoch­zeitska­pellen, Unter­hal­tungs­tempel, Restau­rants und Nach­tbars, vor allem aber Spielkasinos: Las Vegas, die Welt­haupt­stadt des Glücks­spiels, ist oft kopiert worden und doch einzig­artig.

Jähr­lich reisen fast 40 Millionen Menschen in die Glitzer- und Glamour­stadt, die erst nach Sonnen­un­ter­gang zum Leben erwacht. Heute spielt die Musik nicht mehr in der Down­town, wo alles angefangen hat, sondern am Strip, dem Boulevard von Las Vegas an dem sich die großen Themen­ho­tels befinden. Vom 350 Meter hohen Stratos­phere Turm hat man eine fantas­ti­sche Aussicht auf den Strip.

Zu Gast im Wynn Las Vegas

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Wie man es für Las Vegas erwarten darf, kommt das Wynn mit viel Glanz, Glamour und einer guten Portion Edelkitsch daher, aber genau das macht es zu dem, was es ist: ein Luxus­resort.

Die gute Lage, komfor­table Zimmer mit Blick auf die Stadt, Boutiquen, ein Spa, vier Desi­gner­pools und hoch­wer­tiges Enter­tai­n­ment in den diversen Nach­tclubs machen das Hotel zu einer der ange­sag­testen Adressen der Stadt.

Arizona

Kakteen und Pumas in der „Arida Zona“
Mit knapp 300.000 Quad­ratki­lome­tern ist Arizona im Südwesten der USA fast so groß wie Deutsch­land, hat aber nur sechs Millionen Einwohner. Der Colo­rado River bildet die Westgrenze der Bundes­staates; im Süden liegt Mexiko. Es herrscht trockenes Wüsten- und Halbwüs­ten­klima in der Arida Zona (spanisch für „trockene Zone“). Im Durch­schnitt fallen nur 100 bis 500 Millimeter Regen pro Jahr. Die Stadt Yuma gehört mit 4.000 Sonnen­stunden jähr­lich zu den sonnigsten Orten der Welt. Kakteen, Palmli­lien und Mesquite-Bäume prägen die Pflanzenwelt. Zu den größten Tieren gehören Hirsche und Wapiti, Gabelböcke und Dickhornschafe. In abge­legenen Gebieten leben noch Bären und Raubtiere wie Pumas´oder Dachse. In der Sono­r­awüste gibt es die größte Viel­falt von Echsen, Spinnen und Schlangen.

Volcano

Verläss­li­cher Vulkan vor dem Hotel Mirage
Kostenlos, beein­dru­ckend und fast so laut wie ein rich­tiger Vulkan­ausbruch: Vor dem Mirage Hotel befindet sich ein Krater, der tags­über ganz fried­lich ist. Wenn es aber Nacht wird in Las Vegas, fängt er an zu brodeln und spukt dann pünkt­lich alle 15 Minuten Feuer und Lava. Natür­lich keine echte aber wirk­lich sehr beein­dru­ckend. Es gibt dort auch eine Wass­erfontäne, die Lava darstellen soll. Dort wird das Wasser bis zu 40 Meter hoch in die Luft geschossen. Man kann sich diese Show beliebig oft anschauen und man braucht nicht frühzeitig anstehen, da es dort genügend Platz gibt für die Besu­cher.

Bellagio Foun­tains

Tanzende Wasser­orgel
Die 300 Meter lange Wasser­orgel im See vor dem Hotel Bellagio gehört zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten von Las Vegas und kann sogar umsonst besuchte werden. 1.200 extrem starke Wasserdüsen und 5.000 Scheinwerfer tanzen compu­ter­ge­steuert zu klas­si­schen Arien und moderner Musik. Die Wass­erfontänen errei­chen eine Höhe von über 150 Meter. Auffüh­rungen finden montags bis frei­tags von 15:00 bis 24:00 Uhr und am Woche­n­ende von 12:00 bis 24:00 Uhr statt (bis 19:00 Uhr alle halbe Stunde, ab 19:00 Uhr vier­tel­stündig). Eine aktuelle Musik­liste mit Uhrzeiten gibt’s an der Rezep­tion im Bellagio. Keine Show bei starkem Wind.

Las Vegas

Mietwagenabgabe

Las Vegas

7 Meilen | 13 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Las Vegas Airport

17 Tage
ab 2.639,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Empfohlene Reisezeit: Juni–August

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